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Fieschers "kleine" Ski-Safari 2010/11

Nach inzwischen 5 Jahren seit ich damals mit Harzwinter meinen letzten Saison-Thread aus dem Schwarzwald und den Vogesen geschrieben habe, kam mir beim Gedanken was ich denn im Winter 2010/2011 denn "anstelle", die Idee darüber mal wieder Saison-Threa hier im Alpinforum zu verfassen. Nachdem ich in den letzten 3 Wintern die ich nun komplett in Bayern wohne, mir jeweils Saison-Skipässe geleistet hatte, stand für mich recht früh fest das es heuer aus finanziellen und zeitlichen Gründen keinen solchen geben wird. Ich werde in diesem Jahr fast ausschließlich mich an einzelnen Liften und in kleinen Gebieten rumtreiben, die von der großen Masse entweder gemieden wird, dieser gar nicht bekannt ist, oder wo manchmal auch die Zeit stehen geblieben ist. Also ein Ski-Winter abseits des "Main-Streams" und oftmals vor der Haustür!
Mitte November hatte ich zuerst mein Ski-Opening auf der Zugspitze oder dem Hintertuxer Gletscher geplant, aber mein noch vorhandener fahrbarer Untersatz meinte am Vorabend sich ein paar böse Macken zu erlauben, so daß mein geplanter freier Tag daheim und in der Werkstatt verbracht wurde. Anfang Dezember hätte ich um ein Haar meine Saison auf der Schwäbischen Alb eröffnet, aber da kam mir dann leider noch recht kurzfristig eine berufliche Verpflichtung dazwischen, so daß es bis Mitte Dezember dauerte bis ich wieder in der neuen Saison auf den Brettern stand.

Tag 1 der FkSS: Mittwoch 15. Dezember - Reiser-Lift Gaißach - Flutlicht-Abend im Alpenvorland

Anfahrt: Wolfratshausen - Gaißach über Bad Tölz normalerweise in knapp 25 Minuten, da ich aber mein Navi falsch gefüttert hatte und es mich zuerst nach Gaißach-Obergries lotste, fand ich dann dank Telefon-Joker Tribal den Lift in 45 Minuten.
Straßenverhältnisse: fast durchgehend geschlossene Schneedecke, die Straße von Untergries bis zum Lift ist ein Abenteuer, erinnerte mich ans Eulenloch im Enztal.
Wetter: in Wolfratshausen trocken in Gaißach starker Schneefall
Schnee: 30 - 50 cm Pulver und Kunstschnee
Anlagen in Betrieb: Schlepplift Reiserlift
Anlagen außer Betrieb: der Seillift am linken Pistenrand hinter der Ski-Hütte
Pistenverhältnisse: gut, komplett präpariert mit Neuschneeauflage
Wartezeiten: bei max. 15 Leuten am Lift??
Gefallen: Endlich wieder Skifahren, der Hang und endlich mal wieder Flutlicht-Skifahren
Nicht gefallen: das auf der Homepage nur die Wohnadresse vom Liftbetreiber vermerkt ist und die Page keinen aktuellen Schneebericht hat.

Erst war geplant dem Skilift im nahen Beuerberg den schon lange geplanten Besuch abzustatten, da ich aber den ganzen Tag noch diverse Dinge zu erledigen hatte, sollte die Saison 2010/2011 dann mit einem Flutlicht-Abend starten. Um kurz nach 19 Uhr brach ich daheim auf umd dann nach knapp 45 Minuten auf dem geräumten Parkplatz mitten im "Nichts" am Reiserlift aufzuschlagen. Also schnell die Skistiefel an und die Ski geschnappt, 2 Minuten später 10 Euro für die Abendkarte auf den Kassentisch gelegt, Lift-Karte gabs aber keine und es erwartete mich ein recht gepflegter Heus-Schlepper der nicht mal so kurz ist und zwei Pisten erschließt. Beleuchtet ist leider nur die linke am Lift so daß ich mit dieser dann die nächsten 2 Stunden Vorlieb nahm. Im Gegensatz zum letzten Samstag, als der "münchner" hier vorbeischaute waren beide Pistenseiten präpariert, wobei die linke am Waldrand besser zu fahren ging.
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Der Spitzenwert waren ca. 15 Skifahrer an dem Abend und aus diesem Grund wurde vom Betreiber auch kein Lift-Ticket ausgegeben, sein Junior meinte nur: "Die paar Leit heut abend kennt man dann nach 3 Abfahrten auch vom sehen!"
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Die 3 Schnee-Kanonen und 2 Lanzen konnten sich heute abend angesichts der recht großen Neuschnee-Mengen der letzten Tage von Ihrer Grundlagen-Arbeit ausruhen und waren nicht in Betrieb.
Um 21:30 Uhr reichte es dann auch fürs persönliche Opening, man soll es ja auch nicht gleich übertreiben und nachdem die Ski eingeladen und das Auto vom Neuschnee befreit wurde gings wieder heim in die warme Stube.
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Für die etwas schlechte Bild-Qualität aus Gaißach möchte ich mich aber hier noch entschuldigen denn der Schneefall und die Tatsache daß ich noch nicht viele Nacht-Bilder mit meiner neuen Knipse gemacht habe sind hier für verantwortlich. Wer jetzt sich fragt, warum es nur 3 Bilder gibt, dem sei abschließend noch gesagt, daß nach diesen 3 die Akkus leer waren und die Ersatz-Akkus daheim auf dem Schreibtisch und im Ladegerät lagen. Aber ich denke der Reiser-Hang ist durch den Bericht vom 11.12. gut ins Bild gesetzt worden.
 
Tag 2 der FkSS: Samstag 18.12.2010 - Ötzlifte am Rabenkopf in Kochel-Pessenbach - das niedrigste Ski-Gebiet im Oberland

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Nachdem ich letzten Winter und den Sommer über regelmäßig an den Ötzliften zwischen Benedikbeuren und Kochel vorbeikam, stand natürlich fest, daß sobald es genug Schnee hat, dort vorbeizuschauen. Auf der Homepage wurde am Freitag vormittag die Öffnung zum Wochenende angekündigt und nach ein paar Stunden Schlaf nach der langen Spät-Schicht ging es am Samstag nachmittag genau dort hin.

Anfahrt: Wolfratshausen - Königsdorf - Bichl - Benediktbeuren - Pessenbach über die B 11 in 30 Minuten
Straßenverhältnisse: durchgehend gut zu fahren. Auf der B 11 gabs bis auf bischen Schneematch in den Ortschaften keine Beeinträchtigung
Wetter: trocken, stark bewölkt, die Sonne kämpfte fast vergeblich daggen an.
Schnee: 20 - 40 cm Naturschnee, aber in München hatte es am Samstag fast mehr Schnee als hier in Pessenbach.
Anlagen in Betrieb: alle 3 Anlagen = Schlepplift 1+2 und Seillift an der Talstation
Anlagen außer Betrieb: folglich keine
Pistenverhältnisse: am oberen Lift sehr gut, auf der unteren Abfahrt im oberen Teil auch passabel, der Schlußhang teilweise steinig!
Wartezeiten: max. 2-3 Bügel, am oberen Lift teilweise 2-3 Minuten da sehr viele nur oben fuhren.
Gefallen: Skifahren auf Naturschnee, 2 Heuss-Schlepp-Lifte, nettes Personal, 10 Euro für Halbtages-Ski-Pass
Nicht gefallen: steiniger Schlußhang, tiefer Kratzer im (alten) Ski

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Talstation mit nettem Stüberl und fairen Preisen und leckerem Kuchen.

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Der "Steilhang" der leider mit jeder Stunde steiniger wurde.

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Im unteren Lift vor der Skibrücke unter der die rechte Abfahrtsvariante hindurchführt.

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Mittelteil der unteren Abfahrt, der Lift hat eine Schlepplänge von 800 Meter.

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Bergstation und Ausstieg des unteren Lifts.

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Blick auf den oberen Lift 2 + Piste, der aber auch nicht bis ganz zum Rabenkopf hoch reicht!

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Das ganze dann von der Bergstation des oberen Lifts mit Blick ins Loisach-Tal und in Richtung Hoher Peißenberg

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Talstation des oberen Schleppers, ein etwas neuerer Heuss, der gut gepflegt ist.

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Die Umlenkung von Lift 2 auf 850 Meter gut zwischen Bäumen versteckt.

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Oberer Teil des Gebietes mit beiden Liften.

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Zum "Feierabend" schicke nochmals die Sonne Ihre letzten Strahlen ins Loisach-Tal

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Wer noch "bügeln" lernen muss, dem steht auch links der Haupt-Piste das Zwergl-Gelände zur Verfügung!

Ein gemütlicher Ski-Nachmittag in einem kleinen Ski-Gebiet zwischen Benediktenwand und Herzogenstand das hoffentlich noch länger überleben wird. Betrieben werden die 3 Lifte von mehreren Familien aus Pessenbach die mit Unterstützung vom Ski-Club Kochel am See hier sehr viel Freizeit und Inthusiasmus hineinstecken. Geöffnet haben die Ötzlifte bei ausreichender Schneelage, denn künstlichen Schnee sucht man hier vergebens jedes Wochenende und am Mittwoch nachmittag. Der Nachteil des Gebietes ist die geringe Höhenlange zwischen 600 und 850 Meter, aber man hat trotzdem in einem "Rutsch" eine schöne durchgehende Piste mit knapp 1600 Meter Länge und 250 Höhenmeter. Am Samstag nachmittag fand man hier Skifahrer jedes Könnens und aller Klassen vor, die wie ich auch wahrscheinlich hier die Gemütlichkeit dem hektischen Treiben Naher größerer Skigebiete im Oberland und Tirol vorgezogen haben. Auf dem Parkplatz habe ich sogar Autos mit Freisinger und Landsberger Kennzeichen gesichtet, was auch deren Beliebtheit spricht!
 
Hey Fiescher, welcome back bei den Berichteschreibern! ;D

Schön, dass Deine Saisoneröffnung gelungen ist und Du Dir nach wie vor die Zeit für Beiträge nimmst. Konntest Du die Saisonpässe der letzten Jahre ausnutzen?

Berichte aus Kleinskigebieten finde ich persönlich immer besonders interessant, egal ob aus den Mittelgebirgen, vom Alpenrand oder aus den Alpen selbst. Ich freue mich, wenn sich Kleinskigebiete wie Gaißach oder die Ötzlifte trotz der übermächtigen Alpenkonkurrenz bis heute behaupten können. Und mit dem Raum Tölz/Wolfratshausen verbindet mich ja immerhin auch etwas. :naja:

Fiescher schrieb:
Ich werde in diesem Jahr fast ausschließlich mich an einzelnen Liften und in kleinen Gebieten rumtreiben, die von der großen Masse entweder gemieden wird, dieser gar nicht bekannt ist, oder wo manchmal auch die Zeit stehen geblieben ist. Also ein Ski-Winter abseits des "Main-Streams" und oftmals vor der Haustür!
Dann bin ich ja mal gespannt! In oberbayerischen Kleinskigebieten kenne ich mich bislang nämlich NULL aus ...
 
Schöner Bericht und ich hoffe dass es so weitergeht so dass ich mir auch ein paar Anregungen für das Skifahren abseits des Mainstreams in der Heimat holen kann :)
 
Sehr schön, vielen Dank für diese und kommende Berichte aus den kleinen Skigebieten. An dem Lift in Gaißach waren wir früher mit dem Skiclub des öfteren vertreten um mal wieder einen der letzten Plätze zu erreichen. Leider war die Konkurrenz aus Lenggries meist zu stark und gut gefördert. Der Lift ist bei mir auch ganz in Vergessenheit geraten. Vielen Dank fürs ins Gedächtnis rufen.

Empfehlen kann ich dir für eine der kommenden Ausfahrten, den Lift in Elbach (http://www.skilift-raffelmoos.de/). Zwar überwiegend einfache Abfahrten, dafür äußerst abwechslungsreich und wunderschön trassiert. Außerdem durch das Forum bisher noch nicht abgedeckt.
Leider ist er äußerst versteckt, an der Abzweigung in Elbach sollte allerdings ein kleiner Hinweis zum Skilift zu finden sein. Dann muss man der Jenbachstraße etwa 850 m folgen und findet in dann auf der rechten Seite in den Wiesen. (Karte)
 
Interessanter Bericht, aber ich glaube, wenn du nach Gap gekommen wärst, hättest du auch Spaß gehabt :wink:
 
Harzwinter schrieb:
Hey Fiescher, welcome back bei den Berichteschreibern! ;D

Schön, dass Deine Saisoneröffnung gelungen ist und Du Dir nach wie vor die Zeit für Beiträge nimmst. Konntest Du die Saisonpässe der letzten Jahre ausnutzen?

Berichte aus Kleinskigebieten finde ich persönlich immer besonders interessant, egal ob aus den Mittelgebirgen, vom Alpenrand oder aus den Alpen selbst. Ich freue mich, wenn sich Kleinskigebiete wie Gaißach oder die Ötzlifte trotz der übermächtigen Alpenkonkurrenz bis heute behaupten können. Und mit dem Raum Tölz/Wolfratshausen verbindet mich ja immerhin auch etwas. :naja:

Fiescher schrieb:
Ich werde in diesem Jahr fast ausschließlich mich an einzelnen Liften und in kleinen Gebieten rumtreiben, die von der großen Masse entweder gemieden wird, dieser gar nicht bekannt ist, oder wo manchmal auch die Zeit stehen geblieben ist. Also ein Ski-Winter abseits des "Main-Streams" und oftmals vor der Haustür!
Dann bin ich ja mal gespannt! In oberbayerischen Kleinskigebieten kenne ich mich bislang nämlich NULL aus ...

Hey Harzwinter!

Ja, die Saisonpässe konnte ich immer ausnutzen, aber nur so, daß ich die Kosten wieder reingefahren habe und vielleicht 2-3 Skitage für "umme" hatte. Also meine 43 Saison-Tage im letzten Winter von der Pfalz aus (2005/2006), habe ich bis heute nicht mehr übertroffen.

Ich denke mit viel Liebe und einem Stammpublikum können diese Gebiete auch weiterhin überleben. Und auch ein kleines Gebiet hat ja oftmals seinen Reiz. Ich versuche heuer mal soviel wie möglich die kleinen Gebiete mir anzuschauen. Heute gabs dann Teil 3, mal schauen ob ich den Bericht bis zum Heiligen-Abend schaffe.

Du, ich kenn mich bisher auch nicht in den kleinen Gebieten hier aus; deswegen gibts heuer diesen Saison-Thread!
 
Chense schrieb:
Schöner Bericht und ich hoffe dass es so weitergeht so dass ich mir auch ein paar Anregungen für das Skifahren abseits des Mainstreams in der Heimat holen kann :)

An mir solls nicht liegen, ich hab die nächsten Ziele schon für die Tage zwischen den Jahren schon an der Pinnwand hängen. Ich hoffe mal Frau Holle schickt ab Heilig Abend wieder ein paar viele Schneeflocken vom Himmel runter.
 
Fiescher schrieb:
Chense schrieb:
Schöner Bericht und ich hoffe dass es so weitergeht so dass ich mir auch ein paar Anregungen für das Skifahren abseits des Mainstreams in der Heimat holen kann :)

An mir solls nicht liegen, ich hab die nächsten Ziele schon für die Tage zwischen den Jahren schon an der Pinnwand hängen. Ich hoffe mal Frau Holle schickt ab Heilig Abend wieder ein paar viele Schneeflocken vom Himmel runter.

Frau Holle hat mir versprochen dich und uns nicht zu enttäuschen :)
Für Tage unter der Woche würde ich übrigens die Hirschberglifte Kreuth ans Herz legen. Durchaus knackige Abfahrt am Schlepplift und wo gibts schon Seillifte als Zubringer zum Hauptlift :D
Zusätzlich gibts wohl neben dem Sonnenbichl so nen netten kleinen Hang (Name?)
 
Die diversen Einzellifte und Kleinstschigebiete im Oberland stehen bei mir diese Saison auch auf dem Programm, gibt ja noch viele schöne Hänge (Hirschberg, Oedberg, etc.). Wo fand denn Teil 3 statt?
 
münchner schrieb:
Die diversen Einzellifte und Kleinstschigebiete im Oberland stehen bei mir diese Saison auch auf dem Programm, gibt ja noch viele schöne Hänge (Hirschberg, Oedberg, etc.). Wo fand denn Teil 3 statt?

Am Dienstag am am Kirchberg und Hirschberg in Kreuth. Bericht kommt morgen, denn ich muss gleich los zur Arbeit.

Wenn die Schneefälle jetzt ne schöne Packung Schnee bringen, dann gehts bei mir am Sonntag weiter.
 
Fiescher schrieb:
münchner schrieb:
Die diversen Einzellifte und Kleinstschigebiete im Oberland stehen bei mir diese Saison auch auf dem Programm, gibt ja noch viele schöne Hänge (Hirschberg, Oedberg, etc.). Wo fand denn Teil 3 statt?

Am Dienstag am am Kirchberg und Hirschberg in Kreuth. Bericht kommt morgen, denn ich muss gleich los zur Arbeit.

Wenn die Schneefälle jetzt ne schöne Packung Schnee bringen, dann gehts bei mir am Sonntag weiter.

Freue mich schon sehr auf den Bericht vom Hirschberg! m.E. eines der schönsten Kleinskigebiete Deutschlands (zmd. von denen die mir bekannt sind) in dem unsere Familie fast schon traditionell das Skifahren lernt.
 
Tag 3 der FkSS: Dienstag 21.12.2010 - Kreuth - als ich kam war die Sonne weg

Die Wetterprognose für Dienstag meinen einzigen freien Tag in 4. Advent-Woche versprach einen recht schönen Tag, die Frage war jetzt nur, wo und wie geht nach dem starken Tauwetter noch was. Die Entscheidung sollte am morgen fallen, also aufgestanden, gefrühstückt und dabei den Blick aus dem Fenster gewagt. Sonne und ein paar wenige Wolken, in Richtung Oberland blauer Himmel. Wetter passt schonmal; leider hats den Schnee vor der Haustüre und im Garten mindestens halbiert. Also wohin??
Beuerberg hat außerhalb der Schulferien nur nachmittags auf, wenn der Schnee überhaupt noch reicht, denn Habach hatte schon wieder zu, also auch die Überlegungen in Richtung Ausläufer der Ammergauer Alpen wieder verworfen. Blomberg?? Vielleicht nach dem Regen und Minusgraden in der Nacht zu eisig?? Ich entschied mich dann fürs Tegernseer Tal und dort für den Heimat-Ort der Riesenslalom-Olympia-Siegerin Victoria Rebensburg. Richtig es ging nach Kreuth!

Tag 3 Teil 1: Kirchberglifte - Man lernt immer wieder dazu....

Anfahrt: Wolfratshausen - Bad Tölz - Waakirchen - Bad Wiessee - Kreuth in 55 Minuten, hatte leider ein paar "Schleicher" voraus.
Straßenverhältnisse: schnee-nass, aber gut zu fahren, hatte ja + 2 Grad, sonniges Wetter bis ins Tegernseer Tal
Schnee: 30 - 50 cm Naturschnee
Anlagen in Betrieb: keine
Anlagen außer Betrieb: alle 3 Lifte, die zwei "Bügel-Lifte" + Seillift.
Pistenverhältnisse: sah recht ordentlich aus, bin nur 30 Meter die Piste hochgelaufen.
Wartezeiten: zu vernachlässigen, 1 Kind mit Skilehrer und 1 Paar aus München (eventuell Tourengeher)
Gefallen: Lage des Gebietes, liegt hinter der Kirche, daher auch Kirchberglifte
Nicht gefallen: auf deren Homepage steht Bügel-Lift, und vorgefunden habe ich 3 Seillifte 2 mit Platik-Bügeln und 1 ohne.

Neben den bekannten Hirschbergliften gibt es in Kreuth mitten im Ort hinter der Kirche als zweites Ski-Gebiet die Kirchberglifte, welche sogar in diversen Ski-Atlanten verzeichnet sind oder waren. (Mein letzter Ski-Atlas ist von 2008) Auf deren Homepage steht sogar die Angabe 2 Bügel-Lifte und 1 Seillift, es wird als ideales Anfänger-Gebiet geprießen. Da ich sowieso nach Kreuth zum Hirschberg wollte, dachte ich schaust vorher dort vorbei und ziehst ein paar Abfahrten den Kirchberg runter.
Verfehlen kann man das Gebiet überhaupt nicht, große Hinweistafeln stehen im Ort und vor dem Hotel Post geht es dann recht rein und hinter der Kirche zum Berg. Dort angekommen fuhr ich mich erstmal auf dem Parkplatz fest, aber dank des Fußmatten-Tricks und 2 netten Heflern war das Problem auch wieder gelöst und ich dachte an einen schlechten Scherz als ich mir den Hang anschaute. 8O 8O Auf dem recht breiten Ski-Hang standen 2 Seillifte mit Plastik-Bügeln etwas versetzt als untere und obere Sektion.
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Ich bin eigentlich davon ausgegangen, daß man bei Bügel-Liften von Schleppliften mit hoher Seilführung und Stützen spricht :?: Ich lass mich aber gerne eines besseren belehren. :roll:

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Da noch keine Schulferien angesagt waren, wurde bis auf die 4 oben genannten Personen keine Menschenseele zu sehen und ich beließ es dann bei ein paar Bildern für euch, denn wenn ich schon da bin dann dokumentiere ich natürlich auch das Gebiet und machte mich auf die Suche nach dem 2. Kreuther Skigebiet.
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Tag 3 Teil 2: Hirschberglifte - Kult, mehr braucht man wahrscheinlich nicht zu sagen :!:

Anfahrt: Kreuth Ortsmitte - Ortsteil Point. 5 Minuten wieder in Richtung Tegernsee zurück gefahren..
Straßenverhältnisse: schneebedeckte feste Fahrbahn, sehr gut und angenehm zu fahren.
Schnee: 40 - 90 cm Natur und Kunstschnee, Pulver-nass
Anlagen in Betrieb: beide Seillift-Zubringer + Schlepplift
Anlagen außer Betrieb: 2 Seillifte im unteren Teil des Gebietes, werden nicht benötigt.
Pistenverhältnisse: für das gestrige starke Tauwetter und den Regen sehr gut; kein Eis und griffig
Wartezeiten: 30 Minuten nach jeder Abfahrt am Schlepplift :mrgreen: , ich sag nur Private-Skiing-Arena
Gefallen: kultiges Gebiet, Höhendifferenz, Zubringer-Seillifte zum Schlepplift
Nicht gefallen: Tourengehen die meinen sie müssen trotz nur 5 Skifahrern im Gebiet mitten auf und quer über die Piste aufsteigen!

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Ca. 5 Minuten fährt man vom Kreuther Kirchberg wieder in Richtung Tegernsee bis zum Ortsteil Point und an dessen Ende erwartet einen ein gebührenpflichter Parkplatz an der "Talstation" der Hirschberg-Lifte. Park-Ticket gezogen (bekommt man beim Liftkarten kauf wieder erstatten) und sich zwischen den 25 Autos einen Parkplatz gesucht. Es war kurz nach 11 Uhr und da die Hirschberg-Lifte nur Tages oder Zeitkarten anboten, entschied ich mich für eine 3 Stunden-Karte und los ging es. Einige von Euch kennen das Gebiet und auch hier im Alpinforum gab es auch schon den einen oder anderen Bericht. Deswegen lass ich jetzt vermehrt die Bilder sprechen, auch wenn leider ab dem Zeitpunkt als ich in Kreuth ankam die Sonne hinter bösen Wolken die aus Tirol kamen verschwand und nicht mehr gesehen wurde.
Das kultige an den Hirschberglifte ist die Tatsache, daß es sich im unteren Teil um ein Anfänger-Gebiet mit insgesamt 4 Seilliften handelt und oben im Wald, für den unwissenden von der Kasse nicht erkennbar, der mit 1100 Meter längste Schlepplift im Tegernseeer Tal surrt, der eine sehr schöne und recht steile schwarze Waldabfahrt erschließt. Da die meisten Kunden im unteren Teil bleiben nimmt der versierte Skifahrer gerne die 2 Seillifte die auch als Zubringer fungieren in Kauf und hat oben ein Revier für sich, in dem Herzen höher schlagen. Insgesamt haben sich am Schlepper in den 2,5 Stunden die ich da war max. 5 Leute vergnügt und man kann mit Fug und Recht von einem "Privaten-Ski-Tag" reden.

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Der untere Anfängerteil und Einstieg ins Gebiet.

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Berg- und Talstation der beiden Zubringer-Lifte

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Der zweite Seillift in der totalen, am rechten Rand sieht man auch das Pumpenhaus der neuen Beschneiungsanlage und der 3. Seillift.

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Talstation des Schleppliftes, der ungefähr kurz unterhalb der Bergstation vom 2. Seillift beginnt.
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Ein Doppelmayer mit Dieselantrieb und dazugehöriger Kardanwelle
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Blick auf die Trasse wo die Steilheit des oberen Teils schon erahnt werden kann.
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Die Umlenkstation auf der 1270 Meter hohen Gründ, jetzt erwartet den fortgeschrittenen Skifahrer eine rassige Abfahrt mit knapp 300 HM.
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Die letzte Kuppe mit Blick in Richtung Sutten-Gebiet, bevor es dann "ins Loch" runter geht.

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Im letzten Sommer wurde bis zum Fuße des Steilhangs eine Beschneiungsanlage mit 3 Sufag-Kanonen und 1 Lanze gebaut.

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Zum Abschluß noch ein Bild für unsere Raupen-Liebhaber, nämlich das Schätzchen das hier jeden Abend seinen Dienst verrichtet.

Ich denke man kann die Hirschberglifte am Gründ definitiv noch als Geheimtipp für ein paar zünftige Stunden nennen. Denn wenn sich am nahen Spitzing-See sich die Skifahrer die Beine in den Bauch stehen, sind wahrscheinlich am Hirschberg keine großen Wartezeiten angesagt, wobei man natürlich meinen Besuch über einen Mittag in der Vorsaison nicht als Beispiel nehmen darf. Fahrt´s hin, schaut es Euch an, genießt es und ich bin sicher nicht zum letzten Mal in Kreuth gewesen.
 
Notiz an mich: Kirchberglifte von der Liste streichen ;)

Danke für die Fotos vom Hirschberg, der reizt mich auch schon ewig. Hoffentlich klappt es in dieser Saison an einem schönen Tag.
 
münchner schrieb:
Notiz an mich: Kirchberglifte von der Liste streichen ;)

Danke für die Fotos vom Hirschberg, der reizt mich auch schon ewig. Hoffentlich klappt es in dieser Saison an einem schönen Tag.

Genau, da braucht man nicht hinfahren.

Am Hirschberg sollte man auf alle Fälle gefahren sein. Der Hang rockt; leider hatte ich etwas diffuse Sicht, was mir persönlich nicht so gefällt, weil in dem Moment wo ich dort auf den Parkplatz fuhr, war die Sonne weg. Aber wird bei schönen Wetter nochmals wiederholt.
 
Tag 4 der FkSS: Sonntag 26. Dezember - Unterwegs im östlichen Oberland - Der Nachmittag der Brücken-Diesel

Recht kurzfristig konnte ich mit einem Kollegen meine Nacht-Schicht vom 1. auf den 2. Weihnachtsfeiertag tauschen und somit stand einem gemütlichen Ski-Nachmittag im östlichen Oberland nix mehr im Wege. Abend wollte ich sowieso zu einem Eishockey-Spiel ins Pillersee-Tal und da bot sich geradezu an, zwei Lifte in Richtung Kufstein mitzunehmen. Der Skilift Geitau bei Bayrischzell hatte am dem 25. laut Homepage geöffnet und der User "Uwater" hatte am 23.12. einen richtigen Geheimtipp hier im Thread gepostet. Da beide Anlagen ca. 10 Kilometer von einander entfernt liegen, war es klar, daß mich die Reise in ein mir bisher unbekanntes Teritorium führen wird...

Tag 4 Teil 1: Fischbachau-Elbach Skilift Raffelmoos - Unbekannt, Versteckt, Kultig!

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Anfahrt: Wolfratshausen - Holzkirchen - Weyarn - Miesbach - Wörnsmühl - Elbach knapp 1 Stunde; auf der A 8 gabs von München Süd bis zum Irschenberg insgesamt 18 Kilometer Stau und stockender Verkehr, deswegen bin ich über die Dörfer gefahren.
Straßenverhältnisse: teilweise Schneebeckte Fahrbahn, aber das meiste geräum und gut zu fahren.
Schnee: 10 - 30 cm Natur-Schnee, Pulver-Hart
Anlagen in Betrieb: Ja, Skilift Rafflmoos
Anlagen außer Betrieb: Es gibt nur den 1 Lift
Pistenverhältnisse: grenzwertig, teilweise kam die Erde oder das Laub im Wald heraus. Aber es noch gut zu fahren, nach dem Föhn-Einbruch.
Wartezeiten: max. 2 Bügel, es war für den schönen Weihnachts-Feiertag überhaupt nix los.
Gefallen: total unbekanntes Gebiet, der Kurzbügel-Lift, nettes Personal, 3 Abfahrtsmöglichkeiten mit interessanter Pistenführung
Nicht gefallen: NIX

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Ich hätte nie gedacht, daß sich im Leitzachtal im Ortsgebiet von Fischbachau, zwischen Miesbach und Bayrischzell gelegen, ein über 500 Meter langer Kurzbügel-Schlepper versteckt. Versteckt ist das richtige Wort, denn der Schlepplift, ein 1964 T-Stützen-Schlepper aus dem Hause Doppelmayr, surrt oberhalb vom Ortsteil Elbachteilweise und ist recht gut versteckt. In Elbach an der Kirche steht der erste Wegweiser und man fährt dann die Jenbachstraße fast 1 Kilometer den Berg hinauf, bis zu einem kleinen Parkplatz, von dem man in 2 Minuten zur Talstation läuft.
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Der Lift erschließt 3 Pisten, jeweils 1 links und rechts vom Lift und eine Panoramaabfahrt die hintenrum geht und neben einem netten Bänkchen an der Piste, das zum Verweilen in der Sonne einlädt und auch frequentiert wurde, auch schöne Ausblicke, bei sehr guter Fernsicht, ins Leitzachtal und bis München freigibt.

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Die Talstation steht oberhalb vom Dorf, mitten auf der Wiese, dort gibt es keinen Strom, keine Toiletten und auch kein Lift-Stüberl, Getränke und Süßigkeiten gibts beim Lift-Personal, das auch vor der Talstation ein paar Bänke aufgestellt hat.
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Old-School-Lift-Technik: Ein Diesel-Brücken-Antrieb mit originalen Robas.
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Der obere Teil des Liftes, die Bergstation steht mitten im Wald und die linke und rechte Abfahrt direkt am Lift
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Leider hat auch hier der Föhn vor Weihnachten einiges an Schnee gefressen, so daß bei 1 x Präparierung mit der Raupe leider teilweise schon wieder der Dreck rauskommt. Da es sich aber hier um Wiesengelände handelt findet man so gut wie keine Steine.
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Die Bergstation mit "Totpunkt-Ausstieg" befindet sich mitten im Wald, von dort gibts dann 3 Varianten um auf die Pisten zu kommen.
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Ein Blick von zurück auf die ganze Trasse!
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Die Hauptpiste ist schön kupiert und nicht modelliert und toll zum carven
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Zum Abschluß noch ein paar Impressionen von der "Panoramaabfahrt, die im mittleren Teil an einer Baumreihe "endet" wo man durch 2 Bäumen dann durchfährt und auf den unteren Teil der Abfahrt kommt.
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Für die Bullly-Fans auch noch Bild, und wem die Maschine bekannt vor kommt, die wurde im letzten Sommer vom Sonnbichl in Bad Wiessee übernommen.
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Für 2 Stunden ist der Hang sehr schön und macht, auch wenn er nicht so steil ist, Spaß. Der Lift ist in einem recht guten Zustand, die Stützen müssen mal wieder gestrichen werden (laut Aussage des Betreibers) und die Anlage wird sobald genügend Schnee vorhanden ist auch nachmitags unter der Woche geöffnet. Die meisten Besucher kommen aus dem Bad Aiblinger und Rosenheimer Raum. Jeder der auf Retro-Technik und Skifahren steht, dem lege ich einen Besuch im netten Leitzachtal liebend gerne nahe. Denn wie heißt es so schön?: Das Gute liegt oftmals so Nah!
 
Tag 4 Teil 2: Skilift Geitau - Versteckt - Old School und nicht ganz ohne....

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Um 15:15 habe ich dann die Ski am Skilift in Elbach zusammengepackt, leider war die Sonne auch schon verschwunden, aber für einen kurzen Abstecher nach Geitau müsste es sich noch ausgehen, denn dort ist laut Homepage bis 16:15 Uhr Liftbetrieb. Gesagt - getan!

Anfahrt: Elbach - Fischbachau - Alpenstraße (B 307) - Geitau in knapp 10 Minuten für die knapp 10 Kilometer
Straßenverhältnisse: freie Straßen - problemlos zu fahren, bis auf ein paar Münchner Schläfer die meinten sie müssen außerorts nur 50 fahren
Schnee: 20 - 40 cm Pulverschnee, auch hier alles Naturschnee
Anlagen in Betrieb: Ja, gibt nur den einen
Anlagen außer Betrieb: Nöö
Pistenverhältnisse: besser als in Fischbachau, hier hatte es noch mehr Schnee, schön pulvrig
Wartezeiten: was ist das?? Als ich kam waren nur noch 2 Einheimische Snowboarder und 2 Skifahrer am Hang unterwegs.
Gefallen: Alter DM-Diesel-Portalstützen-Schlepper, steileres Gelände, Tiefschnee-Variante, nettes längeres Gespräch mit dem Betreiber
Nicht gefallen: die Sonne war leider schon hinter den Wolken und Bergen verschwunden und Kurzbügel sind im steileren Gelände einfach anstregend.

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Wenn man von Schliersee die Alpenstraße in Richtung Tatzelwurm/Inntal fährt, kommt man ein paar Kilometer vor Bayrischzell an dessen Ortsteil Geitau vorbei. 3 Kilometer weiter liegt auf der linken Seite die Talstation der Wendelstein-Seilbahn, daß aber hier im idylischen Weiler unterhalb der Rotwand sich noch ein kleines "Skigebiet" versteckt, daß wissen nur die wenigsten. Der Skilift Geitau liegt inmitten von Wiesen am Ende des Ortes etwas versteckt und allein die Anfahrt ist schon ein kleines Abenteuer, denn zum Schluß fährt man dann auf das Betriebsgelände der Fa. Rosenberger wo auch der Skilift sich befindet. Der 420 Meter lange Schlepper mit Dieselantrieb erschließt zwei Pisten, wovon aber heute wegen der geringen Schneemenge nur die linke Hauptabfahrt präpariert wurde.

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Die Lift-Trasse von der Bergstation aus in Richtung Tal
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Die Bergstation leider etwas verwackelt, aber es war um 16 Uhr dort arschkalt (tschuldigung)!
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Der Blick nach Bayrischzell und in Richtung Sudelfeld
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Die rechte, heute nicht präparierte Piste
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Die Hauptpiste, zuerst durch den Wald, die links vom Lift verläuft
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Wenn man zur Hauptpiste durch den Wald quert und die obere Variante nimmt, dann fällt einem noch ein Stück Schneise oberhalb dem Beginn der Hauptabfahrt auf. Laut Aussage des Betreibers hatte der frühere Pächter am rechten Pistenrand, dort wo auf dem 2. letzten Photos die Rodler zu sehen sind, 2 längere Seillifte betrieben, wovon der obere noch ein Stück höher ging, als man heute vom Schlepper aus ohne aufsteigen hinkommt. Wenn ich mich richtig erinnere hatten der Münchner und Vovo bei Ihrem Sommerbesuch dort oben bei der Schneise noch einen 2. (eventuell) einen Kurvenlift vermutet. Früher war der Grund mit Liftanlage an einem Münchner Arzt verpachtet, der hier sein Hobby fröhnte und nachdem sein Interesse nachließ, hat die Familie Rosenberger den Skilift übernommen und betreibt ihn seit 12 Jahren in Eigenregie. Die Seillifte hat der frühere Pächter damals verkauft und am Schlepplift sind sogar einige Bauteile vom LSAP-Lift am Huberspitz in Hausham zu finden.

Damit auch alle Pisten-Raupen-Fans auf Ihre Kosten kommen, habe ich es mir nicht mehmen lassen und diese natürlich auch abgelichtet.
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Den Skilift Geitau beim Gödenbauer kann man sehr wohl auch als Geheimtipp für ein paar Stunden, für die die umliegenden Skiberge zu voll und der gegenüberliegende Wendelstein zu anspruchsvoll sind. Dort hinten gibts natürlich auch keinen Strom, so daß als Antrieb hier ein 4 Zylinder-Deutz-Motor, in einer annehmbaren Lautstärke surrt.
Man kann nur hoffen, daß genau diese Gebiete sich noch lange halten und weiterhin Ihre Kundschaft bei den Einheimischen wie auch Urlaubern finden werden. Ich möchte mich hier auch nochmal bei Herrn Rosenberger für das nette fast 1 stündige interssante Gespräch nach Liftschluß bedanken und beschließe hiermit meine Kurzbügel-Tour am 2. Weihnachtsfeiertag.
 
Berichte vom 2. Weihnachtsfeiertag sind jetzt online. Eventuell gibts dann an Silvester noch einen weiteren Bericht von der FkSS.
 
Danke für die Bilder, da muss ich auch noch hin. Man erkennt den Lift in Geitau im Winter fast gar nicht wieder. Wenn ich bei mir hier vor dem Haus die Schneeberge sehe, kann ich immer noch nicht glauben, wie wenig das in den Bergen dann tatsächlich ist.

Was ist dein Plan für Silvester?
 
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