Flutlicht Hohe Lied, Gellinghausen, Sauerland, NRW, D, 14.02.12
"Flutlichtskidisco"
"Skigruppe":
1 guter Skifahrer, Anfang 40
1 routinierter self-made Fortgeschrittener (hat nie nen Skihurs besucht), Anfang 40
An-/Abfahrt:
Dortmund (West) - Gellinghausen, Hohe Lied
17:05h bis 18:20h (via A40, B1, A44, A445, A46, Meschede, Remblinghausen)
21:20h-22:35h (wie Hinweg)
also jeweils 1:15 Stunden für 93 km
Hin: 10min verloren wegen dichten Feierabendverkehr
Zurück: 10min verloren wegen schneebedeckter Fahrbahn oberhalb 300hm
Wetter:
bedeckt, gegen 20h einsetzender mäßiger bis starker Schneefall, immer gute Sicht da nicht in Wolken
Temperatur:
ca. -1 Grad in 500hm
Schneehöhe:
25cm (auf wintersport-arena.de gemeldet): Eher eine Untertreibung, jedenfalls locker genug
Schneezustand:
feste, griffige, in der Liftspur glasige Unterlage mit einem leichten Pulver-Topping, teilweise etwas zerfahren, da abends nicht extra gewalzt wird
Geöffnete Anlagen:
linker Teller der Doppelanlage
Geschlossene Anlagen:
rechter Kurzbügler der Doppelanlage
kurzer Lift (links der Doppelanlage)
Offene Pisten:
alle (wenn auch nicht alle gewalzt))
Geschlossene Pisten:
-
Wartezeiten:
0 bis 3 Teller (im Grunde, s.u.)
Bericht
Die Hohe Lied (http://www.hohe-lied.de, dort auch ein Skigebietsplan) hat täglich außer Sonntag Flutlichtbetrieb.
Die Flutlichzeit geht von 17-21h. Aufgrund unserer Arbeitszeiten konnten wir erst gegen 17h losfahren, waren somit um 18:30h auf den Brettern. 2,5h für einen langen Hang war aber ausreichend.
Der abendliche Ticketverkauf (Hauptkasse ist zu) ist unglücklich gelöst. Man steht zwangsläufig genau im Durchgang der Skifahrer zum Lift. Gut, bei "dem Andrang" wars kein Problem, sorgte aber gelegentlich für "künstliche" Wartezeiten von bis zu 1min (oh Graus).
Der Tellerlift läuft mit ordentlich Geschwindigkeit. Die zunächst flache, aber leicht nach links hängende Spur ist in ihrem glasigen Zustand zumindestens aufmerksamkeitfordernd. Begleitet wird man bis fast oben von den Charthits der letzten Wochen und Monate (Keine Ötzi-Apre Mucke). Daher für mich OK. Im Steilstück des Liftes erwartete einen auf teils bucklig-glasiger Unterlage ein ordentlicher Ritt, wo Konzentration gefragt ist. Die großen Holzplanken, mit denen die zwei in den Steilhang eingeschnittenen Waldwege überwunden werden, haben was kultiges. Bei dem vorgefunden Schneezustand gepaart mit der Steilheit ist dieser Lift für Anfänger definitiv nicht zu empfehlen.
Die stets breite bis sehr breite Piste mit ordentlicher Neigung war in wirklich guten Zustand. Es war nicht immer auszumachen, wo der gewalzte Pistenbereich endet. Das ging fließend-unproblematisch ineinander über. Der Hang ist so breit, dass ich mir nicht vorstellen kann, dass der komplett gewalzt wird. Die im Pistenplan eingezeichneten 2 Pisten sind also durchaus berechtigt, wobei - glaube ich - nur die Rote 1 gewalzt war. Die Blaue 2 ließ sich aber auch pistenähnlich fahren und das einfallende Licht reicht aus. Die Rote 3 war definitiv nicht präpariert und fast dunkel - gehört nicht zum Flutlichtbereich, der sie primär bedienende Lift lief ja auch nicht. Nach einer Getränkepause fuhr wir bis zum Betriebsende. Es wurde immer leerer und auf den letzten Abfahrten Privatski bei ordentlich Schneefall.
Gefallen:
- leer (maximal 50 Leute im Gebiet über den Abend verteilt)
- langer Hang mit ordentlich Neigung, (Fast-)Alleinstellungsmerkmal im Sauerland
- Wiese breiter, als es ein Skihang braucht - muß ich mal bei Neuschnee hin, da kann man Tiefschnee fahren, denke ich
- Tellerlift mit dem Steilstück ist eine Remineszenz an die längst ersetzten alten Dolomitenschlepper (z.B. Biok, La Brancia, beide Alta Badia)
Nicht gefallen:
- andererseits ist Tellerliftfahren im Steilen recht anstrengend (wie haben wir das früher den ganzen Tag lang durchgestanden?)
Fazit:
Ein Fazit in Punkten mach ich hier nicht. Zum Feierabendski bestens geeignete leere lange ordentlich geneigte Piste mit Variantenmöglichkeiten. Das ganze für 13 Euro + günstiger Gastronomie.
PS:
Dank an McMaf, sein Bericht http://alpinforum.com/forum/viewtopic.php?f=45&t=42534 hat mich - glaube ich - erst auf die Idee gebracht, mal die Hohe Lied statt Bödefeld/Hunau anzusteuern
"Flutlichtskidisco"
"Skigruppe":
1 guter Skifahrer, Anfang 40
1 routinierter self-made Fortgeschrittener (hat nie nen Skihurs besucht), Anfang 40
An-/Abfahrt:
Dortmund (West) - Gellinghausen, Hohe Lied
17:05h bis 18:20h (via A40, B1, A44, A445, A46, Meschede, Remblinghausen)
21:20h-22:35h (wie Hinweg)
also jeweils 1:15 Stunden für 93 km
Hin: 10min verloren wegen dichten Feierabendverkehr
Zurück: 10min verloren wegen schneebedeckter Fahrbahn oberhalb 300hm
Wetter:
bedeckt, gegen 20h einsetzender mäßiger bis starker Schneefall, immer gute Sicht da nicht in Wolken
Temperatur:
ca. -1 Grad in 500hm
Schneehöhe:
25cm (auf wintersport-arena.de gemeldet): Eher eine Untertreibung, jedenfalls locker genug
Schneezustand:
feste, griffige, in der Liftspur glasige Unterlage mit einem leichten Pulver-Topping, teilweise etwas zerfahren, da abends nicht extra gewalzt wird
Geöffnete Anlagen:
linker Teller der Doppelanlage
Geschlossene Anlagen:
rechter Kurzbügler der Doppelanlage
kurzer Lift (links der Doppelanlage)
Offene Pisten:
alle (wenn auch nicht alle gewalzt))
Geschlossene Pisten:
-
Wartezeiten:
0 bis 3 Teller (im Grunde, s.u.)
Bericht
Die Hohe Lied (http://www.hohe-lied.de, dort auch ein Skigebietsplan) hat täglich außer Sonntag Flutlichtbetrieb.
Die Flutlichzeit geht von 17-21h. Aufgrund unserer Arbeitszeiten konnten wir erst gegen 17h losfahren, waren somit um 18:30h auf den Brettern. 2,5h für einen langen Hang war aber ausreichend.
Der abendliche Ticketverkauf (Hauptkasse ist zu) ist unglücklich gelöst. Man steht zwangsläufig genau im Durchgang der Skifahrer zum Lift. Gut, bei "dem Andrang" wars kein Problem, sorgte aber gelegentlich für "künstliche" Wartezeiten von bis zu 1min (oh Graus).
Der Tellerlift läuft mit ordentlich Geschwindigkeit. Die zunächst flache, aber leicht nach links hängende Spur ist in ihrem glasigen Zustand zumindestens aufmerksamkeitfordernd. Begleitet wird man bis fast oben von den Charthits der letzten Wochen und Monate (Keine Ötzi-Apre Mucke). Daher für mich OK. Im Steilstück des Liftes erwartete einen auf teils bucklig-glasiger Unterlage ein ordentlicher Ritt, wo Konzentration gefragt ist. Die großen Holzplanken, mit denen die zwei in den Steilhang eingeschnittenen Waldwege überwunden werden, haben was kultiges. Bei dem vorgefunden Schneezustand gepaart mit der Steilheit ist dieser Lift für Anfänger definitiv nicht zu empfehlen.
Die stets breite bis sehr breite Piste mit ordentlicher Neigung war in wirklich guten Zustand. Es war nicht immer auszumachen, wo der gewalzte Pistenbereich endet. Das ging fließend-unproblematisch ineinander über. Der Hang ist so breit, dass ich mir nicht vorstellen kann, dass der komplett gewalzt wird. Die im Pistenplan eingezeichneten 2 Pisten sind also durchaus berechtigt, wobei - glaube ich - nur die Rote 1 gewalzt war. Die Blaue 2 ließ sich aber auch pistenähnlich fahren und das einfallende Licht reicht aus. Die Rote 3 war definitiv nicht präpariert und fast dunkel - gehört nicht zum Flutlichtbereich, der sie primär bedienende Lift lief ja auch nicht. Nach einer Getränkepause fuhr wir bis zum Betriebsende. Es wurde immer leerer und auf den letzten Abfahrten Privatski bei ordentlich Schneefall.
Gefallen:
- leer (maximal 50 Leute im Gebiet über den Abend verteilt)
- langer Hang mit ordentlich Neigung, (Fast-)Alleinstellungsmerkmal im Sauerland
- Wiese breiter, als es ein Skihang braucht - muß ich mal bei Neuschnee hin, da kann man Tiefschnee fahren, denke ich
- Tellerlift mit dem Steilstück ist eine Remineszenz an die längst ersetzten alten Dolomitenschlepper (z.B. Biok, La Brancia, beide Alta Badia)
Nicht gefallen:
- andererseits ist Tellerliftfahren im Steilen recht anstrengend (wie haben wir das früher den ganzen Tag lang durchgestanden?)
Fazit:
Ein Fazit in Punkten mach ich hier nicht. Zum Feierabendski bestens geeignete leere lange ordentlich geneigte Piste mit Variantenmöglichkeiten. Das ganze für 13 Euro + günstiger Gastronomie.
PS:
Dank an McMaf, sein Bericht http://alpinforum.com/forum/viewtopic.php?f=45&t=42534 hat mich - glaube ich - erst auf die Idee gebracht, mal die Hohe Lied statt Bödefeld/Hunau anzusteuern