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Alpenquerung West-Ost auf Schienen und Ski

Kreon100

Rigi-Kulm (1797m)
Hallo Forum,

im Fieberwahn der Corona-Erkrankung über Ostern habe ich tatsächlich eine Route über die Alpen ausgearbeitet. Mein Weg soll mich aus dem Westen, also so Lyon oder Genf einmal quer durch die Alpen bis nach Bad Gastein führen. Dabei will ich nur auf Skiern und im Zug oder Seilbahn unterwegs sein. Klingt ziemlich verrückt, ich weiß, ist aber so ein Ding, was ich immer schon mal machen wollte, sozusagen anstatt Heli-Skiing in Kanada.

Freitag
Erster Skitag in Les 3 Vallées von Orelle bis Courchevel
Übernachtung in Bozel

Samstag
Skifahren in La Plagne-Les Arc
Übernachtung La Rosiere gegenüber

Sonntag
Skifahren La Rosiere/La Thuile
Weiterfahrt von La Thuile über Courmayeur Chamonix
Übernachtung in Chamonix

Montag
Skifahren in Chamonix-Balme
Zugfahrt von Vallorcine
Übernachtung in Martigny

Dienstag
Skifahren in Verbier
Busfahrt von Veysonnaz nach Sion
Übernachtung in Sierre

Mittwoch
Standseilbahn von Sierre nach Crans Montana
Skifahren in Crans
Zug von Sierre nach Mörel Übernachtung dort

Donnerstag
Skifahren Riederalp Fiesch
Zug nach Andermatt
Übernachtung Andermatt

Freitag
Skifahren von Andermatt nach Disentis
Abends Zug von Disentis nach Ilanz
Und von Ilanz nach Chur
Übernachtung in Chur

Samstag
Skibus 08:30 Uhr von Chur nach Churwalde
Arosa Lenzerheide Skifahren
Nachmittags 16:36 Uhr Skibus nach Tiefencastel --> Zug nach Davos
Übernachtung in Davos Dorf

Sonntag
Skifahren Davos, Abfahrt nach Küblis
Zugfahrt durch Lichtenstein nach Feldkirch-Schruns
Übernachtung in Bludenz (bei schlechten Bedingungen in Galltür hier nach St.Anton)

Montag
Skifahren Silvretta Montafon
Übernachtung im Talende

Dienstag
Wanderung nach Galtür über Kops Stausee
Oder "Skisafari"
Abfahrt über Skipisten Silvrettapark Galtür
Übernachtung in Galtür

Mittwoch
Überfahrt Ischgl-Samnaun
Bustransfer Samnaun-Compatsch, beim Kreuz - Nauders, Bergkastelbahn 16:17 stündlich 1h Bus
Übernachtung in Nauders

Donnerstag
Nauders/Schöneben Skifahren
Bustransfer 16:33 stündlich nach Mals Bahnhof (20 Minuten)
Zug nach Bozen ( 17:03 oder 17:22; 2h)
Bus nach Seiser Alm
Übernachten in Seis

Freitag:
Skifahren in Seis/ St. Ulrich
Sellaronda Übernachtung in Kurfar Alta/Badia

Samstag
Einstieg in Alta Badia, mittags Überfahrt zum Kronplatz
Skifahren am Kronplatz Abends 16:32 von Bruneck-Nord Zug nach Gastein über Lienz
Ankunft Gastein 20:16

Sonntag
Skifahren Dorf-Gastein Großarl Postbus 09:17 oder 09:47 Uhr nach Alpendorf
Überfahrt nach Flachau, dort Skibus am Enshof 11:41 Uhr nach Radstadt
An 12:08 Uhr an Postamt Radstadt Weiterfahrt Bus 12:29 Uhr
An 12:52 Uhr Gleiming Reiteralm Überfahrt nach Schladming

Rückfahrt 16:31 Uhr ab Schladming; An 21:14 Linz Hbf 20:04 Uhr
Nachtzug ab Linz 21:38 Uhr

Montag
Ankunft Hamburg Dammtor 08:55 Uhr

Ich habe einen Teil der Reise schon mal hier gepostet, als ich von Zermatt mit dem Zug zurück nach Gastein wollte. Die guten Tipps aus jenem Post habe ich bereits berücksichtigt.

Das Hauptproblem sehe ich darin, dass man bis auf die Tage im Super-Dolomiti leider 15 Tageskarten braucht und das ziemlich teuer wird.

Any educated guess, anyone?
 
eine richtig geile Idee - nennt sich unter Gleitschirmfliegern, welche das meist als Hike & Fly (also hochlaatschen, weiterfliegen, Übernachten tbc.) machen Transalp!

Frage: Unterkünfte für nur eine Nacht sind gerade im Winter oft schwierig. Wie willst das bewerkstelligen?
 
Geile Idee!
Der Ansatz gefällt mir, das mit den Tagespässen hängt sich halt schon rein.

tom75 schrieb:
warum nimmst nicht noch dreizinnen mit oder kals/matrei?
Hab mir was ähnliches über Sillian und Sexten gedacht, da kommt man sonst auch nie hin, oder fährt nur durch...

Btw wieso nicht von Schröcken/Warth übers Rendl nach Ischgl/Kappl, braucht man zwar Felle und im Idealfall nen Guide, aber das fällt auch nicht mehr ins Gewicht.
Wäre halte ne mördergeile Etappe sowohl ski-, als auch landschaftstechnisch, in Kombination mit Nauders wären das drei verschiedene Welten direkt hintereinander.
Wennst nen Paznauner Guide nimmst, läßt sich das sicher auch organisieren, dass er die Tourenski stellt und deine Latten ins Paznaun befördert werden, denn sein Auto muss ja auch zurück!
 
Das liebe ich ja an diesem Forum: Man kann noch so freakige Idee posten und man bekommt sofort Input und merkt, "Hey, da draußen gibt es noch andere, gleichgesinnte Ski-Freaks!"

Also natürlich werde ich berichten, auch hier im Forum. Um den ganzen einen richtigen Rahmen zu geben, habe ich dazu auch eine Homepage gebaut:

https://www.alp-x.com

Unfassbar, aber die Domain war noch frei (ich hoffe Link ist o.k. mit den Forum Rules).

Den Tipp mit den Hangglidern werde ich dankbar aufnehmen, danach habe ich bisher noch überhaupt nicht gegoogelt. Bei der vorherrschenden Windrichtung bietet sich aber wahrscheinlich genau die West-Ost-Traverse eher an. Bin gespannt, was ich dazu noch finde.

Also selbstgesetzte Regel ist: Kein Flugzeug, kein Auto, ich habe ja dazu schon einiges hier im Forum gepostet. Es sind nur Eisenbahn, Seilbahn, Skibus und Ski erlaubt. Und damit es auch ein bisschen knifflig wird, muss jeder Tag ein Skitag sein, sonst wäre es ja trivial. Das hilft zugleich, den Zeitaufwand kompakt zu halten.

Ich freue mich vor allem darauf, bestimmte Abfahrten nehmen zu können, wo man sonst denkt, es könnte knapp werden mit der Rückkehr ins Hotel. Ich werde ja alles bei mir tragen und daher kann man einfach weiter reisen.

Als Zugticket werde ich wohl die Interrrail Variante 7-Tage variabel wählen, weil man teilweise ja nur auf kurzen Strecken die Bahn benutzt. Problem bleiben die Übernachtungen und die Tageskarten.
 
biofleisch schrieb:
eine richtig geile Idee - nennt sich unter Gleitschirmfliegern, welche das meist als Hike & Fly (also hochlaatschen, weiterfliegen, Übernachten tbc.) machen Transalp!

Frage: Unterkünfte für nur eine Nacht sind gerade im Winter oft schwierig. Wie willst das bewerkstelligen?

Das wird vor allem eine Kostenfrage sein. Geplant ist die Tour für Anfang März, da ist erfahrungsgemäß das Wetter und die Lage überschaubar und es ist ziemlich leer. Ich schwanke noch zwischen spontaner Buchung am jeweiligen Abend und fixem Frühbucher-Rabatt. Vielleicht eine Mischung davon. Hoffe da auch auf Input hier im Forum. Teuer wird es allemal.
 
L&S schrieb:
tom75 schrieb:
warum nimmst nicht noch dreizinnen mit oder kals/matrei?
Hab mir was ähnliches über Sillian und Sexten gedacht, da kommt man sonst auch nie hin, oder fährt nur durch...

Btw wieso nicht von Schröcken/Warth übers Rendl nach Ischgl/Kappl, braucht man zwar Felle und im Idealfall nen Guide, aber das fällt auch nicht mehr ins Gewicht.
Wäre halte ne mördergeile Etappe sowohl ski-, als auch landschaftstechnisch, in Kombination mit Nauders wären das drei verschiedene Welten direkt hintereinander.
Wennst nen Paznauner Guide nimmst, läßt sich das sicher auch organisieren, dass er die Tourenski stellt und deine Latten ins Paznaun befördert werden, denn sein Auto muss ja auch zurück!

Ja, alles richtig, gibt so viele Ecken, wo man noch hin könnte, aber Route steht mehr oder weniger. Es gibt noch eine Variante, wo ich von Genf direkt nach Chamonix fahren würde, aber das ist zweite Wahl. Ich habe da wirklich Stunden und Tage vor Open snow map und openrailwaymaps.org verbracht. Und es soll halt schon komplett Westen Richtung ganz im Osten (hochalpin) sein.

Ich möchte ganz bewusst auf Touren mit Fellen und Guides verzichten, weil ich zeigen will, dass dies ein Projekt für jedermann ist. Hintergrund ist: Jeder kann und darf gerne mit dem Auto in die Alpen fahren oder sogar fliegen. Man muss es aber nicht. Man kommt fast überall auch mit dem Zug hin. Man kann die Alpen sogar im Preußenschuss und Zug komplett durchqueren, wenn man sich drauf einlässt.
 
Sehr spannendes Vorhaben :top:
Kreon100 schrieb:
Ich freue mich vor allem darauf, bestimmte Abfahrten nehmen zu können, wo man sonst denkt, es könnte knapp werden mit der Rückkehr ins Hotel. Ich werde ja alles bei mir tragen und daher kann man einfach weiter reisen.
Wie machst Du es denn mit dem Gepäck für die zwei Wochen? Klar gibt es Schließfächer, aber gerade in den großen Gebieten wird ja Dein Startpunkt am Morgen nicht dem Endpunkt am Ende des Skitages entsprechen oder doch? Oder nur ein Schlüpper für zwei Wochen :lol:
 
snowflat schrieb:
Sehr spannendes Vorhaben :top:
Kreon100 schrieb:
Ich freue mich vor allem darauf, bestimmte Abfahrten nehmen zu können, wo man sonst denkt, es könnte knapp werden mit der Rückkehr ins Hotel. Ich werde ja alles bei mir tragen und daher kann man einfach weiter reisen.
Wie machst Du es denn mit dem Gepäck für die zwei Wochen? Klar gibt es Schließfächer, aber gerade in den großen Gebieten wird ja Dein Startpunkt am Morgen nicht dem Endpunkt am Ende des Skitages entsprechen oder doch? Oder nur ein Schlüpper für zwei Wochen :lol:

Richtige Frage und genau die richtige Vermutung, dass ich in vielen Skischaukeln ja auch gar nicht zurück an den Einstiegsort komme. Lösung: "Rei-in-der-Tube"

Ich werde einen 40 L Rucksack auf haben, in dem sich nur ein Satz Unterwäsche, eine Ersatz-Isojacke, Schlafsachen, Zahnbürste, Einwegrasierer, surface-go-Laptop und Turnschuhe befinden. Abends wird auf dem Zimmer gewechselt und durchgewaschen. Muss gehen!
 
Geht.
Gepäck wird immer überschätzt. Ich hatte auf MTB Alpen-x IMMER zuviel dabei.
In vielen Hotels/Pensionen wirst auch in der Maschine waschen dürfen.

Gruss,

Thomas
 
Kreon100 schrieb:
Abends Zug von Disentis nach Ilanz
Und von Ilanz nach Chur
Nur so aus Gwunder: Wieso unterteilst Du das? Disentis-Chur ist immer ein durchgehender Zug.

Samstag
Skibus 08:30 Uhr von Chur nach Churwalde
Arosa Lenzerheide Skifahren
Nachmittags 16:36 Uhr Skibus nach Tiefencastel --> Zug nach Davos
Übernachtung in Davos Dorf
M.E. noch schöner wäre die Fahrt von Chur nach Arosa mit dem Zug. Dann mit den Skis durchs ganze Skigebiet und am südlichsten Punkt auf Lenzerheide den direkten Bus von Lenzerheide nach Davos nehmen. Gibt noch etwas mehr den Touch von „mit den Skis reisen“
 
ski-chrigel schrieb:
Kreon100 schrieb:
Abends Zug von Disentis nach Ilanz
Und von Ilanz nach Chur
Nur so aus Gwunder: Wieso unterteilst Du das? Disentis-Chur ist immer ein durchgehender Zug.

Das ist der Ortsunkundigkeit und der langen Planung geschuldet. Es ist richtig, dass am Ende der Etappe in der Nähe von Chur übernachtet wird. Es soll ja keine reinen "Reisetage" geben, außer vielleicht bei Wetternotlagen.
Samstag
Skibus 08:30 Uhr von Chur nach Churwalde
Arosa Lenzerheide Skifahren
Nachmittags 16:36 Uhr Skibus nach Tiefencastel --> Zug nach Davos
Übernachtung in Davos Dorf
M.E. noch schöner wäre die Fahrt von Chur nach Arosa mit dem Zug. Dann mit den Skis durchs ganze Skigebiet und am südlichsten Punkt auf Lenzerheide den direkten Bus von Lenzerheide nach Davos nehmen. Gibt noch etwas mehr den Touch von „mit den Skis reisen“

Absolut richtig und so ist es auch geplant und nur dann entspricht es auch der Intention "auf Ski reisen", wie Du richtig schreibst. Sorry missverständlich geschrieben, hattest Du mir glaube ich auch schon vor zwei Jahren empfohlen und hatte ich so aufgenommen, die Zugfahrt soll auch schön sein. Ursprünglich hatte ich aber Ost-West-Querung vor und dann wäre ich aus dem Süden ins Tal gekommen und hätte versucht, auf der Hochebene von Churwalde/Pradaschier nach Brambruesch zu kommen. Nun habe ich es umgeschmissen und da holpert es an manchen Etappen vielleicht noch etwas. Aber eigentlich sollte es mit Zugverbindungen etc. grob passen.

Hast Du eine Idee, wie man das Problem Liftkarten angehen kann? Es fällt ja jeden Tag eine Tageskarte zum Vollpreis an. Gibt es da zumindest auf Teilstrecken einen Skiverbund oder so etwas? Die Liftunternehmen hatte ich teilweise schon wegen Sonderkonditionen angeschrieben, die sind da leider meist sehr zugeknöpft.
 
Ich habe mir die Route gerade mal angeschaut. Eine tolle Idee.
Bis zum Kronplatz wirklich eine astreine Planung, allerdings könnte man zwischen Bruneck und Gastein noch einiges einbauen.
Hast du das aus Zeitgründen die Möglichkeiten bewusst liegen lassen?
Die letzte Etappe ist auch sportlich angesetzt. Auf der 4 Berge Schaukel darf dann zeitlich nichts mehr schief gehen.
 
Kreon100 schrieb:
Hast Du eine Idee, wie man das Problem Liftkarten angehen kann? Es fällt ja jeden Tag eine Tageskarte zum Vollpreis an. Gibt es da zumindest auf Teilstrecken einen Skiverbund oder so etwas? Die Liftunternehmen hatte ich teilweise schon wegen Sonderkonditionen angeschrieben, die sind da leider meist sehr zugeknöpft.
Ich denke, Du wirst da um Tageskarten nicht rumkommen. Meines Wissens gibt es nichts in der Art, was Du suchst. Wenn Du das Wetterrisiko nicht scheust, lohnt es sich, die Tickets weit im Voraus zu kaufen. Fast alle Deiner Skigebiete in Graubünden haben dynamische Preise. Da kannst Du viel Geld sparen. Aber bei richtig schlechtem Wetter hast Du dann aber auch viel verloren.
 
Du könntest natürlich schon versuchen, im Vorhinein alle Seilbahnunternehmen anschreiben und ihnen Deinen Plan erklären, natürlich mitteilen, dass Du für eine renommierte Internetplattform schreibst :wink: und um ein Freiticket oder eine Ermäßigung bitten. Mein Freund Jimmy Petterson macht das auch immer so und ist meistens erfolgreich damit. (Allerdings ist er wohl in einschlägigen Kreisen etwas bekannter). Einen Versuch wäre es jedenfalls wert. Und vielleicht könnte man einen Bericht auch in einer "richtigen" Zeitschrift unterbringen.
 
fürchte auch der einfache Weg ist in den sauren Apfel beißen und die Tages Karten schlucken, der schwierige ist die Gesellschaften zu nerven und eventuell auch über die Tourismus Verbände zu gehen, Telefonate wirken wahrscheinlich wunder, aber ein nicht zu unterschätzender Zeit
Aufwand... wenn die Story gut wird klappt es beim nächsten Projekt mit mehr Sponsoren sicher 😏
nicht vergessen zu schreiben wie toll das Essen ist 😉
 
basti.ethal schrieb:
Ich habe mir die Route gerade mal angeschaut. Eine tolle Idee.
Bis zum Kronplatz wirklich eine astreine Planung, allerdings könnte man zwischen Bruneck und Gastein noch einiges einbauen.
Hast du das aus Zeitgründen die Möglichkeiten bewusst liegen lassen?
Glaub der hatte sich zwei Wochen als Limit gesetzt... theoretisch gäb's am Weg ja noch genügend Skigebiete, dass man die Tour auch auf drei oder vier Wochen ausdehnen könnte und trotzdem in jedem Gebiet nur einen Tag fährt :wink:
 
Coole Idee.
Bedeutet aber auch das du das Gepäck für 2 Wochen im Rücksack ständig bei dir haben willst, richtig?
Wenn Talstation am Morgen = Talstation am Abend ist, wohl deponieren, aber bsp. bei Montafon-Galtür natürlich mitnehmen.
Ich versuche gerade eine Vorstellung davon zu bekommen was da an Gepäck mit muss. Im Winter habe ich das Gefühl, ich brauche einfach mehr Sachen als bs. im Sommer.
Ok, man spart das Zelt und den Schlafsack (oder den nicht?) aber das würde mich daran auch sehr interssieren.
Wo ist die Übernachtung geplant? Eher Hütte oder FeWo/Hotel? Wäschewaschgelegenheiten?
Habe gerade die Packliste entdeckt.
Skiwachs/Kantenschelifer, wirklich?
 
valdebagnes schrieb:
Coole Idee.
Bedeutet aber auch das du das Gepäck für 2 Wochen im Rücksack ständig bei dir haben willst, richtig?
Korrekt!
Wenn Talstation am Morgen = Talstation am Abend ist, wohl deponieren, aber bsp. bei Montafon-Galtür natürlich mitnehmen.
Deponieren wird nur ein oder zweimal möglich sein.
Ich versuche gerade eine Vorstellung davon zu bekommen was da an Gepäck mit muss. Im Winter habe ich das Gefühl, ich brauche einfach mehr Sachen als bs. im Sommer.
Ok, man spart das Zelt und den Schlafsack (oder den nicht?) aber das würde mich daran auch sehr interssieren.
Wo ist die Übernachtung geplant? Eher Hütte oder FeWo/Hotel? Wäschewaschgelegenheiten?
Habe gerade die Packliste entdeckt.
Skiwachs/Kantenschelifer, wirklich?
Ja logisch, Skiwachs ohne Bügeleisen, nur ein Block Wachs und eine kleine Feile, das ist nicht viel Gewicht, spart mir aber Geld, das ich für die teuren Tageskarten ausgeben kann.
Übernachtet wird in Pensionen immer etwas außerhalb mit guter Skibus-Anbindung. Durchgewaschen wird das Funktionsshirt, die Skisocken und die Unterhose am Abend im Waschbecken mit Rei-in-der-Tube. Auf "Räuberzivil" wie Jeans und T-Shirt und zweite, ausgeh-feine Jacke wird verzichtet. In einer Pizzeria oder Resto wird man auch in Skiklamotte klar kommen.

Ich habe einen 40 L Rucksack von Blue-Ice gefunden, mit dem man gut fahren kann, das schwerste sind die Straßenschuhe
 
basti.ethal schrieb:
Ich habe mir die Route gerade mal angeschaut. Eine tolle Idee.
Bis zum Kronplatz wirklich eine astreine Planung, allerdings könnte man zwischen Bruneck und Gastein noch einiges einbauen.
Hast du das aus Zeitgründen die Möglichkeiten bewusst liegen lassen?
Die letzte Etappe ist auch sportlich angesetzt. Auf der 4 Berge Schaukel darf dann zeitlich nichts mehr schief gehen.

Also die Etappe Kronplatz-Bad Gastein war im Grunde der Anfang allen Übels, weil ich da mal als erstes die Zug-Zeiten raus gesucht hatte und ganz erstaunt war, dass man trotz der relativ weiten Entfernung dank guter Zuganbindung noch bequem nach dem vollen Skitag mit dem Zug in das andere Ressort fahren kann und zwar in beide Richtungen. Gastein ist für mich als Gastein-Fanboy natürlich gesetzt und auch angemessene Schluss-Etappe. Wer es mal in Teilen versuchen will, dem empfehle ich dann noch die weitere Querung von Dorfgastein über Wagrain Flachau nach Schladming , alles bequem an einem Tag mit Skibussen zu schaffen und dann in Wels in den Nachtzug.

Ob ich das dann noch dran hängen werde, weiß ich noch nicht, die Tour durch Ski-Amadée habe ich schon so oft gemacht. Und es ist richtig, gute zwei Wochen reichen dann auch, mit An- und Abreise sind es dann schon fast drei Wochen, die ich aufwenden und der Familie verargumentieren muss. :naja:

Wenn man wegen schlechter Bedingungen einen Abzweig nehmen muss und über St. Anton rein kommt, dann wird man vielleicht auch eine gute Variante über Skiwelt Wilder Kaiser und dann Saalbach/Zell-am-See finden, aber die Gegend kenne ich schon sehr gut, ich wollte mal südlich längs. Vom Kronplatz wieder hoch nach Insbruck zu fahren, würde dem Gedanken einer möglichst geraden Durchquerung zuwiderlaufen, nach meinem Gefühl wenigstens.
 
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