Transitverhandlungen

... darf auch mal absolut nix mit dem Thema des Forums zu tun haben!
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billyray
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Beitrag von billyray »

Hm. vielleicht bin ich nur überdurchschnittlich abgehärtet - ich hab die ersten 19 Jahre meines Lebens direkt über einer vielbefahrenen Hauptstraße geschlafen...

Tyrolens
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Beitrag von Tyrolens »

Ich hab´ zu diesem Thema noch ein Photo gefunden -> das Inntal bei InversionswetterlageBild
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starli
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Beitrag von starli »

In Bozen habens aber z.B. öfters und mehr mit Smog zu kämpfen....
Tyrolens
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Beitrag von Tyrolens »

starli hat geschrieben:In Bozen habens aber z.B. öfters und mehr mit Smog zu kämpfen....
Ist da dann der Himmel ganz schwarz? ;)

Und nur, weil´s denen noch schlechter geht, wird bei uns ja die Belastung nicht unproblematischer.

Im Übrigen möchte ich darauf hinweisen, dass ich nicht dem Transit die ganze Schuld geben, sondern hauptsächlich dem Autobahnverkehr, so wir uns auf Immissionen durch KFZ beschränken.
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starli
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Beitrag von starli »

Genau das meinte ich:
Seefelder Müll: Verbrennung in Wels
Die Hausabfälle von Seefeld und Umgebung werden seit Montag in Wels/OÖ verbrannt. Bei der gesetzlich geforderten Müllverbrennung ist Tirol säumig. Andere Gemeinden könnten bald dem Seefelder Beispiel folgen.

Eigenes Müll-Sammellager
Ein eigenes Müll-Sammellager haben die Gemeinden Scharnitz, Leutasch, Reith und Seefeld gebaut. Denn seit Montag wird ihr Abfall nicht mehr in Tirol deponiert, sondern in Oberösterreich verbrannt.

Die lange Reise zahlt sich für die Gemeinden aus, meinen Erwin Seelos, Bürgermeister von Seefeld, und Josef Klotz, Bürgermeister von Leutasch.


Warnung vor Einzelangeboten
Froh mit der Seefelder Müllidee ist hingegen Umwelt-Landesrat Hannes Gschwentner nicht. Gwschentner warnt die Gemeinden vor Einzelangeboten. Nur wenn das Land Tirol ausschreibe, bekämen die Gemeinden auch den besten Preis.


Frohes Werben
Die Verbrennungsanlage in Wels wirbt heftig um Tiroler Kunden. Man könne sogar den Hausmüll sämtlicher Tiroler Gemeinden aufnehmen, heißt es gegenüber "Tirol heute". Zur Zeit baut das Werk einen neuen Verbrennungsofen und sei um jede zusätzliche Gemeinde froh.
http://tirol.orf.at/oesterreich.orf?rea ... &id=297759

270 bis 310 km schwachsinniger Müll-Transit (einfach! Und leer wieder retour...)

- Tirol hat keine Müllverbrennungsanlage
- Rosenheim hat Kapazitäten, aber von der Tiroler Landesregierung nicht erlaubt.
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GMD
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Beitrag von GMD »

Toll, Mülltourismus. :evil:
Probably waking up
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Beitrag von Michael Meier »

Wenigstens mit der Bahn?? Oder wird der Müll denn Müllmässig auf der Strasse transporiert??

Da bin ich ja mit unserem Elbisgraben mehr als zufrieden obwohl der hässlich aussieht und das ganze Trinkwasser verseucht.
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starli
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Beitrag von starli »

Das wurde nicht konkret gesagt, also dann sicher mit dem LKW, sonst hättens das sicher extra bentont...
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starli
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Beitrag von starli »

Hehe :)

Nach den Blockaden geht der Gurgiser jetzt vor Gericht:
Staatsanwaltschaft eingeschaltet
Wegen "nachhaltiger Untätigkeit" der Tiroler Politik und der zuständigen Behörden im Zusammenhang mit dem Lkw-Ausweichverkehr hat das Transitforum eine Sachverhaltsdarstellung bei der Staatsanwaltschaft Innsbruck eingebracht. Die Landesregierung weist die Vorwürfe zurück.


"Verkehrspolitische Steinzeit"
Es sei weder der Bevölkerung noch den Betrieben zuzumuten, dass - wie in der "verkehrspolitischen Steinzeit" - Tag für Tag und Nacht für Nacht 40- und 50-Tonner mitten durch die Tiroler Dörfer rollen, nur um der Kontrollstelle Kundl, dem Nachtfahrverbot auf der Inntalautobahn A 12 sowie dem geltenden Road Pricing auszuweichen, sagte Obmann Fritz Gurgiser.

Verschlechterung der Verkehrssicherheit
"Schwere und nicht argumentierbare" Lärm- und Schadstoffbelastungen sowie eine "dramatische Verschlechterung" der Verkehrssicherheit seien die Folgen des Lkw-Ausweich- und Umgehungsverkehrs, hieß es in einer Aussendung.


Betroffen seien insbesondere die Routen über die Reintaler Seen (L 211), die Loferer Straße (B 178), das Achental (B 181), der Zirlerberg (B 177), die Außerfernstrecke (B 179) und das gesamte Parallelstraßennetz (B 171) zur Inntalautobahn.




Verantwortung für jeden Unfall
Für jeden Unfall, der künftig durch einen Lkw erfolge, der die betroffenen Gemeinden nur als Ausweichstrecke benützt, hätten die seit knapp 500 Tagen säumige Landespolitik sowie die zuständigen Behörden die Verantwortung bis hin zur Amtshaftung zu übernehmen, erklärte das Transitforum.

Regierung weist Vorwürfe zurück
Den Vorwurf der Untätigkeit in der Transitfrage wiesen Tirols Landeshauptmann Herwig van Staa (ÖVP) und Verkehrsreferent Hannes Gschwentner (SPÖ) "entschieden zurück". Die Landesregierung schöpfe alle rechtlichen Möglichkeiten aus, um die Bevölkerung zu entlasten, hieß es in einer Aussendung. Dies gelte für den Verkehr auf der Autobahn ebenso wie für den drohenden Lkw-Ausweichverkehr auf den Bundes- und Landesstraßen.
http://tirol.orf.at/oesterreich.orf?rea ... &id=307964

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