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2026.03.01 Brigels-Waltensburg-Andiast

Zunächst einmal der Link zum vorherigen Teil.

Für die Nacht hatten wir nach etwas hin-und-her-überlegen das Kloster Ilanz ausgewählt. Das war durchaus eine gute Entscheidung für gerade einmal 154 CHF für 2 Personen mit Halbpension - allerdings mit Bad auf dem Gang. Aber für eine Nacht ist das schon OK, und unser Zimmer war sogar ziemlich groß.

Das Kloster ist wohl in den 1960er-Jahren gebaut worden.


Zum Abendessen gab es Bündner Spezialitäten: Gerstensuppe, Capuns, Pizokel und Maluns. Dazu Salat und eine Karamellcreme, alles durchaus schmackhaft. Auch die Mitarbeiter waren durch die Bank sehr freundlich.

Nach dem Essen machten wir noch einen kleinen Spaziergang zur Lourdes-Grotte


Das Frühstück am Morgen war für mich etwas ambivalent, da ich doch an sich eher ein Wurstesser bin und es das nicht gab. Allerdings gab es sehr gutes selbstgebackenes Brot und Hefezopf, Käse, Eier, diverse Marmeladen und Honig, Müesli, Obst,... alles qualitativ sehr gut, da konnte ich dann über das fehlende Fleisch hinwegsehen.

Nachdem die Wettervorhersage eher schlechtes Wetter vorausgesagt hat, hatten wirs auch nicht so eilig, so dass wir erst gegen 10:00 am Lift waren. Ich hatte mit großem Andrang gerechnet, da ein Rennwochenende im Skigebiet stattfinden sollte, allerdings war der Parkplatz nur sehr wenig gefüllt.

Es war aber auch wirklich sehr bewölkt am Anfang.


Gegen 11h spielten Alphornbläser - fast für sich selbst, es gab nur wenige Zuschauer.

Wir hielten uns auch nicht besonders lange auf.

Anfänglich war die Sicht im Mittelteil und unten besser, so dass wir auch gerne bis ins Tal fuhren oder den Schlepplift Parli - Alp Dado nahmen.


Erwachsene durften diesen auch nur alleine fahren, es fehlten schon einige Gehänge. Auch gab es es dort eine recht anspruchsvolle und lange Zeitmessstrecke.

Ein einziges Mal nahmen wir die DSB nach La Cauma mit den hübschen Gittermasten


Was war das - gegen 12:50? Blauer Himmel - wie schön! Und zwar ganz oben am Schlepplift Miret - Fil.


Blicke zu beiden Seiten.




Da die Sicht nun am oberen Schlepplift richtig gut war und die Pisten uns auch gut gefielen, hielten wir uns etwas länger dort auf. Zwischendrin konnte man sogar noch weitere Gipfel aus den Wolken herausragen sehen.


Immer wieder machten wir aber auch die Talabfahrten oder fuhren zumindest bis zu einer der Mittelstationen. Hier die Mittelstation der 4-KSB Waltensburg - Alp Dado, die einen leichten Knick macht.


Zeitweise war es dann im Mittelteil sonnig, dafür oben und unten neblig.


Und überhaupt: es war so extrem wenig los, dass wir v.a. oben um kurz vor 15h noch unverspurte Pistenabschnitte hatten. Wie geil ist das denn bitte?


Das war auf der Piste 15 "Um Crap", aber gab es in ähnlicher Form auch auf den anderen oberen Pisten.

Da habe sich wohl wirklich viele von der schlechten Wettervorhersage abschrecken lassen. Ein Glück, dass wir an diesem Tag dort fahren "mussten".

Kurz vor der Bergstatione Alp Dado - Fil vor unserer letzten Abfahrt.

Man soll ja gehen, wenns am schönsten ist.

Unten war es hingegen doch sehr ausgefahren und weich - mit Blick ins Skigebiet Obersaxen-Mundaun.


Fazit: auch ein sehr schönes Skigebiet, wo man durchaus mal wieder hinfahren kann. Das Wetter sollte halt definitiv ausreichend gut sein, da das Skigebiet größtenteils im baumfreien Gelände liegt. Besonders überzeugt haben die sehr langen Abfahrten und der große Höhenunterschied.
 
Das Gebiet erinnert ja schon extrem an den Pizol - so von beiden Seiten erschlossen und am Gipfel zusammen...
Mit wolkenlosen Wetter hätte man wohl auch schöne Tiefblicke gehabt.

Und zum Füllegrad: So manches Schweizer Skigebiet wird sich auch demnächst seine Gedanken machen dürfen. Ein Skigebiet in Österreich in dieser Größe wäre an einem 1. März definitiv besser besucht!
 
Arlbergfan schrieb:
Das Gebiet erinnert ja schon extrem an den Pizol - so von beiden Seiten erschlossen und am Gipfel zusammen...
Mit wolkenlosen Wetter hätte man wohl auch schöne Tiefblicke gehabt.

Und zum Füllegrad: So manches Schweizer Skigebiet wird sich auch demnächst seine Gedanken machen dürfen. Ein Skigebiet in Österreich in dieser Größe wäre an einem 1. März definitiv besser besucht!

Mit dem Füllgrad hast Du definitiv Recht. Man muss aber auch sagen: die Wettervorhersage war extrem schlecht und am Ende war das Wetter dann doch deutlich besser als erwartet. Allgemein hab ich aber in den letzten Jahren festgestellt, dass es sich aus meiner Sicht durchaus lohnt, etwas mehr Geld für Skifahren in der Schweiz auszugeben, da man doch oftmals "mehr" als in Österreich bekommt. Und zudem hat Österreich von den Preisen her auch massiv angezogen. Ich meine, der reguläre Skipass in Brigels kostet maximal 69 CHF, also ca. 76€. Klar sind wahrscheinlich von der Größe her vergleichbare Gebiete in Österreich vielleicht 10€ billiger. Wenn aber dafür deutlich mehr los ist, hab ich von so nem Schweizer Skitag trotzdem mehr. Und beim Ticketcorner-Angebot für 34,50 CHF kann man ja sowieso nicht meckern. Auch sind die Preise in Brigels dynamisch, so dass man wohl manchmal auch weniger als 69 CHF zahlt.

Bezüglich Pizol: schon bisschen anders. Pizol ist deutlich steiler vom Gelände her, und am Pizol kommen ja die beiden "Talorte" erst ganz oben zusammen, während das in Brigels schon auf Höhe der Mittelstationen ist. Aber ich kann definitiv unterstreichen: ich finde bedie Gebiete, Pizol als auch Brigels, für einen Tag sehr schön.
 
So - dieses Ticket-Corner Angebot kannst du mir gerne mal erklären.

Und mit dieser Aussage...

Allgemein hab ich aber in den letzten Jahren festgestellt, dass es sich aus meiner Sicht durchaus lohnt, etwas mehr Geld für Skifahren in der Schweiz auszugeben, da man doch oftmals "mehr" als in Österreich bekommt.

...würdest du bei so manchen eine große Diskussion lostreten. :wink: Aber keine Sorge, ich verstehe dich! :wink:
 
Arlbergfan schrieb:
So - dieses Ticket-Corner Angebot kannst du mir gerne mal erklären.

Und mit dieser Aussage...

Allgemein hab ich aber in den letzten Jahren festgestellt, dass es sich aus meiner Sicht durchaus lohnt, etwas mehr Geld für Skifahren in der Schweiz auszugeben, da man doch oftmals "mehr" als in Österreich bekommt.

...würdest du bei so manchen eine große Diskussion lostreten. :wink: Aber keine Sorge, ich verstehe dich! :wink:

Einmal oder zweimal im Jahr – definitiv einmal im November, so etwas wie Black Friday – kann man beim Ticketcorner Skipässe mit 50 % Rabatt kaufen. Ich glaube, das gilt nur für Tageskarten und nur vier pro Konto (was passiert, wenn man mehrere Konten hat, weiß ich nicht). Aber man muss schnell sein, sonst ist alles ausverkauft.
Natürlich muss man erwarten, dass es sich dabei nicht um die ganz großen Skigebiete handelt – also kein LAAX, Davos, St. Moritz usw.
Ich habe trotzdem in der letzten Saison mit 50 % Rabatt Skipässe für Pizol und Malbun gekauft. Generell lohnt es sich, wenn man kein Problem mit der Größe des Gebiets hat. Es gibt ein paar „Hidden Gems“, die sich für einen Tag entspanntes Skifahren auf jeden Fall lohnen.
Plus: Die Skigebiete sind meistens relativ leer im Vergleich z. B. mit Zillertal, St. Anton oder Montafon… (ok, Pizol ist nicht sooo leer, aber trotzdem deutlich ruhiger).
Man kann auch so etwas wie ein Abo kaufen – ich glaube, das kostet 45 CHF pro Jahr, und dann bekommt man ständig 25 % Rabatt auf Skipässe.
Wenn man etwas Größeres möchte, lohnt sich das HalbPreis-Abo für Andermatt-Sedrun-Disentis
 
turms hat das soweit schon richtig erklärt. Im November ist diese 50%-Aktion immer. Letztes Jahr hatten wir Melchsee-Frutt und Pizol, meine ich. Theoretisch könnte mein Freund auch noch ein Konto anlegen, aber meistens passen zwei Schweizer Skitage in den angebotenen Gebieten ganz gut für uns. Es sind auf jeden Fall auch noch einige Gebiete dabei, die mich ebenfalls reizen würden, z.B. Airolo, das hat aber oft nicht so viel offen und liegt eher selten richtig praktisch aufm Weg...
 
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