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Sulden, 2. 9. 2011, Wanderung über den Suldenferner

Zunächst fuhr ich mit der Langenstein-Sesselbahn nach oben. Von der Bergstation wanderte ich in 1 Stunde 15 Minuten zur Hintergrathütte. Von dort kann man in einem großen Bogen über den Suldenferner in 2 1/2 bis 3 Stunden zur Schaubachhütte bzw zur Bergstation der Seilbahn Sulden wandern. Der Suldenferner ist in diesem Bereich fast vollkommen von Schutt bedeckt und nur geringfügig geneigt. Deshalb ist dieser Weg über den Gletscher, der mit Stangen markiert ist, ohne Gletscherausrüstung für jeden Bergwanderer möglich. Allerdings nur bei stabilem Wetter ! Bei Nebel ist es sicher nicht ganz ungefährlich, da man die Markierungen verlieren könnte und dann unabsichtlich in kritsche Bereiche mit Stein- und Eisschlag geraten könnte. Eindruckvoll ist der Blick aus nächster Nähe auf die Nordwände von Königsspitze und Monte Zebru mit ihren Hängegletschern.



Karte an der Seilbahnstation, auf der man den Verlauf des Weges nachvollziehen kann



In der Sesselbahn Langenstein



Blick zum Tabarettakamm, der sich nördlich vom Ortler befindet und das Suldener Tal vom Trafoier Tal trennt. Im Bild erkennbar sind auch die Tabarettahütte und die Payerhütte.



Blick hinauf zum Ortler



4SB Des Alpes und Ortler



Hier quert der Weg die Hauptpiste an der 4SB



Bergstation Langenstein und Talstation Des Alpes



Mittelstation der Seilbahn Sulden



Suldenspitze sowie Schrotterhorn und Kreilspitze



Weg zur Hintergrathütte



Vertainspitze



Monte Zebru



Der Hängegletscher zwischen Königssitze und Monte Zebru. Er wir von mir im weiteren Verlauf als Eisfall bezeichnet.



Hintergrathütte und Suldenspitze



Links neben der Suldenspitze befindet sich der Eissepass. Über diesem sind die Zufallspitzen erkennbar.
Über den Eissepass müssen Bergsteiger, die von Sulden aus auf die Casatihütte und weiter zum Cevedale wollen.



ganz links die Bergstation der Seilbahn zum Skigebiet Madrtisch. Gut zu sehen ist die Abfahrt zur Mittelstation



Blick zur 4KSB Madrtisch. Dahinter Madritschspitze (links) und Butzenspitze



Das Zaytal mit Hinterem Schöneck und Tschengelser Hochwand (rechts).



Talblick nach Sulden



Monte Zebru



Nordwand der Königsspitze



Suldenspitze und Zufallspitze



Königsspitze und Eisfall



Blick über den schuttbedeckten Suldenferner



Bevor man den Gletscher betritt, führt der Weg ein Stück über seine Seitenmoräne.



Blick über den Suldenferner in Richtung Skigebiet Madritsch



Der Bereich des Skigebietes oberhalb der Seilbahn. Neben Butzen- und Madritschspitze erkennt man links jetzt auch die Hintere Schöntaufspitze.



von links nach rechts: Vertainspitze, Schildspitze, Plattenspitze, Innere Pederspitze, Vordere Schöntaufspitze, Hintere Schöntaufspitze



Zoom zur Vertainspitze



Eisfall



Suldenspitze



Suldenspitze im Zoom



Eisfall und Königssitze



Hier beginnt der Weg über den Gletscher



Eine der wenigen Stellen mit Gletschereis an der Oberfläche



Eisfall



Gut erkennbar sind hier die als Markierung verwendeten Stangen. Was wie Gletscherspalten aussieht, sind nur tiefere Rinnen mit Bächen auf dem Gletscher.



Ostteil des Suldenferners und Eisseespitze



Wer sich im Skigebiet Sulden auskennt, kann hier erkennen, dass ein gutes Stück der Piste 1a unterhalb der Madritschspitze noch auf Gletschereis verläuft. Außerdem sieht man immer noch Schneereste an zwei Ziewegpassagen.



Wesentlich schmutziger als der Eisfall und deshalb nicht so schön wie dieser ist der Hängegletscher direkt an der Nordwand der Königsspitze.



Interessanter Kontrast zwischen rotem und grauen Geröll



Hier verlässt man den Suldenferner und muss noch 20 Minuten aufsteigen, um die Seilbahnstation zu erreichen.



Seilbahnstation und Schaubachhütte. Links die Vertainspitze



Hinteres Schöneck, Tschengelser Hochwand und Düsseldorfer Hütte



Blick zurück über den Suldenferner Richtung Ortler, an dessen Gipfelbereich sich hartnäckig eine Wolke hält.



Talstation der 4KSB Madritsch



Seilbahn Sulden



Blick zurück zum schuttbedeckten Gletscher. Übrigens führt die Abfahrt zur Mittelstation nur knapp an schuttbedecktem Gletschereis vorbei. Ich will nicht einmal ganz auschließen, dass man auf dieser Abfahrt sogar an einzelnen Stellen über schuttbedecktem Toteis fährt.
 
Wow Tolle Bilder.

Bei den Fotos wundere ich mich, dass man dort in der steilen Stein/Geröllwüste so gut skifahren kann. :wink:
 
Cool, 2007 sind wir den selben Weg gelaufen.
Muss mal heute Abend ein paar Vergleichsbilder der Gletscher raussuchen. Ich meine, dass da in den letzten 4 Jahren ne ganz schöne Menge Eis verloren gegangen ist :naja:
 
Danke für die tollen Bilder. Interessant, wie unterschiedlich Sommer und Winter dort ausschauen.
Möglicherweise existieren die Schneereste auf den Pisten ja auch von der Beschneiung? Die reicht
in Sulden schließlich bis in höchste Gipfellagen.
 
Auch von mir ein großes Dankeschön für die tollen Bilder, besonders der "Eisfall" gefällt!! Leider bin ich so nah noch nie an einen Gletscher rangekommen, aber bei den Bildern denke ich mir das möglichst bald mal zu ändern!!
 
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