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jwahl schrieb:Aber wenns gerettet ist dann ist ja eh alles gut, fehlt eigentlich nur mal eine vernünftige neue Anlage
jakob
schifreak schrieb:des eigenartige, der Maxlraineralmlift stand bevor die Taubensteinbahn gebaut wurde- ( war nur zu Fuß erreichbar )
Am Spitzingsee laufen die Lifte weiter
Neue Betreibergesellschaft will die Anlagen nach und nach modernisieren Von Stefanie Peter
Schliersee - Es war eine monatelange Zitterpartie, doch nun, pünktlich zum ersten ergiebigeren Schneefall, ist die Zukunft der Bergbahnen am Spitzingsee gesichert: Die Schörghuber-Gruppe hat die drei Gesellschaften der Stümpfling-, der Taubenstein-Bergbahn und der Suttenbahn übernommen, die Anlagen konnten gerade noch rechtzeitig wintertauglich gemacht werden. Am Freitag begann der Skibetrieb mit Stümpflingbahn, Kurven- und Osthanglift, an der Taubensteinbahn lag noch zu wenig Schnee.
Der frühere Betreiber hatte im Frühjahr Insolvenz anmelden müssen. Insolvenzverwalter Rolf Sperling betrieb die Anlagen über den Sommer hinweg, doch die Verhandlungen zur Übernahme verliefen schleppend. Zwar einigte sich Schörghuber im August mit dem Hauptgläubiger der Bergbahn-Gesellschaften, der Kreissparkasse Miesbach-Tegernsee, auf ein Konzept zum Weiterbetrieb der Liftanlagen, die Auffanggesellschaft „Alpenbahnen Spitzingsee GmbH“, an der Schörghuber zu 75, die Sparkasse zu 25 Prozent beteiligt ist, wurde gegründet. Doch die Einigung erfolgte erst am 11. November.
Seitdem hat nun Fritz Schloer, ehemaliger Betreiber der Wallbergbahn und der Lifte am Brauneck, die Bergbahnen unter seinen Fittichen – und muss sehen, wie er mit den teils maroden Anlagen über den Winter kommt. Während die Taubenstein-Bergbahn in einem guten Zustand ist, hat die Stümpfling-Zweiersesselbahn schon fast musealen Charakter – wenngleich sie sicher sei, wie Schloer betont. Der Sutten-Zweiersessel ist jüngeren Baujahrs, aber zum Verzweifeln langsam. Beide sollen erneuert werden, zunächst 2004 die Stümpfling-Bahn. Um die zehn Millionen Euro will Schörghuber in den Skibetrieb investieren. Für diesen Winter muss sich Schloer aber mit zwei neuen Pistengeräten begnügen. Auch bei Georg Leitner vom Kurvenlift stehen keine großen Neuerungen ins Haus, nur der Fun-Park an der Unteren Firstalm wurde verbessert.
Insgesamt ist das Spitzing-Gebiet mit seinen 15 Liftanlagen, der Kabinenbahn zum Taubenstein und den 25 Kilometern Pisten ein echtes Familiengebiet, es gibt aber auch anspruchsvolle Abfahrten. Zurzeit werden vier Hektar beschneit, wobei die Kunstschneekapazitäten Zug um Zug erweitert werden sollen. Es gibt 1500 Parkplätze, und wer mit der BOB anreist, kann einen Bus von Schliersee nach Spitzingsee nutzen. Wer bei viel Schnee die Auffahrt zum Spitzingsattel scheut, kann durch die Hintertüre ins Skigebiet einsteigen. Von Rottach-Egern mit dem Bus zur Monialm und mit der Suttenbahn zur Stümpfling-Bergstation.
jwahl schrieb:Aus der Süddeutschen
Am Spitzingsee laufen die Lifte weiter
Neue Betreibergesellschaft will die Anlagen nach und nach modernisieren Von Stefanie Peter
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