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Verkleidung an Rohrstützen

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Anonymous

Es tauchte die Frage auf, warum Rohrstützen teilweise mit Blechen oder weissen Planen "eingekleidet" werden.

Diese verpackten Stützen stehen ausnahmslos kurz vor einer Bergstation, und sind in der Regel relativ hoch. Durch seitliche Sonneneinstrahlung lenken die Stützen ohne Verkleidungen ein paar cm seitlich aus. Dies kann die seitliche Seillage im Bereich der Auskuppelstelle soweit beeinflussen, dass es in der Kuppelstelle Probleme (Toleranzen bei Blenden) und dadurch andauernd Anlageabschaltungen gibt. Je näher die Stütze bei der Station steht, und je höher die Stütze ist, desto mehr wirkt sich die einseitige Stützenschafterwärmung auf die Stützenkopfauslenkung, und somit auf die Kuppelstelle aus.

Bei Fachwerkgitterstützen besteht dieses Problem übrigens nicht, da die Eckstiele der Stütze alle prktisch die gleiche Oberflächentemperatur aufweisen.
 
hey, danke! des hab ich mich auch schon ewig gefragt! in warth-schröcken sind auch alle drei neuen 6CLD/B mit solchen blechen ausgestattet (jeweils die letzte stütze).
 
Okay, Physik-LK ist lang her... aber trotzdem würde ich's gern verstehen: Was hat die Höhe der Stütze damit zu tun? Erwärmt sich eine kürzere Stütze nicht genauso (und dehnt sich aus)?
 
In der Schweiz hab ich das noch nicht so Oft gesehen. Ausser Bretaye der Leitner 6er oder Elm der DM 6er. Sonst sinds bei uns sowieso meist Fachwerk. Vor allem Garaventa Anlagen haben meist die letzten Hohen Stützen Fachwerk.
 
Meier Michael schrieb:
In der Schweiz hab ich das noch nicht so Oft gesehen. Ausser Bretaye der Leitner 6er oder Elm der DM 6er. Sonst sinds bei uns sowieso meist Fachwerk. Vor allem Garaventa Anlagen haben meist die letzten Hohen Stützen Fachwerk.

Die beiden obersten Stützen vom 6er Aebi - Sillerbühl (Leitner) hat auch "Mäntelchen"

Die Fachwerkstützen werden leider immer mehr aussterben. Der Materialverbrauch (Gewicht) ist zwar kleiner. Der Arbeitsaufwand (Herstellung + Montage) ist bei den Rohrstützen aber viel kleiner.
 
Hägar schrieb:
Wenn ich dies auf einem Sessellift mit Stützenmänteln den Mitfahrern erzählt habe, haben alle nur immer ungläubig den Kopf geschüttelt.

Hehe, ich glaube das kennen die meisten hier im Forum ;-). Ich selbst hab's erst wieder am Samstag Abend erlebt, als ich meinen Mitfahrern erzählt hab, dass ich den ganzen Tag mit einem unterwegs war, den ich von einem Seilbahnforum her kenne.
 
Immer schön einloggen. Stimmt Aebi hat au Mäntelchen. Irgend wie hat Leitner Plastik dinger drumm gebunden während DM Bleche montiert. Mich näme Wunder wie sich das Ausdehnt wenn die Stütze vor der Bergstation in Y vorm gebaut wird. Also 2 in einem. So wie bei der 4er Sesselbahn Sternen am Hochybrig oder Matterhornexpress. Da ist das Rohr in 2 Geteilt. Ob da der Weg dann kleiner ist??
Fachwerk ist viel schöner. Zudem Landschaftsschonender.
 
Sind wohl diese Verkleidungen gemeint, oder?

Verkleidung.jpg
 
Bis jetzt gings auch ohne. Hab das bis jetzt mehrheitlich an 6er und 8ern gesehen. Liegt wohl daran das die ein grösseres Joch und dementsprechend einen Grösseren Hebel haben. Bis anhing gings auch ohne. Warum jetzt plötzlich das?? 8O kann mich ausser Fichtelberg an keinen Unfall erinnern. Riecht irgend wie wieder nach so nem Sicherheitswahn. :wink: Naja irgend wie muss man ja Geld verdienen. Oder will man mit dieser Massnahme die Bahnen auf Amerikanische Standarts holen das heisst Grössere Fahrgeschwindikeiten?? :?
 
Aber es gibt doch vor der Auskuppelstelle noch ein paar Rollen.
Die müssten das Seil doch wieder auf den rechten Kurs bringen, selbst wenn es an der letzten Stütze abgelenkt wurde?
 
Super und wie?? Die Rollen sind immer noch in der Richtigen Richtung. Entweder veschiebt es die Gummieinlage oder das Seil fällt aus dem Spurkranz im Gummi. So oder so schägt die Klemme dann auf der Bordscheibe auf was nid grad angenehm und gesund ist für die Bahn. Siehe Nassfeld oder Motta Feldis.
 
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