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Gipfelsammeln über dem Priental (10.07.2019) (XXL-Bericht)

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Widdi
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Gipfelsammeln über dem Priental (10.07.2019) (XXL-Bericht)

Beitrag von Widdi » 14.08.2019 - 21:32

Anfahrt:
Markt Indersdorf - A8 - Aschau - Sachrang in 1:40 Stunden
Sachrang - Aschau per Bus in 20min (nur an Schultagen vernünftige Verbindung (7:30) Alternative wäre ein in Sachrang deponiertes Radl.

Rückfahrt:
Sachrang - Niederndorf (in Wildbichl war als ich da an kam schon zu) - A93/A8/A99 in knapp 2 Stunden

Wetter:
heiter-Wolkig, um 20°C im Tal. ideales Wanderwetter

Schneehöhe:
Tal: 0 cm
Berg: 0cm

Geöffnete Anlagen und Hütten
-Kampenwandbahn ist auf der anderen Talseite und war in Betrieb
-Alle ausser

Geschlossene Anlagen und Hütten:
-Rest (ebenfalls an der Kampenwand gegenüber)
-Klausenhütte (schon einige Jahre zu)

Wartezeiten:
keine

Gefallen:
- Abwechslungsreiche Tour über 7 Gipfel
- Unbekannte Pfade gewählt
- Einkehrschwünge
- Ausblick von den Gipfeln
- Reaktivierter Nordwandsteig
- Wenig los dank Wochentag und eben Individualistentour. Die paar Leute, die ich am Kamm getroffen hab waren alle aus der Gegend, am Spitzstein mehr Leute, einem Burschen gezeigt wo ich her kam: Antwort 8O


Nicht Gefallen:
- nix

Wertung:
6 von 6

Abzüge:
-Siehe nicht gefallen

So Zeit mal wieder eine Altlast auszuräumen. Diesmal eine sehr ausgedehnte Tour in den Chiemgauer Alpen. Da noch ein Altes Hühnchen zu rupfen war, bin ich ein weiteres mal die Alte Route über Alle Berge nach Sachrang gegangen. Diesmal waren die Verhältnisse trocken und der Alte leichte Klettersteig am Spitzstein renoviert. Überraschenderweise hat man dem Berg nicht nur ein neues G Gipfelkreuz, sondern auch einen renovierten Nordanstieg spendiert. Daher zeitig los, schliesslich empfiehlt es sich die Tour bei schönem Wetter an einem Schultag zu machen, und für den 10.7. waren ja ideale Bedingungen für eine ausgedehnte Voralpentour: Meist Sonnig, angenehme Temperaturen ( 22°C im Tal) Da ich da frei hatte wurde der Tag auch genutzt. Ist etwas länger als normal (meist 150-160 Pics bei langen Berichten, hier sinds 191)

1. Aschau-Hofalm

Nachdem ich morgens um 7:00 in Sachrang angekommen bin, hab wie schon bei der Tour vor einigen Jahren, die leider mit einem Verknacksten Fuß endete den Parkplatz am Ortsrand genommen, da wars dann 7:00 um den Dreh, also erst einmal hoch zur Bushaltestelle im Dorf und um Halb 8 in den Bus gestiegen. Eigtl. hätte ich in Hohenaschau aussteigen müssen, aber der Haltwunsch kam ned an, naja egal, bin dann halt bis zum Rathaus weiter, aber da gabs dann eben noch einen kleinen Aufwärmspaziergang. Die ganze Tour ging mit zahlreichen Rasten und 2 Einkehrschwüngen von 8:00 bis 20:45, also ein komplett ausgefüllter Tag, also auch eher im Frühsommer ideal, wenns lang hell ist

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Start unten an der Prien, versehentlich später aus dem Bus gestiegen als geplant

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Blick rauf zu den Ersten Zielen zum Kamm des Hammersteins, der Kamm ist nur gut 1400m hoch an der Zellerwand ist aber anspruchsvoll zu begehen, da er zu beiden Seiten Steil ab fällt.

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Erst gehts zur Hofalm über einen Fahrweg udn später Karrenweg hinauf, das erste Stück ist nach ner Stunde erledigt da sind dann auch schon die ersten 350hm der insgesamt 1500hm vernichtet

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Wegverlauf

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Oben über einen leicht holprigen Karrenweg im Wald, aber der ist höchstens T2, ab der ALm wirds dann wählt man die Kammüberschreitung deutlich schwerer, T4 ist da gerechtfertigt, wenn auch mit nur wenig Kletterei

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Nach dem etwas monotonen Waldweg kommt die Hofalm

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Da war schon offen also erst einmal ein Frühschoppen, zumal es danach noch mehrere Stunden bis zum Spitzsteinhaus dauert

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Nicht viel los um 9:00 morgens, aber ich bin ja unterwegs und nicht auf der Flucht. Nach 2 Bier gings dann aber weiter, schliesslich stand ja noch eine Lange Überschreitung an

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Rückblick zur Alm, man muss sich dann später am Rand einer Weide Richtung Wald halten um den unmarkierten Pfad über die Zellerwand zu finden

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Hier muss man sich kurz weglos Richtung Wald halten, gibt auch weiter vorn einen Abzweiger, bin aber lieber mit respektvollem Abstad zum Weidevieh über die Almwiesen

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Und gefunden, der Pfad geht erst als T2-3 los, wird aber vor dem Hammerstein und weiter über die Zellerwand sehr steil und exponiert mit 2 versicherten Stellen.

2. Hofalm - Hammerstein

Ab der Hofalm gehts sobald man die Wiesen verlassen hat erstmal eine Dreiviertelstunde immer Richtung Süden am Kamm entlang. Erst über die Almwiese und dann durch immer dichteren Wald. Der Steig ist nicht (mehr) markiert und selten begangen. Überhaupt auf der gesamten Tour nur wenige Wanderer angetroffen. Die, die ich gesehen hab sind dann lieber die leichte Variante via Laubenstein gegangen, gab sicher einige seltsame Blicke von Gipfel zu Gipfel, was der da oben macht. Ohne das Buch hätte ich aber Stellen des Wegs nicht gefunden (hatte mein "Wilde Wege"-Buch Bayrische Alpen mit)

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Ausblick sehr nett am Alpenrand gelegen, der Kamm links gegenüber gehört bereits zur Hochries

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Landschaftlich auch schon sehr nett, halt eben Voralpen

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Steigverlauf

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Bis etwa 1200m bleibts harmloses Terrain (T2-3) da gings dann erstmal Felsig bergan

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Kitschbild, die Alm liegt zwar mit 970m nicht sehr hoch aber sehr schön gelegen

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Hier hats normalen Voralpencharakter, aber die Zellerwände sind kleine Teufelchen

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Urwüchsiger Pfad, wird später noch uriger aber auch ausgesetzter, da man später direkt auf dem Schmalen Grat geht

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Immer im Wald hinauf

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Es wird steiler aber hier noch nicht schärfer als T3

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Rückblick oft ist man im Wald, unterwegs. Die Gipfelhöhe des Hammersteins bescheidene 1278m, aber oben raus doch schon durchaus alpin angehaucht

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Links gehts fast Senkrecht hinab, nix für Otto-Normal-Wanderer

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Uriger Steig, ab und an ist halt mal ein Baum im Weg aber ansonsten noch problemlos

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Seitenblick oben wirds dann nur schöner

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Hier hat man ausgeholzt der Pfad ist meist gut erkennbar

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Flachlandblick an dem Tag hatte man sogar Fernsicht nach München, solche Tage sind im Juli selten, hat sich eher wie ein Septembertag angefühlt, Temperatur- und Sichtmäßig aber ideal zum Wandern, stabil und angenehme Temperaturen um die 20°C im Tal

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Und bereits erste Blicke auf den Chiemsee hinüber

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Hier hat man eine kleine Kraxelstelle, ist nur etwas eng aber I. Grad und nicht exponiert und dazu gesichert

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Blick runter, war noch etwas feucht von den Schauern an den Tagen davor aber problemlos, bei Nässe sollte man das nicht gehen, da wirds dann sehr heikel!

3. Auf dem Hammerstein

Nach knapp 2 Stunden Aufstieg, wobei es eher 3h waren, dank der Rast zuvor auf dem Hammerstein angekommen und erstmal zum Gipfelkreuz dort gabs dann eine kurze Rast bevor es weiter am Kamm entlang ging. Kaum hat man die Kammhöhe erreicht sind die Anstiege eher kurze Stücke zwischen den Gipfeln, die es aber tw. in Sich hatten. Dort hat man trotz geringer Höhe einen netten Ausblick. Danach geht dann das Erste Filetstück der Tour los die Überschreitung der Zellerwand. Da gehts durchaus alpin zur Sache.

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Ausblick am Hammerstein der Berg misst gerade mal 1278m, steht aber ziemlich in Erster Reihe

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Blick zum Laubenstein, der ist aber einfacher zu besteigen.

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Flachlandblick

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Gipfelkreuz

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Und hier gehts dann am Kamm weiter, durchaus exponiert aber mit unterem T4 noch mit entsprechender Ausrüstung machbar, sollte halt nur nicht total Nass sein.

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Laubenstein und Riesenberg

4. Hammerstein - Zellerhorn

Nach der kurzen Pause oben, gings dann gleich weiter. Einige Meter Weiter dann mein typisches Kampenwand-Funkloch, bis zur Zellerwand ging erstmal das GPS nicht mehr, hat keinen Empfang bekommen. Vermutlich lag da einfach mal wieder die Kampenwand im Weg zum Signal. Zum Glück aber eine Wanderkarte (da ist der Weg sogar noch eingezeichnet) und das Buch dabei gehabt, mehr Abenteuer als mir lieb war, aber der Pfad ist meist gut Sichtbar und eh durch den Kammverlauf vorgegeben, da es links und Rechts Absturzgelände ist. Ein Schritt daneben und man landet eine Etage tiefer und das zumindest schwer verletzt. Der Steig hat absolute Konzentration erfordert, da eben sehr exponierte Lage

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Zwischenabstieg, geht aber bald wieder sehr Steil zu einem Gedenkkreuz hinauf. Auf dem Weg stürzen also manche auch Tödlich ab

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Am Gedenkkreuz hier wirds sehr luftig, da ist vor 8 Jahren ein junger Bergsteiger abgestürzt und das an einem nur 1360m hohen Voralpenberg, klein aber oho kann man da nur sagen!

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Gelände der Weg ist durch den Grat vorgegeben, besserer GPS-Empfang wäre mir aber zum aufspüren der Route lieber gewesen das fiel bis zum Jägerwandl, einem Vorgipfel der 1414m hohen Zellerwand aber aus

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Sehr ausgefuchster Verlauf, dürfte wohl mal ein alter Jagdsteig gewesen sein, aber gut gangbar, allerdings sind Trittsicherheit und Schwindelfreiheit absolut vorrausgesetzt

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Talblick zum Glück kein Windwurf dort, dann wäre das eh schwierige Gelände noch schwerer geworden

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Ausblick, links muss man rauf

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Und gleich mal das Zellerhorn anvisiert, geht aber dank Seilsicherung ganz gut, man muss sich aber konzentrieren, für den Anstieg sollte man lieber langsam machen, da Absturzgelände, frei geklettert dürfte die Passage fast ein II-er sein

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Geländeneigung, mit eine der zünftigsten Touren, die ich im Chiemgau kenne, fast mit dem Traunstein in OÖ vergleichbar (naja bissl einfacher)

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Wildes Gelände

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Schlussanstieg: Steilgras und Schrofen, der wehrt sich obwohl niedrig sehr gegen die Aspiranten, später wirds aber deutlich einfacher, bevor es am Spitzstein nochmal alpin wird.

5. Am Zellerhorn

Oben angekommen gings erstmal zum Gipfel die 2. wenn auch kurze Rast einlegen. Ausser auf dem Heuraffelkopf und dem Spitzstein blieb ich nur maximal 10min oben an den Gipfeln sitzen, dafür halt gleich 7 Stück auf einen Streich gehabt. Hinter dem Zellerhorn gehts exponiert über das Zellerwandl weiter und anschliessend runter zur Laubensteinalm. Ab dort wird das Terrain mit Maximal T3 wieder einfacher und bleibt es bis zum Brandelberg auch. Erst der letzte Anstieg zum Spitzstein ist trotz neu versichertem Weg wieder unteres T4.

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Chiemsee vom Zellerhorn aus

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Talblick Aschau liegt ungefähr 740m tiefer

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Der Kamm zur Kampenwand, hier ging das Gps dann langsam wieder, da war dem Signal wohl der höhere Stock gegenüber im Weg

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Hammerstein und Chiemsee

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Blick den Grat runter, das Zellerhorn ist ein recht exponiertes kleines Felshorn durch eine Scharte vom Hammerstein getrennt

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Am Gipfelkreuz, ein Stückchen weiter gings dann noch über das exponierte Steiglein weiter

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Tiefblick ins Priental beiderseits pfeifts ordentlich runter

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Noch das Kreuz vom Laubenstein gegenüber sah so mancher verwundert rüber, da viele eben diesen kleinen Geheimpfad nicht (mehr) kennen, wenn gehen das ab und an ein paar Einheimische

6. Zellerhorn - Zellerwandl

Weiterhin exponiert gehts noch eine Weile am Kamm entlang, bis später der Pfad in eine sanftere bewaldete Flanke abdreht. Unten wird er undeutlich und man geht faktisch Weglos Richtung Laubensteinalm. Dort musste man dann noch unter einem Elektrozaun druch, gab nen ziemlichen Schlag, bevor der harmlosere Abschnitt via Heuraffelkopf und Klausenberg beginnt. Keiner der Gipfel ist höher als 1600m, der Spitzstein war am Ende noch der Höchste mit 1598m, gut zwar nur ne Bescheidene Höhe aber da eben ziemlich in der 1. oder 2. Reihe dennoch gute Aussichtsberge.

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Finde den Weg, der kleine Steig ind er Mitte ist der Weg und der geht recht ausgefuchst über den Kamm drüber

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Seitenblick

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Immer wieder im Wald am Steilhang entlang

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Rechts oder Links? Korrekt ist der Linke steile Pfad, der Rechte geht in wildes Gelände

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Blick übern Laubenstein, wenn da welche rübergesehen haben die haben blöd geschaut, dass da noch ein Kamm ist und den kann man sogar begehen

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Beim Zellerwandl, dessen höchsten Punkt auf 1414m hab ich ausgelassen, war nur an der Jägerwand, vermutlich handelt es sich bei dem Pfad wohl auch um einen Alten Jagdsteig

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Talblick, später taucht der PFad einfacher in den Wald ab

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Gipfelkreuz, hier nur kurz angehalten, es standen ja noch 4 weitere Gipfel auf dem Programm, alle am oder direkt im Kamm erreichbar

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Urwüchsiger Ausblick

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Kammverlauf, rechts der Heuraffelkopf das war der 4. Gipfel im Bunde

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Gratverlauf, recht wild für nur 1400m Höhe

7. Zellerwandl - Laubensteinalm - Heuraffelkopf

Vom Zellerwandl geht der Pfad später abflachend in den Wald hinein. Exponiert bleibt das ganze im oberen Teil, allerdings keine Kletterei, nur steile schmale Pfade. Später gehts dann durch Wiesen hinab zur Laubensteinalm und anschliessend auf markiertem aber undeutlichem Weg deutlich flacher zum Abereck weiter. Kaum am Sattel kann man links abbiegen und durch einen steilen aber einfachen Waldpfad (T2-3) den Heufraffelkopf erreichen mit nettem Ausblick isn Priental. Sah nur leider im Wald recht wild aus. Auch der Steig da rüber ist unmarkiert, aber gut zu Begehen. Dort dann eine längere Pause da noch eine ältere Dame den Kamm gemacht hat, aber auf der leichten Variante. Danach und davor kaum Leute angetroffen, zumindest auf meiner Route. Erst am Spitzstein war dann wieder mehr los.

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Pfadverlauf, hier wirds eh schon mit T3 leichter hinten die Kampenwand

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Idyllischer gehts runter und bei weitem bereits einfacher da auf der zahmen Seite abgestiegen, die Flanke flacht nämlich Richtung Laubensteinalm ab

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Laubenstein und Laubensteinalm eher Kategorie Grasbuckel, war auf der felsigeren Zellerwand

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Gelände im Abstieg, steil, aber problemlos, später nimmt man einfach weglos die Wiese und fertig, da man hie rnciht mehr in absolutem Absturzgelände landet.

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Wieder der Chiemsee

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Bei der Laubensteinalm angekommen, die hab ich obwohl wohl einfach bewirtet mittlerweile ignoriert, da eben noch ein langes Stück Kammweg an stand

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Voralpenkitsch

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Sprung zum Abereck hinauf, da gehts durch Wiesen auf einem schmalen, aber einfachen Pfad (T2) weiter

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Der Heuraffelkopf ist in Sicht, da muss man noch einmal links in den Wald unmarkiert ab und kommt nach etwa 10 Minuten auf dem Gipfel an

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Bergwald die markierte Strecke geht am Heuraffelkopf vorbei, aber der lohnt sich, man kann auf einem schmalen Waldsteig einfach dort hochgehen

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Am Abereck

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Das nächste Ziel sieht man schon, war am Abereck auf 1460m

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Hier muss man über einen Zaun und dann einen unmarkierten Pfad hoch, der Abstieg in die Wiesen Richtung Predigtstuhl ist weglos aber logisch verfolgbar, da Wiesengelände.

8. Am Heuraffelkopf

Nach einiger Zeit am Kamm, gings noch kurz zum Heuraffelkopf, dort dann noch eine kleine Gipfelrast eingelegt. Nach gut 10 Minuten Pause gings dann am Kamm weiter gen Predigtstuhl und Klausenberg. Und mit jedem Meter näher ins Almgelände dort oben wurde die Route schöner. Hier war auch der einfachste Teil der Tour, grad mal T2-3. Danach standen noch 3 weitere Gipfel an und eben am Ende auch die Verdiente Einkehr auf dem Spitzsteinhaus direkt an der Grenze zu Tirol. Der Weg ist und bleibt landschaftlich für eine Voralpentour sehr schön. Tja auch kleinere Berge haben ihren Reiz

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Hier muss man rauf, ist aber ein problemloser Waldpfad, von ein paar zu überkletternden Baumleichen abgesehen, sah da nach dem letzten Winter recht wild aus

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Gegenüber sieht man zur Kampenwand, bzw. deren Kamm hinüber sehr auffällig wie schmal die eigtl. Wand ist (der Felsklotz links)

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Gipfelkreuz Heuraffelkopf auf 1504m

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Wieder die Kampenwand

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Und auch der Kaiser ist zu sehen, dort gabs dann später ein paar tiefe Wolkenfelder

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Bereits im Abstieg, man folgt nach Süden einem kleinen Pfad, bis man in einer Wiese landet, die muss man dann nur noch weglos wieder zum Hauptweg durchqueren, aber alles recht harmloses Gelände (T3)

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Rückblick folgt man der Wiese landet man wieder am Markierten Steig, unproblematisch aber etwas steil

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Wieder am Pfad angekommen, da gings dann gemütlich über 2 weitere Gipfel (einen als Abstecher mitgenommen) zum Klausenberg und dessen Hochfläche

9. Heuraffelkopf - Predigtstuhl - Klausenberg

Nach der Gipfelpause auf dem Heuraffelkopf, gings dann weiter gen Klausenberg. Zuvor kann man auch noch den Predigtstuhl besteigen ein kleiner Nebengipfel des Klausenbergs mit 1494m. Der bietet aber kaum oben auch einen netten Ausblick. Der Abstecher dauert vom eigtl. Steig aus aber nur hin und Retour 15 Minuten also gabs den auch. Kaum vom Predigtstuhl weg, waren es nochmal so gut 15 Minuten auf den Klausenberg mit 1548m der Zweithöchste bestiegene Gipfel der Runde. Bei der gesamten Tour hält man sich auf dem Kamm, nur vor dem Spitzstein ist noch eine tiefere Scharte, die dann durch alpines Terrain geht.

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Rückblick

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Wegverlauf

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und ab in den Anstieg zum Predigtstuhl

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Wegverlauf

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Blick zum Riesenberg, der zur Hochries gehört

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Auch der Anstieg zum Predigtstuhl ist eher gemütlich und führt durch Hochwald und Wiesen

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Rückblick zum Heuraffelkopf

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Und keine 20min später am Predigtstuhl angekommen, hier nur ein kleiner Halt, danach gings zum Klausenberg weiter Sogar einheimische finden den nicht gleich, die Dame, die mit mir auf dem Heuraffelkopf war aber aus der Gegend, wusste nicht wo der genau ist, sagt einiges, wenn selbst welche aus der Region nicht alle Gipfel am Kamm wissen

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Und aussichtsreich, auch wenn natürlich mit einigem Wald garniert

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Wieder am Steig, da gings dann noch 20min zum Klausenberg weiter, dort gabs dann die 6. Gipfelrast, war aber nur ein paar Minuten, lediglich oben am Spitzstein waren es dann doch 20min

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Idyllischer Blick zum Kaiser, ganz Kaiserwetter war nicht, aber stabil genug und angenehme Temperaturen

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Blick rüber Richtugn Geigelstein, man kann übrigens auch das ganze Tal über die Berge machen, mir reichte ein halbes Hufeisen, da doch ein anspruchsvolles und ausgefülltes Tagesprogramm gewesen.

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Wieder am Kamm, die Tour geht unter die Rubrik Schmankerl vor der Haustüre, da die Anfahrt für mich mit 1,5h nicht allzu lang ist.

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Rückblick bereits am Klausenberg

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Gegenüber der Zinnenberg der hat aber keine Zinnen, sondern Latschen

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Am Kamm

10. Auf dem Klausenberg

Nach dem recht einfachen Anstieg gings dann noch am Kamm weiter zum Klausenberg mit einem schönen alten und kleinen Gipfelkreuz: Auch dort war dann eine kleine Pause angesagt, zumal es für Sommer auch eine gute Sicht hatte. Der Kitschigste Teil war dann an der Feichtenalm oben am Kamm. Dort war dann alles voller Kühe aber die waren lieb, also da ist keine Killerkuh dabei gewesen. Dazu eine herrliche Aussicht über die Berge, schade dass die Klausenhütte schon 13 Jahre dicht ist und reichlich ramponiert, wäre schön wenn man da mal was sanieren würde bei der Lage: Oben auf einem Kamm auf 1500m mit Blick über die Berge. Also eine Schönere Lage geht in den Voralpen nicht, ok die Hochries ist etwas besser, und da steht auch eine Hütte am Gipfel, aber da kommen halt mehr Leute vorbei als am Klausenberg.

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Südblick oben am Kamm ist der schönste Abschnitt der Tour

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Folgt man dem Kamm ist man bald am Gipfelkreuz

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Zinnenberg, der hintere Buckel ist der Spitzstein bis zu dem geht die Tour noch

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Wegverlauf am Grat hier ist T3 angebracht (aber unterer Bereich)

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Geigelstein

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Gipfelkreuz am Klausenberg schaut ziemlich alt aus

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Rückblick der Heuraffelkopf verstellt aber den Blick zur Zellerwand

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Der Weiterweg ist offensichtlich, es ging bis zum hintersten Gipfel, dabei aber durch sehr nette Voralpenlandschaften

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Rückblick zum Klausenberg, dahinter ist die Kampenwand, und es waren schon einige Kilometer Kammweg erledigt.

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Blick hinter zum Feichteck, ist auch eine nette Runde wenn man zur Hochries rauf geht, über die beiden Nebengipfel drüber, aber auf jeden Fall nicht so schön wie die große Kammüberschreitung zum Spitzstein aus Aschau kommend

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Zinnenberg und Kaiser

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Schon kommt die Klausenhütte in Sicht, schade, dass man die trotz einmaliger Lage so vergammeln lässt!

11. Klausenberg - Feichtenalm

Tja nach dem Gipfelabstecher oben zum Klausenberg gings dann über naja faktisch ein Hochplateau direkt zur leider schon Jahrelang geschlossenen Klausenhütte. Danach gings dann erst über die Feichtenalm rüber Richtung Brandelberg. Ab dort wird das Gelände wieder verzwickter, aber nie schwerer als T3. Am Ende gings dann rüber zum Spitzstein, der durch einen recht tiefen Sattel (1400m) vom Brandelberg getrennt ist. Dort wird es dann nochmals alpin. Trotz bescheidener Gipfelhöhen (maximal knapp 1600m) hat man dort Wildnis, Massenpfade (Normalweg) und einen netten Ausblick. und dazu halt auch ein wenig Kraxelei. Einmal das komplette Menü, zumindest was man in den Voralpen so erwischen kann, Gletscher ist da keiner dabei, aber sonst hält die Tour vom Anspruch her mit Touren im Karwendel oder dem Wetterstein mit, obwohl man nur maximal auf knapp 1600m unterwegs ist, klar hochalpine Flora braucht man da nicht erwarten.

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Das Endziel ist in Sicht, ab da gings dann eh nur Bergab

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Rückblick zum Klausenberg, schade, dass man die dortige Hütte so vergammeln lässt, die LAge ist einzigartig fürs Chiemgau, aber man muss halt im Gegensatz zur Hochries eben zu Fuss hoch gehen

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Die Klausenhütte

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Schon reichlich vergammelt, leider, obwohl erst 13 Jahre dicht.

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Ausblick also die Hütte wurde da nicht Grundlos hingebaut, eine Mords-Aussicht, Schade, dass man das ned reaktiviert, aber kann ja sein den alten Nordwandsteig am Spitzstein hat man ja reaktiviert

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Rückblick zur EInkehr auf dem Spitzsteinhaus dauerte es dann noch eine Weile, aber da hab ich dann auch gleich mein Abendessen eingenommen

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Liebliche Landschaft auf dem Kamm, der Weg hier durch ist mit T2 recht einfach

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Ausblick ab der Klausenhütte, bzw. deren Ruine läuft man eine Weile durch Almwiesen

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Etwas diesig aber für nur ca. 1500m Höhe sehr aussichtsreich

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Rückblick und kaum was los, ein schönes Stück Chiemgau dort

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Auf der Alm

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Der Wegverlauf ist vorgegeben

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Die Kühe wissen auch wo es schön ist, so einen Ausblick hat nicht jeder, hinten links der Wendelstein

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An der Feichtenalm, leider nicht bewirtschaftet, aber auch einmalig gelegen auf 1470m direkt oben am Kamm, danach gehts mit einigem Auf und Ab zum Brandelberg weiter.

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Ausblick

12. Feichtenalm - Brandelberg

Nachdem man die Hochfläche durchquert hat, gehts erst mal in etwas auf und ab rüber zum Brandelberg. Wer will kann den Gipfel mitnehmen, aber den hab ich weggelassen. Das Gelände wird dort deutlich Alpiner aber auch nie schwerer als T3. Aus 1430m muss man erstmal durch Latschen wieder bis ca. 1500m aufsteigen. Dort kann man dann in einem Sattel entweder zum Spitzsteinhaus oder auf den Gipfel wechseln. Hab den Gipfel dann Spätnachmittags noch mitgenommen, natürlich über den Alten aber mittlerweile renovierten Steig durch die Nordwand hinauf. Der liegt so im Bereich T3-4 (ohne Versicherung wärs ein oberer T4er für mich zumindest)

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Wendelstein-Zoom

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Kaiserblick und wenn auch recht kühl für Juli Kaiserwetter dazu

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Erst gehts über Almwiesen weiter, bis es dann in den Latschen zum Brandelberg weiter geht

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Weißblauer Kitsch, solche Ausblicke hat man oben am Kamm öfter

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Rückblick zur Feichtenalm

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Im Wald gehts dann teils in den Latschen weiter, aber der Weg ist technisch unschwierig, nur phasenweise Schmal und steil

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Hier und da muss man mal über oder um einen umgestürzten Baum rum, ist aber problemlos, kurze Kraxeleinlage, fertig

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Ausblick kurz vorm Brandelberg, kaum aus der Wiese raus wird das Gelände felsiger

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Wegverlauf, danach muss man noch ca. 100hm in eine Scharte runter, wo es dann steil und tw. mit Kletterei zum Spitzstein geht. kurz davor hat man die Wahl Hütte oder Gipofel, hab den Gipfel genommen. Den Spitzstein Umgehen dauert locker 1-1,5h drüber auch so 1,5h

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Uriger, tw. steiler Pfad in den Sattel hinab

13. Brandelberg - Spitzstein

Vom Brandelberg muss man etwa 100m in die Scharte vor dem Spitzstein runter. Der Pfad ist dort recht ruppig, aber nicht schwerer als T3, also Alpinwandern. Unten im Sattel kann man dann zwischen dem Umweg zur Hütte, aber ohne Gipfel und dem reaktivierten Nordwandsteig wählen. Ich hab den Nordwandsteig genommen. Ohne Sicherung gibts da Stellen die fast in den 2. Grad gehen, mit Sicherung ists ein kurzer, aber leichter Klettersteig (A/B) Man muss halt den Blick in die Tiefe abkönnen. Klettersteigset braucht man nicht wirklich. Hab aber dennoch alles erstmal verstaut, als es in den kurzen Klettersteig ging (150m, 80hm)

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Ausblick eben noch in Almgelände wird es gleich wilder, Alpines Gelände aber mit T3 recht unproblematisch

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Spitzstein, mein Anstieg ging Mittig in der Rinne hoch

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Sieht nah aus, aber ab dort muss man so 45min Rechnen, 15min in den Sattel und ne (gute) Halbe Stunde hoch

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Felsen auf dem Weg zur Scharte hinab

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Aus dem Sattel (vorn) gehts dann ordentlich steil hinauf. Dort kann man dann zwischen 2 Wegen wählen, mittlerweile. Vor einigen Jahren war ja der Nordwandsteig aufgegeben, aber 2017 hat man neben einem neuen Kreuz am Gipfel auch den Steig reaktiviert, hing wohl damit zusammen, dass Sachrang nun den Titel Bergsteigerdorf hat.

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Wegverlauf

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Hier kommt dann bald die Abzweige, bin geradeaus weiter da geht dann der Nordwandsteig los

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Und rüber

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Rückblick zum Brandelberg, den hätte ich auch noch mitnehmen können, aber 7 Gipfel waren dann doch genug

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Im Steig man hat nur die Latschen ein wenig beschnitten und an den fiesen Stellen ein paar Drahtseile und Trittbügel angebracht, also einfach nur den Steig renoviert

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Rückblick Richtung Zinnenberg

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Irgendwann steht man vor der Rinne, in der der Klettersteig hoch führt, aber nach 20 Minuten ist das erledigt. Trittsicher und Schwindelfrei muss man für den Steig aber sein!

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Gut markiert es geht eine Schrofenrinne hinauf, oben fragte mich dann ein Bursche wo ich denn her kam, hab auf die Nordwand gezeigt und der war Sprachlos

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Im Steig waren die Sachen weg, unpraktisch wenn das runter fällt, aber der Steig an sich war problemlos, 20min Konzentration und zupacken, fertig Viel besser als beim letzten mal, da war der noch dem Verfall preisgegeben, gut, dass die den Reaktiviert haben, ist eine schöne, Sportlichere Alternative zum Normalweg

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Rückblick, die Erste Hälfte der Tour sieht man dank des höheren Zinnenbergs nicht mehr

14. Auf dem Spitzstein

Tja nach Stundenlangem Auf und ab endlich am Spitzstein angekommen eine längere Pause gemacht. Aus dem Klettersteig hab ich keine Pics, war zu riskant, dass mir da meine Attachements runter fallen. Absteigen will ich so eine Steilrinne nicht. Oben dann sich erstmal am Gipfel niedergelassen auch Nachmittags um 16:30 kamen da noch Leute an, vor allem so einige Schüler, die da wohl eine Klassenfahrt machten. Einer fragte mich dann nach dem Weg und als ich dem Burschen das gezeigt habe war er sprachlos. Ich seh ja jetzt nicht gerade nach Muskelprotz aus, aber bevor ich 2x den Normalweg mache, da geh ich lieber wenns möglich ist eine Überschreitung und mach dann rauf lieber die Anspruchsvollere Route und runter gemütlich per Normalweg. Gegen 17:00 gings dann zur Hütte hinab und dort zu Abend gegessen, wie meistens auf eine Brettljause dort aufgeschlagen.

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Kaiserblick vom Spitzstein, man sitzt da direkt auf der Grenze zu Tirol

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Inntalblick, obwohl der Gipfel nur 1598m hoch ist, sind das 1100m, da das Inntal in dem Bereich mit ca. 500m recht tief liegt

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Rückblick zum Chiemsee, morgens noch Gegenüber vom See gestartet und nur wenige km weiter den Berg hoch

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Bebauung am Gipfel, Kapelle und erst vor 2 Jahren erneuertes Gipfelkreuz, von der Aussicht her ist der für einen nur knapp 1600m hohen Berg ohnehin hervorragend

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Blick gen Inntal, ein weiter Blick für einen relativ niedrigen Berg

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Und gen Hochries rübergeschaut, auch da kann man eine nette Kammrunde machen

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Klausenberg, Kampenwand und Chiemsee den ebenfalls überschrittenen Kamm der Zellerwand sieht man, da niedriger nicht

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Müsste der Zahme Kaiser sein, der Schüler war da schon wieder am Abstieg, aber der schaute blöd, als ich dem gezeigt hab wo ich hergekommen bin.

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Flachlandblick der Kamm der Hochries stört etwas, aber trotzdem Blick bis ins Flachland

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Es wurde diesiger

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Kurz einen Blick in die Kapelle geworfen

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Nochmal von Aussen, aussichtsmäßig ist der Spitzstein trotz nur 1598m lohnend, da er eben fast in der 1. Reihe steht

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Bebauuing am Gipfel, danach gings zur Hütte hinab und auf zur Verdienten Einkehr.

15. Abstieg zum Spitzsteinhaus+Einkehr

Tja nach der Pause oben gings dann den Normalweg runter. Ganz ohne ist der nicht an einigen Stellen liegt der bei T3, Schwierigkeit ist aber der abgespeckte Fels, da eben der Berg sehr gerne bestiegen wird und Typisch Kalkstein, schrappt sich der eben über die Jahre ab, bis man dann fast auf Marmor geht, der ist aber rutschig. Da kamen mir so einige Schnaufende Leute entgegen, aber ich hab wohl klar die schönere Variante über den Kamm aus Aschau kommend gewählt, da hat man recht unberührte Natur, also für hiesige Verhältnisse.

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Bereits im Abstieg da gings den Normalweg hinab

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Dennoch mit schönen Ausblicken garniert

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Im unteren Teil, erst durch Wald dann über die Almen

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Später landet man auf Almwiesen, über die gehts dann zum Spitzsteinhaus weiter

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Die Kühe wissen auch wo es schön ist, das hat fast was von nem Heimatfilm und dazu eben auch noch Postkartenwetter erwischt

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Ausblick auf den Almwiesen

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Blick isn Inntal hinüber

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Und zum Erlerberg rüber, hier ist man genau auf der Grenze zu Tirol unterwegs, aber da ich zu Fuß kam keine Blockaden

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Unten angekommen, ne Schöne Ecke, vor allem der Kaiserblick

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Verdiente Pause und Einkehr

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Standesgemäß mit der ebenfalls verdienten Brotzeit, die langte durch, beim letzten mal war die Größer aber seit dem hat wohl der Wirt gewechselt auch die war sehr lecker und ne gute Portion, grad richtig nach der 7-Stündigen Kammwanderung

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Ausblcik erst als der Schatten die Terrasse erreicht hat, hab ich mich auf den Abstieg gemacht

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Herrengedeck mit der Zirbe danach, war ja in Tirol, da die Hütte nur wenige Meter hinter der Grenze ist und man kann da sogar mit dem Auto hochfahren, da war mir das Laufen aus Aschau lieber, zumal die Tour ein absolutes Schmankerl ist, man hat alles: Kletterei, Almwanderung, Aussicht und die Tour war für mich ein 7000er, also 7 Gipfel mit über 1000m hintereinander

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Kaiserblick

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Und noch ein Genussbier hinterher mit herrlichem Bergpanorama, klar sollen alle an den Badesee, ich zieh da lieber die Berge vor, schlicht und einfach ne bessere Aussicht

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Noch ein Ausblick, danach noch eine Stunde ins Tal runter und nach der langen Tour back home

16. Talabstieg

Nahc der Ausgedehnten Rast wars dann schon Abends, bis ich dann via Mitterleiten ins Tal bin. Der Weg selber ist recht leicht, aber im Wald wurde es gegen 20:00 schon etwas finster, aber bei problemlosem Terrain kein Problem. Zum Tanken musste dann ein Umweg vias Niederndorf gefahren werden, da die Tanke in Wildbichl vor 21:00 schon zu war, da ging gar nix, also ab zum Thrainer dort für 1,29€ pro Liter den Wagen betankt und die 130km back home gefahren. Am Nächsten Tag hab ich die 1500hm noch deutlich in den Beinen gespürt, aber den Muskelkater danach war mir die landschaftlich wunderschöne Tour wert

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Rückblick zur Hütte

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Wegverlauf, wieder ein schöner Steig durch Wald und Wiesen, aber mit T2 nicht allzu schwer

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An einer der vielen Almen vorbei

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Talblick man kommt am Weiler Mitterleiten raus auf 880m

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Der Weiler komtm in Sicht von da sinds noch etwa 20 Minuten Fussmarsch bis zum Parkplatz

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Abendstimmung, unten muss man erst durch den Weiler und dann einen Fahrweg hinabgehen

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Kaiserblick aus Mitterleiten, müsste der Zahme Kaiser sein, also die haben eine Top-Wohnlage, aber halt eben auch abgeschieden

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Und in Downtown Sachrang angekommen, ein schönes kleines Dorf, wenn halt nur der ÖPNV hierzulande besser ausgebaut wäre (es geht in Sachrang nur unter der Woche außerhalb der Ferien ne vernünftige Busverbindung (7:28 Uhr Abfahrt in Sachrang und 7:45 in Aschau) und die auch nur, weil die Kids ausm Tal alle zur Schule müssen!)

Facts:

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GPS-Track, diesmal eine Streckenwanderung, da morgens mit dem Bus nach Aschau rüber und zu Fuß zurück Der Bus ist ned im GPS drin, aber ohne die morgendliche Busfahrt könnte man die Tour nicht als Tagestrip machen, es sei denn man deponiert am Ende der Tour ein Rad oder ein zweites Auto, da nahm ich dann doch lieber den Frühbus und Wochentags gehen wird im Buch auch empfohlen.

Aufstieg: 1500m
Abstieg: 1400m (Auto am Endpunkt abgestellt, zum Ausgangspunkt gings dann mit dem Linienbus)
Gehzeit: 8,5 Stunden
Strecke:19km

mFg Widdi
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icedteaMenja
Winter 2018/2019: 45 Tage
Sommer 2019 0x Rad 1x Baden 1x Wandern


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