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Ski Arlberg / Warth, Lech, Zürs, St.Anton / 18. - 21.12.2015

Ski Arlberg / 18. - 21.12.2015



Mein erster Besuch am Arlberg. Die Unterkunft lag in Warth, von dort ging es nach Lech, Zürs und St. Anton.

Die Schneelage ist kein Geheimnis: Am Arlberg lag wohl der meiste Naturschnee der Ostalpen in der Vorweihnachtszeit (was nicht heißt, dass dort viel Schnee lag, aber immerhin war es einigermaßen winterlich), dafür ist die Beschneiung vor allem in Warth sehr wenig ausgebaut. Die Folge: Dort waren fast alle Pisten gespickt mit Dreck und kleinen Steinen. Bei dem wenigen Andrang am Freitag und Samstagmorgen war das kein Problem, abgesehen von der unschönen Optik. Sobald es voller wurde, wie am Montag waren die Pisten sehr schnell zerfahren und es kamen immer mehr Steine heraus. Man konnte seinen Spaß haben, aber in den Ferien wird das eine Katastrophe. In Lech waren eher die höheren Pisten das Problem, runter ins Tal ging es sehr gut. In Zürs waren fast alle Pisten gut, allerdings recht wenige geöffnet. In St. Anton waren die meisten Pisten geöffnet und die beste Beschneiung, dafür war es am Sonntag schon recht voll. Abgesehen von der Schneesituation haben mir die Gebiete sehr gut gefallen, gerne bei normaler Naturschneelage wieder. Mitgespielt hat auf jeden Fall das Wetter, bei frühlingshaften Temperaturen schien Samstag und Sonntag durchgängig die Sonne. Freitag und Montag war es bewölkt.


18.12.2015 - Warth und Lech

Erste Auffahrt in der 4KSB Steffisalp.


Bergstation 6KSB Jägeralp-Express vor dem Widderstein.


Talstation 6KSB Saloberjet.


4SB Hochalp.


Bergstation 6KSB Sonnenjet.


Blaue 19 zur Hochalpbahn, zwar recht flach, aber mit dem besten Schnee.


Blick zum Karhorn-Kessel.


2SB Karhorn.


Im Hintergrund der Allgäuer Hauptkamm.


Es ging weiter nach Lech, unten der Auenfeldjet.



Südseitige und von der Schneelage im unteren Teil grenzwertige Abfahrt runter ins Auenfeld. Interessant war der Weg, um zur Gondel zu kommen. Entweder hängte man sich vor der Auenfeldhütte an ein Skidoo dran oder...


...man nahm diesen äußerst schmalen Weg um den Hügel herum.


Jetzt in Lech in der 6KSB Petersboden.


Talabfahrt nach Lech.


Talstation Schlegelkopf.


Oben am Kriegerhorn.


Abfahrt vom Steinmähder.


Abfahrt am Rotschrofen.


Waldabfahrt nach Oberlech, ging sehr gut zu fahren.


Rückfahrt nach Warth, im Bild ist die Kombibahn Weibermahd.


Zurück in Warth, Abfahrt am 6KSB Wartherhorn-Express.


Warterhorn-Express und Jägersalm-Express.


Talstation 6KSB Wartherhorn-Express.
 
Puh, da ich keinen 3-Täler mehr habe und Warth, dank der Arlberger nicht am Ländle-Pass teilnehmen darf, komme ich da nur noch im Sommer hin. Aber wenn ich die Bilder so sehe verpasst man auch dort eigentlich nichts. Im Montafon und Damüls sind wenigstens die Beschneiten Pisten noch akzeptabel, teilweise sogar gut, aber in Warth hat man leider kaum Beschneiung.

Apropos, die Hochalp ist nicht kuppelbar, da hast du dich glaub verschrieben mit "KSB" ;-)
 
19.12.2015 - Warth, Lech und Zürs


Am Samstag ging es bei besserem Wetter an der Steffisalp los.


Morgenstimmung an der 6KSB Wartherhorn,


Die Abfahrten froren über Nacht durch, dadurch hielten sie auch am Nachmittag auf der Rückfahrt noch.


In der 6KSB Wartherhorn.


Blick zum Widderstein.


Oben am Salober.


Selbst bei diesen Pisten geht das!


Blaue Abfahrt ins Auenfeld, gehörte im oberen Teil zu den besten in Warth - auch ohne Beschneiung.


Auenfeldjet.


Blick auf die Piste am Weibermahd.


Vorne die 6KSB Hasensprung und hinten am Berg die 2SB Rotschrofen.


Oberlech.


Weiter nach Zürs ging es über den Rüfikopf.


Blick von der Aussichtsplattform.


Tiefblick nach Lech - sieht doch nach Winter aus?





Abfahrt 38 war als Route gekennzeichnet, aber super auf Naturschnee zu fahren und auch präpariert. Das Panorama dieser Abfahrt ist schon beeindruckend.


Im SL Schüttboden.



6KSB Trittalp, super Piste hier.


Das ist die rote Abfahrt am Trittalp.


Jetzt unten in Zürs, 6KSB Hexenboden.


Auffahrt.


Dann wechselten wir die Seite, 4KSB Zürsersee. Die Abfahrten hier waren nicht so gut zu fahren, die rote 15 war sehr hart und bucklig, die blaue 17 zwischendrin mit Dreck und Steinen übersäht.


Dafür ist der Ausblick nicht allzu schlecht.


Bergstation 4KSB Seekopf.


Hoch zum Muggengrat, Bergstation der 6KSB. Hier war nur die blaue Abfahrt zurück zur Talstation geöffnet. Oben traumhafter Naturschnee, im Zwischenstück Steine-Slalom, aber die Mitarbeiter der Bergbahnen schippten Schnee auf die Piste.


Ausblick ins Zürser Täli, war nicht geöffnet, wurde aber gefahren. Unten rum dürfte es mit dem Schnee sehr knapp gewesen sein, das konnte man am Sonntag auf der Fahrt über den Flexenpass sehen.


Muggengrat und Zürser See, um ins Tal zu kommen, musste man ein Mal rumschieben.


Fürs Madloch fehlt noch ordentlich Schnee.


Auf dem Rückweg - Nachmittagsstimmung in Oberlech.


Und zurück in Warth, schöne Lichstimmung am Biberkopf.

Fortsetzung folgt...
 
Die Situation ist ziemlich dieselbe, wie ich sie am 23.12 auch erlebt habe. Pistenmäßig hat sich relativ wenig verändert. Auffällig stark aber die Berge außenrum, denn Höferspitze war am Mittwoch bereits komplett Schneefrei, Widderstein eigentlich auch und auf die Mohnenfluh sind sogar Wanderer hoch.
Bisher ein schöner Bericht, freue mich auf die Fortsetzung.
 
Jep schöner Bericht, vor allem eine Seltenheit einen neutralen und realistischen Arlbergbericht zu lesen. ;-)
Hoffen wir, dass sich die Schneesituation nun wirklich mit Jahreswechsel ändern wird. Ansonsten ist in ALLEN Gebieten die schmale und reduzierte Pistenfläche auf keinen Fall dem Urlauberansturm gewachsen.
 
Vielen Dank, ich hoffe der Bericht gefällt weiterhin.

20.12.2015 - St. Anton


Dank geöffneter Straßenverbindung zwischen Warth und Lech ging es am Sonntag nach St. Anton. Eingestiegen sind wir an der Alpe Rauz. Start mit der im oberen Teil genialen 17 an der 6KSB Valfagehr. Im unteren Teil sehr hart, am Nachmittag extrem ausgefahren und steinig.



Aber am Nachmittag sind wir ja noch nicht, die ersten beiden Stunden haben einen Wahnsinnsspaß gemacht, der Schnee in der Höhe toll. Da konnte man den Mangel daran fast vergessen.


Auffahrt mit der 6KSB Valfagehr.


Seitenblick in die Sonne.


Ulmer Hütte und die immer noch geschlossene Arlenmähderbahn.


Hoch zum Schindlergrat.


Die erste Fahrt über die Felskuppe und der Ausblick sind wirklich beeindruckend.


Abfahrt vom Schindlergrat auf Naturschnee.


Tolle Abfahrt, tolles Wetter.


Rückblick.


In der 4KSB Zammermoos. Das Gebiet am Galzig erinnerte mich ein bisschen an den Kronplatz.


Seitenblick in Richtung Schindlergrat.


Jetzt runter nach St. Christoph.


Zammermoos kurz vor Stationseinfahrt.


Dann ging es hoch zur Valluga.


Blick von der Mittelstation zum Schindlergrat.


Wir ließen die Ski kurz stehen und fuhren weiter zum Gipfel. Konnte man eigentlich früher eine richtige Piste oder Route runterfahren bzw. wo gibt es heute noch Freeride-Gelände? Sieht ja schon sehr anspruchsvoll dort aus.




Fantastische Ausblicke.


Die Abfahrt war auch nur als Route gesteckt, aber super zu fahren.


Runter nach St. Anton auf der schwarzen Kandahar. Mittlerweile war es frühlingshaft warm und die Abfahrten weich und durch die nicht wenigen Leute aufgeschoben.


Talstation 6KSB Zammermoos.



Schneeband ins Tal.


Wo ist die Piste hin? Auffahrt mit der 4KSB Gampen.


Auch weiter oben ist auf dem Südhang nicht viel Schnee mehr übrig.


Seitenblick zum Galzig.


Rote 37 war trotzdem ganz gut zu fahren, hier waren wenig Leute unterwegs.


Nassereinbahn.


Die Skifahrermeute hat gut gewütet.


Bergstation 4KSB St. Christoph.


Blaue Abfahrt 12.


Nachmittagssonne vom Schindlergrat aus.


Runter ging es Richtung Alpe Rauz.


Valfagehr im oberen, flachen Teil weiterhin gut zu fahren, unten dann ein Schlachtfeld.


Vor dem Feierabend noch hoch zur Albona.


Schöne Stimmung hier oben, Abfahrt oberhalb von 2100 Meter ein Traum aus Naturschnee, darunter steinig und hart.


Tolle Lichtstimmung an der Sesselbahn Albona II.



Der milde Dezembertag geht zu Ende.
 
21.12.2015 - Warth


Zum Abschluss am Montag blieben wir bis zur Heimfahrt in Warth, das Wetter ähnlich wie am Freitag. Später neblig.


Talabfahrt zur Steffisalp, hier ging es dank Beschneiung ganz gut.


Biberkopf.


Talstation Steffisalp.


Skischaukel Falken. Blaue Abfahrt fast ohne braune Stellen und Steine.


Der Nebel zog ein und wurde schnell richtig dicht.


Also Zeit für die letzte Abfahrt und die Heimfahrt.
 
Danke für die tollen und ehrlichen Bilder!

Wir wollten eigentlich ab 7.1. auch erstmals an den Arlberg. Dein Bericht bestätigt aber meine Vermutung, dass sich momentan nur St.Anton wirklich lohnt.
Wie viel Neuschnee denkst Du ist nötig für steinfreie Bedingungen und weitere Pistenöffnungen? 1m?
 
Das ist schwer zu sagen, gerade wenn man zum ersten Mal vor Ort war. Würde meinen, dass sich auch bei 20-30cm Neuschnee der Zustand der geöffneten Pisten deutlich verbessern sollten, auch in Warth. Grundlage ist ja vorhanden :wink:. Um weitere Pisten zu öffnen, die nicht beschneit sind, dürfte mindestens ein halber Meter notwendig sein, weil alles was noch nicht offen ist, auch steiler ist und mehr Schnee braucht.
 
Ok, danke. Dann hoffe ich einfach mal, dass noch was zusammenkommt bis dahin.
 
Auch von mir vielen Dank für den Bericht. Gerade die Bilder aus St. Anton machen auch bei der derzeitigen Schneelage Lust aufs Skifahren.
 
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