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Ehrwald / Lermoos / Berwang 3.-6. Januar 2020 / Ski Hard

Ehrwald / Lermoos / Berwang 3.-6. Januar 2020 / Ski Hard

Anfahrt: Ettlingen - A8 - Ulm - A7 - Füssen - Reutte - Lermoos staufrei in 3:00 h (dito zurück)
Wetter: 3.1. wolkig, 4.1. Schneefall, 5.+6.1. sonnig
Schnee: 5-30 cm harter Alt- und Maschinenschnee
Anlagen in Betrieb: Alle außer ÜbungsSCHL Plattensteig in Lermoos und ÜbungsSCHL Sonnbichl in Bichlbach
Wartezeit: 0-1 min außer SCHL Thanellerkar in Berwang 5-15 min
Gefallen: Doch noch akzeptables Skifahren in den Weihnachtsferien; Sonne & weiße Berge
Nicht gefallen: Schneemangelbedingt unterhalb ca. 1600 m vorwiegend harte bis eisige, abgefahrene Pisten
Bewertung: 4 von 6 Punkten

Nachdem Familie Harzwinter ein Jahr zuvor an Dreikönig 2019 für die An- und Abreise ins bzw. vom Stubaital schneefallbedingt jeweils einen kompletten Tag opfern musste, wählten wir für Dreikönig 2020 mit dem Tiroler Zugspitzgebiet ein einfacher erreichbares Ziel. Dies ermöglichte uns sowohl am Anfahrts- als auch am Abfahrtstag jeweils entspanntes Skifahren.

Los ging's am Freitagmittag, 3. Januar 2020, mit Skifahren auf der Ehrwalder Alm, für mich der Erstbesuch dort. Obwohl noch Weihnachtsferien-Hauptsaison war, bekamen wir sofort einen guten Parkplatz an der Talstation der EUB. Mittlerweile konnten auf der Ehrwalder Alm alle Liftanlagen in Betrieb genommen werden, einige Abfahrten mussten jedoch schneemangelbedingt nach wie vor geschlossen bleiben. Bei leider inzwischen zugezogenem Himmel tummelten sich im Skigebiet viele Anfänger und Dutzende von Kinderskikursen, wohl wegen der vorwiegend leichten Abfahrten. Das erforderte vor allem im hinteren Teil des Gebiets vorsichtiges Fahren, um auf den meist harten Pisten bloß keinen Skizwerg umzufahren.

Von den vollen Abfahrten am Issentalkopf und zum Gaistal waren wir entsprechend skisportlich wenig angetan. Landschaftlich hat mir der hintere Bereich der Ehrwalder Alm dagegen umso besser gefallen. Die Lage zwischen den steilen Wänden des Zugspitzmassivs und den interessant herausmodellierten Felsbergen der Mieminger Kette ist schon einmalig. An der schlanken Flanke der Hohen Munde vorbei schweift der Blick über die Leutasch ins Seefelder Skigebiet am Härmelekopf. Überhaupt ist es interessant, warum sich hier am nur 1635 m hohen Isensattel mit seinen sanften Anstiegen zwischen Ehrwald und der Leutasch nie eine Ausweich-Autostraße zur überlasteten Fernpassroute entwickelt hat.

Der vordere Teil des Skigebiets Ehrwalder Alm mit den roten Abfahrten am Kurvenschlepplift Hochbrand und der KSB Ganghofer ließ bei uns mehr Fahrfreude aufkommen. Diese Pisten waren nicht so frequentiert und wohl deshalb auch nicht so abgefahren. Auf dem Rest der Talabfahrt hatten wir dann die Anfängermassen und die harten Flächen wieder.

Fazit: Wie oben erwähnt, hat zumindest mir der landschaftliche Aspekt des Skigebiets Ehrwalder Alm mehr zugesagt als der skisportliche. Ich vermisse eine Skiverbindung zwischen EUB-Talstation und den Ehrwalder Wettersteinliften - es liegt bloß ein kleiner Waldkamm dazwischen, und beiden Seiten wäre damit gut gedient. Merkwürdig, dass bei dem aktuellen Tiroler Skigebiets-Zusammenschlusswahn noch nicht laut darüber nachgedacht wurde. -

17 Fotos von der Ehrwalder Alm, leider bei bewölktem Wetter:

Bergfahrt mit der EUB Ehrwalder Alm. Hinten Lermoos und sein Skigebiet am Grubigstein.
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Restaurant und Kinderskischulbereich auf der Ehrwalder Alm. Nicht so überzogen wie z.B. in Serfaus, aber mit ausreichend Equipment für den Skinachwuchs.
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6KSB Issentalkopf auf der Ehrwalder Alm. Neben dem SCHL Klämmli sicherlich die Hauptbeschäftigungsanlage für die Skischulen, da sie rechtsseitig vorwiegend blaue Pisten erschließt.
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Blick von der Bergstation Issentalkopf durchs Gaistal in die obere Leutasch und zum Seefelder Skigebiet. Der schicke, schlanke Bergrücken ist die Rückseite der Hohen Munde, die von Leutasch und vom Inntal viel wuchtiger aussieht. In den 1980er Jahren war ich mit meinem Vater oben! (Diesen Satz werdet Ihr in diesem Bericht noch häufiger lesen. :D )
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Zoom vom Issentalkopf ins Seefelder Skigebiet. Am linken Bildrand Rosshütte (man erkennt die Standseilbahntrasse) und Seefelder Joch (mit Pendelbahnstütze). Rechts der Bildmitte der Härmelekopf mit Pendelbahnstation, Pisten- und Sesselbahnschneisen.
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Abfahrt ins Gaistal vor den Nordwänden der Mieminger Kette.
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Dito mit Blick zur Hohen Munde.
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Talstation 6KSB Gaistal.
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6KSB Gaistal.
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Und bei der Abfahrt ins Gaistal steht man hinter einer Kuppe plötzlich vor einer völlig schneefreien Fläche ... keine Absperrung, keine Warntafel, nichts. Krass. Möchte nicht wissen, wer sich hier schon mächtig auf den Bart gelegt hat.
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Ziehweg zurück zum Bergstationsbereich Ehrwalder Alm.
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Kurvenschlepplift Hochbrand. Schön, dass hier noch so eine Anlage steht. Den Übungsschlepper Klämmli an der EUB-Bergstation haben wir uns angesichts seiner mit Skischulen überfüllten, kurzen Abfahrt verkniffen.
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Kurve SCHL Hochbrand. Dahinter macht die Anlage kaum noch Strecke.
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Abfahrt SCHL Hochbrand, ganz ohne Skischulen.
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Und zu guter Letzt noch die Fahrt in der 6KSB Ganghofer.
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Die 6KSB Ganghofer hatte für uns die beste Abfahrt auf der ganzen Ehrwalder Alm.
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Einiges Gewusel auf der ziemlich harten Talabfahrt hinunter nach Ehrwald.
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Für den Samstag, 4. Januar, war Schneefall im Tiroler Zugspitzgebiet vorhergesagt, in Talhöhe eventuell auch Regen. Erfreulicherweise hielt sich die Niederschlagsintensität in Grenzen und ließ ausreichend Sicht. Um mögliches Skifahren im Regen zu vermeiden, verwarfen wir die niedrig gelegenen Ehrwalder Wettersteinlifte und liefen nach gemütlicher Frühstücksdauer von unserem Lermooser Hotel zur Hochmoosbahn, um am Grubigstein zu fahren, den ich zusammen mit Frau Harzwinter schon 2011 besucht hatte. Das erwies sich als gute Entscheidung. Auch im obersten Skigebietsteil blieb die Sicht ausreichend und erlaubte bei sehr wenig Andrang entspanntes Fahren auf dünner Neuschneeschicht. Sogar die Talabfahrt verblieb wegen der wenigen Skifahrer in akzeptablem Zustand. Wetterbedingt wich der Skisport vorzeitig dem Saunabesuch ... nach einer gewissen Anzahl Skistunden im Grau hat man halt keine Lust mehr.

Sonntag, der 5. Januar, lockte uns wegen der angekündigten Wetterbesserung früher auf die Piste als am Vortag. Und tatsächlich lockerte die Bewölkung um 9 Uhr auf. Da wir das Zugspitzpanorama am vorangegangenen Schneetag noch nicht gesehen hatten, ging es nochmals zum Lermooser Grubigstein. Dessen Pisten waren diesmal spürbar mit Tagesbesuchern gefüllt; Liftwartezeiten gab's aber nach wie vor keine. Das mystische Restwolkenspiel auf den Wettersteinbergen löste sich bis zum Mittag komplett auf, und so stand unserem Skispaß mit Zugspitzblick diesmal nichts im Weg. Wegen der höheren Besucherzahl waren die Pisten schneller abgefahren und aufgeschoben als am Tag zuvor. Im oberen Skigebietsbereich des Grubigsteins war das verschmerzbar, auf der sehr schattigen Talabfahrt jedoch nicht. Wir waren froh, ihren unteren Bereich für den Abschluss des Skitages aufgespart zu haben - das wurde hilfloses Seitrutschen über Blankeis.

Fazit (wie schon 2011): Am Lermooser Grubigstein lässt dank Höhe, Sonneneinstrahlung und schönen Panoramas gut skifahren. Nach spätestens zwei Tagen hat man das Gebiet dann aber auch gesehen ... eine weitere Beschäftigungsanlage im Höhenbereich täte dem Skigebiet gut und würde mehr Abwechslung bringen. Und weil ich das benachbarte Skigebiet Biberwier bereits an Neujahr 2013 gesehen hatte und wenig begeistert war, hat ein zweiter Besuch dort keine Priorität. -

30 Fotos vom Lermooser Skigebiet Grubigstein:

6KSB Hochmoos in Lermoos am Morgen. Wie man sieht, war unten sehr wenig Naturschnee.
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Oben am Berg nach dem Ausstieg aus der Grubigstein-EUB. Noch klebte etwas Restbewölkung auf den Berggipfeln.
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Zoom aus dem Skigebiet Grubigstein am Zugspitzmassiv vorbei zur Wankbahn in Garmisch-Partenkirchen.
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In der DSB Skihüttenbahn am Grubigstein in der auffälligen Latschenzone. Links die 6KSB Gamsjet.
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Abfahrt an der DSB Skihüttenbahn. Noch hat der Zugspitzstock eine Wolkenhaube auf. Das Ehrwalder Moos ist leider nicht verschneit.
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Abfahrt am Grubigstein gegen den Daniel. Den habe ich in den 1980er Jahren mit meinem Vater von Lermoos aus bestiegen.
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Interessante Wolkenspielchen am Vormittag.
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Und plötzlich war der Zugspitzgipfel frei.
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Nur ein kleiner Wolkengürtel blieb vor dem Zugspitzstock hängen. Auch auf die Zugspitze bin ich in den 1980ern mit meinem Vater gelaufen - mit Übernachtung auf der damals spartanischen Wiener Neustädter Hütte.
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Blick von der Piste hinauf zum Grubigstein.
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Zugspitz-Gipfelensemble. Vorn links die Tiroler Zugspitzbahn, hinten rechts fährt gerade eine Kabine der Plattbahn. Wovon stammt das vergittert aussehende Stationsloch in Bildmitte? War das eine Stationsplattform der früheren Tiroler Zugspitz-Gipfelbahn (die Tiroler Bahn hatte ja früher bis zu drei Sektionen)?
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Sehr schöne Abfahrt 4 am Gamsjet - unsere Lieblingsabfahrt im Gebiet Grubigstein.
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Zugspitzstock mit den Ehrwalder Wettersteinliften. Weil in dieser Höhenlage die Pisten am schlechtesten waren, sind wir dort nicht hingefahren.
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Die 6KSB Gamsjet über der Latschenzone, die immer wieder kreuz und quer von Skifahrern durchfahren wurde.
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Blick von der Bergstation der 6KSB Gamsjet übers Inntal auf wenig bekannte Berge im Bereich Reschenpass und Vinschgau.
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Zugspitzgipfel und Schneefernerkopf, von dem sich nach rechts die Tourenabfahrt "Neue Welt" zur Ehrwalder Alm hinunterzieht. Teil der hochalpinen "Neue Welt"-Route ist das Abseilen an einer Felskante unterhalb des sichtbaren Wölkchens.
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Wunderbar sonnige Abfahrt am Gamsjet.
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Abfahrt an der EUB Grubig 2.
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Weitere Abfahrtsimpression, hier mit Blick zur Ehrwalder Sonnenspitze (links über den Häusern) und zum Biberwierer Skigebiet Marienbergjoch (über dem Herrn in Rot).
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Nochmal in der DSB Skihüttenbahn in schönster Sonne.
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Zoom zum Skigebiet Ehrwalder Alm, unserem Ziel des ersten Tages vor Ort.
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Skifahren am Grubigstein mit Blick auf Zugspitzstock und Ehrwalder Sonnenspitze.
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Ein Stück Talabfahrt, die sehr schattig war.
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Grubighütte an der Bergstation der EUB Grubig 2.
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Pistenimpression vom Nachmittag, kurz bevor es auch oben schattig wurde.
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Letzte Sonnenstrahlen im Höhenskigebiet am Grubigstein.
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Ziemlich vereiste Talabfahrt gegen die Ehrwalder Sonnenspitze.
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Endlich unten angekommen, die letzten 300 Meter auf blankem Eis mit Seitrutschen.
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Zoom zur Ehrwalder Sonnenspitze. Auch dort oben drauf war ich mit meinem Vater in den 1980er Jahren als Tagestour von Ehrwald aus. Unsere fürchterlichste Tour, bei der wir uns ziemlich verstiegen haben.
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Zugspitzstock im Alpenglühen.
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Da wir nur vier Tage unterwegs waren, war der Dreikönigs-Montag, 6. Januar, bereits unser Abreisetag. Bei Kaiserwetter nutzten wir ihn vor Ort mit dem Besuch des Skigebiets Bichlbach-Berwang, das ich bereits an Neujahr 2013 erkundet hatte. Skifahren auf dem bereits 2011 und 2013 besuchten Zugspitzplatt verwarfen wir, weil dort der Brunntallift nach wie vor geschlossen und damit die untere Skigebietshälfte nicht nutzbar blieb. Dann lohnt sich die zeitaufwändige Anfahrt mit zwei Pendelbahnen für uns nicht. Die Bichlbacher Almkopf-Kombibahn schien bei der Betriebsaufnahme um 9 Uhr technische Probleme zu haben, denn sie blieb immer wieder stehen. Bis wir samt Equipment am Einstieg standen, hatte das Personal sie aber erfreulicherweise in den Griff bekommen.

Berwang verfügt über nord- und südausgerichtete Skihänge ... letztere waren beim niedrigen Sonnenstand an einem Januarmorgen natürlich unsere Favoriten. Nach ein paar Abfahrten an der Sonnalmbahn ging es logischerweise hinüber zum sonnigen Thanellerkarlift. Dafür benutzt man seit der aktuellen Saison die brandneue, sehr kurze 8EUB Obere Karbahn, die zur Saison 2019/20 den kurzen SCHL Bilig ersetzte. Ich weiß, die aktuelle EUB ist nur die erste Sektion einer geplanten Verlängerung, die ggfs. später Nachfolgerin des Thanellerkarlift werden soll. Aktuell konnte keiner von uns mit der neuen EUB etwas anfangen. Und den Thanellerkarlift samt Abfahrt kann die EUB wegen anderen Standorts der Talstation eigentlich auch nicht ersetzen. Warten wir also ab, was kommt. Mit Stand 2020 hätte ich das Budget lieber in eine Nachfolge des Höniglifts investiert gesehen.

Am Thanellerkarlift wurde es wegen der bevorzugten Sonnenlage der schönen Piste, diversen Skischulen und mäßiger Beförderungskapazität schnell voll. Nachdem wir zuletzt eine Viertelstunde anstehen mussten, entschieden wir uns für die Weiterfahrt zum schattigen Rastkopf gegenüber am Nordhang. Dort blieb es leer. Das nutzten wir für die umgehende Mittagseinkehr in der ebenfalls leeren Kögelehütte. Von dort ging es zwangläufig zunächst nach Rinnen mit seinem uralten Schlepplift, was der Familie gut gefiel, wenn man mal von der arg harten Piste absah. Es ist nach wie vor kaum zu glauben, dass man in Rinnen im Jahr 2020 völlige dörfliche Beschaulichkeit vorfindet, während anderthalb Kilometer weiter an den Berwanger Sonnenhängen der Bär steppt. Auch Durchgangsverkehr gibt es in Rinnen quasi nicht, obwohl hier die Straßenverbindung ins touristisch unbekannte Rotlechtal und weiter ins Tiroler Lechtal durchführt.

Nach ein paar Abfahrten an der schattigen Rastkopfbahn auf recht guter Piste orientierten wir uns über Mooslift und Thanellerkarlift wieder zurück zur Berwanger Sonnalpbahn. Schließlich waren wir die Talabfahrt nach Bichlbach ja noch gar nicht gefahren. Nach dem ersten Versuch war klar, dass wir sie (unfreiwillig) nur noch ein zweites Mal zum Abschluss des Skitages fahren würden, denn sie war bei schattenbedingt schlechter Kontursicht großenteils vereist und dadurch miserabel zu fahren. Die Zeit bis zur finalen Talabfahrt nach Bichlbach verbrachten wir lieber an der Sonnalmbahn und auf der sonnigen Terrasse des Bergrestaurants Hochalm.

Fazit: Eigentlich hätten wir lieber ein Hotel in Berwang statt in Lermoos gehabt, einfach der Lage und des hübschen Dorfes wegen. Aber es ist schwierig, dort eine adäquate Unterkunft zu bekommen. Wie schon an Neujahr 2013 hat sich der Tagesausflug nach Berwang erneut gelohnt. Und nun bin ich mal gespannt, was die Berwanger aus der EUB Obere Karbahn machen werden. Und wann die Reaktivierung der Hänge auf der Hönigseite kommt. -

29 Fotos aus dem Skigebiet Bichlbach/Berwang:

Talstation Kombibahn Almkopf in Bichlbach. Zum Betriebsstart um 9 Uhr blieb sie zunächst immer wieder stehen.
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Kombibahn Almkopf.
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Oberstes Trassenstück der Kombibahn. Steht die Bahn eigentlich genau auf der Trasse der Vorgänger-DSB? Interessant: Gemäß alten Pistenplänen wurde der oberste Abfahrtsteil am Almkopf ganz früher zusätzlich durch einen Schlepplift erschlossen. Der dürfte wohl schon 20 Jahre weg sein.
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Raus aus dem Schatten und rein in die Sonne auf der Abfahrt der Sonnalmbahn. Gegenüber der Hönig mit der Trasse des stillgelegten Schlepplifts, der auf Reaktivierung wartet.
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Flacher Teil der Sonnalm-Abfahrt, der die 6KSB Egghof Sunjet unterquert.
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Nach ein paar Abfahrten an der Sonnalm wollen wir zum Thanellerkarlift, der über die nagelneue EUB Oberen Karbahn zu erreichen ist, die den kurzen Biliglift ersetzte. Die neue EUB ist so kurz, dass ich bei unserer einzigen Fahrt damit nicht mal zu einem ein Trassenfoto komme. Die Bahn soll ja ins Thanellerkar verlängert werden. Aber warum hat man dann nach 400 m Fahrtstrecke eine künftige Zwischenstation errichtet statt die Bahn gleich ganz hoch zu ziehen??
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Piste Thanellerkarlift. Schöne Abfahrt, schön sonnig.
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Thanellerkarlift. Ob er wohl nach erfolgter Verlängerung der Oberen Karbahn abgerissen wird? Wäre ja schade ... zumal die aktuelle Piste dann nicht mehr wiederholbar wäre.
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Trasse Thanellerkarlift mit der kuriosen Öffnung in der Lawinenmauer.
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Bergstation Thanellerkarlift mit Blick auf Berwang.
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Wuffi durfte mit auf die Thanellerkar-Abfahrt.
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Nach Ansteigen der Wartezeit am Thanellerkarlift auf 15 Minuten wechselten wir zur gegenüberliegenden, schattigen Rastkopfbahn.
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Blick aus der Rastkopfbahn nach Berwang.
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Rastkopfabfahrt gegen das Rotlechtal (mit Schnee) und (hinten) das grüne Tiroler Lechtal.
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Die gemütliche Kögelehütte hinterm Rastkopf, unsere Mittagseinkehr. An der Hütte stand früher sogar ein kurzer Schlepplift, aber der ist schon seit einer Ewigkeit weg.
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Am oberen Eingang zum Rotlechtal liegt hübsch abgelegen der Ort Rinnen mit dem Rinnerlift aus dem Jahr 1966.
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Wieder hinauf mit der DSB Rastkopf.
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Schattige, aber schöne Rastkopfabfahrt.
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SCHL Mooslift, ein reiner Rückbringer.
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Nochmal hoch mit dem klassischen Thanellerkarlift, meiner Lieblingsanlage im Gebiet.
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Abfahrt Thanellerkarlift mit der "eingeschnittenen" Lawinenmauer unten.
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Hinauf mit der 6KSB Egghof Sunjet. Schön, dass man hier auch eine Rodelbahn eingerichtet hat.
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Abfahrt Egghof Sunjet bzw. Sonnalmbahn.
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4KSB Sonnalmbahn.
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Auf der Talabfahrt der Bichlbacher Almkopfbahn. Im Januar im Dauerschatten.
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Arg vereiste Bichlbacher Talabfahrt gegen den Zugspitzstock.
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Weiter unten auf der Bichlbacher Talabfahrt.
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Noch weiter unten ...
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... und Ende.
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Edit: Doppelten Bericht entfernt / Mod. schmidti
 
Danke für den Bericht, welcher zeigt, wie dringend Neuschnee notwendig ist. So wurde die Loipe im Kessel in der ersten Woche des Jahres mittels Traktor verteilt: https://www.tt.com/wirtschaft/standorttirol/16499281/kunstschnee-fuer-loipe-weisser-ring-zieht-sich-durch-ehrwalder-moos
Schon bezeichnend ...

Dann gehe ich mal auf Deine Fragen ein:

Harzwinter schrieb:
Ich vermisse eine Skiverbindung zwischen EUB-Talstation und den Ehrwalder Wettersteinliften - es liegt bloß ein kleiner Waldkamm dazwischen, und beiden Seiten wäre damit gut gedient. Merkwürdig, dass bei dem aktuellen Tiroler Skigebiets-Zusammenschlusswahn noch nicht laut darüber nachgedacht wurde.
Die Pläne gibt es, leider schon lange nichts mehr davon gehört. Es sollte eine Dorfbahn vom Ortsrand Ehrwald aus zur Talstation Almbahn gehen und ein Lift von der Talstation Dorfbahn aus Richtung Wettersteinbahn. Ich habe grad nochmal danch gegoogelt und etwas aus 2017 gefunden: https://www.yumpu.com/de/document/read/56831918/2017-02-impuls/35


Harzwinter schrieb:
Oberstes Trassenstück der Kombibahn. Steht die Bahn eigentlich genau auf der Trasse der Vorgänger-DSB? Interessant: Gemäß alten Pistenplänen wurde der oberste Abfahrtsteil am Almkopf ganz früher zusätzlich durch einen Schlepplift erschlossen. Der dürfte wohl schon 20 Jahre weg sein.
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Ja, die Trasse ist identisch. Verlinke mal meine Baubilder aus 2007: https://www.alpinforum.com/forum/viewtopic.php?p=376908#p376908
Schon über 12 Jahre her ... Wahnsinn!!!


Harzwinter schrieb:
Nach ein paar Abfahrten an der Sonnalm wollen wir zum Thanellerkarlift, der über die nagelneue EUB Oberen Karbahn zu erreichen ist, die den kurzen Biliglift ersetzte. Die neue EUB ist so kurz, dass ich bei unserer einzigen Fahrt damit nicht mal zu einem ein Trassenfoto komme. Die Bahn soll ja ins Thanellerkar verlängert werden. Aber warum hat man dann nach 400 m Fahrtstrecke eine künftige Zwischenstation errichtet statt die Bahn gleich ganz hoch zu ziehen??
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Ich meine, dass es mit der Lawinengefahr irgendwie zusammenhängt


Harzwinter schrieb:
Thanellerkarlift. Ob er wohl nach erfolgter Verlängerung der Oberen Karbahn abgerissen wird? Wäre ja schade ... zumal die aktuelle Piste dann nicht mehr wiederholbar wäre.
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Ja wird abgerissen, dafür kommt im unteren Bereich eine 6 KSB/B zum Einsatz. Soll Thanellerbahn heißen, kindersicher sein und die Talstation am gleichen Standort wie der SL heute haben. Bergstation bei der künftigen Mittelstation der EUB


Harzwinter schrieb:
Trasse Thanellerkarlift mit der kuriosen Öffnung in der Lawinenmauer.
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Die Mauer wurde scheinbar diesen Sommer gleich mit gebaut. Scheint echt ein Unikum zu sein. Oder gibt es so etwas irgendwo anders auch?
 
Vielen Dank für die qualifizierte Rückmeldung !!

So wurde die Loipe im Kessel in der ersten Woche des Jahres mittels Traktor verteilt:
Unser Lermooser Hotelier meinte, dass die Langläufer im Tiroler Zugspitzgebiet im aktuellen Wintwer die großen Verlierer sind - es sind maximal 10% des Loipennetzes verfügbar.

snowflat schrieb:
Es sollte eine Dorfbahn vom Ortsrand Ehrwald aus zur Talstation Almbahn gehen und ein Lift von der Talstation Dorfbahn aus Richtung Wettersteinbahn.
Einerseits interessant ... andererseits schade, dass keine Pistenverbindung geplant ist, die hier m.E. ziemlich einfach herzustellen wäre. Die Locals kennen sicherlich bereits ein paar Pfade durch den Wald, auf denen man zwischen den Gebieten wechseln kann. Dass es noch keine Verbindung gibt, liegt sicherlich auch daran, dass die beiden Gebiete verschiedene Betreibergesellschaften haben.

snowflat schrieb:
Ja, die Trasse [der Bichlbacher Kombibahn] ist identisch. Verlinke mal meine Baubilder aus 2007: viewtopic.php?p=376908#p376908. Schon über 12 Jahre her ... Wahnsinn!!!
Danke, dass die 12 Jahre alten Baubilder noch online sind! 8)

Harzwinter schrieb:
Aber warum hat man dann nach 400 m Fahrtstrecke eine künftige Zwischenstation errichtet statt die Bahn gleich ganz hoch zu ziehen??
snowflat schrieb:
Ich meine, dass es mit der Lawinengefahr irgendwie zusammenhängt. [...] Die Mauer wurde scheinbar diesen Sommer gleich mit gebaut. Scheint echt ein Unikum zu sein. Oder gibt es so etwas irgendwo anders auch?
Stimmt ... die Mauer am Thanellerkarlift stand da früher noch gar nicht! Früher sah es dort so aus:
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Für den Bau der 2. Sektion Obere Karbahn müssen wahrscheinlich im Sommer 2020 erst noch Lawinenschutzbauten oberhalb errichtet werden ... nur so ist der zweiphasige Bau der EUB zu erklären, und so bekommt auch die eigenwillige Lawinenmauer am Thanellerkarlift ihren Sinn - sie scheint Teil des Gesamtkonzepts zu sein. Fahren Skifahrer weiter oben im Kar, könnten sie eine Lawine auslösen, die bis auf die Anfängerpiste abgeht, und das will man natürlich vermeiden. Wenn der Schlepper abgerissen ist, endet die KSB auf verkürzter Trasse sicherlich vor der Mauer, und der aktuelle Schlitz in der Mauer wird aufgefüllt.
 
Harzwinter schrieb:
Für den Bau der 2. Sektion Obere Karbahn müssen wahrscheinlich im Sommer 2020 erst noch Lawinenschutzbauten oberhalb errichtet werden ... nur so ist der zweiphasige Bau der EUB zu erklären, und so bekommt auch die eigenwillige Lawinenmauer am Thanellerkarlift ihren Sinn - sie scheint Teil des Gesamtkonzepts zu sein. Fahren Skifahrer weiter oben im Kar, könnten sie eine Lawine auslösen, die bis auf die Anfängerpiste abgeht, und das will man natürlich vermeiden. Wenn der Schlepper abgerissen ist, endet die KSB auf verkürzter Trasse sicherlich vor der Mauer, und der aktuelle Schlitz in der Mauer wird aufgefüllt.
Wenn ich recht im Bild bin, soll die 2. Sektion der EUB im Sommer 2021 gebaut werden und die 6 KSB/B im Sommer 2023. Demnach könnte der SL noch ein paar Jahre laufen, wenn man ihn bis zum Bau der 6 KSB stehen lässt.
 
Den Thanellerkar-Schlepper vorzeitig abzureißen, ohne dass umgehend im Anschluss die 6KSB für den unteren, flachen Hangteil gebaut wird, hätte für die Bergbahngesellschaft wenig Sinn, denn ...
1. ist das Thanellerkar im Hochwinter der sonnigste Skihang von Berwang (noch früher in der Sonne als Sonnalm) und
2. wird der untere, flache Hangteil auch heute schon massiv von Skischulen genutzt, die aktuell einfach vor dem Steilstück aus dem Schlepplift aussteigen.
 
Krass, dieses Mauertrumm! 8O
Vor allem von oben.
Ich denke mal, es hat da Auflagen gegeben - auch will man den millionenteuren Neubau wohl keinem Risiko aussetzen.
 
Nun hoffe ich nur, dass die künftige, vollständige Obere Karbahn (mit zwei Sektionen) dann wenigstens eine Durchfahr-Mittelstation ohne Umsteigen erhält, d.h. die aktuelle Bergstation wird hoffentlich umgebaut und ihre Teile in der künftigen Bergstation teilweise wiederverwendet. Wenn alle Skifahrer nach der sehr kurzen unteren Sektion in der Mittelstation die Kabine verlassen müssten, wäre das unterirdisch.
 
Wenn ich das Gewusel sehe, bin ich froh mich letztlich doch vom 2.-6.1. für die Schweiz entschieden zu haben. Insbesondere am 6.1. waren wir praktisch allein auf der Madrisa. Berwang/Leermoos war tatsächlich die Alternative- wir sind so oft im Sommer und Winter durchgefahren, waren aber noch nie zum Skifahren. Wir haben aber tatsächlich keine (vernünftige) Unterkunft gefunden und ich hatte Sorgen wegen Schneesicherheit zum Langlaufen. Letztere ja offensichtlich dieses Jahr berechtigt ...
 
Bei der Rauthütte war früher eine Standseilbahn?
Ich war da schon 2 mal, aber die „Reste“ hatte ich gar nicht wahrgenommen.

Die neue Bahn in Berwang finde ich grauenhaft, mitsamt den zukünftigen Plänen. Wenn man die komplette Thannellerabfahrt machen will, muss man umsteigen- das ist doch völlig bescheuert. Außerdem bezweifle ich, dass die Kapazität der Piste ausreicht, wenn man do Leute mit EUB und Sessel hochbringt.
 
simmonelli schrieb:
Wenn ich das Gewusel sehe, ... [...]
Übles Gewusel war nur auf den Abfahrten Ehrwalder Alm, die wir künftig zu Ferienzeiten sicherlich meiden werden. Am Grubigstein und in Berwang war's o.k., wenn man von der Wartezeit am Thanellerkarlift absieht.

simmonelli schrieb:
Berwang/Leermoos war tatsächlich die Alternative [...]. Wir haben aber tatsächlich keine (vernünftige) Unterkunft gefunden [...]
Ich hätte lieber in Berwang gewohnt, aber auch wir haben dort mit mehreren Monaten Vorlauf absolut keine vernünftige Unterkunft gefunden. Wegen Höhenlage und Kinderfreundlichkeit ist der Ort in den Ferien gnadenlos ausgebucht.

Schusseligkite schrieb:
Bei der Rauthütte war früher eine Standseilbahn?
Die Frage scheint versehentlich im falschen Thread gelandet zu sein, oder?

Schusseligkite schrieb:
Die neue Bahn in Berwang finde ich grauenhaft, mitsamt den zukünftigen Plänen. Wenn man die komplette Thannellerabfahrt machen will, muss man umsteigen- das ist doch völlig bescheuert. Außerdem bezweifle ich, dass die Kapazität der Piste ausreicht, wenn man da Leute mit EUB und Sessel hochbringt.
Wenn man die komplette, aktuelle Thannellerabfahrt wiederholen will, muss man künftig dafür zweimal Lift fahren. Insofern muss Berwang dafür sorgen, dass die EUB eine attraktive Abfahrt zurück ins Dorf bekommt. Bei der Pistenkapazität sehe ich das größere Problem bei der der künftigen EUB-erschlossenen, steilen Abfahrt im Joch entstehen. Die Breite der unteren, flachen Abfahrt des Thanellerkarlifts verträgt m.E. eine 6KSB.
 
Das Problem mit der Unterkunft war hauptsächlich, dass als ich im Spätsommer buchen wollte, man mir halbwegs passable Sachen nicht für nur 4 Tage vermieten wollte (ich suche aber wg. der Nahrungsmittelunverträglichkeit meiner Tochter auch eher FeWos).

Und zu Gewusel: seit diesem Jahr stelle ich mir Skifahren am 6.1. immer so vor ;D. Aber ist ja gut zu wissen, dass das nicht überall so voll war, wie es auf einigen Bildern rüber kam. Und Bergwang/Leermoos/Reutte steht definitiv noch auf meiner skifahrerischen To-Do-Liste ...
 

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siri schrieb:
simmonelli schrieb:
.../Reutte steht definitiv noch auf meiner skifahrerischen To-Do-Liste ...

Die Gelegneheit hast wohl verpasst :roll:

Oops. Musste erst einmal googeln ... Freunde uns waren da letzten März noch zum Skifahren und fanden es mit Kids super. Ich hoffe ja mal, dass da das letzte Wort noch nicht gesprochen ist. Der Text auf der Homepage klingt auch ein wenig nach Kindergarten ...
 
Schusseligkite schrieb:
Harzwinter schrieb:
Schusseligkite schrieb:
Bei der Rauthütte war früher eine Standseilbahn?
Die Frage scheint versehentlich im falschen Thread gelandet zu sein, oder?

Äh...Mein Gehirn (sehr müdes Gehirn) hat einfach aus der Rosshütte die Rauthütte gemacht. (Leutasch, Hohe Munde...Rauthütte).
Zur Rosshütte fuhr von 1953 bis 1969 ein ESL und ab 1969 die Standseilbahn, die dort noch heute ihren Dienst verrichtet, freilich überarbeitet und mit größeren Fahrzeugen. Siehe hier.
 
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