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Crazy Men in Kärnten (4.-10.3.12) - Neu: Katschberg 10.3.12

Crazy-Men in Kärnten (4.-10.3.2012)

Auf der Suche nach einer speziellen Tierart

Es war bereits die 2. Tour der Crazy-Men in diesem Winter.
Genau einen Monat zuvor waren Chasseral, GMD, Downhill, Wintercamper und ich in den Hochsavoien in Frankreich unterwegs.
Und jetzt Kärnten. Ohne unseren 5. Mann (Chasseral) erlebten wir hier den Gegensatz zur ersten Tour!
Waren es in Frankreich noch frostige -23°, so schwitzten hier die Crazy-Men kräftig bei bis zu 40° höheren Temperaturen!
Sind die Crazy-Men in Frankreich noch fast im Schnee ersoffen, so fuhren wir hier auf weißen Kunstschnee Bändern auf grünen Wiesen ins Tal!
Und hetzten wir durch Frankreichs Großskigebiete um möglichst viele Lifte und Pisten abzufahren, so genossen wir hier die Gemütlichkeit der Hütten und des Après Skis!

Tour-Beginn bereits beim AF-Weltcup:

Begonnen hatte diese Crazy-Men Tour bereits schon mit der Teilnahme am Foren-Weltcup in Brand.
Doch hier war die gesuchte Tierart allerdings nicht zu finden! Und das trotz Ankündigung der Veranstalter !!! :nein:
Also verabschiedeten wir uns Sonntag Morgen nach dem Frühstück auf Alberts Hütte von den Forums-Kollegen und machten uns auf den Weg nach Kärnten, der über den Arlberg, Brenner und durch das Pustertal führte.
Im Pustertal reichte es noch für eine Nachmittagskarte im neu verbundenen Skigebiet Gitschberg / Jochtal. Schon hier wurde sehr deutlich, dass der Süden viel weniger Schnee abbekommen hatte als beispielsweise Vorarlberg und Tirol. Grüne Wiesen prägten hier das Bild bei der Ankunft.
Die neu entstandene Skiarena war ganz nett, allerdings ist die Verbindung mit jeweils zwei Seilbahnfahrten doch etwas umständlich. Nächstes Jahr soll eine neue Abfahrt entstehen, die zumindest den Wechsel ins Jochtal attraktiver macht.
Nach 3 weiteren Autostunden sind wir dann endlich an unserem eigentlichen Ziel angekommen.
Unserer Hotel lag direkt am Ossiacher See unweit des Skigebietes Gerlitzen. Zu unserer Überraschung stellte sich heraus, daß es sich hier um ein Familienhotel handelte. Auch an der Rezeption kam prompt der Kommentar: Oh 4 Männer ?! :surprised:
Mein spontaner Kommentar: Ja, alles meine Brüder! :lol:
Na ja, die Crazy-Men sind ja inzwischen auch schon fast wie eine Familie.
Und schon bald wurde uns auch klar, dass wir in einem Familienhotel die gesuchte Tierart auch nicht antreffen würden. :evil:

Als wir am Abend der Ankunft noch einen Absacker an der Hotelbar nehmen wollten, der nächste Schock. Die Hotelbar hatte bereits um 22.00 Uhr geschlossen. Auf der Suche, den Durst zu stillen, landeten wir nach fast endlos scheinender Suche im Seilbahnstüble der Kanzelbahn am Gerlitzen. Zwar wollte die Wirtin gerade schließen, aber für uns machte sie dann doch gerne Überstunden.
Hier sollte dann auch am folgenden Tag der erste Skitag in Kärnten stattfinden!

Skitag 1: Gerlitzen

Auch bekannt als der Kronplatz von Kärnten!
Gleich 5 Lifte kommen oben auf der Kuppe ringförmig an. Immerhin gibt es auch hier den einzigen 8er Sessellift Kärntens! Das Gebiet ist jedoch wenig aufregend und der Schnee war leider gegen Mittag sehr sulzig. Nach der Talfahrt mit der Kanzelbahn (eine Talabfahrt gibt es auf dieser Seite nicht), begaben wir uns wieder ins Seilbahnstüble. Hier trafen sich überwiegend Liftpersonal und Skilehrer. Unter Letzteren entdeckten wir dann auch ein erstes Exemplar! :P

Skitag 2: Sella Nevea / Kanin

Das liegt zwar nicht in Kärnten, aber im Dreiländereck Österreich, Slowenien, Italien. Und da machten wir mal eine Ausnahme, schon allein der schönen Berichte hier aus dem Forum wegen.
Die Anfahrt zur Sella Nevea war Landschaftlich genau so grandios wie oben angekommen der Anblick auf die Skipisten. Im Gegensatz zum Gerlitzen war hier oben alles sehr Hochalpin mit bizarren Felswänden durchsetzt. Doch beim Blick auf die Pistentafel die Ernüchterung!
Im slowenischen Teil standen fast alle Abfahrten auf rot. Lediglich an einer DSB und einer 4erSB im oberen Bereich waren die Pisten geöffnet. Im Gegensatz zur italienischen Seite gibt es dort keinen Kunstschnee und Südhänge waren es auch noch.
Am Ende des Skitages kehrten wir noch in der alten Seilbahnstation der Sella Nevea PB ein, die zu einer kultigen Hütte umfunktioniert wurde. Hier gibt es auch den berühmten Kanin-Burger.
Allerdings, wie in Italien üblich wurde unser gemütliches Hüttendasein durch die Carabineri schnell beendet und wir wurden ins Tal begleitet.

Skitag 3: Heiligenblut am Großglockner

Klein, aber fein und super freundlich !!!
Hier sind viele Pisten mit relativ wenigen Liften erschlossen.
Besondere Schmankerl mit dem Großglockner-Falldown, der Tunnelbahn Fleißalm und einer knackigen schwarzen Skiroute mit anschließendem Aufstieg (hier müßte noch ein Seillift hin) machen das Gebiet zu einen absoluten Highlight. Auch die guten Schneeverhältnisse und nicht zuletzt die netten Hütten verleiten zu einer Wiederholungstat!
Auf der Terrasse der Hütte an der Bergstation des Tauernberg-Lifts saßen wir dann noch gemütlich nach Liftschluss bei ein, zwei Weizenbier in himmlischer Ruhe, die nur ab und an durch das surren eines Pistenbullys, der bereits die benachbarte Piste hinauf zur Seppenalm präparierte unterbrochen wurde. Von hier aus bekam auch unser daheimgebliebener Kollege eine MMS und wir zwei Runden vom Hüttenwirt spendiert.

Skitag 4: Bad Kleinkirchheim

Hier war es besonders krass mit den weißen Kunstschneebändern auf grünem Untergrund.
Ohne Kunstschnee wäre dort Skifahren nicht möglich gewesen!
Insbesondere in St. Oswald war es grün bis auf den Gipfel!
Leider viel auch der berühmte Klammer-Stich dem Schneemangel zum Opfer.

Aber was war jetzt noch mit der gesuchten Tierart? :?: :?: :?:

Am Abend dieses Skitages versuchten wir unser Glück in Villach. Eine nette Bedienung unseres Hotels fuhr uns in die Stadt rein, damit nicht einer der Crazy-Men auf dem trockenen sitzen bleiben musste.
In einer Disco entdeckten wir sie dann schließlich.
Da zwei der anwesenden Crazy-Men zur Zeit solo sind, dachten sich die beiden anderen, den Kollegen etwas nachhelfen zu müssen. Aber auch hier Fehlanzeige! Nur Jungtiere und diese waren wohl noch zu scheu bzw. selbst unser jüngster Crazy-Man schon zu alt! :rolleyes:
Der Taxifahrer, der uns um 2 Uhr morgens zurück ins Hotel fuhr, sah uns wohl an was geschehen war, denn er zeigte uns unaufgefordert Lokalitäten in denen man besagte Tierart stundenweise ausleihen könne.
Wir lehnten dankend ab, denn schließlich sollten die beiden Solo-Crazy-Men an längerfristiger Haltung interessiert sein! :wink:

Skitag 5: Nassfeld Hermagor

Nach sehr wenig Schlaf ging es dann ins Ischgl von Kärnten!
Dieses Gebiet ist eine Klasse für sich und wohl größenmäßig einzigartig in der ganzen Region.
Auch hier konnte man am Abend auf der Talabfahrt noch in einer Hütte schön bei lauter Musik und Weizenbier den Skitag ausklingen lassen. Mit dem Einbruch der Dunkelheit fuhren wir dann ins Tal ab. Sogar Nachtskifeeling kam auf, denn der Vollmond sorgte fürs Flutlicht.
Gezeichnet noch vom Vorabend fanden dann die Crazy-Men sehr schnell den Weg zur Nachtruhe. Und das ausgerechnet am letzten Abend! So konnte die Crazy-Men Tour nicht zu Ende gehen!

Skitag 6: Katschberg

Am Abreisetag fuhren wir dann noch am Katschberg Ski. Zum Gebiet selbst braucht man hier nicht viel zu sagen, gibt es doch ausführliche Berichte im Forum.
Als sich alle schon auf die Heimreise eingestellt hatten, kam Wintercamper an der Autobahnausfahrt Flachau noch die Idee, den am Katschberg nur sehr dürftig vorhandenen Apres-Ski nachzuholen und so fuhren wir noch in den Flachauer Dampfkessel!
Hier waren sie dann endlich anzutreffen: Die Rassekatzen!
Selbst Ihre Scheu haben Sie dort verloren und tanzten mit leichter Bekleidung auf dem Tresen!
Und um sie herum, jede Menge streunende Kater! :lach:

Zu den Bildern: (Vielleicht können die anderen Crazy Men ja auch noch ihre Bilder hinzufügen)
 

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Der Schnee von Frankreich und das Wetter von Kärnten, tja das wäre die perfekte crazy men Tour gewesen! Aber ich will nicht klagen, beide Touren haben mir sehr gut gefallen!

Ach und was den Aufstieg von der Fleisstalroute betrifft: Wer diese schwierige Abfahrt gemeistert hat, der ist auch schön warm in den Muskeln und schafft auch noch diese letzte Herausforderung. Und sowieso, Ski fahren ist ein Sport!
 
GMD schrieb:
Ach und was den Aufstieg von der Fleisstalroute betrifft: Wer diese schwierige Abfahrt gemeistert hat, der ist auch schön warm in den Muskeln und schafft auch noch diese letzte Herausforderung. Und sowieso, Ski fahren ist ein Sport!

Ja, aber es gibt ein Sprichwort:

Besser schlecht gefahren, als gut gelaufen :wink:
Also, da muß unbedingt ein Seillift hin :ja: :ja: :ja: :lol:
 
Wieso nicht gleich eine KSB mit Bubbles, Sitzheizung und Kindersicherung? :D
 
GMD schrieb:
Wieso nicht gleich eine KSB mit Bubbles, Sitzheizung und Kindersicherung? :D

Da zumindest zwei Crazy Men schon etwas in die Jahre gekommen sind, keine schlechte Idee! (bis auf die Kindersicherung) :idea:
 
Und Rassekatzen als Liftpersonal, gell? :wink:
 
Unbedingt !!!
 
Jungs, dank Euch für den kleinen Einblick in die After-AFWC-Runde. An Wintercampers Bemühungen, streunende Tiere zusammen zu bringen, erinnere ich mich noch aus einer früheren Begegnung nur allzu gut. Aber das hat dem Spaß ja anscheinend keinen Abbruch getan.

Was den Taxi-Fahrer mit seinen Angeboten angeht: der wollte Euch nicht zufällig nach FN schicken? ;D
 
Was den Taxifahrer angeht, der hätte sicher ne nette Provision erhalten, in welcher Form auch immer :wink:
 
Detailbericht vom Gerlitzen (5.3.2012)

Nach der vorweggenommenen Zusammenfassung unserer Crazy Men-Tour, möchte ich nun die einzelnen Gebiete etwas ausführlicher berichten:

Die Meteologen meldeten für unseren ersten Skitag in Kärnten eher schlechteres Wetter mit starker Bewölkung und auch etwas Regenschauer. Danach wieder deutliche Besserung mit viel Sonne!
Also fiel und die Wahl, den Gerlitzen an diesem Tag zu besuchen nicht sonderlich schwer!
Das Gebiet versprach nichts allzu späktakuläres und es liegt überwiegend im Wald. Für die anderen Gebiete in Kärnten wünschten wir uns dann doch bessere Verhältnisse.
Die Regenschauer bliegen zum Glück aus.

Zum Gebiet selbst, zu dem man auch berechtigter Weise "der Kronplatz von Kärnten" sagt:
Genau wie bei seinem großen südtiroler Bruder auch, kommen oben auf einer Kuppe mehrere Lifte von allen Himmelsrichtungen her an. Hier sind es eine DSB, zwei 4-KSBs, eine 8-KSB und ein Schlepplift.
Fast genau so viele Einstiege gibt es ins Gebiet. Wir wählten die Kanzelbahn, eine 4-EUB welche direkt vom Ossiacher See auf die 1500m hohe Kanzelhöhe führt. Eine Talabfahrt gibt es an der Kanzelbahn allerdings nicht.

Von der Kanzelhöhe geht es weiter über eine 4-KSB, die mir allerdings etwas unterdimensioniert scheint. Diese sogenannte Gipfelbahn ist die Hauptbeschäftigungsanlage im Gebiet und ich möchte gar nicht wissen, wie lange man an einem schönen Wochenende dort anstehen muß. Zwar gehen von der Kanzelhöhe auch noch eine DSB in 2 Sektionen mit Umweg über die Pöllinger Siedlung nach oben, allerdings nur bis auf halbe Höhe der Gipfelbahn.

Lediglich ein einziger Schlepper fiel den schlechten Schneeverhältnissen am Gerlitzen zum Opfer, der relativ kurze Finsterbach Lift. Allerdings mit ihm auch zwei schöne Abfahrten vom Gipfel her kommend! Ohne Kunstschnee wäre am Gerlitzen nicht´s gelaufen; grün bis auf den Gipfel!

Die 8-KSB am Gerlitzen hat was besonderes! Sie ist namlich die einzige in Kärnten :wink:

Sehr gut gefallen hat mir die immerhin 4km lange Abfaht an den Klösterlebahnen (4-KSBs in 2 Sektionen), sowie die Abfahrt hinunter zum Birkenhoflift, der den Einstieg ins Gebiet aus Richtung Bodensdorf über eine Passstraße ermöglicht. Hinunter nach Bodensdorf führt von der Talstation des Birkenhoflifts eine 9km lange "no return" Skiroute, welche aber auf Grund des Schneemangels leider nicht befahrbar war.

Fazit: Meine Erwartungen an dieses Gebiet waren nicht besonders hoch. Erfreulich, dass sie bei weitem übertroffen wurden. Trotz der mässigen Schneeverhältnisse!
Der kleine Kronplatz ist besser, als es vom Pistenplan her scheint.
 

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Heiligenblut - Mittwoch, den 7.3.12

So, und weiter geht´s mit unserem 2. Skitag in Kärnten, der eigentlich bereits unser 3. Tag war. Da aber die Sella Nevea, wo wir am Vortag waren, nicht in Kärnten liegt, gibt es da nen extra Bericht im Italien-Topic :wink:

Auf Heiligenblut freute ich mich neben der bereits erwähnten Sella Nevea am meisten bei unserer Kärnten-Tour, nicht zuletzt der schönen Berichte hier aus dem Forum wegen!
Eines kann man bereits jetzt vorwegnehmen: wir wurden nicht enttäuscht!

Dieses Gebiet ist nicht besonders groß, aber es hat seinen ganz speziellen Reiz.
Z.B. Die Fleißalm-Tunnelbahn, welche wohl fast einzigartig in Ihrer Art ist. Eine ähnlich Bahn ist mir nur noch aus Dresden bekannt. Während dort 2 Großkabinen an Schienen statt an einem Tragseil hängen, sind es in Heiligenbluth 2 Gruppen mit mehreren 5 Personen-Kleinkabinen. Auch diese Sitzanordnung ist nicht alltäglich.
Irgendwo hab ich hier mal im Forum gelesen, daß der Tunnel entweder als Bachlauf oder für Schmelzwasser gebaut wurde und daß aus diesem Grund die Kabinen an der Decke hängen, statt auf Schienen fahren.

Aber nicht nur die Tunnelbahn, sondern auch der Großglockner-Falldown (Nickname für die Fallbichl-Abfahrt) oder die Skirouten Fleisstal und Hochfleiss sind neben dem grandiosen Panorama ganz nette Schmankerl!

Die Anfahrt von unserem Hotel am Ossiacher See war doch sehr weit und beschwerlich. Dafür entschädigte uns aber ein toller Skitag bei Kaiserwetter!
Wir parkten an der Mautstelle der Großglockner Hochalpenstraße mit Einstieg am Tauernberg-Schlepplift.

Nach dessen Auffahrt ging´s erst mal runter zur Talstation der Rossbach 4-EUB, welche sich direkt in Heiligenblut befindet.
An der Mittelstation Rossbach muß man umsteigen in die 4-EUB Schareck. Als Hauptbeschäftigungsanlage scheint mir diese etwas unterdimensioniert zu sein. Hier gab es auch die einzige Wartezeit im sonst recht leeren Gebiet.
Nach einer Wiederholungsfahrt wechselten wir ins Fleissalm-Gebiet über die Fleisstal-Skiroute, die mit einigen Überraschungen wie z.B. einer Mini-Lawiene oder einem Gegenanstieg auf uns wartete :wink:

Nach einigen Fahrten im Fleissalmgebiet ging´s via Tunnelbahn wieder zurück zum Schareck, wo wir uns anschließend dem Fallbichl-Gebiet mit dem Großglocker-Falldown widmeten.

Am Ende des schönen Skitages kehrten wir noch im Skistadel am Tauernberg ein, wo wir auf der Sonnenterasse bei 1 oder 2 Weizen die Ruhe genossen. Nur ab und an unterbrochen durch das Surren eines Pistenbullys, der am benachbarten Seppenalm Schlepplift bereits die Piste präparierte.
 

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Weiter geht´s mit Heiligenblut Bilder Teil 2:
 

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Du mit deinem Gegenanstieg! Der scheint dich zu beschäftigen. Hoffentlich kommst du über dieses Trauma hinweg! :)

Mir hat Heiligenblut auch sehr gut gefallen. Zugegeben, für eine Woche wäre es etwas wenig, aber für einen Tag oder ein (verlängertes) Wochenende ist es ein sehr schönes Gebiet. Vorausgesetzt man steht einigermassen sicher auf den Skiern, den Anfängerpisten hat es nur wenige. Die beiden Skirouten gehören zum Anspruchsvollsten was ich bisher gefahren bin, vor allem die Fleisstalroute fordert alleine schon durch ihre grosse Höhendifferenz einiges ab! Das hochalpine Panorama ist ebenfalls absolut sehenswert.
 
GMD schrieb:
Du mit deinem Gegenanstieg! Der scheint dich zu beschäftigen. Hoffentlich kommst du über dieses Trauma hinweg! :)

Das Problem war, dass ich schon unten angekommen total nass geschwitzt war. :wink:
Zugegeben, die Temperaturen waren höher als erwartet und somit war ich einfach zu warm angezogen!
 
Übrigens, Ski abschnallen und tragen ist viel bequemer und schneller als mit angeschnallten Ski bergauf zu steigen. (Selbst bei so kurzen Stücken wie in der Skihalle in Bottrop ;-) )
 
Ja das stimmt!

Das hatte ich dann auch nach so ein paar Meter gemacht. Bei den anderen Crazy-Men weis ich das jetzt gar nicht mehr so genau :?:
 
Habe nach gut einem Drittel auch abgeschnallt und die Bretter geschultert.
 
GMD schrieb:
Mir hat Heiligenblut auch sehr gut gefallen. Zugegeben, für eine Woche wäre es etwas wenig, aber für einen Tag oder ein (verlängertes) Wochenende ist es ein sehr schönes Gebiet. Die beiden Skirouten gehören zum Anspruchsvollsten was ich bisher gefahren bin, vor allem die Fleisstalroute fordert alleine schon durch ihre grosse Höhendifferenz einiges ab! Das hochalpine Panorama ist ebenfalls absolut sehenswert.

Das stimmt! Für ein kleineres Gebiet hat Heiligenblut doch einiges zu bieten. Da bin ich schon wesentlich größere Skigebiete gefahren, die bei weitem nicht so interessant waren!
Außerdem kann man es noch mit dem Mölltaler-Gletscher, dem Ankogel und den Lienzer Dolomiten kombinieren, dann hält man es dort auch eine ganze Woche aus. :wink:
Bei einer möglichen 2. Kärnten-Tour der Crazy-Men ist das Gebiet auf alle Fälle wieder mit drin! Das war ja schon fast beschlossene Sache :ja:
 
Bad Kleinkirchheim - Donnerstag, den 8.3.12

Am Tag nach unseren Highlight Heiligenblut ging es nach Bad Kleinkirchheim. Neben dem Zwischenstop bei unserer Anreise nach Kärnten am Gitschberg, war hier das Ausmaß des Schneemangels am deutlichsten zu sehen. Insbesondere im Skigebietsteil St. Oswald/Nockalm. Schneebänder auf grünen Wiesen bis in die Höhenlagen 8O

Genau genommen hat Bad Kleinkirchheim 2 Skigebiete, die aber so gut wie miteinander verbunden sind. Lediglich für einen ganz kurzen Fußmarsch durch eine Straßenunterführung muß man die Skier abschnallen.

Von unserem Quartier am Ossiacher See war es nur gut eine halbe Stunde bis nach Bad Kleinkirchheim. Kein Vergleich zum gestigen Tag nach Heiligenblut!
Unser Auto parkten wir in der Nähe der Maibrunnenbahn. Mit dieser ging es erst einmal nach oben, damit es dann mit etwas Schwung bis zur besagten Unterführung hinüber nach St. Oswald reichte. Ansonsten hätte es eines kleinen Aufstiegs oder eines Fußmarsches der Straße entlang bedurft. Nun, von Aufstiegen hatten wir vom gestigen Tag noch die Nase voll. Verschont wurden wir allerdings trotzdem nicht. Gegen Ende des Skitages wartete wieder mal eine Überraschung auf uns. Dazu später. :twisted:

Das Gebiet erinnerte mich sehr an Skigebiete vom Stil Mühlbach-Dienten-Hintertal bei dem man das Gefühl hat, der Skipaß ist eher eine Hin- und Rückfahrkarte :wink:
Also zu ziemlich das Gegenteil von unserem kleinen Kronplatz Gerlitzen.

Zwei kleine Wehrmutstropfen gab es auch hier: Der Klammerstich war gesperrt, ebenso wie eine vermutlich schöne "hintenrum Abfahrt" im Gebietsteil Kaiserburg.

Dennoch hielten wir uns lange im Gebiet Kaiserburg auf. Zu lange :surprised:
Dadurch wurden uns die im Gegensatz zu Frankreich frühen Schließungszeiten der Lifte in Österreich zum Verhängnis!

Die Rückbringerbahn (DSB Strohsack) hatte bereits geschlossen und wir befanden uns noch immer auf der Kaiserburg. Wie kommt man jetzt zurück zur Maibrunnbahn? Zur Talstation Kaiserburg abfahren und mit dem Skibus zurück? Nein, dann lieber einer Raupenspur hinüber zum Stohsack folgen, ohne zu wissen ob diese flach verläuft, oder Steigungen aufweist. Letzteres war der Fall :tot:
Dafür hatten wir anschließend eine (fast) menschenleere Talabfahrt. Nur einer Skitourengeherin begegneten wir noch, wo wir jetzt schon wieder bei der gesuchten Tierart wären :D

Fazit: Auch dieses Gebiet möchte ich gerne nochmal besuchen. Dann aber bitte mit mehr Schnee :ja:



Zu den Bildern:
Leider hatte ich vergessen den Akku meiner Kamera aufzuladen und er machte relativ schnell schlapp, sodaß die Hälfte der Bilder mit meiner Handy-Cam aufgenommen wurden.
Ich hoffe, daß es dennoch einigermaßen geht mit der Qualität.

Vielleicht können die anderen Crazy-Men noch ein paar Bilder posten :biggrin:
 

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Freitag 9.3.12 - Nassfeld - Hermagor

Unser vorletzter Tag in Kärnten. Von unserem Quartier am Ossiacher See brauchten wir ca. 45 Minuten ins Ischgl von Kärnten.
Das Skigebiet besitzt 2 Einstiege. Entweder über die Passhöhe Sonnenalpe Nassfeld, oder über den Millenium-Express aus dem Tal in der Nähe von Hermagor.

Wir wählten als Stardpunkt die Talstation des Millenium-Express. In 3 Sektionen gelangt man von 610m nach ca. 6 km langer Seilbahnfahrt auf den 1919m hoch gelegenen Kofelplatz, gleichzeitig dem Mittelpunkt des Skigebietes.
Das eigenartige an diesem Gebiet: Die 2. Sektion des Millenium-Express besitzt keine Ski-Abfahrt! Diese überspannt nämlich ein Tal, den sogenannten Rudnig Graben.
Um zur eingentlichen Talabfaht zu gelangen benötigt man einen relativ großen Umweg über den Rudnigsattellift und die Zweikofelbahn. An der ersten Sektion ist wiederum eine Wiederholungsfahrt möglich.

Doch die Talabfehrt haben wir uns für den Tagesabschluß aufgehoben. Wir wählten zuerst ein paar Wiederholungsfahrten nach Nassfeld hinunter um dann anschließend ins Garnitzen-Gebiet zu wechseln.

Der höchste Punkt des Gebietes liegt aber auf der anderen Seite, die sog. Troghöhe (2020m). Nach dem Mittagessen an der 2. Mittelstation des Millenium-Express nahmen wir uns dann im Anschluß diesen Gebietsteil vor. Im Bereich der Troghöhe gab es dann aus meiner Sicht auch die schönsten Abfahrten incl. einer Speed-Messstrecke, die es in sich hatte!

Kurz vor Liftschluß begaben wir uns dann via Zweikogelbahn auf den Startpunkt der 7600m langen Carnia (Talabfahrt zum Millenium-Express).
Doch wir fuhren sie nicht ganz bis nach unten, sondern blieben nach gut 2/3 an der Après-Skibar des Ederhof´s hängen. :wink: Schon von weiten hörte man die Beschallung der Sonnenterasse.
Nach dem Sonnenuntergang wurde es uns draußen ein wenig frisch und wir setzten unseren Après Ski drinnen fort. Die Stimmung in der Hütte war richtig gut!
Draußen war es inzwischen recht finster geworden, als wir das letzte Drittel der Abfahrt in Angriff nahmen. Normalerweise besitzt diese Piste an der ersten Millenium-Express Sektion ja eine Flutlichtanlage. Allerdings war sie nicht in Betrieb und so wurde es eine schöne Mondschein-Abfahrt :wink:
 

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