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Tyrolens schrieb:Nein, es soll sich wirklich um eine vollkommen eigenständige zweite Talabfahrt handeln. Vor ca. 60 Jahren gab es eine solche sogar schon mal.
Konkrete Pläne am Innsbrucker Hausberg
Nach den Unterlagen des Planungs- und Konstruktionsbüros Walter Kahlhofer, Kirchdorf, ist eine neue Vierer-Sesselbahn ("Panoramabahn") am Patscherkofel geplant.
Die Talstation liegt direkt neben dem Weg zur Pumpstation und der Piste zur Patscher Wiese und ist daher problemlos erreichbar. Zur Erhöhung des Komforts und der Beförderungskapazität in den Spitzenzeiten wird an der Talstation ein Förderband eingebaut.
Die Bergstation ist oberhalb des Weges zum Patscherkofelgipfel, rund 150 Meter südwestlich (rechts) des "Gipfelliftes" im Bereich der Stütze 3 und 4 geplant.
Die Trasse führt zum Teil über Waldflächen und Pisten. O-Ton der Experten: Die notwendige Verbreiterung ist durch Rodung des Waldbestandes problemlos möglich.
Die neue Anlage soll 1800 Personen pro Stunde befördern können, mittels insgesamt 116 Vierersesseln, die fix montiert sind (also nicht beim Ein- und Aussteigen langsamer werden oder stoppen).
Das Anlegen eines Speicherteiches ist notwendig. Er soll nordöstlich des Klimahauses entstehen und eine Lawinenverbauung erhalten.
Fix ist die Tunnelverbindung zwischen der Familien-Abfahrt und dem unteren Teil der Olympia-Rennstrecke, damit die Rennstrecke für das Training bei Weltcup-Rennen gesperrt werden kann.
Konkrete Pläne am Innsbrucker Hausberg
Nach den Unterlagen des Planungs- und Konstruktionsbüros Walter Kahlhofer, Kirchdorf, ist eine neue Vierer-Sesselbahn ("Panoramabahn") am Patscherkofel geplant.
Die Talstation liegt direkt neben dem Weg zur Pumpstation und der Piste zur Patscher Wiese und ist daher problemlos erreichbar. Zur Erhöhung des Komforts und der Beförderungskapazität in den Spitzenzeiten wird an der Talstation ein Förderband eingebaut.
Die Bergstation ist oberhalb des Weges zum Patscherkofelgipfel, rund 150 Meter südwestlich (rechts) des "Gipfelliftes" im Bereich der Stütze 3 und 4 geplant.
Die Trasse führt zum Teil über Waldflächen und Pisten. O-Ton der Experten: Die notwendige Verbreiterung ist durch Rodung des Waldbestandes problemlos möglich.
Die neue Anlage soll 1800 Personen pro Stunde befördern können, mittels insgesamt 116 Vierersesseln, die fix montiert sind (also nicht beim Ein- und Aussteigen langsamer werden oder stoppen).
Das Anlegen eines Speicherteiches ist notwendig. Er soll nordöstlich des Klimahauses entstehen und eine Lawinenverbauung erhalten.
Fix ist die Tunnelverbindung zwischen der Familien-Abfahrt und dem unteren Teil der Olympia-Rennstrecke, damit die Rennstrecke für das Training bei Weltcup-Rennen gesperrt werden kann.
jul schrieb:Der Schröcksnadel baut anscheinend gern fixe 4er. Nach Hochficht und Lackenhof der 3.in dem Jahr!
Aber wer kann schon privat 3 kuppelbare 4er in einem Jahr finanzieren? Ein neuer Lift für den Patscherkofel
Ein neuer Sessellift soll den Patscherkofel attraktiver machen, ein Speicherteich wird folgen. Der Alpenverein übt Kritik an den Plänen.
Von MICHAELA SPIRK-PAULMICHL (TT)
INNSBRUCK. Das Projekt für den neuen Vierer-Sessellift am Patscherkofel ist fertig ausgearbeitet: Er ist 1300 Meter lang und kann 1800 Skifahrer pro Stunde auf etwa 2100 Meter Seehöhe befördern. Die Talstation liegt etwas unterhalb der Einstiegsstelle für den Ochsenalmschlepplift, die Bergstation etwas oberhalb von der Talstation des Gipfelliftes. Von dort aus können die Skifahrer das Schutzhaus, aber auch die Familien-
abfahrt erreichen.
Sollten die Behörden rasch und positiv entscheiden - die Verhandlungen finden noch im September statt -, steht einem Baubeginn nichts mehr im Wege. "Dann geht’s noch heuer an die Realisierung", sagt Patscherkofelbahn-Geschäftsführer Werner Laimgruber.
"Die Eile macht durchaus Sinn", ergänzt er mit Hinweis auf die Winteruniversiade in Tirol im nächsten Jahr, die weltgrößte Veranstaltung für Studenten. Die alpinen Bewerbe finden am Patscherkofel statt.
Angebot verbessern
Aber auch die heimischen Skivereine und die Schulen bräuchten mehr Trainingsmöglichkeiten in Stadtnähe.
Josef Essl vom Alpenverein äußert Bedenken gegen das geplante Projekt: "Der neue Lift führt durch das Landschaftsschutzgebiet." Aber auch die Pläne für einen Speicherteich stoßen beim ÖAV auf Kritik: "Es gibt vier Varianten, und alle sind ein Wahnsinn", findet er drastische Worte.
Demnach würden zwei dieser Varianten im Landschaftsschutzgebiet liegen, eine im Feuchtgebiet und die vierte "in einem labilen Umfeld mit starken Rutschungen". Essl erinnert an internationale Bestimmungen der Alpenkonvention, die auch das Mutterer-Alm-Projekt zur Fall gebracht hätten: "Wir sind in der EU, da gelten nicht mehr nur die Landesbestimmungen."
Laut Patscherkofelbahn-Geschäftsführer Laimgruber gebe es jedoch noch keine konkreten Einreichpläne: "Wir sondieren immer noch vehement, um eine vertretbare, verträgliche Lösung zu finden." Dabei würde auf alle Bedenken eingegangen. Der Alpenverein hätte sich mit alten Unterlagen befasst.
Für die Aufrechterhaltung des Skigebiets Patscherkofel sei laut Laimgruber ein Speicherteich für die Beschneiung dringend notwendig. "Sonst haben alle anderen Erweiterungsmaßnahmen keinen Sinn!" Er weist auch auf die Beschwerden der Skifahrer wegen der schlechten Pistenqualität vor allem im vergangenen Jahr hin.
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