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zumal nicht wenige jüdischen Mitmenschen in Serfaus Urlaub machen, erkennt man ja recht schnell an der Kippa ...
Mit anderen Worten: Die diplomatische Antwort heisst in solchen Fällen dann: "Das Haus ist ausgebucht"Nur eine gleichzeitige Beherbergung von streng gläubigen Juden und anderen Gästen wäre zu kompliziert
Genau in dem Hotel aus dem Artikel haben im Sommer letzten Jahres mehrere jüdische Reisegruppen Urlaub gemacht ...Stani schrieb:"das Hotel" war der Sonnhof in Serfaus
zumal nicht wenige jüdischen Mitmenschen in Serfaus Urlaub machen, erkennt man ja recht schnell an der Kippa ...
dazu ganz passend:
http://tirol.orf.at/stories/218699/
vexillarius schrieb:...
ich vermute, dass in der anfrage bereits einzelne sachen angefragt wurden, welche mit dem sabbat zu tun haben (http://de.wikipedia.org/wiki/Sabbat). wenn die familie wirklich angefragt haben sollte, ob der vermieter den sabbat garantieren könne: das sind privatvermieter, die auch noch einen bauernhof haben ist eine arbeit ohne geräte gar nicht gewährleistet (falls der gast derart religiös sein sollte).
also: es gibt immer zwei seiten die man sich anhören sollte...
3303 schrieb:Du vermutest. Man sollte aber besser wissen.
Von wegen Einzelmeinung.3303 schrieb:Unfassbar, dass sich solch antisemitsche Einstellungen immer noch halten.
Wirklich schlimm. Auch wenn es sich (hoffentlich) nur um eine Einzelmeinung handelt.
Der muß sich auch nicht als Jude outen. Ein richtiger Judenhasser erkennt die am Namen. Das kenn ich zu Genüge.vexillarius schrieb:des weiteren: angeblich hat der gast bei der bestellung keine anmerkung gemacht, dass er jude sei.
Yeti01 schrieb:Als Mensch, der schon weit herumgekommen ist, habe ich gelernt, mich überall auf der Welt, wo ich zu Gast bin, bis zu einem bestimmten Punkt anzupassen. Das geht auch, ohne seine Identität zu verlieren.
Ein kleines Beispiel von der Uni: jüngst gibt es auf der Uni meines Cousins einen US - amerikanischen Lehrenden - er ist Gast in unserem Land.
TPD schrieb:Hingegen beim Dozent stellt sich die Frage ob dies ein "Nobelpreisträger" ist, und somit ein Aushängeschild für die UNI, oder ob es sich nur um einen ersetzbaren 0815 Lehrer handelt. Trifft das Zweitere zu, dann würde ich die Person nicht mehr als Gast sondern als Immigrant bezeichnen. Und in diesem Fall erwarte ich schon dass sich die Person ein bisschen an unsere Gepflogenheiten anpasst. Sonst kann man gerade so gut unsere Verfassung verbrennen und einfach blind das Ami-Recht inklusive Englisch als Amtssprache übernehmen...
Dachstein schrieb:ich rede ja schließlich auch Englisch, wen ich in Großbritannien bin. Mit Deutsch würde man mich vermutlich nicht verstehen (wollen). Aber wenn die Amerikaner und Briten zu uns kommen, dann wird von uns sehr wohl erwartet, dass wir Englisch sprechen......![]()
MFG Dachstein
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