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Beitrag von Pilatus » 15.03.2006 - 19:29

Glaub langsam vor lauter Streiten habt ihr vergessen um was es gegangen ist...


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Beitrag von wso » 15.03.2006 - 23:31

@Pilatus: Offenbar irgendwas Persönliches; kann mir das nicht anders erklären. Aber ich mag mir das kindische Getue eigentlich auch nicht mehr länger anhören. Darum etwas deutlicher: Benehmt euch bitte eurem Alter entsprechend. Hier geht es um Seilbahnen und nicht um Verbalattacken. Euer Fachwissen schätze ich sehr. Doch alles andere interessiert niemanden; dafür gibts PM.
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Beitrag von Pilatus » 19.03.2006 - 00:19

Genau!

Und wenn ihr es trotzdem nicht aushaltet könnt ihr ja im OFF TOPIC ( http://www.alpinforum.com/forum/viewforum.php?f=10 ) ein neues Thema eröffnen mit dem Namen MM vs. Seilbahnjunkie und euch dort in aller Öffentlichkeit bekriegen.

So, das wär abgehackt. Wenden wir uns wieder den Seilbahnen zu. :wink:

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Beitrag von Chasseral » 21.03.2006 - 10:13

edit: gelöscht
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Beitrag von KnM » 22.03.2006 - 22:26

Zur Zeit wäre als Ersatz für Cungieri eine 8
PB das sinnvollste. Doch wie zur Zeit bekannt, wird sich in Sedrun ende nächstes Jahrzehnt einiges ändern. Stichwort Porta Alpina. Dann würde ja vielleicht auch wieder eine Verbindung nach Disentis in Frage kommen....
:träum:

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Beitrag von TPD » 23.03.2006 - 13:12

Ach ja, wiso fährt denn die Gsteig-Col du Sanetsch mit offenen Türen?
Weil die Bahn keine automatischen Türen hat und die Bergstation nicht besetzt ist. Somit kommt es halt vor, dass die Türen offen bleiben. Aber soviel ich weiss kann die Bahn bei offenen Türen nicht mit der vollen Geschwindigkeit fahren...

So und jetzt geht es wieder zurück zum Thema Sedrun.
http://www.skichablais.net, die Bergbahnen der Region Chablais und Umgebung.

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Beitrag von Pilatus » 23.03.2006 - 22:01

Eine Verbindung nach Disentis mit einer KSB würde aber nur Sinn machen, falls man das Skigebiet Sedrun-Dorf mit Milez verbinden könnte. Denn eine Verbindung alleine mit Sedrun-Dorf macht keinen Sinn. Dann müsste man gleichwohl noch den Zug bis Dieni nehmen und dann kommt es auch nicht mehr drauf an ob man schon in Disentis oder erst in Sedrun auf den Zug geht. Und ob sich eine Verbindung bis nach von Sedrun-Dorf nach Dieni-Milez realisieren lässt ist die andere Frage. Der der rechte Teil des obersten Mastens auf dem Bild grenzt etwa den Bereich ein, wo die Verbindung hinkommen müsste. Aber ist ja auch nur ne idee :wink:

Bild


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Beitrag von benjamin » 23.03.2006 - 22:28

Grundsätzlich stellt sich natürlich die Frage, wie sinnvoll eine Verbindung der Skigebiete von Sedrun-Dorf (Cungieri) und Disentis ist. Sicherlich wäre es für Sedruner Ferienaufenthalter eine Bereicherung, wenn man von Sedrun direkt ins Disentiser Skigebiet einsteigen könnte. Aber mit dem Zug ist ja die Distanz auch nicht so gross - sofern man in Sedrun in den Ferien weilt. Keinen grossen Nutzen würde eine direkte Verbindung für Tagesgäste aus der Innerschweiz bringen, weil die Distanz viel zu Gross ist.

Generell stellt sich natürlich die Frage nach der finanziellen Tragbarkeit eines solchen Vorhabens: Sedrun weist heute sicherlich eine zu gringe Bettenkapazität auf, um eine direkte Verbindung mit Disentis zu rechtfertigen. Ob dann die Porta Alpina wirklich den grossen Entwicklungsschub bringen wird, bleibt abzuwarten. Ich bin diesbezüglich eher skeptisch. Zum einen rechnen die Befürworter der Porta Alpina mit geschönten Reisezeiten, zum anderen heisst die Existenz der Porta Alpina noch nicht, dass die Touristikanbieter vor Ort quasiautomatisch mitziehen. Es kommt ja nicht von ungefähr, dass in den gut erschlossenen Skigebieten der Zentralschweiz (Engelberg, Andermatt) die Hotellerie vor sich hindarbt, während im abgelegenen Zermatt die Hotellerie einen finanziell soliden Eindruck hinterlässt. Merke: Kurze Anreisezeiten induzieren noch keine touristische Entwicklung. Aus diesem Grund wollen ja z.B. die Titlisbahnen selber ein Feriendorf forcieren.

Für die Sedruner Bahnen ist es ja sowieso ein Zusammenrücken mit Andermatt zur Zeit attraktiver als mit Disentis: Wird das Projekt von Sawiris verwirklicht, eröffnen sich hier neue Perspektiven, nicht zuletzt auch finanzieller Natur. Auch sonst bin ich der Auffassung, dass eine Verbindung mit Andermatt (Nätschen/Gütsch) bezüglich Steigerung des "Pistenplausches" mehr bringen würde als eine Verbindung mit Disentis: Zum einen könnte ein grösseres zusammenhängendes Skigebiet erschlossen werden, zum anderen kämen die Sedruner wenigstens zu ein paar Pisten, die anspruchsvoller sind.

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Beitrag von Pilatus » 23.03.2006 - 22:41

Nun falls die Porta Alpina überhaupt kommt, wird dies sicher dem Skigebiet zugute kommen. Benjamin schreibt, das dies noch lange keinen Einfluss auf die Hotelerie und Ferienwohnungen etc. hat. Dies wäre ja aber gerade wünschenswert. Tagesgäste würden dem Skigebiet Geld bringen und villeicht sogar eine Erweiterung des Skigebietes ermöglichen. Und dies ohne den nebeneffekt, das das Dorf zwischen den Saisons zur Geisterstadt wird.

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Beitrag von wso » 23.03.2006 - 23:17

Nicht vergessen: Wir sind hier in den Bergen, und da spielt der "Bauch" und spielen "Seilschaften" eine grosse Rolle. Eine Verbindung mit Disentis ist für mich daher in weiter ferne - Disentis ist ganz einfach für viele Einheimische eine komplett andere Welt. Ich kann nicht mal erklären, weshalb - aber das ist halt so die Bergtalmentalität, die mir zwar auch auf den Keks geht, von der man selbst aber nicht gefeit ist: Ich war in 34 Jahren Sedrun kein einziges Mal in Disentis skifahren, obwohl das naheliegend und sicher mal interessant wäre. Der fusionierte Tourismusverbund Disentis-Sedrun ist eine künstliche Sache, nur wenige sind damit wirklich glücklich. (Ich stelle hier explizit nicht die Sinnfrage, das ist bei über Jahrzehnte eingeschliffenen Mentalitätsfragen zwecklos. Wenn selbst meine Brüder im Teenie-Alter von "ach, den Disentisern" fast wie von Ausserirdischen reden, sagt das eigentlich alles... auch wenn sie ab und zu miteinander chatten, ist das eben doch "da unten".)

Darum komme ich zu meinem ganz privaten Schluss: Auch wenn ein Verbund womöglich ökonomisch sinnvoll wäre - selbst die Porta Alpina wird nicht plötzlich die ganze Surselva zu einem einig Volk von Brüdern und Schwestern machen. Zudem sind die Disentiser Bergbahnen "in den Händen von Ausländern" (hach, schlimm!), was bei vielen Berglern schon mal Pickel spriessen lässt. (Ich hab ganz andere Gründe für eine Skepsis bezüglich Disentis: In diesem felsigen Gelände brauchts offenbar extrem viel Schnee, bis man im ganzen Gebiet vernünftig Skifahren kann. Sedrun ist nicht vergebens seit den 80er-Jahren als eines der schneesichersten Gebiete der Schweiz bekannt - mikroklimatisch gesehen bekommt die Ecke Oberalppass/Milez eben doch viel mehr Schnee ab als der Rest der oberen Surselva.)

Eine Bahn von Milez ins Gebiet von Disentis erachte ich unter den genannten Umständen, aus topographischen Gründen sowie auch aus Gründen der Naturverschandelung (das Projekt hätte es auch politisch extrem schwer) als unrealistisch und auch nicht sinnvoll - da dem Skigebiet auch der Charme geraubt würde, den es selbst mit einer 6Bubble noch haben wird: Klein, aber fein. Das ist für sehr viele Gäste DER Grund, nach Sedrun zu kommen - und nicht nur ich hab mich genervt, dass das Saisonabo teurer geworden ist, man aber dafür nach Andermatt gehen kann, was man dann aber doch fast nie tut. Falls nun auch noch Disentis in den Tarifverbund käme und die Preise noch höher werden, ... naja...

Ich sehe die Porta Alpina mal ganz egoistisch als Mittel, um schneller von Bern nach Sedrun zu kommen (das ich als "Geisterstadt" bzw. im "Zwischensaisonzustand" auch ganz gern habe). Und für viele Einheimische wäre es ein Möglichkeit, lukrative Jobs in Zürich oder Mailand usw. anzunehmen oder an den Studienort zu pendeln statt nur am Weekend heim zu kommen. Wenn man es fertig bringt, einen sanften Tourismus, der auch genügend Geld ins Tal lockt, zu pushen, dann kommt das gut. Sollte mein Heimattal aber zum Hallodri-Mekka verkommen, dann gute Nacht... das ist aber nun reichlich OT, drum hör ich auf.

Zurück zu Cungieri: Gerade viele Dauergäste wären froh, wenns IRGEND eine Möglichkeit gäbe, da hoch zu kommen. Natürlich wären aber die meisten dieser Leute auch froh, wenn die Kapazität so gross wäre, dass sich der Betrieb des Restaurants weiter lohnt. Warten wir mal die Gemeindeversammlung in einer Woche ab.
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Beitrag von Pilatus » 24.03.2006 - 20:35

Ich denke auch die Verbindung mit Disentis wird nie zu stande kommen. Bei der Porta Alpina muss man einfach schauen, dass das ganze nicht ausser Band Gerät. Das mit Andermatt ist meiner Meinung nach sowieso Sinnvoller. Was den neuen Bubble betrifft, so finde ich es Schade um den Doppelskilift. Ich persöhnlich bin halt ein Skiliftfan und hätte das Geld lieber in einer Anlage zwischen Nätschen und dem Oberalppass gesehen.

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Beitrag von benjamin » 24.03.2006 - 22:03

Da kann ich Dir eigentlich zustimmen. Aus meiner Sicht wäre es echt sinnvoller, mit Volldampf eine Verbindung zu Andermatt herzustellen - mit dem Preis, dass halt im Hauptskigebiet die beiden Skilifte noch länger in Betrieb sind. Klar: Skiliftfahren ist heute nicht mehr zeitgemäss, aber es gibt ja auch gute Gründe für eine Prioritätensetzung in Richtung Andermatt. Nicht zuletzt auch deshalb, weil ja die Sedruner Bahnen einen relativ grossen Anteil ihrer Einnahmen an die Matthorn Gotthard Bahn abtreten müssen.

Eine Verbindung zum Nätschen/Gütsch wäre relative leicht machbar - laut Richtplan bestehen zwei Varianten: Tgombras/Lutersee (nicht Lutersee am Gemsstock, sondern im Gebiet Gütsch/Grossboden) sowie Pazola. Letzere Verbindung wäre jedoch umweltpolitisch umstritten. Die Verbindung via Lutersee wäre einfach - vom Ende der Lawinenschutzes der Eisenbahn rauf Richtung Lutersee. In einer ersten Phase müsste man halt über den See einen Skilift bauen, da ev. das Militär die Seilbahn nicht hergeben will.

Ein solches Projekt hätte man m.E. schon längst aufgleisen sollen - beide Bahnen habe sich jedoch während Jahren nur als Konkurrenten wahrgenommen. Experten sind ja schon lange der Meinung, dass die heutigen Strukturen in der CH im Skitourismus zu klein sind. Dass beide Bahnen nicht schon längst fusioniert haben, zeigt für mich generell, dass die Strukturbereinigung im Schweizer Bergtourismus noch kommen wird und kommen muss. Ein Anzeichen, dass bei den Schweizer Bergbahnen der notwendige Gesinnungswandel weg vom Gartendenken noch nicht da ist, zeigt sich auch daran, dass die Andermatter und Sedruner Bahnen erst auf Anstoss eines "auswärtigen" Experten zu einem Tarifverbund zusammengeschlossen haben - wahrscheinlich hätte sonst beide Bahnen weiter für sich "gewurstelt", in der Hoffnung, dass das notwendige Kleingeld von Bern kommen wird. Die Randregionen haben es sowieso verlernt, sich selber zu helfen.

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Beitrag von Chasseral » 24.03.2006 - 22:23

^^ ??? Die Skigebiete Sedrun und Andermatt-Nätschen sind doch bereits heute schon verbunden - durch die MGB, die im Skipass enthalten ist. Lifte und Pisten dort wäre eine einzige Querfahrerei. Mit der MGB ist man schneller - sofern man den Fahrplan beachtet.
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Beitrag von wso » 24.03.2006 - 23:24

Ganz Chasserals Meinung: Wie ich schon früher zu diesem Thema mal gepostet habe, sind in diesem Gebiet weitere Bahnen überflüssig - da gibts die MGB, wenn die etwas häufiger fahren würde (Pendelzüge Oberalppass-Nätschen-ev. Andermatt), wäre es kein Problem. Ich zeichnete zwar als Kind immer WSO-Skilifte auf den Pazzolastock, aber heute fände ich das reichlich übertrieben :)

Kaum in Sedrun angekommen, gings heute kurz rauf zur Cungieri-Talstation, wo einige Müller- und Städeli-Souvenirs vom frisch demontierten Sessellift warteten... nachdem der Bergbahnen-Chef versprochen hatte "du kannst von mir aus den ganzen Schrott haben", gabs natürlich kein Halten mehr 8)
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Die Rollen sassen ziemlich fest, aber schlussendlich kam doch noch eine runter
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Das WSO-Schild liess sich einfach lösen
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Trauriger Anblick: Der WSO-Portalmast (ersetzte Mitte 80er-Jahre eine GMD-Stütze) zerlegt am Boden
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Zuletzt geändert von wso am 25.03.2006 - 16:28, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitrag von Pilatus » 24.03.2006 - 23:52

Zum Plündern freigegeben :D .

Also ich hätte nichts gegen eine Verbindung durch Sportanlagen der beiden Gebiete. So wie sie jetzt sind sind es halt irgendwie immer noch zwei einzelne Skigebiete. Zudem würde eine Verbindung warscheindlich nicht einmal so unatraktive Pisten bringen.

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Beitrag von wso » 27.03.2006 - 00:18

Ich hab mich noch ein wenig schlau gemacht zum Thema 6er-Sesselbahn Mulinatsch, zukünftige Strategie usw. Ich poste das Material sowie Fotos dazu diese Nacht oder Morgen.

Hier vorerst mal Bilder von einer weiteren Runde "von Cungieri was sichern, solange man noch kann" - alle Fotos von der Demontage sowie von der nächtlichen Souvenirjagd sind hier verfügbar (man kann das fast nur nachts tun, da man tagsüber im Sulzschnee versinkt - und am Morgen schlafe ich lieber...). Dabei sind auch mehr Bilder, die mir heute netterweise der Chef der Bergbahnen aus seiner Sammlung zur Verfügung gestellt hat.
Dateianhänge
Demontage der Sesselbahn am 14. März 2006 (Foto: Silvio Schmid, Bergbahnen Sedrun)
Demontage der Sesselbahn am 14. März 2006 (Foto: Silvio Schmid, Bergbahnen Sedrun)
Demontage der Sesselbahn am 14. März 2006 (Foto: Silvio Schmid, Bergbahnen Sedrun)
Demontage der Sesselbahn am 14. März 2006 (Foto: Silvio Schmid, Bergbahnen Sedrun)
Gesicherte Reliquien
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Materialdepot auf etwa halber Strecke an der Strasse
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Beitrag von wso » 27.03.2006 - 02:39

So, wie versprochen noch ein wenig heute recherchiertes Hintergrundwissen zum Thema Zukunft der Bergbahnen Sedrun. Achtung, das wird lang werden - doch wer sich nicht dafür interessiert, muss ja nicht mitlesen. Zusammengefasst zunächst mal der aktuelle Stand:

- Die Bergbahnen Sedrun favorisieren klar die 6er-Sesselbahn Mulinatsch als erste Priorität (und setzen daneben auf Tgom oder Sommerbetrieb Milez). Die Finanzierung der 6KSB steht aber noch auf wackligen Beinen. Die Total 10.3 Millionen Franken würden aus verschiedenen Quellen finanziert, u.a. mit je zwei Millionen von der Gemeinde und vom Kanton. Der Kanton Graubünden will 2 Millionen nur zur als Kredit Verfügung stellen, wenn die Bergbahnen Sedrun mit Disentis fusionieren. Das will Sedrun aber nicht - allenfalls einen Tarifverbund. Das lehen die Arenbergischen Gesellschaften, Mehrheitsaktionäre der Bergbahnen Disentis mit Sitz in Düsseldorf, aber ab. Im Dorf ist die Angst gross, dass man im Falle einer solchen Fusion "aus Deutschland regiert" werde, da die Arenbergischen Gesellschaften im Falle einer Fusion die Aktienmehrheit verlangt hätten. Heute sind die Bergbahnen Sedrun zu 51% im Besitz der Gemeinde Tujetsch, dessen grösster Ortsteil Sedrun ist. Zudem gibt es viele einheimische Kleinaktionäre. Der Tarifverbund mit Andermatt ist vielerorts auf Anklang gestossen und hat zu mehr Fahrten geführt. Das Gemeindeparlament schlägt der Gemeindeversammlung (bei der alle EinwohnerInnen der Gemeinde erscheinen und abstimmen können) vor, seitens der Gemeinde 2 Millionen zinsfrei zu sprechen - unter der Bedingung, dass die gesamte Finanzierung gesichert ist. Diese Versammlung findet am 31. März statt. Dort wird sicher auch nochmals das Thema Tgom / Cungieri zur Sprache kommen, das in der Bevölkerung präsent ist. In alle Haushaltungen des Tales wurde letzte Woche eine Broschüre verteilt, in der detailliert informiert wird. Ich habe mir erlaubt, die für uns hier wichtigen Teile zu scannen (PDF, 2 MB). Hier ist detailliert (in deutsch!) aufgeführt, wie es zur heutigen Strategie kam, was die Zwischenstationen waren, wie sich die Bergbahnen die Zukunft vorstellen und weshalb die 6KSB Mulinatsch als zentral erachtet wird.

- Auch einen Sportshop bei der Talstation Dieni solls bald geben.

- Der Skilift Drun (zuoberst in Valtgeva) wird nächstens oder dann im Sommer demontiert, ebenso wie die Sesselbahn Cungieri es schon ist.

- Der Doppelskilift Coulm Val, der durch die 6KSB ersetzt werden soll, wird entweder verschrottet oder eventuell in den Osten verkauft - Interessenten seien schon zu Besuch gewesen. Sicher ist aber nichts.

- Mit den bestehenden Stützen in Cungieri "noch irgendetwas zu machen", sei unmöglich gewesen - sie seien in einem zu schlechten Zustand für die Verwendung im Zusammenhang mit einer was-auch-immer-für-einen neuen Bahn.

Nun zu den Details. Im oben verlinkten PDF steht ja schon einiges. Aufschlussreich bezüglich Cungieri, Tgom und 6KSB Mulinatsch ist auch das Protokoll der Versammlung des Gemeindeparlamentes vom 1. März 2006, als diskutiert wurde, was der schliesslichen entscheidenden Gemeindeversammlung für eine Vorlage präsentiert würde. Es folgt im Quote eine fast komplette Übersetzung des romanischen Protokolls dieser Sitzung aus dem letzten Gemeindemitteilungsblatt. Einige wenige Teile sowie die Namen der Betroffenen wurden weggelassen, und die Übersetzung erfolgt ausdrücklich ohne Gewähr! Es werden nur die Beratungen zum Traktandum 4 (Investitionskredit Bergbahnen Sedrun Rueras AG) widergegeben.
In der Einleitung wird erwähnt, dass es seitens Gemeinde und Bergbahnen wichtig sei, offen zu kommunizieren. Die Investition in die 6er-Sesselbahn sei ein Ausdruck der Kraft und ein wichtiges Zeichen, dass man bereit sei, in den Tourismus zu investieren. Die Investition sei wohl abgewogen und es vorsichtig kalkuliert worden.

Peter Furger legt dar, dass die Investition ein entscheidender Schritt für Bergbahnen und Gemeinde sei. Mit dem Tarifverbund "Gotthard-Oberalp-Arena" habe es 10% mehr Fahrten gegeben. Zudem sei der Entscheid richtig gewesen, Valtgeva weiterzuführen. Cungieri sei momentan nicht zu realisieren; einerseits erlaube die finanzielle Situation keine Investition, andererseits sei es nicht sinnvoll, ohne endgültigen Entscheid bezüglich Pota Alpina ein solches Vorhaben durchzuziehen. Heute könne man nicht abschätzen, welche Notwendigkeiten die Porta Alpina mit sich bringen werde. Cungieri werde aber weiter als Möglichkeit in Betracht gezogen.

Erste Priorität hätten die Beschneiungsanlagen sowie die Sesselbahn Mulinatsch. Heute bestehe zwar die Möglichkeit, weite Teile des Skigebietes zu beschneien - hingegen sei das Skilifttrassee nur schwer beschneibar. Gute Pisten - aber keine Transportmöglichkeit zu ihnen - seien letztlich sinnlos. Im Hinblick auf die Porta Alpina müsse man die Investition in die 6er-Sesselbahn einfach machen - zusammen mit Andermatt hätte man sodann ein sehr gutes Bergbahn-Angebot.

Wichtig sei aber auch ein Sommerangebot. Da Cungieri momentan geschlossen sei, hätten die Bergbahen entschieden, vom 6.6. bis 22.10.2006 den Tgom für das Publikum zu öffnen. Furger ist überzeugt, dass der Tgom eine sehr gute Alternative zu Cungieri sei. Zweite Priorität habe der Sportshop der Bergbahnen. Die Gäste wolle heute bei der Talstation sei Equipment mieten können. Finanziell hätten die Bergbahnen durch den Cash Flow 2 Millionen Franken pro Jahr zur Verfügung, um Investitionen zu tätigen und bestehenden Kredite zu amortisieren. Eine Investition von über 10 Millionen für den neuen 6er-Sessellift sei eine sehr grosse Summe. 5 Millionen sollen durch Leasing finanziert werden - die Zinsen hierfür seien derzeit günstig und können für 10 Jahre auf dem heutigen Level gesichert werden. Weitere zwei Millionen sollen über einen Investitoionskredit des Kantons hereinkommen (IHG-Kredit). Ohne die zwei Millionen der Gemeinde sei das Projekt nicht realisierbar. Kurz vor der Gemeindeversammlung habe er ein Schreiben vom kantonalen Amt für Wirtschaft Tourismus erhalten - der Kanton könne nicht auf das Begehren eintreten, solange es keine Zusammenarbeit mit den Bergbahnen Disentis gebe. Peter Furger hält dies für eine sehr harte Entscheidung. Er habe vom Kanton eine andere Haltung erwartet - die Zusammenarbeit Gotthard-Oberalp-Arena würde überhaupt nicht honoriert. Man habe den Bergbahnen Disentis einenTarifverbund vorgeschlagen; dies sei aber schriftlich zurückgewiesen worden. Peter Furger sieht auch in Zukunft keine Möglichkeit, mit Disentis zusammen zu arbeiten.

Eine Finanzierung ohne das Geld vom Kanton sei möglich, allerdigs seien dann die Aussichten wenig rosig. Dennoch wünsche sich Furger von der Gemeinde einen positiven Entscheid. Jemand müsse vorangehen und den anderen zeigen, dass jemand der ersten Schritt macht. Nach einer Baubewilligung werde erst nachgesucht, wenn das Projekt finanziell und technisch gesichert sei.

Ein Parlamentsmitglied will wissen, ob die Bergbahnen weiter für das Geld vom Kanton kämpfen. Er unterstütze zudem den Bau der 6er-Sesselbahn Mulinatsch. Im Zusammenhang mit dem Sportshop hat das Ratsmitglied aber Angst, dass das Dorfleben leiden würde (Sportgeschäfte). Betreffend Sommerbetrieb möchte er wissen: Ist es vorgesehen, die Wanderwege auf dem Tgom auszubauen? Ist die Sanierung des Restaurants Cungieri auch in den vier Millionen inbegriffen, die man in Cungieri investieren wolle? Was ist mit den 250'000 Franken, die die IG Pro Cungieri gesammelt hat? - Peter Furger antwortet, dass die Bergbahnen alles in ihrer Macht stehende tun, um das Geld vom Kanton zu bekommen. Der Sportshop sei ein Muss. Man wolle aber mit den lokalen Sportgeschäften zusammenarbeiten, soweit es möglich ist. Betreffend Wanderwege weiss ein Anwesender, dass dieses Thema diskutiert werde; eine Sitzung mit dem Verein Bündner Wandrewege finde noch im März statt. Peter Furger sagt, dass in den vier Millionen auch die nötige Sanierung des Restaurants Cungieri inbegriffen sei. Heute sei die Zeit aber noch nicht reif, in Cungieri zu inevstieren, siehe obige Gründe. Die 250'000 Franken von Pro Cungieri würden sicher ins Projekt einfliessen. Der Tgom sei eine Lösung für ein Jahr. Die Kosten dafür betragen 30'000 Franken (Container für ein Restaurant). Um eine langfristige Lösung zu haben, brauche es Investitionen von 300'000 Franken. Nach der Sommersaison 2006 wolle man entscheiden, ob das Angebot Tgom weitergeführt werde.

Der Kredit der Gemeinde soll zinsfrei angeboten werden. Peter Fruger ist sehr froh, dies zu hören, man könne wirklich jeden Franken brauchen. Wichtig sei auch, das Bettenangebot zu erhöhen. Jedes Bett bringe den Bergbahnen 1000-2000 Franken Mehreinnahmen. Darauf werde die Gemeinde sicher Prioritär hinarbeiten.

Eine weitere Frage aus der Runde betrifft die Schlittelbahn Milez. Peter Furger betont, dass diese weiterhin eine wichtige Rolle spielen werde. Die Sesselbahn Mulinatsch habe keinen Einfluss auf die Schlittelbahn. Eine andere Frage wird zum Zeitplan gestellt; gemäss Bergbahnen verhindere technisch und zeitlich gesehen nichts den Bau der Sesselbahn. Einzig die Finanzierung müsse gesichert sein. Ein Ratsmitglied möchte wissen, wie es denn genau mit der Zusammenarbeit mit Disentis stehe - Peter Furger antwortet, dass es derzeit keine gemeinsame Lösung gebe, und dass die Bergbahnen Disentis absolut nicht kooperationsbereit seien.

Der Gemeindepräsident legt dar, dass sich die Gemeinde auch überlegt habe, was ohne die zwei Millionen des Kantons passiere. Eigentlich ändere sich nichts - der Gemeindekredit werde nur freigegeben, wenn die gesamte Finanzierung gesichert sei. Woher das restliche Geld komme, sei der Gemeinde letztlich egal. Es gelte auch ein klares Signal zu setzen, dass der Besitzer (die Gemeinde) an die Bergbahnen glaube. Daher müsse man den ersten Schritt machen.

Ein Ratsmitglied betont, dass es noch Hoffnung gebe - der Kanton habe nicht "nein" gesagt, er sei lediglich nicht auf das Kreditbegehren eingetreten.

Ein Anwesender bemerkt, dass es fast so aussehe, wie wenn Cungieri zugunsten der Sesselbahn Mulinatsch geopfert werde - und das für lange Zeit. Die Motive seien klar: Die Bergbahnen hätten kein Geld und wollten die Porta Alpina abwarten. Der Dorfbevölkerung und den Gästen fehle etwas. Der Tgom sei eine gute Alternative, könne aber Cungieri nicht ersetzen. Cungieri dürfe nicht sterben, er stelle daher folgenden Antrag: Die Bergbahnen Sedrun verpflichten sich, jährlich Geld auf die Seite zu tun, um später Cungieri zu realisieren. Der Betrag wird aufgrund der Anzahl Fahrten mit der Sesselbahn Mulinatsch berechnet: 6 Rappen pro Person, und das 10 Jahre lang. Dies ermögliche eine erste Investition in eine neue Anlage auf Cungieri.

Der Gemeindepräsident mahnt, dass man sich nicht ins operative Geschäft der Bergbahnen einmischen solle - dies sei Sache des Verwaltungsrates. Er glaube nicht, dass diese Lösung Cungieri helfen würde. Sie verhindere eher den Bau der Sesselbahn Mulinatsch, und man laufe Gefahr, am Schluss gar nichts mehr zu haben. Daraufhin zeiht das Ratsmitglied seinen Antrag zurück.

Ein weiteres Mitglied stellt den Antrag, den Kredit von 2 Millionen nur zu gewähren, wenn der Sportshop in Dieni von Prio 1 auf Prio 3 zurückgestuft werde. Der Gemeindepräsident bittet nochmals, sich nicht ins operative Geschäft der Bergbahnen einzumischen, worauf auch dieses Ratsmitglied seinen Antrag zurückzieht.

In der anschliessenden Abstimmung beschliesst das Gemeindeparlament einstimmig, den Kredit von zwei Millionen zinslos unter der Bedingung zu sprechen, dass die gesamte Finanzierung der Sesselbahn Mulinatsch gesichert sei - und diesen Beschluss der Gemeindeversammlung vorzulegen.
Einiges ist reichlich unlogisch. Auf der einen Seite besitzt die Gemeinde faktisch die Bergbahnen - andererseits wird die ganze Zeit gemahnt, sich nicht ins operative Geschäft einzumischen. Eine reichlich schwache Haltung eines Besitzers! - Oder positiv ausgedrückt: Man vertraut offenbar Peter Furger total. Nach diesem Protokoll erscheint er ganz klar als der starke Mann, der sagt, wo es lang geht und in dessen Anwesenheit schon gar nicht darüber diskutiert werden darf, ob man etwas anders machen kann als er vorschlägt. Es wird sich weisen, ob die Gemeindeversammlung auch dieser Meinung ist. Interessant ist auch, dass die das Abstimmungsergebnis schliesslich einstimmig erzielt wurde, auch wenn offenbar lange nicht alle Anwesenden so sicher waren, dass alles klappen wird... Cungieri wird zwar immer wieder erwähnt, und doch scheint sich niemand zu getrauen, eine klare Forderung zu stellen. Auch hier wieder positiv ausgedrückt: Offenbar hängt man zwar emotional an Cungieri, weiss aber zugleich, dass es derzeit finanziell chancenlos ist. Man wird auch den Eindruck nicht los, dass die Bergbahnen überall Geld zusammenkratzen, um die 6er-Sesselbahn um jeden Preis diesen Sommer zu bauen.

Was die Auflage des Kantons "2 Millionen gibts nur, wenn ihr mit Disentis zusammengeht" angeht, bin ich einigermassen fassungslos. Es kann ja wohl nicht Aufgabe der öffentlichen Hand sein (ich arbeite nebenbei gesagt auch zu 50% bei einer kantonalen Verwaltung), im 21. Jahrhundert dem guten alten Schweizer Kantönligeist dermassen Vorschub zu leisten. Selbst der Bundesrat (CH-Exekutive) hatte betont, dass mit der Porta Alpina die Zusammenarbeit der ganzen Region verstärkt werden müsse, also auch mit dem Tessin und Uri. Genau das tun die Bergbahnen nun - und werden vom Kanton dann so abgekanzelt.

Mal abgesehen davon, dass ich keine Rechtsgrundlage für so eine Auflage seitens Kanton sehe, ist mir zu Ohren gekommen, dass es zwischen den Bergbahnen Disentis und dem kantonalen Amt für Wirtschaft und Tourismus (AWT) gewisse indirekte personelle Verflechtungen gebe, das würde diese Haltung erklären. Ich denke, sobald sich mal ein lokales Mitglied des Kantonsparlamentes einschaltet, dürfte das dann vom Tisch sein. Wenn GrossrätInnen sich einschalten, spurt die Verwaltung in der Regel recht rasch...

Ob die Gäste der Region die Haltung der Disentiser Bergbahnen noch lange goutieren und der Druck für einen Tarifverbund nicht so sehr steigt, dass Disentis eines Tages einfach nicht mehr anders kann, ist die andere Frage. Gerade die schneearmen Weihnachtstage haben gezeigt, dass Disentis nicht auf Rosen gebettet ist. Irgendwann dürfte das auch bis Düsseldorf vordringen.

Noch als Backgroundinfo zum erwähnten IHG-Kredit: IHG bezieht sich auf das Bundesgesetz für Investitionshilfe für Berggebiete. Gemäss kantonalem Recht können Darlehen gewährt werden für den Bau und die Erneuerung von Infrastrukturen. Mehr dazu direkt auf der Website des AWT.

Probleme gibts allenfalls mit der Kreuzung Schlittelbahn/Piste vor der Talstation Mulinatsch. Offenbar haben die Bergbahnen eine Lösung parat, die sie am 31.3. präsentieren werden. Ob der Seilbahnerverband das dann auch gutheisst, wird sich zeigen. Meiner Ansicht nach wäre ein kurzer Tunnel für die Schlittelbahn das Beste - aber das kostet dann auch wieder...

Ich persönlich bin gespalten: Ich bin ein grosser Cungieri-Fan, verstehe aber durch den Kontakt mit den Bergbahnleuten auch klar die dort vorhandenen Wünsche und Bedenken. Ich denke, ich könnte auch mit der Lösung Tgom leben - aber nur im Wissen, dass nach dem Bau der Porta Alpina auch in Cungieri wieder was kommt. Es tut weh, den Cungiri-Luft, den mein Grossvater noch mitgebaut hat, so im Schnee liegen zu sehen. Dass aber im Sommer nur noch die Sesselbahn bis Milez laufen würde (mit der Talstation weit hinten im Tal), fände ich schwach. Was Disentis angeht: Der Tarifverbund mit Andermatt ist eigentlich ne gute Sache, auch wenn die Tickets teurer wurden. Zumal aus Sedrun eh fast niemand nach Disentis geht, würden eher die Disentiser bzw. die dortigen Gäste profitieren. Da aber dann die Preise für Saisonkarten wohl weiter steigen: Nein danke dazu!

Ich bin natürlich seit ich denken kann auch ein Anhänger der WSO-Doppelskilifte Coulm Val, versteht sich ja von selbst. Das Argument mit der Beschneiung der Skiliftpiste ist für mich nicht so stark - bisher hat das noch immer gut geklappt. SnowboarderInnen wären sicher froh um eine Sesselbahn - und ich hätte ehrlich gesagt unter dem Strich sicher auch mehr Spass an breiteren Pisten und schnellerer Fahrt. Die Bergbahnen sollen sich aber bitte nicht wie bei der 4KSB Dieni-Milez verkalkulieren und halt lieber noch ein Jahr warten. Und vor allem keine protzigen Bauten erstellen, was ja in den 90er-Jahren der Grund für einen Fast-Zusammenbruch der Gesellschaft war: Man hatte zwar die schönste Talstation des Landes, aber kein Geld mehr. Wenn ich die Skizze so anschaue, kommt mir der Bau für die Sessel-Lagerung doch reichlich übertrieben vor. Natürlich sieht das schön aus - aber ob das derzeit sein muss...

Mein Bildmaterial rund um Mulinatsch ist hier abrufbar und wurde geringfügig erweitert. Infos von der Gemeindeversammlung am 31.3. versuche ich irgendwie in Erfahrung zu bringen - ich bin dann im Berner Oberland.
Dateianhänge
Zeichnung der Bergstation 6KSB Mulinatsch (Quelle: Infobroschüre der Gemeinde Tujetsch für die Gemeindeversammlung vom 31.3.2006)
Zeichnung der Bergstation 6KSB Mulinatsch (Quelle: Infobroschüre der Gemeinde Tujetsch für die Gemeindeversammlung vom 31.3.2006)
Zeichnung der Talstation 6KSB Mulinatsch (Quelle: Infobroschüre der Gemeinde Tujetsch für die Gemeindeversammlung vom 31.3.2006)
Zeichnung der Talstation 6KSB Mulinatsch (Quelle: Infobroschüre der Gemeinde Tujetsch für die Gemeindeversammlung vom 31.3.2006)
Geplanter Ort der Bergstation der neuen 6KSB Mulinatsch, zwischen den heutigen Skiliftbergstation Coulm Val und Tegia Gronda
Geplanter Ort der Bergstation der neuen 6KSB Mulinatsch, zwischen den heutigen Skiliftbergstation Coulm Val und Tegia Gronda
Geplante Linienführung und Pistenplan nach Bau der 6KSB Mulinatsch (grün = neue Pisten, orange = bestehend, schwarze Linien = bestehende Lifte, rot = neue 6KSB)
Geplante Linienführung und Pistenplan nach Bau der 6KSB Mulinatsch (grün = neue Pisten, orange = bestehend, schwarze Linien = bestehende Lifte, rot = neue 6KSB)
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Zuletzt geändert von wso am 27.03.2006 - 22:41, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitrag von Pilatus » 27.03.2006 - 18:31

Also den Preis für den Längsten Beitrag gewinnt eindeutig WSO :biggthumpup: :zustimm: .

Gibts jetzt eine 6KSB/b oder nur eine 6KSB?

Was den Skilift Drun angeht. Ist jetzt nach Surrein und Cungieri der dritte lift der ohne Ersatzt abgebaut wird. :esreicht: :wink:

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Beitrag von wso » 27.03.2006 - 22:57

Mulinatsch: Meines Wissens eine Bubble.

Drun: Ja, schade um den guten alten WSO US-70. Aber viel hat er mit dem neuen Valtgeva-Konzept schon nicht mehr gebracht, muss man ehrlicherweise sagen. Ein wenig was zur Geschichte von Valtgeva mit alten Bildern gibts hier, aktuelle Bilder hats hier. Ich hab sämtliche Dokumente aus der Archiv der Bergbahnen auch zum Skilift Drun, nur müsste man endlich mal Zeit haben, alles zu beschriften und aufzuschalten...
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Beitrag von tmueller » 28.03.2006 - 00:02

wso hat geschrieben:Es folgt im Quote eine fast komplette Übersetzung des romanischen Protokolls dieser Sitzung aus dem letzten Gemeindemitteilungsblatt.
Danke WSO, fand es sehr spannend so eine Sitzung quasi Wort für Wort mitzulesen!

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Beitrag von Pilatus » 28.03.2006 - 17:19

ich finde einfach man sollte nicht immer nur abreissen sondern auch mal was neubauen. die machen ja schon bald saas fee konkurenz.

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Beitrag von wso » 01.04.2006 - 17:31

Yeah, Cungieri wird ab heute Nacht neu gebaut als 8er-Gondelbahn bis auf den Oberalpstock (3327m)! - Nun, wir haben heute den ersten April, aber angesichts dessen, was jetzt folgt, bin ich nicht so zum Spassen aufgelegt.

Ich habe nach einem coolen Sulzschneetag in Wengen kurz mit meinen Sedruner Leuten telefoniert, hier kurz zusammengefasst das Ergebnis der mit Spannung erwarteten Gemeindeversammlung von gestern Abend: Es waren rund 140 Leute anwesend, Peter Furger redete lange, Marcel Schmid von den IG Pro Cungieri sprach auch einige Worte, die anschliessende Diskussion war kurz - die zwei Millionen für die 6KSB Mulinatsch wurden gemäss den oben ausgeführten Anträgen gesprochen und Cungieri mit ganz wenigen Gegenstimmen beerdigt. Im Sommer wird auf den Tgom gesetzt. Wenn die Porta Alpina kommt, würde man allfälligerweise auf Cungieri zurückkommen, war der Tenor.

Wann die 6KSB Mulinatsch - Coulm Val gebaut wird, weiss derzeit niemand; die Bergbahnen gehen über die Bücher, da ja die zwei Millionen vom Kanton nach wie vor fehlen. Ziel ist zwar 2006, realistischer und wahrscheinlich vernünftigfer ist aber wohl 2007. On verra...

Sehr schade für Cungieri - aber was solls, vergiessen wir eine Träne für die schöne Sonnenterrasse und sagen: Man sieht sich ab dem 8. Juli auf dem Tgom, der Fahrplan steht schon. Und das Panorma von da oben ist ja auch nicht übel, und ich träume seit ich ein Kind bin davon, mal mit dieser Bahn zu fahren, die mich schon als dreijähriger faszinierte...
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Beitrag von Pilatus » 01.04.2006 - 21:06

Juhu!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Sedrun bleibt noch ein Jahr ein tolles Schlepper Skigebiet! :bindafür: :biggrin:

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Beitrag von wso » 04.04.2006 - 00:35

Kleine Spielerei: Mein Halbbruder Lucas hat am Samstag einige Flugbilder des Skigebietes Dieni-Milez geschossen. Da kann man nicht nur den neuen Lift schön einzeichnen, sondern auch einen kleinen Blick in die Zukunft wagen, wenn man Photoshop anwirft :lol:

Ich hab mir nicht wirklich Mühe gegeben mit der Lage und Grösse der Stützen und dem Aussehen von Tal- und Bergstation... aber so könnte es dereinst aussehen.

Wers gerne etwas grösser hat, kann hier klicken und dann nochmals aufs Foto klicken.
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Linienführung neue Sesselbahn
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Kleine Spielerei mit Photoshop: Neuer Lift da, alter Lift weg
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Zuletzt geändert von wso am 04.01.2007 - 02:10, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitrag von wso » 04.04.2006 - 17:09

Nee, der hat mit einem Freund einen Rundflug in einer Cessna gemacht - war laut ihm ein herrlicher Tag... wäre gerne auch fliegen gegangen an dem Tag.
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