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Verbauung / Touristische Nutzung der Alpen

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starli
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Re: Verbauung / Touristische Nutzung der Alpen

Beitrag von starli » 18.05.2019 - 21:07

ski-chrigel hat geschrieben:
18.05.2019 - 13:18
Statt sowas zu schreiben, könntest Du ja mal versuchen zu erklären, wieso Du denn an den SFL-Besuchen festhältst. Das ist bis jetzt immer noch nicht rübergekommen, obwohl sich mehrere darüber wundern oder es nicht verstehen können.
Du fährst ja auch weiterhin in die Skigebiete, wo dir die Pistenpräparation nicht taugt (Titlis, Stubai) ;)

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier und er verbindet vielleicht angenehme Erinnerungen an früher. Wenn einem in einem Restaurant das Essen schmeckt, das Ambiente aber immer weniger gefällt, Wartezeiten länger werden, unangehme Musik öfters und lauter gespielt wird, die Preise laufend teurer werden, etc. - dann geht man halt ggf. noch eine Zeit lang hin (evtl. seltener), weil einem das Essen noch so gut schmeckt, ist aber mehr und mehr genervter vom Rest. Aber die "Faluxipel mit Kronakaloffen" gibts nur da, was will man dann machen, dann geht man halt wieder hin, wenn die so geil schmecken ...
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Re: Verbauung / Touristische Nutzung der Alpen

Beitrag von ski-chrigel » 18.05.2019 - 21:31

Richtig, aber im Gegensatz zu Klenkes erkläre ich, fast in jedem Bericht, wieso ich das tue. Sprich weil es jeweils keine sinnvollen Alternativen gibt.
2019/20:1Tg:1xSFee 2018/19:129Tg:22xLaax,19xKlewen,16xDolo,15xA’mattSedrunDisentis,12xH’tux,8xZ’matt,5xTitlis,4xSölden,3xPitztaler,3xMoritz,3xLHArosa,3xIschgl,3xStubai,2xGurgl,2xTux,je1xDavos,Frutt,Grüsch,SFL,SHLF,Z’arena,Aletsch,Monterosa,Stelvio
2017/18:143Tg:30xKlewen,25xLaax,15xA’mattSedrunDisentis,13xH’tux,9xDolo,7xSölden,7xIschgl,5xSt.Moritz,je4xLHArosa,Pitztaler,Titlis,je2xKauni,Z’arena,Tux,Frutt,je1xDavos,SFL,SHLF,Kitz,Stubai,Hasli,SFee,Osttirol,Kühtai,Hochzeiger,Savognin,Airolo
2016/17:127Tg:29xLaax,20xKlewen,14xH'tux,7xSölden,je6x3V,Moritz,Ischgl,je4xA'mattSedrun,Gurgl,Pitztaler,Stubai,je3xLHArosa,Titlis,SiMo,je2xTux,Kauni,SFL,Davos,je1xStelvio,Dolo,Skiwelt,SHLF,Galtür,Z'arena
2015/16:129Tg:29xLaax,24xKlewen,13xIschgl,8xGurgl,je7xSt.Moritz,H'tux,6xDolo,5xSFL,4xSölden,je3xL'heideArosa,Stubaigl.,Titlis,je2xDavos,Golm,SiMo, je1xPitztal,Tux,K'bühel,Stelvio,S.Fee,Sedrun,Nauders+Scuol,Pizol,O'saxen+Brigels,Arlb,Kauni
2014/15:121Tg 2013/14:65Tg 2012/13:48Tg 2011/12:62Tg 2010/11:83Tg

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Re: Verbauung / Touristische Nutzung der Alpen

Beitrag von 3303 » 19.05.2019 - 08:51

Klenkes hat geschrieben:
19.05.2019 - 05:46
. Die überwiegende Mehrheit habe ich als unangenehm und mit einem Umweltverständnis empfunden, das mich erschreckt hat. Daher auch mein Entschluss, diese Plattform als aktives Mitglied zu verlassen. Wegen mir und für mich muss diese Diskussion also nicht weiter gehen. Trotzdem danke.
Solche gibt es einige hier. Das sind auch die, die ich meinte und die sich dann anstellen, wenn man mal einen Ausbau kritisiert. Austeilen geht bei einigen immer, wie man in diesem Thema gut nachlesen kann; aber einstecken dann bei manchen nicht. Diskutieren und reflektieren geht auch nicht immer. Man focussiert dann nur noch das Feindbild...
Von mir ist sogar einmal ein post von einem Mod gelöscht worden, in dem ich einen Aspekt des Ausbaus in einem Deutschen Gebiet etwas abfällig kritisiert hatte. Das würde dann als „Aufräumen“ bezeichnet....

Naja, diese Einstellung ist insgesamt noch sehr viel zu finden. Aber die Gesellschaft und auch viele Junge lassen sich das immer weniger gefallen. Die Grünen streben gegen 20% und wenn die Anderen nicht kompromissbereiter werden und die Entwicklung annehmen, werden es wohl zukünftig nicht weniger werden... Ob das jetzt der bessere Weg ist, als Aspekte dieser Entwicklung ernst- und anzunehmen, müssen die anderen Parteien selbst entscheiden. Ggf. werden sie eben geschwächt.
Prophylaktisch an die einschlägigen user (um das übliche Gezeter gar nicht erst aufkommen zu lassen):
Nein dies stellt keine Wertung zu Gunsten einer politischen Richtung dar. Das ist lediglich eine Einschätzung der Konsequenzen von politischen Entscheidungen :)

Ich fahre ja viel in die Schweiz. Dort dauern die Verfahren oft sehr lange weil die Beteiligungskultur in der relativ direkten Demokratie sehr „weit entwickelt“ und ausgedehnt ist. Das ist oft zäh, aber hat den Vorteil, dass Projekte, die vielleicht „nur“ einige Jahre oder Jahrzehnte ( :wink: ) attraktiv erscheinen entweder nicht kommen oder nur dann, wenn wirklich ein Konsens da ist. Man lässt sich nach meinem Eindruck tendenziell mehr Zeit im Entscheidungsprozess. Ich muss schon sagen, dass dabei den Nachteilen auch einige, langfristig gesehen erhebliche Vorteile gegenüberstehen.

Man darf aber nicht vergessen, viele User und Mods hier können sehr wohl reflektieren und hinterfragen Entwicklungen. Leider drängen sich die, die einseitig auf maximalen Ausbau setzen oft in den Vordergrund.
In diesem Sinne einen schönen Sonntag :wink:
“Wir sind gewohnt, daß die Menschen verhöhnen, was sie nicht versteh'n,
Dass sie vor dem Guten und Schönen, das ihnen oft beschwerlich ist, murren.“

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Re: Verbauung / Touristische Nutzung der Alpen

Beitrag von Jan Tenner » 19.05.2019 - 18:30

Ich habe übrigens beantragt, meinen Account zu löschen, ich danke den wenigen, die wirklich diskutiert haben. Die überwiegende Mehrheit habe ich als unangenehm und mit einem Umweltverständnis empfunden
Ich werde dir keine Träne nachweinen. Das mit dem als unangehnem empfunden kann ich sehr gerne zurück geben!
Bezeichnend ist auch, dass die meisten gar nicht mit dir diskutieren wollten, weil sie ein anderes Umweltverständnis als du haben, sondern weil du hier undifferenziert losgepoltert hast.
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Re: Verbauung / Touristische Nutzung der Alpen

Beitrag von basti.ethal » 20.05.2019 - 07:02

3303 hat geschrieben:
19.05.2019 - 08:51


Naja, diese Einstellung ist insgesamt noch sehr viel zu finden. Aber die Gesellschaft und auch viele Junge lassen sich das immer weniger gefallen. Die Grünen streben gegen 20% und wenn die Anderen nicht kompromissbereiter werden und die Entwicklung annehmen, werden es wohl zukünftig nicht weniger werden... Ob das jetzt der bessere Weg ist, als Aspekte dieser Entwicklung ernst- und anzunehmen, müssen die anderen Parteien selbst entscheiden. Ggf. werden sie eben geschwächt.
Prophylaktisch an die einschlägigen user (um das übliche Gezeter gar nicht erst aufkommen zu lassen):
Nein dies stellt keine Wertung zu Gunsten einer politischen Richtung dar. Das ist lediglich eine Einschätzung der Konsequenzen von politischen Entscheidungen :)
Im gleichen Atemzug sollte man aber auch diejenigen Forenmitglieder erwähnen, welche verschiedene Projekte kritisieren, obwohl sie mehrere hundert Kilometer von diesen Orten entfernt wohnen und daher genauso entfernt von allen damit zusammenhängenden Randfaktoren und Wechselbeziehungen sind. Allein auf Grundlage von Forendiskussionen und Medienberichten lässt sich sicherlich keine objektive Meinung über ein Projekt bilden. Daher bin ich nach wie vor der Meinung, dass solche Projekte nur lokal und mit dem gesamten Hintergrundwissen entschieden werden sollten (natürlich unter Berücksichtigung der rechtlichen Rahmen)

Ich empfinde diese Kritik in der Alpenwelt immer eine sehr einseitige Argumentation. Wenn im Flachland mit einem neuen Industriebau mehrere Hektar zugepflastert werden, freuen sich alle über neue Arbeitsplätze und die Politik kommt zum gratulieren. Dass diese Anlage dann noch mehrere MW Leistung verschlingt, interessiert meist keinen Mensch.
Sobald allerdings zur Sicherung oder Schaffung neuer Arbeitsplätze minimal inversive und dadurch sehr teure Projekte in den Alpenregionen geplant werden, stürzen sich sofort die verschiedensten Gruppierungen mit lauter Kritik darauf. Es ist ja auch unerhört, dass Ihr Ort, an dem Sie 2 Wochen im Jahr Urlaub machen wollen, verbaut wird. Was die Menschen vor Ort wünschen, interessiert dann die Wenigsten....
Sie reagieren dann vielmehr beleidgt, wenn sie von einigen Wenigen für diese Einstellung kritisiert werden.
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Re: Verbauung / Touristische Nutzung der Alpen

Beitrag von noisi » 20.05.2019 - 17:23

basti.ethal hat geschrieben:
20.05.2019 - 07:02
Im gleichen Atemzug sollte man aber auch diejenigen Forenmitglieder erwähnen, welche verschiedene Projekte kritisieren, obwohl sie mehrere hundert Kilometer von diesen Orten entfernt wohnen und daher genauso entfernt von allen damit zusammenhängenden Randfaktoren und Wechselbeziehungen sind. Allein auf Grundlage von Forendiskussionen und Medienberichten lässt sich sicherlich keine objektive Meinung über ein Projekt bilden.

Dann können wir das Forum gleich abschaffen.
basti.ethal hat geschrieben:
20.05.2019 - 07:02
Ich empfinde diese Kritik in der Alpenwelt immer eine sehr einseitige Argumentation. Wenn im Flachland mit einem neuen Industriebau mehrere Hektar zugepflastert werden, freuen sich alle über neue Arbeitsplätze und die Politik kommt zum gratulieren. Dass diese Anlage dann noch mehrere MW Leistung verschlingt, interessiert meist keinen Mensch.

Das ist Quatsch. Das werden die gleichen Grabenkämpfe ausgefochten wie bei Bauprojekten in den Alpen. Abgesehen davon argumentierst du hier genau in der Form, die du anderen vorwirfst. Was denn nun?
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Re: Verbauung / Touristische Nutzung der Alpen

Beitrag von Ram-Brand » 20.05.2019 - 17:48

Ihr habt alle Sorgen.
Bei solchen Sachen gibts kein ja und kein nein. Kein richtig oder falsch.

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Re: Verbauung / Touristische Nutzung der Alpen

Beitrag von Andi15 » 20.05.2019 - 19:36

basti.ethal hat geschrieben:
20.05.2019 - 07:02
3303 hat geschrieben:
19.05.2019 - 08:51


Naja, diese Einstellung ist insgesamt noch sehr viel zu finden. Aber die Gesellschaft und auch viele Junge lassen sich das immer weniger gefallen. Die Grünen streben gegen 20% und wenn die Anderen nicht kompromissbereiter werden und die Entwicklung annehmen, werden es wohl zukünftig nicht weniger werden... Ob das jetzt der bessere Weg ist, als Aspekte dieser Entwicklung ernst- und anzunehmen, müssen die anderen Parteien selbst entscheiden. Ggf. werden sie eben geschwächt.
Prophylaktisch an die einschlägigen user (um das übliche Gezeter gar nicht erst aufkommen zu lassen):
Nein dies stellt keine Wertung zu Gunsten einer politischen Richtung dar. Das ist lediglich eine Einschätzung der Konsequenzen von politischen Entscheidungen :)
Im gleichen Atemzug sollte man aber auch diejenigen Forenmitglieder erwähnen, welche verschiedene Projekte kritisieren, obwohl sie mehrere hundert Kilometer von diesen Orten entfernt wohnen und daher genauso entfernt von allen damit zusammenhängenden Randfaktoren und Wechselbeziehungen sind. Allein auf Grundlage von Forendiskussionen und Medienberichten lässt sich sicherlich keine objektive Meinung über ein Projekt bilden. Daher bin ich nach wie vor der Meinung, dass solche Projekte nur lokal und mit dem gesamten Hintergrundwissen entschieden werden sollten (natürlich unter Berücksichtigung der rechtlichen Rahmen)

Ich empfinde diese Kritik in der Alpenwelt immer eine sehr einseitige Argumentation. Wenn im Flachland mit einem neuen Industriebau mehrere Hektar zugepflastert werden, freuen sich alle über neue Arbeitsplätze und die Politik kommt zum gratulieren. Dass diese Anlage dann noch mehrere MW Leistung verschlingt, interessiert meist keinen Mensch.
Sobald allerdings zur Sicherung oder Schaffung neuer Arbeitsplätze minimal inversive und dadurch sehr teure Projekte in den Alpenregionen geplant werden, stürzen sich sofort die verschiedensten Gruppierungen mit lauter Kritik darauf. Es ist ja auch unerhört, dass Ihr Ort, an dem Sie 2 Wochen im Jahr Urlaub machen wollen, verbaut wird. Was die Menschen vor Ort wünschen, interessiert dann die Wenigsten....
Sie reagieren dann vielmehr beleidgt, wenn sie von einigen Wenigen für diese Einstellung kritisiert werden.
Tirol hat was die Verbauungbetrifft deutlich größerere Probleme. Nur der Umweltschützer sieht halt nur die Verbauung von mehr oder weniger unberührten Gipfeln. Im Vergleich zudem, was sich im Talboden abspielt, sind nur sehr geringe Flächen mit Skigebieten verbaut. Der Großteil der Gebirge ist baulich nahezu unberührt.

Wachsende Siedlungen und Gewerbegebiete sind das wirkliche Problem Tirols.
Siehe auch in diesem Artikel (ist zwar schon vom Februar, verdeutlicht aber die Situation)
"Inntal könnte bis 2050 zugepflastert sein" https://tirol.orf.at/news/stories/2965817/
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Skitage 2017/18:3x Hintertux 5x Kitzbühel 2x Ischgl 30x SkiWelt (davon 1x Kelchsau) 14x SkiWelt/Kitzbühel 2x Skijuwel 1x Zillertal Arena 1x SFL 1x Hochzillertal 1x Stubaier Gletscher
Skitage 2016/17:7x Kitzbühel 26x SkiWelt (davon 1x Kelchsau) 9xSkiWelt/Kitzbühel 3x Ischgl 1x SHLF 2x Skijuwel 1x Zillertal Arena 1x Hochzillertal 1x Mayrhofen

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3303
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Re: Verbauung / Touristische Nutzung der Alpen

Beitrag von 3303 » 04.08.2019 - 17:30

Gestern waren wir mit drei Generationen zwischen 5 und über 70 Jahren unterwegs.
Die beiden 5 und über 70 jährigen haben unsere Wanderung bis zu einem See mitgemacht und dort gewartet, bis die 7-49 jährigen den Gipfel bestiegen hatten. Danach gemeinsamer Abstieg über eine andere Route.
Die Kinder hatten großen Spaß und es war ein wunderbarer Tag. Alle waren super zufrieden mit dem „Angebot“. Die Kinder waren überrascht, wie schnell die Zeit verflogen war.
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Re: Verbauung / Touristische Nutzung der Alpen

Beitrag von Chense » 03.09.2019 - 20:20

Ich habe alle Beiträge nur überflogen daher auch keine direkten Zitate sondern einfach nur ein paar Gedanken von jemandem der einerseits ja von der Branche lebt und andererseits den Ausbau um jeden Preis nicht will ...

Vorab mal finde ich die Diskussionskultur die hier eingezogen ist ein wenig bedenklich auch von der "Schützerseite" die ohne Argumente diskutiert oder eher polemisiert

Ich finde es ja grundsätzlich gut wenn gewisse Gebiete, seien es Ischgl im Winter oder SFL im Sommer ausbauen ... so bleibt mir das ganze anderswo erspart und ich kann diese Plätze auch meiden ... es soll jeder seinen Spass haben und ja da bin ich dann deutscher ... macht das in Macugnaga o.ä. dann wäre ich auch nicht amused ...

Was ich persönlich unproblematisch finde sind Wege so sie denn nicht nur für den Tourismus gebaut wurden ... viele dieser "Autobahnen" sind schon länger da als die Touris und z.B. von Bauern errichtet die zu ihren Almen wollen ... die wurden vllt. Im Laufe der Zeit auch mal für einen Lift ausgebaut damit da auch LKW raufkönnen aber gut da kommt der Mensch der davon lebt durch

Wo ich persönlich wirklich Probleme habe sind die Bespassungseinrichtungen und da sehe ich auch große Unterschiede zwischen Seilbahnen jnd Flying Fox etc.

Klar kann ich den Berg auch mit Fellen besteigen aber die Seilbahn ist ein schon langer Zeit integriertes Mittel in der Berglandschaft die dem Zwecke der sportlichen Betätigung dient ... die Bespassung mit Unmengen an neuen Dingen wiederum schafft künstlich ein Bedürfnis das vorher nicht da war ... in 100 Jahren würde ich das aber wohl auch anders sehen

Grundsätzlich sehe ich eine Erschliessung der Berge für Sommer und Winter als positiv an ... aber eine die möglichst naturschonend vorgenommen wird und da frage ich mich dann selbst oft wo ist die Grenze ... was ist akzeptabel was nicht ... schon die Seilbahn? Die Modellierung? Der "normale" Sommerausbau? Das Disneyland am berg? Am Ende muss sich jeder selbst hinterfragen was er will und sich auch dementsprechend sein Ziel suchen
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Re: Verbauung / Touristische Nutzung der Alpen

Beitrag von spinne08 » 06.09.2019 - 19:56

Ich stimme dir zu. Aber dies ist ein generelles Problem. Ob hier an der Nordsee, in den Alpen oder in anderen Regionen. Wir verbrauchen Landschaft und Natur für unsere Bedürfnisse und benötigen immer mehr Raum für uns.
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Re: Verbauung / Touristische Nutzung der Alpen

Beitrag von j-d-s » 08.09.2019 - 23:43

Das nennt sich Fortschritt, zumal wir auch immer mehr Menschen sind.

Umwelt und Natur sind kein Selbstzweck. Es wäre Menschenverachtend, Umwelt und Natur über den Menschen zu stellen, weshalb jeglicher Umweltschutz mittelbar dem Menschen nutzen muss, um gerechtfertigt zu sein (bspw. Bienen zu schützen nützt den Menschen natürlich, aber wenn man ne Umgehungsstraße nicht baut weil da ein einziger Maulwurf aktiv ist, ist das völlig abwegig).

Überlegt euch mal, wenn wir in den 50ern und vorher immer bei jedem einzelnen Bauprojekt "Umweltschutz, Umweltschutz" geschrien hätten so wie es heute gemacht wird. Die Industrialisierung und den heutigen Wohlstand gäbe es nicht, Autobahnen gäbe es auch nicht, Eisenbahnen gäbe es nicht, Flughäfen gäbe es nicht.
Saison 18/19 [41]: Schladming/4Berge, Dachstein West, Großeck-Speiereck, Tarvis, Nassfeld, Bad Kleinkirchheim, Pizol, Toggenburg, Flumserberg, Parsenn+Madrisa, Obersaxen, Silvretta Montafon, Mythenregion/Hoch-Ybrig, Sedrun-Andermatt+Gemsstock, Titlis, Laax, Arlberg, Golm, Corvatsch+Corviglia, Lenzerheide-Arosa, Bardonecchia+Jafferau, Serre Chevalier, Limone Piemonte, Mondole Ski, Pila, Vars-Risoul, Combloux-Megeve-La Giettaz, Valmorel-SFL, Espace Diamant, Les Contamines-Hauteluce, La Rosiere-La Thuile, Areches Beaufort, Alpe d'Huez, Val d'Isere, Grand Massif, 3x Trois Vallees, Les Gets-Morzine, 2x Paradiski

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Re: Verbauung / Touristische Nutzung der Alpen

Beitrag von tobi27 » 08.09.2019 - 23:49

j-d-s hat geschrieben:
08.09.2019 - 23:43
Überlegt euch mal, wenn wir in den 50ern und vorher immer bei jedem einzelnen Bauprojekt "Umweltschutz, Umweltschutz" geschrien hätten so wie es heute gemacht wird. Die Industrialisierung und den heutigen Wohlstand gäbe es nicht, Autobahnen gäbe es auch nicht, Eisenbahnen gäbe es nicht, Flughäfen gäbe es nicht.
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Re: Verbauung / Touristische Nutzung der Alpen

Beitrag von floaps » 09.09.2019 - 10:08

j-d-s hat geschrieben:
08.09.2019 - 23:43
Das nennt sich Fortschritt, zumal wir auch immer mehr Menschen sind.

Umwelt und Natur sind kein Selbstzweck. Es wäre Menschenverachtend, Umwelt und Natur über den Menschen zu stellen, weshalb jeglicher Umweltschutz mittelbar dem Menschen nutzen muss, um gerechtfertigt zu sein (bspw. Bienen zu schützen nützt den Menschen natürlich, aber wenn man ne Umgehungsstraße nicht baut weil da ein einziger Maulwurf aktiv ist, ist das völlig abwegig).

Überlegt euch mal, wenn wir in den 50ern und vorher immer bei jedem einzelnen Bauprojekt "Umweltschutz, Umweltschutz" geschrien hätten so wie es heute gemacht wird. Die Industrialisierung und den heutigen Wohlstand gäbe es nicht, Autobahnen gäbe es auch nicht, Eisenbahnen gäbe es nicht, Flughäfen gäbe es nicht.

Ohne Natur und Umwelt würdest du auf der Erde innerhalb von 2-3 min sterben.
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Re: Verbauung / Touristische Nutzung der Alpen

Beitrag von j-d-s » 09.09.2019 - 19:06

Deswegen ist Umweltschutz ja sinnvoll, wenn er mittelbar dem Menschen nützt (bspw. eben Bienen zu schützen).

Aber heutzutage wird Umweltschutz als Selbstzweck gesehen. Dass die Umwelt also wichtiger sei als die Menschen, und das ist menschenverachtend.
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Re: Verbauung / Touristische Nutzung der Alpen

Beitrag von spinne08 » 09.09.2019 - 21:23

Wo steht geschrieben, dass die Erde nur für die Menschen da ist? Wir verstehen noch nicht mal, wie Natur und Umwelt funktionieren. Aber wir entscheiden, was richtig ist, weil wir uns als Krone der Schöpfung sehen.
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Re: Verbauung / Touristische Nutzung der Alpen

Beitrag von Chense » 13.09.2019 - 09:09

j-d-s hat geschrieben:
09.09.2019 - 19:06
Deswegen ist Umweltschutz ja sinnvoll, wenn er mittelbar dem Menschen nützt (bspw. eben Bienen zu schützen).

Aber heutzutage wird Umweltschutz als Selbstzweck gesehen. Dass die Umwelt also wichtiger sei als die Menschen, und das ist menschenverachtend.
Dafür dass der Mensch erst so kurz auf der Erde weilt im Grunde nur eine Fußnote ist verhalten sich manche aus dieser Spezies wirklich sehr ignorant und arrogant

Ich halte auch nichts von Gretas verlogenen Parolen was du aber propagierst ist mutwillige Zerstörung unseres Lebensraumes zugunsten kurzfristiger Komfortsteigerung ... das einzige was man dir zugutehalten kann ist dass das eine typische Ansichtsweise von Industriestaatlern gerade aus Mitteleuropa und Amerika ist, während man anderswo (ja die Erde ist tatsächlich größer) noch ganz anders denkt wie ich gerade wieder erleben darf.
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Re: Verbauung / Touristische Nutzung der Alpen

Beitrag von j-d-s » 14.09.2019 - 01:27

Stimmt, und in diesen anderen Ländern gehts den Leuten deshalb viel besser, sie sind gesünder, leben länger...

Warte, nein, es geht den Industriestaaten in Westeuropa und Nordamerika (sowie Japan, Südkorea, Israel, Australien, Neuseeland) um Längen besser und das in allen Belangen, gerade auch in Bezug auf Ernährung und Gesundheit. Ich würde sagen, diese Strategie ist äußerst erfolgreich.

Wenn dir das nicht passt kannst du ja gerne in die Dritte Welt auswandern. Da gibts dann halt nur 3 Stunden am Tag Strom, wenn überhaupt.

+++

Denn natürlich sind wir die Krone der Schöpfung. Wir sind das einzige intelligente, selbstbewusste, entwicklungsfähige Lebewesen überhaupt. Keinem anderen Lebewesen gelingt auch nur so etwas rudimentäres wie die Beherrschung des Feuers oder die Erfindung des Rads.
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Re: Verbauung / Touristische Nutzung der Alpen

Beitrag von Chense » 14.09.2019 - 08:27

j-d-s hat geschrieben:
14.09.2019 - 01:27
Stimmt, und in diesen anderen Ländern gehts den Leuten deshalb viel besser, sie sind gesünder, leben länger...

Warte, nein, es geht den Industriestaaten in Westeuropa und Nordamerika (sowie Japan, Südkorea, Israel, Australien, Neuseeland) um Längen besser und das in allen Belangen, gerade auch in Bezug auf Ernährung und Gesundheit. Ich würde sagen, diese Strategie ist äußerst erfolgreich.

Wenn dir das nicht passt kannst du ja gerne in die Dritte Welt auswandern. Da gibts dann halt nur 3 Stunden am Tag Strom, wenn überhaupt.

+++

Denn natürlich sind wir die Krone der Schöpfung. Wir sind das einzige intelligente, selbstbewusste, entwicklungsfähige Lebewesen überhaupt. Keinem anderen Lebewesen gelingt auch nur so etwas rudimentäres wie die Beherrschung des Feuers oder die Erfindung des Rads.
Ich habe nie von der dritten Welt geredet du pickst dir immer nur selektiv raus was dir gerade passen mag ... ich spreche von Ländern wie z.b. teils in Osteuropa wo sich Industrie, Bewirtschaftung und Tourismus noch halbwegs die Waage halten.

Dieses Krone der Schöpfung Argument ist übrigens immer so eine Sache die ziemlich an den Haaren herbeigezogen ist ... wir sind auch gleichzeitig das einzige Lebewesen das die ihr gegebenen Ressourcen ausbeutet, versucht sich in regelmäßigen Abständen gegenseitig zu unterwerfen (aber du als Darwinist wirst sicher gute Argumente haben die für die Kolonisation "minderwertiger" Völker sprechen) oder gleich auszurotten ... eine ganz tolle Krone sind wir
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Re: Verbauung / Touristische Nutzung der Alpen

Beitrag von starli » 16.09.2019 - 12:57

Chense hat geschrieben:
14.09.2019 - 08:27
versucht sich in regelmäßigen Abständen gegenseitig zu unterwerfen (aber du als Darwinist wirst sicher gute Argumente haben die für die Kolonisation "minderwertiger" Völker sprechen) oder gleich auszurotten ...
Aha, bei Bienen und Ameisen zB gibt es also keine Königinnen/"Diktatoren" und "Sklaven"? Und andere Tiere und Pflanzen leben auch ganz friedlich nebeneinander und bekämpfen oder töten sich nicht gegenseitig? Empfinden Tiere/Pflanzen Mitleid? Fressen oder gefressen werden - das ist die Natur.

Leider ist in der Hinsicht auch der Mensch noch oftmals ein Tier, die einen haben es besser unter Kontrolle, die anderen weniger.
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Re: Verbauung / Touristische Nutzung der Alpen

Beitrag von j-d-s » 16.09.2019 - 13:18

Der Mensch ist doch auch und gerade moralisch absolut überlegen, denn Tiere kennen mangels höherer Intelligenz gar nicht das Konzept von Moral.

Oder wie erklärt ihr euch sonst das weitgehende Tabu von Kannibalismus (der bei den Tieren verbreitet ist) und vor allem ist der Mensch das einzige Lebewesen überhaupt, das Alten, Kranken und Behinderten hilft, und zwar als Regel, nicht nur in Einzelfällen.

Natürlich gibt es auch immer wieder einzelne oder Gruppen von Menschen, die diese moralischen Standards nicht erfüllen, aber man muss natürlich die Gesamtheit betrachten (zumal es auch bei den Tieren einzelne Exemplare gibt, die ein artuntypisches Verhalten zeigen und dennoch würde niemand auf die Idee kommen, anhand dessen das typische Verhalten widerlegen zu wollen).
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Re: Verbauung / Touristische Nutzung der Alpen

Beitrag von noisi » 16.09.2019 - 20:08

j-d-s hat geschrieben:
16.09.2019 - 13:18
Der Mensch ist doch auch und gerade moralisch absolut überlegen, denn Tiere kennen mangels höherer Intelligenz gar nicht das Konzept von Moral.
j-d-s hat geschrieben:
16.09.2019 - 13:18
Natürlich gibt es auch immer wieder einzelne oder Gruppen von Menschen, die diese moralischen Standards nicht erfüllen, aber man muss natürlich die Gesamtheit betrachten[....]
:lach:
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