Neues am Reschenpass (Passo di Resia) (I)

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Re: Neues am Reschenpass (I)

Beitrag von tom75 » 20.08.2013 - 22:12

@mic: dein foto würde am stelvio doch glatt als frisch renoviert durchgehen :)


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noisi
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Re: Neues am Reschenpass (I)

Beitrag von noisi » 21.08.2013 - 08:01

Nur das ich das jetzt nicht falsch verstehe, die Schließung droht ab sofort (kommenden Winter) oder erst danach?
Da mein Bildhoster seine Verzeichnisstruktur geändert hat, werden die Bilder in meinen Berichten z.T. nicht mehr angezeigt. Auf konkreten Wunsch stelle ich sie wieder her.

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Re: Neues am Reschenpass (I)

Beitrag von Richie » 22.08.2013 - 08:13

Ein konkreter Termin für die Schliessung der Haideralm wurde meines Wissens noch nich genannt, aber wenn dort nichts passiert, dürften dort in den nächsten Jahren (leider) die Lichter ausgehen. Leider ist es in den letzten Wochen ja sehr ruhig um das Thema geworden und von der Zubringerbahn Maseben Richtung Kaunertaler Gletscher gibt es auch keine positiven Informationen. Schade, dass hier vielleicht die Chance auf die Erweiterung zwei schöner Gebiete durch ein egoistisches Kirchturmdenken vertan wird...

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Re: Neues am Reschenpass (I)

Beitrag von Af » 22.08.2013 - 09:49

Interessant wäre, wie Schöneben darüber denkt.

Die Haideralm Konkurs gehen lassen um se dann günstig aufzukaufen und dann mit aller Macht auf eine Verbindung zu pochen wäre ja schliesslich nicht so schlecht.

@ Maseben: Abwarten.... meist kommt nach ner Ruhephase der Paukenschlag.
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Re: Neues am Reschenpass (I)

Beitrag von Schneeloewe » 22.08.2013 - 10:00

Richie hat geschrieben:Schade, dass hier vielleicht die Chance auf die Erweiterung zwei schöner Gebiete durch ein egoistisches Kirchturmdenken vertan wird...
Bei den weiter oben genannten Argumenten von übergeordneten Behörden wie die des Landes Südtirol (Landschafts- und Naturschutz, geologische Probleme, skifahrerische unaktraktive Verbindung etc.) kann ich kein Kirchturmdenken erkennen.
Das sind Aussagen, die unabhängig von Eigentümerinteressen gelten.

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Re: Neues am Reschenpass (I)

Beitrag von Richie » 22.08.2013 - 13:14

Vielleicht solltest Du Dir mal die verschiedenen Verbindungsprojekt, die hier thematisiert wurden, alle durchlesen!? Die jetzige Verbindung mit einer Bahn ist sicherlich nicht das Optimale, ist aber so wie aussieht von den Behörden genehmigungsfähig und würde für die Haideralm eine Verbesserung darstellen. Allerdings wird diese Lösung aber von Einzelnen in der Region bekämpft!

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Re: AW: Neues am Reschenpass (I)

Beitrag von Af » 22.08.2013 - 14:03

Also der Hang liesse schon eine Interessantere Verbindungsmöglichkeit zu... Aber ob Die genehmigt werden würde, ist ne andere Sache. Die Frage ist auch, wer finanziert das? Haideralm hat wohl kaum das Geld und Schöneben nach der Komplettrenvierung sicherlich auch nicht mehr...
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Re: Neues am Reschenpass (I)

Beitrag von Schneeloewe » 22.08.2013 - 18:11

@ Richie:
Danke für den Hinweis. Ich lese mir meist schon alles durch wenn ich mich zu einem Thema äußere.

Meiner Meiung nach geht es hier um Grundsatzprobleme die zu lösen sind.
Das Einzelinteressen auch eine Rolle spielen betreite ich nicht.
Nur die Frage die sich mir gestellt hat war, ob genannte die Kirchturmpolitik hier die führende Spielverderberrolle spielt oder eher andere Gründe.

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Re: Neues am Reschenpass (I)

Beitrag von Artemis74 » 23.08.2013 - 10:23

Ich kann vielleicht ein paar Kleinigkeiten zur Haideralm erklären.

Zuerst dazu:
Af hat geschrieben:Interessant wäre, wie Schöneben darüber denkt.

Die Haideralm Konkurs gehen lassen um se dann günstig aufzukaufen und dann mit aller Macht auf eine Verbindung zu pochen wäre ja schliesslich nicht so schlecht.
Der Hauptatkionär der Schöneben AG will, dass die Haideralm geschlossen wird. Eine Verbindung wäre von verschiedenen Seiten angedacht, aber so , wie sie Sinn machen würde (nämlich als VERBINDUNG zweier Skigebiete) will sie "Schöneben" nicht haben. Die möchten einen Zubringer von der Talstation Haideralm zur Bergstation Schöneben. Ohne weitere Pisten oder Skiwege.
Im Zuge der "Erstellung" dieser Verbindung sollen auf der Alm selber alle Lifte außer dem sog. "Babylift" geschlossen werden. Dieser soll für die Skischule erhalten bleiben, was absoluter Schwachsinn ist. In der Folge werdendann wohl auch der und das Restaurant geschlossen.

Schöneben glaubt, von der Schließung der Haideralm zu profitieren, leider :naja:

mic hat geschrieben:Wir haben uns das ganze Gebiet im Sommer 2012 mal angesehen. Auch Nauders und Schöneben.
(...)
Hier nur ein Bild. Ich hat irgendwie wenig Lust viel mehr zu machen. Habe auch kein Interesse daran den Laden anzuzählen.......das machen die offensichtlich schon selber. Schade, der Ausblick war sehr schön!!!
Richie hat geschrieben:Der Grauner Hoteliers- und Gastwirteverbands (HGV) macht Druck, dass neben dem Gletscheranschluss von Maseben an den Kaunertaler Gletscher auch noch die Verbindung von Schöneben und der Haider Alm realisiert wird: Skigebiete im Vinschger Oberland: HGV pocht auf „große Lösung“
Dazu habe ich zwei Fragen: - kennt jemand Details zu der erwaähnten kleinen Lösung in Schöneben, nämlich eines neuen Liftes von St. Valentin nach Schöneben? Und wer ist der Investor Hans Rubatscher (ich dachte der Gletscheranschluss sollte via Landesförderung und Beteiligung des Seilbahnbauer Leitner realisiert werden)?
@Richie
Ich habe Infos, und wenn die für euch im Forum interessant sind, dann kann man sicher das eine oder andere erzählen.
Insgesamt ist zu sagen, dass die "Kleine Lösung" mittelfristig die komplette Schließung der haideralm vorsieht, währende die sogenannte "große Lösung" einen Zusammenschluss Kaunertal - Langtauferertal über das Karlesjoch, den Erhalt (auf mindestens 10 Jahre), die Sanierung und eine Erweiterung der Haideralm und einen evtl. Zusammenschluss Haideralm - Schöneben und (in einem weiteren Schritt dann auch) Waltes vorsieht.

Herr DDr. Rubatscher ist Geschäftführer der Kaunertaler Gletscherbahnen und des Pitztaler Skigebiets (so hab ich es jetzt im Kopf). Ich würde sagen, der kennt sich aus...
Bei einem Zusammschluss würden die Kaunertaler Gletscher einen Teil übernehmen, die Verbindung Schöneben - Haideralm (mit ERHALT der Haideralm) würde zu 75% vom Land bezuschusst.

Es gibt auch Tage, mit schönem Wetter...
Und da kann man tatsächlich mehr tun, als "Nebelschwadenwandern"
Das Foto hier, ist auf der Facebook-Seite von "Wir sind Haideralm" zu finden.
Rodeln.jpg
Zuletzt geändert von TPD am 23.08.2013 - 17:46, insgesamt 2-mal geändert.
Grund: Mehrere Beiträge zusammengefügt.
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jockel77
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Re: Neues am Reschenpass (I)

Beitrag von jockel77 » 27.08.2013 - 13:59

Insgesamt ist zu sagen, dass die "Kleine Lösung" mittelfristig die komplette Schließung der haideralm vorsieht, währende die sogenannte "große Lösung" einen Zusammenschluss Kaunertal - Langtauferertal über das Karlesjoch, den Erhalt (auf mindestens 10 Jahre), die Sanierung und eine Erweiterung der Haideralm und einen evtl. Zusammenschluss Haideralm - Schöneben und (in einem weiteren Schritt dann auch) Waltes vorsieht.
Die große Lösung hört sich ja in Verbindung mit der Sanierung und Erweiterung der Haideralm zunächst mal richtig gut an. Doch ich spekuliere,
dass es dem Investor hauptsächlich um die Erweiterung des Liftnetzes vom Kaunertal in Richtung Langtauferertal ins Vinschgau hinein geht als um die Sanierung und den Ausbau der Haideralm.
Hinzu kommt, dass zwischen Maseben (Langtauferertal) und der Haideralm einige Kilometer legen, so dass eine Verbindung zur Haideralm bestenfalls mittels Skibus realisert werden kann.

Eine dritte Alternative (für die wohl nicht ausreichend Kapital bereitsteht) wäre die beste:
Zusammenschluss von Watles und Haideralm + Liftverbindung von der Haideralm nach Schöneben. Immerhin sind doch alle 3 Skigebiete im Verbund
der Ortler-Skiarena, da sollte doch was gehen ... zumal ja das Land Südtirol den Liftausbau zumindest teilweise mit unterstützt.
Auch ein Zusammenschluss zwischen Nauders und Schöneben, der ja aus Sicht der Nauderer Bergbahnen auch schonmal angedacht und diskutiert wurde,
würde bei Türöffnung für die Kaunertaler Investoren für die Nauderer Bergbahnen nicht mehr interessant.

Im Artikel "Paukenschlag aus Nordtirol" werden die verschiedenen Interessenlagen klar dargestellt:
http://www.dervinschger.it/artikel.phtm ... 79&seite=1

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Re: Neues am Reschenpass (I)

Beitrag von jockel77 » 27.08.2013 - 14:15

Ergänzung:
Entscheidung über Zusammenschluss Langtaufers-Kaunertal wieder vertagt - Gletscherbahnchef Rubatscher ist verstimmt

http://www.rundschau.at/artikel/100797/ ... abgekuehlt

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Re: Neues am Reschenpass (I)

Beitrag von Artemis74 » 27.08.2013 - 14:44

jockel77 hat geschrieben: Hinzu kommt, dass zwischen Maseben (Langtauferertal) und der Haideralm einige Kilometer legen, so dass eine Verbindung zur Haideralm bestenfalls mittels Skibus realisert werden kann.

Eine dritte Alternative (für die wohl nicht ausreichend Kapital bereitsteht) wäre die beste:
Zusammenschluss von Watles und Haideralm + Liftverbindung von der Haideralm nach Schöneben. Immerhin sind doch alle 3 Skigebiete im Verbund
der Ortler-Skiarena, da sollte doch was gehen ... zumal ja das Land Südtirol den Liftausbau zumindest teilweise mit unterstützt.
Auch ein Zusammenschluss zwischen Nauders und Schöneben, der ja aus Sicht der Nauderer Bergbahnen auch schonmal angedacht und diskutiert wurde,
würde bei Türöffnung für die Kaunertaler Investoren für die Nauderer Bergbahnen nicht mehr interessant.
Eine Verbindung Maseben - Haideralm ist nicht angedacht. Allerdings ein Ausbau des Skigebiets Maseben. Die Arbeitsgruppe, die im Auftrag der "Hoader-AG" ein Gesamtkonzept erarbeitet bzw. erste Vorarbeit dafür geleistet hat, hat sich auch damit befasst.

Das Hauptproblem bei den "Verbindungen" ist nicht das fehlende Kapital, sondern die Kirchturmpolitik in der Gemeinde. Schöneben will keinen Zusammenschluss mit der Haideralm, sondern St. Valentin lediglich als "Zubringer" nutzen und bevor das nicht geklärt ist, hat es auch keinen Sinn, sich mit der Verbindung zum Watles auseinander zu setzen.

Nauders "braucht" das gesamte Skigebiet Reschenpass, damit ihm die 120 Pistenkilometer erhalten bleiben.

In der letzten FF (Südtiroler Illustrierte) war übrigens ein guter Artikel drin, indem Dr. Hans Rubatscher ganz klar sagt, sein Interesse würde nicht mehr bestehen.

Hauptproblem an der ganzen Sache ist ein Gesetz, das vorsieht, dass die Gemeinde ihre Aktien abstoßen muss, weil das Skigebiet zu lange rote Zahlen geschrieben hat. Die "Hoffnung" des bm ist es, dass das Gesetzt vielleicht noch geändert wird (hahahahahahaha...).
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Re: Neues am Reschenpass (I)

Beitrag von jockel77 » 28.08.2013 - 00:14

Das Nauders weiterhin mit 120km Piste am Reschenpass werben möchte, liegt klar auf der Hand, wenn man die umliegenden
Groß-Skigebiete wie Samnaun/Ischgl und Serfaus im Nacken hat. Dennoch hat ja der Reschenpass seine eigene Gästestruktur im
Skibetrieb. Ich persönlich war erst einmal auf der Haider Alm. Dort wirkt die Zeit gegenüber Schöneben und Nauders in der Tat stehen geblieben.
Hauptproblem an der ganzen Sache ist ein Gesetz, das vorsieht, dass die Gemeinde ihre Aktien abstoßen muss, weil das Skigebiet zu lange rote Zahlen geschrieben hat.
Diese Anmerkung finde ich interessant, denn es ist schwer vorzustellen, das z.B. Watles (das trotz seiner "nur" 2 Lifte um ein vielfaches moderner wirkt als
die Haideralm) nicht vor den gleichen Problemen steht. Gerade in der Ortlerskiarena gibt es doch eine Vielzahl von kleineren Skigebieten,
die es sicher ebenso schwer haben werden, schwarze Zahlen zu liefern. Warum dann ausgerechnet die Haider Alm als erste auf der Abschussliste steht
ist unverständlich. Bei ausreichender Investition könnte z.B. durch die Modernisierung und den Ausbau der Liftanlagen viel Attraktivität und damit Geld zurückgewonnen werden.

Immerhin ist es m.E. nicht so dramatisch, dass Herr Rubatscher nun kein Interesse mehr an seinem "Nordtiroler Paukenschlag" hat.
Dies zwingt die Verantwortlichen vor Ort zum eigenen Nachdenken und Handeln, was ein wenig Hoffnung aufkommen lässt, sofern
der Geldhahn nicht schon in der kommenden Saison abgedreht wird und der Verkauf des Aktienpakets vorangetrieben wird.


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Re: Neues am Reschenpass (I)

Beitrag von judyclt » 28.08.2013 - 08:48

Diese Anmerkung finde ich interessant, denn es ist schwer vorzustellen, das z.B. Watles (das trotz seiner "nur" 2 Lifte um ein vielfaches moderner wirkt als
die Haideralm) nicht vor den gleichen Problemen steht.
Große Gewinne werfen solche kleinen Gebiete sicher alle nicht ab. Allerdings hatte ich bei meinen Besuchen stets den Eindruck,
dass am Watles mehr los ist. Wenn man überlegt, was der Standardtouri sucht, ist das kein Wunder:
- flotte KSB
- gute Präparierung
- breite und nicht zu steile Pisten
- komplette Beschneiung
- einfaches kostenloses Parken
- sonnige Lage
- günstige Preise
In zu vielen Bereichen hängt die Haideralm da selbst dem Watles (teils auch lagebedingt) hinterher.

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Re: Neues am Reschenpass (I)

Beitrag von Artemis74 » 28.08.2013 - 10:38

Immerhin ist es m.E. nicht so dramatisch, dass Herr Rubatscher nun kein Interesse mehr an seinem "Nordtiroler Paukenschlag" hat.
Dies zwingt die Verantwortlichen vor Ort zum eigenen Nachdenken und Handeln, was ein wenig Hoffnung aufkommen lässt, sofern
der Geldhahn nicht schon in der kommenden Saison abgedreht wird und der Verkauf des Aktienpakets vorangetrieben wird.
@ jockel77
Diesen Winter wird die Haideralm ziemlich sicher noch in Betrieb bleiben, aber das war es dann auch. Die Aktien MÜSSEN im September verkauft werden. Und wenn diese nicht an jemanden verkauft werden, der auf den Erhalt der Haideralm Wert legt, dann ist das Skigebeit Geschichte.
Leider sieht es so aus, als wäre Herr Dr. Rubatscher tatsächlich die einzig sinnvolle Lösung. Klar geht es diesem nicht primär um den Erhalt der "Alm", aber dies wäre eben der angenehme Nebeneffekt.

@judyclt
Ich finde, das was du anmerkst, ist eben auch das, was die "Haideralm" ausmacht. Die Pisten sind nicht nur was für Anfänger, und sie sind auch nicht immer nur breit. Das ist sicher mit ein Grund, warum das Gebiet nicht völlig überlaufen ist.
Was die Präparierung der Pisten angeht, so kann man über die Haideralm bei Gott nicht schimpfen. Und beschneit wird auch von oben bis unten. Dass manche Abfahrten mitunter gesperrt sind, hängt eher mal an zuviel Schnee (Windverfrachtungen und daher nicht ganz ungefährlich)
Parken kann man auch umsonst, und wer im Ort wohnt, hat sowieso kein Problem damit ;-)

Die Haideralm kann/darf nicht einfach als "abgelöstes" Skigebiet betrachtet werden. Sie macht nur im Zusammenhang mit dem Ort Sinn und der Ort halt eben nur im Zusammenhang mit der Haideralm. Ohne das Skigebiet wird der Ort "sterben", die Hotels werden zu einem recht großen Teil schließen, die Jugend wird sich irgendwo anders eine Arbeit suchen müssen.
Und wer macht schon gern in einem Ort Urlaub, in dem es jede Menge "Hotelleichen" gibt?
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Re: Neues am Reschenpass (I)

Beitrag von Martin_D » 28.08.2013 - 10:56

@Artemis74

Soll eigentlich bei der "kleinen Lösung" die Gondelbahn auf die Haideralm erhalten bleiben ?
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Re: Neues am Reschenpass (I)

Beitrag von Artemis74 » 28.08.2013 - 12:26

Martin_D hat geschrieben:
Soll eigentlich bei der "kleinen Lösung" die Gondelbahn auf die Haideralm erhalten bleiben ?
Erhalten bleiben sollte bei der "kleinen Lösung" VORERST die Gondelbahn und der sogenannte "Babylift", damit der Skischulbetrieb weitergehen kann.
Aber ehrlich, würdest du deine Kinder dann noch da oben hin schicken?

In einem weiteren Schritt soll aber dann auch die Gondel abgebaut werden und St. Valentin als reiner "Zubringer" für Schöneben fungieren.
Für die Bahn von Haideralm Talstation zu Schöneben Bergstation (so wie sie momentan angedacht ist) soll auch erst in einem zweiten oder dritten Schritt ein Ziehweg kommen. Das heißt, man müsste dann auch wieder mit der Bahn von Schöneben Bergstation retour, oder eben mit dem Skibus. Aber da kann ich dann ja gleich den Skubus nehmen.
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Re: Neues am Reschenpass (I)

Beitrag von judyclt » 28.08.2013 - 13:42

Ich finde, das was du anmerkst, ist eben auch das, was die "Haideralm" ausmacht. Die Pisten sind nicht nur was für Anfänger, und sie sind auch nicht immer nur breit. Das ist sicher mit ein Grund, warum das Gebiet nicht völlig überlaufen ist.
Klar, finde ich persönlich auch super. Muss nur irgendwer bezahlen. Dass es sich so nicht lohnt, wird ja nun sonnenklar.

Diese Gedankenspiele wie Gondel plus Babylift oder Liftverbindung ohne Abfahrt sind doch alle Banane. Da kommt auch keine Kohle bei rum
und die Standardtouris wird das auch nicht in Massen locken.

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Re: Neues am Reschenpass (I)

Beitrag von Artemis74 » 28.08.2013 - 13:57

Die "Haideralm" wurde vor über 50 Jahren von ein paar "Visionären" ins Leben gerufen, denen ganz klar war, dass sie als Skigebiet niemals einen riesen Erfolg haben würde, aber für die eben auch klar war, dass das Skigebiet den Ort St. Valentin massiv aufwertet.
Daher war es für die Aktionäre und die Gastwirte im Ort auch niemal ein Thema, dass man in die Bahn und die Liftanlagen investieren musste. Und es hat auch nie wirklich jemand großartig darüber gemotzt.

Fakt ist: wird die Bahn geschlossen, können größere Betriebe in St. Valentin dicht machen.

Wer sich übrigens für die "Haideralm" interessiert
hier einen nette Facebook-Seite:

https://de-de.facebook.com/wirsinddiehaideralm

Und sollte jemand von euch Fotos haben, gerne dort hochladen ;-)
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Re: Neues am Reschenpass (I)

Beitrag von jockel77 » 28.08.2013 - 14:02

In einem weiteren Schritt soll aber dann auch die Gondel abgebaut werden und St. Valentin als reiner "Zubringer" für Schöneben fungieren.
Für die Bahn von Haideralm Talstation zu Schöneben Bergstation (so wie sie momentan angedacht ist) soll auch erst in einem zweiten oder dritten Schritt ein Ziehweg kommen.
Ist schon klar, dass der Schönebener Liftbetreiber versuchen wird, noch mehr Gäste auf seine Liftanlagen zu holen - doch warum wird das bestehende Skigebiet
Haideralm völlig aufgegeben? Mit Beibehaltung der bisherigen Struktur würden alle Skigebiete im Verbund Reschenpass profitieren.
Schade, dass man in Schöneben so einseitig und kurz denkt ...

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Re: Neues am Reschenpass (I)

Beitrag von Ron » 28.08.2013 - 14:39

jockel77 hat geschrieben:
Ist schon klar, dass der Schönebener Liftbetreiber versuchen wird, noch mehr Gäste auf seine Liftanlagen zu holen
Mindestens zwei Gäste wird er dan verlieren. Wir fahren eigentlich immer als "Standardtouri's" zumindest zwei Tage am Reschen. Dass heisst; morgens Haideralm, mittags Schöneben. Fällt die Haideralm weg ist für mich Schöneben nicht mehr interessant. Für ein ganze tag ist Schöneben mir zu klein.

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Re: Neues am Reschenpass (I)

Beitrag von CV » 01.09.2013 - 23:29

@judyclt:
also, dass die Haideralm in Sachen Pistenpflege den umliegenden Gebieten nachsteht, kann man wahrlich nicht behaupten. Hier ein paar Bilder aus der Nachsaison Ende März 2012.
Dateianhänge
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Re: Neues am Reschenpass (I)

Beitrag von Richie » 02.09.2013 - 09:09

Die Haideralm ist aus meiner Sicht ein kleines, aber feines Skigebiet, der leider im oberen Skigebietsteil eine moderne und schnelle Aufstiegsanlage fehlt!?

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Re: Neues am Reschenpass (I)

Beitrag von snowflat » 04.10.2013 - 21:48

Wirtschaftskammer Tirol und Handelskammer Bozen unterstützen das erste grenzüberschreitende Gletscherskigebiet Kaunertal-Langtaufers. Investor Rubatscher hat das Projekt derzeit allerdings gestoppt.
...
„Durch den Zusammenschluss könne das erste grenzüberschreitende Gletscherskigebiet Europas entstehen“, heißt es in einer Erklärung der Wirtschaftskammer Tirol. „Die Chancen dafür stehen sehr gut. Es gibt einen Investor mit sehr viel Erfahrung sowie Weitblick und die Bevölkerung in Nord- und Südtirol steht hinter dem Projekt.“
...
Weil die Pläne wegen touristischer Interessenskonflikte in Graun und St. Valentin seit Jahren in der Schublade vergilben, reagiert Investor Hans Rubatscher weiterhin zurückhaltend. Der Eigentürmer der Kaunertaler Gletscherbahnen sagte am Donnerstag: „Das Projekt ist derzeit gestoppt, mein Interesse hält sich in Grenzen.“
...
Rubatscher hat die Kosten für die Liftverbindung mit 16 Mio. Euro beziffert. Nötig wäre der Bau einer Umlaufseilbahn sowie einer Mittelstation. Noch immer winken Fördermittel des Landes Südtirol in Höhe von 75 Prozent.
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Du kannst Dir Glück nicht kaufen.
Aber Du kannst skifahren gehen und das ist ziemlich dasselbe!

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Re: Neues am Reschenpass (I)

Beitrag von Martin_D » 04.10.2013 - 23:44

Ich weiß nicht, was ich von einer Anbindung des Langtauferer Tals an den Kaunertaler Gletscher halten soll.

Vorteile:
- Der sehr abgelegene Kaunertaler Gletscher "rückt näher" an ein Gebiet mit guter touristischer Infrastruktur. Von Nauders und dem Obervinschgau wäre dann der Kaunertaler Gletscher genauso schnell zu erreichen wie von Feichten letzten touristischen Ort im Kaunertal und deutlich schneller zu ereichen als von Prutz oder Fendels.
- Das Vinschgauer Oberland erhält ein zusätzliches attraktives Skigebiet, was man als angemessene Kompensation für den Verlust eines Gebietes wie der Haideralm ansehen kann.

Nachteile
- Das Langtauferer Tal würde sich im Charakter stark verändern. Bisher setzt es eher auf "sanften Tourismus" und besitzt einen landschaftlich einmaligen Talschluss. Eine großer Parkplatz und eine EUB zu einem Gletscher passt nicht wirklich in das bisherige Profil und wird sicher einige Stammgäste kosten. Ob für das neue Angebot für ein anderes Publikum tatsächlich so attraktiv ist wie erwartet, muss sich erst noch zeigen.
- Die attraktiven Skihänge in der oberen Etage der Haideralm wären für Pistenskilauf dann verloren. Ob da die Pistenerweiterung des Kaunertaler Gletschers hin nach Langtaufers eine zumindest gleichwertige Alternative ist, müsste man mal kritisch überprüfen.

Für mich entscheidend, ob ich für oder gegen ein solches Projekt bin, wäre, ob eine (zumindest bis zur Mittelstation) attraktive Piste mit nicht allzu aufwändigen Pistenbaumaßnahmen errichtet werden kann oder nicht.
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2019/2020
Hochzillertal/Hochfügen, Zillertal 3000, Ladurns, Gitschberg/Jochtal, Plose, Ratschings, Seiser Alm/Gröden, Kronplatz, Ratschings, Scuol, Corvatsch, Livigno/San Colombano - Valdidentro, Bormio, Livigno, Lermoos


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