gfm49 hat geschrieben: 23.11.2022 - 22:25
Ist das wirklich ernst gemeint oder ist das Satire? Wie soll bitte die Verwendung von Bügeleisen oder von Waschprogrammen mit 60° kontrolliert werden? Werden da Blockwarte losgeschickt?
Blick hat geschrieben:Parmelin stellte einmal mehr klar, dass es keine Strompolizei geben werde, die flächendeckend Kontrollen durchführen werde. Aber er vertraue auf die Einsicht und Intelligenz der Bürgerinnen und Bürger.
Es ist halt Schweiz, nicht Deutschland. Der feine Unterschied ist der, dass die Eidgenossen von ihrer Politik nicht prinzipiell wie Idioten behandelt werden. Dementsprechend ist dort das Prinzip "Eigenverantwortung" stärker ausgeprägt als in einem bevormundenden Nanny-Staat, der seine Bürger mit seinem infantilen Politikstil wie kleine Kinder behandelt. Was sich u.a. alleine darin ausdrückt, dass von offizieller Seite das Thema "Blackout" überhaupt mit solchen Plänen thematisiert wird.
gfm49 hat geschrieben: 23.11.2022 - 22:25
Ist das wirklich ernst gemeint oder ist das Satire? Wie soll bitte die Verwendung von Bügeleisen oder von Waschprogrammen mit 60° kontrolliert werden? Werden da Blockwarte losgeschickt?
Blick hat geschrieben:Parmelin stellte einmal mehr klar, dass es keine Strompolizei geben werde, die flächendeckend Kontrollen durchführen werde. Aber er vertraue auf die Einsicht und Intelligenz der Bürgerinnen und Bürger.
Es ist halt Schweiz, nicht Deutschland. Der feine Unterschied ist der, dass die Eidgenossen von ihrer Politik nicht prinzipiell wie Idioten behandelt werden. Dementsprechend ist dort das Prinzip "Eigenverantwortung" stärker ausgeprägt als in einem bevormundenden Nanny-Staat, der seine Bürger mit seinem infantilen Politikstil wie kleine Kinder behandelt. Was sich u.a. alleine darin ausdrückt, dass von offizieller Seite das Thema "Blackout" überhaupt mit solchen Plänen thematisiert wird.
gfm49 hat geschrieben: 23.11.2022 - 22:25Wie soll bitte die Verwendung von Bügeleisen oder von Waschprogrammen mit 60° kontrolliert werden?
der verantwortungsvolle Bürger wird sich vermutlich einfach daran halten... geschätzt >98% - natürlich nicht der gewaltbereite Alpinforumnutzer, der dann erste recht nur noch mit 95 Grad wäscht und bügelt um es dem bösen, repressiven Staat einmal richtig gezeigt zu haben.
Ich dachte, der schweizerische Identitätsmythos (Tell) beruht auf Verweigerung der Anerkennung von Obrigkeiten
ski-chrigel hat geschrieben: 23.11.2022 - 21:03
Wir haben Glück!
Bergbahnen werden laut Bundesrat möglichst lange geschont. Zu wichtig scheint der Tourismus.
Erst werden Laubbläser verboten, dann Netflix!: So will der Bundesrat auf Strommangel reagieren
Ist das wirklich ernst gemeint oder ist das Satire? Wie soll bitte die Verwendung von Bügeleisen oder von Waschprogrammen mit 60° kontrolliert werden? Werden da Blockwarte losgeschickt?
Totlachen.... wäre das beste, das steckt eigentlich dahinter.
Das wäre am besten für das Klima, dann wäre der böse CO2 Mensch weg....
Das gabs alles schon bei bei den Montys: https://www.youtube.com/watch?v=LBWwezCcvMc
Das mit dem Heizung runter oder ausstellen in Clubs und Diskotheken ist toll.
Verwaltungsscheinrealitäten.
gfm49 hat geschrieben: 23.11.2022 - 22:25
Ist das wirklich ernst gemeint oder ist das Satire? Wie soll bitte die Verwendung von Bügeleisen oder von Waschprogrammen mit 60° kontrolliert werden? Werden da Blockwarte losgeschickt?
Blick hat geschrieben:Parmelin stellte einmal mehr klar, dass es keine Strompolizei geben werde, die flächendeckend Kontrollen durchführen werde. Aber er vertraue auf die Einsicht und Intelligenz der Bürgerinnen und Bürger.
Es ist halt Schweiz, nicht Deutschland. Der feine Unterschied ist der, dass die Eidgenossen von ihrer Politik nicht prinzipiell wie Idioten behandelt werden. Dementsprechend ist dort das Prinzip "Eigenverantwortung" stärker ausgeprägt als in einem bevormundenden Nanny-Staat, der seine Bürger mit seinem infantilen Politikstil wie kleine Kinder behandelt. Was sich u.a. alleine darin ausdrückt, dass von offizieller Seite das Thema "Blackout" überhaupt mit solchen Plänen thematisiert wird.
gfm49 hat geschrieben: 23.11.2022 - 22:25Wie soll bitte die Verwendung von Bügeleisen oder von Waschprogrammen mit 60° kontrolliert werden?
der verantwortungsvolle Bürger wird sich vermutlich einfach daran halten... geschätzt >98% - natürlich nicht der gewaltbereite Alpinforumnutzer, der dann erste recht nur noch mit 95 Grad wäscht und bügelt um es dem bösen, repressiven Staat einmal richtig gezeigt zu haben.
Ich dachte, der schweizerische Identitätsmythos (Tell) beruht auf Verweigerung der Anerkennung von Obrigkeiten
Das mit den Obrigkeiten hast Du richtig verstanden, aber die falsche Folgerung daraus gezogen! Wenn die Obrigkeit einem darum bittet und keine Kontrolle androht, dann wird es (vielleicht) gemacht. Aber wenn wir Schweizer gegängelt und kontrolliert werden, dann erwacht der Tell in uns!
Neusser Gletscher hat es schon richtig verstanden.
Die gleiche Diskussion führten wir schon bei Corona. Nicht immer grad die Extrembeispiele nehmen. Aber es funktioniert halt. Und das weiss der Bundesrat.
gfm49 hat geschrieben: 24.11.2022 - 10:13
Ich dachte, der schweizerische Identitätsmythos (Tell) beruht auf Verweigerung der Anerkennung von Obrigkeiten
Soweit ich mich da auskenne, ist es eher die Ablehnung von Fremdherrschaft und eine Abneigung gegen von oben diktierte Willkür. Gerade Tells Gesslerhut ist hierfür ein gutes Beispiel. Der typische Schweizer fährt eher zu langsam als zu schnell. Außer in den abgelegenen Tälern in Graubünden und im Wallis . Aber Ski-Chrigel kann da sicherlich kompetenter Auskunft geben.
NeusserGletscher hat geschrieben: 24.11.2022 - 15:23Soweit ich mich da auskenne, ist es eher die Ablehnung von Fremdherrschaft und eine Abneigung gegen von oben diktierte Willkür. Gerade Tells Gesslerhut ist hierfür ein gutes Beispiel.
Gessler war ein Verwalter der Habsburger, die aus dem Aargau kommen. So fremd war die Herrschaft daher nicht.
Und Willkür ist da einige: Der Geschirrspüler darf mit Höchsttemperatur laufen, die private Waschmaschine nur mit 40° (aus hygienischen Gründen problematisch, wenn man nicht besonders aggressive Waschmittel verwendet) - also muss ich meine Wäsche im Waschsalon waschen, wo 60° möglich sind. Der DVD Player (8 Watt) muss aus bleiben, die Riesenglotze (um die 100 Watt) darf laufen. Nur zwei Beispiele.
ski-chrigel hat geschrieben: 24.11.2022 - 14:43
Die gleiche Diskussion führten wir schon bei Corona. Nicht immer grad die Extrembeispiele nehmen. Aber es funktioniert halt. Und das weiss der Bundesrat.
Schon witzig wie unterschiedlich die Mentalitäten und Erwartungen an den Staat sind.
Bei Corona wart ihr locker mit den Regeln und wir deutschen haben es mehrheitlich für nötig oder zumindest unvermeidbar befunden.
Jetzt beim Strom regt ihr euch nicht sonderlich auf - in Deutschland würde man die verantwortlichen (symbolisch) wohl am nächsten Baum aufknüpfen und zusätzlich anzünden, wenn sie einen solchen verbotskatalog auch nur in der Presse als Entwurf veröffentlichen würden…
Hat ja schon mecker gegeben hier, dass man Außenpools übern Winter nicht beheizen darf und Werkstätten mit harter körperlicher Arbeit bis maximal 12 Grad. Das wurde geraaaaade noch so geschluckt.
Ob sich die Leute dran halten wird sich zeigen…
Aber eure Liste da? Das gäbe sodom und Gomorrha bei uns…
Naja, was Corona angeht, und man sich die Endresultate ansieht, waren die meisten westlichen Demokratien gar nicht so weit auseinander was die Maßnahmen betrifft ... hier verschieben die (für das Alpinforum) Unterschiede was Skigebiete etc. angeht doch wahrscheinlich etwas die Wahrnehmung.
Und die Pläne, wie sie z.B. die Schweizer veröffentlich haben, beruhen auch auf weltweit anerkannten Notfallplänen zur Stromversorgung ... die gewichtet natürlich jedes Land etwas anders, aber die Grundlagen snd doch überall die Gleichen ... und auch das sich wahrscheinlich eine Mehrzahl der Leute stillschweigend an einen Großteil hält oder es jedenfalls versucht, während die Aufreger halt, gerade in Social Media Zeiten, lautstark durchs (Internet) Dorf getrieben werden.
WAS die Schweiz oft besser macht als z.B. Deutschland, ist das sie frühzeitig und umfassend an die Öffentlichkeit gehen, und nicht Häppchen nach Häppchen präsentieren ... klar gibt das erst mal mehr Diskussion, da sind die Schweizer aber auch Weltmeister drin (und ich meine das nicht negativ), aber dann wissen auch alle woran sie sind.
Und sind wir mal ehrlich, in unserer vernetzten Welt ist es eh utopisch, das jedes land sein komplett eigenes Süppchen kochen kann, die Zeiten sind schon lange vorbei.
Zuletzt geändert von Wooly am 24.11.2022 - 23:27, insgesamt 1-mal geändert.
An der Pressekonferenz vom Schweizer Bundesrat von gestern (23.11.2022) hat er einen Verordnungsentwurf präsentiert. Wo jetzt in einer verkürzte Vernehmlassung gegangen ist. Das die Schweizer darüber diskutieren können und mit ihrem Netzwerk noch Änderungswünsche anbringen können. Es könnte noch Änderungen geben, wann was wirksam wird.
Die Verwendungsbeschränkungen vom Strom könnten denn auch im Winter 2023/24 wirksam bleiben.
Weitergabe von Kontingenten und Sicherstellung des öffentlichen Verkehrs
Die Kontingentierung ist eine wesentliche Massnahme, um Netzabschaltungen zu verhindern. Deshalb sind keine Ausnahmen vorgesehen. Die Wirtschaft und insbesondere die Betreiber von Infrastrukturen für die Versorgung des Landes mit lebenswichtigen Gütern und Dienstleistungen sind jedoch auf einen flexiblen Umgang mit Kontingenten angewiesen. Deshalb will der Bundesrat während diesem Winter versuchsweise in einem eingeschränkten Rahmen die Weitergabe von Kontingenten ermöglichen. Für den Winter 2023/24 strebt er eine umfassende Lösung an.
Für die konzessionierten Unternehmen des öffentlichen Verkehrs (öV) gelten bei einer Kontingentierung besondere Bestimmungen. Sie basieren auf dem Bewirtschaftungsmodell öV bei einer Strommangellage, das die SBB als Systemführerin und Betreiberin eines eigenen Stromnetzes mit dem Verband öffentlicher Verkehr (VöV) und dem Bundesamt für Verkehr (BAV) erarbeitet hat. Eine separate Verordnung regelt, wie der versorgungsrelevante öV noch aufrechterhalten werden kann.
PS: In China würde das Nachbarschafts-Komitee die Regeln in den Haushalten überwachen. Was dort technisch nicht schon gelöst ist und von Big Date KI überwacht wird. Auf eine vergleichbare Technologie sind die aktuellen Kremelbewohner und Konsorten scharf.
Übrigens ist vehicel to home immernoch nicht in D legal....
Bzgl dem Geseier zum der AutoAkku soll das Netz stabilisieren.
Und wird ohne das auch die Autohersteller und die Versorger nicht jedes mal die Handaufhalten werden nicht kommen.
Sehr interessanter Artikel über einen gelungenen Feldversuch zur Elektromobilität und was noch entwickelt werden muss um die Wende erfolgreich durchzuführen. Und das Ladeinfrastruktur intelligenter werden muss. Und das die E-Werke zuversichtlich sind das alles glatt über die Bühne zu bekommen.
Ich wusste gar nicht, das Ihr auf einmal solche Elektrofans geworden seid, aber die Erkenntnis das manche Dinge Sinn machen setzt sich ja nicht bei allen gleichzeitig durch, Chapeau für den Sinneswandel, geht doch !!
Ich weiß nicht, was daran "gelungen" sein soll, wenn man die E-Auto-Ladestellen runterregeln will. Da kanns ja passieren, dass man eigentlich bald losfahren will, aber weil grade viel Strom verbraucht wird, kommt aus der Ladesäule keiner oder nur wenig Saft.
Und obwohl es "Stresstest" genannt wird, wurde scheinbar gar nicht geschaut, was bei Spitzenlast (Samstag zu Ferienbeginn) an der Autobahnraststätte passiert. Zudem scheinbar nur mit 15 Mio. E-Autos gerechnet, was ein Anteil von 30,9% wäre, also weit weg von den politischen Zielen.
Ignoriert hat man offenbar, dass wenn so wie es politisch gewollt die minderwertige Technologie der E-Autos die Mehrheit der Fahrzeuge ausmacht, die allermeisten Menschen eben gerade nicht zuhause laden können, weil es an entsprechenden Parkplätzen und Stromleitungen mangelt. Ich weiß, ist jetzt für die vielen Reichen hier im Forum schwer verständlich (wer sich einen Tesla leisten kann, ist reich), aber es gibt Leute, die nicht im Einfamilienhaus mti privater Garage wohnen. Die machen sogar die Mehrheit der Menschen aus und werden wohl kaum, so wie es sich Albe-fr wünscht, allesamt aufs Fahrrad oder den ÖV umsteigen, während Straßen und Parkplätze nur von denjenigen genutzt werden können, die sich private Ladestationen, sprich entsprechende Immobilien, leisten können.
Eigentlich ist daher die E-Auto-Propaganda Klassenkampf von oben, der darauf abzielt, die komfortable und bezahlbare Mobilität den normalen Menschen zu nehmen und einer Oberschicht von bestenfalls 30% vorzubehalten. Denn genau das ist die Folge von Preiserhöhungen und Verboten, also höchst unsoziale Umverteilung von unten nach oben.
Man kann nur hoffen, dass wenn es so kommen sollte, genug Menschen dem Staat die rote Karte zeigen und einfach auf Hartz IV gehen. Wenn genug Leute von ihrer Arbeit nur noch überleben können, aber keinerlei Komfort drin ist, ist doch Hartz IV die bessere Wahl.
Prinzipiell ist es vernünftig, die Wallboxen zu steuern. Sofern es möglich ist, manuell dies fallweise abzuschalten, wenn man z.B. morgens früh für die Reise in den Urlaub ein geladenes Auto benötigt. Allerdings beträgt die Ladezeit bei leerem Akku und schwacher Leistung eh schon mehrere Stunden, da bleibt nicht viel Spielraum, den Ladevorgang zu verschieben.
Doch selbst Eigenheimbesitzer haben Probleme, diese Wallboxen zu installieren. Bei Reihenhäusern haben wir oft Parkplätze vor der Türe und einen Garagenhof. Da gibt es selbst oft nicht einmal einen Anschluss für einen Garagentorantrieb. Erst recht nicht für eine 22kW Wallbox.
Damit man mal eine ungefähre Vorstellung davon erhält, was das eigentlich heisst: Für eine herkömmliche Wohnung mit elektrischen Durchlauferhitzer und E-Herd reicht ein Anschlußwert von ca. 30 kW. Wenn man zukunftssicher bleiben will, installiert man am besten eine 22kW Wallbox. Dazu kommt der Strom für die Wärmepumpe und was sonst nocht. D.h., der Anschlußwert einer Wohnung kann sich durch die Energiewende verdoppeln. Dafür müssen nicht nur neue Leitungen ins Haus, sondern auch auf der Straße verlegt werden. Plus neue Trafostationen etc.
Abgesehen vom der Materialschlacht sehe ich auch hier nicht, wie das in dem Deutschland unserer Tage binnen weniger Jahre umgesetzt werden soll.
Warum sich bestimmte Kreise so gegen Brennstoffzelle und E-Antrieb sträuben, erschließt sich mir nicht. Der Vorteil ist hier, dass wir keine komplett neue Infrastruktur benötigen, sondern weiterhin mit zentralen Tankstellen arbeiten können. Außerdem dauert der Ladevorgang dabei kaum länger als bei einem herkömmlichen Verbrenner.
Es müsste halt mal jemand die Sache von vorne bis hinten durchrechnen und dann ohne Scheuklappen und Vorurteile die unter dem Aspekt von Ökologie und Ökonomie beste Lösung erarbeiten.
Sehr interessanter Artikel über einen gelungenen Feldversuch zur Elektromobilität und was noch entwickelt werden muss um die Wende erfolgreich durchzuführen. Und das Ladeinfrastruktur intelligenter werden muss. Und das die E-Werke zuversichtlich sind das alles glatt über die Bühne zu bekommen.
Ich wusste gar nicht, das Ihr auf einmal solche Elektrofans geworden seid, aber die Erkenntnis das manche Dinge Sinn machen setzt sich ja nicht bei allen gleichzeitig durch, Chapeau für den Sinneswandel, geht doch !!
Ihr wisst doch ganz genau, dass wir u.a. eAutos fahren, moderne Haustechnik inkl. Photovoltaik nutzen...
ganz im Gegensatz zu Euch.
Wir plappern nur nicht jeden Mist nach oder haben eine rosarote Brille auf, oder lieben totalitäre Argumentationen, sondern hinterfragen die Richtung der Lemminge... das ist nicht populär - ganz klar.. aber notwendig.
Kurzum wir existieren eben nicht in Eurer Blase.
Oder:
Um es mit den Montys zu sagen:
Ihr seid die "Volksfront von Judäa"
Wir sind die "Judäische Volksfront"
@jds
Korrekt aber eine Anmerkung:
Es heisst jetzt Achtung Etikettenschwindel:
Bürgergeld
@neussergletscher
Die eInfrastruktur reicht nicht und keiner weiss wer die in 10 Jahren installieren soll.
Es gibt so gut wie keine H2 Tankstellen obwohl das seit 20Jahren Thema ist... es geht nicht voran.
Genau deshalb hat Musk Laschet in Grünheide bzgl. H2 vor der Presse ausgelacht. Strom kommt für die Masse eben seit über 100Jahren aus der Wand.
Darauf setzt er erfolgreich.
Wooly hat geschrieben: 24.11.2022 - 19:03
Naja, was Corona angeht, und man sich die Endresultate ansieht, waren die meisten westlichen Demokratien gar nicht so weit auseinander was die Maßnahmen betrifft ... hier verschieben die (für das Alpinforum) Unterschiede was Skigebiete etc. angeht doch wahrscheinlich etwas die Wahrnehmung.
Und die Pläne, wie sie z.B. die Schweizer veröffentlich haben, beruhen auch auf weltweit anerkannten Notfallplänen zur Stromversorgung ... die gewichtet natürlich jedes Land etwas anders, aber die Grundlagen snd doch überall die Gleichen ... und auch das sich wahrscheinlich eine Mehrzahl der Leute stillschweigend an einen Großteil hält oder es jedenfalls versucht, während die Aufreger halt, gerade in Social Media Zeiten, lautstark durchs (Internet) Dorf getrieben werden.
WAS die Schweiz oft besser macht als z.B. Deutschland, ist das sie frühzeitig und umfassend an die Öffentlichkeit gehen, und nicht Häppchen nach Häppchen präsentieren ... klar gibt das erst mal mehr Diskussion, da sind die Schweizer aber auch Weltmeister drin (und ich meine das nicht negativ), aber dann wissen auch alle woran sie sind.
Und sind wir mal ehrlich, in unserer vernetzten Welt ist es eh utopisch, das jedes land sein komplett eigenes Süppchen kochen kann, die Zeiten sind schon lange vorbei.
Die Krone Zeitung hat die Schweizer Bundesrats-Informationen aufgegriffen, mit der Titelsetzung: Keine Elektroautos, kein Gaming, kein HD-Streaming
Somit ist die Leserschaft dort schon einmal darüber informiert inkl. Regierung. Die nimmt es auch wunder, was so dort drin steht über ihre Regierungsentscheide wie auch andres.
Die intelligente Ladeinfrastruktur wird sich sicher durchsetzen, wenn man das über den Preis regelt.
Wer kompromisslos schnell aufladen will, weil der Akku leer ist und er morgen in den Urlaub fahren will, soll das an seiner intelligenten Wallbox diese Option einstellen können, aber sollte dann halt auch deutlich mehr für die Kilowattstunde bezahlen, als derjenige, der dann lädt, wenn Strom ausreichend verfügbar ist. So regelt man das in einer Marktwirtschaft. Und die meisten werden froh sein, dass es diese Schnellladeoption gibt, aber sie werden sie nur nutzen, wenn es notwendig ist und das wird bei vielen vielleicht nur ein paar mal im Jahr der Fall sein.
vA würde ich bei "intelligenter Ladetechnik" auch tatsächlich von "intelligent" ausgehen, also in der Art: Ich stöpsle um 18.00 meine Karre mit 20% Akku an, gebe per App durch, dass sie morgens um 7.00 bei mindestens 80% sein muss, und ich ab 21.00 für Unvorhergesehenes 40% haben will. Was dazwischen passiert, ist mir egal. Natürlich soll ich die Zeiten und Prozente frei angeben können und je nach Wunsch wird der Ladevorgang teurer oder billiger sein.
Und damit es einfacher wird, will ich auch einen "default" setzen können, so in der Art: Da ich unter der Woche immer um 7.00 das Haus verlasse und mein Auto brauche, soll es dann immer (ausser ich befehle es anders) 80% haben.
Und was ist mit den Leuten, die nicht so reich sind, dass sie ne Wallbox einbauen können? Die schauen einfach in die Röhre? Müssen die immer zu horrenden Preisen laden? Oder wenn Spitzenlast ist, einfach zu Fuß gehen?
Jetzt beklagst du dich doch auch nicht, dass nicht jeder eine Tankstelle zu Hause hat?? Eine Ladung für x km an einer öffentlichen Ladesäule ist meines Wissens immer noch billiger als die gleichen x km zu tanken... aber das ist natürlich überhaupt nicht vergleichbar, warum auch immer.
Das ist halt was völlig anderes, denn Tanken dauert 5 Minuten und nicht 30 Minuten und mehr. Außerdem wird die Tankstelle nicht "wegen Spitzenlast" einfach abgeschaltet, ebenso gibts da keine massiven Preisunterschiede.
@ Wurzelseep@ MartinD
Schöne Wünsche, die hab ich seit Jahren.... hat sich bisher aber nicht entwickelt.....
Das was es bisher gibt lädt irgenwann und keineswegs intelligent und man kann froh sein wenn es funktioniert sprich man auch zu 100% sicher früh vor dem Fahrtbeginn vor einem wie gewünscht geladenen PKW steht.
Deshalb bin ich inzwischen lieber selbst der der die Ladezeiten und Mengen manuell bestimmt.
Vieles funktioniert super im Marketing, der Werbung der Hersteller bzw. Softwarefirmen und in den das abschreibenden Medien.
Es ist noch ein weiter Weg.
j-d-s hat geschrieben: 25.11.2022 - 22:51
Das ist halt was völlig anderes, denn Tanken dauert 5 Minuten und nicht 30 Minuten und mehr. Außerdem wird die Tankstelle nicht "wegen Spitzenlast" einfach abgeschaltet, ebenso gibts da keine massiven Preisunterschiede.
Der Weg zu einer preiswerten Mobilität für alle ist noch sehr weit.
Allerdings gibt es bei den bösen fleißigen, äh falsch wir sind im NeidundHassDeutschland,: Besserverdienenden
ein wirklich gutes Argument was so gut wie nie vorkommt:
Es ist einfach unglaublich bequem und praktisch zu Hause in der Garage zu laden.
Adieu Tankstelle für den Alltag.
In der Freizeit sieht das mglws langfristig 2050 ganz anders aus:
zu den wenigen Tankstellen fahren dann die die Ihren alten gepflegten Verbrenner lieben.
Das könnten dann Treffpunkte für automobiles Kulturgut werden mit ganz anderer Ausrichtung.