Passend zum Thread-Thema gibt es in der heutigen Ausgabe der Tiroler Tageszeitung ( http://www.tt.com -> Nachrichten -> Wirtschaft) einen Artikel mit der Überschrift "Skifahren wird zum Luxussport".
Darin steht u.a.:
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Insgesamt ist Skifahren im Vergleich zum vorigen Winter um 3,9 % teurer geworden.
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Hallo,
In solchen Fällen sind dann halt die "veralteten" Gebiete mit Schleppliften gut, weil die meistens faire Preise haben. Man sieht wieder, dass man nicht jedes auch noch so kleine Gebiet mit neuen Bahnen vollpflastern muss, sondern gerade Familien einen gemütlichen Skitag für den kleinen Geldbeutel schätzen Diese haben dann auch nicht den Druck die Preise zu erhöhen, weil sie halt nicht bis zu den Ohren in den Schulden stecken...
Na, da sind aber Fehler drin. Ischgl kostet in der Hauptsaison für einen normalen Tagesgast doch 47 und nicht 42,50. Ich finde man sollte eher das als Vergleich ranziehen und nicht den Preis mit Gästekarte, da es diesen Preis nicht überall gibt. Außerdem haben halt auch nicht alle Skigebiete mitgemacht, von daher ist so eine umfragebasierte Studie immer etwas fragwürdig...
Naturweiß oder Kunstschnee? Egal, Hauptsache es staubt. Mit dem Skiurlaub in den Alpen geht es jedenfalls weiter aufwärts. Das gilt im kommenden Winter allerdings auch für die Preise: Die Bergbahnen haben nämlich - wie fast jedes Jahr - ordentlich an der Preisschraube gedreht. Die Skipasstarife wurden im Durchschnitt um drei bis sechs Prozent angehoben. Einige Liftgesellschaften leisteten sich bis zu acht Prozent Aufschläge. Wir haben die Preise in den großen Skirevieren der Alpen für die gängigen Sechstagepässe in der Hochsaison verglichen
Die Lift- und Skikartenpreise, die der VKI am Dienstag präsentiert hat, sorgen in Tirol für Unmut. Zwar könne ein Skitag in Tirol für eine Familie mehr als 160 Euro kosten, die Seilbahner verweisen aber auf spezielle Angebote und den hohen Standard.
Vor einigen Wochen hatte ich von einem Preisvergleich in Serfaus, Fiss, Ladis, berichtet. Hier ging es um familienfreundlichstes Skigebiet in Verbindung mit Kinderpreisen ( glaube bis 8 Jahre nur ) und kein Jugendtarif, sprich Jugendliche zahlen den vollen Erwachsenenpreis. Weiterhin ging es um Kurse, die zwischen 30 und 40 % über den daneben liegenden Sikgebieten waren.
Mein Artikel ist von vielen mit Hohn uns Spott übersäht worden, aber ich sehe ja in diesem Teil des Forums dass es noch anders gesinnte Leute gibt.
Obwohl der Trend der Skigebiete weiter in Richtung "Gigantomanie" zu gehen scheint, ortet der VKI bereits einen Gegentrend in Richtung "klein, aber fein". Immer mehr Skigebiete versuchen preisbewusste und Erholung suchende Skifahrer für sich zu gewinnen