wenn es die Bahn dann hätte!Ich denke die beste Möglichkeit, falls kein Flugwetter ist, Leute zu evakuieren ist dies über eine erste Sektion Fernerkogelbahn durchzuführen. Der Fußmarsch würde deutlich kürzer werden.
kleine Kinder wirst eh fahren (Pistenraupen) müssen. Fackelwanderung am Gletscher weil die Behörden nicht in die Gänge kommen. Sehr lustig!Bei Bedingungen, wie z.B. beim ersten Unfall mit der Schwarze Schneid Bahn, 5000 Personen, darunter viele Kinder, bei einbrechender Dunkelheit, Schneefall und -20° in Skischuhen und mit Fackeln den Sicherheitsweg runterlaufen zu lassen ist ja eher Gefährdung als Sicherheit.
z.B. Wollen die den erst Streuen wenn der vereist ist???
Zumindest in der Schneefreien Zeit (z.B. jetzt- morgen startet der Skibetrieb) wäre der Weg befahrbar.
Pitztaler GletscherbahnSituationsbericht zum Neubau Gletscherseebahn und Mittelbergbahn
Gästeinformation Stand 13.09.2006
Zu unseren Neubauten am Pitztaler Gletscher gibt es folgende Fakten zu berichten:
1. Der Seiltransport
Das 53 Tonnen schwere Förderseil für die 8 er EUB Mittelbergbahn, geliefert von der Firma Teufelberger, konnte in den ersten Septembertagen erfolgreich bergwärts gezogen werden. Dazu musste für einige Tage der Publikumsverkehr bei der Standseilbahn Pitzexpress unterbrochen werden. Das Spezia-listenteam benötigte dafür nur einen Tag länger als eingeplant. Für den Seilzug wurden die Seilrollen der Standseilbahn des 3,7 km langen Tunnels verwendet. Das Seil wurde auf 2.700 m, also in unmittelbarer Nähe der neuen Mittelbergbahn,
wieder aufgerollt und bis zum endgültigen Seilzug auf der Bahn dort zwischengelagert. Das 13 Tonnen schwere Förderseil der Gletscherseebahn konnte auf der Rolle mit dem Pitzexpress und dessen Schwerlastanhänger bis auf 2.840 m transportiert werden. Von dort wurde es zur neuen Talstation auf 2.640 m gebracht und wird heute über die insgesamt 9 Stützen der 6 er Sesselbahn gezogen.
2. Die Stationen + Stützen + Steuerkabel
In dieser Woche werden die letzten Stützenfundamente der 8 er EUB Mittelberg betoniert. Besonders aufwendig ist hier die Stütze Nr.15, die letzte vor der Bergstation auf 3.285 m Höhe. Sie ist als Dreifachstütze(15 a+b+c+) ausgeführt und benötigt bis zu 20 Kubikmeterbeton pro Fundamentfuß. Damit sind dann alle wesentlichen Betonarbeiten bereits abgeschlossen ! Begonnen haben hier auch bereits die Stahlbaumontagearbeiten in der Bergstation. Nachdem die Materialseilbahn am Mittelbergjoch (Betreiberfirma Kogler) bereits ausgedient hat und demontiert worden ist, kommt in den nächsten Tagen wieder der große Kamov Hubschrauber, um die fehlenden Stützen im unteren Streckenabschnitt bergwärts zu transportieren und mit den Rollenbatterien fertig zu montieren.
Das Steuerungskabel für die EUB wird derzeit in einem seperaten Kabelgraben verlegt. Als Besonderheit ist anzusehen, dass in 3 Streckenabschnitten Richtung Bergstation das Kabel im Berg verlegt wird. Mit einem Spezialbohrer sind hier Streckenabschnitte von 130 m, von 90m und von 70 m zu bohren, um das Kabel optimal zu schützen. Begonnen wurde auch mit den Arbeiten für einen Lawinensicherungsdamm in der Länge von ca 150 m und einer Höhe von 6 m im Bereich der gemeinsamen Talstation der neuen Bahnen
3. Skibetrieb startet pünktlich – Vlies hat bis zu 2 Meter Substanzerhaltung gebracht
Während also die Bauarbeiten mit großem Einsatz und im Zeitplan geführt werden, hat am Hinteren Brunnenkogel bereits die Pistenpräparierung begonnen, denn ab Freitag 15.Sept 06. bieten wir wieder täglich Skibetrieb – zunächst bis 13.oo Uhr. Dieser pünktliche Skibetriebsstart ist auch möglich, weil die diesjährige Abdeckaktion mit Vlies für die Erhaltung der Schnee und Eissubstanz besonders wirkungsvoll war. Derzeit wird das Vlies der abgedeckten Flächen – insgesamt waren es ca 7 Hektar – wieder eingerollt. Bis zu 2 Meter in der Höhe konnte an Substanz(Schnee + Eis) zusätzlich erhalten werden. Diese Massen eignen sich jetzt ideal für die Pistenpräparierung. Auch wenn von „selbsternannten Umweltexperten“ die Vliesabdeckaktion auf Gletscher kritisiert wird: Unsere Tatsachen beweisen, dass sie wirkungsvoll hinsichtlich der Substanzerhaltung bei exponierten Stellen sind.
Infostand 13.09.06/W.K