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kleine Silvretta Skidurchquerung (Ischgl - Heidelberger Hütte - Jamtalhütte - Galtür) April 2026

Bin gestern von einer viertägigen Skidurchquerung in der Silvretta zurückgekommen. Es war ein großartiges Erlebnis. Es gab ausreichend Schnee und das Wetter war perfekt.
Für mich war es die erste Unternehmung dieser Art und es hat auf jeden Fall Lust auf mehr gemacht.

Tag 1: Ischgl - Heidelberger Hütte

Wir haben das Auto in Galtür beim Sport und Kulturzentrum geparkt und sind mit dem Bus nach Ischgl gefahren. Von dort sind wir über die Talabfahrt bis zur Gampenbahn aufgestiegen und anschließend weiter über den präparierten Weg bis zur Heidelberger Hütte (2264 m).

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Start bei der Talabfahrt in Ischgl

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Bei der Gampenbahn verlassen wir das Skigebiet

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Aufstieg durch Fimbatal

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frisch präparierter Zustieg zur Hütte :)

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Heidelberger Hütte (2264 m) in Sicht

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Skischuhraum


Tag 2: Heidelberger Hütte - Jamtalhütte

Am zweiten Tag ging es weiter durch das Fimbatal. Über das falsche Kronenjoch ging bis auf die Breite Krone. Danach weiter zum Kronenjoch, um von dort durch das Futschöltal zur Jamtalhütte abzufahren.

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Sonnenaufgang

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Alternative Anreise zur Heidelberger Hütte über das Skigebiet Ischgl-Samnaun mit der Piz Val Gronda Bahn (rechte Bildmitte)

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Anstieg weiter durch das Fimbatal Richrung Breite Krone

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falsches Kronenjoch

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Aufstieg zur Breiten Krone nur zu Fuß möglich

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Gipfel Breite Krone (3079 m)

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Blick Richtung Grenzeckkopf

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Kronenjoch

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Blick zurück zur Breite Krone

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Abfahrt durch das Futschöltal zur Jamtalhütte

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Jamtalhütte (2165 m)


Tag 3: Tagestour Futschölpass
Am dritten Tag hatten wir geplant über den Futschölpass zum Grenzeckkopf aufzusteigen. Der Weg vom Futschölpass zum Gipfel erschien und dann vor Ort doch ein bisschen zu heikel, weshalb wir umplanten und die Gipfelbesteigung auf den nächsten Tag verschoben. Dennoch war es eine sehr schöne Tour und wir haben an diesem Tag einen sehr guten Zeitpunkt zum Abfahren erwischt, bei dem der Schnee schon aufgefirnt, aber noch nicht zu weich war.

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früher Start am morgen

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Finanzerstein

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Blick zum Futschölpass

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Futschölpass

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Top Bedingungen bei der Abfahrt

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zurück an der Jamtalhütte

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Matrazenlager


Tag 4: Jamtalhütte - Grenzeckkopf - Galtür
Am vierten und letzten Tag starteten wir also schon gegen 6:50 Uhr um die Grenzeckkopf noch besteigen zu können, bevor wir durch das Jamtal nach Galtür abfuhren.
Vom Gipfel boten sich nochmals grandiose Ausblicke. Die Abfahrt bis zur Hütte war dann auf Grund der frühen Zeit noch sehr hart. Im Jamtal war der Schnee dann allerdings doch schon recht weich und wir mussten ordentlich Schieben um nach Galtür zu kommen.
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Anstieg zum Grenzeckkopf

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Breite Krone, links das Fimbatal

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Skigebiet Ischgl-Samnaun

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Kaunertal, Weißkugel, vorne links Skigebiet Nauders

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Bernina Gruppe

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Ortler

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Gipfelkreuz Grenzeckkopf (3048 m)

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tolle Abfahrt im oberen Teil

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Abfahrt durchs Jamtal nach Galtür

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Ankunft in Galtür, der Schnee reicht gerade noch bis zum ersten Haus.
 
Die Silvretta ist wahrlich ein wunderschönes Tourengebiet und so schön vielfältig mit je nach Bedarf recht rassigen Hochtouren aber eben auch richtig schönen gemäßigteren Überschreitungen.

TelserLuggi schrieb:
Am dritten Tag hatten wir geplant über den Futschölpass zum Grenzeckkopf aufzusteigen. Der Weg vom Futschölpass zum Gipfel erschien und dann vor Ort doch ein bisschen zu heikel, weshalb wir umplanten und die Gipfelbesteigung auf den nächsten Tag verschoben.

Umkehren wenn man sich nicht sicher ist, ist immer die stärkste Entscheidung. Das erste Stück unmittelbar vom Futschölpass links abbiegend nach Ost-Nord-Ost den Bergrücken entlang ist etwas unübersichtlicher und dieser eine etwas steilere Westhang am Anfang nicht ganz trivial zu Queren je nach Lawinenwarnstufe. Wir sind die Route im März gegangen und hatten uns dann für links halten in ein paar kurzen Spitzkehren nah des Grades entlang entschieden. Nach diesen wenigen hundert Metern kommt dann aber ein wirklich traumhaft schöner breiter Rücken bis zum Grenzeckkopf (oder Piz Falschalba wie er im Romanischen heißt).

Da sieht man im Hintergrund den Futschölpass mit nach rechts weg Richtung Jamtalhütte und nach links weg nach Ftan. Das etwas unübersichtliche Stück ist nur ganz ganz am Anfang.
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