Habe es nach über 4 Monaten in Whistler endlich ein Mal geschafft den Ort zu verlassen, -wenn auch nur für eine Woche. Es sollte nach Californien gehen, Squaw Valley und Mammoth Mountain standen definitiv auf dem Programm, evtl. noch ein paar andere Gebiete rund um Lake Tahoe.
An- bzw. Abreise:
Von Whistler nach Vancouver via HWY99 4,5h!!!, dann weiter mit AirCanada nach San Francisco (2h + 1,5h fürs USA Check-In), mit Mietwagen weiter nach Tahoe City (ca.4,5h). Zurück von Tahoe City nach Sacramento (2h), Sacramento nach Vancouver –wieder AC- (2h + 30min fürs Check-In –geht ja raus aus den USA!) und dieses mal in der Standartzeit von 2h und 20minuten zurück nach Whistler via HWY99.
Fange an dieser Stelle mal mit Squaw Valley an:
Offizielle hp: www.squaw.com
Generelle Infos zum Gebiet:
Squaw Valley ist der ehemalige Austragungsort der olympischen Winterspiele von 1960. Das Gebiet ist trotz seiner Größe immer noch in Familienbesitz (-wie gesagt, noch), wobei jedoch Alex Cushing letztes Jahr verstorben ist und nun seine Frau Nancy und deren Kinder das Gebiet gehört. Das Skigebiet hat ein für Nordamerika eher untypisches Layout. Man erkennt hier deutlich einen starken Europäischen Einfluss (sprich viel zu viele Lifte die nur einen begrenzten Raum bedienen), der auf Hans Burkhart zurückgeht (ein guter Freund von Alex C. und seit den ersten Tagen in sämtliche Projekte involviert). Da ich mich dort mit eineigen Arbeitern der Bergbahnen getroffen hab, habe ich diesbezüglich auch gleich mal nachgefragt, OT: F: What happened at your resort, why do you guys have so much lifts going on in here? Kurze Antwort: –What happened?; –Hans Burkhart.
Pisten im üblichen sinn gibt es hier nicht (jedenfalls nicht für den Touri), alle Lifte sind entweder Grün, Blau oder Schwarz gekennzeichnet um zu verdeutlichen welches Gelände sie bedienen (grün=leicht, blau=mittelschwer, schwarz=schwer). Es wird auch Flutlichtskifahren angeboten, auf einer 5.1km langen Pisten, dem eher leicht zu bewältigen Mountain Run. Squaw betreib auch 3 nette Funparks rund um die Gold Coast Station mit SuperPipe, eineigen Rails und Jumps. Ein definitives Highlight ist der Beheizte Pool und Jacuzzi sowie ein Spa-Bereich an der Bergstation der High Camp Pendelbahn, welcher ab mitte/ende März geöffnet ist.
Da Alex Cushing mehr der Technik- und Liftfan war und mehr und mehr Lifte installierte oder ersetzte/erneuerte, sprich immer das Geld am Berg reinvestierte und darauf verzichtet hatte in kleines Dorf o.Ä. im Tal zu entwickeln, bzw. ins Immobilien Geschäft einzusteigen, hat vor ein Paar Jahren Intrawest begonnen die ‚village at squaw’ zu errichten, sprich Restaurants, Bars, Geschäfte und natürlich reichlich Eigentumswohnungen und bessere Hotels. Da ja bekanntlich der Immobilienmarkt in den Staaten schwächelt, gehen die Verkäufe eher langsam von statten, und es wurde vorerst auf die 2te und 3te Ausbaustufe der Village verzichtet.
Wetter:
Für mich sehr abwechslungsreich, für dort sehr normal (da es fast jede stunde anders ausgeschaut hat und ein Wechsel nur ca. 5-10 min. gedauert hat): Blauer Himmel, Sonnenschein, totale Bewölkung, immer leichter wind, manchmal starke Böen und starker wind der manche lifte für bis zu 1h lahmlegte. Bessergesagt: Fast alles bis auf irgendeine Form von Niederschlag.
Temperaturen:
Morgens zwischen 0 und +2, unter tags dann +6 bis +10
Schneehöhe:
120cm im Tal, 250cm am Berg (angaben von squaw.com)
Schneezustand:
Ab ca. 10 Uhr im Talbereich bereits Sulz, ab Mittag bis rauf zur Gold Coast Station. Im oberen Bereich den Ganzen Tag ‚hard packed’ bzw. am ersten Tag ‚packed powder’ und ca. 10cm neuschnee abseits der zum teil Präparierten Pisten.
Lifte und Pisten:
29 Lifte, davon 1PB, 1Funitel, 1GUB, 4 6CLD, 3 4CLD, 1 4CLF, 8 3CLF, 10 2CLF
Kapazität von 49000 pers/h
Geöffnet von 9:00-16:00 bis auf 6CLD Shirley Lake Express, 3CLF Granite Chief, Silverado, Solitude und 2 CLF Broken Arrow; -9:00-15:30
Täglich von 16:00-21:00 Flutlichtskifahren am Mountain Run (21 dez. bis 29 mrz.)
170 Abfahrten die sich auf eine Fläche von 1620ha erstrecken
25% easy, 45%intermediate, 30%difficult
Geöffnete Pisten:
Alle! –Teils präpariert, wie halt in Nordamerika so üblich…
Geöffnete Anlagen:
PB High Camp Cable Car
Funitel Gold Coast
6CLD Headwall Express
6CLD Gold Coast Express
6CLD Far East Express
6CLD Shirley Lake Express
4CLD KT-22 Express
4CLD Squaw One Express
4CLD Siberia Express
4CLF Exhibition/Searchlight
3CLF Granite Chief
3CLF Solitude
3CLF Silverado
3CLF Emigrant
3CLF East Broadway
3CLF Squaw Creek
3CLF Red Dog
3CLF Bailey’s Beach
2CLF Papoose Deluxe Double
2CLF High Camp
2CLF Links
2CLF Belmont
Geschlossene Anlagen:
GUB Pulse Gondola
2CLF Olympic Lady
2CLF Cornice II
2CLF Newport
2CLF Broken Arrow
2CLF Mainline
2CLF Riviera
Meistens gefahren mit:
Schwer zu sagen…
Wenigsten gefahren mit, bzw. gar nicht:
Siehe geschlossene anlagen +: 2CLF Papoose Deluxe Double, 2CLF Belmont, 2CLF Links, 2CLF High Camp, 3CLF Bailey’s Beach,
Wartezeiten:
Keine, manchmal 1-2 Sessel…
Gefallen:
ein eher schwieriger Punkt für mich da mein neuer Hausberg die Messlatte doch sehr hoch legt…
-Schönes Skigebiet, herrlicher Ausblick auf Lake Tahoe, schöne und auch weitläufige Abfahrten, speziell die bereiche vom Silverado, Granite Chief sowie KT-22 Express –ein Traum für jeden Freerider. Sowie die mittelschweren Abfahrten rund um Shirley Lake Express und Siberia Express für die die präparierte Pisten bevorzugen.
-Werde wohl Kritik dafür ernten, dennoch: Alle lifte ohne Fussraster, die meisten sogar ohne Bügel. –Ich persönlich bevorzuge dies, da ich sonst auch nie den Bügel schließe…
-Für einen Technik/Liftinteressierten ein sehr interessanter ort und sehr viel geboten.
-Flutlichtfahren im Preis der Tageskarte inbegriffen
Nicht gefallen:
-Zu viele Lifte; alle geschlossenen Anlagen braucht man meiner Meinung nach auch nicht wirklich, da das gebiet das sie erschließen ebenfalls von anderen liften erreichbar ist.
-Restaurants: Niemals irgendwo am Berg essen gehen! (ausser vielleicht ein stück Pizza, ist aber dann auch schon alles was genießbar ist).
Fazit:
Auf jeden fall einen Besuch wert. Schönens Abwechslungsreiches Terrain, allein der Ausblick auf Lake Tahoe ist es wert…
Die ‚Mountain Facilities’ High Camp und Gold Coast, ebenso einige Funktionsgebäude sowie die der Angestellten, und eigentlich alles was schon länger unten im Dorf steht ist dann doch schon stark renovierungsbedürftig, einiges schon drüber und müsste meiner Meinung nach neu gebaut werden. Dafür sind wirklich alle Lifte sowie die neue ‚Village at Squaw’ in einem Top zustand.
Hier noch die so genannten ‚fast facts’:
Saison mitte November bis mitte Mai
Tal: 1890m Berg: 2760m Höhenunterschied: 870m
Fläche: 1620ha, 245ha davon Beschneibar
170 Abfahrten
3 Terrain Parks
11m durchschnittlicher Schneefall pro Saison
29 Lifte (insgesamt 34 wenn man die Seillifte und Förderbänder dazuzählt)
Und zu guter letzt der Pistenplan:
www.squaw.com/winter/mtnmap.html
das wars fürs erste, sollte mir noch was einfallen werde ich ergänzen. Bilder folgen in kürze….
An- bzw. Abreise:
Von Whistler nach Vancouver via HWY99 4,5h!!!, dann weiter mit AirCanada nach San Francisco (2h + 1,5h fürs USA Check-In), mit Mietwagen weiter nach Tahoe City (ca.4,5h). Zurück von Tahoe City nach Sacramento (2h), Sacramento nach Vancouver –wieder AC- (2h + 30min fürs Check-In –geht ja raus aus den USA!) und dieses mal in der Standartzeit von 2h und 20minuten zurück nach Whistler via HWY99.
Fange an dieser Stelle mal mit Squaw Valley an:
Offizielle hp: www.squaw.com
Generelle Infos zum Gebiet:
Squaw Valley ist der ehemalige Austragungsort der olympischen Winterspiele von 1960. Das Gebiet ist trotz seiner Größe immer noch in Familienbesitz (-wie gesagt, noch), wobei jedoch Alex Cushing letztes Jahr verstorben ist und nun seine Frau Nancy und deren Kinder das Gebiet gehört. Das Skigebiet hat ein für Nordamerika eher untypisches Layout. Man erkennt hier deutlich einen starken Europäischen Einfluss (sprich viel zu viele Lifte die nur einen begrenzten Raum bedienen), der auf Hans Burkhart zurückgeht (ein guter Freund von Alex C. und seit den ersten Tagen in sämtliche Projekte involviert). Da ich mich dort mit eineigen Arbeitern der Bergbahnen getroffen hab, habe ich diesbezüglich auch gleich mal nachgefragt, OT: F: What happened at your resort, why do you guys have so much lifts going on in here? Kurze Antwort: –What happened?; –Hans Burkhart.
Pisten im üblichen sinn gibt es hier nicht (jedenfalls nicht für den Touri), alle Lifte sind entweder Grün, Blau oder Schwarz gekennzeichnet um zu verdeutlichen welches Gelände sie bedienen (grün=leicht, blau=mittelschwer, schwarz=schwer). Es wird auch Flutlichtskifahren angeboten, auf einer 5.1km langen Pisten, dem eher leicht zu bewältigen Mountain Run. Squaw betreib auch 3 nette Funparks rund um die Gold Coast Station mit SuperPipe, eineigen Rails und Jumps. Ein definitives Highlight ist der Beheizte Pool und Jacuzzi sowie ein Spa-Bereich an der Bergstation der High Camp Pendelbahn, welcher ab mitte/ende März geöffnet ist.
Da Alex Cushing mehr der Technik- und Liftfan war und mehr und mehr Lifte installierte oder ersetzte/erneuerte, sprich immer das Geld am Berg reinvestierte und darauf verzichtet hatte in kleines Dorf o.Ä. im Tal zu entwickeln, bzw. ins Immobilien Geschäft einzusteigen, hat vor ein Paar Jahren Intrawest begonnen die ‚village at squaw’ zu errichten, sprich Restaurants, Bars, Geschäfte und natürlich reichlich Eigentumswohnungen und bessere Hotels. Da ja bekanntlich der Immobilienmarkt in den Staaten schwächelt, gehen die Verkäufe eher langsam von statten, und es wurde vorerst auf die 2te und 3te Ausbaustufe der Village verzichtet.
Wetter:
Für mich sehr abwechslungsreich, für dort sehr normal (da es fast jede stunde anders ausgeschaut hat und ein Wechsel nur ca. 5-10 min. gedauert hat): Blauer Himmel, Sonnenschein, totale Bewölkung, immer leichter wind, manchmal starke Böen und starker wind der manche lifte für bis zu 1h lahmlegte. Bessergesagt: Fast alles bis auf irgendeine Form von Niederschlag.
Temperaturen:
Morgens zwischen 0 und +2, unter tags dann +6 bis +10
Schneehöhe:
120cm im Tal, 250cm am Berg (angaben von squaw.com)
Schneezustand:
Ab ca. 10 Uhr im Talbereich bereits Sulz, ab Mittag bis rauf zur Gold Coast Station. Im oberen Bereich den Ganzen Tag ‚hard packed’ bzw. am ersten Tag ‚packed powder’ und ca. 10cm neuschnee abseits der zum teil Präparierten Pisten.
Lifte und Pisten:
29 Lifte, davon 1PB, 1Funitel, 1GUB, 4 6CLD, 3 4CLD, 1 4CLF, 8 3CLF, 10 2CLF
Kapazität von 49000 pers/h
Geöffnet von 9:00-16:00 bis auf 6CLD Shirley Lake Express, 3CLF Granite Chief, Silverado, Solitude und 2 CLF Broken Arrow; -9:00-15:30
Täglich von 16:00-21:00 Flutlichtskifahren am Mountain Run (21 dez. bis 29 mrz.)
170 Abfahrten die sich auf eine Fläche von 1620ha erstrecken
25% easy, 45%intermediate, 30%difficult
Geöffnete Pisten:
Alle! –Teils präpariert, wie halt in Nordamerika so üblich…
Geöffnete Anlagen:
PB High Camp Cable Car
Funitel Gold Coast
6CLD Headwall Express
6CLD Gold Coast Express
6CLD Far East Express
6CLD Shirley Lake Express
4CLD KT-22 Express
4CLD Squaw One Express
4CLD Siberia Express
4CLF Exhibition/Searchlight
3CLF Granite Chief
3CLF Solitude
3CLF Silverado
3CLF Emigrant
3CLF East Broadway
3CLF Squaw Creek
3CLF Red Dog
3CLF Bailey’s Beach
2CLF Papoose Deluxe Double
2CLF High Camp
2CLF Links
2CLF Belmont
Geschlossene Anlagen:
GUB Pulse Gondola
2CLF Olympic Lady
2CLF Cornice II
2CLF Newport
2CLF Broken Arrow
2CLF Mainline
2CLF Riviera
Meistens gefahren mit:
Schwer zu sagen…
Wenigsten gefahren mit, bzw. gar nicht:
Siehe geschlossene anlagen +: 2CLF Papoose Deluxe Double, 2CLF Belmont, 2CLF Links, 2CLF High Camp, 3CLF Bailey’s Beach,
Wartezeiten:
Keine, manchmal 1-2 Sessel…
Gefallen:
ein eher schwieriger Punkt für mich da mein neuer Hausberg die Messlatte doch sehr hoch legt…
-Schönes Skigebiet, herrlicher Ausblick auf Lake Tahoe, schöne und auch weitläufige Abfahrten, speziell die bereiche vom Silverado, Granite Chief sowie KT-22 Express –ein Traum für jeden Freerider. Sowie die mittelschweren Abfahrten rund um Shirley Lake Express und Siberia Express für die die präparierte Pisten bevorzugen.
-Werde wohl Kritik dafür ernten, dennoch: Alle lifte ohne Fussraster, die meisten sogar ohne Bügel. –Ich persönlich bevorzuge dies, da ich sonst auch nie den Bügel schließe…
-Für einen Technik/Liftinteressierten ein sehr interessanter ort und sehr viel geboten.
-Flutlichtfahren im Preis der Tageskarte inbegriffen
Nicht gefallen:
-Zu viele Lifte; alle geschlossenen Anlagen braucht man meiner Meinung nach auch nicht wirklich, da das gebiet das sie erschließen ebenfalls von anderen liften erreichbar ist.
-Restaurants: Niemals irgendwo am Berg essen gehen! (ausser vielleicht ein stück Pizza, ist aber dann auch schon alles was genießbar ist).
Fazit:
Auf jeden fall einen Besuch wert. Schönens Abwechslungsreiches Terrain, allein der Ausblick auf Lake Tahoe ist es wert…
Die ‚Mountain Facilities’ High Camp und Gold Coast, ebenso einige Funktionsgebäude sowie die der Angestellten, und eigentlich alles was schon länger unten im Dorf steht ist dann doch schon stark renovierungsbedürftig, einiges schon drüber und müsste meiner Meinung nach neu gebaut werden. Dafür sind wirklich alle Lifte sowie die neue ‚Village at Squaw’ in einem Top zustand.
Hier noch die so genannten ‚fast facts’:
Saison mitte November bis mitte Mai
Tal: 1890m Berg: 2760m Höhenunterschied: 870m
Fläche: 1620ha, 245ha davon Beschneibar
170 Abfahrten
3 Terrain Parks
11m durchschnittlicher Schneefall pro Saison
29 Lifte (insgesamt 34 wenn man die Seillifte und Förderbänder dazuzählt)
Und zu guter letzt der Pistenplan:
www.squaw.com/winter/mtnmap.html
das wars fürs erste, sollte mir noch was einfallen werde ich ergänzen. Bilder folgen in kürze….