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22.1.23: Lenk-Betelberg & -Adelboden

Gestern hatte ich einen Anlass in der Lenk, bei dem es jeweils so viel Apéro gibt, dass ich nicht hätte heimfahren können, sodass es sich anbot, dieses Skigebiet heute erstmals zu erkunden. Für die Übernachtung suchte ich mir auf Booking ein Hotel im Zentrum von Lenk. „Dank“ diesem Fehlgriff (wie kommen die bloss auf 8.4 Punkte???) weiss ich nun wieder mal, wieso die Schweizer Hotels einen so schlechten Ruf haben: Alt, teuer, keine Gegenleistung. Für die 180.- im Einzelzimmer mit Frühstück würde ich statt des abgefackten 3*-Hotel hier in AT oder IT ein tolles 4*-Hotel mit allem drum und dran bekommen. Ich erspare Euch die Bilder dazu. Stellvertretend nur das neueste Feature eines offenbar neu in der Schweiz ansässigen Startups namens „PTT“ ;-), das im Zimmer auf mich wartete:
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Lenk-Betelberg
Der Blick aus dem Hotelfenster ist nicht so erquickend: Neblig und leichter Schneefall. Aber wie sich später zeigen wird, wird es deutlich besser als erwartet.
Es ist ja interessant, dass die ersten Skibusse hier deutlich nach Betriebsbeginn erst fahren. So ist es dann auch nicht erstaunlich, dass ich nach meinem 8minütigen Fussmarsch durch das winterliche Lenk menschenseelenalleine um 8.30 Uhr an der Talstation stehe. Andernorts ist um diese Zeit an einem Sonntag die Hölle los
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Offenbar sind sie sich so frühe Besucher auch gar nicht gewöhnt. Zwar kann ich sofort einsteigen, aber die Bahn hält dauernd an und ist auch noch nicht fertig ausgaragiert.
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Die Piste 6 hat eine dünne Neuschneeauflage und ist super zu fahren. Nach dem Patrouilleur seiner Spur bin ich der erste. Je weiter unten je mehr Neuschnee, aber dank der Kälte ist dieser superleicht.
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Generell ist aber diese Gondel doch recht mühsam, immer viele Halte und langsam. Daher wähle ich dann nach zwei Fahrten die Walleck-Variante.
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Die ersten Aufhellungen kommen.
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Die Pisten hier sind aber eher auf der flacheren Seite. Aber es macht Spass. Wenig los und immer gute Bodensicht.
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Dann trete ich die letzte Abfahrt hier an, um um 11.36 Uhr den Bus zum Metsch zu nehmen.
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Lenk-Adelboden
Oha, hier ist deutlich mehr los. Entsprechend sind auch die Pisten schon viel stärker in Mitleidenschaft gezogen.
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Die Sonne kämpft sich immer wieder durch:
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Edit 15.30 Uhr:
Die schwarze 30 ist fürchterlich eisig. Sehr unangenehm.
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Ach ja, wir sind ja im Berner Oberland, da hat es die vielen Seiteneinstiege:
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Krass, wie ausgeprägt heute der Luv-Lee-Effekt spielt. Bei dem Ostwind ist das Wetter auf der Adelbodner Seit viel schlechter, der Nebel reicht viel weiter runter.
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Was für eine dämliche Talabfahrt. Die hätte ich auslassen sollen.
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Generell überzeugt mich die Adelbodner Seite überhaupt nicht. Viel zu viele Ziehwege, Flachstücke und Gegensteigungen. Genau so, wie mich ski-Andy vor Jahren mal gewarnt hatte.
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Und die EUB verlangsamt auch dauernd. Wieso?
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Chuenisbärgli ist nicht schön zu fahren. Eisig mit Haufen.
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Schade auch, dass das Gebiet nur bis 2200m geht. So kam man nie über den Nebel raus. Höhergelegene Skigebiete zeigten wunderbare Webcambilder.

Insgesamt kein schlechter Tag, aber so richtig kann mich Adelboden-Lenk nicht überzeugen.
 
ski-chrigel schrieb:
Gestern hatte ich einen Anlass in der Lenk, bei dem es jeweils so viel Apéro gibt, dass ich nicht hätte heimfahren können, [...]
Apéro oder Aperol? Oder Apéro mit Aperol? :lach:

ski-chrigel schrieb:
[...] wieso die Schweizer Hotels einen so schlechten Ruf haben: Alt, teuer, keine Gegenleistung. Für die 180.- im Einzelzimmer mit Frühstück würde ich statt des abgefackten 3*-Hotel hier in AT oder IT ein tolles 4*-Hotel mit allem drum und dran bekommen.
Das kann ich von meinen letzten Besuchen in Schweizer Dreisternehotels weitestgehend bestätigen. Und da ich in der Schweiz meistens zum Zweck des Skifahrens übernachte und nicht zum Urlaubmachen, werden es seitdem 1*-2*-Unterkünfte. Dann stimmt das Preis-Leistungs-Verhältnis wieder einigermassen.

ski-chrigel schrieb:
Stellvertretend nur das neueste Feature eines offenbar neu in der Schweiz ansässigen Startups namens „PTT“ ;-), das im Zimmer auf mich wartete:
Das ist die Budgetausführung des Modells PTT für 3*. Die Komfortausführung für 4*-5* hat eine Wählscheibe. :lach:

ski-chrigel schrieb:
Es ist ja interessant, dass die ersten Skibusse hier deutlich nach Betriebsbeginn erst fahren.
Als ich vor diversen Jahren die Busverbindung Betelberg-Metsch zwecks Rückkehr nach Adelboden am Nachmittag prüfte, war sie so dünn und mit Ende deutlich vor Betriebsschluss getaktet, dass wir lieber nicht am Betelberg gefahren sind, um nicht in der Lenk hängenzubleiben.
 
Harzwinter schrieb:
Apéro oder Aperol? Oder Apéro mit Aperol? :lach:
Vor allem viel Weiss- und Rotwein.

werden es seitdem 1*-2*-Unterkünfte. Dann stimmt das Preis-Leistungs-Verhältnis wieder einigermassen.
Wenn dieses Hotel 90.- bis 100.- gekostet hätte, wäre alles ok gewesen. So aber stimmt es überhaupt nicht.

Das ist die Budgetausführung des Modells PTT für 3*. Die Komfortausführung für 4*-5* hat eine Wählscheibe. :lach:
Dann wäre der Lift aber unpassend futuristisch ;-)
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Als ich vor diversen Jahren die Busverbindung Betelberg-Metsch zwecks Rückkehr nach Adelboden am Nachmittag prüfte, war sie so dünn und mit Ende deutlich vor Betriebsschluss getaktet, dass wir lieber nicht am Betelberg gefahren sind, um nicht in der Lenk hängenzubleiben.
Dann muss das geändert haben. Sie fahren ab 8.36 Uhr bis 17.17 Uhr alle halbe Stunde. Das ist völlig ok.
 
Harzwinter schrieb:
ski-chrigel schrieb:
Es ist ja interessant, dass die ersten Skibusse hier deutlich nach Betriebsbeginn erst fahren.
Als ich vor diversen Jahren die Busverbindung Betelberg-Metsch zwecks Rückkehr nach Adelboden am Nachmittag prüfte, war sie so dünn und mit Ende deutlich vor Betriebsschluss getaktet, dass wir lieber nicht am Betelberg gefahren sind, um nicht in der Lenk hängenzubleiben.
Heute Halbstundentakt bis nach Betriebschluss: https://afabus.ch/app/u/2019/08/l284-r-talstbetelberg.pdf
Da hat sich seit die neue 10-personen Gondelbahn nach Metsch-Stand vielleicht etwass gebessert.
Muss aber sagen, dass Betelberg ziemlich schnell langweilig wird. Nur die Tschuggen und die Wallegg machen richtig spass.

Aber tatsächlich Blöd dass man rund Betriebsbeginn nicht bei der Metschbahn kommen kann mit einem Skibus.
(noch blöder ist es halt, das der Bus der durch die Chaletsiedlungen am Bühlberg fahrt, nicht im Skipass inbegriffen ist).
 
Ergänzend zum obigen Fazit:
Dass das Skigebiet mich nicht ganz überzeugt, hat nichts mit den genialen italienischen Pisten zu tun, die ich letzte Woche wieder erleben durfte. Fehlen tun die aber, wie fast überall in der Schweiz, hier natürlich auch.
 
Danke für den amüsanten Bericht aus einer Ecke, die ich überhaupt noch nicht kenne!

Sind wir in Graubünden so verwöhnt, oder ist es bei uns einfach wirklich so gut, wie sonst kaum in der Schweiz?

Ein wenig Spassbremse muss ich trotzdem spielen: Nach meinen jüngsten Besuchen in US-amerikanischen Resorts muss ich trotzdem auch erwähnen, dass auch die Bündner noch seeehr viel Luft nach oben haben!
 
Offenbar sind sie sich so frühe Besucher auch gar nicht gewöhnt.

Kenn ich;)

Lenk ist klassisches Ziel für Chalet/Fewo. Die Hotels abseits vom Hof taugen nichts.
Mit der Tschuggen (6) hast du anfangs quasi schon mit die beste Piste erwischt. Die KSB hoch heißt übrigens Wallegg. Drüben in Adelboden ist's oft schnell abgefahren und/oder abgeweht. An leeren Tagen kann man die rot-schwarzen an der Luegli KSB schön wiederholen. Am SL Guetfläck ist nachmittags in der Sonne oder im Park nett.
 
schafruegg schrieb:
Sind wir in Graubünden so verwöhnt, oder ist es bei uns einfach wirklich so gut, wie sonst kaum in der Schweiz?

Lustig wie sich die Meinungen unterscheiden.
Graubünden hat gegen die Westschweiz meiner Meinung nach nicht den Hauch einer Chance. Vorallem wegen der vielen Leute. Nicht selten höre ich Leute schwärmen wie toll Ischgl-Samnaun, Lenzerheide, Davos, Andermatt-Sedrun etc. wäre und wenn man diese Leute dann nach den Portes du Soleil oder 4 Vallees fragt, sagen sie: Noch nie gehört ist es eher klein? :lach:
 
schafruegg schrieb:
Sind wir in Graubünden so verwöhnt, oder ist es bei uns einfach wirklich so gut, wie sonst kaum in der Schweiz?
Uhhh, steile These. Wenn genügend AF‘ler dies lesen, könnte da gleich eine heftige Diskussion folgen…
Wir sind im Bündnerland sicher etwas verwöhnt, aber es gibt schon einge Destinationen, die mithalten können. Adelboden-Lenk gehört mE. nicht dazu. Aber Zermatt zB schlägt locker alles in Graubünden.

Ein wenig Spassbremse muss ich trotzdem spielen: Nach meinen jüngsten Besuchen in US-amerikanischen Resorts muss ich trotzdem auch erwähnen, dass auch die Bündner noch seeehr viel Luft nach oben haben!
Wieso Spassbremse? Südtirol ist Graubünden auch meilenweit voraus.
Von den USA kenne ich nur die Bilder der alten fixgeklemmten Poma-Sessel. Irgendwie kann ich mir den Vorsprung da gar nicht vorstellen. Bin gespannt auf Deine Berichte, falls sie denn mal folgen.

judyclt schrieb:
Mit der Tschuggen (6) hast du anfangs quasi schon mit die beste Piste erwischt.
Die sah auf dem Pistenplan schon gut aus, drum bin ich grad dort hingesteuert. Sie hätte Italien-Potential, aber sie ist halt dafür zu wenig planiert.

Die KSB hoch heißt übrigens Wallegg.
War ja nahe dran ;-)
Danke.

An leeren Tagen kann man die rot-schwarzen an der Luegli KSB schön wiederholen. Am SL Guetfläck ist nachmittags in der Sonne oder im Park nett.
Die rote am Luegli hat ne hässliche Gegensteigung. Die schwarze war geschlossen. Und Guetfläck der Lift ebenfalls.
 
Seilbahnfan 05 schrieb:
schafruegg schrieb:
Sind wir in Graubünden so verwöhnt, oder ist es bei uns einfach wirklich so gut, wie sonst kaum in der Schweiz?

Lustig wie sich die Meinungen unterscheiden.
Graubünden hat gegen die Westschweiz meiner Meinung nach nicht den Hauch einer Chance. Vorallem wegen der vielen Leute. Nicht selten höre ich Leute schwärmen wie toll Ischgl-Samnaun, Lenzerheide, Davos, Andermatt-Sedrun etc. wäre und wenn man diese Leute dann nach den Portes du Soleil oder 4 Vallees fragt, sagen sie: Noch nie gehört ist es eher klein? :lach:
Naja, sowohl 4V als auch PdS haben gewaltige Nachteile. Jojos Bilder aus den PdS muss ich nicht erwähnen. Die gegenüber Graubünden abfallende Liftqualität auch nicht und das wichtige Verbindungspisten nicht präpariert werden ist auch so ein Romandie/Frankreich-Problem.
Aber ja, Ischgl-Samnaun und Arosa-Lenzerheide sind wirklich oft zu voll.
 
ski-chrigel schrieb:
Naja, sowohl 4V als auch PdS haben gewaltige Nachteile. Jojos Bilder aus den PdS muss ich nicht erwähnen. Die gegenüber Graubünden abfallende Liftqualität auch nicht und das wichtige Verbindungspisten nicht präpariert werden ist auch so ein Romandie/Frankreich-Problem.
Aber ja, Ischgl-Samnaun und Arosa-Lenzerheide sind wirklich oft zu voll.
Ich habe ja garnicht geschrieben das PDS und 4V das beste der Schweiz wäre. Ich habe bloss geschrieben das viele Leute nicht über den eigenen Tellerrand zu schauen wissen...
Desweiteren würde ich (für mich persönlich, ja Meinungen sind verschieden) die Nachteile dieser Gebiete eher Eigenheiten nennen.
Abfallende Liftqualität und unpräparierte Verbindungspisten sind für mich kein Problem, denn es macht nicht nur Spass ab und zu gefordert zu werden, sondern es schreckt auch noch den Grossteil der Skifahrer ab, was wiederum mehr Platz auf den Pisten gibt.
 
ski-chrigel schrieb:
Die rote am Luegli hat ne hässliche Gegensteigung. Die schwarze war geschlossen. Und Guetfläck der Lift ebenfalls.

Uh, dann muss die Schneelage wirklich schlecht sein. Ist wg. der eher tiefen Lage aber leider auch keine Seltenheit.
Nein, Südtiroler Autobahnen darf man da nicht erwarten, das stimmt.
Grundsätzlich sehe ich das auch so: Adelboden ist kein top Gebiet und braucht viel Schnee und wenig Leute. Lenk klein, aber besser. Bevor ich ewig nach 4V oder PdS anreise, aber lieber dort hin. Oder gleich Zermatt oder VdA oder Südtirol.
 
Weil du im Schneesituationstopic gefragt hast, ob niemand vom AF hier fährt: Doch, ich war in der ersten Januarwoche dort. Aber die Verhältnisse waren zum Abgewöhnen, deswegen gab es nicht mehr Infos. (Ich wäre nicht vor Ort gewesen, wenn ich nicht als Leiter in einem Lager gewesen wäre.)
Zur angerissenen Diskussion bzgl. der besten Regionen. Ich persönlich würde pauschal sagen: Wallis > Graubünden >> Berner Oberland.

Im Berner Oberland trifft man nur selten wirklich gute Verhältnisse an. Entweder sind die Schneeverhältnisse nicht toll oder die Pisten sind völlig überfüllt. Das Wallis gefällt mir im Moment besser, da auf den Pisten ebenfalls meist mehr Platz bleibt als im Bündnerland. Gibt natürlich Ausnahmen wie das Rinerhorn, Savognin... Und bei schlechter Naturschneelage sind die 4V halt schon sehr stark, da kann wohl im Bünderland nur Corviglia, ggf. noch Samnaun (?) mithalten.
 
Die Diskussion der steilen These von schafruegg müsst Ihr schon mit ihm führen. Für mich sind komfortable Lifte wichtig und da gibt es ein eindeutiges Ost-West-Gefälle, weshalb ich Schleitheims Ranking so pauschal nicht unterschreiben würde. Aber ist alles eine Frage der Prioritätensetzung und Geschmäcker. Klar ist, dass es Adelboden-Lenk auf meiner Hitliste nicht so weit nach oben schafft.
 
ski-chrigel schrieb:
Die rote am Luegli hat ne hässliche Gegensteigung. Die schwarze war geschlossen. Und Guetfläck der Lift ebenfalls.

Die rote am Luegli hat doch keine Gegensteigung, die man nicht mit etwas Schwung überfahren kann? Eher fand ich den Einstieg der schwarzen etwas zäh, da man Schwung für den Ziehweg braucht. Finde die Pisten an Luegli und Aebi sowie am SL Stand-Sandiger Boden die brauchbarsten Ecken auf Adelbodner Seite.

Ansonsten kann ich dein Fazit zu Adelboden-Lenk zu 100% nachvollziehen. Gerade die Ziehwege, die mangelnden Höhenmeter und ständigen Versätze in den Pisten sind Nachteile des Gebiets. Auch mit der Weltcuppiste am Chuenisbärgli bin ich nicht warm geworden. Dafür haben der Ort und die Hütten irgendwie Flair…

In Lenk hat es dagegen an der EUB zum Metschstand und am SL Guetfläck geniale, breite und recht steile Carvinghänge. Und die Nebengebiete Betelberg, Tschentenalp und allen voran Elsigen-Metsch haben richtig schöne Abfahrten die man bei einem Wochenbesuch nicht auslassen sollte.

Danke für den Bericht!
 
Also gestern hatte es eine Gegensteigung. Entweder ist es nicht die übliche Strecke oder ich konnte wegen dem Nebel nicht genug früh laufen lassen. Jedenfalls musste ich hochstochern.
 
talent schrieb:
ski-chrigel schrieb:
Die rote am Luegli hat ne hässliche Gegensteigung. Die schwarze war geschlossen. Und Guetfläck der Lift ebenfalls.

Die rote am Luegli hat doch keine Gegensteigung, die man nicht mit etwas Schwung überfahren kann? Eher fand ich den Einstieg der schwarzen etwas zäh, da man Schwung für den Ziehweg braucht. Finde die Pisten an Luegli und Aebi sowie am SL Stand-Sandiger Boden die brauchbarsten Ecken auf Adelbodner Seite.

Ansonsten kann ich dein Fazit zu Adelboden-Lenk zu 100% nachvollziehen. Gerade die Ziehwege, die mangelnden Höhenmeter und ständigen Versätze in den Pisten sind Nachteile des Gebiets. Auch mit der Weltcuppiste am Chuenisbärgli bin ich nicht warm geworden. Dafür haben der Ort und die Hütten irgendwie Flair…

In Lenk hat es dagegen an der EUB zum Metschstand und am SL Guetfläck geniale, breite und recht steile Carvinghänge. Und die Nebengebiete Betelberg, Tschentenalp und allen voran Elsigen-Metsch haben richtig schöne Abfahrten die man bei einem Wochenbesuch nicht auslassen sollte.

Danke für den Bericht!
So habe ich dieses Skigebiet, wo ich seit 2017 aber nicht mehr war, auch in Erinnerung. Mit schönes Wetter hat es mir da immer viel Spass gemacht. Mit Neuschnee und/oder durchgezogen Wetter gibt es Tatsächlig ein paar ärgerliche Gegenansteige.

Wegen schaffrueg's Vergleich mit die Bündner Skigebieten: im Vergleich mit Laax oder ALH (aber auch mit andere Gebieten aus Berner Oberland wie Jungfrau Region) sind die Preisen für Skipässen deutlich niedricher (CHF 67 in Adelboden/Lenk für einer Tageskarte). Und dann hat man, z.B. im Vergleich mit Obersaxen (CHF 63) doch deutlich mehr geöffnet und auch viel mehr Beschneiungsmöglichtkeiten. Auch hat man in Adelboden/Lenk schon länger doch ziemlich viel komfortable Lifte. Verhaltnismässig ist es da ziemlich preiswert.
 
Für CH finde ich das PLV dort auch annehmbar.
 
joepert schrieb:
Wegen schaffrueg's Vergleich mit die Bündner Skigebieten: im Vergleich mit Laax oder ALH (aber auch mit andere Gebieten aus Berner Oberland wie Jungfrau Region) sind die Preisen für Skipässen deutlich niedricher (CHF 67 in Adelboden/Lenk für einer Tageskarte). Und dann hat man, z.B. im Vergleich mit Obersaxen (CHF 63) doch deutlich mehr geöffnet und auch viel mehr Beschneiungsmöglichtkeiten. Auch hat man in Adelboden/Lenk schon länger doch ziemlich viel komfortable Lifte. Verhaltnismässig ist es da ziemlich preiswert.

Da hast du einen Punkt - das PLV ist eindeutig ein Argument für Adelboden. Dabei ist das Gebiet von Bern und vom Mittelland gut erreichbar und somit halbwegs attraktiv für Wochenendgäste. Andererseits mag die Beschneiung besser ausgebaut sein, aber das Gebiet ist auch nicht sehr hoch gelegen was immer wieder ein Problem ist wie man diese Saison und auch schon früher gesehen hat.
Ich finde auch dass sich der Ort Adelboden in den letzten Jahren gemacht hat. Da ist mit dem Revier Hotel, mit dem Aparthotel am Dorfplatz sowie dem geplanten Hotel an der Talstation einiges in Bewegung.
 
ski-chrigel schrieb:
Was für eine dämliche Talabfahrt. Die hätte ich auslassen sollen.
Generell überzeugt mich die Adelbodner Seite überhaupt nicht. Viel zu viele Ziehwege, Flachstücke und Gegensteigungen.
Sehe ich als Boarder genauso, viele mühsame Stellen auf der Adelbodner Seite und die Talabfahrt kann man knicken. Früher ging der Teil bis Rehärti noch so halbwegs. Dort gab es einen Lift Richtung Chuenisbärgli, mit dem man sich den Rest der Talabfahrt ersparen konnte. Den hat man aber anscheinend abgebaut. Naja egal, ich war schon lange nicht mehr da ..
 
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