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Seilbahnkreuzfahrt III (Santorini)

Nach Sochi (http://www.alpinforum.com/forum/viewtopic.php?f=58&t=54114) und Istanbul (http://www.alpinforum.com/forum/viewtopic.php?f=58&t=54118)
ging es auf meiner Kreuzfahrt weiter nach Griechenland. Zuerst nach Mykonos und dann weiter nach Santorini - natürlich mit Seilbahn. Leider jeweils nur ein halber Tag Landgang (in Mykonos von 3 Uhr bis Mitternacht; in Santorini von 8 bis 13 Uhr).

Mykonos

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Das Wahrzeichen: Die Windmühlen von Mykonos auf einer kleinen Anhöhe direkt am Meer und am Rande der Altstadt
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Das griechische Gegenstück zu unserer Bahn.... die Fähre!
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Und nochmals mein Schiff...
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Santorini
...die Vulkaninsel (oder das was davon übergeblieben ist) ...und vielleicht Homers (der Philosoph; nicht Simpson) Atlantis.

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Der Hafen von Firá: Von hier fühern eine Treppe und eine Seilbahn hinauf in den Ort.
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Erste Blicke auf die Seilbahn:
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Aufgrund der langen Schlange vor der Seilbahn und der "aktiven" Werbung am Hafen entschloss ich mich nicht nur den Ort Firá oberhalb des Turistenhafens anzusehn, sondern ein Transferangebot vom Hafen nach Oiá (Boot) und von dort wieder nach Firá (Bus) anzunehemen (20€ für alle Transfere sind ja nicht die Welt; 5€ kostet eine Fahrt mit Seilbahn sowieso), weil mir die nächste Abfahrt für 5 Minuten später angekündigt wurde. Ganze 25 Minuten später verließen wir dann tatsächlich den Hafen.

Oiá

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Der alte Hafen von Oiá; nur zu Fuß oder per Boot erreichbar.
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Der kleine neue Hafen von Oiá
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Die Westflanke von Oiá:
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Weil der Anlager im winzige Hafen von Oiá auch noch von einem Katermaran belegt war, konnten wir dort auch erst nach 10 weiteren Minuten Verspätung von Bord gehen. Damit war dann meine Freizeit in Oiá auch hinfällig, da nur zu jeder volle Stunde ein Transfer zurück nach Firá möglich war. Ich fuhr dann direkt mit dem (knapp erreichten) Bus wieder nch Oiá. Theoretisch wäre auch ein Bus später möglich gewesen. Da ich aber auch Firá noch erkunden wolte, war es mir zu riskant den nächsten Bus abzuwarten. Die Rückfahrt gestalltete sich als Abenteuer: Mit dem Kleinbus und einem etwas zu motiviertem Fahrer ging es dann mit 80 km/h auf der Klippenstraße mit engen unübersichtlichen Kurven zurück nach Firá :pale:. Der "übermotivierte" Faher drehte kurz nach Abfahrt das Radio voll auf und beschallte den ganzen Bus mit moderner griechischer Musik zu der er mit Elan schaukelte, fuchtelte und mitsang. Mit der zweiten Hand steurte dabei immernoch den etwas zu schnellen Bus über die enge und glatte Küstenstraße. Nach etwa 15 Minuten hieß es dann irgendwo bei einer kleinen Kreuzung mit einer paar Häusern an der Nebenstraße aussteigen. Nachdem ich den Fahrer, der als er anhielt bereits mit gleichzeitig zwei(!) Handys an beiden Ohren telefonierte endlich fragen konnte, wo es hier jetzt zur Seilbahn bzw. nach Firá geht, antwortete er mir genervt dies Straße entlang und dann links. Mit dieser sehr detailierten Besreibund des Weges machte ich mich dann auf den Weg in das Stadtzentrum. Bereits nach etwa 200 Metern war die Abzweigung gekommen und schon dort war klar, das es der richtige Weg war. Plötzlich war ich mitten in der Haupteinkaufsstraße dem Zentrum von ...

Firá
Hauptplatz:
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Ene der beiteren(!) Gassen:
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Blick in die Caldera:
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Der Hafen von Firá: Hier legen nur Ausflugsboote und die Tender der Kreuzfahrtschiffe an.
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Der Fährhafen befindet sich etwa 3 Kilometer südlich [in der zweiten Bucht] in der Caldera.
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Auf zur Seilbahn:
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Der unscheinbare Eingang zu Bahn ist wegen der langen Warteschlange nicht zu übersehen.
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3 Kreuzfahrtschiffe sind heute hier:
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Eine der 6-Personen Kabinen:
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In der Bergstation:
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Andere Länder, andere Schrift:
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In der Talstation:
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Das hier ist die Alternative zur Seilbahn: die traditionellen Esel von Santorini. Ein Ritt kostet gleich viel wie die Seilbahnfahrt (5€). Also volle Chancengleichheit...
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...aber mit Esel muss man da rauf...
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Man kann den Weg auch kostenlos zu Fuß gehen, dann braucht man aber gute Kondition (knapp 300 hm) und einen abgehärteten Geruchssinn (Esel in der Hitze :buhu:)

Indogene Fauna:
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Das Zentrum der Caldera:
Die Kameni-Inseln. Hier baut sich erneut ein Vulkan auf:
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Also mit den Eseln rauf ist schon ein Erlebnis. Beim ersten Besuch sind wir mit den Eseln rauf, beim zweiten Besuch bestand meine Frau auf die Seilbahn :)

Die Gondel ist für die jetzigen Kreuzfahrtschiffe einfach zu schwach in der Förderleistung. Da bräuchte es eine EUB mit ca. 1500 Personen/Stunde. Die jetzige Bahn muss eigentlich ein Goldesel sein. Ich schätze von Mai bis Oktober fahren pro Tag ca. 2000 - 3000 Menschen hoch und runter. Pro fahrt 5 € da kommt schon was rum. Warum die noch nichts neues gebaut haben ist mir echt ein Rätsel.
 
Sehr interessant, sowohl die allgemeine Lage des Ortes als auch die Seilbahn im Speziellen. Die schräge Durchfahrt an der Station mit Treppen zum Zusteigen dürfte ja auch relativ selten sein - kennt man sonst ja nur von Standseilbahnen, nicht von Gondelbahnen. Womit sich gleich die Frage stellt, warum die eigentlich keine Standseilbahn gebaut haben?
 
Denke mal aus Kostengründen. Du musst ja alles übers Meer anliefern. Dann führen weder zur Berg noch zur Talstation eine Straße. Die Bergstation ist mitten im Ort.

Außerdem war zur Bauzeit gerade die Hochzeit der GUB's.
 
Ich war letzte Woche dort!
4 (!) Schiffe waren im Hafen.
als wir gegen 10 an Land kamen, war die Schlange geschätzte 2 Stunden lang.
Wir gingen dann was trinken und das WLAN des Cafés nutzen.
Dann war die Schlange unwesentlich kürzer. Am Esel wollten wir nicht reiten und den Aufstieg verweigerte meine Frau.
Also besuchten wir unten die Geschäfte und gingen dann nochmals was trinken bzw. eine Kleinigkeit essen.
Dann war die Schlange noch immer nicht kürzer.

Also fuhren wir zurück auf's Schiff.
(Wir kennen Santorini schon.)
 
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