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18.+19.12. Berninapass - Diavolezza und Piz Lagalb

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Vor unserem Weihnachtsurlaub 2009 wollten wir uns zum ersten Mal das Engadin anschauen
und waren vom 17.-19.12. in der Gegend von St. Moritz,
wobei wir am 18. und 19.12. auf dem Berninapass auf der Diavolezza und dem Piz Lagalb waren.
Unser Besuch am 18. am späten Nachmittag kam aber dadurch,
dass wir die Batterie vom Auto aufladen wollten (die war in der Nacht zuvor bei -32 Grad im Engadin verreckt).

Da wir am 19. noch weiter an den Arlberg wollten, hatten meine Eltern und mein Bruder beschlossen,
nur eine Einzelfahrt mit der Diavolezza zu machen, während ich mir den Piz Lagalb nicht entgehen lassen wollte
und dafür dann die Vormittagskarte für beide Bahnen nahm. 3 Einzelfahrten und 1 Vormittagskarte haben 95,- Euro gekostet,
wobei anfangs die Kassiererin gar nicht genau wusste,
ob mit der Einzelfahrt nun auch Skifahrer oder nur Fußgänger befördert werden dürfen.
Aufgrund des Windes und unser Zeitplanung blieb oben auch nicht viel Zeit für Seightseeing.
Auf dem Lagalb behinderten Wolken die Sicht gen Italien.

Als Local Guide stand uns dann noch der Corviglia-fan zur Verfügung,
der uns bei der Abfahrt von der Diavolezza begleitete.
Eine Abfahrt hat bei den extremen Minustemperaturen und scharfem Wind auch gereicht.

Der Schnee und Pistenzustand beider Abfahrten gefiel mir sehr,
wobei der Piz Lagalb von dem Charakter seiner Abfahrten,
dem Panorama und dem Zustand her mir sogar noch einen Tick mehr gefiel!
Den Piz Lagalb kann man in einem Stück an einem großen Hang super herunterdüsen
und hat die ganze Zeit auf der anderen Seite ein tolles Panorama mit der Diavolezza und den 4.000ern dahinter.
Tolles Plus war auch, dass ich bei der Abfahrt nicht einem Menschen begegnet bin
(auch wenn ich für die Abfahrt knapp 10 min. gebraucht habe,
waren die alle schneller als ich, wegen meinen vielen Fotopausen).
Bei der Abfahrt von der Diavolezza durchquert man hochalpines Gelände mal flacher mal steiler,
hier waren mehr Leute als am Lagalb, aber keinesfalls störend viele.

Neben der Piste war im unteren Teil der Abfahrten sogar richtig Pulverschnee,
weiter oben war es, glaube ich, sehr verblasen.

Die Bilder sind entstanden Kamerahandy Sony Ericsson K800i, Canon Powershot A580
und Canon EOS 450d (mit Tamron 28-200mm Objektiv).
Alle Bilder wurden mit der EBV Canon Digital Photo Professional nachbearbeitet.
Panoramen wurden ohne viel Aufwand mit Canon PhotoStitch zusammengefasst.

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Diavolezzabahn am 18.12. bei Sonnenuntergang gegen 17 Uhr vom Parkplatz aus
(wer auf die Dateiinfo schaut, sieht eine falsche Uhrzeit der Kamera).
Wie schon geschrieben, fuhren wir abends hoch, um die Batterie des VW Busses zu laden.
Morgens wollte er nicht anspringen (wir konnten die Garage des Vermieters aufgrund der Höhe nicht benutzen).
Nachmittags lief mit VW Mobilitätsgarantie alles super und wir bekamen schnellstens einen Pannenhelfer geschickt.
Aber schon erstaunlich, dass eine 3-Jahre alte Batterie aufgibt,
während alles andere um einen herum im Engadin fröhlich morgens starten konnte.

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Im Hintergrund die Passhöhe gen Italien

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Die Faszination von Corviglia-fan für diese Bahn kann ich auf jeden Fall nachvollziehen.

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Am Lagalb waren noch zwei Bullys am Präparieren

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Auch zum Parkplatz der Lagalb wurde ich für meine Fotos chauffiert

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Der Bernina-Express fährt vorbei am Parkplatz der Lagalb-Bahn. Oben sieht man den Piz Palü hervorschauen,
rechts eine Stütze der Diavolezzabahn.

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Bernina-Express und Diavolezza-Talstation

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Trasse der Diavolezzabahn. Gar nicht spektakulär oder so, aber sieht einfach aus jeder Perspektive toll aus.

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Verfolgungsjagd mit dem Berninaexpress, der nordwärts gen Pontresina streckenweise direkt neben der Strasse fährt.
Ich wusste gar nicht, dass der soviel Steigung hat… spätestens an den Bahnübergängen, konnte er uns aber wieder überholen.

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Da wir am Abend zuvor den Bus in der Tiefgarage vom Bahnhof St. Moritz abgestellt hatten
(um nicht schon wieder morgens eine böse Überraschung zu haben),
fuhren mein Vater und ich die eine Station von Celerina bis St. Moritz Dorf mit der Bahn.
Danach wurde gepackt und es ging hoch zum Berninapass.

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Talstation der Diavolezza. Der Parkplatz war gar nicht mal so voll, die Gondel war dann aber doch recht voll.

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Trasse Diavolezza

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Bergstation von der Gletscherpiste aus

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Bergstation vom Ausgang aus

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Einmal um 180 Grad gedreht hat man dieses tolle Panorama.
Die Bernina-Gruppe wirkt von hier noch gewaltiger als vom Corvatsch.
Insbesondere den Palü hätte ich mir nicht so beeindruckend vorgestellt.

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Der Corviglia-fan hatte einige Tage zuvor sogar eine Abfahrt über den Morteratsch-Gletscher uns angeboten,
aber da muss dieser für mich an den flachen Stellen schon präpariert sein,
da ich als Boarder nur ungern auf einem Gletscher abschnallen würde.
Reizvoll aber allemal und ein Grund, auf mal auf Ski umzusteigen.
Die Gletscher-Tour war offen und wurde zu meiner Überraschung sogar als markiert und gesichert beworben…

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Piz Bernina im Zoom

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Durch Gegenlicht war kein schönes Bild vom Palü möglich

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PB und Gletscher(rest)-KSB

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Gletscher-KSB

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Ehemalige Mittelstation der alten Gletschersesselbahn.
Heute sind hier Pumpen für die Beschneiung drin.

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Blick von der Abfahrt über den Pass hinweg. Der Lagalb ist rechts des Bildes

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Pisten queren immer wieder die Trasse der Bahn

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Blick auf den Lagalb, ich hoffte ja die ganze Zeit,
dass das kleine Wolkenhäubchen endlich mal verschwinden würde

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Warum muss denn auf der Lagalb mit die Diavolezza draufstehen???

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Warten auf die Bahn. Während es an der Diavolezza doch eher voll an der Gondel war,
hat die Bahn hier sogar 5-10 Minuten mit der Abfahrt gewartet,
dass sie neben mir noch so 5-7 andere Leute mit hochnehmen konnte.

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Diese Pisten haben mir deutlich mehr gefallen.
Zum einen war bis auf ganz oben kein Wind zu spüren und es lagen mehr Bereiche in der Sonne,
während an der Diavolezza vorwiegend Schatten herrschte.

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Foto aus der Lagalb-Bahn hinüber zur Diavolezza-Bergstation, von hier aus direkt vor dem Piz Bernina

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Leider hing oben die Suppe. Aber auch nur ganz oben, was die Abfahrt selbst nicht beeinträchtigte.

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Blick gen Italien gleich null

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Helligkeit runter, Kontrast rauf, dann erkennt die Kamera mehr als das menschliche Auge.

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Lagalb-Bergstation von der Piste aus

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Während der Abfahrt dann freie Sicht rüber zur Diavolezza (Bergstation umrahmt) mit den 4.000ern dahinter

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Ganz rechts unten die Talstation der Diavolezza und der Berninapass gen Engadin

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Tolle Pisten machten eigentlich Lust auf ne zweite Fahrt,
aber ich wollte meine Familie dann doch nicht im Restaurant an der Talstation warten lassen

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Da hinten sind Tourengänger hoch.
Die Leute hätte ich gern in diesem Forum mit einem schönen Bericht über diese Tour!!!

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Im Vordergrund die Talstation der Lagalbbahn, hinten die Talstation der Diavolezza

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Weitwinkel auf einen perfekten Skiberg

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Die Eiskletterwand der Diavolezza im Zoom vom Lagalb-Parkplatz

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Diavolezzabahn vom Lagalb-Parkplatz aus

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Mittlerweile ist das ja meine Lieblingsregion im Bereich Engadin/St.Moritz geworden.
Aus den von Dir genannten gründen der nicht stattgefundenen Modernisierung sind die Pisten oft leer und die Stimmung ist sehr relaxed.
Auch hier ist es oft ab Ende Februar am interessantesten, wenn an der Diavolezza alle Pisten und Routen geöffnet sind und am Piz Lagalb die Minorabfahrt oben neben der Station schön eingefahren ist.
Die Morteratschabfahrt wurde aufgrund von Gletscherschwund übrigens vor wenigern Jahren verlegt und ist seitdem auch mit dem Snowboard kein Problem mehr. Skifahrerisch wurde sie deutlich einfacher. Derzeit geht es in der üblichen Salamitaktik weiter. Mitleweile gibt es beidseitige Pistenmarkierungen. Letztes Jahr wurde erstmals ein Pistenbully auf den Gletscher geflogen um zu präparieren.
Mal sehen, wann der Sprengmeister kommt, um den (zurzeit noch interessanten) Hang runter zum Persgetscher platt zu machen :(
 
@3303, in meinem anderen Bericht hast Du ja einen Link von der Morteratsch-Tour gepostet, die Du auch mit zwei anderen Boardern da gefahren bist. Die Präparierung des flachen Gletschers ist bei mir aus dem Grund gewünscht, dass ich nicht laufen möchte auf einem Gletscher. Solange ich ein Board unter den Beinen habe ist alles ok. Sollte ich aber aus irgendeinem Grund (zu flach oder einfach nur ein dummer Sturz) auf einmal gezwungen sein abzuschnallen, wäre mir auf einem Gletscher Angst und Bange, dass ich dort in eine nicht sichtbare Spalte stürze. Da könnte mich nur eine Bullyspur beruhigen :D

Ich kann es echt verstehen, dass man so eine hochalpine Perle wie die Morteratsch-Tour nicht verschandeln möchte und daher bin ich auch umso dankbarer über Bilderberichte von Dir und corviglia-fan über diese Tour.
 
Mir geht es ja nicht darum, dass nicht Pisten präpariert werden und auch etwas für ungeübte Skifahrer/Boarder getan wird.
Meine Auffassung unterscheidet sich zur diesbezüglichen, heutzutage landläufigen Leiteinstellung lediglich darin, dass ich es für ausreichend erachte, wenn 90% sämtlicher Pisten totalbanalisiert werden.
Im Engadin sind an schwierigen Pisten gerade noch folgende vorhanden:
Corviglia - Gallerie, Olympia, Sass Corviglia
Corvatsch - Keine (eventuell Lejins Run am SL Murél)
Diavolezza - Morterstch (noch)
Lagalb: Minor (die ersten 100m)

Im gesamten, angeblichen 350km Pistennetz sind unpräpariert übrig geblieben lediglich Morteratsch (teilweise), Gallerie und die ersten 100m der Minorpiste.
Ca. 340km von 350km werden also täglich präpariert.
Können die, die lieber präparierte Pisten fahren damit leben oder ist das unzumutbar, dass man sich auf 10 von 350km mal stellenweise etwas schwer tun könnte? Und die Snowboarder, mit denen ich dort unterwegs war, hatten niemals Probleme mit der unpräparierten Abfahrt.
Im Endeffekt ist das "Problem" auch eher die neue Trassierung der Morteratschabfahrt. Früher muste man ohnhin laufen bzw. später dann aufsteigen und eine Felspassage traversieren. Da stellten sich Präparierungsfragen nicht. Dafür war das Erlebnis aber auch ungleich größer. Ich erinnere an den manchmal schweißtreibenden Aufstieg zur Isla Persa, die ausgesetzten Passage über dem Spaltenmeer und der darauf folgenden Schneebar, wo man sich bei einer Rivella mit den anderen Skifahrern vor grandioser Kulisse total relaxed und fern jeder Hektik unterhalten hat. Kinder, die stolz wie Oskar nach dem Meistern dieser situation ihre Cola an der bar getrunken haben, bevor es in den berüchtigten Steilhang ging. das Abenteuer ging weiter.
Es muss ja nicht immer so sein, aber eine einzige Abfahrt darf das doch vielleicht ausnahmsweise?
Der Eine oder Andere vesteht vielleicht, was ich damit meine?

Ich möchte damit nur mal die Dimensionen und meine Gedanken dazu klarstellen.

Arlberg-Irrer schrieb:
@3303, in meinem anderen Bericht hast Du ja einen Link von der Morteratsch-Tour gepostet, die Du auch mit zwei anderen Boardern da gefahren bist. Die Präparierung des flachen Gletschers ist bei mir aus dem Grund gewünscht, dass ich nicht laufen möchte auf einem Gletscher. Solange ich ein Board unter den Beinen habe ist alles ok. Sollte ich aber aus irgendeinem Grund (zu flach oder einfach nur ein dummer Sturz) auf einmal gezwungen sein abzuschnallen, wäre mir auf einem Gletscher Angst und Bange, dass ich dort in eine nicht sichtbare Spalte stürze. Da könnte mich nur eine Bullyspur beruhigen :D

Ich kann es echt verstehen, dass man so eine hochalpine Perle wie die Morteratsch-Tour nicht verschandeln möchte und daher bin ich auch umso dankbarer über Bilderberichte von Dir und corviglia-fan über diese Tour.
 
3303 schrieb:
Der Eine oder Andere vesteht vielleicht, was ich damit meine?

Auf jeden Fall! Mehr gibts dazu wirklich nicht zu sagen.
 
Im gesamten, angeblichen 350km Pistennetz sind unpräpariert übrig geblieben lediglich Morteratsch (teilweise), Gallerie und die ersten 100m der Minorpiste. Ca. 340km von 350km werden also täglich präpariert.

Im Engadin würde etwas anderes gar keinen Sinn machen. Die Leute die da hin fahren, die tun dies weil sie solche Pisten suchen. Wer Freeriden will der geht schon von Anfang an in eine andere Region, wie z.B. den 4-Vallées ;)
Parallelstrategien sind bis jetzt bei den wenigsten Skigebieten aufgegangen. Damit anständig Routen angeboten werden können braucht man sehr viel erschlossenes Gelände, weil die Buckelpisten die nach wenigen Tagen entstehen mögen die wenigsten. Anderstherum "versaut" einem so eine Buckelpiste aber viel Pistengelände, das für eine breite Kundengruppe auch in den Tagen wenn der Neuschnee zerfahren ist, zugänglich wäre.
 
Pilatus schrieb:
Im Engadin würde etwas anderes gar keinen Sinn machen. Die Leute die da hin fahren, die tun dies weil sie solche Pisten suchen.

Du stellst einfach unrichtige Behauptungen als Tatsache dar.
Wieso stellst Du einfach so ohne Hintergrund schon wieder so merkwürdige Thesen auf?

Ich kenne viele Leute, die dort insgesamt zum Winterurlaub hinfahren und auch gerne zur Abwechslung Rotuen und unpräparierte Pisten fahren (würden).
Du willst uns jetzt nicht ernsthaft erzählen, dass die Morteratschabfahrt in ihrer Charakteristik, die über Jahrzehnte zum Klassiker gewoden ist, im Engadin "keinen Sinn" macht?

Wer Freeriden will der geht schon von Anfang an in eine andere Region, wie z.B. den 4-Vallées ;)
Du hast den Unterschied zwischen unpräparierten Pisten, markierten Routen und freeriden offensichlich nicht erfasst.
Das ist etwas völlig Anderes. Buckel und Gelbe Routen sind sehr nah am Pistenfahren und vom freeriden meilenweit entfernt.
Ich war in den 4Vallées und war keinen einzigen Meter freeriden. Ich hatte das dort auch niemals vor.

Parallelstrategien sind bis jetzt bei den wenigsten Skigebieten aufgegangen. Damit anständig Routen angeboten werden können braucht man sehr viel erschlossenes Gelände, weil die Buckelpisten die nach wenigen Tagen entstehen mögen die wenigsten. Anderstherum "versaut" einem so eine Buckelpiste aber viel Pistengelände, das für eine breite Kundengruppe auch in den Tagen wenn der Neuschnee zerfahren ist, zugänglich wäre.

Ja genau, man versaut sich 10 von 350km, was natürlich vollkommen inakzeptabel ist ;-)
Besonders weil Gallerie und Minor ja besonders toll präparierbar und wenn präpariert tolles Pistengelände für eine breite Kundengruppe wären :)
 
Du willst uns jetzt nicht ernsthaft erzählen, dass die Morteratschabfahrt in ihrer Charakteristik, die über Jahrzehnte zum Klassiker gewoden ist, im Engadin "keinen Sinn" macht?

Kommerziell wohl nicht. Gäbe es an dieser Piste eine direkte Wiederholungsanlage die nur für diese Piste zu gebrauchen wäre, so würde die Bahn wohl innert kürze bankrott machen.

Wieso stellst Du einfach so ohne Hintergrund schon wieder so merkwürdige Thesen auf?

Also ohne Hintergrund ist das wohl überhaupt nicht. Doch es gibt m.E. keine Skiregion in der Schweiz, wo das Skifahren an sich so nebensächlich ist wie im Engadin. Die meisten fahren wohl eher durchschnittlich Ski und verlassen die Piste nicht.
Klar gibt es da auch sportliche Skifahrer. Aber die die ich kenne, die nach St. Moritz Skifahren (mit Skifahren als Grund des Besuchs) gehen, die gehen explizit wegen den Pisten da hin (weils sonst nirgend so gut sei). Wer Freeriden will geht eher nach Engelberg oder 4-Vallées (dort mit Buckelpisten). Aber sicher nicht nach St. Moritz. Buckelpisten - und das sind alle markierten Skirouten nach kurzer Zeit - können die wenigsten fahren und machen schnell müde. Ich glaube kaum das so was in einer Destination wie St. Moritz irgendwie Sinn macht, wenn sich die Abfahrt mit vernünftigen Aufwand irgendwie präparien lässt.

Du hast den Unterschied zwischen unpräparierten Pisten, markierten Routen und freeriden offensichlich nicht erfasst.

1. Tag: Schneefall, 2. Tag: Tiefschneefahren (oder von mir aus Freeriden), 3. Tag: Markierte Route, 4. Tag und bis zum nächsten Schneefall: Buckelpiste

Wo ist der Unterschied? ;)
 
Pilatus schrieb:
1. Tag: Schneefall, 2. Tag: Tiefschneefahren (oder von mir aus Freeriden), 3. Tag: Markierte Route, 4. Tag und bis zum nächsten Schneefall: Buckelpiste
Wo ist der Unterschied? ;)

OK, ich gebe es auf. Es führt zu Nichts.
 
Trotzdem finde ich es schade, daß die aus meiner Sicht sinnvollen Ausbaupläne nicht realisiert wurden! Sicherlich hätte es einen größen Besucherandrang zur Folge, aber gute Einnahmen tuen jeder Bergbahn gut!
 
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