Vergangene Woche bin ich fremdgegangen und habe drei Skitage außerhalb des Tirol-Snowcard-Bereichs verbracht. Den Tag am 7. 4. in Bormio habe ich ja schon dokumentiert. Der Skitag in Livigno einen Tag vorher war aber genauso toll und deshalb auch einen Bericht wert.
Übernachtet habe ich in Burgeis im Obervinschgau. Von dort aus habe ich eine gute Stunde über den Ofenpass und Munt-La-Schera-Tunnel nach Livigno gebraucht. Bekanntlich erstreckt sich Livigno über einige Kilometer in einem schmalen Tal auf 1800 Meter Höhe. Ein Teil des Skigebietes ist auf der Westseite, eines auf der Ostseite. Beide Teilgebiete erreichen eine Höhe von knapp 2800 Meter, so dass jeweils bis zu 1000 Meter Höhenunterschied bewältigt werden kann.
Leider sind beide Skigebietsteile nicht unmittelbar miteinander verbunden. Vormittags war ich im Teilgebiet Carosello 3000 (= Westseite) , den Nachmittag verbrachte im Teilgebiet Mottolino/Monte della Neve (= Ostseite).
Beeindruckt hat mich die ausgezeichnete Pistenqualität den ganzen Tag über auf den breiten Abfahrten, so dass überall problemlos zügiges Carving möglich war. Es gab Pulver- und Firnschnee, jedoch nie Sulz. Solche Schneebedingungen über das komplette Skigebiet dürften in den Nordalpen zu dieser Zeit nur schwer zu finden gewesen sein.
Gemerkt hat man, dass die Nachosterwoche in Livigno noch zur Hochsaison gehört. Es war schon einiges los, wenn sich auch die Wartezeiten abgesehen von 10 Minuten an der Carosello 3000 – 6EUB in Grenzen hielten. Die Pistenfläche in Livigno ist aber so groß, dass die Abfahrten trotzdem nie überfüllt gewirkt haben.
Eindrucksvoll war das Panorama, vor allem Richtung Ortlergruppe.
Hier die Bilder:
Breite Carvingpiste im Carosello 3000-Teilgebiet
Zoom zum Ortler
Die zentrale Berninagruppe ragt nur teilweise über vorgelagerte Bergketten hinaus und wirkt deshalb weniger spektakulär als die Ortlerguppe, obwohl sie näher an Livigno liegt.
Blick über den Monte della Neve hinweg zur Ortlergruppe (von links: Palon della Mare, Monte Vioz, Punta Taviela, Pizzo Tresero, Punta San Matteo)
Zoom zum Cevedale
Monte Vioz und Punta Taviela im Zoom
Piste am der 4KSB Blesaccia II
Talblick.
Zu sehen ist gut ein Teil der Straße, die von Livigno Richtung Passo di Foscagno führt.
Piste an der 6KSB Valfin – Monte della Neve
Die Pisten im Carosello 3000 Gebiet
2. Sektion der 6EUB Carosello 3000
Zoom auf die Piste an der 4KSB Blesaccia II
Zoom Richtung Skigebiet von Bormio. Im Hintergrund die Ortlergruppe
Gut ist der Verlauf der oberen Pisten im Skigebiet Bormio zu erkennen.
Carvingpisten auf der Motollino-Seite
Der Bereich um den Monte della Neve wird auch von Variantenfahren genutzt.
Ortler
Königsspitze
Funpark an der 4KSB Trepalle
Blick über das Tal hinweg zu den Pisten an der neuen 8EUB Tagliede
An der Abfahrt nach Trepalle hat man einen schönen Blick zum Passo di Foscagno und zur Cima Bianca
Cima Bianca im Zoom
So sieht eine Piste in Livigno im April nachmittags um 4 Uhr aus.
Bereits im Schatten der Bernina
Die folgenden Bilder wurden auf der Fahrt nach Bormio vom Passo de Foscagno aufgenommen und zeigen, welch tollen Blick auf die Ortlergruppe man von diesem Passübergang hat. Der Foscagno dürfte mit einer Passhöhe von 2300 Metern der höchste ganzjährig befahrbare Alpenpass sein.
Königsspitze
Cevedale
Sogar die Spuren der Tourengänger sind trotz der großen Entfernung gut zu erkennen.
Monte Vioz und Cima Taviela
Gleich zwei Skigebiete sieht man hier. Das von Bormio und das von Isolaccia
Fazit: Livigno ist ein eindrucksvolles Skigebiet mit breiten Carvingautobahnen, die auch im April noch den ganzen Tag über gut zu befahren sind. Vielleicht ist es neben Ischgl/Samnaun und dem doch um einiges kleinerem Sulden das Nichtgletscherskigebiet mit den besten Bedingungen in der späteren Frühjahrsaison in den Ostalpen.
Übernachtet habe ich in Burgeis im Obervinschgau. Von dort aus habe ich eine gute Stunde über den Ofenpass und Munt-La-Schera-Tunnel nach Livigno gebraucht. Bekanntlich erstreckt sich Livigno über einige Kilometer in einem schmalen Tal auf 1800 Meter Höhe. Ein Teil des Skigebietes ist auf der Westseite, eines auf der Ostseite. Beide Teilgebiete erreichen eine Höhe von knapp 2800 Meter, so dass jeweils bis zu 1000 Meter Höhenunterschied bewältigt werden kann.
Leider sind beide Skigebietsteile nicht unmittelbar miteinander verbunden. Vormittags war ich im Teilgebiet Carosello 3000 (= Westseite) , den Nachmittag verbrachte im Teilgebiet Mottolino/Monte della Neve (= Ostseite).
Beeindruckt hat mich die ausgezeichnete Pistenqualität den ganzen Tag über auf den breiten Abfahrten, so dass überall problemlos zügiges Carving möglich war. Es gab Pulver- und Firnschnee, jedoch nie Sulz. Solche Schneebedingungen über das komplette Skigebiet dürften in den Nordalpen zu dieser Zeit nur schwer zu finden gewesen sein.
Gemerkt hat man, dass die Nachosterwoche in Livigno noch zur Hochsaison gehört. Es war schon einiges los, wenn sich auch die Wartezeiten abgesehen von 10 Minuten an der Carosello 3000 – 6EUB in Grenzen hielten. Die Pistenfläche in Livigno ist aber so groß, dass die Abfahrten trotzdem nie überfüllt gewirkt haben.
Eindrucksvoll war das Panorama, vor allem Richtung Ortlergruppe.
Hier die Bilder:
Breite Carvingpiste im Carosello 3000-Teilgebiet
Zoom zum Ortler
Die zentrale Berninagruppe ragt nur teilweise über vorgelagerte Bergketten hinaus und wirkt deshalb weniger spektakulär als die Ortlerguppe, obwohl sie näher an Livigno liegt.
Blick über den Monte della Neve hinweg zur Ortlergruppe (von links: Palon della Mare, Monte Vioz, Punta Taviela, Pizzo Tresero, Punta San Matteo)
Zoom zum Cevedale
Monte Vioz und Punta Taviela im Zoom
Piste am der 4KSB Blesaccia II
Talblick.
Zu sehen ist gut ein Teil der Straße, die von Livigno Richtung Passo di Foscagno führt.
Piste an der 6KSB Valfin – Monte della Neve
Die Pisten im Carosello 3000 Gebiet
2. Sektion der 6EUB Carosello 3000
Zoom auf die Piste an der 4KSB Blesaccia II
Zoom Richtung Skigebiet von Bormio. Im Hintergrund die Ortlergruppe
Gut ist der Verlauf der oberen Pisten im Skigebiet Bormio zu erkennen.
Carvingpisten auf der Motollino-Seite
Der Bereich um den Monte della Neve wird auch von Variantenfahren genutzt.
Ortler
Königsspitze
Funpark an der 4KSB Trepalle
Blick über das Tal hinweg zu den Pisten an der neuen 8EUB Tagliede
An der Abfahrt nach Trepalle hat man einen schönen Blick zum Passo di Foscagno und zur Cima Bianca
Cima Bianca im Zoom
So sieht eine Piste in Livigno im April nachmittags um 4 Uhr aus.
Bereits im Schatten der Bernina
Die folgenden Bilder wurden auf der Fahrt nach Bormio vom Passo de Foscagno aufgenommen und zeigen, welch tollen Blick auf die Ortlergruppe man von diesem Passübergang hat. Der Foscagno dürfte mit einer Passhöhe von 2300 Metern der höchste ganzjährig befahrbare Alpenpass sein.
Königsspitze
Cevedale
Sogar die Spuren der Tourengänger sind trotz der großen Entfernung gut zu erkennen.
Monte Vioz und Cima Taviela
Gleich zwei Skigebiete sieht man hier. Das von Bormio und das von Isolaccia
Fazit: Livigno ist ein eindrucksvolles Skigebiet mit breiten Carvingautobahnen, die auch im April noch den ganzen Tag über gut zu befahren sind. Vielleicht ist es neben Ischgl/Samnaun und dem doch um einiges kleinerem Sulden das Nichtgletscherskigebiet mit den besten Bedingungen in der späteren Frühjahrsaison in den Ostalpen.