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03.08.2010 - Pässerundfahrt Nufenen-Gotthard-Furka

Vom 31.07. bis 06.08.2010 hatten wir uns in Brig/Wallis einquartiert. Von dort unternahmen wir verschiedene Ausflüge.
Nachdem wir am 02.08. zum Wandern im Lötschental waren, sollte es am darauf folgenden Tag so ziemlich in der ganzen Schweiz regnen.
Einziger Lichtblick war das Tessin, also suchte ich mir eine nette Rundfahrt ums/durch Gotthardmassiv aus, also Nufenen-Lago Maggiore-Gotthard-Furka.
Zwei angedachte Seilbahnfahrten fielen aus, in Locarno waren Filmfestspiele und die Stadt dadurch anscheinend komplett überfüllt
und in Andermatt wies man uns freundlicherweise daraufhin, dass oben keinerlei Sicht war.
Als Orientierung eignet sich gut http://www.mapplus.ch?x=684164&y=153190&zl=11
Als Kameras waren meine EOS 450D und von meinem Vater die EOS 30D im Einsatz.
Aufgrund der doch recht starken Bewölkung verwendete ich einen speziellen Filter, der für mehr Farbsättigung und Kontrast sorgte :D

01
Von Brig ging es erstmal Richtung Westen ins Goms hinein und dann nach Süden zum wenig befahrenen Nufenen. Zur rechten sah man immer wieder die sehr lange Kraftwerksbahn.
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02
In dieser Hochebene machten wir einen ersten kleineren Stop und liefen etwa eine halbe Stunde ein wenig umher
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03
Von der Kraftwerksbahn habe ich leider wenig Bilder, da es im oberen Teil regnete. Links oben sieht man die Umlenkstation.
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04
Staumauer westlich des Passes, der Pass selber biegt nach Osten ab.
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Hier mal ein Bild aus dem Netz
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/4/4e/Griesgletscher.JPG
Der Stausee liegt unterhalb des Griesgletschers. Links hinter diesem liegt übrigens das Rifugio 3A.

05
Oben am Pass nichts los, nur Wolken und es regnet leicht
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06
An der Passhöhe, quasi an der Wetterscheide nach Süden bzw. Südosten, wurde man immer wieder kurz von Wolken eingehüllt
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Im Bedrettotal war das Wetter schon etwas besser. Zumindest kein Regen mehr und die geschlossene Wolkendecke lichtete sich.
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So gefallen mir Passstrassen eigentlich noch besser als mit Kehren
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Das Bedrettotal hinunter gezoomt, welches am hinten zu sehenden Gotthardpass endet
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10
Kraftwerksbahn bei All´Acqua direkt neben der Strasse. Parkiert einige Meter ausserhalb der Station
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Erschließt keinen Stausee sondern einen Wasserstollen
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Der Sonne entgegen ging es in Airolo auf die Autobahn und hinunter ins Tessin. Da im Süden der Himmel wolkenfrei war, zog es mich nach Locarno zur Bahn auf die Cardada.
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Leider verloren wir in Bellinzona nach der Autobahnabfahrt um die 2h bis wir nach Locarno kamen.
Hier waren irgendwie Filmfestspiele und die ganze Stadt war mehr oder weniger dicht.
Zunächst haben wir im oberen Stadtteil versucht, an der Talstation der PB einen Parkplatz zu finden, aber hoffnungslos. Über eine halbe Stunde, inkl. hier und da mal 10min.
Warten an kleinen Parkhäusern, ob ein Platz frei wird. Alternativ ging es dann hinunter, um mit der SSB zur PB zu kommen.
Aber auch hier dasselbe, 30-60min. Rumkurven, da Parkhäuser dicht, es nur extrem langsam voranging
und die Strasse zum Bahnhof wegen Baustelle oder den Festspielen gesperrt war und Polizisten einen von der Umleitung weglotsten, da die Strassen dort überfüllt.
Bischen am See gesessen und dann wieder rein in die Alpen.
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Pano von der Anfahrt auf den Gotthardpass ins Tal von Airolo mit dem Skigebiet im Hintergrund
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Rechts hinten das Skigebiet. Vorne links Militärseilbahn
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Letztes Bollwerk gegen die Silvio-Show und seinen Freund Muhamar
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Blick nach Süden auf der Passhöhe mit der alten links und der neuen Passstrasse rechts.
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Den Abzweig zur alten Strasse habe ich gar nicht gesehen. Einige Oldtimer waren auf dieser unterwegs. Im Hintergrund Skigebiet von Airolo
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Der Fels um einen herum sieht aber arg stellenweise arg verdächtig aus. Auch in den Bergen hier und da irgendwelche Baracken.
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2-3 Stauseen gibt es rund um den Gotthardpass und immer wieder Tore in den Berg hinein. Hier an der Passhöhe kamen dann die Wolken wieder
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Nach Norden hin hat der Pass keine eigentlichen Steilstufen
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Bei der Anfahrt auf den Gotthard hatte ich den Eindruck, dass die Wolkendecke unter 3.000m liegen könnte. Also fuhren wir in Andermatt ran.
Freundlicherweise riet uns die Dame an der Kasse von einer Fahrt nur für das Panorama ab, da es oben den ganzen Tag schon zugezogen sei.
Ich möchte diese Ehrlichkeit mal hervorheben, da man uns zwei Tage später in Saas-Fee im Tal erzählte, dass auf dem Mittelallalin gute Sicht ist,
oben aber die Kellnerin im Drehrestaurant bestätigte, dass den ganzen Tag schon nix zu sehen war.
Wir schauten uns also das Dörfchen mal an und ich weiß nicht so recht, ob ich Andermatt noch recht urig oder schon zu groß bzw. modern bzw. touristisch übererschlossen halte.
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Tja dann nicht…
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Nun ging es nach Westen das Hospental hinauf zum Furkapass. Hier ein Blick zurück nach Osten.
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Am Furkapass selbst gab es wieder gar nichts zu sehen. Einige Höhenmeter weiter unten hielten wir am Rhonegletscher. Hier mit Blick hinunter nach Gletsch und dem abzweigenden Grimselpass
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Weg zum Gletscher. Der Gletscherpalast ist gegenüber dem Vorjahr deutlich ausgeapert. Der See links ein wenig größer.
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Vergleichsbild 13.08.2009.
Die Spalten sind viel weiter aufgerissen und die abgedeckte Gletscherfläche schaut subjektiv 1-2m höher raus.
Links oben ist so ein halbrunder nach links offener Stein, den 2009 der Gletscher noch berührte
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Ein weiteres Vergleichsbild von 2009.
Die 2010 fehlende Schneefläche kann man einer Lawine zurechnen.
Die abgedeckte Gletscherfläche schaut im Vergleich im Jahr 2010 subjektiv 1-2m höher raus und 2009 gab es nur ein paar Holzplanken und keine Brücke.
Des Weiteren wurde der Gletscherpalast 2010 schätzungsweise um ein Viertel vergrößert. Nach hinten raus wurde ein zusätzlicher Rundgang geschaffen
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Neue Brücke und man sieht deutlicher, wie der Gletscher neben der abgedeckten Fläche abgeschmolzen ist.
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Eingang des Stollens im Jahr 2010. Diese Stelle dürfte es dieses Jahr, 2011, nicht mehr geben.
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Vergleichsbild Eingang 2009
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Vergleichsbild 2009. Alles beim alten, nur dass man die Kabellage besser versteckt hat
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Einige Bilder vom Inneren, mit Stativ und Langzeitbelichtung
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Der Abzweig hier war gegenüber 2009 neu
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Nicht ausgestopft sondern echt und relativ furchtlos
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Zoom ins Goms hinunter
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500mm Zoom auf das Täschhorn mit verdeckter Spitze
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Am Parkplatz wurde die ortsansässige Fauna mal eben handzahm gemacht.
Erste Versuche wurden durch eine asiatische Reisegruppe verhindert, danach war aber Ruhe und das Getier traute sich hinauf
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Gletsch und die Südrampe vom Grimsel
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Rückblick auf Furka-Westrampe und Hotel Belvedere. Wer findet den Rhonegletscher? :(
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Vor 100 Jahren sah der mal wo aus
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/e/e7/Gletch_und_Rhonegletscher_um_1900.jpeg
 
Wie geil das bin ich mal alles mit dem Fahrrad abgefahren damals ging der Rhonegletscher noch bis an die Strasse heran, wahnsinn wi schnell das voran geht. Aber jetzt bin ich etwas stutig die komische Kraftwerksbahn hab ich damals gar net gesehen als ich den Nufenen hoch bin :oops:
 
Wie Gletscher damals bis zur Strasse???
Wie alt bist Du??? Da waren überall Schilder von Annoschiessmichtot, wonach Du dann ja mindestens 100 Jahre alt sein müsstest :D
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ATV hatte einen Bericht über die Bahn mit sehr vielen und sehr guten Bildern gepostet, aber leider diesen mittlerweile wieder gelöscht :(
http://www.alpinforum.com/forum/viewtopic.php?f=39&t=37269

Im unteren Bereich, wenn man von Ulrichen die erste kleinere Stufe hoch fährt, sieht man rechts des Passes die Bahn so:
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in diesem Bereich sieht man sie gar nicht
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und weiter oben, wenn man die Staumauer und die Strommasten überall sieht, steht rechts etwas unterhalb der Strasse, die Bergstation (quasi eine Tal-Berg-Tal-Bahn). Die Bahn steht also um einige Höhenmeter niedriger als die Staumauer. Wenn ich mich an ATVs Worte recht erinner, geht dann noch unterirdisch eine SSB hoch.
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nicht direkt bi zum asphalt aber nur nen ganz kurzer Weg bis zum Gletscher on einer der Kehren aus muss mal schaun ob die Bilder noch irgendwio sind waren noch Papierbilder!

Meine mich erinenren zu können dass unds der Weg dahin so gut wie gar keine Zeit gekostet hatte aber mag sein, dass dies nimemr so ganz richtig in erinnerung ist auf jeden Fall war es deutlich näher wie jetzt :P

100 hab ich noch nicht ganz :P
 
Ah, endlich der Bericht zu den schönen bekannten Murmeli-Bildern :)

Was Cardada angeht hast du ja ganz schön Geduld gezeigt, ich hätte da schon früher "aufgegeben".
 
starli schrieb:
Ah, endlich der Bericht zu den schönen bekannten Murmeli-Bildern :)

Was Cardada angeht hast du ja ganz schön Geduld gezeigt, ich hätte da schon früher "aufgegeben".

Wenn man schon so lange hin fährt (knapp <100km plus eeeeewiger Stau), will man einfach hin. An der Talstation der PB sind am Hang ständig kleine Parkhäuser, oft unter 20-30 Autos. Aber leider alle voll und trotz warten nix... Am Strassenrand kannst Du dort nirgends parken, Parkverbotsschilder, enge Strassen, alles bebaut.

Da fällt mir ein, wie stellt man eigentlich das "Arlberger Murmelin" aus der Werbung vor Ort her? Doch nicht etwa so, wie ich es befürchte 8O :D

PS: Folgen ja noch einige Berichte. Zermatt, Eggishorn, weiterer Bericht über Pässe (zusammen oder getrennt von Furka, Oberalp, San Bernadino, Splügen, Maloja, Bernina, die drei bei Livigno, Stilfser Joch und Ofenpass, Timmelsjoch) und wandern in Sulden
 
Foto-Irrer schrieb:
Da fällt mir ein, wie stellt man eigentlich das "Arlberger Murmelin" aus der Werbung vor Ort her? Doch nicht etwa so, wie ich es befürchte 8O :D
na ich "hoffe" mal so: Murmeli abschießen, einsammeln, häuten, fettschicht unter dem Fell abtragen, Fettschicht verarbeiten, restliches Murmeltier zur Fleischverwertung oder als Braten essen.
 
starli schrieb:
na ich "hoffe" mal so: Murmeli abschießen, einsammeln, häuten, fettschicht unter dem Fell abtragen, Fettschicht verarbeiten, restliches Murmeltier zur Fleischverwertung oder als Braten essen.

Dazu ein Rezept für Puristen (gebt mal Jagd+Murmeltier bei google ein), die sich beim Wanderausflug ausschließlich von der dortigen Fauna und Flora ernähren wollen :mrgreen:
Nach der Jagd wird das Murmeltier gleich zubereitet: Zuerst wird es ausgenommen. Dabei wird darauf geachtet, daß das Fell unzerstört erhalten bleibt. Jetzt werden die schon abgenommenen Fleischstücke wieder in den Fellbalg gegeben und dazu glühende Steine und etwas Zwiebeln eingefüllt. Der Balg wird oben mit Draht zugebunden und dann von außen mit einem Gasbrenner abgebrannt, bis das gesamte Fell verbrannt ist. Das Tier sieht jetzt aus, wie ein aufgeblasener Luftballon. Es muß nur noch geöffnet werden, die Steine werden ausgenommen und das Fleisch kann verzehrt werden.
 
Schöne Bilder, so sind wir das von dir ja gewohnt :D

Der Rhonegletscher wird mit Sicherheit einer derjenigen sein, die am schnellsten schmelzen?! Bin jetzt zu faul zum googeln. Ich war vor gut 15 Jahren mal drin, da war der Eingang zum Gletscherpalast noch wesentlich näher. Schon krass das zu sehen!!
 
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