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Dynamic Pricing: Unfug oder Fortschritt?

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benjamin
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Re: Dynamic Pricing: Unfug oder Fortschritt?

Beitrag von benjamin » 12.02.2019 - 12:39

danimaniac hat geschrieben:
12.02.2019 - 09:57
benjamin hat geschrieben:
12.02.2019 - 09:47
danimaniac hat geschrieben:
12.02.2019 - 09:21
Andermatt kannst du auf jeden Fall als Beweis zählen lassen für:
Wenn das Ticket nur 10 Franken kostet kommen ALLE!

Nur ist der 10-Franken-Tag etwas speziell - den könnte man auch machen, wenn man sonst fixe Preise hat. Bei Andermatt erscheint mir, dass z.B. das Wetter im Gegensatz zu den Verlautbarungen nicht angemessen berücksichtigt wird: Auch wenn Mitte Woche fürs Wochenende sehr, sehr schlechtes Wetter angesagt ist, bleiben die Preise hoch (d.h. bei ca. 65 CHF).

Sörenberg hat fixe Preise - war jedoch vor Weihnachten flexibler als Andermatt: Man hat deutliche Rabatte gegeben, weil noch nicht alles offen war.
Hmmm... ich bin im November in Andermatt für 35 oder 39 Franken am Gemsstock gewesen. Ist zwar viel für die Gurschenpisten, aber auch nicht der Vollpreis.
Unflexibel find ich das nun auch nicht. Und ein deutlicher Rabatt ist es wohl auch...

Deshalb habe ich vor Weihnachten geschrieben ... nur Oberalp-Flyer offen und Preise hoch. Was aber eben speziell ist: Auch bei schlechtestem Wetterbericht sind am Weekend in der Hochsaison die Preise bei 65-69 CHF.

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j-d-s
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Re: Dynamic Pricing: Unfug oder Fortschritt?

Beitrag von j-d-s » 12.02.2019 - 19:34

ski-chrigel hat geschrieben:
11.02.2019 - 19:19
Guter Beitrag über dynamische Preise auf SRF (Schweiz aktuell): https://www.srf.ch/sendungen/schweiz-aktuell/sendungen (in Kürze online abrufbar)
In Zermatt scheinen Bahnen und Gäste damit zufrieden zu sein.
Naja, Zermatt ist auch kein echtes dynamisches Preissystem. Ich hab da bisher keine großen Rabatte gesehen und die Erhöhung war von 93 auf 98 Franken (in St. Moritz dagegen von 82 auf 105) und bei Onlinebuchung hat man wohl nie mehr gezahlt als letztes Jahr der Normalpreis war (sondern meist einfach gleich viel).

Sogar Andermatt ist eben nicht mehr wirklich dynamisch, weil es ne Obergrenze von 78 Franken gibt, was im Schweizvergleich zwar im oberen Bereich ist, aber doch vergleichbar mit anderen Gebieten ähnlicher Größe.

Da bleibt dann unterm Strich nur noch St. Moritz mit nem echten dynamischen Preissystem mit Wucherpreisen von 105 Franken. Und bei denen gibts nächstes Jahr sicher mehr Ärger als dieses Jahr, weil dann die Hotel-Skipass-Aktion nach vielen Jahren gestrichen wird (wo man als Hotelgast im Oberengadin nur 35?/40? Franken oder so pro Tag für den Skipass zahlte).
Saison 18/19 [41]: Schladming/4Berge, Dachstein West, Großeck-Speiereck, Tarvis, Nassfeld, Bad Kleinkirchheim, Pizol, Toggenburg, Flumserberg, Parsenn+Madrisa, Obersaxen, Silvretta Montafon, Mythenregion/Hoch-Ybrig, Sedrun-Andermatt+Gemsstock, Titlis, Laax, Arlberg, Golm, Corvatsch+Corviglia, Lenzerheide-Arosa, Bardonecchia+Jafferau, Serre Chevalier, Limone Piemonte, Mondole Ski, Pila, Vars-Risoul, Combloux-Megeve-La Giettaz, Valmorel-SFL, Espace Diamant, Les Contamines-Hauteluce, La Rosiere-La Thuile, Areches Beaufort, Les Gets-Morzine, Alpe d'Huez, Val d'Isere, Grand Massif, 3x Trois Vallees, 2x Paradiski, ...

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Re: Dynamic Pricing: Unfug oder Fortschritt?

Beitrag von ski-chrigel » 12.02.2019 - 21:40

Lustig. Jetzt wurde Zermatt doch schon fast shitstormmässig für sein dynamisches Preismodell kritisiert und jetzt, wo offenbar (angeblich) beide Seiten zufrieden sind, ist es dann doch wieder kein richtiges dynamisches Modell... :rolleyes:
2018/19:115Tg:21xLaax,19xKlewen,16xDolo,14xA’mattSedrunDisentis,9xH’ux,5xZ’matt,4xSölden,3xTitlis,3xPitztaler,3xMoritz,3xLHArosa,3xIschgl,2xGurgl,2xTux,je1xDavos,Frutt,Grüsch,SFL,SHLF,Z’arena,Aletsch,Monterosa
2017/18:143Tg:30xKlewen,25xLaax,15xA’mattSedrunDisentis,13xH’tux,9xDolo,7xSölden,7xIschgl,5xSt.Moritz,je4xLHArosa,Pitztaler,Titlis,je2xKauni,Z’arena,Tux,Frutt,je1xDavos,SFL,SHLF,Kitz,Stubai,Hasli,SFee,Osttirol,Kühtai,Hochzeiger,Savognin,Airolo
2016/17:127Tg:29xLaax,20xKlewen,14xH'tux,7xSölden,je6x3V,Moritz,Ischgl,je4xA'mattSedrun,Gurgl,Pitztaler,Stubai,je3xLHArosa,Titlis,SiMo,je2xTux,Kauni,SFL,Davos,je1xStelvio,Dolo,Skiwelt,SHLF,Galtür,Z'arena
2015/16:129Tg:29xLaax,24xKlewen,13xIschgl,8xGurgl,je7xSt.Moritz,H'tux,6xDolo,5xSFL,4xSölden,je3xL'heideArosa,Stubaigl.,Titlis,je2xDavos,Golm,SiMo, je1xPitztal,Tux,K'bühel,Stelvio,S.Fee,Sedrun,Nauders+Scuol,Pizol,O'saxen+Brigels,Arlb,Kauni
2014/15:121Tg 2013/14:65Tg 2012/13:48Tg 2011/12:62Tg 2010/11:83Tg

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Re: Dynamic Pricing: Unfug oder Fortschritt?

Beitrag von j-d-s » 12.02.2019 - 22:14

Das lag aber daran, dass es angekündigt wurde und daher auch angenommen wurde, es sei so. Aber in der Praxis gabs doch bei Zermatt afaik nichtmal 10 Franken Schwankung. Hat da jemand Daten?
Saison 18/19 [41]: Schladming/4Berge, Dachstein West, Großeck-Speiereck, Tarvis, Nassfeld, Bad Kleinkirchheim, Pizol, Toggenburg, Flumserberg, Parsenn+Madrisa, Obersaxen, Silvretta Montafon, Mythenregion/Hoch-Ybrig, Sedrun-Andermatt+Gemsstock, Titlis, Laax, Arlberg, Golm, Corvatsch+Corviglia, Lenzerheide-Arosa, Bardonecchia+Jafferau, Serre Chevalier, Limone Piemonte, Mondole Ski, Pila, Vars-Risoul, Combloux-Megeve-La Giettaz, Valmorel-SFL, Espace Diamant, Les Contamines-Hauteluce, La Rosiere-La Thuile, Areches Beaufort, Les Gets-Morzine, Alpe d'Huez, Val d'Isere, Grand Massif, 3x Trois Vallees, 2x Paradiski, ...

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Re: Dynamic Pricing: Unfug oder Fortschritt?

Beitrag von NeusserGletscher » 12.02.2019 - 23:17

ski-chrigel hat geschrieben:
12.02.2019 - 21:40
Lustig. Jetzt wurde Zermatt doch schon fast shitstormmässig für sein dynamisches Preismodell kritisiert und jetzt, wo offenbar (angeblich) beide Seiten zufrieden sind, ist es dann doch wieder kein richtiges dynamisches Modell... :rolleyes:
Ich habe ja schon letztes Jahr festgestellt, dass Zermatt eher Saisonpreise mit Vorverkaufsrabatt als dynamische Preise eingeführt hat. In einem aktuellen Interview (ab ca. 25:10) führt Franz Julen an, dass es in Zermatt auch künftig weder Wucherpreise noch Schnäppchen geben soll. Man nimmt den Konsumenten halt ernst und verschenkt keine Tickets :wink:

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Re: Dynamic Pricing: Unfug oder Fortschritt?

Beitrag von Schleitheim » 24.02.2019 - 09:58

Nachdem es das Oberengadin bereits länger übertrieben haben, zieht nun auch die Skiarena Andermatt-Sedrun nach. Die Tageskartenpreise für dieses Wochenende lagen bei CHF 84.-, noch viel heftiger sind aber die 6-Tageskarten für CHF 404.-.
Das ist in meinen Augen klar zu viel. Selbst das Oberengadin (CHF 407.70) und Zermatt International (CHF 439.00) sind da nicht mehr wirklich teurer. Und die undynamischen Destinationen wie Arosa-Lenzerheide (CHF 342.00), Davos-Klosters (CHF 351.00), 4 Vallées (CHF 373.00) oder Laax (CHF 385.00) haben bei grösserem Angebot sowieso tiefere Preise.
Skitage 18/19: 34 (14×Savognin, 6×4 Vallées, 5×Scuol, 3×Andermatt-Sedrun, je 2×Obertoggenburg, Pizol je 1×Arosa-Lenzerheide, Davos-Klosters), Skitage 17/18: 28, Skitage 16/17: 22, Skitage 15/16: 17, Skitage 14/15: 20, Skitage 13/14: 19, Skitage 12/13: 19, Skitage 11/12: 14, Skitage 10/11: 16, Skitage 09/10: 13

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Re: Dynamic Pricing: Unfug oder Fortschritt?

Beitrag von KlausSki » 02.03.2019 - 13:41

Dynamic Pricing wird auf jeden Fall durchgeführt.

Airlines machen das ja schon länger und das geht dank der modernen Technik sogar noch viel leichter und effektiver.

Einmal mit Cookies und einmal anonym die Preise vergleichen sollte schon die Augen öffnen.

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Re: Dynamic Pricing: Unfug oder Fortschritt?

Beitrag von LGH » 25.03.2019 - 22:00

Schleitheim hat im Oberengadiner News-Topic darauf aufmerksam gemacht, dass es laut mountains.ch den Hotel-Skipass, trotz anders lautender Aussage in der Vergangenheit, nun doch wieder geben wird. Dies allerdings für 45CHF statt wie bisher 38CHF pro Tag. Neu ist er aber auch schon ab einer Hotelnacht buchbar, aber die Zahl der Skitage muss wohl immer noch der Zahl der Übernachtungen entsprechen.

Ich hab mir mal angeschaut, was das jetzt für meinen geplanten Aufenthaltszeitpunkt nächsten Winter bedeutet:

21.-28.12.2019:
Snowdeal 8 Tage (Stand heute): 407,40 CHF
Hotel-Skipass: 9x45=405 CHF
(Da ich den ungenutzten Anreise- oder Abreisetag mit kaufen muss. Den grundsätzlich guten Forum-Tipp die letzte Hotelnacht in eine separate Buchung zu setzen will ich meinem Hotel als bürokratischen Aufwand nicht wirklich antun.)

Vergleich zum letzten Jahr:
Snowdeal (Stand 1.9.) für 22.-29.12.2018 (also auch 8 Tage und fast gleicher Zeitraum):
375.60 CHF
viewtopic.php?f=37&t=59090&start=175#p5167795
Hotel-Skipass: 9x38=342 CHF

Fazit:
- In meinem Fall sind die beiden Modelle ziemlich identisch.
- Allgemein sollte jeder beide Modelle vergleichen. In der Nebensaison könte der Snowdeal z.B. deutlich günstiger als der Hotelskipass sein. Bei Kurz-Aufenthalten oder kurzfristiger Hotelbuchung dürfte aber der Hotelskipass von klarem Vorteil sein.
- So oder so wird es mich also gut 60 CHF teuer als dieses Jahr.
- Auch der Snowdeal wurde teuer als dieses Jahr. Bin mal gespannt, ob dann Tageskarten am Tag selbst auch *noch* teurer werden als dieses Jahr und Richtung 120 Chf erreichen werden ;)
- Ich finde es aber grundsätzlich gut, dass auch uninformierte Gäste die Möglichkeit haben werden, unkompliziert im Hotel weiterhin „einfach so“ ein noch irgendwie bezahlbares Ticket zu erwerben, statt an der Kasse mit über 100 Chf überfallen zu werden. Das hätte eine Katastrophe werden können.

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Re: Dynamic Pricing: Unfug oder Fortschritt?

Beitrag von ski-chrigel » 28.03.2019 - 05:51

Das Engadin zieht eine positive Bilanz zu den dynamischen Preisen:
https://www.suedostschweiz.ch/ereigniss ... bergbahnen
2018/19:115Tg:21xLaax,19xKlewen,16xDolo,14xA’mattSedrunDisentis,9xH’ux,5xZ’matt,4xSölden,3xTitlis,3xPitztaler,3xMoritz,3xLHArosa,3xIschgl,2xGurgl,2xTux,je1xDavos,Frutt,Grüsch,SFL,SHLF,Z’arena,Aletsch,Monterosa
2017/18:143Tg:30xKlewen,25xLaax,15xA’mattSedrunDisentis,13xH’tux,9xDolo,7xSölden,7xIschgl,5xSt.Moritz,je4xLHArosa,Pitztaler,Titlis,je2xKauni,Z’arena,Tux,Frutt,je1xDavos,SFL,SHLF,Kitz,Stubai,Hasli,SFee,Osttirol,Kühtai,Hochzeiger,Savognin,Airolo
2016/17:127Tg:29xLaax,20xKlewen,14xH'tux,7xSölden,je6x3V,Moritz,Ischgl,je4xA'mattSedrun,Gurgl,Pitztaler,Stubai,je3xLHArosa,Titlis,SiMo,je2xTux,Kauni,SFL,Davos,je1xStelvio,Dolo,Skiwelt,SHLF,Galtür,Z'arena
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Re: Dynamic Pricing: Unfug oder Fortschritt?

Beitrag von NeusserGletscher » 28.03.2019 - 06:44

ski-chrigel hat geschrieben:
28.03.2019 - 05:51
Das Engadin zieht eine positive Bilanz zu den dynamischen Preisen:
https://www.suedostschweiz.ch/ereigniss ... bergbahnen
Nicht ganz. Im letzten Absatz erwähnen sie immerhin, dass wohl auch Schneelage und Wetter eine Rolle gespielt haben.

Schließlich verzeichnen auch viele Schweizer Skigebiete Zuwächse, die keine Dynamischen Preise haben. Ob es vielleicht an dem "Schneechaos" in Österreich im Januar gelegen hat, welche viele Urlauber zu einer Umorientierung veranlasst hat? Und bei denjenigen Urlaubern, welche dieses Jahr von Mondpreisen jenseits der 100 Franken kalt erwischt wurden, wird sich erst in der kommenden Saison zeigen, ob sie noch einmal wieder kommen.

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Re: Dynamic Pricing: Unfug oder Fortschritt?

Beitrag von danimaniac » 28.03.2019 - 07:15

Jedenfalls weiter den Hotel-Skipass im Engadin.
Das ja auch schonmal was.
wird mal wieder Zeit für ein Snowboard-Abenteuer in Skandinavien...

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Re: Dynamic Pricing: Unfug oder Fortschritt?

Beitrag von NeusserGletscher » 28.03.2019 - 07:44

^^ Stimmt. Da wird wohl der ein oder andere Protest von Stammkunden etwas bewirkt haben. Hinter die Aussage, dass über 50% der Mehrtagespässe online gebucht wurden, würde ich daher auch mal ein Fragezeichen setzten. Die Aussage ist irreführend, solange nicht klar ist, wieviele Skitage tatsächlich online, an der Kasse oder per Hotelpass verkauft wurden.

Hotelurlauber werden sicherlich eher auf den Hotelskipass zurückgreifen. Bei gleichem Preis kann ich hier immer noch entsprechend den Stornobedinungen des Hotels den Urlaub vorher canceln, bei dem direkt gekauften Skipass nicht. Immerhin kann ich das Engadin wieder von meiner schwarzen Liste streichen :wink:

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