• Willkommen im neuen Alpinforum!

    Das Alpinforum ist erfolgreich auf die neue Forensoftware XenForo umgezogen. Benutzerkonten und Foreninhalte wurden übernommen, sodass ihr euch wie gewohnt anmelden könnt.

    Schaut euch gerne um und probiert die neuen Funktionen aus. Solltet ihr Fehler oder Unstimmigkeiten entdecken, meldet sie bitte im entsprechenden Thema.

    Alle Informationen zur Migration und zum neuen Forum findet ihr hier:

    Zur ausführlichen Ankündigung

    Viel Spaß im neuen Alpinforum!

    Euer Alpinforum-Team

Günther Aloys: Workshop Ischgl (war:Hochinteressante Website

k2k

Disteghil Sar (7885m)
Bin ich grad drübergestolpert: http://www.workshopischgl.com/.

Sozusagen die "Visionen" des Günther Aloys. Leider fehlt noch ein grosser Teil des Inhalts. Aber allein schon die Menüpunkte sind ziemlich abgedreht. Bin gespannt, was da mal reinkommt.
 
Sorry aber für mich bleibt der Aloys ein unsymphatischer Spinner, alleine wenn ich sein Projekt mit der angeblich längsten Achterbahn (25km lang) schon lese, kommt mir das Kotzen...

Gruss
Jakob
 
Hi also zum Kotzen würd ich mal nich sagn, irgendwie schon ne abgedrehte Idee, ich mein in Ischgl is halt mal ein total verbautes Gebiet,da würd sowas auch nicht mehr viel ausmachen in sachen Umwelt und Natur- andererseits is hinterm Paulinkopf unberührtes Gebiet so weit ma schaun kann- warum nicht mal ein hochalpiner Freizeitpark? andererseits bezweifle ich ob ne 25 km Achterbahn bezahlbar für´s Durchschnittvolk is ?
 
Moin
Auch wenn man es kaum so pauschalisieren kann, eine circa 1,5km lange Achterbahn kann schon so bis 15 Mio. Euro kosten, nur so als Größenverhältnis.
Und viele der Projekte von Aloys sind in meinen Augen niemals zu realisieren, der will nur sich und Ischgl in den Vordergrund stellen und seinen Platz in den Medien gesichert haben. Und meistens erreicht er das, denn mit jeder "Idee" von ihm wird Ischgl bekannter und letztendlich will er nichts anderes erreichen.

Gruss
Jakob
 
ja, leider viel viel zu wenig inhalt auf der seite, aber die Projektnamen lesen sich schon hööööööööchst interessant an .. ob die projekte jetzt in Ischgl oder sonst wo umgesetzt werden - wurscht. Hauptsache sie werden überhaupt realisiert! ALLE!! :)
 
Hab da dieses Monat mal eine Mail geschrieben ....:
Hallo!

Ich wünsche euch viel Glück bei der Umsetzung eurer genialen Projekte - speziell die verglaste Skipiste wäre heuer im Sommer nötig, da jetzt schon mitte Juli in den tiroler Gletscherskigebieten fast kein Schnee mehr ist. Und es kann ja nicht angehen, daß man mitten in Deutschland Skihallen hat, wo man im Sommer besser Skifahren kann als in den Alpen!

Leider gibt es ja etliche Projekte, die auf http://www.workshopischgl.com/
noch nicht näher beschrieben sind, hoffentlich wird das bald nachgeholt (jetzt im Sommer müßtet ihr doch eh Zeit haben :-) )

MfG

M. Schuster
Innsbruck

.. und vor ein paar Tagen eine Antwort von Hrn. Aloys erhalten:

Sehr geehrter Herr Schuster,

danke für Ihr mail vom 15. Juli.

Eine positive Reaktion zum Workshop tut richtig gut, denn meistens gibt es ja nur negative oder höchstens mitleidige Stellungnahmen, äußerst kritische Leserbriefe oder negative Reaktionen.

Interessant ist, dass alle Ideen allmählich umgesetzt werden und höchste Ökonomie bringen und Wirtschaftlichkeit erzeugen.

Siehe die Musikkonzerte in Ischgl auf dem Berg, die inzwischen 10, 20 oder mehr Millionen ¤ Umsatz bringen.

Jetzt in Imst wird die längste Achterbahn der Welt gebaut.

Ein langjähriges Konzept von mir. Es freut mich, dass es umgesetzt wird.

Der Mountain Glider wurde von Doppelmayr entwickelt und wird heuer erstmals in 3 Orten realisiert werden.

Der SKI SLOPE ist ein tolles Projekt. Es wird noch einige Zeit dauern, bis man merkt, dass das eigentlich ein Gletscherersatz ist und man damit den Sommer massiv beleben wird können. Die Infrastrukuren sind schon da, man nützt eine Piste, die man mit Glas einhaust im Sommer und wenn es so weiter geht, sogar in den schneearmen Wintern auch noch.

Außerdem ist es eine völlig neue Qualität, sich mit Musik, Sound, Nebel, Tönen, auf Schnee, evtl. sogar auf buntem Schnee zu bewegen.

Wir haben vor ca. 4 Jahren für die gesamten Alpen eine TV-Serie entwickelt, so wie Dallas oder Denver, - jetzt beginnt der ORF und RTL mit der Umsetzung. Das freut mich sehr.

Wir haben so außergewöhnlich gute und auch sofort realisierbare Konzepte, mit denen man ganze Regionen auslasten könnte, also keine unmöglichen Visionen.


Aber die Menschen sind sehr träge, denkfaul, zukunftsfeindlich und halten stark an der Vergangenheit fest und kleben wie Kleister an der Tradition, oftmals so lange, bis eine Branche halt den Bach hinuntersaust – siehe Swissair etc.

Nochmals vielen Dank für Ihre Stellungnahme.

Herzliche Grüße aus Ischgl

Günther Aloys

WORKSHOP ISCHGL

Hab ihn auch auf das Forum aufmerksam gemacht und um eine Veröffentlichung der Mail gebeten ....

Vielen Dank.
Ich habe das ganz spontan, ohne groß nachzudenken
zurückgemailt. Man müsste den Text korrigieren /verbessern.
Ansonsten habe ich nichts dagegen.
Gruß G. Aloys

... und anscheinend steh ich jetzt im Newsletter drin, denn heut kam noch das da:
INFOS & NEUE ERKENNTNISSE VON

Günther Aloys
Aus den neuen Konzepten:

‚Kleinliche Gebäude beherbergen kleinliche Gedanken – blasen Sie deshalb Ihren Kuhstall von einem Stararchitekten auf’.

‚Kultur ist ZENSIERT der Zukunft und preiswertes Mittel Kunden zu generieren’.

‚Wir sind nicht mehr im Tourismus tätig, sondern in der Unterhaltungsbranche’.

‚Alle sollten sich jetzt an der Suche nach ‚konkreten Utopien’ beteiligen, nicht die harmlose, sondern die trotzige Variante ist gemeint’.

‚Ein vernünftiges Österreich macht jetzt keinen Sinn mehr’.

‚Tourismus ist wie Pop-Art: man muss begeistern können’.

‚Wer nicht provoziert hat keine Chance’.

‚Wir in den Bergen sollten jetzt touristisch einen Vulkanausbruch loslösen,

dessen Lavamassen alles mit sich reißen, was sich zaghaft in den Weg stellt’.

‚Wir müssen jetzt etwas radikal Neues schaffen’.

‚Abschied nehmen vom Normalen’.

‚Wer nicht in der Lage ist Spitzenleistungen zu bieten, bricht ein’.

‚Wie kann der neue Tourismusberg auch authentisch sein’.

‚Die Elemente Erde, Feuer, Wind und Wasser sind Basiselemente im Tourismus der Zukunft’.

‚Die Verjüngung der Alpen ist Voraussetzung für deren Erfolg’.

‚Design und Architektur ist die Droge der neuen Generationen.

Geben wir ihnen diese Droge reichlich’.

‚’Nur in urbanen Zentren, beim Lecken des Asphalts spürt man Zeitströmungen

unserer Zielgruppen auf und nicht beim wiederholten Fetten des Gamsbarts’.

‚Tourismus braucht jetzt den Mut zum Außergewöhnlichen’.

‚Jetzt müssen wir den Berg neu erschließen’.

‚Gäste sollten sich bei uns wie Lottomillionäre fühlen’.

‚Urlaub heißt nicht mehr Ferien machen, sondern Reizsuche’.

‚Urlaub in Zukunft heißt, die Welt zu wechseln, bizarr und kontrastiert’.

‚Der Mensch, die Musik, das Leben – eine einzige Party’.

‚Die neue Urlaubswelt ist nicht im Geringsten ein Abbild der Wirklichkeit’.

‚Eventmanager und moderne Touristiker sind Pioniere von Begegnungsdefiziten’.

‚Tourismus braucht schleunigst neue Rituale und mehr Events.’.

Die große Frage ist: ‚Wie kriege ich mehr Hitze und Sexappeal in

langweilige Destinationen und Produkte rein’.

‚Der normale Gast und Konsument frisst schon jede Revolution

zum Frühstück auf’.

‚Erfolg im Tourismus ist kein Zufall’.

‚Poptourismus ist Tourismus gegen Einsamkeit und Langeweile’.

‚Las Vegas, Ibiza, Ischgl – wo was los ist, wollen alle hin, sogar die Spießer’.

‚Gute Events sind langfristig gewinnbringende Rituale und millionenschwere Cashcows’.

‚Nur wer Regeln bricht, gewinnt’.

‚Wer nicht Gesetze bricht, trägt nichts für die Zukunft der Gesellschaft bei’.

‚Man kann die Welt nicht verändern, wenn man sich ihr unterwirft’.

‚Nur radikale Innovation stellt den entscheidenden Wettbewerbsvorteil dar’.

‚Wir müssen uns jetzt schleunigst von den Fesseln der Vergangenheit

befreien und die Traditionswütigen zukunftsreif machen’.

‚Erfahrung ist gefährlich und heißt Eingefahrenheit’.

‚Mit alten Karten kann man kein neues Land gewinnen’.

‚Die Lust am Erleben kennt keine Grenzen’.

‚Hoffentlich sieht die Zukunft nicht so aus wie die Vergangenheit’.

‚Die Zukunft ist keine neue Form der Vergangenheit’.



WORKSHOP ISCHGL – Innovationen für Freizeit und Tourismus.

Frohe Diskussion allseits ;-)
 
Wir sind nicht mehr im Tourismus tätig, sondern in der Unterhaltungsbranche.

Ich will jetzt nicht die Visionen des Herrn Aloys auseinanderpflücken. Nur soviel: Was ich in den Bergen suche, hat mit "Unterhaltung" nicht so viel zu tun. Eher mit Sport, Entspannung, Landschafts- und Naturerlebnis.
Bevor ich unter Glas Ski fahre, geh ich halt woanders hin. Und das hat nix damit zu tun, dass ich an alten Vorstellungen klebe. Wenn ich Unterhaltung auf Freizeitpark-Niveau suche, dann geh ich in einen solchen und nicht nach Ischgl.
 
nanana, also ich selbst würde glaub ich sofort für IMMER nach ischgl ziehen, wenn es da ne glas piste (mit achtbarem höhenunterschied und länge (idalpe-tal oder auch nur mittelstation - tal) gäbe. das wäre das größte, vor allem müsstesch da net in so nem container wie neuss oder so skifahren. ausserdem steht die "halle" dann net so "dumm" in der landschaft rum :)
ausserdem sollt inzwischen jeder wissen, dass ischgl nun einfach aussergewöhnlich isch, nix gegen dich k2k, und ich hoff du nimmsch es mir net übel, wenn ich sag: dann fahr halt in n anderes gebiet, ""alte", moderne" Gebiete gibt ja (zum Glück) auch noch. :)

hoffe du verstehsch mi bissl, will koan krieg anfangn :)
 
Also eins muss man Günther Aloys schon lassen, er ist eine interessante und provokante Persönlichkeit, kein 0815-Typ.
Da ich mich ja studienmäßig ein wenig mit Tourismus auseinandersetze, werde ich mir mal seine Ideen durch den Kopf gehen lassen, bei einigen Slogans sieht man sofort, dass das Unsinn ist, aber das gilt sicherlich nicht für alle. Wenn von 10 Ideen auch nur eine gute dabei ist, die dann auch mit positivem Effekt realisiert wird, wars das Theater wert.
 
Keine Sorge, ich bin ein toleranter Mensch...
Toleranz ist immer gut
box3.gif
 
Da steckt eine geballte Ladung Diskussionsstoff in dem Intermezzo Starli-Aloys:

Ich sehe diese Ideen, Visionen, etc. von verschiedenen Standpunkten aus, die sich differenzieren in Ökonomie, Ökologie und dem subjektiven Standpunkt. Aloys überschreitet mit seinem Argumenten als ökonomischer Visionär sicherlich die Norm der massenverträglichen Meinung. Er verweiget jegliche alpinistische Tradition zugunsten einer futuristischen, progressiven "Freizeitpolitik". Als begeisterter Freizeitparkbesucher würde ich mir solche Projekte nur wünschen: Östereich hat in diesem großen Nachholbedarf, das Sommertourismusangebot ist langweilig und veraltet. Dann kommen Aloys teilweise überzogene Visonen gerade recht.
Aus ökologischer Sicht sehe ich ein klares Nein. Gletscher durch eine Glashalle zu ersetzen, ist definitv Nonsens. Was die Natur nicht mehr hergibt, wird dann einfach durch künstliche Energie ersetzt. (mit all seinen Auswirkungen auf das Mikroklima).
Auch ich habe Probleme einer Sichtweise zu folgen, ich liebe es genauso in Ischgl ordentlich abzufeiern, als auch einsame Bergtouren zu beschreiten, um die Natur genießen zu können.
 
Sehr interessantes Thema! Meine Meinung dazu kann ich nicht einfach mit 'pro' oder 'contra' formulieren, sondern irgendwo dazwischen. Noch im vergangenen Jahr war ich total gegen seine Idee von die Indoor - Piste in Ischgl, im heurigen heissen Sommer mit den 'tollen' :evil: Schneelagen auf den Gletschern bin ich nicht mehr ganz überzeugt was ich dazu sagen soll :gruebel: ...

Also an Ideen fehlt es dem Herrn Aloys nicht! Und besonders toll finde ich sein Argument:
Aber die Menschen sind sehr träge, denkfaul, zukunftsfeindlich und halten stark an der Vergangenheit fest und kleben wie Kleister an der Tradition, oftmals so lange, bis eine Branche halt den Bach hinuntersaust – siehe Swissair etc.

Ganz meine Meinung :respekt:, nur konnte ich es niemals so kurz und klar formulieren! Beispiel Skigebiete: Als Kitzbüehel oder Arlberg schon europaweit bekannte Skigebiete waren, wusste man in Ischgl nicht mal wie man Seilbahn richtig schreibt :wink: . Und schaut euch die Gebiete heute an, kein Vergleich! Zum Glück hat man es in Kitz und am Arlberg zwar spät, aber noch rechtzeitig begriffen, siehe die riesigen Investitionen im heurigen Jahr :) ! Swissair hat's wohl zu spät gecheckt :(
 
Kann nicht mal jemand den nochmal kontaktieren (der scheint ja recht zugaenglich zu sein) und ihn fragen wo die Hangglider realisiert werden?
Ich finde einige der Ideen gut, aber eine glaeserne Skipiste kann ich auch ökologischen Gesichtspunkten nicht unterstuetzen. Sorry, aber das geht IMHO dann etwas zu weit.

Gruss
Jakob
 
...hat man es in Kitz und am Arlberg zwar spät, aber noch rechtzeitig begriffen,...

Also, der Arlberg hat es schon früher begriffen meiner Meinung nach! Einige kuppelbare Anlagen etc. (Erste 3KSB Österreichs / erste 3SB Europas/ erste 4SB Österreichs etc.)

Kitzbühel war ich ewig nicht mehr, aber die Fotos die es hier im Forum gibt unterstützen Deine Aussagen !
 
Wobei Swissair kein gutes Beispiel ist, die haben sich "nur" bei der Expansion übernommen. Das Unternehmen an sich war renommiert und gesund. Die hätten Nischenanbieter bleiben sollen. Insofern passt der Vergleich hier nicht wirklich. Aber zum Thema Swissair haben die Schweizer Freunde sicherlich mehr beizutragen!?
 
sagt mal ... der aloys hat doch gesagt, es werden diesen sommer zwei alpinachterbahnen gebaut.
weiss jemand wo und ob die gebaut werden? irgendwie würde ein liftbetreiber das doch mitteilen, wenn er sowas macht oder?
 
Was ist der "Mountain Glider" und der "Ski Slope" ?

Die Seite von dem Aloys geht bei mir nicht :?


Also so wie ich das hier lese, soll "Ski Slope" wohl eine Glashalle über einer Skipiste sein, welche künstlich beschneit wird - richtig ?

Und was ist dann ein "Mountain Glider" ?
 
Zurück
Oben