Zermatt 24.03. - 31.03.23 - ***LIVE-Bericht ohne rosaroter Brille***
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Re: Zermatt 24.03. - 31.03.23 - ***LIVE-Bericht ohne rosaroter Brille***
Warum nicht gleich 10... ach nein es geht ums Trinkgeld....
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Re: Zermatt 24.03. - 31.03.23 - ***LIVE-Bericht ohne rosaroter Brille***
Ich bin seit den 70ern regelmäßig in der Schweiz unterwegs, in Zermatt seit den 80ern.
Kaufkraftbereinigt sind die Lebenshaltungskosten in der Schweiz, in vergleichbaren Regionen, mittlerweile kaum höher als in Deutschland.
Aber 9 CHF für ein Glas Bier sind viel Geld, auch für die Schweiz.
Es gibt für uns Urlauber aus dem EURO-Raum aber noch einen wichtigen Grund, die bekannte langfristige Abwertung des EURO/der DM zum CHF:
https://de.statista.com/statistik/daten ... ttelwerte/
Anfang der 70er war jedoch sogar die Schweiz noch preiswert: https://www.schweizer-franken.eu/2021/0 ... -2030.html
Kaufkraftbereinigt sind die Lebenshaltungskosten in der Schweiz, in vergleichbaren Regionen, mittlerweile kaum höher als in Deutschland.
Aber 9 CHF für ein Glas Bier sind viel Geld, auch für die Schweiz.
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Re: Zermatt 24.03. - 31.03.23 - ***LIVE-Bericht ohne rosaroter Brille***
Da stimmt nicht. Meine Schwester war am Dienstag von Zermatt kommend in Cervinia. Hier ein Beweisbild von der Ventina:
Meine Berichte findet man seit 23.11.23 in einem anderen Forum
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Re: Zermatt 24.03. - 31.03.23 - ***LIVE-Bericht ohne rosaroter Brille***
So, ich sitze gerade im letzten Zug von Zürich an den Arlberg und habe Zeit genug, mein Fazit zu formulieren.
Die Reise nach Zermatt stand ja schon länger fest. Letztes Jahr musste zum einen ich wegen einem Rippenbruch passen, meine Eltern hatten dann auch noch in der geplanten Urlaubswoche Corona. Also stand fest, dass wir dieses Jahr einen weiteren Versuch starten würden. Natürlich mussten wir im Vorfeld ein Appartement buchen - zu dirtt findet sich sonst keine bezahlbare Unterkunft kurzfristig für eine Woche. Hätten wir die Wetterprognose gesehen, wäre keine kurzfristige Buchung zu stande gekommen. Aber gut - das Wetter, dafür kann keiner was.
Kommen wir also zu den subjektiven Fakten, die mir in dieser Urlaubswoche aufgefallen sind:
Die Reise nach Zermatt stand ja schon länger fest. Letztes Jahr musste zum einen ich wegen einem Rippenbruch passen, meine Eltern hatten dann auch noch in der geplanten Urlaubswoche Corona. Also stand fest, dass wir dieses Jahr einen weiteren Versuch starten würden. Natürlich mussten wir im Vorfeld ein Appartement buchen - zu dirtt findet sich sonst keine bezahlbare Unterkunft kurzfristig für eine Woche. Hätten wir die Wetterprognose gesehen, wäre keine kurzfristige Buchung zu stande gekommen. Aber gut - das Wetter, dafür kann keiner was.
Kommen wir also zu den subjektiven Fakten, die mir in dieser Urlaubswoche aufgefallen sind:
- Die Zielgruppe:
Ich kenne Zermatt seit Anfang der 90iger Jahre. Damals noch immer mit einer sehr sportlichen Reisegruppe unterwegs, lernte ich unter anderem das Tiefschneefahren in einem der alpinsten Skigebiete der Alpen. Wir machten so jede mögliche Tour und ich bin bereits im jungen Alten so ziemlich alles gefahren, was es dort gibt (inkl. Heliskiing). Das hat mein Bild natürlich geprägt. In den letzten Jahren bin ich immer "nur" auf Tages- oder Kurzurlaube dort gewesen - immer bei guten Wetter und oft auch abgelenkt von Freunden oder sontigen. Dieses mal hatte ich den Blick frei für das Geschehen vor Ort. Mir ist in den letzten Jahren nicht aufgefallen, dass so viele asiatische Gäste im Ort waren. Natürlich - Gornergratbahn - da kam die Ansage seit jeher auf japanisch - aber sonst hab ich die Kollegen eigentlich nie gesehen. Es stand stehts das Skifahren im Vordergrund. Dies scheint sich mittlerweile wirklich verändert zu haben. Das Zielpublikum scheint zum einen der asiatische Ausflugsgast zu sein - zum anderen der internationale, wohlhabende Wochenurlauber - vermhert aus den USA. Ich habe sehr selten deutsch-Deutsche gehört. Wenn dann waren es Schweizer. Dies spiegelt sich auch im Skigebiet wieder. An Neuschneetagen sind leicht zu erreichende Hänge nicht verspurt. Generell wirkte das Skigebiet weniger gut besucht als in früheren Jahren. - Dynamic Pricing:
Ich hab wohl schon während der Tage des Öfteren auf das Gewinnmaximierungssystem Dynamic Pricning hingewiesen. Für mich ist dieses System verständlich - aber NUR wenn es auch auf Grund aktueller Gegebenheiten angepasst wird. In dieser Urlaubswoche hätte ausschließlich am Dienstag der Maximalpreis verlangt werden dürfen. An allen anderen Tagen was das Skiabebot auf Grund der Wetterverhältnisse ABER auch auf Grund der Nachfrage deutlich eingeschränkt. Eine entsprechende Preisnapassung (und seien es "nur" 15€) würden in meiner Augen zu mehr Kundentreue führen. In diesem Fall hat es mich extrem abgeschreckt. Ich werde dieses Erlebnis auch entsprechend in meinen Kreisen teilen und auf diesen Missstand hinweisen. - Das Skigebiet:
Wie oben beschrieben, kenne ich Zermatt seit Anfang der 90er Jahren. Damals habe ich mit großen Motzen den Anstieg hoch vom Gornergrat zum Hohtäli fast täglich auf mich genommen, um dann eventuell sogar bei Wind und Wetter auf das Stockhorn hoch zu steigen. Jetzt weine ich diesem verlorenen Sektor extrem nach. Im Prinzip ist das Gebiet alleine in diesem Bereich um 1/3 geschrumpft - der Bereich Triftji, Rote Nase, Gant derzeit eigentlich nicht erschlossen. Das Stockhorn steht zwar in den Projektplänen drin, das steht aber die Sesselbahn Rosenritz auch schon seit über 10 Jahren. Papier ist geduldig. Die Gästeschicht verändert sich. Braucht es für die das Stockhorn überhaupt? Zu 99% nicht. Dadurch gehen aber die bestehenden Gästeschichten nach und nach verloren. Natürlich wurden in den letzten Jahren auch Verbesserungen vorgenommen (Verbindungspiste Hohtäli - Gornergrat, Riffelberg-Express, Verlängerung Kumme) - diese Überwiegen aber nicht der generellen Entwicklung der Verkleinerung. - Das Skigebiet Matterhorn Paradise
Dieser Punkt gehört eigentlich zum vorherigen, möchte ich aber gesondert beschreiben: Der Skigebietsteil Klein Matterhorn hat seit jeher einen Sonderstatus. Zum einen erschließt es das Gletscherskigebiet, zum anderen ist hier die Verbindung zu Cervinia. Früher befanden sich hier aber auch sonst interessante Beschäfitigungsanlagen: Theodul-Express (wir nannten sie früher auf Grund der kurvigen Mittelstatation Geisterbahn), der Garten KSSL, Furgsatttel in Originalform... alles hat sich verändert. Generell unterliegt keines der Skigebietsteile derartigen Veränderungen - und das fast jährlich. Im Grunde genommen, ist Matterhorn Paradise der (Pisten-) skifahrerisch untinteressanteste Teil geworden. Die Abfahrt vom Klein Matterhorn besteht großteils aus Schieben, Vom Furgsattel zum Trockenen Steg besteht ein Gegenanstieg, die Matterhorn Piste ist weggefallen - damit auch der direkte Zustieg zum Schwarzsee, die Pisten am Teodul-Express sind verkürzt...alles in allem: Eine große Verschlechterung zu früher. - Die Zukunft
Zermatt lässt keinen Zweifel aufkommen, wohin die Reise gehen soll. Mit dem Bau vom Glacier Ride II von Testa Grigia auf das Klein Matterhorn und weiteren Inszenierungsplänen an der "höchsten Seilbahnstation Europas" ist die Zukunft Zermatts ganz klar vorskizziert: Man möchte noch mehr internationale/asiatische AUSFLUGSGÄSTE erreichen - mit einem "einzigartigen" Produkt - die Überquerung der Alpen per Seilbahn. Dies soll möglichst schneeunabhänigig 365 Tage im Jahr möglich sein. Im Gästemagazin aus dem Jahr 2022 war das Ganze schon recht gut beschrieben: Echten italienischen Kaffee trinken, bei der Testa Grigia "erste" Gehversuche mit Schnee machen, auf dem Klein Matterhorn die Aussicht genießen, dinieren, Souvenirs für die Liebsten kaufen und am Abend im wohl schönsten Alpendorf Europas flannieren...
Über kurz oder lang wird der Skifahrer in Zermatts Strategie KEINE Rolle mehr spielen - und wenn dann wie in Grindelwald jetzt schon nur für 15% der Umsätze sorgen. Es ist eine gewinnmaximierende Entwicklung - eine rein wirtschaftlich gesehen richtige Strategie. Mit Herz, Tradition, Verwurzelung mit der eigenen Geschichte hat dies allerdings überhaupt nichts zu tun. Geht dies so weiter, wir mich Zermatt als Gast verlieren.
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judyclt
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Re: Zermatt 24.03. - 31.03.23 - ***LIVE-Bericht ohne rosaroter Brille***
Ist das wirklich so, dass eine Bude für 3 spontan gebucht viel teurer ist, als wenn man ein paar Wochen vorher bucht?Arlbergfan hat geschrieben: 31.03.2023 - 15:40 Natürlich mussten wir im Vorfeld ein Appartement buchen - zu dirtt findet sich sonst keine bezahlbare Unterkunft kurzfristig für eine Woche.
Hab's noch nie genau beobachtet, da ich lieber spontan nach Wetterlage komme, aber würde mich mal interessieren. Hat da einer Preisbeispiele, was das ausmacht?
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skifuzziWi
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Re: Zermatt 24.03. - 31.03.23 - ***LIVE-Bericht ohne rosaroter Brille***
Vielen Dank für dieses gute Fazit.
Eigentlich war Zermatt/Matterhorn für mich immer der absolute Fixpunkt auf meiner Ski-to-do-Liste.
Aber irgendwie hab ich nach deiner Woche dort, die Lust darauf verloren und ich glaube an einigen anderen Orten werde ich mich wohler fühlen.
Ist das "Abzockgefühl" weniger groß,wenn man von der ital. Seite aus das Skigebiet bereist?
Eigentlich war Zermatt/Matterhorn für mich immer der absolute Fixpunkt auf meiner Ski-to-do-Liste.
Aber irgendwie hab ich nach deiner Woche dort, die Lust darauf verloren und ich glaube an einigen anderen Orten werde ich mich wohler fühlen.
Ist das "Abzockgefühl" weniger groß,wenn man von der ital. Seite aus das Skigebiet bereist?
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judyclt
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Re: Zermatt 24.03. - 31.03.23 - ***LIVE-Bericht ohne rosaroter Brille***
Ach, lass dich nicht abschrecken. Ich kann das Fazit zwar gut nachvollziehen, aber für mich ist es nach wie vor ein absolutes Top-Skigebiet.
Nur dafür braucht's das passende Wetter und den italienischen Teil.
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Re: Zermatt 24.03. - 31.03.23 - ***LIVE-Bericht ohne rosaroter Brille***
das hat mich bisher davon abgehalten, mal dort hin zu fahren. Die Verbindung ist - bei der Höhenlage verständlich - mir irgendwie nicht sicher genug. Da fahre ich lieber in die Skifabrik 3 Vallees.
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Re: Zermatt 24.03. - 31.03.23 - ***LIVE-Bericht ohne rosaroter Brille***
Richtig. Zermatt ist und bleibt DIE Topdestination. Wer es da nicht schafft, den Preisfaktor auszublenden, ist einfach am falschen Ort. Das weiss man vorher. Was hingegen immer wieder nervt, ist die langsame Öffnungspolitik. Sei es im Herbst, sei es nach Schneefällen. Die ist noch schlimmer als in Laax.judyclt hat geschrieben: 31.03.2023 - 17:23 Ach, lass dich nicht abschrecken. Ich kann das Fazit zwar gut nachvollziehen, aber für mich ist es nach wie vor ein absolutes Top-Skigebiet.
Nur dafür braucht's das passende Wetter und den italienischen Teil.
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Re: Zermatt 24.03. - 31.03.23 - ***LIVE-Bericht ohne rosaroter Brille***
Melde mich jetzt auch kurz. Wie du Markus vielleicht mitbekommen hast war ich leider die ganze Zeit ausser Gefecht und momentan habe ich nur das Handy zum schreiben und da das langsam geht eben nur kurz.
Das war eine Katastrophenwoche und einiges kommt dann vielleicht viel mehr rüber. Die Fussgänger-Chinesen fallen im schlechten Wetter halt viel mehr auf weil weniger Leute mit Skiausrüstung unterwegs sind.
Dynamic Pricing: Ich will da nicht allzu viel sagen, aber ja, müsste Schlechtwetterpreise geben und auch nach unten gehen können.
Dass das Skifahren in Zermatt in Zukunft keine Rolle mehr spielen soll oder wird da bin ich aber überhaupt nicht deiner Meinung. Das ist ungefähr so wahrscheinlich wie dass deine Heimdestination ein reines Pistenskigebiet wird.
Das war eine Katastrophenwoche und einiges kommt dann vielleicht viel mehr rüber. Die Fussgänger-Chinesen fallen im schlechten Wetter halt viel mehr auf weil weniger Leute mit Skiausrüstung unterwegs sind.
Dynamic Pricing: Ich will da nicht allzu viel sagen, aber ja, müsste Schlechtwetterpreise geben und auch nach unten gehen können.
Dass das Skifahren in Zermatt in Zukunft keine Rolle mehr spielen soll oder wird da bin ich aber überhaupt nicht deiner Meinung. Das ist ungefähr so wahrscheinlich wie dass deine Heimdestination ein reines Pistenskigebiet wird.
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Re: Zermatt 24.03. - 31.03.23 - ***LIVE-Bericht ohne rosaroter Brille***
Schade, dass ihr mit dem Wetter so ein Pech hattet aber wie du letztlich selbst schreibst - mal gewinnt man, mal verliert man. Beim nächsten Mal wirds besser.
Wir sind ab morgen dort, ich bin selber gespannt.
Bei der Preisdiskussion grüßt letztlich täglich (oder besser jährlich) das Murmeltier. Die Schweiz hat schon lange ein höheres Preisniveau und Zermatt ist da halt on top was die Berggebiete angeht. Wobei ich bisher St. Moritz an der Stelle noch teurer in Erinnerung hatte.
Bei manchen Äußerungen (meine damit nicht dich @Arlbergfan) frage ich mich durchaus, ob ihr in D mit offenen Augen durch die Welt geht. Schaut euch mal die Preise in der gehobenen Gastro in Hamburg, München oder am Tegernsee an. Da fehlt es beim Bierpreis nicht weit zu den 9 CHF in der Adlerhitta, das nur mal als Randbemerkung.
Wir sind ab morgen dort, ich bin selber gespannt.
Bei der Preisdiskussion grüßt letztlich täglich (oder besser jährlich) das Murmeltier. Die Schweiz hat schon lange ein höheres Preisniveau und Zermatt ist da halt on top was die Berggebiete angeht. Wobei ich bisher St. Moritz an der Stelle noch teurer in Erinnerung hatte.
Bei manchen Äußerungen (meine damit nicht dich @Arlbergfan) frage ich mich durchaus, ob ihr in D mit offenen Augen durch die Welt geht. Schaut euch mal die Preise in der gehobenen Gastro in Hamburg, München oder am Tegernsee an. Da fehlt es beim Bierpreis nicht weit zu den 9 CHF in der Adlerhitta, das nur mal als Randbemerkung.
- Tom76
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Re: Zermatt 24.03. - 31.03.23 - ***LIVE-Bericht ohne rosaroter Brille***
Ich finde das Fazit von Markus Klasse und hätte fast alles genauso geschrieben. Nur die Zielgruppe sehe ich ein wenig differenzierter: neben den Schneetouristen aus aller Welt werden auch weiterhin "Genussskifahrer" mit gutem Geldbeutel die Zielgruppe bleiben. Ich kenne natürlich deinen Vater nicht, aber ich kann mir vorstellen, dass er schon zur Zielgruppe gehört. Menschen, die gut (auf der Piste) fahren und denen es egal ist, ob bei schlechtem Wetter was offen ist oder nicht. Weil sie entweder ein Alternativprogramm machen oder viel einkehren. Ich denke, diese beiden Säulen werden die Besuchergruppen in Zukunft darstellen.
Zum Bier (hehe das Thema wird weiter köcheln
): in der Tarentaise vor zwei Wochen kostete der halbe Liter vom Fass zwischen 7€ und bis zu 9€ in machen Lokalen in Val d'Isere und Tignes. Egal ob mit dem LKW erreichbar oder mit dem Skidoo oder Ratrack. Ein System warum wo was kostet könnte ich nicht entdecken. Das gibt sich also nicht viel zu Z. Allerdings sind die Preise für warmes Essen für eine vergleichbare Hütte wie auf eurer Rechnung (nicht Sternerestaurant oder so!) günstiger.
Ich bleibe bei meinem Fazit: Z nur noch als Tages-Add-On von der italienischen Seite aus. Dafür ist die Verbindung zu häufig dicht, um den großen und teuren Mehrtagspass zu nehmen plus das Thema Dynamic Pricing als Abzocke. Und Stockhorn tut mir echt weh, das Skigebiet von Z ist für mich kastriert. Aber ich bin auch nicht die Zielgruppe. Unsereins bleibt in der Region im Unterwallis und geht nach Verbier oder auch ins Val d'Anniviers. Oder nach Chamonix/Argentiere. Auch wenn bei schönem Wetter der Flair und die Landschaft in Z mit fast nichts im Alpenraum vergleichbar ist - skifahrmäßig ist Z (ohne den italienischen Teil) für mich keine Top -Destination mehr.
Danke an dich Markus für die aufwändige Reportage. In seinem Insta-Account podwerhuntr gab's noch einige Videos dazu, die auch Klasse waren.
Zum Bier (hehe das Thema wird weiter köcheln
Ich bleibe bei meinem Fazit: Z nur noch als Tages-Add-On von der italienischen Seite aus. Dafür ist die Verbindung zu häufig dicht, um den großen und teuren Mehrtagspass zu nehmen plus das Thema Dynamic Pricing als Abzocke. Und Stockhorn tut mir echt weh, das Skigebiet von Z ist für mich kastriert. Aber ich bin auch nicht die Zielgruppe. Unsereins bleibt in der Region im Unterwallis und geht nach Verbier oder auch ins Val d'Anniviers. Oder nach Chamonix/Argentiere. Auch wenn bei schönem Wetter der Flair und die Landschaft in Z mit fast nichts im Alpenraum vergleichbar ist - skifahrmäßig ist Z (ohne den italienischen Teil) für mich keine Top -Destination mehr.
Danke an dich Markus für die aufwändige Reportage. In seinem Insta-Account podwerhuntr gab's noch einige Videos dazu, die auch Klasse waren.
Zuletzt geändert von Tom76 am 31.03.2023 - 20:40, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Zermatt 24.03. - 31.03.23 - ***LIVE-Bericht ohne rosaroter Brille***
@Arlbergfan:
Wenn du Lust und Zeit hast, könntest du auch versuchen, dein Fazit direkt an die zuständigen Personen der ZBAG wie CEO oder VR zu schicken, per Email oder vielleicht besser, als old-school Brief. Steter Tropfen höhlt vielleicht den Stein....
Problem dürfte nur sein, an die direkten Adressen von den oberen Entscheidungsträgern zu kommen, damit die Kritik nicht irgendwo in der PR-Stelle an der Front hängen bleibt.
Wenn du Lust und Zeit hast, könntest du auch versuchen, dein Fazit direkt an die zuständigen Personen der ZBAG wie CEO oder VR zu schicken, per Email oder vielleicht besser, als old-school Brief. Steter Tropfen höhlt vielleicht den Stein....
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Re: Zermatt 24.03. - 31.03.23 - ***LIVE-Bericht ohne rosaroter Brille***
Bekannte aus dem Kanton Zug haben mal gewitzelt, als sie uns in Z besuchten, daß sie mal ein paar Tage billig aufs Land fahren. Geht also noch hochpreisiger.eMGee hat geschrieben: 31.03.2023 - 18:21 ...................................
Bei der Preisdiskussion grüßt letztlich täglich (oder besser jährlich) das Murmeltier................
Als ich als Jungspund vor 52 Jahren meine erste Fernreise nach Ostafrika machte, gab es weltweit praktisch nur Touristen aus USA, England, Italien u. Deutschland in nennenswerter Zahl.
Mittlerweile gibt es in China, Indien, Südostasien und Südamerika Mittelschichten, deren Zahl die Einwohnerschaft der EU übersteigt! Die reisen jetzt halt auch.
Herrausragende Plätze werden für die Reichen der Welt reserviert. Als ich 83 erstmals in Z war, gab es noch kein Mietchalet für 10.000 $ den Tag.
Behauptung: In 20 Jahren wird sich kein normaler Gutverdiener mehr einen Urlaub in Z leisten. Von Berufsanfängern, Studenten etc. erst gar nicht zu reden.
Ich war 1996 sechs Wochen im Südpazifik unterwegs. Haus war bezahlt, alles im grünen Bereich, hab ich mir seinerzeit gegönnt - und noch 2 wochen Z
Diese Reise jetzt identisch wiederholt, würde 50.000,-- € kosten.
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Pitcairn
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Re: Zermatt 24.03. - 31.03.23 - ***LIVE-Bericht ohne rosaroter Brille***
Ich finde schon, dass die Preisdiskussion hier berechtigt ist, dazu gibt es ja auch ein Forum in seiner originären Bestimmung. Alles an der Schweiz festzumachen, ist sicherlich auch nicht immer richtig, aber zumeist treffend. Man fragt aber auch nicht die Frösche, ob ihr Teich trockengelegt werden soll. Fakt ist aber, aus Sicht einen skifahrenden Schweizers ist alles umliegende außerhalb der Schweiz ein fetzengeiler Schoaß (gleiches gilt übrigens auch für die Norweger). Bitte nicht als CH-Bashing missverstehen, jedem das seine, ich könnte durchaus als Hasslocher Durchschnitt durchgehen und akzeptiere, dass ich mir die CH einfach nicht leisten kann. Wunderschönes Land, eigenwillige Bewohner, mit dem Hang sich selbst und ihre Berge zu versilbern. Z ist sicherlich vorne dabei, es war ja schon der Wymper, der als erstes aufs Horu gestiegen ist.
Letztlich regelt alles der Markt und die Gewichtung von Angebot und Nachfrage. Da würde wir dann aber abschweifen. Lech an sich ist ja auch keinen Deut besser, oder Kitz, oder Cortina…you name it.
Letztlich regelt alles der Markt und die Gewichtung von Angebot und Nachfrage. Da würde wir dann aber abschweifen. Lech an sich ist ja auch keinen Deut besser, oder Kitz, oder Cortina…you name it.
Zuletzt geändert von Pitcairn am 31.03.2023 - 23:37, insgesamt 1-mal geändert.
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Martin_D
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Re: Zermatt 24.03. - 31.03.23 - ***LIVE-Bericht ohne rosaroter Brille***
Danke für den Bericht und das gut begründete Fazit.
In meinen Plänen für die Zukunft spielt Zermatt schon eine Rolle. Ich will Zermatt sowohl im Sommer als auch im Winter wenigstens einmal für eine Woche erleben.
Schon für diesen Sommer hatte ich Zermatt im Auge und man auf Booking.com findet man sogar halbwegs bezahlbare Unterkünfte für die erste Septemberwoche. Wegen der schlechten Schneelage in den Alpen hatte ich aber schon Bedenken und die Bilder in deinem Bericht haben mich endgültig dazu gebracht, die Idee für diesen Sommer zu verwerfen. Denn wenn man sieht, wie wenig Schnee es dort jetzt schon Ende März in den Gletscheregionen hat, kann ich mir vorstellen, was mich vermutlich Anfang September dort erwartet: Sehr weit ausgeaperte Gletscher mit dunkler Oberfläche, wo sich die Firnfelder bis in die Gipfelregionen zurückgezogen haben. Und das will ich nicht unbedingt sehen.
Was den Winterurlaub angeht, war meine Idee zunächst eine Woche in den Osterferien anzuvisieren. Inzwischen habe ich umgedacht und würde eher eher Fasching bevorzugen. Der Grund ist folgender: In den Osterferien habe ich auch in den Ostalpen viele Möglichkeiten, in tollen Skigebieten auf wenig befüllten Pisten zu fahren. In den Faschingsferien ist das erheblich schwieriger und deswegen ist das vielleicht die bessere Zeit für ein Ausweichen auf die Schweiz.
Bei der Abwägung Ostern oder Fasching würde mich interessieren, ob die Wahrscheinlichkeit einer Sperrung der Verbindung nach Cervinia weitgehend unabhängig vom Zeitpunkt in der Wintersaison ist oder ob man an Ostern erwarten kann, dass die Verbindung seltener geschlossen ist. Vielleicht kann Fab oder einer der anderen Forenuser mit viel Zermatterfahrung sich dazu äußern.
In meinen Plänen für die Zukunft spielt Zermatt schon eine Rolle. Ich will Zermatt sowohl im Sommer als auch im Winter wenigstens einmal für eine Woche erleben.
Schon für diesen Sommer hatte ich Zermatt im Auge und man auf Booking.com findet man sogar halbwegs bezahlbare Unterkünfte für die erste Septemberwoche. Wegen der schlechten Schneelage in den Alpen hatte ich aber schon Bedenken und die Bilder in deinem Bericht haben mich endgültig dazu gebracht, die Idee für diesen Sommer zu verwerfen. Denn wenn man sieht, wie wenig Schnee es dort jetzt schon Ende März in den Gletscheregionen hat, kann ich mir vorstellen, was mich vermutlich Anfang September dort erwartet: Sehr weit ausgeaperte Gletscher mit dunkler Oberfläche, wo sich die Firnfelder bis in die Gipfelregionen zurückgezogen haben. Und das will ich nicht unbedingt sehen.
Was den Winterurlaub angeht, war meine Idee zunächst eine Woche in den Osterferien anzuvisieren. Inzwischen habe ich umgedacht und würde eher eher Fasching bevorzugen. Der Grund ist folgender: In den Osterferien habe ich auch in den Ostalpen viele Möglichkeiten, in tollen Skigebieten auf wenig befüllten Pisten zu fahren. In den Faschingsferien ist das erheblich schwieriger und deswegen ist das vielleicht die bessere Zeit für ein Ausweichen auf die Schweiz.
Bei der Abwägung Ostern oder Fasching würde mich interessieren, ob die Wahrscheinlichkeit einer Sperrung der Verbindung nach Cervinia weitgehend unabhängig vom Zeitpunkt in der Wintersaison ist oder ob man an Ostern erwarten kann, dass die Verbindung seltener geschlossen ist. Vielleicht kann Fab oder einer der anderen Forenuser mit viel Zermatterfahrung sich dazu äußern.
2024/2025
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judyclt
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Re: Zermatt 24.03. - 31.03.23 - ***LIVE-Bericht ohne rosaroter Brille***
Wenn's Wetter passt, finde ich die Woche nach Ostern für Zermatt top. Deutlich leerer, Pisten idR bis unten offen. Ich starte lieber in IT, aber das sieht naturgemäß jeder anders.
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Re: Zermatt 24.03. - 31.03.23 - ***LIVE-Bericht ohne rosaroter Brille***
Nö, eben nicht. Das war sie mal, aber wenn die Desti so weiter macht, dann leider nimmer. Sorry. Es geht doch immer noch ums Gesamtkonzept!ski-chrigel hat geschrieben: 31.03.2023 - 17:31Richtig. Zermatt ist und bleibt DIE Topdestination. Wer es da nicht schafft, den Preisfaktor auszublenden, ist einfach am falschen Ort. Das weiss man vorher. Was hingegen immer wieder nervt, ist die langsame Öffnungspolitik. Sei es im Herbst, sei es nach Schneefällen. Die ist noch schlimmer als in Laax.judyclt hat geschrieben: 31.03.2023 - 17:23 Ach, lass dich nicht abschrecken. Ich kann das Fazit zwar gut nachvollziehen, aber für mich ist es nach wie vor ein absolutes Top-Skigebiet.
Nur dafür braucht's das passende Wetter und den italienischen Teil.
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Re: Zermatt 24.03. - 31.03.23 - ***LIVE-Bericht ohne rosaroter Brille***
Ich war über 30 Jahre immer im Dezember vor Weinachten 2 bis 3 Wochen da.Martin_D hat geschrieben: 31.03.2023 - 23:05 ...............................
Vielleicht kann Fab oder einer der anderen Forenuser mit viel Zermatterfahrung sich dazu äußern.
Viele Male auch im Zeitraum letzte Februarwoche bis Mitte März.
Eindeutig war im Feb/März die Verbindung nach C/V zuverlässiger auf. Obgleich ich auch im Dezember auch viel schönes Wetter hatte. Gut, bei 2 bis 3 Wochen Aufenthaltsdauer setzt sich schlicht die statistische Wahscheinlichkeit durch. Denn eigentlich ist Z ein Sonnenloch u. Trockengebiet. So eine Woche wie Arlbergfan hab ich in 32 Dezemberaufenthalten nur einmal erlebt. Da hab ich aus Verzweiflung Rindsgulasch gekocht
Vor Weihnachten in der Vorsaison haben meine beiden Dauervermieter Kompromisse beim Preis gemacht.
Anderseits war pistemmäßig nicht alles geöffnet.
Mein Neffe beispielsweise fährt, samt Ehefrau und 2 Söhnen, in den letzten Jahren ziemlich regelmäßig vor Ostern (morgen beispielsweise) nach Cervinia, weil er die österliche Z-Abzocke nicht akzeptiert.
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Re: Zermatt 24.03. - 31.03.23 - ***LIVE-Bericht ohne rosaroter Brille***
Wenn man jetzt mal nicht deine Mistwettertage als Vorlage nimmt, sondern ab morgen von Valtournenche bis Zermatt bei Sonne pur Urlaub machen würde: Wo wäre es denn so viel besser als in Z/BC/V? Und warum?Arlbergfan hat geschrieben: 31.03.2023 - 23:51 Nö, eben nicht. Das war sie mal, aber wenn die Desti so weiter macht, dann leider nimmer. Sorry. Es geht doch immer noch ums Gesamtkonzept!
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Re: Zermatt 24.03. - 31.03.23 - ***LIVE-Bericht ohne rosaroter Brille***
Meine Erfahrung der letzten ca. 15 Jahre Zermatt in Neben- und Hochsaison ist eher, dass die Preise relativ konstant bleiben, vielleicht höchstens mal 10-15% Frühbucherrabatt oder Last Minute Rabatt, wenn man Glück hat.judyclt hat geschrieben: 31.03.2023 - 17:00Ist das wirklich so, dass eine Bude für 3 spontan gebucht viel teurer ist, als wenn man ein paar Wochen vorher bucht?Arlbergfan hat geschrieben: 31.03.2023 - 15:40 Natürlich mussten wir im Vorfeld ein Appartement buchen - zu dirtt findet sich sonst keine bezahlbare Unterkunft kurzfristig für eine Woche.
Hab's noch nie genau beobachtet, da ich lieber spontan nach Wetterlage komme, aber würde mich mal interessieren. Hat da einer Preisbeispiele, was das ausmacht?
Problem ist eher, dass halt beim späten spontanen Buchen diverse eher preiswertere Unterkünfte nicht mehr verfügbar sind und die übrig bleibenden Hotels und FeWos dann eher diejenigen in höheren Preisklassen oder an unpraktischen Standorten sind. Und diese Problematik verschärft sich natürlich in der Hochsaison umso mehr.
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Re: Zermatt 24.03. - 31.03.23 - ***LIVE-Bericht ohne rosaroter Brille***
Ich hab mich am Montag ja bei den Bergbahnen schriftlich beschwert - hier die Antwort bzgl. Öffnungspolitik und Dynamic Pricing:
Vielen Dank für Ihre Nachricht und Ihren Besuch in Zermatt. Dank Rückmeldungen wie Ihrer geben Sie uns die Chance, unsere Produkte und Dienstleistungen stets zu verbessern. Besten Dank für Ihre ausführliche Beschreibung Ihrer Erlebnisse.
Ich versichere Ihnen, die Zermatt Bergbahnen versuchen stets, möglichst viele Anlagen und Pisten zu öffnen, damit unsere Gäste von unserem Angebot profitieren können. Da im Hochgebirge jedoch die Wetterbedingungen teilweise sehr extrem sein können und das Wetter in nur wenigen Minuten umschlagen kann, müssen wir aus Sicherheitsgründen entscheiden, das Gebiet ganz oder teilweise zu schliessen. Wir bitten Sie dafür um Verständnis!
Wir verzeichneten Windböen von bis zu 100 km/h, welche eine Inbetriebnahme aus Sicherheitsgründen nicht möglich gemacht hat. Bei Windböen kann es vorkommen, dass diese auf den Winddaten nicht ersichtlich sind, jedoch den Bahnbetrieb verunmöglichen.
Wir bitten Sie, auf die Erfahrung unserer Mitarbeitenden zu vertrauen. Sicherheit hat stets höchste Priorität.
Seit mehreren Jahren arbeiten wir mit dynamischen Preisen. Dynamisch an unserem Preissystem ist, dass der Gast je nach Nachfrage und Auslastung im Gebiet einen anderen Preis bezahlt. In der Nebensaison (November und April) sind das günstigere Tarife, während die Preise in der Hochsaison etwas teurer werden. Kurzfristig kann es auch noch zu einer Preiserhöhung kommen, dies betrifft oftmals Wochenenden, Feiertage oder Ferienzeiten.
Wir sind überzeugt, die dynamischen Preise werden in Zukunft in der Bergbahnbranche, wie wir sie bei Fluggesellschaften und Hotels bereits seit längerem kennen, gang und gäbe.
Da wir den Grundsatz "Frühbucher profitieren" einhalten, gibt es pro Saison einen niedrigsten Tarif. Wenn dann z.B. das Wetter sehr gut gemeldet ist oder die Nachfrage anhand der online gebuchten Skipässe hoch ist, wird innerhalb dieser 3 Saisons der Preis kurzfristig angehoben. Tiefer als der niedrigste Tarif pro Saison kann es ja nicht gehen, da sonst der Grundsatz der Frühbuchung nicht garantiert wäre.
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Re: Zermatt 24.03. - 31.03.23 - ***LIVE-Bericht ohne rosaroter Brille***
Ich bin jetzt auch eher ein Anhänger des klassischen Skifahrens. Ob aber “Herz, Tradition und Verwurzelung mit der eigenen Geschichte“ das beschreibt, was am Wilden Kaiser, in Ischgl, SFL, ALH, 3V, 4V oder in jedem anderen großen Gebiet der Alpen so abläuft, ich weiß nicht...Arlbergfan hat geschrieben: 31.03.2023 - 15:40 Mit Herz, Tradition, Verwurzelung mit der eigenen Geschichte hat dies allerdings überhaupt nichts zu tun. Geht dies so weiter, wir mich Zermatt als Gast verlieren.
Es sind einfach andere Produkte.
Wie heißt es schon in Monty Python's "Das Leben des Brian": Gepriesen sind die Skifahrer!
Sie lesen eine amtlich entschärfte Signatur. Bitte beachten Sie, dass die Verwendung dieses Zitats keinesfalls ein Affront gegenüber Personen sein soll, welche sich nicht auf Skiern bewegen.
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Re: Zermatt 24.03. - 31.03.23 - ***LIVE-Bericht ohne rosaroter Brille***
Hallo Arlbergfan, vielen Dank für Deinen Bericht aus Zermatt.
Du warst ja heuer schon in vielen ziemlich interessanten Gebieten (Frankreich und Verbier). Ich habe die gleiche Erfahrung gemacht wie Du. Das neue Zielpublikum sind reiche Asiaten, Araber und Touristen aus Übersee. Zermatt war aber immer schon ein exklusiver Skiort. Mit der Aufgabe des Gebietes um das Stockhorn und um den ehemaligen Schlepper Triftji wurde das Gebiet merklich verkleinert. Diese Hänge haben früher sportliche Skifahrer angezogen. Jetzt passiert das gleiche wie in vielen Gebiete man versucht möglichst viele blaue und rote Pisten anzubieten. Damit kann man Geld verdienen. Die Preispolitik mit den dynamischen Preisen ist auf eine Gewinnmaximierung ausgerichtet, hier stimme ich Dir ebenfalls zu. Mir gefall die Pisten nach Valtournenche sehr gut. Toll sind auch die Abfahrten vom Trockenen Steg nach Furgg und Furi.
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Re: Zermatt 24.03. - 31.03.23 - ***LIVE-Bericht ohne rosaroter Brille***
Hätte die ganze Woche die Sonne von einem blauen Himmel gelacht, das Matterhorn wäre Dir noch ein paar Meter höher und die Preise viel niedriger erschienen.
Die Verbindung nach Italien ist halt extrem windanfällig. Und auch nach Neuschnee geht sie erst oft spät auf. Wenn dann auf Zermatter Seite wenig offen hat, dann merkt man erst, wie klein das Skigebiet sein kann.
Meist reicht ein Blick auf die Windprognose der Wetterstation vom KMH um für sich selbst eine verlässliche Prognose für den nächsten Tag bezüglich der Verbindung nach Italien zu erstellen. Mittlerweile haben sie die Wind und Temperatur in den Pistenplan integriert. Leider fehlt dort die Angaben zu Windböen und die Prognose, das wäre noch aussagekräftiger. Der Wind war auch in vielen Fällen der Grund, warum auch auf Zermatter Seite einiges zu war.
Mal hat man eben schlechtes Wetter und dann kommt auch noch Wind dazu.
Die Verbindung nach Italien ist halt extrem windanfällig. Und auch nach Neuschnee geht sie erst oft spät auf. Wenn dann auf Zermatter Seite wenig offen hat, dann merkt man erst, wie klein das Skigebiet sein kann.
Meist reicht ein Blick auf die Windprognose der Wetterstation vom KMH um für sich selbst eine verlässliche Prognose für den nächsten Tag bezüglich der Verbindung nach Italien zu erstellen. Mittlerweile haben sie die Wind und Temperatur in den Pistenplan integriert. Leider fehlt dort die Angaben zu Windböen und die Prognose, das wäre noch aussagekräftiger. Der Wind war auch in vielen Fällen der Grund, warum auch auf Zermatter Seite einiges zu war.
Mal hat man eben schlechtes Wetter und dann kommt auch noch Wind dazu.
Was Du selber richtig machst können andere nicht falsch machen