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Neues am Zwölferhorn – St. Gilgen

Salzprinz

Großer Müggelberg (115m)
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In einem Bericht in den OÖN am 8.4.heisst es unter anderem:

Weiters soll die 48 Jahre alte Zwölferhorn-Gondelbahn in St. Gilgen neu gebaut und parallel dazu ein Ganzjahreskonzept für den "Erlebnisberg" entwickelt werden. Ziel ist eine Frequenzsteigerung von derzeit jährlich 120.000 Besuchern auf bis zu 300.000.

Das steht allerdings im Widerspruch zur Tatsache, dass die Bahn ein Ersatzseil für die ZUB bestellt hat. Lieferung im Oktober 05.

Ich kann mir demnach kaum vorstellen, dass ein Neubau in absehbarer Zeit realistisch ist, denn sonst hätte man halt die Bahn im Herbst eingestellt und im Frühjahr 06 neu gebaut. Mit der Investition in ein neues Zugseil ist das aber unwahrscheinlich.

Weiß jemand näheres dazu?
 

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Hab ich auch schon gehört. Wird derzeit groß herumposaunt (3-Berge-Erlebnisregion Zwölferhorn-Postalm-Schafberg)

Der Umbau in eine 8EUB (entweder mit Mittelstation oberhalb der Alm, Stütze 1 oder Neubau einer KSB von der Alm bis zum Gipfel) ist in Planung. Laut WOTEG (Wolfgangsee Tourismus Gemeinschaft) soll das Projekt bis 2009 realisiert werden. Von einer Realisierung 05 oder 06 war nie die Rede.

Allerdings riecht es für 2005 oder 2006 nach Neuigkeiten auf der Postalm:

für 2005 bzw. 2006 ist der Ausbau der Liftanlagen auf der Postalm geplant. Investitionsvolumen 4,5 Millionen Euro

Damit sind klarerweise die beiden Sesselbahnen im Thoralm-Bereich gemeint. Nach der Frequenzsteigerung um 20 % in dieser Saison kein Wunder...

Weiters soll die Schafbergbahn verkauft werden, und zwar aller Voraussicht nach entweder an Red Bull oder an die Salinen AG. Die Schafbergbahn ist für die ÖBB gewinnbringend, aber im Winter nicht in Betrieb. Ziel ist ein ganzjähriger Betrieb, zumindest bis zur Schafbergalm.
 
Hmmm, eine Mittelstation würde um den Skibetrieb am Zwölferhorn aufrecht zu erhalten auf jeden Fall Sinn machen und den Wegfall des alten ESL im oberen Bereich kompensieren, eine KSB macht aber am Zwölferhorn m.E. wenig Sinn. Das Hauptgeschäft dürfte am Zwölferhorn im Sommer gemacht werden und da ist eine EUB komfortabler, vor allem wenn bei Durchfahrbetrieb in der Mittelstation nicht umgestiegen werden muss, was bei einer KSB auf der zweiten Sektion wohl in jedem Fall der Fall wäre.
 
tipe schrieb:
EUB komfortabler, vor allem wenn bei Durchfahrbetrieb in der Mittelstation nicht umgestiegen werden muss, was bei einer KSB auf der zweiten Sektion wohl in jedem Fall der Fall wäre.

Hab mich gestern leider etwas unklar ausgedrückt... Variante 2 wäre EUB bis rauf UND KSB als Ersatzanlage für die stillgelegte ESB!
 
Aha, ich hatte es so verstanden das die EUB nur bis zur Mittelstation gehen würde. Trotzdem glaube ich das eine EUB mit Mittelstation am Zwölferhorn völlig ausreichen sollte, soviel Skibetrieb haben die doch nicht das sich eine extra KSB dafür lohnen würde (sonst hätte man ja wohl auch den alten ESL nicht stillgelegt).
 
tipe schrieb:
sonst hätte man ja wohl auch den alten ESL nicht stillgelegt.
Man musste (behördlich) die ESL stillegen.
Allerdings denke ich auch, daß eine EUB mit Mittelstation ausreichen müsste, eine zusätzliche KSB ab Mittelstation halte ich (vorerst) für übertrieben.
 
Sind die Spannfelder nicht etwas lang und hoch für eine einseil UB?
Das schöne an der bahn war ja auch, dass man nicht nah am boden entlang kratzt, um in der seilbahnschneise baumstümpfe zu betrachten. Vielmehr schwebt man in bunten quadern hoch in der luft, hat eine super aussicht und überlegt sich, wie weit wohl das tragseil durchhängen musste, wenn ex Bundeskanzler Kohl befördert wurde.

Die Bahn hat stil. Hoffentlich raffen das die youngster tourismusmanager, und vermeiden den griff ins schicke UNI-G klo....
 
Problematisch könnte es natürlich bis zur ersten Stütze werden, da wären Bodenabstand und Spannfeld in der Tat relativ groß. Allerdings gehe ich bei einem Neubau davon aus dass die Talstation ohnehin verlegt wird (auf die andere Straßenseite), da die Bahn ja auch über bewohntes Gebiet führt. Das würde die Probleme unten lösen, oben bräuchte man halt einfach ein paar Stützen mehr aber das würde schon gehen :wink:
 
also zum skifahren sieht das zwölferhorn echt g anz bracuhbar aus! schaut oben recht steil aus! nur wäre falls die neue bhan kommt auch eine beschneiungsanlage von nöten denn die talabfahrt ist bestimmt auch recht interessant aber ist auf grund der niedrigen Höhenlage nicht immer möglich..
 
naja, "interessant" ist die talabfahrt schon, allerdings nur für liebhaber - sie besteht nämlich fast ausschließlich aus hohlwegen, alleine deshalb würde sich eine beschneiung schwierig gestalten - da müsste man auch die piste ausbauen, was sich wohl nicht rentieren würde. falls man überhaupt jemals wieder geld für das zwölferhorn aufbringt, sind investitionen im oberen bereich aufgrund des idealen geländes wohl besser aufgehoben (neubau sessellift links der seilbahn, erschließung illingeralm ...). viel ist da aber nicht möglich, aber eine revitalisierung durchaus - als kontrastprogramm zu massenabfertigungen ...
 
Ich war früher auch schon öfter´s mal am Zwölferhorn Skifahren und fand die Talabfahrt nicht so der Reißer!

Die oberen Hänge sind jodoch sehr interessant, speziell für Freeride-Freunde.

Deshalb finde ich, die einfachste und sinnvollste Lösung wäre wohl die Variante mit der Mittelstation an der Talstation des stillgelegten ESL.

Ob man dann irgendwann einmal noch zusätzlich oben einen weiteren Lift baut, kann man von der Frequentation im Winter abhängig machen.

Bisher war´s aber am Zwölferhorn so, daß das Geld im Sommer verdient wurde und der Winterbetrieb ziemlich unrentabel war!
 
snowotz schrieb:
Bisher war´s aber am Zwölferhorn so, daß das Geld im Sommer verdient wurde,

Das wundert mich nicht. Wollt mal mit meiner Grossmutter rauffahren, aber als wir dann die Preise gesehen haben, sind wir lieber an den Wolfgangsee runter, und haben nen Kaffee getrunken.

Also solche unverschämten Preise hab ich noch nicht erlebt, aber da es ja genügend Japaner gibt, die raufgekarrt werden, wird sich daran wohl auch nix ändern.
 
Af schrieb:
aber als wir dann die Preise gesehen haben, sind wir lieber an den Wolfgangsee runter, und haben nen Kaffee getrunken.

Also solche unverschämten Preise hab ich noch nicht erlebt.

Ja, das ist mir auch schon sehr negativ aufgefallen. Die denken wohl, bei der geringen Kapazität die die Bahn hat, müssen wir die Kohle über den hohen Fahrpreis reinholen :twisted:

Gleiches gilt auch für die Zahnradbahn auf den Schafberg in St. Wolfgang.

Aber in D ist ja auch nicht viel besser! Siehe Zugspitze
 
Bad Ischler Rundschau aus dieser Woche:

zwoelferhorn.jpg


Klingt durchaus interessant, allerdings bezweifle ich die Möglichkeiten der Finanzierung!
 
Hmm, mit 83.000€ Gewinn und 11 Mio Kosten müsste die alte Bahn noch. 132,5 Jahre laufen :D .

Denk, so ein Konzept kommt frühestens 2017. Und ganz erloch denk ich, dass ein Mountainglider nicht ganz nach St. Gilgen passt.

Aba, mal abwarten, was sich tut.
 
Aus der Steyrer Rundschau am 1. 7. 2007:

Spektakuläre Seilbahn-Pläne: Mit 80 Sachen auf den Gipfel
St. Gilgen. Zum 50-Jahr-Jubiläum der Zwölferhornseilbahn werden am Wolfgangsee große Pläne gewälzt: In einigen Jahren könnte eine Hochgeschwindigkeitsbahn mit bis zu 80 km/h von der Sausteigalm auf den St. Gilgener Hausberg brausen.
Im Sommer wäre die viersitzige Bahn eine Berg-Achterbahn mit Looping und Schrauben; im Winter könnte der „Mountain Glider“ Wintersportler befördern. Die Kosten des Vorhabens, das derzeit noch in der Planungsphase ist, werden auf bis zu 25 Millionen Euro geschätzt.
Aus der Salzkammergut Rundschau vom 27. Juni


Wenn ich richtig kombiniert habe, dann müsste aber auch die bestehende Seilbahn durch eine 6 oder 8EUB, auf derselben Stecke ohne Mittelstation, als Zubringer, ersetzt werden.
 
Also ich hab den Artikel aus der Salzkammergut Rundschau natürlich gelesen. :wink:

Kurz noch die wichtigsten Fakten daraus (war eine ganze A4-Seite):

...kein Euro Schulden, Bahn läuft gewinnbringend...
...8,5 Mio. Fahrgäste befördert in 50 Jahren...
...man erwartet aufgrund des schönen Frühlings tolle Saison...
...Konzession bis 2017...
...kein Grund, warum die Bahn nicht so lange in Betrieb bleiben sollte...
...man arbeitet aber mit Doppelmayr an einem neuen Konzept...
...6EUB mit 700 P/h geplant - 11 Mio. Euro...
...Mountainglider Sausteigalm-Gipfel kostet weitere 14 Mio. Euro...
...würde Skigebiet wieder erschließen...
...Finanzierung erscheint möglich - Kapitalaufstockung, neue Gesellschafter und Rücklagen...

Im Wesentlichen war nicht wirklich was Neues zu entnehmen, außer dass das Ganze wohl nicht vor 2015 kommen wird. Und dass der Mountainglider mit 80 km/h runter, nicht aber rauffährt wissen wir hier ja alle. :wink:
 
Hallo lanschi!

Danke für diese interessanten Fakten kurz und bündig zusammengeschrieben!

Heuer werde ich sicher einmal aufs Zwölferhorn fahren, Fotos machen und mir alles genau anschauen.
Ich wünsche den Betreibern, dass der Betrieb bis 2015 noch sehr gut und gewinnbringend weiter geht und dass es dann mit den Neubauten ernst wird!

Fabs
 
Die Stützen vom LSAP 1er Sessellift sind nun abgebaut worden. Man sieht aber noch die Fundarmente. Die Tal- und Bergstationsgebäude steht noch und dienen weiterhin als Garagen für die beiden Pistengeräte.
 
Mal wieder ein Bericht, salzburg.ORF.at

Gemeinde plant Neubau der Zwölferhorn-Bahn
Die Gemeinde St. Gilgen plant einen Neubau der Zwölferhorn-Bahn. Denkbar ist auch ein Umbau. Der Bürgermeister von St. Gilgen, Wolfgang Planberger (SPÖ), tritt jedoch für einen Neubau ein.

Konzession läuft noch zehn Jahre
Die Konzession für den Betrieb läuft noch zehn Jahre, allerdings müssen bereits in den kommenden Jahren die Weichen für die Zukunft der Bahn gestellt werden.

In 50 Jahren 8,5 Millionen Menschen befördert
Achteinhalb Millionen Menschen hat die Zwölferhorn-Bahn in den vergangenen 50 Jahren bergwärts befördert. Jetzt ist die Bahn in die Jahre gekommen - die Gemeinde St. Gilgen muss an die Zukunft denken.

Der Ort sei ohne Bahn undenkbar, sagt der Bürgermeister von St. Gilgen, Wolfgang Planberger. Ein Neubau kostet zwischen fünfeinalb und sechs Millionen Euro, die Häfte davon müssten die Eigentümer übernehmen.

In den vergangenen Jahren sind Flächen dazu gekauft worden, damit die Abfahrten gesichert sind und der Betrieb der Bahn so nicht durch die Interessen von fremden Grundeigentümern gestört werden kann.

Bürgermeister bevorzugt kompletten Neubau
Denkbar sei entweder eine Sanierung oder der komplette Neubau der Zwölferhorn-Bahn, sagt der Bürgermeister von St. Gilgen und Miteigentümer Wolfgang Planberger:

"Ich würde einen kompletten Neubau bevorzugen, obwohl auch die Sanierung praktisch einem Neubau entsprechen würde, weil alles erneuert werden muss."

"Wollen auch im Wintertourismus mitmischen"
Die intensiven Kontrollen, die zur Zeit bei der Zwölferhorn-Bahn notwendig sind, kosten viel Geld, erläutert Bürgermeister Planberger:

"Seilbahn-Fachleute sagen zum Teil, es sei schade, diese nostalgische Bahn zu beseitigen, denn sie ist ja wirklich sehenswert. Aber trotzdem ist es natürlich so, dass man irgendwann einmal aus Sicherheitsgründen das Nostalgische weg geben und die Bahn erneuern muss.

Sinnvoll wäre es, einen neuen Doppel-Sessellift zusätzlich zur Bahn zu errichten, denn das Zwölferhorn soll langfristig auch im Wintertourismus eine Rolle spielen."
 
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