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Bautagebuch Silvretta Montafon Grasjochbahn & Hochalpilabahn

Mapp

Großer Müggelberg (115m)
Ich eröffne heute das Bautagebuch für die neue Verbindungsbahn und Hochalpila Bahn in der Hoffnung das noch einige Bilder von euch folgen. Für mich ist das heute eine einmalige Aktion, da ich hier nur in Urlaub bin und auch sonst zu weit weg wohne.

Für´s Erste stelle ich die Bilder mal unkommentiert herein. Wenn ich aus dem Urlaub komme kann ich gerne noch Feinarbeit leisten.

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Bagger und Material an der Kreuzjochbergstation (k.A. was er da macht)


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Kreuzjochbergstation


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alte Stützen Grasjochbahn


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Bergstation alte Grasjochbahn


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Materialseilbahn Hochalpilabahn


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Aushub der Doppelstation an der Grasjochhütte


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Aushub (der obersten?) Stütze Grasjochbahn


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Talstation Grasjochbahn Aushub


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Trassenverlauf Grasjochbahn


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Neuteile Talstatation Grasjochbahn


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Talstation Grasjochbahn Abriss Intersport


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Rohre mit Begleitheizung(oder was ist das) entlang des Trassenverlaufes der Grasjochbahn

So das waren denke ich alle relevanten Bilder die ich gemacht habe.

An der Talstation ist inzwischen eine große Baugrube (Webcam ist online) ausgehoben und auf dem Parkplatz liegt die alte Grasjochbahn zur Abholung für den potenziellen Käufer bereit. Das Intersportgeschäft wird abgerissen und somit bestimmt in der neuen Talstation integriert.

Hat schon jemand Pläne zu den neuen Pisten gesehen?
 
So es sollte komplett sein!
Viel Spaß 8)

Und ich bitte um Fortsetzung des Tagebuches :wink:
 
Erstes Video über die Bauarbeiten der SiMo.

Es soll alle 14 Tage einen neuen Bericht geben.
 
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Ich war heute oben und hatte mir mal den aktuellen Status angeschaut und versucht einige Bilder zu machen. Vorneweg mal, sorry für die Qualität, ist mit der Handykamera aufgenommen worden.

Ich versuche mal einiges zu erläutern, was ich gesehen hatte.

Angefangen hatte ich bei der Bergstation der neuen Hochalpilabahn. Obwohl Sonntag ist, wurde trotzdem kräftig gebaggert. Zwei Bauarbeiter waren oben, einer Stand Rede und Antwort, war ja doch einiges an Publikumsverkehr, obwohl unten bei der Kreuzjochbahn ein "Gesperrt" Schild da stand. Was sich aber festhalten lässt ist, dass die Bergstation echt interessant sein muss. Leider kann man im aktuellen Status nichts erkennen, man sieht nur, dass an der Stelle wirklich viel weg gebaggert wird. Zufällig konnte ich später noch einen Einheimischen ausfragen. Ob er informiert ist, lassen wir mal dahingestellt, aber folgendes waren seine Aussagen:

- Die Bergstation muss (nach einem Kompromiss) in den Hang integriert werden. Das erklärt, warum soviel vom Berg weggenommen wird.
- Eigentlich war ein Restaurant auf der Hochalpila geplant, das wurde aber nicht akzeptiert.

Womit ich mich momentan überhaupt nicht anfreunden kann sind die "wenigen Natureingriffe". Auf den Bildern wird man sehen, dass man einige Hügel eliminiert hatte. Effizient genutzt wird nur die Abtragung bei der Bergstation, womit das grosse Loch gefüllt wird. Ich hatte versucht die genaue Trasse der neuen Piste auszuforschen, aber so wie es aussieht, sind noch nicht alle Markierungen durchgeführt. Ich gehe stark davon aus, dass der Hügel bei der Kreuzjochbahn Bergstation noch abgetragen wird, sonst würde ja ein schieben notwendig sein.

Etwas, was leider auf den Bildern nicht rüber kommt ist der spektakuläre Trassenverlauf sowohl von der Hochalpila, als auch von der Grasjochbahn. Meiner Meinung nach ist die Hochalpila sehr gut gewählt, es wird etwas versetzt zum Kamm die Bahn hochgezogen, somit sollte sie von Lawinen recht gut geschützt sein. Aufgrund der extremen Steigung kann ja nie im Leben eine KSB da hingestellt werden.

Auf dem Weg nach unten vom Kreuzjoch zur Talstation der Hochalpila traf ich noch einen Bauarbeiter, welcher gerade auf dem Weg zur Bergstation war. Er war zu Fuss die Strecke nach oben unterwegs (dauert ungefähr eine Stunde). Er sagte dann, dass er mindestens täglich einmal hoch geht und teilweise sogar zweimal. Fitnessprogramm inklusive.

Die Bergstation der Grasjochbahn (und zugleich die Talstation der Hochalpila) ist sehr "voluminös". Damit meine ich, dass sie echt gross zu werden scheint. Nebenbei möchte ich noch anmerken, dass die Bauarbeiter an dieser Station etwas ihren Spass haben, immerhin können sie die Schirmbar neben ihren Baucontainern nutzen. Hier waren gerade Dachdeckerarbeiten im Gange, damit alle Arbeiter dort oben bleiben können.

Unglaublich interessant scheint der obere Trassenverlauf der Grasjochbahn zu werden. Wie auf den Bildern zu sehen ist, sind teilweise sehr lange Distanzen zwischen den Stützen, welche sehr exponiert sind. Der Bodenabstand ist auf den Fotos nicht ersichtlich, aber ich gehe stark von den ominösen 100m aus, wovon schon öfters gesprochen wurde. Ein Vergleich mit Damüls-Mellau kann man hier nicht scheuen. Die Arbeiten für die Leitungen sind sehr aufwendig, wie mir scheint, denn immerhin stehen massig Schreitbagger und weitere Maschinen überall herum. Man kann immer wieder Grasnarben erkennen, wo die Schreitbagger schon unterwegs waren.

Ich habe auch eine Antwort mitgebracht, warum keine Mittelstation gebaut wird, damit zumindest ein Teil oben für zusätzliche Pisten verwendet wird. Zuerst geht die Strasse nach unten und später wieder hoch. Ich kenne wenig Skifahrer (ausgenommen die Tourengeher), welche gerne hoch gehen.

Der weitere Verlauf der Trasse konnte ich auf dem Weg nach unten nicht gut ausmachen, der Zugang war schwer, ich war spät dran. Ausserdem wird noch ordentlich ausgeholzt. Die Talstation konnte ich nicht mehr festhalten.

Alle Bilder sind in höherer Auflösung auf Picasa zu finden wo noch ein paar weitere Fotos zu finden sind

Blick vom Kreuzjoch zur Bergstation der Hochalpila
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Bergstation der Hochalpila Bahn
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Trassenverlauf von der Bergstation aus
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Von der Bergstation geht es zur zukünftigen Piste. Rechts unten ist noch ein "Loch", welches mit dem Material von der Bergstation verfüllt wird
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Weiter weg von der Bergstation, damit das Loch erkennbar wird
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Die Piste geht weiter (Richtung Kreuzjochbahn)
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Die alte Grasjochbahn Bergstation
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Lifthäuschen und noch zwei der Steher
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Ansonsten stehen von der alten Grasjochbahn nur noch die Stützenfundamente. Die Teile wurden schon abtransportiert und liegen bei der Valisera Talstation

Der Trassenverlauf von weiter unten. Wie erwähnt, man kann die Steigung leider nicht erkennen.
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Trassenverlauf. Das Bild muss unbedingt in voller Auflösung angeschaut werden
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Blick zur Talstation der Hochalpila
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Nochmal der Versuch den Trassenverlauf festzuhalten
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Blick von der Bergstation der Grasjochbahn auf den oberen Trassenverlauf
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Auch die Bauarbeiter haben ihren Spass
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Blick auf die grosse Grube, bitte beachtet den Bauarbeiter weiter hinten.
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Blick auf die unglaublichen Stützenstandorte oben, wer findet alle? :)
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Hier noch ein weiterer Versuch, das festzuhalten
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Diese beiden Stützen sind sehr interessant gelegen. Hier ist der Bodenabstand von der vorderen zur (nicht auf dem Bild sichtbaren) nächsten Richtung Bergstation richtig hoch.
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Kurz nach dem Fotos konnte ich diese Markierung ausmachen, worauf 450m stehen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass dies das Spannfeld ist, aber weit ist es auf alle Fälle.
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Zu guter Letzt möchte ich noch kurz die Antwort geben, warum es keine Mittelstation geben wird. Hier sieht man, dass weiter unten der Strassenverlauf wieder nach oben geht. Es ist sehr steil hier, da etwas zu versuchen ist sinnlos.
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Zur Bergstation Hochalpila:
Dies wird ein Kompacktstation miT tunnelverkleidung. Die station wird ca bis zur Hälfte von einem Betongebäude überdeckt. Um und über das Gebäuder wird dann wieder der Hang angschüttet.

Habs mal versucht in einer Prinzipskizze festzuhalten um dies zu verdeutlichen:
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DIe Stationen bei Valisera und Grasjoch werden nicht so gross sichtbar sein wie die Löcher vermuten lassen. In beiden Fällen sind die grossen Löcher für die unterirdischen Garagierungen, die zum Schluss wieder (zumindest zum grössten Teil) mit dem Hang zugeschüttet werden.
Die unterirdischen Stationsbauten am Grasjoch bekommen etwa ein Länge von fast 180m! ist wirklich heftig der Bau, sehen wird man aber nur die normale Station, wie die verkleidet ist weiss ich nicht!

Ich habe ein Modell gesehen von der Station in St Gallenkirch erinnert im Stil an die KSB die letztes Jahr gebaut worden ist.

Habe leider keine Bilder momentan, evtl hat snowflat welche ;-)
 
Ja, habe ich ... mein linkes Auge schläft zwar schon, aber morgen und übermorgen wird’s auch nichts. Also Augen zu ähm ... auf und durch, Schlaf ist eh komplett überbewertet :wink:

Also .... dann können wir uns ja prima ergänzen, denn den Weg zu den Bergstationen haben wir uns heute auf Grund spezieller Umstände erspart (wir hatten es im Gespür, dass heute jemand ausm Forum den Job am Berg übernimmt), wir haben uns nur die Talstation der Grasjochbahn angeschaut, da kam man mit dem Auto hin :wink:

Anfangs haben wir uns die fein säuberlich gelagerte DSB Grasjoch angeschaut:

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^^ Eine Mischung aus neuem Bewehrungsstahl, alter DSB Grasjoch und hinten die augeholzte Trasser für die neue EUB

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^^ Jeweils 7 Sessel im „BigPack“

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^^ Stützen

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^^ Also wer puzzeln mag ... nur zu

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^^ Alles was das Herz begehrt

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^^ Made in Austria

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^^ Also eines muss man sagen, die Bahn ist generell noch sehr gut in Schus für ihre vielen Jahre

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^^ Der Durchmesser des unteren Zentrierringes lässt auf eine enorm hohe Stütze schließen

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^^ Erster Blick in die Baugrube, die Ausfahrt liegt später rechts

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^^ Entkernter Intersport und ausgeholzte Trasse

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^^ Fundament Stütze 1 fertig, muss ein sehr niedriger Niederhaler werden, da die Stromleitungen unterquert werden müssen

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^^ Blick vom Fundament Stütze 1 in die Baugrube

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^^ Hinten links die Talstation der 6 EUB

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^^ Links wird dann die Ausfahrt sein

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^^ Blick von der anderen Seite auf die Baugrube in Trassenflucht

Eines ist sicher, es ist ein Hammerprojekt bezogen auf den Umfang der Arbeiten, dies lassen ja alleine schon die Baugruben vermuten bzw. die von Oscar erwähnte Länge des kompletten Stationskomplexes am Grasjoch von 180m, von denen man später nur einen Bruchteil sehen wird. Dies wird auch an der Talstation in St. Gallenkirch so sein. Anhand des Modells wie die Talstation im fertigen Zustand aussehen wird, werden sich Unwissende später fragen, was man da so lange gebaut hat :wink: Und wenn man nicht weiß, wie es zukünftig aussehen soll (Situierung Bahnhof, Gondelumlauf, Ein-/Ausfahrt etc.), kann man dies momentan nur schwer erkennen. Wir konnten da heute aber mehr Licht ins Dunkle bekommen ... obwohl es schon recht hell war :)

Gute N8!
 
Danke für die detailierten Bilder, sowohl an den Bergtrupp und den etwas fauleren Taltrupp ;-)

Ich finde es immer sehr lobenswert wenn Bergbahngesellschaften viel Geld in die Hand nehmen und die Garagierungshallen im großen Stil unter der Erde verschwinden lassen. Die Dimensionen dieser beiden Bahnen sind aber wirklich gigantisch. Den Anriebsraum der Grasjochbahn würde ich ja gerne mal sehen!

Durchfahrbetrieb haben die beiden Bahnen aber keinen, die haben ja unterschiedliche Föderleistungen ??
 
aber ich gehe stark von den ominösen 100m aus
Bezweifle ich sehr, hier im Forum war ja schon des öfteren die Rede von einem maximalen Bodenabstand von 60m bei EUBs (wobei das auch schon genug ist).

Und danke für die Dokumentation!
 
Oliver199 schrieb:
aber ich gehe stark von den ominösen 100m aus
Bezweifle ich sehr, hier im Forum war ja schon des öfteren die Rede von einem maximalen Bodenabstand von 60m bei EUBs (wobei das auch schon genug ist).

Nach meiner Kenntnis ist der größte Bodenabstand bei der Gipfelbahn in Damüls gute 70m.

Die Stationen werden wirklich interessant. Die mittlere Station scheint ja noch größer zu werden als die Mittelstation der Auenfeld/Weibermahd Kombibahn, bei der ja (hoffentlich auch) bald die Sessel mit automatischen Bügeln wieder Richtung Bergstation umkehren und es zusätzlich auf jeder Seite einen Gondeleinstieg gibt. :wink:

Jetzt brauchts nur noch einen gesamt Vorarlbergischen Skipass (3täler + Montafon) und ich schaue mir auch mal Nova und Hochjoch, nach vielen Jahren wieder an. :D
 
Ich gehe jetzt mal von Österreich aus, wie das in anderen Ländern ist weiß ich nicht genau:

Es gab/gibt eine Beschränkung für umlaufende Kabinenbahnen von 60 Metern höhe. Wobei diese Beschränkung mitlerweile wohl obsolet ist, wenn ich daran denke dass z.B. schon die DLM Gaislachkogl diese Beschränkung überschritten hat und trotzdem genehmigt wurde (Die Bahn hatte ja keine Bergebahn, es war geplant die Fahrgäste vertikal zu Boden zu lassen, wobei mit jetzt nicht bekannt ist, dass dieser Fall bei der DLM in Wirklichkeit eingetreten ist)

Man muss innerhalb 2 Stunden die komplette Seilbahn geräumt (geborgen) bekommen, und mit modernen Bergetechniken ist es sicher möglich auch tiefer als 60 Meter abzuseilen.
Der Top Express in Gurgl ist als EUB weit über 100 Meter hoch, hat halt eine Bergebahn.
 
jack90 schrieb:
Man muss innerhalb 2 Stunden die komplette Seilbahn geräumt (geborgen) bekommen, und mit modernen Bergetechniken ist es sicher möglich auch tiefer als 60 Meter abzuseilen.
Der Top Express in Gurgl ist als EUB weit über 100 Meter hoch, hat halt eine Bergebahn.

Es gibt doch jetzt auch schon diese Notlagerungen der Seilscheiben bei EUB´s und 3S Bahnen. Zum Beispiel die BUGA Bahn und die Gaislachkogl 3S haben das schon. Auch die Smaragdbahn in Bramberg (Leitner) hat diese Technik, wegen einem Lawinenhang der überquert wird.
Damit wird garantiert das die Bahn immer leer gefahren werden kann.
 
krimmler schrieb:
Auch die Smaragdbahn in Bramberg (Leitner) hat diese Technik, wegen einem Lawinenhang der überquert wird.
Damit wird garantiert das die Bahn immer leer gefahren werden kann.

Das ist jetzt definitv eine Fehlinformation von dir! Die Smaragdbahn hat kein Notlaufsystem ala Buga / Gaislachkogl. Hier wurde ein spezielle Bergesystem der Firma Immoos angewandt, bei der die Fahrgäste längs der Bahnachse über die kritische Stelle hinweg abgelassen werden und dann schlussendlich bei der Stütze zu boden abgeseilt werden.

Das Notlaufsystem von DM wird übrigens nächstes Jahr bei der Wildspitzbahn am Pitztaler Gletscher angewandt.

Aber back to Topic: Mir währe neu, dass die Grasjoch -und Hochalpilabahn mit dem Notlaufsystem ausgerüstet werden. Die bisherige Anlagen haben Notantirebe in beiden Stationen. Die extrem lange und höhenmeterintensive Grasjochbahn wird von der Talstation aus wohl nicht so einfach in Bewegung zu bringen sein (da währe wohl eine Auslegung auf eine größere Seilspannung erforderlich als bei einer rein an der Bergstation getriebenen Bahn)
 
Die Smaragdbahn hat kein Notlaufsystem ala Buga / Gaislachkogl. Hier wurde ein spezielle Bergesystem der Firma Immoos angewandt, bei der die Fahrgäste längs der Bahnachse über die kritische Stelle hinweg abgelassen werden und dann schlussendlich bei der Stütze zu boden abgeseilt werden.

Ja, stimmt da habe ich was verwechselt gehabt :oops: .
 
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