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Bielerhöhe (Silvretta) | 14.03.2014 | Jenseits der Massen

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Die Leute am Nachbartisch rümpften die Nase, als die Wirtin vom Skigebiet Bielerhöhe erzählte. Ein Lift nur dort oben – dann noch ein Schlepper („Ankerlift“) - das sei doch doof! Nun, meinte die Pensionsinhaberin, die Bielerhöhe sei auch mehr für Tourengeher und Langläufer geeignet – oder eben Leute, denen die Abgelegenheit dort oben gefällt. Dabei nickte sie mir zu, denn ich hatte ihr bei der Anreise von meinem Vorhaben erzählt.


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Am Vorabend auf dem Balkon meiner Unterkunft, als ich Frischluftschnappen mit Versuchen in Langzeitbelichtungen kombinierte, während ich dem nächsten Tag entgegen fieberte. Das „Skigebiet“ Bielerhöhe am Silvrettastausee ist – jenseits von Kaltenbach ;) - einfach was Besonderes und bereits seit einigen Jahren hatte ich es auf der geheimen Besuchsliste. Ein einzelner Schlepper in über 2.000 m Höhe an einem Stausee, erreichbar nur über eine kleine Kraftwerks-Pendelbahn und einem Kleinbus-Taxi durch kilometerlange Tunnelstollen hindurch....


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Von meiner Pension mitten in Partenen hatte ich nur ca. eine Minute mit dem Auto zu fahren, ehe ich den Parkplatz der Vermuntbahn erreichte. Dort musste ich zu meiner Überraschung trotz der frühen Stunde (ca. 8:25 Uhr) bereits recht weit hinten meinen Wagen abstellen, da bereits alles mit Autos zugestellt war.

An der Kasse hatte ich Glück – ich kam gleich dran und erwischte so noch als Letzter die erste Gondel um 8:30 Uhr. Die Tageskarte für die Pendelbahn, den Bus sowie den Schlepplift kostet 35 €. Das erscheint auf den ersten Blick viel, doch man macht das ja nicht nur wegen dem Skifahren, sondern bekommt dort oben ein ganz besonderes Erlebnis wie ich finde. Dazu der aufwendige Transport – das geht preislich dann schon einigermaßen in Ordnung. Für den Busverkehr müssen auch Teile der Silvretta-Hochalpenstrasse frei gehalten werden, da nicht die vollständige Strecke unter Tage verläuft.

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Morgendliche Stimmung im Bereich der Talstation – die Sonne wärmte bereits merklich und es sollte wieder ein 1A-Traumtag werden.


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Grünes Licht! Der Herzschlag beruhigte sich nun vollends. Aber bei den guten Bedingungen war ja eigentlich auch mit Betrieb zu rechnen. Bei schlechtem Wetter lohnt sich die Auffahrt eher nicht. Wobei fotografisch gesehen auch Waschküchentage ihren Reiz haben.


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In der gut gefüllten Kabine der Vermuntbahn – es verkehrt nur eine ohne Gegengondel – war ich übrigens der einzige Alpinskifahrer. Außer einer Langläuferin schienen alle Kerle (und auch ein paar Damen) der Zunft der Tourengeher anzugehören. Einer erzählte von Bergerlebnissen im Iran, ein anderer von irgendwelchen Felsabfahrten und ich kam mir indes wie ein kleines Licht vor, während ich da mit meinen auf gesicherten Pisten erprobten Skiern dastand bzw. später im Bus saß – gewissermaßen wie eine Eule unter Singvögeln ;)


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Ankunft an der Bergstation, wo bereits die Busse warteten.


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Blick zurück zur Bergstation – ehe ich in den Bus stieg und es sogleich in rasanter Fahrt durch den ersten Tunnelstollen gehen sollte. Selbst die harten Tourengeherkerle neben mir fanden es bemerkenswert, wie der Fahrer den Bus durch den engen, einbahnigen Schlauch jagte. Während die Lampenbeleuchtung an der Decke immer schneller vorbeisauste, hoffte ich, den Schlepper noch leben zu erreichen ;)

Ein zweiter Tunnel kam und schließlich erreichte man bei einem unteren Stausee eine Passstrasse. Ich kenne mich da nicht so aus – aber das müsste dann schon ein Teil der bekannten Hochalpenstrasse sein, die im Winter gesperrt ist.


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Das Überleben der Tunnelfahrt hatte sich sichtlich gelohnt – draußen eröffnete sich dem Fahrgast eine schöne Berglandschaft...


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Blick zurück nach unten - der untere Stausee war eisfrei.


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ENDLICH angekommen. Ich stellte meine Ski ab und genoss erst einmal die Bergwelt dort oben. Hier geht der Blick über den zugefrorenen Silvrettastausee, der den Langläufern als Loipe, den Wanderern als Weg und den Tourengehern als Abkürzung zu ihren Felshängen diente.


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Der Schlepper sollte erst um 9:30 Uhr in Betrieb gehen (tatsächlich aber dann 10 min zu früh :) ), so dass noch genügend Zeit für Fotos und innehaltende Ausblicke bestand. Die Tourengeher legten ihre Sachen an und flitzten zum See hinunter, während ich einsamer Alpinskiläufer mit der Kamera umherstapfte.

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Einen legte es gleich mal hin. Aber es schien nichts passiert zu sein.

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Am nicht in die Gegend passenden, modern ausgestatteten Hotel lungerten den ganzen Vormittag die gleichen Typen in der Sonne herum.

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Hier hätte noch ein ESL gut gepasst...


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Als der Schlepper sich in Bewegung setzte, tat ich es ihm gleich...

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Noch keine Spuren auf der Piste...


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Zugegeben: Es hat nur blaue Abfahrten (zwei Varianten) am Schlepper. Aber ich sollte trotzdem einen erfüllten halben Tag hier oben verbringen.


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Der übliche Stützenzoom am 700 m langen Silvrettalift, nachdem mich der Liftler begrüßt hatte.


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Im Lift. Keine Angst, nur noch ein Stützenfoto kommt ;)


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Blick zurück...das Tal links müsste Richtung Galtür gehen, oder? Also dort, wo man mit der 4KSB rauf fährt.

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Oben geht es fast direkt am Hotel vorbei.

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Keine Besonderheiten an der Bergstation...


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Aber ich hatte einen guten Standort erwischt...hier der Blick in die Richtung, aus der man mit dem Bus den Endpunkt am Stausee erreicht.


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Dahinter wieder Spuren waghalsiger Tourengeher.


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Unten traf der nächste Bus ein.


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Einsamer auf dem See...


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Tele-Zoom zur Talstation. Noch immer keine anderen Skifahrer in Sicht...

Am Anfang fühlte ich mich wie im 7. Himmel – man hat einen Schlepper nur für sich, die Sonne lacht, bester Schnee. Flache Pisten hin oder her – ich flitzte gen Tal, genoss die Auffahrten und freute mich wie ein Kind zu Weihnachten, da oben zu sein.

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Touren-Vorbereitung dort, wo im Sommer viele, viele Autos vorbeirauschen.

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Steilhang am Beginn der Abfahrt – unten ist die Bushaltestelle zu sehen.


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Mann mit Hund auf See...


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Von dieser Seite aus betrachtet passt das Gebäude irgendwie besser in die hochalpine Umgebung.


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Wieder auf einsamer Piste hinab – erst nach einer halben Stunde kam eine dreiköpfige Familie hinzu. Gegen Ende des Vormittag waren wir dann vielleicht so 20 Leute, die am Lift ihren Spaß hatten.

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Hier dürfte die Silvretta-Hochalpenstrasse vergraben unterm Schnee liegen...

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Schilderwald an der Talstation und fast niemand, der ihn befolgen könnte.

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Ein normaler Schlepper zwar....


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Der Bereich unterhalb der Talstation...


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Ein Trassenfoto ohne Zoom hat sich auch noch ergeben...

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Zeit für Fotostopps hatte ich mehr als genug...


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Bergstation von weiter weg. Gibt es von dort eigentlich eine offizielle Abfahrt zu einer der unteren Bushaltestellen? Bei Wikipedia stand da was geschrieben...


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Noch ne Abfahrt...

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Bestimmt kommt man über diese Loipen / Wanderwege mehr oder weniger schiebend zum Abhang weiter hinten, um dann zur Bushaltestelle am unteren See zu gelangen.

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Sicherlich ein tolles Erlebnis, aber auf Tourenski werde ich nicht umstellen.


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Bei Vollmond wäre es am Silvretta-Schlepplift sicherlich auch interessant zum Skifahren...

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Später übte ich mich ein bisserl im Langlaufen und robbte ein Stück am See entlang...

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Eine der letzten Abfahrten gegen 11:20 Uhr – tatsächlich musste ich da doch einmal anstehen...


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Um halb 12 Uhr begab ich mich wieder zur Haltestelle – um 11:40 Uhr sollte der letzte Bus zurück zur Vermuntbahn gehen, ehe bei allen Anlagen (Bahn, Bus, Schlepper) bis 13 Uhr Mittagspause angesagt sein sollte. So hatte ich Zeit, abschließend ein wenig in der Sonne zu relaxen und es ergab sich die Möglichkeit, am Nachmittag noch auf dem Nachhauseweg ein weiteres kleines Skigebiet aufzusuchen...


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Im Bus war ich zunächst der einzige Fahrgast – beim unteren Stausee sollte noch ein Skifahrer zusteigen, was für eine Abfahrt bis dorthin spricht.


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Besagter See...


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So ging es wieder in einen der beiden engen Tunnelstollen hinein – aber diesmal fuhr der Fahrer nicht mehr so schnell wie am Morgen.


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Ankunft an der Bergstation, wo man einen 1A-Ausblick aufs Montafon genießen kann. Erst befürchtete ich, da es bereits 12 Uhr hatte, eine Stunde auf die Rückfahrt ins Tal warten zu müssen. Aber nach ca. 5 min kam die Kabine angeschwebt und wir wurden sogleich ins Tal gebracht. (Der gute, alte Zeigefinger-Trick unter der Jackentasche funktioniert also nicht nur in den ländlichen Sparkassen-Filialen ;) )


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Der Fahrer konnte indes seine wohlverdiente Mittagspause genießen...


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Ich hatte noch Zeit, das Tele dranzuschrauben und zu knipsen – am Gegenhang endet die Tafamuntbahn, die genau gegenüber der Vermuntbahn ziemlich steil hinaufgeht. (nur Sommerbetrieb)

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Trassenfoto vom Vorabend, als ich auf dem Rückweg von der Versettlabahn in die Pension noch schnell einen Zwischenhalt einlegte...

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Die Pendelbahn hat eine Standseilbahn ersetzt.

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Sicherlich konnte man die Alpinskifahrer in der Kabine an einer Faust abzählen.


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Talfahrt mit der Bahn – eine Abfahrt gibt es hier vermutlich wegen des steilen Geländes nicht.

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Über den Häusern von Partenen...

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Trassenblick vom Parkplatz aus...


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So kam mein kleines Bielerhöhe-Abenteuer in frühlingshafter Umgebung zu seinem Ende. Es hatte sich auch bei nur einem Schlepper oben gelohnt.
E N D E

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Doch es gibt eine Abfahrt bis zur Talstation Vermuntbahn aber nur von Galtür aus bzw. wenn du die Skisafari machst. :wink:
 
Sehr interessant. Ich mag ja ansich auch solche abgelegenen, ruhigen Gebiete. Das wäre mir aber dann doch eine Nummer zu krass ;-).
 
noisi schrieb:
Sehr interessant. Ich mag ja ansich auch solche abgelegenen, ruhigen Gebiete. Das wäre mir aber dann doch eine Nummer zu krass ;-).

Es geht fast noch krasser - im Sommerschiforum gibt es einen Bericht von einem Schlepper in hochalpiner Lage, zu dem man erst mal hinaufsteigen muss, um damit fahren zu können.

Skikaiser schrieb:
Doch es gibt eine Abfahrt bis zur Talstation Vermuntbahn aber nur von Galtür aus bzw. wenn du die Skisafari machst. :wink:
Ich habe gestern mal die alten Skiatlanten gecheckt - es gab früher auf der vom Tal aus gesehen rechten Seite eine Skiroute ins Tal. Weiter rechts liefen da auch noch zwei Schlepper, die ich letzte Woche nicht mehr gesehen habe - vmtl. LSAP. Gegenüber am Talende steht halt noch ein Kurzbügler
 
Scheint ja echt grenzgenial dort zu sein, bloß etwas was zu sehr abgelegen. Ich bin nur bis Vandans gekommen. Danke für den Bericht aus der Ecke
 
vovo schrieb:
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Ich hatte noch Zeit, das Tele dranzuschrauben und zu knipsen – am Gegenhang endet die Tafamuntbahn, die genau gegenüber der Vermuntbahn ziemlich steil hinaufgeht. (nur Sommerbetrieb)
Winterbetrieb kann ich mir hier auch nur schwer vorstellen :wink: . Danke für den Bericht aus einem Gebiet der etwas anderen Art mit vielen schönen Fotos.
 
@Vermuntbahn: Eine Skiroute gab es zumindest früher, und die beiden Schlepplifte gedenken mir auch noch. Einer war sogar recht lang mit ca. 250 - 300 m Höhendifferenz.


Klasse Gegend dort droben. Schöne Bilder!

Da würde ich auch gerne mal hinauf. Neben dem Fahren am Schlepplift würde mich die große Runde über Galtür interessieren, aber auch Skilanglauf.

Ich ärgere mich immer noch, dass ich bei meinem Letzten Besuch im Montafon vor 4 Jahren nur in der Silvretta Nova Ski gefahren bin und nicht einen Tag für Langlauf dort droben "abgezwackt" habe.
 
Schöne Bilder - Slow ski vom Feinsten ...
Ich glaub ich hätte noch die LL Ski eingepackt

die Kabine kann vom Gehänge der PB gelöst werden? Sieht irgendwie so aus ?
Lastentransport für den Kraftwerksbetrieb?
 
seilreiter schrieb:
die Kabine kann vom Gehänge der PB gelöst werden? Sieht irgendwie so aus ?
Lastentransport für den Kraftwerksbetrieb?
Kabine kann weggenommen werden. Bei Kraftwerksbahnen bis auf ganz wenige Ausnahmen eigentlich zwingend notwendig.
 
Hier noch ein Video von der Tunnelfahrt im Bus - leider war im ersten Stollen das Licht schlecht, aber im zweiten hat es gepasst. Leider auch saß so ein Typ mit sehr unangenehmer Stimme direkt vor mir und hatte die ganze Zeit etwas zu sagen. Schon in der Gondel fiel mir der auf und auch beim Knipsen am See oben hatte ich ihn wieder in meiner Nähe. (OK- der Arme kann sicherlich nichts für seine Stimmlage....)



Habe im 70er-Jahre Atlas noch festgestellt, dass es damals da oben einen zweiten Schlepper gegeben hat. Er stand wohl weiter in Richtung Galtür in dem Tal hinten. Vielleicht auch nur ein Verbindungsseillift für die Skisafari?
 
die Schlepplifte waren aber UNTEN im Tal oder? Bei der Bergstation gab es nur - rechts der Bahn - eine Talabfahrt (schwarz).
Der zweite Lift an der Bielerhöhe ist mir nicht bekannt...
 
F. Feser schrieb:
die Schlepplifte waren aber UNTEN im Tal oder? Bei der Bergstation gab es nur - rechts der Bahn - eine Talabfahrt (schwarz).
Der zweite Lift an der Bielerhöhe ist mir nicht bekannt...

Also zwei Schlepper rechts der Vermuntbahn im Tal, zwei oben an der Bielerhöhe und beim bestehenden Kurzbügler am Talende (auf der Seite der Tafamuntbahn, aber weiter hinten) war noch ein zweiter angezeichnet.
 
Sehr schöner Bericht aus einem doch ungewöhnlichem Skigebiet. Das Panorama sieht genial aus und die Bilder zeigen das sehr gut :-) Für einen halben Tag lohnt sich das auf jeden Fall auch als Nicht-Tourengeher und Nicht-Langläufer denke ich :-)
 
Cool endlich mal wieder klasse Bilder von dir aus einem Randgebiet das selten besucht wird. Find ich super!
 
Wahnsinn! Wir sind in der selben Gondel, mit dem selben Bus bergwärts gefahren. Einmal hast sogar meine Freundin und mich abgelichtet:
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Wir waren insgesammt 3 mal oben um zu Touren, jedoch bei überschaubaren Bedingungen. Die Seeüberquerung ist morgends noch ganz passabel, jedoch wenn du am selben Tag wieder zurück kehrst eine Tortour. 3,5km über einen See schieben wenn man sowieso ausgepowert ist und zum krönenden Abschluss der Anstieg zum Gasthaus/Bushaltestelle. Somit wurde so eine Unternehmung als Höhentraining verbucht. Pulverrunns erst ab 3000m wobei sich dann ein stop bspw ab der Wiesbadner Hütte empfiehlt. BTW Während unseres Prologues zwei Tage zuvor dort hin waren wir mit Tourenskiern eher die Ausnahme. Etliche Schneeschuhgeher und Wanderer.
Wenn dir das Panorama am See gefallen hat wirst du begeistert sein vom Gletscherpanorama dort. Bei Zeiten stell ich ein paar Bilder ein.
 
steak schrieb:
Wahnsinn! Wir sind in der selben Gondel, mit dem selben Bus bergwärts gefahren. Einmal hast sogar meine Freundin und mich abgelichtet:

Das ist ja ein Zufall - ausgerechnet an der Bielerhöhe! In Kaltenbach, Sölden und dergleichen wären so was ja nicht sehr außergewöhnlich gewesen. Das war schon ein Traumtag vor zwei Wochen. Bin mal gespannt auf Deine Bilder.
 
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