Fix geklemmt oder kuppelbar?

Fachforum für Seilbahntechnik: Technische Diskussionen zu Kuppelsystemen, Steuerungen, Seilrechnung und Innovationen im Seilbahnbau.
Forumsregeln
Bitte beachte unsere Forum Netiquette
Benutzeravatar
Petz
Mount Everest (8850m)
Beiträge: 9804
Registriert: 22.11.2002 - 22:26
Skitage 25/26: 0
Ski: nein
Snowboard: nein
Ort: Telfs/Austria
Hat sich bedankt: 922 Mal
Danksagung erhalten: 459 Mal
Kontaktdaten:

Beitrag von Petz »

GMD hat geschrieben:Manchmal habe ich echt das Gefühl, einige wollen fix geklemmte Sesselbahnen komplett verbieten! Und als Killerargument müssen immer die lieben Kleinen herhalten. Ich hingegen finde, Kinder sollen nicht nur das Benützen von KSBs lernen, sondern auch das von fix geklemmten und Schleppliften! Man lernt als Kind einfach besser und schneller als als Erwachsener. Es wurde gesagt, es wurden auch schon Erwachsene beobachtet, die Probleme mit einem fix geklemmten Sessel und Schlepper haben. Nun, wenn in der Lernphase nur noch KSB und EUB gefahren wird, ist das kaum verwunderlich! Es kommt nun langsam die Generation Skifahrer, die nur das kennen. Daraus aber zu schliessen, die anderen Systeme hätten keine Berechtigung, ist für mich das Pferd von hinten aufgezäumt!

Warum ist dann früher nicht mehr passiert, als es nur fix geklemmte Sesselbahnen und Schlepplifte gab? Die Kinder waren ja wohl kaum grösser als heute. Aber sie genossen mehr Freiheiten, waren nicht so (über)behütet wie heute! Wenn ich daran denke, in welche Gefahren wir uns beim Spielen draussen begaben, wirds mir im Nachherein auch schwummerig. Wir haben uns ab und zu halt auch weh getan, aber nie schlimmer verletzt. Es hat uns also nicht geschadet, im Gegenteil! Ich bin der Ansicht, Kinder sollen ihre Erfahrungen machen. Sie dürfen, ja sollen, dabei auch lernen, dass das Leben einem nicht immer mit Samthandschuhen anfasst, sondern manchmal auch recht hart sein kann!
Schließe mich vollinhaltlich an, früher gabs halt nen gewaltigen Anschiß von den Eltern und vom Liftpersonal wenn man aus Unkonzentiertheit oder Dummheit aus dem Lift flog und man passte das nächste Mal sicher dann besser auf. Oder es gab noch die schönen langen Waldschneisenschlepper ala Zirog wo, wenn man aus dem Lift flog zur Strafe entweder ohne Schi entlang der engen Schneise runterstapfen oder sich nen halben Kilometer durch die Pampa zur Abfahrt durchkämpfen durfte weil die soweit weg war.....
Das zweite Problem sehe ich darin das entweder die lieben Kleinen nicht das tun was die Eltern ihnen sagen und es dadurch zu Unfällen oder kritischen Situationen kommt oder die Eltern selbst sich nicht nicht an Regeln halten.

Erlebte vor zwei Jahren den Fall das die Langkofelschartenbahn viermal wegen, durch Kabinenschaukeln aufgetretene Seilschwingungen abschaltete. Als ein wütender Betriebsleiter Oswald die Passagiere der betreffenden Kabine dann zur Rede stellte (Vater mit zwei kleineren Kindern) kamen als Antwort auch noch blöde Kommentare.
Ich hab damals ne kleine Amtsanmaßung begangen und mich als Vertreter des Bozener Verkehrsamtes ( Aufsichtsbehörde) ausgegeben der zufällig eigentlich inkognito da wäre um Warnschilder und Betriebsablauf zu checken; ihnen drastisch vor Augen geführt was ihr Verhalten für Folgen haben könnte und ihnen gedroht ich würde sofort die Carabinieri rufen um ihre Personalien zur Einleitung eines Strafverfahrens feststellen zu lassen an dem sich die Liftgesellschaft noch als Nebenkläger wegen des vorsätzlich herbeigeführten Notbremsaufwandes anschließen könnte wenn noch eine einzige dumme Bemerkung fällt.
Die Sippschaft zog jedenfalls ziemlich kleinlaut von dannen....
GMD hat geschrieben:Warum nicht? Das stärkt das Immunsystem! Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass Kinder die sehr oft draussen (also im Dreck) spielten, viel weniger Allergien entwickeln, als solche, die ständig drinnen waren!
Auch einverstanden denn Studien belegen eindeutig nicht nur ne geringere Allergieqoute sondern auch niedrigere Infektionskrankheitsanfälligkeit.
Petz setzt seine Aktivitäten mit Ende Juni 2020 stark zurück. Ich bleibe aber bis auf weiteres in Ausnahmefällen und per PN für Fragen, Hilfe beim Modellbau etc. noch aktiv.

Benutzeravatar
Af
Cho Oyu (8201m)
Beiträge: 8455
Registriert: 30.01.2004 - 18:11
Skitage 25/26: 0
Ski: ja
Snowboard: ja
Ort: Nürnberg
Hat sich bedankt: 18 Mal
Danksagung erhalten: 43 Mal

Beitrag von Af »

Petz hat geschrieben: Auch einverstanden denn Studien belegen eindeutig nicht nur ne geringere Allergieqoute sondern auch niedrigere Infektionskrankheitsanfälligkeit.
Also Sorry, ich muss jetzt mal diese Quote stören:

Ich hab als Kind jeden Tag im Dreck gespielt, Dreck gefressen, Seewasser gesoffen usw.... Und habe pünktlich mit 18 Zig Allergien bekommen. Vreerbt von meinem Vater, der aufm Bauernhof aufgewachsen ist.
Bei meiner Freundin ists ähnlich.
Und wenn ich mich hier bei den Bauernkids so umhör, wissen viele gar nicht, dass sie krank sind.

Was für Studien sind das eigentlich? Telefonumfragen? Oder fundierte Ergebnisse nach Alergietests?

Aber back On Topic:
Früher, früher, früher...früher sind die Leute die Berge raufgelaufen....haben sich ne Stunde am Lift angestellt, und haben dafür n paar Mark gezahlt.

Heutzutage wird in der Anstehspur gedränglet, Kinder aus dem Weg geschubst, Die Lifte auf Höchstgeschwindigkeit laufen gelassen, und die meisten Liftboys sitzen in ihrer Warmen Hütte, und kucken den Leuten nur dumm zu.

und die Kids? Die haben heut einen Zeitplan für jeden Tag von Morgens aufstehen, über Schule, Hausaufgaben, Vereine, Sport bis Abends total fertig ins Bett fallen. Und die Eltern stressen sich genauso. Urlaub? Meist auch der totale Stress. Also bitte keine Vergleiche mehr mit der Guten alten Zeit. Die ist vorbei und kommt (leider) auch nie wieder.

@ Kinder und nicht konzentriert: Klar kommt das mal vor. Aber wenn ich als Kind irgendwo zusammengeschissen wurde, dass ich aus dem SL fiel, fahr ich da als Erwachsener nichtmehr hin.

Egal: Wichtig ist es jede Liftart zu lernen. Meist sind die Kinderbahnen eh an etwas zu leichten Hängen, und nach den Idiotenhängen gehts an die schwierigeren Hänge, und da stehen halt meistens SLte.
2011: HtPgWmSflSjZaSwHfAbHfHtSjKiKiKiKiHtSöSöSö
2012: HtSöSöSwZaWmWsRoSwRoRoAlHtRoAhStjRoSö
2013: KrIsRaWmRkBxAbAbAbAbAbRaRoTx
2014: MkRo
2015: KiSpRoRoRoZu
2016: RaClRoHtSö
2017: RaLaWsJoTx
2018: ClRaLaBaSwAlRaBaLaMuRaRa
2019: RaLaLaRaRaLaRaTx - Corona shutdown
2020: AlSwPeSwSwSwZ3AxTx
2021: LaRa
2022: RoRaLaRa
↓ Mehr anzeigen... ↓
Martin_D
Punta Indren (3250m)
Beiträge: 3275
Registriert: 21.10.2006 - 23:13
Skitage 25/26: 0
Ski: ja
Snowboard: nein
Hat sich bedankt: 937 Mal
Danksagung erhalten: 1265 Mal

Beitrag von Martin_D »

Ich muss sagen, dass ich sehr gerne mit einem fixen Zweiersessellift mit Förderbandeinstieg fahre. So einer ist ja zwar langsamer als eine KSB, aber nicht extrem langsamer.

Fixe Bahnen mit 4 oder mehr Plätzen pro Sessel haben für mich aber nur bei extrem kurzen Verbindungsliften eine Existenzberechtigung.
Solche Lifte fahren schließlich wesentlich langsamer als fixe Zweier mit Förderbandeinstieg.

Und wegen der Kinderdiskussion:
Früher gab es ja meist nur Doppelsessellifte und man ist meist mit einem bekannten Partner zusammen gefahren, was das Einsteigen leichter gemacht hat. Bei fixen 4ern oder 6ern ist das Einsteigen schon deshalb deutlich schwieriger als bei einem fixen 2er, weil meist eine zufällig zu Stande gekommene Personengruppe, die sich nicht alle untereinander kennen, einsteigen.
Benutzeravatar
Chris
Vogelsberg (520m)
Beiträge: 711
Registriert: 21.05.2003 - 11:19
Skitage 25/26: 0
Ski: ja
Snowboard: nein
Ort: Loikum
Hat sich bedankt: 1 Mal
Danksagung erhalten: 1 Mal

Beitrag von Chris »

Martin_D hat geschrieben: Und wegen der Kinderdiskussion:
Früher gab es ja meist nur Doppelsessellifte und man ist meist mit einem bekannten Partner zusammen gefahren, was das Einsteigen leichter gemacht hat. Bei fixen 4ern oder 6ern ist das Einsteigen schon deshalb deutlich schwieriger als bei einem fixen 2er, weil meist eine zufällig zu Stande gekommene Personengruppe, die sich nicht alle untereinander kennen, einsteigen.
Das sehe ich exakt genauso. Ich habe Sesselliftfahren auch nur auf fixen DSBen "gelernt". War soweit man meinen Eltern Glauben schenken darf auch kein Problem. Als meine Schwester anfing Ski zu fahren gab es schon viele fixer 4er und da ist es sehr häufig schon mal zu Drängeleien und dann eben zu Schwierigkeiten beim Einsteigen aber auch beim Aussteigen gekommen ist. Daher lasse ich das Argument der Förderbänder auch nur zum Teil gelten, denn Einsteigen ist nur die halbe Miete.
Zur Hilfsbereitschaft des Liftpersonals kann ich auch nur meine Erfahrungen berichten. Als ich klein war gab es für Kinder bei kalter Witterung in St. Kassian am Lift vom Bediensteten eine Wolldecke mit auf den Sessel.
Und beim Aussteigen stand eigentlich auch immer einer da und war behilflich. Das sehe ich heute kaum noch irgendwo.
Beispiel: Meiner Frau hats beim Aussteigen aus einem Bügelschlepper mit Videoüberwachung an der Bergstation den Bügel unter der Jacke verhängt. Daraufhin ist sie gestürzt und vom Lift mitgeschleift worden, bis vor den Prallhang. Der Lift ist nicht angehalten, meiner Frau hats die Jacke zerrissen und sie hat sich die Schulter geprellt. So viel zum Vorteil videoüberwachter Stationen!!!!

Chris
------------------------------------------
Alter, gibts denn hier keinen Lift?
Mirco
Wurmberg (971m)
Beiträge: 1029
Registriert: 24.09.2006 - 13:33
Skitage 25/26: 0
Ski: ja
Snowboard: nein
Ort: Graubünden
Hat sich bedankt: 0
Danksagung erhalten: 1 Mal

Beitrag von Mirco »

Chris hat geschrieben: Zur Hilfsbereitschaft des Liftpersonals kann ich auch nur meine Erfahrungen berichten. Als ich klein war gab es für Kinder bei kalter Witterung in St. Kassian am Lift vom Bediensteten eine Wolldecke mit auf den Sessel.
Und beim Aussteigen stand eigentlich auch immer einer da und war behilflich. Das sehe ich heute kaum noch irgendwo.

Chris
An der Alp Languard hat man meiner kleinen Schwester immer geholfen. Man hat sie auch auf den Sessel getan. Und an der Bergstation waren zwei Männer, der eine nahm mich, der andere meine Schwester an den Arm und zogen uns raus. Sonst wäre ich übrigens in die falsche Richtung gegangen, weil ich es mir so von den Skiern gewöhnt bin. Das war eine der angenehmsten Fahrten. Aber das ist mir auch höchst selten passiert. Es gibt aber auch Gegenbeispiele: Als ich noch recht klein war fiel ich an einem Doppellift raus (Dank dritten, die ihre Skier in die Liftbahn hielten, damit man ihnen hilft) und rutschte den Lifthang hinunter. Der zweite Lift des Doppellifts hielt sofort an, und der Mann fragte, ob wir Hilfe bräuchten, während der Lift, an dem ich rausfiel einfach weiterfuhr!
Ob eine Sache gelingt, erfährst du nicht, wenn du darüber nachdenkst, sondern wenn du es ausprobierst.

Bild
↓ Mehr anzeigen... ↓
Martin_D
Punta Indren (3250m)
Beiträge: 3275
Registriert: 21.10.2006 - 23:13
Skitage 25/26: 0
Ski: ja
Snowboard: nein
Hat sich bedankt: 937 Mal
Danksagung erhalten: 1265 Mal

Beitrag von Martin_D »

Noch etwas zu fixe Sesselbahnen und Kinder.

Traditionelle Familienskigebiete, die die Umstellung auf kuppelbare Bahnen verpasst haben, geraten ins Hintertreffen und sind bereits pleite bzw stehen vor der Pleite.

Beispiel Ortler-Skiarena:

Da war in den 80er der Watles und die Tarscher Alm zwei Skigebiete, die etwa gleichwertig waren und als überschaubare Skigebiete als Zielgruppe die Familien hatten.

Die Tarscher Alm hat immer noch die beiden fixen Doppelsesselbahnen, die aber vergangenen Winter still gestanden sind, weil der Betrieb inzwischen völlig unrentabel geworden ist.

Der Watles hat inzwischen zwei kuppelbare Vierersesselbahnen und blüht richtig auf.

Und wenn auf meine Erfahrungen als Kind zurückdenke, kann ich das Konsumentenverhalten, das zu dieser Entwicklung führte, sehr gut nachvollziehen. An einem schneearmen Winter war die Talabfahrt nach Tarsch nicht möglich und man musste mit abgeschnallten Skiern die Talabfahrt mit dem Sessellift machen. Ich war damals 11 oder 12 Jahre als und hatte den ganzen Tag Angst vor der Talfahrt mit dem Sessellift, weil das für ein Kind echt nicht einfach ist und gefährlich vorkommt, mit den Skiern in den Händen noch irgendwie den Bügel zuzubekommen, während man die Station schon verlassen hat.
Benutzeravatar
Chasseral
Moderator a.D.
Beiträge: 5061
Registriert: 08.11.2003 - 23:40
Skitage 25/26: 0
Ski: nein
Snowboard: nein
Hat sich bedankt: 0
Danksagung erhalten: 54 Mal

Beitrag von Chasseral »

@all: Hallo! Aufwachen!

Ausserdem geht der Sommer auch irgendwann zu Ende! :wink:


Edit: Wenns mal irgendwann einen Thread gibt mit dem Schwerpunktthema "Kinidertauglichkeit von Liftsystemen" und dort vernünftig diskutiert wird, dann werde ich meine Erfahrungen dort zum Besten geben.
Winter 2012/13: 22 Skitage
6x Andorra, 1x Spanien, 12x Deutschland, 3x Österreich
Benutzeravatar
Petz
Mount Everest (8850m)
Beiträge: 9804
Registriert: 22.11.2002 - 22:26
Skitage 25/26: 0
Ski: nein
Snowboard: nein
Ort: Telfs/Austria
Hat sich bedankt: 922 Mal
Danksagung erhalten: 459 Mal
Kontaktdaten:

Beitrag von Petz »

Af hat geschrieben:
Was für Studien sind das eigentlich? Telefonumfragen? Oder fundierte Ergebnisse nach Alergietests?

Egal: Wichtig ist es jede Liftart zu lernen. Meist sind die Kinderbahnen eh an etwas zu leichten Hängen, und nach den Idiotenhängen gehts an die schwierigeren Hänge, und da stehen halt meistens SLte.
1) Soweit ich mich erinnere Langzeitstudie der Uniklinik Gießen vor paar Jahren veröffentlicht.

2) Gebe Dir recht das jede Liftart gelernt werden müßte.

Andererseits ist für mich ne Videoüberwachung an einer unbesetzten Schleppliftbergstation nicht akzeptabel und ich gehe davon aus das Liftpersonal bei Kindern oder nicht routinierten Liftpassagieren selbstverständlich zu helfen hat denn dafür werden diese Mitarbeiter bezahlt soferne sie nicht eben ein kurzsichtiger oder nicht vielleicht sogar unverantwortlich handelnder Liftbetreiber wegrationalisiert hat !!!

@Martin_D, denke da spielt bezüglich Kinder nicht die Kuppeltechnik die entscheidende Rolle denn die alten DM - Kriechtiere auf die Tartscheralm stellten vom Ein - und Aussteigen her sicher kein großes Problem dar.
Ursachen siehe hier:

http://www.alpinforum.com/forum/viewtop ... ght=tarsch

Aber schon aufgrund der Liftlängen wären sicher kuppelbare Anlagen angebracht gewesen und bei einer zustandegekommenen Erneuerung hätte man auch sicher solche gebaut. Außerdem ist das "kalte Loch" durch das die erste Sektion hochführt sicher auch ein schwerwiegendes Argument für eine EUB als Zubringerbahn. Aber ich glaube andererseits auch das das Tartscheralmgebiet aufgrund der steileren Pisten sowieso kein optimales Familienschigebiet war und sich der Watles dafür grundsätzlich besser eignet.
Petz setzt seine Aktivitäten mit Ende Juni 2020 stark zurück. Ich bleibe aber bis auf weiteres in Ausnahmefällen und per PN für Fragen, Hilfe beim Modellbau etc. noch aktiv.
Benutzeravatar
Frankenski
Fichtelberg (1214,6m)
Beiträge: 1330
Registriert: 20.03.2007 - 00:52
Skitage 25/26: 0
Ski: ja
Snowboard: nein
Ort: Bayern
Hat sich bedankt: 0
Danksagung erhalten: 1 Mal

Re: Fix geklemmt oder kuppelbar?

Beitrag von Frankenski »

Und wie hoch ist jetzt der Preis-Unterschied bei einer Fix geklemmten oder Kuppelbaren 4er, bei einer Länge von 1000 m :?:

Es gibt genügend Gebiete die hätten das Geld für was kuppelbares, bauen aber dann doch fix geklemmte, wenn der Skipass günstig ist dann braucht man nicht unbedingt hoch moderne
Anlagen :wink:

Benutzeravatar
Ram-Brand
Ski to the Max
Beiträge: 12559
Registriert: 05.07.2002 - 20:04
Skitage 25/26: 0
Ski: ja
Snowboard: nein
Ort: Hannover (Germany)
Hat sich bedankt: 166 Mal
Danksagung erhalten: 366 Mal
Kontaktdaten:

Re: Fix geklemmt oder kuppelbar?

Beitrag von Ram-Brand »

Was eine Anlage beim Bau kostet, ist wohl nicht so erheblich wie die Unterhaltskosten.
Die 1malige Summe für den Bau bekommen so einige vielleicht zusammen, aber der ganze Unterhalt darf man nicht vergessen.
Bild Bild
Lift-World.info :: Entdecke die Welt der Seilbahntechnik - Liftdatenbank, Fotos & Videos von Liftanlagen, sowie Informationen über Seilbahntechnik und vieles mehr ...
Benutzeravatar
Petz
Mount Everest (8850m)
Beiträge: 9804
Registriert: 22.11.2002 - 22:26
Skitage 25/26: 0
Ski: nein
Snowboard: nein
Ort: Telfs/Austria
Hat sich bedankt: 922 Mal
Danksagung erhalten: 459 Mal
Kontaktdaten:

Re: Fix geklemmt oder kuppelbar?

Beitrag von Petz »

Ram-Brand hat geschrieben:Was eine Anlage beim Bau kostet, ist wohl nicht so erheblich wie die Unterhaltskosten.
Der Wartungsbedarf und vor allen Dingen der Verschleiß einer kuppelbaren Anlage ist mit einem Fixkuppler in keinster Weise zu vergleichen; nicht umsonst drosseln die Bahnbetreiber sofort die Geschwindigkeit wenn es ein geringerer Gästeandrang erlaubt und fahren im Sommer meist nur mit nem guten Fixkupplerspeed...;D
Petz setzt seine Aktivitäten mit Ende Juni 2020 stark zurück. Ich bleibe aber bis auf weiteres in Ausnahmefällen und per PN für Fragen, Hilfe beim Modellbau etc. noch aktiv.
Antworten

Zurück zu „Seilbahnen“