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Warth-Schröcken 3.-6. April 2015 / Ostern im Schnee

Warth-Schröcken (mit Lech) 3.-6. April 2015 / Ostern im Schnee

Anfahrt: Ettlingen - A8 - Ulm - A7 - Memmingen - A96 - Bregenz - Dornbirn - Bödele - Schwarzenberg - Schröcken - Nesslegg in ~3:15 h.
Wetter: Karfreitag sonnig, Ostersamstag Nassschneefall, Ostersonntag vormittags Pulverschneefall/nachmittags teils sonnig, Ostermontag vormittags sonnig/nachmittags Eintrübung mit anschließendem Starkschneefall. Durchgängig leichter Dauerfrost.
Schnee: Anfangs im Tal 100, bei der Abreise im Tal 140 cm Alt- und Pulverschnee
Anlagen in Betrieb: Alle
Wartezeiten: Keine
Gefallen: Neues Skigebiet kennengelernt, Abfahrtsklassifizierung (im Gegensatz zu Tirol) realistisch, schöne schwarze Abfahrten, neue Talabfahrt Nesslegg/Schröcken, Verbund mit Lech
Nicht gefallen: Für Schlechtwetter fehlt dem Gebiet eine Waldabfahrt. Schlecht begehbare, lange Schneefläche zwischen Skibushaltestelle Saloberkopf und Lift. Zu wenige (nur 3) und zu kleine Bergrestaurants im zentralen Skigebiet -> Kapazität reicht nicht aus; man verlässt sich auf die "Tal"-Restaurants.
Bewertung: 5/6 Punkten wegen geringer Schlechtwettereignung (s.o.)

Im Dezember 2014 hatte der Weihnachtsmann Familie Harzwinter Ostern im Schnee beschert. Das führte uns nun über die vier Osterfeiertage 2015 erstmals ins Skigebiet Warth-Schröcken, das seit einem Jahr mit Lech verbunden und damit attraktiver geworden ist. Untergebracht waren wir in einem Hotel auf der Nesslegg oberhalb von Schröcken. Mit Grausen entnahmen wir in den Tagen vor unserer Fahrt dem Internet, wie ein Sturmtief in den Nordalpen tagelang den Skibetrieb einschränkte bis verunmöglichte. Wer da im Skiurlaub war, bekam sehr wenig fürs Geld und die wertvollen Urlaubstage.

Exakt zu unserem Start am Karfreitagmorgen verzog sich das Sturmtief, und das Wetter besserte sich. Merkwürdigerweise gab es auf der Autobahn und im Bregenzerwald keinerlei Tagesausflügler-Verkehr. In unerwarteten 3:15 h kamen wir exzellent von Ettlingen bis zur Nesslegg oberhalb von Schröcken durch. Später erfuhren wir im Sessellift, dass die Strecke von Au zum Hochtannbergpass als gesperrt gemeldet war. Das wussten wir nicht, hatten auch kein Sperrschild gesehen und wunderten uns lediglich über den arg winterlichen Straßenzustand auf den letzten 10 Kilometern, der dem vollgepackten Auto auf leerer Fahrbahn bootsähnliche Fahreigenschaften mit hohem Unterhaltungswert verlieh und der Familie an längeren Steigungen Sorgenfalten auf die Stirn trieb. :D Ich fahre gern auf Schnee und Eis Auto, wenn es nicht gerade mehrere hundert Kilometer Autobahn sein müssen. Und für den Notfall waren Ketten an Bord.

Wie oben beim Wetterstatus beschrieben, durften wir gleich am Karfreitag einen Schönwettertag bei Vollbetrieb und mäßig gefüllten Pisten genießen. Offenbar waren viele Osterurlauber wegen der sehr schlechten Bedingungen und Vorhersage frustriert vorzeitig abgereist. Die großen, verwehten Neuschneemengen waren teilweise surreal. Da Klein Harzwinter nach frühem Aufstehen und mehrstündiger Anfahrt nicht mehr komplett bei Kräften war, nutzten wir den Tag zur weitgehenden Erkundung des lokalen Skigebiets von Warth-Schröcken, wenngleich sich der Tag für die Fahrt nach Lech ideal angeboten hätte. Wir hatten den Eindruck, dass die Bergbahngesellschaft es nicht geschafft hatte, nach dem mehrtägigen Wüten des Sturmtiefs alle Pisten zu präparieren. Den schönen schwarzen Pisten tat das in punkto Sportlichkeit gut, auf den roten und blauen waren die allerorts aufgeschobenen Haufen irgendwann lästig. Mittagessen durchschnittlicher Qualität gab es auf der trotz wenig Andrang überlaufenen Auenfelder Hütte. Die neu eingerichtete Talabfahrt nach Schröcken führte uns nachmittags zurück zur Nesslegg und unserem Hotel. Diese Abfahrt wurde für uns wegen ihres Abwechslungsreichtums stets das Highlight zum Abschluss des Skitages: Sie führt durch vielfältige Geländeformen, ist meistens schmal und teilweise recht steil. Nur die teils mit Aufstieg verbundenen Ziehwegstücke könnten gern weniger sein, besonders wenn man dabei ein müdes Kind hinter sich herziehen muss, das wegen geringen Körpergewichts auf jedem Flachstück stehen bleibt. ;) Die geplante Schröckener Dorfbahn auf den Hahnenkopf überm Körbersee wurde laut Pressemeldung zurückgestellt. Es sollen zunächst zusätzliche Hotelkapazitäten in Schröcken und auf der Nesslegg realisiert werden, die die Bahn auslasten.

Der Ostersamstag war von Nassschneefall geprägt. Die nassen Flocken blieben auf der Skibrille hängen und schmolzen dort zu dicken Tropfen, die die Sicht zusätzlich behinderten. Wir starteten spät in den Skitag, um ihn früh wieder zu beenden. Da man am Saloberjet vom Skibus bis zum Lift ziemlich unglücklich über eine längere, weiche Schneefläche laufen muss, wählten wir diesmal den Einstieg an der Jägeralpe-Bahn. Das funktioniert besser - laufen muss man auch hier, dies aber über gut begehbare, schneebedeckte Parkplatzflächen. Die Kontursicht auf den großenteils baumfreien Abfahrten des Skigebiets war an diesem Tag sehr schlecht, was die Freude am Skifahren reichlich beeinträchtigte. Nur auf der Abfahrt des Warther Steffisalp-Express und am Körbersee ließ es sich aushalten, dafür war der Schnee dort feucht und klumpig. Da uns die Punschhütte am Wartherhorn-Express zu klein erschien, wählten wir für die Mittagseinkehr diesmal das Bergrestaurant Hochalp aus. Sie gehört zum Hotel Jägeralpe in Hochkrumbach, wird von dort per Materialseilbahn versorgt und erwies sich gegenüber dem Vortag als bessere Wahl. Da sich der Nassschneefall am Nachmittag fortsetzte, ging der Tag punktemäßig klar an den anschließenden Aufenthalt im Hotelhallenbad. :D

Am Ostersonntag war die Temperatur gegenüber dem Vortag gesunken und der Schneefall erfreulicherweise pulvrig geworden. Statt des Skibusses erwischten wir den Postbus, der nur bis zum Saloberjet fährt. Dort bot sich ein völlig anderes Szenario als am Karfreitag: Die Anzahl der Besucher hatte sich mindestens verdreifacht; an der Talstation Saloberjet waren die halben Niederlande versammelt :D , und Anfängerskikurse fuhren die Besucher um, die die Freifläche zwischen Bushaltestelle und Lift querten. Immerhin waren Pistenzustand und Kontursicht spürbar besser als am Vortag. Nochmals besuchten wir mittags das Bergrestaurant Hochalp. Nachmittags ließ sich die Sonne immer öfter sehen, bis es schließlich komplett aufmachte und wir die schönen schwarzen Abfahrten am Saloberkopf in bestem Powder genießen konnten. Dabei störten nur die technischen Probleme des Saloberjets an diesem Tag, der mehrfach für einen Sesselabstand rückwärts fahren musste und während unserer letzten Bergfahrt mindestens zehnmal stehen blieb (ich tippe auf Defekt des Klemmenprüfsensors in der Talstation, wo ein Mitarbeiter mit dem Schaufelstiel hantierte). Genau so plötzlich wie das Wetter aufgemacht hatte, machte es gegen Liftschluss komplett zu und fing wieder an zu schneien - merkwürdig.

Der Ostermontag war dann schon der letzte unserer vier Skitage in Warth-Schröcken. Der Wetterbericht versprach einen sonnigen Vormittag und damit endlich den geplanten Besuch in Lech. Also wurden die Abreiseaktivitäten auf den Vorabend verlegt, der Frühstücksraum noch vor offizieller Öffnung gestürmt und so der erste Skibus zum Saloberjet geschafft, wo wir noch vor 9 Uhr eintrafen. Die gute Kassenorganisation ersparte uns dort unnötige Wartezeiten. Wer den Drei-Täler-Skipass besitzt, muss für den Eintages-Upgrade auf Lech pro Erwachsenem 20 und pro Kind 15 Euro abdrücken - ganz schön happig. Immerhin gab's zur Versüßung Schoko-Osterhasen. :D

Wie schon vielfach im Forum beschrieben, ist der zur Saison 2013/14 in Betrieb genommene Auenfeldjet eine perfekte Verbindung zwischen den Skigebieten Warth-Schröcken und Lech-Zürs. In 8 Minuten quert die Bahn die rund zwei Kilometer lange Hochfläche des Auenfelds, deren aus Alpinski-Sicht topographisch unglückliche Struktur die jahrzehntelang geplante Verbindung so lange verhindert hat. Würde sich hier ein normaler Taleinschnitt oder eine Bergkuppe befinden, wäre die Verbindung per Skischaukel sicherlich früher erfolgt. Technisch faszinierend gut gelöst ist der Übergang des Auenfeldjets in die Kombibahn Weibermahd; ohne Umsteigen reiht sich die Gondel hinter jeweils zwei Haubensesseln aufs Seil.

Da nur ein halber Tag Sonnenschein vorausgesagt war, beschränkten wir unseren Besuch in Lech auf die Südhänge und verwarfen die Runde "Weißer Ring" über Rüfikopf, Zürs und Madlochabfahrt von vornherein. Mir persönlich war das egal, da ich in Lech vor vielen Jahren schon einmal eine Woche Osterskiurlaub verbracht und während eines späteren Urlaubs in St. Anton Tagesausflüge nach Lech gemacht habe. Die besten Pisten fanden wir am Steinmähder vor. Probleme hatten wir dagegen mit der Verfolgung der im Pistenplan eingängig eingetragenen roten Abfahrt 35a zurück zur Hasensprungbahn, die mehrfach unerwartet abzweigt. Mittag gab es auf der Rudalpe knapp oberhalb Lech, und Klein Harzwinter freute sich, am benachbarten Hinterwieslift endlich Schlepper fahren zu können. Wie prognostiziert wich das sonnige Wetter am Frühnachmittag einer dicken Wolkendecke mit nachlassender Kontursicht, wofür sich die Waldabfahrt am Schlegelkopf gut eignete. Hier macht sich übrigens ein großer Vorteil von Lech bemerkbar: Wo andere Wintersportorte für die Anfängerskikurse eigens ein Kinderland im Beschäftigungsgebiet einrichten müssen, findet die Lecher Kinderskischule ganz simpel "vor der Haustür" in Oberlech und am Schlegelkopf statt.

Am frühen Nachmittag verließen wir Lech bei einsetzendem Schneefall per Auenfeldjet. Im Schröckener Skigebiet gab es vor der Heimfahrt noch einen Abstecher zu Kaffee und Kuchen im schmucklosen Körberseehotel. Die Schneefallintensität wechselte auf "snow as snow can"; tischtennisballgroße Flocken kamen in zunehmender Dichte herunter. Innerhalb einer Fahrt im haubenlosen Körbersee-Sessellift wurde man komplett eingeschneit, und so intensiv blieb der Schneefall auch während der letzten Talabfahrt zur Nesslegg. Ein würdiges Finale unserer Fahrt "Ostern im Schnee" wäre kaum möglich gewesen! :D

Fazit:

Das Skigebiet Warth-Schröcken hat uns - mit Abstrichen - recht gut gefallen und wird für einen Wiederholungsbesuch (3-4 Tage) angepeilt. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist gut, wenn man vom Ausflug nach Lech absieht. Auch wenn das Gebiet nicht groß ist und für ein Alpenskigebiet mit ~500 Hm wenig Höhendifferenz bietet, vermag es mit abwechslungsreichen und teils anspruchsvollen Abfahrten zu punkten. (So ein Skigebiet auf gleicher Seehöhe würde ich mir im Allgäu wünschen!) Zusammen mit dem Verbund mit Lech ergibt sich genügend Aktionspotenzial für mehrere Tage. Wer mehr Abwechslung braucht, kann zusätzlich Ausflüge nach Damüls oder zum Diedamskopf unternehmen.

70 Fotos aus dem Skigebiet Warth-Schröcken und vom Ausflug nach Lech:

Erste Impression der vom Sturmtief zugewehten Hotelterrasse auf der Nesslegg oberhalb Schröcken.
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Saloberjet am Karfreitag: L-e-e-r. Wo sind die Gäste?? Abgereist?
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Abfahrt des Sonnenjet mit Blick ins Auenfeld und Richtung Lech. Schön.
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Auenfeld-Jet nach Lech. Auf die Fahrt damit mussten wir wetterbedingt noch drei Tage warten. Am Ankunftstag war Klein Harzwinter für den Ausflug nach Lech nicht mehr fit genug.
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Der reinste Wonnenjet an diesem Karfreitag ...
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Blick von der Abfahrt am Sonnencruiser zum Sonnenjet.
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Karhornbahn. Kurzes Erlebnis von Langsamkeit. Diese Bahn hatte keinen Vorgänger-Schlepplift, aber eine solche Anlage würde sich hier besser machen als die lahme DSB.
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Zoom von der Karhorn-Bergstation zur Bergstation Saloberjet.
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Zoom nach Norden durch eine Lücke am Widderstein vorbei auf (angeblich) Wannenkopf und Weiherkopf über Bolsterlang und ins Alpenvorland.
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Familienabfahrt vom Karhorn nach Warth. Etwas ziehweglastig.
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Warth mit Steffisalp-Express. Der dominante Berg ist der Biberkopf.
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Steffisalp-Express mit schöner Piste.
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Kurze schwarze Abfahrt vom Steffisalp- zum Wartherhorn-Express.
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Wartherhorn-Express. Der Schlepplift, der hier vorher stand, fügte sich besser in die Landschaft ein ...
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Abfahrt von der Hochalpe zum Jägeralp-Express gegen den Widderstein.
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Hotel und Talstationskomplex Jägeralpe in Hochkrumbach. Bauliche Ästhetik ist was Anderes ... auf der anderen Straßenseite verlief früher der Sonnenlift.
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Im Jägeralp-Express. Schön welliges Terrain.
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Blick aus dem Jägeralp-Express auf die Abfahrt Hochalpe-Hochkrumbach.
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Hochalpe-Bahn mit ihrem kurzen Sesselabstand gegen die Mohnenfluh. Ersetzte einen Schlepplift, wohl kapazitätsbedingt.
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Zoom vom Saloberkopf auf Altmann und Säntis im Schweizer Alpsteingebirge.
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Sportliche schwarze Abfahrt am Saloberkopf gegen den Widderstein.
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Wieder auf der Südseite auf den Pisten von Sonnencruiser und Sonnenjet.
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DSB Falkenbahn Richtung Körbersee, eine Tal-Berg-Tal-Bahn. Ersetzte eine Schleppliftanlage.
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Neue Talabfahrt zur Nesslegg und nach Schröcken, immerhin 4 km lang.
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Die Abfahrt führt durch wirklich abwechslungsreiches Terrain und ist für uns eines der Highlights im Gebiet.
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Neue Talabfahrt W6 mit Nesslegg.
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Der Ostersamstag war wettermäßig das Gegenteil vom Karfreitag. Reines Pflichtskifahren am Steffisalp-Express, ...
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... wo man im Gegensatz zum übrigen Skigebiet immerhin noch etwas sehen konnte. Leider war die Piste wegen des feuchten Schnees klumpig-hart und unschön zu fahren.
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Bergrestaurant Hochalpe zwischen Karhorn- und Hochalpbahn. Empfehlung! Sieht von außen nach nichts aus.
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Früher Tagesabschluss Richtung Körbersee.
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Am Körbersee-Hotel, unglücklich unterhalb der Liftanlage gelegen. Schlussimpression des Ostersamstag.
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Der Ostersonntag startete ebenfalls mit Schneefall. Dank niedrigerer Temperaturen war er nun pulvrig, hier am Saloberjet, wo sich im Skischulterrain die Massen schoben. Erfreulicherweise sieht man das hier nicht.
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Es gab auch Lichtblicke!
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Mal wieder am Steffisalp-Express in Warth.
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Ganz grausig war's an der Karhornbahn.
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Also wieder zurück nach Warth.
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Und plötzlich machte es auf ... hier auf der Abfahrt des Saloberjet.
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Im unerwarteten Sonnenschein machten die schwarzen Saloberjet-Abfahrten viel Spaß.
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Blick Richtung Falkenkopf/Körbersee.
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Sonnenschein auch im Auenfeld.
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Anderthalb Stunden später machte es genauso schnell wieder zu und begann wieder zu schneien, hier an der DSB zum Körbersee.
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Am Morgen des Ostermontag sah das Wetter dann endlich wieder so aus, wie wir es gebucht hatten. Was steht denn da auf dem Buckel oberhalb der Nesslegg?
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Mir ist da kein ehemaliger Schlepplift bekannt, aber die Portalstütze sieht nicht wirklich nach Materialbahn aus, zumal eine solche auf dieser Trasse ins Nichts führen würde.
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Morgens Zehn vor Neun am Saloberjet. Die Massen sind noch nicht da.
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Blick vom Saloberkopf ins Auenfeld und nach Lech. Da geht es heute hin.
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Endlich die lang ersehnte Fahrt im Auenfeld-Jet. Eine tolle Bahn, ...
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... zumal sie nahtlos in die Kombibahn Weibermahd auf Lecher Seite übergeht. Chapeau!
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Weiter geht es mit der Hasensprungbahn in Richtung Steinmähder. Ich muss mal in den alten Fotos nachschauen, ob das bei meinem letzten Besuch in Lech schon eine KSB war.
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Die Erdpyramiden in Lech, eine geologisch interessante Formation.
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Tolle Abfahrten am Steinmähder zum Ersten, ...
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... zum Zweiten ...
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... und zum Dritten. Klar die besten Pisten dieses Skitages.
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Blick hinüber zum Rüfikopf, den wir wegen der Wetterprognosen gar nicht erst zu erreichen versuchten. Oben rechts am Bildrand versteckt sich die Valluga unter einer Wolke.
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Unser erster Versuch, die schöne Abfahrt 35a zu treffen, scheiterte. :D
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Abfahrt der Rotschrofenbahn.
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Die bunte Talstation der Kriegerhornbahn hat mir schon von je her gefallen ... schön, sie wiederzusehen!
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Abfahrt vom Kriegerhorn in Richtung Bergstation Zugerbergbahn und Balmalp. Das Wetter macht wieder zu.
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Die Abfahrt Richtung Lech quert die Petersboden-Bahn.
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Schöne Waldabfahrt in Lech, gut geeignet für Schlechtwetter. So etwas fehlt Warth-Schröcken.
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Lech mit Rüfikopf.
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Mittagessen gab's auf der Rudalpe knapp oberhalb Lech ... gut und teuer.
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Die anschließende Fahrt mit dem benachbarten Hinterwies-Schlepplift war Oberpflicht. :D
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Der hat sogar eine abgesteckte Slalomstrecke, für die sich Klein Harzwinter aber nicht erwärmen mochte.
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Bei sich verschlechterndem Wetter und einsetzendem Schneefall ging es noch einmal zur Schlegelkopfbahn ...
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... und dann mit dem Auenfeld-Jet wieder zurück ins Skigebiet Warth-Schröcken.
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Der Sonnenjet mochte seinem Namen überhaupt keine Ehre mehr machen ... nix wie weg hier, Schneefall hatten wir schon genug.
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Noch eine letzte Einkehr zu Kaffee und Kuchen im klobig geratenen Körbersee-Hotel.
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Danach schneite es noch stärker.
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Snow as snow can! :D
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Letzte Abfahrt zur Nesslegg. Vier Stunden später waren wir wieder daheim.
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Vielen Dank für den ausführlichen Bericht!

Harzwinter schrieb:
Für Schlechtwetter fehlt dem Gebiet eine Waldabfahrt.
Ende Januar habe ich auch einen sturmischen Tag bei W-S erwischt und kann das bestätigen. :ja:

Harzwinter schrieb:
Zu wenige (nur 3) und zu kleine Bergrestaurants im zentralen Skigebiet -> Kapazität reicht nicht aus; man verlässt sich auf die "Tal"-Restaurants.
Stimmt im Vergleich zu anderen Skigebieten. Bei uns ist es meistenfalls ähnlich; daher bin ich daran gewöhnt.
 
Wie immer sehr lesenswerter Bericht. Auch wenn das Wetter nicht so mitgespielt hat, immerhin hattet ihr Winter :D
 
noisi schrieb:
[...] immerhin hattet ihr Winter.
Und wie! Und es war wetterseitig einer der klassischen Harzwinter-Skiurlaube: Nach durchwachsenem Urlaubswetter kommt am Abreisetag oder einen Tag darauf ein Schönwetterhoch! :D Im Ernst: Ich erwarte an Ostern nicht unbedingt schönes Wetter. Ostern liegt immer auf einem Vollmond-Wochenende, und an Vollmond gibt es nach meiner langjährigen Erfahrung in Mitteleuropa eine erhöhte Wahrscheinlichkeit für Tiefdruckwetterlagen (mit Abweichungsmöglichkeit von 2-3 Tagen), auch wenn die offizielle Wetterstatistik das nicht bestätigen mag.
 
Danke für deinen Bericht.
Wie hat es dir denn generell in Lech nach längerer Abstinenz gefallen? Du hast halt leider den Weißen Ring verpasst - die Skirunde nach Zürs und Zug um das Omeshorn ist schon beeindruckend - aber dafür gibt es ja dann in den kommenden Jahren noch Zeit dafür! :wink:

Übrigens sind es keine Erdpyramiden, sondern Dolinen - ziemlich große sogar. Die größte Doline hat einen Durchmesser von knapp 100m und einer Tiefe von 35m.
 
Arlbergfan schrieb:
Wie hat es dir denn generell in Lech nach längerer Abstinenz gefallen? Du hast halt leider den Weißen Ring verpasst - die Skirunde nach Zürs und Zug um das Omeshorn ist schon beeindruckend - aber dafür gibt es ja dann in den kommenden Jahren noch Zeit dafür! :wink:
Genau so wird es wahrscheinlich geschehen. Der Arlberg (= FeWo in St. Anton, Nasserein, Lech oder Zug) steht in den nächsten Jahren für 1-2 Faschingsurlaube auf dem Programm, denn Klein Harzwinter fährt dafür inzwischen gut genug Ski. Im Gegensatz zu St. Anton ist Lech baulich überschaubar und wegen der Straßensperrung nach Warth im Winter ruhiger, was meiner Familie und mir gut gefällt. Natürlich will das alles bezahlt werden. :D Den Weißen Ring wollten wir im Rahmen unseres Ausflugs nach Lech eigentlich fahren, aber nur ein halber Tag Schönwetter reicht dafür leider nicht. Gegenüber 2003 scheinen die Lawinenverbauungen an den Bergen rund um Lech zugenommen zu haben, oder damals lag so viel Schnee, dass man sie nur noch teilweise gesehen hat. Ach ja, und die Hasensprungbahn war damals tatsächlich noch eine DSB - ich habe das alte Foto wiedergefunden!
 
Toller Bericht vom Bregenzerwald und Arlberg!
Der stillgelegte Lift in Schröcken ist der Mohnenfluh Schlepplift.
 
schneeberglift schrieb:
Toller Bericht vom Bregenzerwald und Arlberg!<br abp="678">Der stillgelegte Lift in Schröcken ist der Mohnenfluh Schlepplift.
Danke für den Tipp, aber der Mohnenfluh-Schlepplift ist ein stillgelegter Schräg-T-Stützen-Schlepper unten im Dorf Schröcken. Die fotografierte Portalstütze steht auf dem Südhang über der Nesslegg oberhalb Schröckens. Ich habe mittlerweile eine Karte entdeckt, die zeigt, dass dort tatsächlich Materialseilbahnen "ins scheinbare Nichts" (nämlich mitten auf den Hang) führten, also wird die Stütze wohl ein Relikt davon sein.
 
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