Naturbahnrodler
Feldberg (1493m)
Wieso folgt eigentlich auf solche Sätze meistens genau das, was einleitend verneint wird?snowworld schrieb:Ich möchte jetzt nicht die Planung ins negative ziehen ...
Bitte den vergleich fair halten. Der Foppa Sessel ist selten voll besetzt. Vielleicht an einem schönen Sommertag. Aber da er ein 3er Sessel war, gab es oft halt die Situation, dass es nicht aufgeht. Und der Vergleich mit einem Schlepplift ist lustig. Willst du auf dieser Strecke einen Schlepplift machen?ist sicher eine Innovation und große Ingenieurleistung ...nur was ist jetzt eigentlich der riesen Vorteil des Systems außer dass es ziemlich kompliziert wird?
Die Sesselbahn Foppa hat jetzt eine Kapazität von 1.800 Pers/h die neue Gondel dann max. 1.500 Pers/h ....mit den zu erwartenden Leerplätzen also noch etwas weniger .... soviel wie ein Schlepplift mit ca. 1.200 Pers/h also..![]()
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Der richtige Vergleich ist sowieso mit der Grauberg Bahn und der Cassons Bahn. Grauberg hat 750 P/h und Cassons hatte 200 P/h. Selbst wenn du nicht komplett füllst, hat die neue Bahn wesentlich mehr Kapazität als diese beiden Bahnen zusammen.
Ich glaube hingegen, das kann man so, von Aussen betrachtet, gar nicht beurteilen. Bei den Weichen bin ich überzeugt, dass hier Scalareffekte dazu führen, dass die einzelne Weiche nicht mehr ins Gewicht fällt. Das heisst, bereits für diese eine Anlage, kann eine Kleinserie von Weichen eingeleitet werden. Elektromotoren sind heute überall verbaut, da mache ich mir die wenigsten Sorgen. Beim Akku muss sich dann wirklich zeigen, ob BMF diese Technologie im Griff hat. Die Akku muss ja beim Abbremsen in relativ kurzer Zeit aufgeladen werden, das heisst mit einem hohen C Wert (Ladeleistung im Verhältnis zur Ladekapazität), dann kommen noch die tiefen Temperaturen hinzu. Eine denkbar schlechte Kombination. Hier muss ein gutes BMS (Batteriemanagementsystem) implementiert werden, idealerweise mit einer Heizung der Batterie.Ich bleibe dabei und glaube, dass die Wartungskosten und Energiekosten hier höher sein werden aufgrund der ganzen Türen, Motoren und Batterien und Weichen. Eine normale Gondel mit Durchfahrbetrieb wäre so einfach ....genug Kapazität..ein- und aussteigen wo man will ... fertig
Und vielleicht könnte man ja auch in einer Standardgondel ein System entwickeln dass in der Nebensaison die Gondel in Flims nur losfährt wenn Sie besetzt wird. So könnte man die Kuppelvorgänge auch bei wenig Andrang deutlich reduzieren, hätte aber die ganzen anderen Komplikationen nicht.
Ich frage mich auch, was man macht, wenn die Gondel lang rum steht. Es gibt auch Standverluste und irgendwann ist so die Batterie leer. Gibt es in der Garagierung eine Ersatzlösung zum Laden für diesen Fall?
Da frage ich mich, wieso man nicht einfach eine Lösung mit Stromabnehmern gewählt hat.
