Es gibt wieder ein bischen Hoffnung fur die Skifahrer in Kramsach. Im letzten Winter sind die Liftanlagen am Sonnwendjoch nicht geoffnet, aber vielleicht bleibt es bei nur einem geschlossenes Jahr. Problem dabei ist naturlich das Gaste nicht wieder kommen, weil Sie das Risiko nicht nehmen wollen. Im letzten Jahr sind Gaste negativ uberrascht worden durch die Schliessung der Lifte. Dieses Bericht habe ich in die Tiroler Tageszeitung gefunden:
Hoffnungsschimmer für die Sonnwendjoch-Bergbahnen
Im vergangenen Winter standen die Liftanlagen der Sonnwendjoch-Bergbahnen in Kramsach still. Jetzt zeichnet sich eine Lösung des Problems ab.
KRAMSACH. Lange Gesichter hatte es bei den Kramsacher Touristikern und Skifreaks gegeben, als nur zwei Schlepplifte im Tal in Betrieb gingen. "Seither gab es etliche Verhandlungen mit Liftbesitzer Heinrich Schultz. Jetzt zeichnet sich der oft zitierte Silberstreif am Horizont ab", sagt BM Egon Außerhofer. Zwei Stunden wurde jüngst im Gemeinderat über die Übernahme der Liftanlagen durch Gemeinde und Tourismusverband diskutiert. Beinahe einstimmig gaben die Mandatare grünes Licht für den Kauf.
"Zwar sind die Verträge schon ausformuliert, unterschrieben ist aber noch nichts. Die Kosten müssten Gemeinde und TVB Kramsach zu gleichen Teilen übernehmen. Dabei sollten auch mit einer Pauschale Außenstände für den Skibus und Dienstbarkeiten abgegolten werden. Im Jahr 1988 hat Schultz den Lift mit mehr als 30 Millionen Schilling Schulden übernommen", weiß der Gemeindechef und nennt jetzt einen Kaufpreis von rund 900.000 Euro.
In den vergangenen Jahren hat es rund um den Liftbetrieb in Kramsach etliche Animositäten gegeben. Pläne für einen Neubau der Liftanlagen und der Beschneiungsanlage blieben in der Schublade.
Mittlerweile gibt es auch Interessenten für eine "Bergbahn neu", ein Name für die künftige Gesellschaft kursiert bereits. "Innerhalb von zwei Jahren müsste aber investiert werden", zeigt Außerhofer auf, weil der vorhandene Sessellift dem Stand der Technik nicht mehr entspreche.
Die künftigen Gesellschafter geben sich noch bedeckt. "Noch ist die Katze nicht aus dem Sack. Es ist zwar Bewegung in der Sache, aber die Suppe ist zu dünn. Es gibt noch etliche Ausschließungsgründe", heißt es auf Anfrage.