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Oberwiesenthal/ 30.11.2008/ Ein perfekter Tag

Nach den ergiebigen Schneefällen der letzten Woche habe ich mich kurzfristig entschlossen mit 2 Freunden in mein „Hausskigebiet“ nach Oberwiesenthal. Nach nebliger Anfahrt und erster Skistunde wurde es doch noch ein wunderschöner und vor allem sonniger Skitag.

Anfahrt:

Gera-Chemnitz-Stollberg-Scheibenberg-Oberwiesenthal in 1h45min

Rückfahrt:

Oberwiesenthal-Bozi Dar(zum Tanken für 1€/L)-Schwarzenberg-Aue-Zwickau-Gera in 2h

Wetter:

Bis 10 Uhr neblig, danach Sonne pur
Temperaturen um den Gefrierpunkt

Schnee:

im Ort 35cm und am Nachmittag leicht firnig
am Berg 50cm als Pulverschnee

Anlagen+ Pisten

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Rennstrecke unter der Schwebebahn war auch geöffnet und sehr gut zu fahren
Meisten gefahren mit:

4er-Sesselbahn (10x)
Himmelsleiter (6x)

Wenigsten gefahren mit:

Schwebebahn (0x)

Wartezeiten:

0-3 min am Sessellift (extrem wenig für ein Wochenende in Oberwiesenthal)

Gefallen:

- Skifahren Ende November in Oberwiesenthal
- perfekte Pisten am Vormittag
- nur wenig Buckel am Nachmittag
- keine störenden Wartezeiten
- Sonne Pur!!!

Nicht gefallen

- wenig Schnee und viele Tannenzapfen auf den unteren Verbindungsweg(aber mit leichtem Anschieben auch Umfahrung über den oberen Weg möglich)
Fazit :D :D :D :D :D :D von :D :D :D :D :D :D Maximalen
6 von 6 Maximalen

Leider ging dieser perfekte Mittelgebirgsskitag mit perfekten Pisten, wenig Wartezeiten und sonnigen Wetter zu Ende. Meiner Meinung nach ist dieses Skigebiet das beste Mittelgebirgsgebiet in Deutschland. Von Ende März bis Ende März schneesicher und mit allen Typen von Pisten gesegnet. Jetzt fehlt nur noch die lifttechnische Verbindung mit dem Keilberg.
Jetzt kommen die Fotos:

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Am Morgen war es noch neblig

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Aber der Nebel lichtete sich langsam!!!

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Blick zum Keilberg

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Perfekte Pisten !

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Winterwunderland!

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In der 4KSB

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Panorama von der Talstation der Lifte 2 und 5

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Fernblick bis zur Schneekoppe.

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Blick vom Fichtelberg auf Oberwiesenthal

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Letzte Stütze der Schwebebahn, der ältesten ihrer Art in Deutschland!

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Alt und Neu auf dem Fichtelberg.
 
Wirklich tolle Bilder, da hast Du ja einen tollen Tag erwischt.
Allerdings schaut die "Rennstrecke" so von unten gesehen eher rot als schwarz aus. Täuscht der Eindruck oder ist sie nur im Verhältnis zu den anderen Pisten etwas steiler?

@bestes Mittelgebirgsgebiet: Ich kann nicht wirklich mitreden weil ich bis jetzt nur Winterberg kenne, aber auf die Kandidatenliste müsste man doch mit Sicherheit auch noch das Felberg-Fahl-Gebiet und den Arber setzen. Wenn man sich nur die technischen Zahlen anschaut mit gar nichtmal so schlechten Chancen: Viele kuppelbare Anlagen + gute Beschneiung!
 
Danke, ein klasse Skitag und ein schöner Bericht!

Ja, für solche Bedingungen bin ich seinerzeit sogar für Tagesausflüge von Hannover nach O'thal gefahren - und es hat sich gelohnt! O'thal und der Feldberg im Schwarzwald halten sich nach meiner bisherigen Erfahrung die Waage beim Wettbewerb um das beste Mittelgebirgsskigebiet Deutschlands, und am Arber im Bayerischen Wald war ich noch nicht - der hätte sicherlich auch Potenzial dazu.

Schade, dass einmal mehr der Einersessel am Kleinen Fichtelberg nicht lief. Ich habe ihn noch nie in Betrieb gesehen.

Gibt es denn schon neue Informationen, wann eine lifttechnische Anbindung des Keilbergs an Oberwiesenthal geplant ist?
 
Danke für den Bericht, ich glaub ich muss da diese Woche auch noch hin :D

Der Einersessel am kl. Fichtelberg hat keine Beschneiung, deshalb nur noch selten auf ( ist zwar ne nette Piste, jedoch 8 min hoch für 1 min runter ist etwas suboptimal)
Die Rennstrecke ist nur im mittleren teil schwarz, ansonsten halt "Mittelgebirsschwarz"
Vergleich Arber : Arber ist halt "moderner" , ansonsten kann man es Pistentechnisch schon gut vergleichen.
Anbindung Keilberg : nach wie vor nichts konkretes,Pläna dazu stehen hier-> http://zima.klinovec.cz/de/historie

Sind die Parkgebühren immere noch so unverschämt hoch ???
 
Kann mich dem Dank nur anschließen, ich war mal Anfang der 90er im Sommer dort ... erinnern kann ich mich nur noch an die orangen Stützen der PB :wink:

CHEFKOCH schrieb:
Der Einersessel am kl. Fichtelberg hat keine Beschneiung, deshalb nur noch selten auf ( ist zwar ne nette Piste, jedoch 8 min hoch für 1 min runter ist etwas suboptimal)
Wie ich gestern im Bregenzerwald erlebt habe, ist es aber durchaus auch schön mit einem langen ESL zu fahren. So etwas macht man viel zu selten. Das schöne ist neben der Fahrt, anschließend wegen der geringen Kapazität die leeren Pisten zu genießen :D
 
@ McMaf:

Also vorallem im mittleren Teil kann man die Piste auch als "Alpenschwarz" bezeichnen. Vorher und danach läuft sie zwar flach aus, aber der mittlere Teil hat ungefähr die Neigung der Hainbachjoch Abfahrt in Sölden. Leider kann ioch Oberwiesenthal nur mit dem Arber vergleichen. Dort sind die Anlagen zwar moderner, jedoch war es bei mir immer viel zu voll und die Pisten waren irgendwie monoton und Langweillig.

@ Harzwinter.de

Naja die Piste am 1er Sessel steht unter NAturschutz, sodass erst ab einer sehr großen Schneeauflage gefahren werden darf. Das war bei mir erst einmal der Fall, aber die Pisten lohnen sich auf jeden Fall, da sie auch oft nachmittags perfekt sind, weil sie keiner kennt. Außerdem macht es Spass mit diesem Einersessel ohne Fussrasten und mit nur einer Kette vor dem Bauch zu fahren.

@ CHEFKOCH

WIr waren zum Glück am letzten Tag der Vorsaison da(30.11), sodass wir nur 2,50 € bezahlen mussten. Aber ab heute kostet es wieder ganze 5€ und zwar im gesamten Ortsgebiet. Da können sie sich koordinieren, aber wenns um die Verbindung mit dem Keilberg geht und um den Neubau von Liften, warten sie lieber und schieben es auch andere.

Gruß Gregorius
 
Gregorius schrieb:
@ McMaf:
Also vorallem im mittleren Teil kann man die Piste auch als "Alpenschwarz" bezeichnen. Vorher und danach läuft sie zwar flach aus, aber der mittlere Teil hat ungefähr die Neigung der Hainbachjoch Abfahrt in Sölden. Leider kann ioch Oberwiesenthal nur mit dem Arber vergleichen. Dort sind die Anlagen zwar moderner, jedoch war es bei mir immer viel zu voll und die Pisten waren irgendwie monoton und Langweillig.
Was heisst hier "Alpenschwarz"? Am Feldberg gibt es Pisten die schwarz sind, und echt schwarz, nicht pseudoschwarz wie berühmte Pisten in den Alpen: z. B. Weltcupabfahrt Lauberhorn und Weltcupabfahrt Adelboden Chuenisbärgli. Einige rote Pisten am Feldberg z. B. Fahler Loch oder Klusenwald, wären am Fichtelberg wahrscheinlich schwarz.
Wer meint irgendeine anderes Mittelgebirgsgebiet könnte in Bezug auf Pistenvielfalt und Anforderungsniveau dem Feldberg das Wasser reichen... der vergleiche nur mal Pistenpläne inklusive Pistenkilometern und Höhenunterschieden. Der Feldberg ist für mich sogar skifahrerisch interessanter als viele Alpengebiete!
Die Fichtelberger Pisten sehen da schon etwas blaulastig und kurz aus!
@Gregorius: Ist die Piste am Sessellift die "schwarze"?
 
schneesucher schrieb:
Wer meint irgendeine anderes Mittelgebirgsgebiet könnte in Bezug auf Pistenvielfalt und Anforderungsniveau dem Feldberg das Wasser reichen... der vergleiche nur mal Pistenpläne inklusive Pistenkilometern und Höhenunterschieden. Der Feldberg ist für mich sogar skifahrerisch interessanter als viele Alpengebiete!
Die Fichtelberger Pisten sehen da schon etwas blaulastig und kurz aus!

Nicht böse sein, aber das hört sich für mich schon wieder wie einer der leider in letzter Zeit hier häufiger vorkommenden "Mein Haus-Skigebiet ist das Beste" Kommentare an. Kennst du denn eins von den anderen genannten Mittelgebirgsskigebieten (also Oberwiesenthal oder Arber) persönlich?

Ich möchte da doch lieber eine etwas ausgewogenere Beurteilung zu abgeben. Ich kenne Oberwiesenthal aus vielen Winterbesuchen, ebenso den Feldberg, den Arber nur vom Wandern im Sommer und aus den Berichten hier im Forum. Vom Höhenunterschied tun sich Oberwisenthal und die Pisten am Feldberg nichts. Am Feldberg gibt es sicher mehr Pistenkilometer, die Pistenlängen dürften in etwa gleich sein. Den Arber empfinde ich (wenn ich mir da von meinen Sommereindrücken und den Winterbildern hier im Forum überhaupt ein Urteil erlauben darf) bis auf den Osthang und die Osthangverlängerung als sehr homogenisiertes Skigebiet mit breiten Pistenautobahnen und nur wenig onduliertem Gelände (da fehlt mir der Charakter).

Auch in Oberwiesenthal gibt es wie auf den Fotos zu sehen ist breite Pisten. Aber diese sind nicht aus dem Wald geschlagen, sondern man fährt halt sprichwörtlich auf den breiten Wiesen. Dort wo Pisten im Wald verlaufen, sind diese eher schmal ausgeschlagen (z.B. am Skilift Himmelsleiter oder im oberen Bereich des Haupthangs). Selbst in der Fis-Rennstrecke stehen am Rand noch riesige Fichten auf der Piste, um die man herumkurven kann. Das ganze wirkt also recht natürlich.
Der eigentliche Unterschied in Oberwiesenthal ist aber der Ort an sich. Es hat dort wie ich finde ein spezielles Flair. Zunächst mal starten die Lifte direkt im Ort (die Schwebebahntalstation ist zwischen Wohnhäusern). Das gibt es weder am Feldberg noch am Arber. Ausserdem ist der Ort bis auf die allfälligen zwei drei Plattenbauten etwas ausserhalb, wirklich urig. Durch den regelmäßig vorhandenen vielen Naturschnee türmen sich in kürzester Zeit die Schneewälle entlang der engen Strassen in der Stadt, die Bürgersteige sind meist nur schmal freigeschaufelt. Man merkt der Stadt einfach an das sie eine lange Wintersporttradition hat, aber der Skitourismus ist nicht so industrialisiert wie anderswo. Es gibt keine Mega-Ski-Rental-Center sondern kleine Wintersportgeschäfte die die Ausrüstung verleihen. Es gibt auch keine nachgemachten Tirolerstübchen, sondern authentischen Erzgebirgsstil (z.B. in der Sachsenbaude oder dem Fichtelberghaus, wobei das nach einem Brand wieder aufgebaut wurde). Natürlich ist man auch hier nicht gänzlich frei von alpinem Kitsch etc. aber der Ort und auch das Skigebiet hat sich eine gewisse Originalität bewahrt (bei gleichwohl modernem Angebot; Beschneiung etc.) die einen besonderen Reiz ausmacht.

Also nicht nur mosern und Schw**z- ...äh... Längenvergleiche (Pistenlänge, Höhenmeter) anstellen, sondern einfach mal hinfahren und sich selber ein Bild machen. Es lohnt sich :D
 
@wbiba
das ist ganz interessant, was Du schreibst. Wenn der Fichtelberg in der Nähe wäre, würde ich sicher auch mal vorbeizufahren, ganz schlecht scheint es ja wirklich nicht zu sein.
Mir ging es allerdings nicht um Hauskigebiete. Ich finde ein Skigebiet nicht deshalb gut, weil es mein Hausskigebiet ist. Ich spreche über die Gebiete, die mir persönlich am besten gefallen. Da ist die Anwesenheit einer schwarzen Piste ein wichtiges Kriterium.
Ich versuche auf objektiver Grundlage zu urteilen, und da finde ich so Ausdrücke wie "Mittelgebirgsschwarz" oder "Alpenschwarz" etwas merkwürdig. Und meine Beispiele zeigen auch, dass die Unterstellung gar nicht stimmt, schwarze Pisten in den Alpen seien zwangsläufig steiler als schwarze Pisten in Mittelgebirgen. Da schwarze Pisten für mich häufig ein Auswahlkriterium sind, welches Skigebiet ich besuche, ärgere ich mich über gemogelte Angaben. Meist erkennt man die Mogler schon am Pistenplan, z. B. wenn parallel zu einer roten oder gar blauen Piste eine schwarze verläuft, dann ist sie fast immer eine "Mogelschwarze".
Leidenschaftliche Skifahrer sind sich glaube meist recht schnell einig, welche Piste als schwarz einzustufen ist und welche nicht.
Überhaupt habe ich die Erfahrung gemacht, dass man sich aufgrund des Pistenplanes schon einen recht guten Eindruck machen kann, wie Vielfältig die Angebote in einem Skigebiet sind.

Die Schwarze scheint übrigens doch steiler zu sein, als Sie auf den Fotos aussieht: habe durchschnittliche Neigung von etwa 27° ermittelt.
 
Ich finde Oberwiesenthal ist wirklich eines der besten deutschen Mittelgebirgsgebiete. Warum muss des nur im Osten sein? ;-)

Ich bin immer neidisch auf das Gebiet, weils im Fichtelgebirge nicht wirklich so ein großes Gebiet gibt.
Zudem sehen die Bilder vom Gipfel mit der meist angereiften Pendelbahnstütze einfach nur geil aus.

Danke für den Bericht! :-)
 
schneesucher schrieb:
Was heisst hier "Alpenschwarz"? Am Feldberg gibt es Pisten die schwarz sind, und echt schwarz, nicht pseudoschwarz wie berühmte Pisten in den Alpen: z. B. Weltcupabfahrt Lauberhorn und Weltcupabfahrt Adelboden Chuenisbärgli. Einige rote Pisten am Feldberg z. B. Fahler Loch oder Klusenwald, wären am Fichtelberg wahrscheinlich schwarz.
Wer meint irgendeine anderes Mittelgebirgsgebiet könnte in Bezug auf Pistenvielfalt und Anforderungsniveau dem Feldberg das Wasser reichen... der vergleiche nur mal Pistenpläne inklusive Pistenkilometern und Höhenunterschieden. Der Feldberg ist für mich sogar skifahrerisch interessanter als viele Alpengebiete!
Die Fichtelberger Pisten sehen da schon etwas blaulastig und kurz aus!
@Gregorius: Ist die Piste am Sessellift die "schwarze"?

Ja, die Piste unter der 4KSB ist die "Rennstrecke Fichtelberg". Ich persönlich war leider noch nie am Feldberg, also kann ich nicht mitreden. Aber ich war schon in den meisten größeren Gebieten in Österreich und Italien. Ja, sie ist relativ kurz, aber besonders im Mittelteil ist die Bezeichnung schwarz angebracht.

Aber ich finde Schwarze Pisten sind auch für mich als guten Skifahrer nicht das Auswahlkriterium. Mir gefällt eher eine perfekt geneigte rote Piste mit eineigen Kuppen und vorallem muss sie schön breit sein. Und da ist der Hauptskihang neben den Liften 2 und 5 das beste Beispeil, da hier kein Wald planiert wurde, wie in eingen anderen Skigebieten.
Aber ich will hier keinen meine Meinung aufzwängen.
Jedoch empfinde ich es als unfair, wenn man den Fichtelberg bei Aufzaählungen der deutschen Mittelgebirgsskigebiete erst gegen Ende nennt.

schneesucher schrieb:
Überhaupt habe ich die Erfahrung gemacht, dass man sich aufgrund des Pistenplanes schon einen recht guten Eindruck machen kann, wie Vielfältig die Angebote in einem Skigebiet sind.

Gerade bei kleineren Gebieten kann man das meiner Meinung nach halt nicht. So war ich vom großen Arber sehr enttäuscht, da ich hier moderne Anlagen, wenig Wartezeiten, schön steile Pisten und ein gewisses Flair erwartet habe.
 
Also ich kenne zwar nicht Oberwiesenthal, aber den Arber und den Feldberg. Der Feldberg ist mein Hausberg, jedoch versuche ich auf ganz sachlicher Ebene zu bleiben.

Oberwiesenthal:

Also als aller erstes haben mich die Bilder einfach nur umgehauen. Der Schnee ist echt toll und die Liftanlagen sind absolut ausreichend. Außerdem hat mich das Flair absolut überzeugt. Und ein wichtiger Pluspunkt ist die Sonne-->TOP!

Feldberg:

Der Feldberg wurde jetzt innerhalb von jetzt 8Jahren modernisiert und ist das Skigebiet in Deutschland, dass in den letzten zwei Jahren als erstes seine Tore geöffnet hat. Das ist schon enorm, da das Zugspitzplatt eigentlich als Gletscher gilt. Invenstionen wie die 6KSB am Seebuck, 4KSB am Ahornbühl, Kassenbereich am Grafenmatt und bessere Beschneiung, vor allem am Seebuck haben das Skigebiet enorm verbessert. Der Seebuck wurde dadurch zu modernsten Piste Deutschlands. Aber es gibt in den steilen Pisten, Bereich FAHL, einfach keine Sonne. Das ist alles im Wald und kriegt nichts ab von der Sonnenstrahlung, da ist der Seebuck natürlich optimal. Todtnauberg gehört auch zum Liftverbund Feldberg und liegt an der Südseite des Feldberges. Da ist Sonne pur. Alle Pisten sind rot gekennzeichnet, obwohl man sich deswegen nicht täuschen lassen sollte. Es gibt Pisten von blau bis dunkelrot und man bietet auch noch Flutlicht an.

Was heisst hier "Alpenschwarz"? Am Feldberg gibt es Pisten die schwarz sind, und echt schwarz, nicht pseudoschwarz wie berühmte Pisten in den Alpen: z. B. Weltcupabfahrt Lauberhorn und Weltcupabfahrt Adelboden Chuenisbärgli

Wengen-Adelboden:

Wie meinst du das? Ich war bereits in beiden Skigebieten. Du musst bedenken, dass diese Abfahrten von den Profis im Schuss heruntergefahren werden und ich weiß nicht ob du immer richtig gefahren bist(zumindest ich hatte enorme Probleme, ich habe 2Jahre gebraucht bis ich den Schlusshang((Zielhang))der Lauberhorn-Weltcup-Abfahrt gefunden habe. Und dieser ist enorm steil! Auch einzelne Stücke beider Weltcups und enge Schneisen, die im Schuss erhebliche Probleme bereiten, besonders wenn es wie bei den Profis vereist ist. UND: Wenn du sowas sagst, KANNST du einfach nicht die Slalomhänge in Wengen und Adelboden heruntergefahren sein. Diese habe so so extreme Steilstücke in sich. Aber ich will nicht vom Thema abschweifen.

Feldberg-Oberwiesenthal:

Wo ich dir Recht geben muss, ist die schwarze Piste! Wenn man sie nur im mittleren Teil als schwarz bezeichnen kann, sind da für mich immer noch 2/3 rot. Das ist dann dunkelrot und sollte in der Website vorgemerkt werden, dass diese Strecke trotzdem beansprucht. Der
Zellerhang, würde trotzdem nicht "schwarz" eingezeichnet werden. Aber die Klusenwald-Abfahrt hat im Mittelteil kurz vor der Unterführung oder Kreuzung mit den Silberwiesenliften auch ein steiles Stück. Das ist enorm schwer zu fahren, da dort der Schnee einfach nicht gut liegen bleibt und es einfach vereist ist. Also sehr anspruchsvoll. Und wenn du denkst das eine schwarze Piste direkt neben einer roten Piste eine Mogelpiste ist, hast du nämlich direkt ins Fettnäpfchen gegriffen. Was ist mit dem Fahler Loch? Ach stimmt, diese extrem steile Slalomstrecke ist ja direkt neben der roten Fahler Loch. :mrgreen: Ich finde, wenn ich meine Meinung dazu abgeben darf ist das die steilste Slalomstrecke der Welt. Da Felix Neureuther letztes Jahr gesagt hat, dass Adelboden und Wengen die steilsten Slalom-Hänge im Weltcup-Zirkus seien, war mir jedoch klar das die steilste Piste das Fahler Loch ist. Ich bin alle frei heruntergefahren und das Fahler Loch fordert einfach am meisten. Felix Neureuther ist diese Piste eben noch nicht heruntergefahren. Der Feldberg ist Im Thema Flair jetzt nicht "soooo" der Knüller. Dort muss man nach Todtnauberg oder Muggenbrunn fahren, dort stehen noch überall typische Schwarzwaldhütten und Kuckucksuhren herum. Aber das Panorama vom Seebuckgipfel ist traumhaft. Von dort sieht man die Alpen(allerdings nur an Sonnentagen) und diese sind einfach wunderschön. Alles in allem würde ich als das bessere Skigebiet den Feldberg krönen, obwohl ich für einen Tagesausflug, zumindest am Wochenende nach Oberwiesenthal fahren würde.

Arber:

Vom Arber war ich einfach nur maßlos enttäuscht, da es dort zwar tolle und hochwertige Liftanlagen gibt, jedoch die Pisten hoffnungslos überfüllt sind und deswegen an den Liftanlagen auch noch längere Wartezeiten hängenbleiben. Der Liftpreis ist deswegen einfach zu teuer und ein Ausflug lohnt sich im Winter einfach nicht. Mehr will ich auch gar nicht sagen, weil ich meinen 25€ immernoch hinterhertrauere.


Fazit:

Ich werde mir nach diesen Bildern auf jeden Fall mal einen Tagesausflug nach Oberwiesenthal gönnen. Danke nochmal an Gregorius für diesen tollen Bericht. Denen die den Feldberg noch nicht besucht haben, kann ich diesen wirklich sehr empfehlen, jedoch nicht am Wochenende hinfahren, denn dort ist er einfach nur total überfüllt. 10.000 Skifahrer auf 25Pistenkilometern. Wer es anspruchsvoll mag, natürlich Fahl, der sportliche Skifahrer eher Zeller und Klusenwald, sowie Anfänger auf Grafenmatt und Seebuck. Beim Feldberg findet einfach jeder seine Piste und unter der Woche ist es nicht voll und angenehm zu fahren. Durch Beschneiung sind auch die meisten Pisten gesichert. Oberwiesenthal hat mich mit seinem Flair , der Sonne, des wunderbaren Schnees, der gut präparierten Pisten und breiten Hängen überzeugt, jedoch hätte ich nur 5 von 6 Punkten vergeben, da du dir einfach mal den Feldberg anschauen musst. Ich werde gleich den Link zu einem Feldbergbericht hierreinstellen mit 313 Bildern, der einfach toll und wirklich super gemacht ist. Ich war an dem gleichem Tag oben auf dem Feldberg und kann nur bestätigen, was man dort sieht. Allerdings fehlt die Sonne an diesem Tag. Zum Schluss möchte ich noch schneesucher bitten auf sachlicher Ebene zu bleiben und nicht so subjektiv zu agieren. Viele fühlen sich dann direkt angegriffen und es entsteht ein Konflikt oder Streitgespräch, das eigentlich nicht für das Forum gedacht ist, sondern das Forum soll eine informative Plattform sein, wo sich Leute untereinander Erlebnisse schildern können und sich über diese unterhalten.
 
Vinolivio schrieb:
UND: Wenn du sowas sagst, KANNST du einfach nicht die Slalomhänge in Wengen und Adelboden heruntergefahren sein.
Doch, doch, oft genug! Zugegeben der Schlusshang am Lauberhorn ist wirklich steil, aber kurz. Deshalb sollte man den auch im Schuss nehmen, sonst muss man an der Gegensteigung schieben.
Dafür dass die Profis, Alles prakitsch Schuss runterfahren kann ich Nix, wenns auf der ganzen Strecke richtig steil wäre, wärs vielleicht auch für die Profis zu steil,hat aber Nichts mit der durchschnittlichen Neigung zu tun. Und die ist an der FIS in Fahl auf jeden Fall deutlich grösser. Die im Fernsehen wissen schon, warum sie beim Lauberhornrennen immer das Flachstück ausblenden, schon mal gemerkt?
Aber vielleicht glaubst Du ja, wenn nicht mir, dann den Profis:
Maier fühlte sich sichtlich wohl auf dem Ahornbühl, dem supersteilen Hang oberhalb von Todtnau, den einst schon Stenmark als schwersten Riesenslalom-Hang der Welt bezeichnet hatte
Quelle: http://www.spiegel.de/sport/sonst/0,1518,63046,00.html
 
Ok, nachdem ich mir den Bericht angeschaut habe, denk ich das ich in nächster Zeit auch mal an den Felberg fahren sollte, nur um mal zu vergleichen.
Ich werde mich in Zukunft auch hüten, Aussagen über das beste deutsche Mittelgebirgsskigiebiet zu machen, da glaub ich noch keiner in diesem Forum in Oberwiesenthal, am Feldberg, im Sauerland und am großen Arber war. Wenn doch wär ein sachlicher Vergleich wirklich schön.

Gruß Gregorius
 
Also wenn ich an meinen ersten Sommerbesuch in Oberwiesenthal denk, da hat sich einiges getan. Damals kostete die Dampfzugstrecke einfach 2.40 DM ( 1,20 Euros ) ... und heut verlangen s fürs Parken 5.- Euro !!!
Das iss das was ich zum kot.... finde, daß ma überall so übertreiben muß. Also wenn ich da an Österreich denk, es gibt kein Schigebiet das mir bekannt iss, wo ma fürs parken zahlen muß. net amal Garmisch verlangt was fürs parken, aber im wilden Osten da wird ma abgezockt ohne Ende.

Ansonsten, der Schnee schaut ja echt hammermässig aus, auch die Lifte sehn jetz eher nach Alpen aus, die Seilbahn hat was. was mich jetz mal intressieren würd, gibts da Schipassverbindungen mit dem Keilberg ? und evtl. nen Schibus ? das frag ich jetz einfach aus Neugier.

Ansonsten, Streit wegs Mittelgebirgsgebiete, ich denk mal die haben alle eins gemeinsam. Vermute mal die Anziehung der Schifahrer aus den naheliegenden Großstädten, hab das auch schon gehört, daß z.B. am Arber ganz Nürnberg und Regensburg und auch aus der tschechei die ganzen Schifahrer anreisen... es iss einfach zuviel.
Drum les ich zwar gern die Berichte aus den nicht-alpinen Regionen, werd da aber selber niemals hinkommen ...
 
schifreak schrieb:
Also wenn ich an meinen ersten Sommerbesuch in Oberwiesenthal denk, da hat sich einiges getan. Damals kostete die Dampfzugstrecke einfach 2.40 DM ( 1,20 Euros ) ... und heut verlangen s fürs Parken 5.- Euro !!!
Das iss das was ich zum kot.... finde, daß ma überall so übertreiben muß. Also wenn ich da an Österreich denk, es gibt kein Schigebiet das mir bekannt iss, wo ma fürs parken zahlen muß. net amal Garmisch verlangt was fürs parken, aber im wilden Osten da wird ma abgezockt ohne Ende.
Da muss ich zm Teil wiedersprechen !!!
Sicher sind die Parkgebühren hier WUCHER, jedoch ist das nicht überall so im "wilden Osten".
Ich denke mal das Die Parkplätze der Stadt gehören, und die halt auch ein (großes) Stück vom Kuchen abbekommen wollen.
In anderen Skigebieten in Sachsen oder Thüringen hab ich eigentlich noch nie was gezahlt. In Bayern zahlst auch am Ochsenkopf Parkgebühren, und diesen Sommer hat man auch am Arber, Kampenwand , Spitzingsee, Hochfelln , Geigelstein, Hochplatte zur Kasse gebeten (ob auch im Winter weiß ich nicht)(an besagten Orten war ich )
Parkgebühren in Österreich: da fällt mir Spontan nur Kitzbühel/Hahnenkammbahn ein.

@Keilberg: gemeinsamen Skipass gibt es meines wissens nicht (Preise am Keilberg fast gleich wie in O-tal) und ob da ein Skibus verkehrt kann ich nicht sagen, gesehen hab ich jedenfalls noch keinen.
 
Hallo,
lese hier schon seit einiger Zeit etwas mit und da ich gerade etwas mehr Zeit habe, bin ich beim Stöbern auf diesen, und andere, interessante Threads aus meiner Heimatgegend gestoßen.
Und da wollte ich doch mal was zur Klärung der Frage: Wie steil ist die FIS-Strecke "Unter den Seilen" ? beitragen, auch wenn der Thread zugegebenermaßen schon einen Bart angesetzt hat :mrgreen:

Der Alpine Skiclub Oberwiesenthal hat nämlich auf seiner Web-Seite die Daten der Homologierung der beiden FIS-Rennstrecken "Unter der Seilbahn" und "Am Wäldchen" schon länger veröffentlicht.

http://www.asc-oberwiesenthal.de/index1.htm

Auf der Seite einfach auf Skiareal klicken und dann findet man:

Slalomstrecke "Unter der Seilbahn"
Durchschnittliche Neigung: 38%
Größte Neigung: 50%
Geringste Neigung: 15%

"Am Wäldchen" ist noch etwas flacher.
Also eher rote Strecken nach meinem Geschmack.

Gibt da übrigens auch ne recht ausführliche Chronik über die Geschichte des Vereins und des damit verbundenen Skifahrens am Fichtelberg (Unser Verein --> Alpine Chronik)

So das war's auch schon, vielleicht schau ich mal wieder vorbei :D
 
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