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ZERMATT 10/11 - erst gefro(u)stet - dann geröstet

.

Den Bericht und die Bilder vom März (geröstet) habe ich, bis auf einige Sequenzen vom Rothorn, einfach separat hinter den Dezemberbericht auf Seite 2 angefügt.

Auf einen Zusammenfügung habe ich wegen des Aufwandes verzichtet, da ich meinen Bericht
"across the universe" (Edit: demnächst) irgendwann in einen jahreübergreifenden Dauerbericht umwandeln werde.


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ZERMATT Dezember 2010/ März 2011


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War beim Dezemberskifahren die Kälte und die Flucht in die warmen Stuben das Motto, so waren es jetzt im März die sonnengefluteten Pisten und Terrassen.

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März 2011

Wieder war ich für 2 Wochen in Z.
Die erste Woche war wolkenlos bei noch relativ angenehm kühlen Temperaturen. Die 0°-Grenze lag tagsüber so bei geschätzten 2000m. Bei keinem o. leichtem Wind.

Die zweite Woche war gemischt und warm. Drei Tage Sonne - Drei Tage Schneefall.
Von 13 Tagen waren 10 Tage praktisch wolkenlos.

Deshalb gilt fürs Märzskifahren:


ZERMATT

geröstet – von der Sonne verwöhnt



März 2011


März 2011


März 2011



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Dezember 2010

Von den 3 Wochen in Z waren 16 Tage bitterkalt und dazu noch sehr windig. Die Verbindung nach Italien war fast immer zu. Wenns mal offen war hatte es Wolken u. Nebel am Furggen und drüben in Cervinia.
Ich bin nur einmal nach Italien und nicht einmal auf den Furggsattel gefahren.
Deshalb war der Arbeitstitel während des Schreibens......

ZERMATT

gefro(u)stet – Inseln in der Todeszone


:D

*



:-) Ganz so dramatisch wars dann doch nicht. Hab den Heli nicht benutzen müssen, aber Fluchtgedanken an weiße Palmenstrände mit lauwarmen Wasser sind mir schon gekommen.

In meinem Vorjahresbericht "across the universe" an die Bewohner des Universums "Aquamarin"
hab ich ja einige Namen von dort genannt. Keine Erfindungen – die gibt es, da war ich und bei -27°C wollt ich auf der Stelle hin.

Nachdem mein Neffe heimgefahren war und ich weder Cervinia noch den Bereich Süd nutzen konnte bzw. wollte, hatte ich einige Motivationsprobleme bei der x-ten Wiederholungsfahrt in eisiger Kälte am Rbg. o. Rothorn. Hab mich deshalb oft gegen 14h in ein Lokal verzogen.
Deshalb der dramatisierende Spaßtitel mit der Kälte als Todeszone und den Kneipen als Inseln.
Ein wenig ist der Bericht ein Restaurantführer geworden.


Die war wegen des Windes und der ab und an eingeschränkten Sicht unverzichtbar. Das gilt auch für den März. Dazu ist sie ja zu meinem Erkennungszeichen geworden :-)



Hab mich gerne mal in die warme Stube verzogen.


dazu hab ich nach einem ATOMIC-Intermezzo wieder meine geliebten Rossignol-Ski.
März 2011


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Hatte ich im Dezember wg. eines Staus (starker Schneefall) zw. Basel und Bern noch eine 12h-Anfahrt, so war es im März nur bei Sonnenschein problemlos.
Normalerweise fahre ich am Freitag los, übernachte in Kandergrund und gahr dann am Sa Vormittag gemütlich nach Z.


Nach der Ankunft in Z ......


März 2011


März 2011 Umstieg in ein E-Taxi zur Unterkunft.


.....fährt mich im März das Hotel-Taxi zu meinem Hotel, das direkt an der Talstation Matterhorn-Express liegt.
Bilder vom Hotel zu machen, hab ich vergessen. Hab welche von früher. Die kommen im Bericht "across the universe", den ich (irgendwann) jahreübergreifend neu auflegen werde.

Blick vom Zimmerbalkon auf das Wohnquartier das via Tunnel u. mit per Schlüssel bedienbaren Lift erreichbar ist.
Dort wohnte bis vor kurzem Anni-Frid Lyngstad (ABBA). Die ist aber an den Sonnenhang oberhalb des Ortseingangs umgezogen.
Das untere Chalet links im Bild ist das von Pirmin Zurbriggen. Der hat ja eine Zermatterin geheiratet und hat gleich nebenan ein Hotel.

März 2011

März 2011
Wer ein paar € übrig hat kann ja in die Nachbarschaft von Anni-Frid ziehen.



Neben der besten Lage wird man im "Antares" auch noch anderweitig verwöhnt.

Jeden Abend wartet nach dem nachmittäglichen Kuchenbuffet ein 4-Gänge-Menue auf den Gast.

März 2011 Kuchenbuffet ab 16h. Nebenbei ein netter Treffpunkt zum Plaudern mit alten Bekannten.


Abends im Restaurant ein 4-Gänge-Menue. Alle Bilder davon vom März 2011
















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Dezember
...während ich im Dezember erst mal meine gemütliche Wohnung bezogen habe.
Hatte eine anstrengende Fahrt (780km) hinter mir. Wg. Schneefalls Riesenstau zw. Basel u. Bern.
Allein für die 95 km hab ich 3 ½ Stunden gebraucht, insgesamt um die 12 Stunden v. Wohnung zu Wohnung.
Hab den ersten Aufenthaltstag ruhig angehen lassen. Einkaufen, Ortsbummel mit Restaurantbesuch, Ski mieten etc.

Wohnung.........




......... mit Aussicht. Erster Prüfblick.


Richtung Rothorn




Nachbarhaus












Hab meinen lieben Lausezwergen ein "Böses-Wort-Schwein" mitgebracht



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Wetter März ab 05.03.:

Erste Woche wolkenloses Traumwetter. Im größten Teil des Skigebietes leichte Minusgrade.
Zweite Woche wechselhaft. 3 Schlechtwettertagen standen 3 Sonnentage gegenüber. Es wurde täglich wärmer. Zuletzt nach dem Schlechtwetter 0°-Grenze bei 3000m.

*

Wetter Dezember:
War auch für Z untypisch.
Zwei unbedeutende Schneefälle, kaum schlechtes aber auch kaum richtig gutes Wetter. Nahezu wolkenlose Tage die Ausnahme.
Der Normalfall war 4/8 -6/8 Bewölkung wie der Meteorologe zu sagen pflegt.
Absolut ausreichende Sicht zum Skifahren, aber kein gutes Fotografierwetter. Es muß nicht wolkenlos sein für schöne Fotos. Es hatte aber auch keine dramatischen Stimmungen, war eher etwas diffus.

typische Verhältnisse







Schnee- und Pistenverhältnisse:

März 2011

Es hatte so wenig Schnee wie seit Jahren nicht mehr.
Sowohl die Kunst- wie auch die offenen Naturschneepisten waren in der 1. Woche in einem ausgezeichneten Zustand. Durchwegs griffig, kaum hart. Speziell die nordorientierten Pisten bis runter nach Furgg, ja selbst bis Furi waren wunderbar.

In Cervinia war es wärmer und der Schnee teilweise feucht. Trotzdem gut zu fahren.

Am Rothorn war ich in der 2. Woche, in der es sehr warm wurde diesmal auch nur kurz. Musste ja im Dez. wg. Kälte u. Wetter fast nur im Bereich Gornergrat/Rothorn fahren. So hab ichs praktisch ignoriert und bin nur zum Schwätzen mit Theo, der "Blue Lounge" und der National rübergefahren.

Die National war zu zwei Dritteln überraschend gut zu fahren. Der Scglusshang aber war so eisig, dass ich mich kaum halten konnte.

.*

Dezember 2010
Für Anfang Dezember hatte es mit knapp 80cm im Skigebiet ordentlich Schnee. Seitdem kam ja fast nix mehr. Da es bereits im November teilweise sehr kalt war, konnte rechtzeitig beschneit werden.
Einige Pisten, wie der Garten z. B.oder Stafelalp, waren früher als sonst geöffnet.

Bei den Pistenverhältnissen war in 3 Wochen naturgemäß fast alles dabei. Nach 2 Tagen Tauwetter weit hinauf waren die Pisten am Folgetag schockgefrostet. Auf der "Weißen Perle" haben die Ski nur so gerattert. Dann hat man die Schneianlagen angeschaltet und es kam noch etwas Neuschnee hinzu und alles war wieder griffig.

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Homepage Zermatt
http://www.zermatt.ch/de/

Pistenplan (einzelne Sektionen anklickbar)
http://www.zermatt.ch/de/page.cfm/bahnen_pisten/pistenplan





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Glaubt man diversen Publikationen, Foreneinträgen etc., dann ist Skifahren ein Riesenvergnügen.
Völliger Unfug! Bergbahnen und Skipisten sind lediglich die schnellste Verbindung zwischen den Kneipen am Berg und Skifahren ist lediglich Mittel zum Zweck.

Mit der Standseibahn "Sunegga Express" in wenigen Minuten nach Sunegga


von dort weiter mit der Kombibahn Richtung Blauherd












Blauherd ist Ziel von 3 Bahnen (Gant, Patrullarve, Sunegga)
Weiter mit der Pendelbahn zum Unterrothorn 3103m












Ausstieg bei -22°C + Wind


Trotzdem widerstehe ich mannhaft der Versuchung mich sofort in Sicherheit zu bringen


Statt dessen fahre ich unverdrossen die zwar kurze, aber sehr schöne "Schneehuhn"
und dann mit dem alten Sessel zck. Absolut ideal wenn man gern friert.
Aber bitte – ich komm aus Bayrisch Sibirien. Also keine Schwachheiten.


So schnell wie es eben geht auf der "Rotweng" zur nächsten Kneipe.
Hinten v. l. die beiden 4000er Rimpfischorn u. Strahlhorn.








Dort unten führt die Piste Fluhalp nach Gant. Die Terrasse des Fluhalp ist eigentlich super. Zu kalt!










Sesselbahn "Patrullarve" mit Weisshorn aber ohne Haube. Mein Indianername ist ab jetzt "Coldfoot"




Am Blauherd:– Bergstation Sesselbahn Patrullarve – Blauherd







Am Blauherd wurde die preiswerte, gute, schnelle aber ranzige und uncharmante Pizzeria abgerissen und durch die "Blue Lounge" ersetzt.
Gefällt mir gut. Man sitzt sehr schön mit herrlicher Aussicht. Es gibt von der nicht sehr großen Karte schnell was zum Essen. War schmackhaft. Wird in Hauptsaison Platzprobleme geben.
Überhaupt hat Z m. E. zu wenig Restaurantplätze im Skigebiet.


März 2011




die 4000er Obergabelhorn u. Zinalrothorn v.l.


März 2011


März 2011


März 2011


März 2011


Wie gesagt – schöne Aussichtsterrasse. Mit Blick auf Theos Lieblingsbahn Gant - Blauherd


März 2011 Zoom nach Süden. Gut zu erkennen Bahntrasse der Gornergratbahn und Rampe der Skipiste.
Dahinter das Kleinmatterhorn - rechts oben Testa Grigia


März 2011 Triftji u. Stockhorn (links) in Falschfarben


März 2011 Piste Kelle




März 2011


März 2011


März 2011


März 2011


März 2011


März 2011


Weiter gehts Richtung Tuftern. Schöne, unschwierige aber abwechslungsreiche Piste.
Hier die neu gemachte Verbindungspiste. Direkt vom Ausstieg Sessel Kombi erreichbar.


Sesselbahn Patrullarve - Blauherd






ein paar Bilder von der Tufternpiste




typisches Wetter für diesen Dezember








Der Weiler Tuftern


Gemütliches Restaurant mit eher kleinen, einfachen Karte. Eine der schönsten Terrassen im Gebiet.




mit dem Patrullarvesessel zur restaurantfreien Piste "National"
Die war nach Öffnung einerseits pickelhart u. teilweise mit Eisbrocken übersät. Andererseits griffig da die Beschneiung eingeschaltet war. Ab nächsten Tag griffig und wunderbar zu fahren.

Hier sieht man die Leute orientierungslos in einem der Steilhänge der National stehen. Brille zugesprüht – Blindflug. Ging mir Minuten vorher auch so :-)


März 2011


März 2011


März 2011 der erste Steilhang der National


im Dezember bei Beschneiung






Bergstation Patrullarvesessel


rechts gehts zur schwarzen National. Ab ins Vergnügen.


März 2011




März 2011


März 2011


März 2011


März 2011


März 2011


März 2011


März 2011




März 2011


März 2011


Jetzt aber hurtig zur nächsten Kneipe nach Sunegga.

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Sunegga: Bergstation der Standseilbahn aus Z und der Findelnsesselbahn + Restaurant.


Das Restaurant Sunegga mit seinen elenden Wartezeiten wurde (endlich) in einen SelfService verwandelt.






Neben der großen und schönen Terrasse gibt es noch 2 ständig geöffnete Innenräume.
Die Stube




und einen Saal mit vielen Plätzen




der Self-Bereich: Natürlich ist es eine Abfütterungsstation, aber das war es auch vorher.
Dafür ist jetzt die Aufenthaltszeit kalkulierbar.






wenn man feiner speisen möchte aber auch etwas Zeit mitbringen mag, dann in eines der Restaurants in Findeln ein guter Platz.


z. B. Im "Paradies" in Eggenalp (im Bild links oben)




Kalbsleber mit Rösti


Sehr beliebt bei mir das Restaurant"Adler" (hinten rechts oben)






Im Freien zu sitzen war diesmal viel zu kalt. Einige Unentwegte gibt es trotzdem immer.
An diesem Tag wars so kalt dass die Luftfeuchtigkeit ausfror.
Es war als würden Brillantsplitter vom Himmel schneien.






drinnen kann man sichs auch gut gehen lassen











weiter Richtung Talstation Findelnsesselbahn...........




.... mit der Gelegenheit im "Chez Vrony", dem "Enzian" (hinter der Kapelle") oder im "Findler Hof" bei Franz u. Heidi (links zw. den Häusern) einzukehren.


unterirdische Bergstation der Findelnsesselbahn.



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Keine Dorfbilder vom März.
Bin ja im März Hotelsklave und werde quasi gewaltsam festgehalten. Das Dorf ist eh zur Vorweihnachtszeit viel fotogener.

Dezember 2010

Bei Ankunft war es kalt aber schön.
Dann setzte für 2 Tage starkes Tauwetter inkl. Regen ein, das weit rauf reichte. Ziemlich trist zu diesem Zeitpunkt. Man mochte kaum aus dem Haus. Die Straßen millimeterdick mit einem Schlamm-Wasser-Salzgemisch bedeckt. Nach ein paar Tagen begann die Gemeinde den Schlamm konsequent zu beseitigen. Künftig will man nicht mehr schwarzräumen.Der Talgrund war schon fast schneefrei. Dann wurde es kälter und kälter und es schneite ein wenig.



Auf diesem Bild sind 3 Bauepochen versammelt.
Vorne die Bibliothek, ehem. Pfarrhaus aus der vortouristischen Zeit. Rechts daneben das Hotel "Monte Rosa" aus der touristischen Gründerzeit. Der kurzlebige Vorgängerbau war das erste Hotel in Z überhaupt.
Darüber das schicke "Omnia", das vor dem Umbau als "into the hotel" durch einen veritablen Bauskandal bekannt wurde und der Besitzerfamilie des Büromöbelherstellers UMS Haller viele Millionen kostete. Die Bar pendelte via Hydraulik je nach Tageszeit zw. den Stockwerken. Zudem gab es einen Whirlpool der duch eine Dachöffnung ins Freie gehoben wurde.










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Fortsetzung nächste Seite
 
Oh vielen Dank, demnächst mal meinen Eltern den Bericht zeigen, damit die Vorfreude auf März steigt (und Du hattest mir ja schonmal ein paar Restaurant-Tipps gegeben). Der Bericht zeigt aber auch, dass wir für die 3 Tage dort keinen internationalen Skipass brauchen, das Gebiet ist auch so groß genug.

PS: Tust Du mir einen Gefallen und schreibst die ungefähren Preise der Gerichte dazu?
 
Sehr eindrucksvolle Bilder von dir, danke dafür!

Wie Foto-Irrer wäre ich dir auch dankbar für die ungefähren Preise, überlege nämlich, vielleicht Anfang/Mitte April auch einmal eine Woche nach Zermatt zu fahren, aber preislich (auch auf Unterkunft bezogen) werden sie ja wahrscheinlich doch kaum bei den Österreichern mithalten können. Vielleicht hast du ja diesbezüglich noch den einen oder anderen Tipp. :wink:
 
Wie immer bei dir, ein sehr schöner Bericht!! Gutes Essen ist doch auch ein wunderbares Motiv und spiegelt auch einen Teil Zermatts wieder.
Vielen Dank!
Das steigert auch bei mir die Vorfreude auf Anfang April noch weiter :lol:
 
Wow, das nenn ich mal nen ausführlichen Fotobericht!
Das macht Lust auf mehr, da überleg ichs mir vielleicht doch noch im März nach Zermatt zu fahren und lass mich vom CHF-Kurs nicht abschrecken.
 
Wunderbar, ein sehr schöner Bericht, der eine klasse Stimmung erzeugt.
Meine Vorfreude auf den Skiurlaub in Saas Fee, gleich übern Berg drüber, ist soeben wieder massiv gestiegen :)
 
Danke für den Bericht und das viele beantworten meiner Fragen für einen Urlaub in Zermatt. Wir hatten einen schönen 2wöchigen Urlaub mit viel Sonne und ständiger Öffnung nach Italien ( weisst ja von den aktuellen Schneesituation ) :D

Trotz allem muss ich sagen das mir das Gebiet zu wenig anspruchsvoll vom Schwierigkeitsgrad her ist. Landschaftlich aber absolut spitze. Leider sind die Preise im Gegensatz zu anderen Skigebieten extrem teuer aber das wussten wir ja vorher schon ;)

Danke und Gruss
Steffen
 
Danke, schöne Bilder
ich sag ja immer, Zermatt im Dez. / Jan. ist nix für Weicheier, aber Du willst das ja nicht anders und das "garantierte" Pistenangebot in der Vorsaison ist eben gut, wenn man für die Periode frühzeitig fix buchen muss/will
 
Foto-Irrer schrieb:
...

PS: Tust Du mir einen Gefallen und schreibst die ungefähren Preise der Gerichte dazu?

Ich tu Euch den Gefallen, obwohl ich nur schätzen kann... als Richtgrössen in CHF

Einfache Gerichte im Self, wie Pasta, Rösti mit xxx, Tagesteller: ab 15.- - 18.-, wenn Fleisch dazu kommt bis 22.-
Das selbe in den bedienten besseren Hütten, zähle 3.- - 5.- dazu
Pizza schätze ich auf 18.- 25.- je nach Belag
Das abgebildete Geschnetzelte mit Rösti dürfte bei 28.- (Schwein) oder 35.- (Kalb) liegen, generell in den bedienten, besseren Hütten beginnen Fleischgericht bei 25.- - 28.- (Fleisch + Salat) erreichen > 30.- mit einer "anständigen" Beilage und ungeahnte Höhen, wenn man unbedingt Rindsfilet oder Edelfische braucht...
Alle Preise ohne Getränke, diese entsprechen dem üblichen CH Preisniveau auf der nach oben offenen Champagner-Skala....
 
Steffen2103 schrieb:
Danke für den Bericht und das viele beantworten meiner Fragen für einen Urlaub in Zermatt. Wir hatten einen schönen 2wöchigen Urlaub mit viel Sonne und ständiger Öffnung nach Italien ( weisst ja von den aktuellen Schneesituation ) :D

Trotz allem muss ich sagen das mir das Gebiet zu wenig anspruchsvoll vom Schwierigkeitsgrad her ist. Landschaftlich aber absolut spitze. Leider sind die Preise im Gegensatz zu anderen Skigebieten extrem teuer aber das wussten wir ja vorher schon ;)

Danke und Gruss
Steffen

Das möchte ich nicht so stehen lassen....

Die Bilder zeigen die Situation im Dezember genauso, wie die hier schon öfter dargestellten Präferenzen des Autors und nicht das ganze Spektrum der Möglichkeiten...
Im Dezember hat man zwar dank Höhenlage und konsequenter Beschneiung die grosse Chance, den grössten Teil der Pisten (blau, rot, schwarz) fahren zu können (nicht ganz unwichtig, wenn man sich frühzeitig auf einen Ort festlegt), aber auch kaum eine Chance auf anspruchsvolle Buckel / Tiefschnee Hänge (gelb, off piste).
So gesehen würde ich mit einer anderen, "gelberen" Präferenz als Fab nie 3 Wochen Zermatt in dieser Zeit buchen.

"Wir hatten einen schönen 2wöchigen Urlaub" heisst, Ihr seid auch schon zurück und hattet damit keine Chance auf das, was Zermatt für den "gelben" Skifahrer ausmacht.
Sektor Stockhorn / Trifti wurde Fahrplanmässig erst heute geöffnet :top:, Mommat ist seit gut einer Woche offen, alles andere schneebedingt noch zu. Damit wart auch Ihr auf die Pisten gebunden, die schon im Dezember nach und nach eröffnet wurden.
Schau mal auf den Pistenplan und stell Dir vor, alle gelben sind offen und dazwischen gibt's noch unzählige Varianten, teils nur für den erfahrenen Alpinisten (alternativ für den Selbstmörder) teils auch für Otto Normalverbraucher befahrbar. Dann kannst Du Tage damit verbringen gelb bzw. off piste zu fahren und blau/rot/schwarz nur als Verbindung zu nutzen.

Dazu muss man allerdings sagen:
Eine solche Situation kann man vor Mitte Februar nicht erwarten (Ausnahmewinter gibt's immer mal)
Zermatt braucht generell viel Schnee und ist ist stark Lawinen gefährdet, in knapp 40 Jahren Zermatt habe ich schon Vollöffnung erlebt, genau so aber auch, dass nicht mehr als die Mainstream Pisten offen waren oder auch fast nix wegen zu viel Neuschnee. Das ist nicht vorhersehbar. Eine vernünftige Auswahl, ca. 2/3 der gelben, war aber in den meisten Jahren verfügbar, jedoch i.d.R. erst ab Mitte Februar.

Folglich, wenn Du auf anspruchsvolles Gelände aus bist, ist Zermatt Dein Ort, die Frage ist nur wann...

Ein Wermutstropfen allerdings, auch in Zermatt werden heute, dem Mainstream folgend, die schwarzen Pisten präpariert, als National, Furgg Furi & co. noch unbearbeitet waren, rote wie Kelle nur alle 2-3 Tage gewalzt wurden, war das Angebot noch besser, aber die Zeiten sind leider vorbei....
 
Das nenn ich ausführlich. Danke! Tolle Bilder! Noch 'ne Frage meinerseits: Ich überlege morgen nach Z zu gehn, mit wie viel Betrieb muss ich rechnen?
 
Wieder ein mal ein ganz ganz großes Danke an Fab für den Bericht, ich freue mich schon jedes Jahr auf deine Bilder!

Zermatt ist schon alleine vom Seilbahnmix sehenswert.
Zahnradbahn, Tunnel-SSB, EUB's, Kobibahnen, alte und neue KSB's, Gletscherlifte und natürlich für die Schweiz typische große Pendelbahnen.

Die unsichere Verbindung nach Cervinia erscheint mir als Manko an dem Gebiet, wenn man für längere Zeit als Gast in Zermatt ist. Ist natürlich nicht so leicht zu lösen, wurde darüber eigentlich nie nachgedacht?
 
jack90 schrieb:
Die unsichere Verbindung nach Cervinia erscheint mir als Manko an dem Gebiet, wenn man für längere Zeit als Gast in Zermatt ist. Ist natürlich nicht so leicht zu lösen, wurde darüber eigentlich nie nachgedacht?

Könnte allerdings auch mit der Jahreszeit zusammen hängen. Bis vor kurzem war ich eigentlich fast jede Ostern für eine Woche da und ich konnt immer jeden Tag rüber fahren!
 
Wie man an der Uhrzeit meiner Antwort erkennen kann bin ich ein wenig spät heimgekommen. :D

Werde wenn ich wieder Zeit habe auf eure Beiträge eingehen.
Den letzten (Verbindung nach Cervinia) zuerst: Seh es nicht ganz so wie Pilatus. Die Verbindung hat schon was Zufälliges an sich. Vor zwei Jahren bin ich weder im Dezember noch im März rübergekommen. Waren auch gesamt 5 Wochen Aufenthalt. Topographie ist halt extrem.
Das Problem ist eigentlich nur mit blanker Science Fiction zu lösen - Tunnel von Furgg nach Plan Maison. Das wäre die Billigvariante. Die etwas teurere :lach: wäre Furi - Cervinia.

Weiteres morgen, oder so.
 
Glaube nicht,dass die Zermatter Bergbahnen soooooo stark daran interessiert sind, die Verbindung nach Cervinia zu verbessern. So hält man die Ortsgäste im eigenen Revier und muss nichts an die Italiener abgeben.
Andererseits kommen natürlich auch weniger Gäste aus Italien rüber in die Schweiz.
Aber "gefühlt" fahren mehr Leute von Z nach C als umgekehrt.
 
Danke für den Bericht, wieder einmal mit wunderschönen Bildern.
Fab schrieb:
Das Problem ist eigentlich nur mit blanker Science Fiction zu lösen - Tunnel von Furgg nach Plan Maison. Das wäre die Billigvariante. Die etwas teurere :lach: wäre Furi - Cervinia.
Lustigerweise würde der kürzeste Tunnel direkt unter dem Matterhorn durchführen. Vom Ende des Z'mutt Gletschers zum Tal des Cervina ~5km
 
Bin mir nicht 100%ig sicher, aber ich glaube weil durch den Gletscherschwund der Bodenabstand zu gross wurde?!
 
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