Nach 4-jähriger Abstinenz ging es dieses Jahr mal wieder nach St.Luc/Chandolin, nachdem wir die letzten Jahre immer in Zinal hausten. Das unglaublich weitläufige Gebiet ist pistentechnisch mein klarer Favorit unter den 4 Teilgebieten im Val d'Anniviers. Es muss an den vielen alten und für die verwöhnten Sessellift-Süchtigen unbequemen Anlagen liegen, dass sich hier kaum jemand hinverirrt. Denn trotz des sensationellen Skigebietes ist hier einfach nichts los. Anstehen ist auch am Wochenende ein Fremdwort, es kann auch durchaus vorkommen, dass man auf den Randpisten für mehrere Minuten keine Menschenseele weit und breit entdeckt. Das hat zur Folge, dass man die Carvingautobahnen so gnadenlos runterballern kann, dass man aus dem Grinsen nicht mehr rauskommt. Für's Freeriden ist Zinal, das genau dafür auch bekannt ist, klar besser geeignet, auch wenn die Routen in St. Luc/Chandolin bei Neuschnee sicherlich schön zu fahren sind. Den gab es nämlich leider nicht in der erhofften Menge, andererseits kann man sich über Sonnenschein auch nicht gerade beklagen. So war leider "nur" die faszinierende Bella-Tola-Route ein wahres Vergnügen, alleine aufgrund des bekannten Panoramas.
Dienstags waren wir vormittags in Zinal und sind dann gegen Mittag über die Piste du Chamois rüber nach Grimentz. Da das Wetter nachmittags äußerst durchwachsen waren, habe ich nicht genug Bilder, um daraus einen nennenswerten Bericht basteln zu können.
Der Ausflug nach Crans Montana, der für den letzten Tag geplant war, ist verletzungsbedingt leider ausgefallen. Ich habe mir bei einem eigentlich unspektakulären Beinverdreher den Meniskus gequetscht und das Innenband angerissen, wodurch ich die letzten 1,5 Tage an einen Schlitten gebunden war. Hatte aber auch durchaus seinen Reiz
. Leider hat's einen von uns auf eben jener Schlittenstrecke etwas heftiger erwischt, was einen Helikopterabtransport mit sich zog. Das war dann weniger lustig.
Nächstes Jahr gehts auf jeden Fall wieder nach St. Luc/Chandolin!
Wetter:
Bis auf einen Tag schön.
Temperatur:
Für März kalt. Bei Sonnenschein angenehm, bei Wolkenfeldern sehr frisch.
Schneehöhe:
Mehr als genug. Offiziell 50cm im Dorf und oben 150cm. Könnte hinkommen.
Schneezustand:
Oben pulver, unten Firn. Bei den künstlich beschneiten Schattenabfahrten (Talabfahrt Chandolin) auch Eisplatten.
Anlagen/Pisten/Routen:
Alles ausnahmslos offen!
Wartezeiten:
Sowas gibt's dort nicht.
Gefallen:
- Skigebiet
- nix los
- Wetter
- Bella-Tola-Route
- Preis-/Leistungsverhältnis (Studentenrabatt, weiße Wochen)
- Panorama
Nicht gefallen:
- div. Verletzungen
- Parkplatzsituation im Dorf St. Luc (Abzocke?!)
- leider keine nennenswerten Neuschneemengen
Pistenplan:
Bilder:
Man merkt wahrscheinlich, dass ich nicht hingefahren bin, um Liftanlagen zu fotografieren
:
^^ Anfang der Standseilbahntrasse. Ganz schön steil, rechts die neue, dementsprechend schwarze Talabfahrt.
^^ Gabelung
SL Le Col des Ombrintzes, ewig langer Anker.
^^ SL Pas de Boeuf von der gleichen Stelle.
^^ Traumhafte rote Piste, die dieser erschließt.
^^ Das Ganze im Zoom. Wirklich eine grandiose Piste.
^^ Bella Tola. Rechts der Gipfelschlepper, diagnonal durch's Bild führt die Route, zu der man einen kleinen Fußmarsch bewältigen muss. Auf 3000m ganz schön anstrengend
.
^^ Was eine Aussicht von dort oben! Die mächtigen 4000er. Im Vordergrund das Schlussstück des SL Bella Tola.
^^ U.a. Grimentz.
^^ Schlussstück des Lauf-/Ziehstückes, rechts das Matterhorn.
^^ Rothorngipfel.
^^ Blick die andere Seite hinunter in Richtung Rhonetal.
^^ Vom Bella-Tola-Gipfel führt auch diese Referenzpiste "Prilet" ins Tal. Schönste Piste im gesamten Val d'Anniviers.
^^ Im Zoom.
^^ Blick auf ein schönes Wolkenmeer von eben jener Piste.
^^ Autobahnen am SL Tignousa inklusive Funpark. Man sieht ja gar nichts mehr vor lauter Menschen!
^^ Beginn der schwarzen Talabfahrt, die an der Talstation der Standseilbahn endet. Mehr Neuschnee als diese dünne Auflage gab es leider nicht.
^^ SL Foret. Soll wohl demnächst (leider) durch einen Sessellift ersetzt werden. Auch dieser erschließt wunderbar trassierte Waldpisten.
^^ Spektakuläre Streckenführung des SL Illhorn 2.
^^ Gleicht sein Schneckentempo durch seine große Steilheitheit aus: 3SB Le Rotzé. Macht immerhin 600HM.
^^ Route neben diesem Lift. Wäre in Frankreich eine normale schwarze Piste.
^^ Zwischenzeitlich stillgelegter und fast abgebauter SL Le Crêt. Braucht man offen gestanden nicht wirklich. Der Schlepper aus dem Dorf Chandolin (Illhorn 1) war in meinen Augen sinnvoller.
^^ Unschwer zu erkennen...
^^ Blick von der Bergstation des SL Le Col des Ombrintzes. Im Hintergrund wieder Illhorn 2.
^^ Im Zoom. Das neue Restaurant Tsapé ist wirklich hübsch.
^^ Mein Revier der letzten 1,5 Tage: die Schlittenstrecke
.
^^ Spektakulär, trotzdem auf keinen Fall wünschenswert!
Dienstags waren wir vormittags in Zinal und sind dann gegen Mittag über die Piste du Chamois rüber nach Grimentz. Da das Wetter nachmittags äußerst durchwachsen waren, habe ich nicht genug Bilder, um daraus einen nennenswerten Bericht basteln zu können.
Der Ausflug nach Crans Montana, der für den letzten Tag geplant war, ist verletzungsbedingt leider ausgefallen. Ich habe mir bei einem eigentlich unspektakulären Beinverdreher den Meniskus gequetscht und das Innenband angerissen, wodurch ich die letzten 1,5 Tage an einen Schlitten gebunden war. Hatte aber auch durchaus seinen Reiz
Nächstes Jahr gehts auf jeden Fall wieder nach St. Luc/Chandolin!
Wetter:
Bis auf einen Tag schön.
Temperatur:
Für März kalt. Bei Sonnenschein angenehm, bei Wolkenfeldern sehr frisch.
Schneehöhe:
Mehr als genug. Offiziell 50cm im Dorf und oben 150cm. Könnte hinkommen.
Schneezustand:
Oben pulver, unten Firn. Bei den künstlich beschneiten Schattenabfahrten (Talabfahrt Chandolin) auch Eisplatten.
Anlagen/Pisten/Routen:
Alles ausnahmslos offen!
Wartezeiten:
Sowas gibt's dort nicht.
Gefallen:
- Skigebiet
- nix los
- Wetter
- Bella-Tola-Route
- Preis-/Leistungsverhältnis (Studentenrabatt, weiße Wochen)
- Panorama
Nicht gefallen:
- div. Verletzungen
- Parkplatzsituation im Dorf St. Luc (Abzocke?!)
- leider keine nennenswerten Neuschneemengen
Pistenplan:
Bilder:
Man merkt wahrscheinlich, dass ich nicht hingefahren bin, um Liftanlagen zu fotografieren
^^ Anfang der Standseilbahntrasse. Ganz schön steil, rechts die neue, dementsprechend schwarze Talabfahrt.
^^ Gabelung
SL Le Col des Ombrintzes, ewig langer Anker.
^^ SL Pas de Boeuf von der gleichen Stelle.
^^ Traumhafte rote Piste, die dieser erschließt.
^^ Das Ganze im Zoom. Wirklich eine grandiose Piste.
^^ Bella Tola. Rechts der Gipfelschlepper, diagnonal durch's Bild führt die Route, zu der man einen kleinen Fußmarsch bewältigen muss. Auf 3000m ganz schön anstrengend
^^ Was eine Aussicht von dort oben! Die mächtigen 4000er. Im Vordergrund das Schlussstück des SL Bella Tola.
^^ U.a. Grimentz.
^^ Schlussstück des Lauf-/Ziehstückes, rechts das Matterhorn.
^^ Rothorngipfel.
^^ Blick die andere Seite hinunter in Richtung Rhonetal.
^^ Vom Bella-Tola-Gipfel führt auch diese Referenzpiste "Prilet" ins Tal. Schönste Piste im gesamten Val d'Anniviers.
^^ Im Zoom.
^^ Blick auf ein schönes Wolkenmeer von eben jener Piste.
^^ Autobahnen am SL Tignousa inklusive Funpark. Man sieht ja gar nichts mehr vor lauter Menschen!
^^ Beginn der schwarzen Talabfahrt, die an der Talstation der Standseilbahn endet. Mehr Neuschnee als diese dünne Auflage gab es leider nicht.
^^ SL Foret. Soll wohl demnächst (leider) durch einen Sessellift ersetzt werden. Auch dieser erschließt wunderbar trassierte Waldpisten.
^^ Spektakuläre Streckenführung des SL Illhorn 2.
^^ Gleicht sein Schneckentempo durch seine große Steilheitheit aus: 3SB Le Rotzé. Macht immerhin 600HM.
^^ Route neben diesem Lift. Wäre in Frankreich eine normale schwarze Piste.
^^ Zwischenzeitlich stillgelegter und fast abgebauter SL Le Crêt. Braucht man offen gestanden nicht wirklich. Der Schlepper aus dem Dorf Chandolin (Illhorn 1) war in meinen Augen sinnvoller.
^^ Unschwer zu erkennen...
^^ Blick von der Bergstation des SL Le Col des Ombrintzes. Im Hintergrund wieder Illhorn 2.
^^ Im Zoom. Das neue Restaurant Tsapé ist wirklich hübsch.
^^ Mein Revier der letzten 1,5 Tage: die Schlittenstrecke
^^ Spektakulär, trotzdem auf keinen Fall wünschenswert!
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