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Melchsee-Frutt 1. Januar 2023 - Neujahrsfrühlingsski

Melchsee-Frutt 1. Januar 2023 - Neujahrsfrühlingsski

Anfahrt: Ettlingen - A5 - Basel - A2 - Luzern - Kerns - Stöckalp in 2:45 h
Wetter: Sonnig, spätnachmittags allmählich wolkig, +5 bis +8°C
Schnee: Im Höhengebiet 10-50 cm fester Altschnee, darunter 30-50 cm Maschinenschnee
Anlagen geöffnet: Alle außer SCHL Bettenalp (Schneemangel)
Wartezeit: Keine
Gefallen: Relativ sonnenreiches Januarskifahren ohne Andrang
Nicht gefallen: Nix (gemessen an der Gesamtschneesituation)
Bewertung: 6 von 6 Punkten

Den Neujahrstag nutze ich gern nach sehr, sehr kurzer Nacht zum Skifahren in entfernteren Gebieten, die am Wochenende oft überlaufen sind. Wegen der schneemangelbedingt nur partiellen Anlagenöffnung im Allgäu machte diesmal die Zentralschweiz das Rennen. Wegen des Frühlingswetters in den letzten Tagen des alten Jahres musste ich hoch hinaus. Im Engelberger Skigebiet am Titlis gibt es wegen der strikten Nordausrichtung während des niedrigen Sonnenstandes von Dezember und Januar kaum Sonne auf den Skihängen. Melchsee-Frutt meldete fast alle Anlagen und Pisten geöffnet und bietet wegen teils flacheren Terrains wesentlich mehr Sonneneinstrahlung, also wurde es meine Wahl. Fünfzehn Jahre war ich nicht mehr dort, weil ich mich damals mehrfach über die schwache Öffnungsperformance und über Saisonschluss noch vor Ostern geärgert hatte. Unser Geld hat dann stattdessen Engelberg bekommen.

Auf neujahrsleerer Autobahn war die Anfahrt ab Ettlingen in gerade mal 2:45 h zu schaffen. Ich fuhr durchs völlig grüne Melchtal und rollte kurz nach Betriebsbeginn um 9:05 Uhr auf den Parkplatz in Stöckalp, von wo die Zubringerbahnen nach Melchsee-Frutt starten. Keine Wartezeit an der Kasse. Über die Single Line kam ich nach 30 Sekunden in die zweite verfügbare EUB-Kabine, besetzt mit britischen Gästen ... mit kultivierten Konversation, denn es waren Kinder dabei. Wo die Briten ihre Unterkunft hatten, war nicht zu belauschen. Bei der Bergfahrt war zu sehen, dass der Nordhang zwischen Stöckalp und Melchsee-Frutt kaum Schnee hatte. Oben freute ich mich über die Naturschneelage im Chaletdorf Melchsee-Frutt und die winterliche Impression des zugefrorenen Melchsees. Melchsee-Frutt stand bei mir früher mal auf einer Stufe mit den Chaletdörfern des Aletschgebiets ... man könnte im Winter mehr draus machen, wenn einerseits die Seilbahngesellschaft wollte und wenn andererseits endlich die Verbindung mit Meiringen-Hasliberg auf der anderen Seite des Glogghuis käme.

Die meisten Skigäste von Melchsee-Frutt müssen zunächst den gefällelosen, langen Seillift über den zugefrorenen Melchsee benutzen, der die Distanz zwischen Ort bzw. Zubringer-EUB und der KSB Erzegg bzw. dem SCHL Balmeregg überwindet. Die interessante Anlage mit Handschuhmörderseil verfügt über zwei Zwischenstützen ... selten bei Seilliften. Zum Einstieg der KSB Erzegg muss man eine steile Rampe aufsteigen, das ist maximal doof gelöst. Nur wer ihr letztes Pistenstück mit viel Speed nimmt, kann die Rampe hochfahren - wenn Platz ist. In der KSB Erzegg freute ich mich über den schönen Sonnenschein am Neujahrstag im Wintersportambiente. Allein dafür hatte sich die lange Fahrt hierher schon gelohnt. Ihre Abfahrt nahm ich jedoch zunächst nur einmal, denn das wichtigste Ziel in Melchsee-Frutt ist für mich der Zweikilometerschlepplift Balmeregg, eine Garaventa-Anlage von 1988. So geht Schweizer Schlepplift-Klassik, auch wenn dieser Lift vergleichsweise gar nicht mal sooo alt ist. T-Stütze um T-Stütze gleitet man bis zum finalen Steilstück dahin ... neu für mich war eine neu gestaltete Portalstütze mit Lawinenschutz-Betonblock mittendrin. Da muss wohl irgendwann in den letzten Jahren eine Lawine eine Stütze abgeräumt haben. Wahrscheinlich ist das auch irgendwo im Forum dokumentiert. An der Bergstation Balmeregg gibt's den schönen Blick auf die Berner Viertausender. Eine Aufstiegsspur auf den Buckel 15 Höhenmeter über dem Liftausstieg fehlte diesmal leider. An anderer Stelle auf dem Grat zwischen Balmeregg und Erzegg hatte ich das ausprobiert, war aber sofort bis zum Knie versunken. Also ließ ich es bei meinem Besuch bleiben.

Nach einigen Skirunden Balmeregg - teils im Sonnenschein, teils im Schatten - meldete sich der Hunger, denn ich war früh aufgestanden und ohne richtiges Frühstück losgefahren. Das einzige "richtige" Bergrestaurant im sonnigen Höhengebiet von Melchsee-Frutt ist das auf dem Bonistock, also nahm ich die alte, einspurige Pendelbahn dort hinauf. Glück gehabt, kaum war ich drin, fuhr sie los. Früher haben wir dort schon mal 20 unnötige Minuten gewartet, weil die Bahn selbst am Wochenende nach Takt fuhr ... unzumutbar. Da ich schon um halb Zwölf einkehrte, war es im Bergrestaurant leer, das Personal entstresst, ich bekam einen schönen Außentisch in der Sonne, und das Essen war auch noch lecker. So soll's sein.

Vom Bonistock aus sind auch die anspruchsvolleren Abfahrten hinunter in Richtung Stöckalp zu erreichen. Ich erwartete sie vollständig im Schatten und wurde weitgehend bestätigt. Die Beschneiung hatte die unterhalb 1800 m schneearmen Hänge mit einer guten Maschinenschneedecke versorgt, die wegen des lange zurückliegenden letzten Schneefalls mittlerweile teils hart zu fahren war ... aber immerhin überhaupt. Schneemangelbedingt war auch der interessante Kurvenschlepplift Bettenalp außer Betrieb - ohne Schneedecke keine Lifttrasse. Ich fuhr die beiden schwarzen Abfahrten bis hinunter zum Cheselenfirst. Das ging besser als erwartet, wenn auch Abschnitte der steilen Pisten fest oder aufgefahren waren. Am Cheselenfirst war zu sehen, dass die Talabfahrt bis Stöckalp auf 1080 m tatsächlich geöffnet war. Aber die wollte ich jetzt noch nicht.

Mangels Sonne hielt ich mich nicht lange zwischen Bonistock und Stöckalp auf und fuhr mit den beiden Sesselbahnen Jäst und Bonistock wieder auf selbigen zurück. Vom Bonistock führt die teils schmale, interessante blaue Piste hinunter ins Chaletdorf von Melchsee-Frutt, aber topografisch bedingt leider nicht direkt zur Talstation der Bonistock-Pendelbahn. Dadurch hat sie keinen Wiederholungscharakter, was wegen der schönen Sonnenexposition zumindest im Dezember und Januar schade ist. Wer zu KSB Erzegg oder SCHL Balmeregg möchte, muss wieder den langen Zubringer-Seillift über den See benutzen.

Den größten Teil des Nachmittags verbrachte ich auf den mal mehr, mal weniger in der Januarsonne gelegenen Abfahrten an Erzegg und Balmeregg. Ab 15:00 h lagen schließlich auch die Abfahrten an der Erzegg im Schatten. Da die direkte Talabfahrt von Melchsee-Frutt auf der Autostraße nach Stöckalp schneemangelbedingt gesperrt war, machte ich mich final nochmals auf den Weg zur Bonistock-Pendelbahn. Der Bonistock liegt als letzter Punkt von Melchsee-Frutt noch in der Sonne, doch diese wurde genau bei meiner Ankunft erstmals an diesem Tag von einer Wolke verdeckt. Egal, nach einer kurzen Einkehr ging es zum zweiten und letzten Mal auf die schwarzen Abfahrten zur Bettenalp, weiter zum Cheselenfirst und von dort weiter auf die Talabfahrt - alle immer noch passabel zu fahren, was bei der miserablen Gesamtschneelage in den Alpen bemerkenswert war.

Fazit:
Man kann mit der Auswahl des Ziels ja auch mal Glück haben - ich durfte einen wunderbaren Neujahrs-Skitag auf Melchsee-Frutt verbringen, der nur wenig an den aktuellen üblen Schneemangel in den Alpen erinnerte, sondern mehr an genussreiches Frühjahrsskifahren.

P.S.:
Die Bergbahngesellschaft von Melchsee-Frutt hat übrigens 15 Jahre nach meinem letzten Besuch bemerkt, dass man ein Höhenskigebiet über 2000 m betreibt, und macht 2023 erst nach Ostermontag am 11. April Saisonschluss.
Wenn man dort noch weiter über den eigenen Schatten springt, wird man im Jahr 2038 bemerken, dass die kantonalen Osterferien mindestens eine Woche länger dauern und dass die Chaletgäste den Skibetrieb entsprechend länger frequentieren würden - wenigstens eine Teilöffnung. Ich gebe die Hoffnung nicht auf ... :D So aber werden die Chalets auf Melchsee-Frutt mitten in der Frühjahrsskisaison zwangsgeräumt.

69 Fotos vom Neujahrsskitag auf Melchsee-Frutt:

Pistenplan Melchsee-Frutt samt Öffnungsstatus.
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Unattraktive Parkplatzimpression in Stöckalp: Doch, weiter oben ist ein Skigebiet. :D
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EUB-Bergfahrt nach Melchsee-Frutt kurz vor Erreichen der Bergstation.
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Rückblick der EUB-Trasse von der Bergstation aus.
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Teilimpression des Chaletdorfs Melchsee-Frutt.
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Blick durchs grüne Melchtal ins Mittelland.
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Auf Melchsee-Frutt gibt es nicht nur Chalets, sondern auch Hotels. Der Architekt scheint früher in der DDR Plattenbauten gebaut zu haben ...
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Der zugefrorene Melchsee und die Skihänge Erzegg und Balmeregg.
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Melchsee-Frutt hat vor einigen Jahren diesen Fahrstuhl von Dorfhöhe zum Seeufer gebaut. Schön geht anders. Der Skigast nimmt den Ziehweg zur Seilliftstation nahe der sichtbaren Kapelle.
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Seillift über den zugefrorenen Melchsee zur KSB Erzegg.
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KSB Erzegg in der Neujahrsmorgensonne.
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Rückblick Trasse KSB Erzegg.
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KSB Erzegg vom Ausstieg aus gesehen.
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Blaue Piste Erzegg.
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SCHL Balmeregg, mein Favorit auf Melchsee-Frutt.
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Rückblick Trasse SCHL Balmeregg von der Bergstation gesehen.
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Zoom zum Triftgletscher von Dammastock und Tieralplistock.
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Doppelte Sonnenlichtreflektion der Fenster des Hotels Frutt und des Melchsees.
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Morgens noch schattige Piste des SCHL Balmeregg.
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Piste SCHL Balmeregg weiter unten.
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Zoom vom Ausstieg SCHL Balmeregg auf die Berner Viertausender.
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Wenn man noch stärker auf Rosenlauihorn und Wetterhorn zoomt, fällt unten rechts im Bild die Bergstation Planplatten des Skigebiets Meiringen-Hasliberg auf.
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Bergstation Planplatten im Maximalzoom.
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Gratabfahrt von der Balmeregg zur Erzegg.
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Auf der Abfahrt Erzegg gelandet.
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Fahrt hinüber zur Talstation der PB Bonistock.
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Bergrestaurant Bonistock.
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Pendelbahn Bonistock im Rückblick.
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Nach der Mittagseinkehr geht's vom Bonistock weiter auf die nordseitigen Abfahrten hinunter in Richtung Stöckalp.
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Abfahrt Bonistock.
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Dito im Rückblick.
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Weiter hinunter Richtung Bettenalp.
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Und mit der KSB Bonistock wieder bergauf.
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Oben hat sie sogar Sonne. :D
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Bei der folgenden Abfahrt geht es noch eine Etage tiefer bis Cheselen.
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2KSB Jäst zurück in Richtung Bonistock. 2KSBn kenne ich nur in Melchsee-Frutt. :D
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Und nochmal hinauf mit der KSB Bonistock.
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Die blaue Abfahrt 2 hat mich wieder ins Ortszentrum gebracht.
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Nochmal der zugefrorene Melchsee.
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Zwischendurch ein Zoom von Melchsee-Frutt zum Titlis. SCHL Rotegg, KSB Iceflyer, Bergstation Kleintitlis und unten die KSB Jochstock sind zu erkennen.
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Wieder mit dem Seillift über den Melchsee.
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Trasse SCHL Balmeregg im Zoom.
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Skihänge Erzegg und Balmeregg.
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Sonne im SCHL Balmeregg.
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Beim SCHL Balmeregg wurde irgendwann eine Stütze durch diese lawinensichere Version ersetzt.
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Frühnachmittäglicher Zoom auf Berner 4000er ...
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... und Bergstation Planplatten.
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Bergstation SCHL Balmeregg
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Schwarze Abfahrt Balmeregg.
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Dito kurz vorm Auslauf.
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Die Sonne sinkt am SCHL Balmeregg wieder hinter den Grat.
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Zoom zum Triftgletscher von Dammastock und Tieralplistock bei anderer Beleuchtung.
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Verbindungsabfahrt Balmeregg-Erzegg.
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Nachmittags ist im Januar immer noch Sonne am Skihang Erzegg.
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Viel Sonne. :D
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Doch irgendwann ...
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... wird sie auch hier weniger.
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Letzte Impression von der Erzegg.
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Noch ein Spätnachmittagsfoto der Berner 4000er von der Bergstation Balmeregg.
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Dann geht es mit der PB Bonistock ...
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... über die steile Felskante ...
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... hinauf zum Bergrestaurant Bonistock, von wo die Talabfahrt startet.
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Abfahrtsimpression ...
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... von der Piste Bonistock im Schatten.
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Weiter hinab nach Cheselen ...
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... über ein Steilstück ...
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... an der Sesselbahnstation vorbei ...
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... auf die Talabfahrt.
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Auslauf der Talabfahrt an der EUB-Talstation Stöckalp.
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Top Beitrag
Habe selten so ein ausführliches und interessanten gelesen hat mich richtig gefesselt 👍
 
Vielen Dank für die nette Rückmeldung! :D
Ich weiß, Dein Stammgebiet ist Andermatt. Das ist für meinen Neujahrsskiausflug aber zu weit für mich entfernt (>3 h), sonst wäre ich gern auch dort gefahren.
Den Melchsee-Frutt-Bericht zu schreiben, ist mir leicht gefallen, weil der Tag einfach so gut verlief. Freut mich, wenn er "fesselt"!
 
Bis zum Mittag störten auf den Abfahrten nirgends irgendwelche Steine. Wenige apere Stellen waren mit Stangen gut markiert bzw. abgesperrt. Lediglich die Querung von der Erzegg zur Bonistock-PB hatte im Steilhang arg wenig Schnee mit etwas Dreck drin.
Erst ab dem frühen Nachmittag kam im stark frequentierten, unteren Teil der Erzegg-Abfahrt an den durchgefahrenen Stellen Eis mit einigen Steinchen durch. Ansonsten - tadellos.
Ich hatte einen so guten Pistenzustand erhofft, aber nicht unbedingt erwartet. Wie oben geschrieben - man kann ja mal Glück haben. :D Auch die anderen Skigäste freuten sich in den belauschten Gesprächen über die gute Schneesituation auf den Abfahrten.
 
Vielen Dank für den tollen Bericht. Es sieht ja wirklich nach guter Pistenlage aus. :D Aber das Gebiet und Titlis werden jetzt sicher komplett überrannt. Alle anderen Gebiete der Zentralschweiz haben ja zu oder einen sehr kleinen Rumpfbetrieb.
 
Der Bericht zeigt, dass die Schneelage nicht ganz überall historisch schlecht ist. :D
War nämlich vor ein paar Jahren das einzige Mal dort, um genau die selbe Jahreszeit und es waren tatsächlich weniger Anlagen offen (aufgrund der Schneelage).
 
Schneegott schrieb:
Aber das Gebiet und Titlis werden jetzt sicher komplett überrannt.
Der Titlis bestimmt. Wie bekannt oder beliebt Melchsee-Frutt bei den Einheimischen ist, kann ich nicht beurteilen. Schon möglich, dass das Skigebiet wegen des nicht immer professionellen Betriebsverhaltens in den vergangenen Jahren an Beliebtheit verloren hat. Jedenfalls muss Melchsee-Frutt bereits mit den "Blick Winter Awards" werben. :lach:
Vielleicht kommt ein Forenmitglied in der Januarferienwoche noch nach Melchsee-Frutt und kann über den Andrang berichten.

sking schrieb:
Der Bericht zeigt, dass die Schneelage nicht ganz überall historisch schlecht ist. :D
War nämlich vor ein paar Jahren das einzige Mal dort, um genau die selbe Jahreszeit und es waren tatsächlich weniger Anlagen offen (aufgrund der Schneelage).
Vielleicht wurde in Melchsee-Frutt der Schneimeister gewechselt, oder man hat die vorhandenen Frostfenster konsequenter zum Beschneien genutzt als der Mitbewerb, wer weiß. Ansonsten hilft natürlich die Höhenlage der Schneeschüssel rund um den Melchsee.
 
Danke für die Fotos! Den Erzegg-Schlepper habe ich leider nicht mehr erlebt. Das Terrain der Erzegg ist klassisches Schleppliftgelände ... die KSB Erzegg wurde dort eigentlich nur für die Blaupistenfahrer und Familien hingestellt. Die danken es und stellen einen großen Teil der Gäste von Melchsee-Frutt. Auch die Snowboarder wissen die KSB Erzegg zu schätzen ... im Balmeregg-Schlepper findet man kaum welche.
 
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