Lagazuoi und Cinque Torri (Dolomiten) / 13. Februar 2024

Lagazuoi und Cinque Torri (Dolomiten) / 13. Februar 2024

Anfahrt: Wolkenstein - Grödnerjoch - Alta Badia - La Ila - Armentarola in 0:45 h. Zurück identisch.
Wetter: Sonnig, 0°C bis +5°C
Schnee: Ca. 50-100 cm Naturschnee
Anlagen in Betrieb: Alle
Wartezeiten: Shuttletaxi Falzaregopass 5 min, PB Lagazuoi 10 min, sonst keine erwähnenswerten
Gefallen: Landschaftlich absolut großartiges Gebiet; genug Naturschnee; Uralt-DSB Fedare; Einkehr Rifugio Fedare
Nicht gefallen: Nix
Bewertung: 6 von 6 Punkten

Wenn man seinen Faschingsurlaub in Gröden verbringt, ist der Faschingsdienstag ein guter Termin für einen Skiausflug in eine Gegend, in der es kein Fasching gibt, also außerhalb Südtirols. Wir wählten Lagazuoi und Cinque Torri in Richtung Cortina d'Ampezzo. Schon zwei Jahre zuvor wollten wir hier einen Teilskitag verbringen, blieben dann aber lieber ganztags an der Tofana in Cortina. Am Lagazuoi waren wir 2018 per Ski ab Wolkenstein, aber für die Weiterfahrt bis zu den Cinque Torri reichte damals die Zeit wegen erforderlicher Ski-Rückfahrt nach Wolkenstein nicht aus. Um vor Ort also mehr Zeit zu haben, fuhren wir diesmal mit dem Auto übers Grödnerjoch nach Armentarola und von dort mit nur 5 Minuten Wartezeit mit dem üblichen Shuttletaxi für 8 Euro pro Person hinauf zum Falzaregopass. Mit 1-2 Kabinen bzw. 10 Minuten hielt sich die Wartezeit auch an der Pendelbahn Lagazuoi in Grenzen. Erstmals konnten wir die Abfahrt vom Lagazuoi zur Passhöhe befahren - sehr schön! Nach Überqueren der Passstraße landet man an 3SB und SCHL Col Gallina, wo die Zeit in den 1990ern stehen geblieben ist ... trotz vorwiegend blauer Abfahrten ebenfalls schön. Über eine lange Ziehwegabfahrt im Talboden teils offen, teils durch Wald ging es weiter hinab zur Lokalität Bai de Dones. Von hier fährt eine zu Stoßzeiten gut frequentierte 4KSB hinauf zu den Cinque Torri, einer berühmten, aber nicht hohen Kletterfelsenformation auf einem Höhenrücken über Cortina. Hierhin und auf den benachbarten Aussichtsberg Nuvolau bin ich sogar schon in den 1990er Jahren mit meinem Vater gewandert. Eigentlich bestehen die Cinque Torri aus mehr als 5 Klettertürmen, jedoch seit 2004, als ein kleinerer von ihnen umfiel, aus einem weniger. Die Nachbarschaft der Türme bietet eine schöne Landschaft zum Skifahren. Unterhalb der Türme startet die DSB Averau in die Forcella Averau unterhalb des gleichnamigen Berges und bietet eine aussichtsreiche Abfahrt. Rückseitig befindet sich die wohl schönste Abfahrt des Gebiets hinunter zur Lokalität Fedare an der Straße zum Passo Giau. Die leere, sonnige Terrasse der Fedare-Hütte wurde unsere Mittagseinkehr - Preisempfehlung! Die DSB Fedare ist der Anlagen-Methusalem des Gebiets, eine Leitner-Anlage von 1973 aus dem Liftmuseum, 51 Jahre alt. Toll - bis auf die in den Beinbereich hineinragende Auflagestütze für den Schließbügel, an der man sich beim Einsteigen schmerzhaft die Wade stoßen und verletzen kann. Das hätte eigentlich schon 1973 so nicht gebaut werden dürfen. Gegen 14:30 machten wir uns von der Forcella Nuvolau auf den Rückweg. Um die Talstation der PB Lagazuoi auf dem Falzaregopass zu erreichen, nimmt man die abfahrtslose Rückbringer-DSB Croda Negra und nach recht langer Abfahrt quer über den Hang die bereits eingangs befahrenen DSB und SCHL Col Gallina. Vom Lagazuoi nahmen wir schließlich die lange gleichnamige Abfahrt ins Alta Badia durch tolle Dolomitenfelsen hinunter zum Ausgangspunkt der Tagestour, Armentarola.

Fazit: Wer einen Dolomiti Superski-Pass hat, aber noch nicht an den Cinque Torri Ski gefahren ist, sollte das Gebiet mitnehmen. Panorama und Ambiente sind genial, die Abfahrten schön.

Leider musste der großartige Tag mit 76 Fotos verewigt werden: :D

Das Shuttletaxi bringt uns von Armentarola im Alta Badia hinauf zum Falzaregopass in Richtung Cortina d'Ampezzo.
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Auf dem Falzaregopass steht gegenüber der Talstation der Lagazuoi-Bahn diese hübsche Kapelle, die Vorbild eines jahrzehntelang verkauften Modellbausatzes von Faller ist.
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Für Skifahrer ist die Pendelbahn Lagazuoi allerdings wichtiger. :D
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Steil und stützenlos fährt die Agudio-Bahn von 1988 den Kleinen Lagazuoi hinauf.
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Gegenüber befindet sich das kleine Skigebiet Col Gallina mit Verbindung zum Skigebiet Cinque Torri. Hinten Monte Pelmo und Civetta.
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Ausfahrt der PB Lagazuoi aus der Bergstation gegen Civetta, Agner-Gruppe und Cimon de la Pala.
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Tofanagruppe vom Lagazuoi gesehen. Auf der Rückseite des mittleren Gipfels, der Tofana di Mezzo, befindet sich die Bergstation der Tofana-Seilbahn von Cortina.
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Das über einen Treppenaufstieg erreichbare Rifugio Lagazuoi besuchen wir diesmal nicht. Beim Besuch 2018 war es unsere Mittagseinkehr. Aber diesmal sind wir viel früher dran.
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Blick von der Lagazuoi-Terrasse auf die Skiabfahrt, die sich ein Stück weiter unten nach Armentarola (links) und zum Falzaregopass (rechts) aufgabelt.
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Blick von der Lagazuoi-Terrasse zur Sorapis und zum Antelao.
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Blick von der Lagazuoi-Terrasse aufs Skigebiet Cinque Torri. In Bildmitte links steht der Torre Grande im Gelände. Obendrüber Croda dal Lago, Monte Formin und Monte Pelmo.
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Dann geht es auf die rote Abfahrt ...
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... vom Lagazuoi ...
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... zum Falzaregopass.
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Kurz vor der Passhöhe zweigen wir ab zum Teilskigebiet Col Gallina.
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Das kleine Skigebiet Col Gallina besteht aus einer Sesselbahn unten ...
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... und einem Schlepplift oben.
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Lagazuoi-Panorama von der Bergstation des Schlepplifts Col Gallina.
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Einmal nehmen wir die Abfahrt Col Gallina ...
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... bis hinunter zur Sesselbahn, falls wir auf dem Rückweg keine Zeit mehr dafür haben.
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Dann geht es auf die lange Ziehwegverbindung von den Col Gallina-Liften ...
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... zur KSB Cinque Torri, der einzigen schnellen Sesselbahn im Gebiet. Und da ist dann auch tatsächlich ein wenig Andrang. Hinten kommt die abfahrtslose Zubringerbahn von Cortina aus dem Wald.
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Trasse KSB Cinque Torri gegen den Averau.
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Falls jemand nicht weiß, wo er sich befindet. :D
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Rifugio Scoiattoli mit den Cinque Torri in Bildmitte. Warum heißen Hotels und Hütten im Italienischen eigentlich mal Scoiattolo (Singular) und mal Scoiattoli (Plural)? Eichhörnchen heißt das auf deutsch.
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Weiter geht's mit der DSB Averau, die ein zugeschneites Blockfeld überfährt.
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Und auf der Südseite der Forcella Averau, wo sich die Sesselbahnbergstationen befinden, führt die Abfahrt Nuvolau als vielleicht schönste des Skigebiets hinunter zur Alpsiedlung Fedare an der Passstraße des Passo Giau.
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Von der Abfahrt hat man einen tollen Blick auf Marmolada und Gran Vernel.
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Weiter hinab ...
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... nach Fedare an der Giaupass-Straße. Hinter dem Talstationsgebäude der Sesselbahn befindet sich das Restaurant Rifugio Fedare. Lecker, schnell und Preisempfehlung!
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Glöckchen auf der Terrasse des Rifugio Fedare.
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Die DSB Fedare ist mein Anlagenhighlight im Gebiet: Eine bis auf die Sessel quasi originale Leitner-DSB von 1973, das DSB-Original mit den roten Rollen. So sahen damals alle Leitner DSB-Stationsausfahrten aus.
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Auch das klassische Talstationsgebäude der DSB Fedare steht noch so da wie 1973 erbaut. :D
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Trasse DSB Fedare.
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Und noch die Trasse der DSB Fedare im Rückblick.
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Nun fahren wir aber wieder auf der Nordseite der Forcella Averau hinungter zu den Cinque Torri. Gegenüber die Tofana di Rozes, am rechten Bildrand unterm Monte Cristallo das ergrünte Cortina d'Ampezzo. Als wir an Fasching 2022 für einen Tagesausflug in Cortina waren, sah es dort genau so unwinterlich aus. Klimawandelbedingt wird das wohl auch nichts mehr.
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Abfahrt von den Cinque Torri zur gleichnamigen KSB ...
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... und mit derselben wieder hinauf.
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Die Cinque Torri solo ...
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... und in ihrer landschaftlich eindrucksvollen Umgebung.
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Eine Abfahrt auf der deutlich kupierten Rennpiste Lino Lacedelli, benannt übrigens nach einem der Erstbesteiger des K2, geboren in Cortina.
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Blick aus der Sesselbahn Cinque Torri auf Piste und Sesselbahn Averau.
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Einstieg Sesselbahn Averau mit Förderband.
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Warum sollte eine fixgeklemmte Sesselbahn mit ganz gewöhnlichem Förderbandeinstieg und schäbigen 2,8 m/sec nur für erfahrene Skifahrer geeignet sein? Kapier' ich nicht.
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Aber märchenhaft schön sind die ersten Meter in ihr. :D
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In der Forcella Averau kann man die weitgehend originalen 1973er Leitner Bergstationsstützen der DSB Fedare mit ihren roten Rollen bewundern.
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Nochmal runter auf dem Südhang nach Fedare, ...
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... wo wir nochmals die Zeitreise nach 1973 im DSB-Einstieg antreten.
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Bergrestaurant in der Forcella Averau, Panorama und Bergstation DSB Fedare.
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Dann verlassen wir das Skigebiet Cinque Torri mit der moderneren Rückbringer-DSB Croda Negra, die steil und auf ihrer südausgerichteten Trassenseite abfahrtslos in eine Felsscharte hinaufführt.
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Rückblick aus der DSB Croda Negra.
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Die einzige Abfahrt der DSB Croda Negra befindet sich auf der Nordseite des Kamms und führt zu Sesselbahn und Schlepplift Col Gallina zurück, ...
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... mit denen man zum Falzaregopass und der Pendelbahn Lagazuoi zurückkommt.
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Blick vom Lagazuoi zum Antelao, wegen seiner Trapezform und seines Steilabbruchs mit 2200 Höhenmetern mein Dolomiten-Lieblingsberg. Unten links im Wald das kleine Skigebiet von San Vito di Cadore mit zwei Sesselbahnen und einem Schlepplift.
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Wieder blicken wir von der Bergstation Lagazuoi die nachmittags bereits schattig werdende Piste hinab zu deren Gabelung.
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Rückblick von der Piste zur Bergstation Lagazuoi.
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Dann fahren wir die lange und landschaftlich einmalige Lagazuoi-Abfahrt hinunter in Richtung Armentarola im Alta Badia.
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Auch sie liegt an einem Februarnachmittag in Teilen bereits im Bergschatten.
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Hier hätte man in den 1960ern glatt eine der deutschen Winnetou-Verfilmungen drehen können. :D
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Weiter hinab auf der Lagazuoi-Abfahrt, nun wieder in der Sonne.
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Mächtige Impressionen.
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Weiter an der Scotoni-Hütte vorbei.
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Nochmals über ein schattiges Steilstück.
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Die felsige Nordwand des Sass Dlacia ist voller Quellen, die im Winter zu Eisfällen gefrieren und Eiskletterer anlocken.
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Ausfahrt aus dem Val Sciaré.
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An der Capanna Alpina kann man wahlweise mit dem Skibus nach Armentarola fahren, oder man nimmt die flache Schussstrecke zum Horse Lift. :D
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Aufstellung nehmen am Seil des Pferdelifts ... und aufpassen, dass man nicht durch Pferdeäpfel fährt. :D
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Und so sieht das Ganze von vorn aus. Wegen der fast gefällelosen Wegtrasse des Pferdeschlittens gibt es erfreulicherweise keine Stürze.
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Alle Skifahrer, die noch auf Ski in ihre Unterkünfte im Alta Badia müssen, nehmen den dadurch überlasteten Skilift Armentarola. Wir auch, aber wir wollen ...
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... nur noch in San Ciascian ...
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... mit der EUB Piz Sorega ...
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... auf einen Abschlusskaffee in der Sonne auf den Berg.
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Im Nachmittagsschatten geht es vom Piz Sorega mit Blick auf die allmählich die Farben des Abendrots annehmenden Faneswände ...
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... zurück zum Parkplatz in Armentarola. Rund 45 Minuten später sind wir nach der Fahrt übers Grödnerjoch wieder in Wolkenstein.
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Vielen Dank für den schönen Bericht und die tollen Fotos. Vielleicht sollten wir das auch nochmal so machen. Auf Ski von Wolkenstein hat es zwar auch geklappt - aber es war dann doch ein Hetze, und wir konnten das Gebiet um die 5 Torri nicht vollständig erkunden (insbesondere auch weder die Abfahrt nach Fedare noch in die andere Richtung von Averau wieder zurück zu den 5 Torri).

Frage 1: Wie ist die Parksituation in Armentarola?
Frage 2: Wann seid Ihr in Armentarola mit dem Auto morgens angekommen und mit dem Taxi losgestartet?
 
In Armentarola gibt es einen öffentlichen Bezahlparkplatz neben dem gleichnamigen Hotel, dort, wo auch das Shuttletaxi auf den Falzaregopass abfährt. Die beiden anderen auf der Karte eingetragenen Parkplätze gehören zu Unterkünften. Einen kostenlosen Parkplatz gibt es ca. 1 km weiter talaufwärts am Langlaufzentrum in Sciaré, aber der hilft niemandem, der das Shuttletaxi benutzen möchte.

Wir waren um kurz vor neun Uhr am Bezahlparkplatz, da wurden noch 18 freie Parkplätze angezeigt. Unsere Parkgebühr bis ca. 17 Uhr betrug 9 Euro. Ins Shuttletaxi sind wir um ca. 9:20 Uhr gestiegen. Die Zeit bis dahin haben wir mit Skischuhanziehen, WC im Hotel Armentarola und 5 min Warten in der noch kurzen Taxischlange verbracht.
 
Auch für den Extra-Bericht vielen Dank. Lagazoi-Abfahrt sind wir 2023 auch gefahren, wunderschön. Ausser die Schiebestrecke am Schluss 8O .

Aus Unkenntnis hatten wir die 5-Torri nicht mitgenommen. Beim nächsten Mal, auch aufgrund deiner tollen Berichterstattung und Bilder, ist das ein Muss. Vielleicht auch mit der Gondelbahn bis nach Cortina, um dann wieder an der Tofana zu fahren.
 
Danke für diesen detaillierten Bericht mit vielen Fotos, der insbesondere deshalb für mich interessant ist, weil ich nächste Woche, wenn es das Wetter zulässt, den Langazuoi besuchen wollte.
Mein Plan war in Coravara einzusteigen dann direkt nach Armentarola von da mit dem Bus/Taxi zum Langzuoi, dann nach einer Fahrt mit der PB Richtung und der roten Pisten zurück zum Pass mit der EUB nach Cortina und zur Tofana rauf. Danach wieder zurück und über die Cinque Torre und Fedare Richtung Langazuoi und zur finalen Abfahrt zurück nach Armentarola und dann wieder zurück nach Corvara.
Ist das realistisch machbar an einem Tag? Ohne Wiederholung wären das 25 Lifte, was für die Dolomiten ja recht wenig ist für eine Tag...
Wie lange sind üblicherweise die Wartezeiten bei den Taxen am morgen (9:00 bis 9:30) in Armentarola?
 
Machbar ist das sicherlich ohne weiteres. Ob Du dann viel Freude an dem Besuch hast, ist die andere Frage. So wird es doch ein ziemliches Tempodrücken, das kaum Wiederholungsfahrten an denjenigen Hängen zulässt, die Dir gefallen. Darum haben wir sowohl Cortina/Tofana als auch Lagazuoi/Cinque Torri als Autoausflüge gemacht, um die Zeit vor Ort genießen zu können.

In Armentarola haben wir diesmal um 9:15 Uhr 5 min aufs Shuttletaxi gewartet, 2018 um 11 Uhr 45 min.
 
Mt. Cervino schrieb:
Mein Plan war in Coravara einzusteigen dann direkt nach Armentarola von da mit dem Bus/Taxi zum Langzuoi, dann nach einer Fahrt mit der PB Richtung und der roten Pisten zurück zum Pass mit der EUB nach Cortina und zur Tofana rauf. Danach wieder zurück und über die Cinque Torre und Fedare Richtung Langazuoi und zur finalen Abfahrt zurück nach Armentarola und dann wieder zurück nach Corvara.
Ist das realistisch machbar an einem Tag?
Wir haben das letzte Saison sogar von Campitello aus gemacht, inkl. 1x WM Herrenabfahrt, 1x WM Damenabfahrt, 1x WM Slalomhang und 2x Bus Tofana. Das Mittagessen sollte dann aber eher kurz ausfallen...
Sollte von Corvara aus also gut gehen.
 
Harzwinter schrieb:
Fazit: Wer einen Dolomiti Superski-Pass hat, aber noch nicht an den Cinque Torri Ski gefahren ist, sollte das Gebiet mitnehmen. Panorama und Ambiente sind genial, die Abfahrten schön.
Also auch für einen ganzen Tag empfehlenswert, trotz der verhältnismäßig geringen Größe?
Schwanke aktuell noch zwischen verschiedenen Varianten, wie Gebirgsjäger-Runde ab Colfosco mit Fokus 5 Torri, 5 Torri+Cortina und jetzt sogar ein eigener Tag für 5 Torri. :gruebel:

Harzwinter schrieb:
Die DSB Fedare ist mein Anlagenhighlight im Gebiet: Eine bis auf die Sessel quasi originale Leitner-DSB von 1973, das DSB-Original mit den roten Rollen. So sahen damals alle Leitner DSB-Stationsausfahrten aus.
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Warum sollten die Sessel denn nicht mehr original sein?
Sehen ja schon recht alt aus (bis auf den Sitzbezug).

Zu den roten Rollenbatterien und grünen Stützen kann ich auch den Übungslift in der Civetta empfehlen: https://lift-world.info/de/lifts/13582/datas.htm
Vorbildlich in Schuss gehalten - wenn auch viel kürzer.

Harzwinter schrieb:
Warum sollte eine fixgeklemmte Sesselbahn mit ganz gewöhnlichem Förderbandeinstieg und schäbigen 2,8 m/sec nur für erfahrene Skifahrer geeignet sein? Kapier' ich nicht.
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In diesem Doppelmayr-Prospekt werden 2,8 m/s als Vmax für CLFs genannt (S. 4/5 oben rechts im Textblock): https://www.doppelmayr.com/wp-content/uploads/2022/09/SesselFix2013_DEU-Doppelmayr.pdf
Also das ist vom Förderband mal abgesehen mit die höchste Geschwindigkeit in den Einstiegen.

Oder kennst du schnellere CLFs?
 
GIFWilli59 schrieb:
Also auch für einen ganzen Tag empfehlenswert, trotz der verhältnismäßig geringen Größe?
Schwanke aktuell noch zwischen verschiedenen Varianten, wie Gebirgsjäger-Runde ab Colfosco mit Fokus 5 Torri, 5 Torri+Cortina und jetzt sogar ein eigener Tag für 5 Torri.
Kommt drauf an, ob Du allein fährst oder in Begleitung. Wenn ich allein fahre, nehme ich an einem Tag so viel an Skigebiet mit wie möglich. Cinque Torri plus Cortina/Tofana kannst Du problemlos an einem Tag machen, wenn Du nicht gerade spät startest. Meiner weiblichen besseren Hälfte ist so etwas aber zu stressig. :D Ob es dann noch Sinn macht, Cortina/Faloria auch noch am selben Tag mitzunehmen, kann ich nicht beurteilen. Wenn unten in Cortina viel Schnee liegt, vielleicht ja, dann kann man die aufgegebene Talabfahrt Faloria entlang der Passstraße zum Passo Tre Croci mitnehmen. Ansonsten würde ich für den Besuch des Faloria-Gebiets auf die Nachfolgebahn in die Cristalloscharte Forcella Staunies warten. Bei viel Schnee kannst Du auch noch eine Skitour in den aufgegebenen Sektor Mietres machen.

GIFWilli59 schrieb:
Warum sollten die Sessel denn nicht mehr original sein? Sehen ja schon recht alt aus (bis auf den Sitzbezug).
M.W. hatte die erste Sesselgeneration solcher Bahnen Gartenbanklatten. Aktuell finde ich aber kein entsprechendes Foto in der Sammlung bzw. im Hinterkopf, das so ein FBM zeigt, sondern auch nur solche mit durchgehender Sitzfläche und Rückenlehne.

GIFWilli59 schrieb:
In diesem Doppelmayr-Prospekt werden 2,8 m/s als Vmax für CLFs genannt (S. 4/5 oben rechts im Textblock): https://www.doppelmayr.com/wp-content/u ... elmayr.pdf
Also das ist vom Förderband mal abgesehen mit die höchste Geschwindigkeit in den Einstiegen. Oder kennst du schnellere CLFs?
Mir ging es nicht um die genannte Fahrgeschwindigkeit des CLF. Wenn man die Sesselbahn Averau benutzt, bemerkt man weder auf dem Förderband noch bei der Fahrt irgendeinen Unterschied zu anderen fixgeklemmten Sesselbahnen mit Förderband. Vielleicht lief die Bahn bei unserem Besuch auch nicht mit voller Geschwindigkeit. Jedenfalls irritiert das Schild die Skigäste bloß und hat bei Personen mit unsicherem Charakter das Potenzial, grundlos Angst zu generieren. Ein Warnschild sollte lieber an der DSB Fedare stehen: Beim Einstieg auf die Waden aufpassen! Gefährliche Metallkralle in Wadenhöhe! Frau Harzwinter hätte es gedankt; der Bluterguss verschwindet allmählich.
 
Vielen Dank für den detaillierten Bericht!

Kommt man eigentlich direkt von der Piste 92 zum Lagazuoi durch querfeldein oder muss man erst Sessellift No. 2 und dann zusätzlich Schlepplift No. 3 nehmen? Für mich sieht es so aus als begänne Piste No. 4 nach dem Ausstieg des Sessellifts und führt sodann unterhalb des Schlepplifts vorbei.

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Danke und viele Grüße
 
@Andy7 mit Nummern fang ich nichts an. Voriges Jahr war die Situation anders als dieser Pistenplan zeigt, dass man von dem was hier 92 heißt zirka bei der Mitte der Roten rausgekommen ist (präpariert und markiert). Allgemein steht die Bergstation des Sessel auf einem kleinen Rücken den man, von der nämlichen Piste kommend und zum Lagazuoi wollend, raufstapfen müsste (easy machbar). Wenn man zum Lagazuoi will ist es am einfachsten mit SB und SL zu fahren, da auch die Verbindung zum Lagazuoi Parkplatz nicht offiziell ist, daher nicht immer markiert und präpariert, deswegen am besten mit dem SL ganz rauf und immer links halten. Ob es von der Bergstation der Sesselbahn möglich ist, ist mir im Detail nicht mehr erinnerlich- wenn es spät am Tag ist und man ein Stück querfeldein stapft sicher nicht unmöglich- ich meine aber, dass da noch eine kleine Geländekammer oder Bach dazwischen ist, deswegen ist die bessere Variante mit dem SL.
 
Andy7 schrieb:
Kommt man eigentlich direkt von der Piste 92 zum Lagazuoi durch querfeldein oder muss man erst Sessellift No. 2 und dann zusätzlich Schlepplift No. 3 nehmen? Für mich sieht es so aus als begänne Piste No. 4 nach dem Ausstieg des Sessellifts und führt sodann unterhalb des Schlepplifts vorbei.

Nee, da ist keine offizielle Piste, das ist ein wenig irreführend in dem Plan. Im Januar sind wir von der Croda Negra kommend direkt bis zum Lagazuoi durchgefahren, wobei der Sessel relativ leicht ausgelassen werden kann, einfach oberhalb queren oder noch weiter oberhalb geradeaus fahren. Ist halt ein Stück Tiefschnee dann. Kurz vor dem Schlepper war dann, wo im Plan die Piste ist, so eine Art Ski-Trampelpfad rüber. Im März konnten wir zwar noch den Sessel auslassen, den Schlepper aber nicht mehr, da hatten die vor dem Übergang Schneehaufen aufgetürmt. Ist auch die Frage, warum man das eigentlich machen sollte? Ja ich weiß, weil man es kann.. :) Man spart halt Zeit und im Januar waren wir von der Gebirgsjägertour kommend im Rif. Averau etwas versackt und dementsprechend spät dran.
 
Guest schrieb:
Ob es von der Bergstation der Sesselbahn möglich ist, ist mir im Detail nicht mehr erinnerlich- wenn es spät am Tag ist und man ein Stück querfeldein stapft sicher nicht unmöglich- ich meine aber, dass da noch eine kleine Geländekammer oder Bach dazwischen ist, deswegen ist die bessere Variante mit dem SL.

Korrekt, so ist es und es hat auch nicht wirklich Spass gemacht
 
haderer schrieb:
Guest schrieb:
Ob es von der Bergstation der Sesselbahn möglich ist, ist mir im Detail nicht mehr erinnerlich- wenn es spät am Tag ist und man ein Stück querfeldein stapft sicher nicht unmöglich- ich meine aber, dass da noch eine kleine Geländekammer oder Bach dazwischen ist, deswegen ist die bessere Variante mit dem SL.

Korrekt, so ist es und es hat auch nicht wirklich Spass gemacht

hier wird die Abkürzung genommen, ist das die besagte Stelle?

Ab Minute 37:20 https://www.youtube.com/watch?v=KuIDJ8oryLE&t=1905s


Grüße
Markman
 
genau @markman

Kommt auch immer auf die Schneeverhältnisse an, manchmal geht es ganz gut und manchmal sollte man dann doch den Schlepper nehmen. Man macht schließlich keinen Wanderurlaub... :)
 
haderer schrieb:
genau @markman

Kommt auch immer auf die Schneeverhältnisse an, manchmal geht es ganz gut und manchmal sollte man dann doch den Schlepper nehmen. Man macht schließlich keinen Wanderurlaub... :)

d.h. viel Zeitersparnis wäre das nicht?
 
@markman

Puuh, gute Frage, eher nicht. Der Schlepper braucht ca. 5 Minuten bis oben, viel mehr wird man nicht einsparen. Man muss natürlich mögliche Wartezeiten bedenken, aber so richtig voll habe ich den Lift auch noch nicht erlebt. Jetzt bin ich aber auch nicht in der Hochsaison da und weiß nicht, wie ausgelastet der Schlepper dann ist. Schon möglich, dass es da dann Wartezeiten gibt. Wie gesagt, in der Vorsaison, Mitte Januar und zum Saisonende habe ich da noch nie anstehen müssen.
 
Habe das so in Erinnerung wie haderer und Guest ... wer's drauf anlegt, kann ohne Liftbenutzung rüberschieben/laufen, aber da wir 3SB und SCHL Col Gallina auch in der Hauptsaison nicht voll erlebt haben, lohnt sich der Aufwand m.E. nicht, vor allem nicht zum Ende eines ohnehin streckenintensiven Skitags.
 
3SB auslassen ist völlig easy, wenn man weiß wo.
SL auslassen hat dann - je nach Verhältnissen - schon ein wenig was von Wandertag. Das mach ich nur, wenn's wirklich auf die Minute drauf ankommt. (Manchmal gefällt es mir in Cortina zu gut, und wenn man dann in Arabba nicht Taxi fahren will, zählt jede Minute :lol: )
 
Schöner Bericht bei dem viele schöne Erinnerungen zurückkommen.

Da wächst die Freude auf den insgeheim geplanten Saisonauftakt im Wolkenstein zu Nikolaus.

Leider war der Lagazuoi in den beiden letzten Jahren zum Saisonauftakt noch nicht geöffnet. Das war aber beim super günstigen Premiere Special 4 für 3 zu verkraften.

Da muss ich halt im Januar noch mal ins Grödnertal. :D

Gruß aus dem Flachland
Rainer aus Oberhausen
 
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