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Lofoten - Islands at the end of the world

Foto-Irrer

Elbrus (5633m)
Registriert
23. Nov. 2006
Beiträge
5.693
Reaktionspunkte
17
Letzte Woche waren wir zum Polarlichtjagen auf den Lofoten. Eine Woche lang über 2.000km auf Eispisten mit einem Toyota RAV4 mit Spikes über die Inselgruppe geheizt. Der Titel könnte eher heissen "Jäger der verlorenen Wolkenlücke".

Diverses Equipment wurde verwendet, oft lief gleichzeitig meine zweite EOS 5D Mark II, um Timelapse zu raffern.
Hierbei war z.B. ein Pol-, Grau- und Grauverlaufsfilter im Einsatz.
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Hier ärgerten wir mit unseren verschiedenen Selbstauslösungen eine Gruppe englischer Fotografen vor ihrem Motiv, da die Sonne sich nur ein paar Minuten zeigte und wir auch noch Spuren in den Sand trampelten :mrgreen:
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Die Hälfte des Tageslicht bestand aus goldenem Licht. Es existiert tatsächlich
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und Bilder von Polarlichtern folgen natürlich auch noch... im Hintergrund sieht man, wie dicht besiedelt die Inselgruppe ist. Selbst wenn man das Auto nicht mehr aus den Schneeverwehungen bekommen hätte, da er auf Schnee auflag (wir mussten 4mal das Auto freischaufeln, z.B. einmal innerhalb einer halben Stunde zugeweht und einmal im Graben gelandet), wäre das nächste bewohnte Haus max. 1km weit entfernt gewesen. Im Schnitt steht alle paar hundert Meter eins.
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Nachschlag
Norwegisches Festland am Horizont
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an jeder Ecke kleine Fischerhäfen
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Der Gerät
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Spiegelungen. Nicht in einem See, im Meer :!:
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What we came for
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Nur ein Wort: Wahnsinn..
 
Irre Fotos von Foto-Irrer...

Könntest Du glatt verkaufen.
 
Schön, schön. Sind die Lofoten da generell problematischer wg. des Schnees / Sturms, wg. Auto freis schaufeln und so, oder hattet ihr einfach Pech? Hatte da vorletztes Jahr ja keine Probleme auf meiner Norwegen-Tour ...
 
Im Winter generell problematisch, weil es quasi jeden Tag an jedem Ort irgendwann kurz oder lang schneit. Ich war an keiner Stelle, wo das Wetter sich nicht spätestens nach 2-3h geändert hatte.

Das DSLR-Forum wird seit letztem Jahr von Berichten über Polarlicht-Touren auf die Lofoten geradezu überschwemmt. Und eigentlich berichtet jeder, dass er irgendwas hatte. Wir scheinen sogar eher Glück gehabt zu haben. Einer ist im Whiteout voll in den Graben raus und nichtmal irgendwelche Ford F500 bekamen ihn raus. Aber da rufen die schnell den Nachbarn an, der mit dem Trecker kommt. Einer ist wie wir in einer Schneewehe hängen geblieben. Dadurch, dass der Schnee sowas von fluffig ist, konnte man den aber davor und dahinter quasi mit den Füßen mal eben wegtreten und der Unterboden war nach weiteren 5min. befreit (einmal von allen Seiten neben das Auto gelegt und mal eben mit der Schaufel den Schnee "weggefegt"). War also bei uns nie länger als 10-15min., bis das Auto wieder frei war. Schmutzig oder naß wird man dabei auch nicht (vorausgesetzt wasserdichte Schuhe, Hose, Handschuhe und Jacke, die nix reinließen ausser im Gesichtsbereich).

Auch bzgl. Wetter war es so mit dem Schnee i.O. Ok, eine kommerzielle Gruppe hatte im Februar eine Woche richtig Glück, super Wetter und Nordlichter bis Stufe 7 (bei uns 3-5). Zwei Wochen vor uns waren jetzt welche da, die hatten immer wieder Regen. Dann doch lieber Schnee wie bei uns.

Man braucht sich aber wirklich keine Sorgen machen. Nicht nur, weil die Häuser alle paar Meter an der Strasse stehen, sondern auch die Räumfahrzeuge an den Stellen, wo die Schneewehen entstehen, alle 15-30min. nachts vorbeikommen.
 
Munteres 30sek. Graufiltern am Strassenrand kurz vor Sonnenuntergang
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Restlicht am Horizont. Der beste Teil der blauen Stunde, die in unseren Gefilden oftmals nur 10-15 min. beträgt, ging hier eine Stunde
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Tief in der Nacht
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Burning Skies bei Morgendämmerung. Bei Blende 1.4-2.2 reichen ein paar Sekunden Belichtungszeit bereits aus, ohne die ISO hochzuschrauben.
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Das erst mit den Wolken find ich etwas anstrengend, die andern sind aber mal wieder genial..
 
wie ist denn "anstrengend" gemeint???
Ich hab da extra 2min. belichtet, um die Wolken zu verwaschen, damit sich der Verlauf der Berge mehr vom Himmel absetzt.
 
Wieso 2 Minuten, hast doch "30 Sekunden Graufiltern" geschrieben?

Das hat für mich so einen speziellen Unschärfeeffekt, Out-of-Focus-Effekt, wo ich, wenn ich eplizit drauf schau, ein Schwindelgefühl bzw. ein Übelkeitsgefühl bekomme. Wenn ich ca. das obere Drittel des Bildes ausblende, geht's.
 
richtig, ich hab mich vertan. Ich dachte Du meinst das Bild von 2min. Bild von Reine darunter.
Richtig, beim ersten habe ich 30sek. und wollte die Wolken nicht so stark verwaschen. Ich wollte etwas Dramatik im Himmel reinbringen und das Meer glätten. Dabei wollte ich im Himmel noch die Farben behalten. Jetzt verstehe ich Dich.
 
und auch das hat geklappt.
Eines der Nordlicht-Timelapse. Dank EF 24mm 1.4 II war es möglich, alle 3sek. eine Aufnahme zu machen und (unter mithilfe des Vollmondes) die Nacht zum Tag zu machen.
 
8O :top:
Sehr schöne Bilder!
 
Blick von der Nordküste rüber zu den Vesteralen
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Im "Landesinneren" der Insel Austvag aus der Reihe "Das Blau glaubt einem keine Sau"
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Aus der Reihe "Wir machen die Nacht zum Tag"
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ähnlich wie die Gallier glaubten auch die Wikinger, dass ihnen eines Tages der Himmel auf den Kopf fallen wird
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Das erste Bild lässt mich denken...vielleicht gibt es ja doch ...Eiselfen...eisblauweiße Wesen mit eisgrünen Flügeln, die unter dem weißlichen Gewaber wohnen und uns die ganze Zeit beobachten. Das Foto hat was urzeitliches und unheimliches, so als ob man sich umsehen müsste und vorsichtig sein
LG Amarra
 
ja, Tourengeher waren da echt viele.
 
Oh yeah, steigert meine Vorfreude auf Juni :-).
 
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