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Portes du Soleil | 18.1.2016 | Ziemlich enttäuscht

Portes du Soleil | 18.1.2016 | Ziemlich enttäuscht

Pistenplan: http://www.portesdusoleil.com/hiver/plan-interactif.html

Urpsrünglich war für diesen Montag perfektes Wetter vorhergesagt, doch von Tag zu Tag wurde die Prognose schlechter. Ich suchte mir wieder mal die Portes du Soleil aus, der Hauptgrund war diesmal der Skigebietsteil zwischen Champoussin und Morgins, den ich bislang nicht erreicht hatte. Einen ganzen Tag würde das nicht beanspruchen, darum gabs zunächst eine Runde durch einen "kleinen" Teil des restlichen Skigebiets, mit 200 Anlagen eindeutig auf der grösseren Seite.

Wie immer war der Einstiegspunkt Champéry praktisch, da man mit dem Zug bequem vor die Talstation der Luftseilbahn kommt und der Fahrplan auf die erste Gondel abgestimmt ist. Viele Leute waren noch nicht unterwegs, so hatte man die Pisten mehr oder weniger für sich alleine und konnte die Sau raus lassen. Zunächst blieb ich an den wenigen schon geöffneten Anlagen rund um Croix de Culet und Les Crosets. Am Skilift Marcheuson war so wenig los, dass der Liftler jeweils selbst mit dem Skilift hoch fuhr, bis wieder jemand auf der Piste daherkam.

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zum Einfahren einmal 6KSB Planachaux

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Blick auf das Drehkreuz Les Crosets

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Aussicht übers Rhonetal nach Villars

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leerer Skilift Marcheuson

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Startstück der blauen Piste Grand Conche, wurde mit dem Bau der 6KSB spürbar breiter gemacht

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herrliche Piste am Pauvre Conche

Nun kam doch noch die Sonne hervor, wenigstens für eine halbe Stunde. Ich nützte dies u.a. für ein paar Offpiste-Fahrten zwischen Grand Conche und der Pointe des Mossettes. Zwei Fahrten gabs auch am kuppelbaren Stangenschlepper Léchereuse, bei dem der Skilift zusammen mit der Piste einen schönen Rhythmus ergeben. Gegen 10 Uhr gings dann über die Pointe des Mossettes rüber in die französische Seite.

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Doppellift Ripaille

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Piste Léchereuse, im Hintergrund Ripaille und die Chavanette

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Stangenschlepper Léchereuse

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wieder auf der 6KSB Grand Conche, jetzt bei Sonnenschein

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TGV Mossettes, mit ordentlich Höhenmetern

Schon bald war festzustellen, dass es auf der französischen Seite viel mehr Leute hatte. Leere Pisten Fehlanzeige. Um den Ziehweg nach Les Lindarets zu vermeiden benützte ich einmal die neue KSB Brochaux. Auch wenn die Bergstation etwas nach links versetzt wurde - nun kommen da oben 5 KSBs zusammen und damit ist es hier einfach immer voll. Bei den bisherigen Besuchen war ich noch nie nach Ardent runter gefahren, darum war das mein nächstes Ziel. Oben war die direkte blaue Piste noch nett im Wald trassiert, doch bald wurde daraus ein erbarmungsloser, schattiger Eiskanal. Da hat man vermutlich vor Weihnachten auf Teufel komm raus eine Kunstschneepiste angelegt, mit dem Resultat dass sich damit der Neuschnee gar nicht mehr binden kann.

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auf der französischen Seite der Pointe des Mossettes

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die neue 6KSB Brochaux in der Totalen

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auf der Talabfahrt nach Ardent

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unten die Talstation Ardent - endlich!

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6KSB Chaux Fleurie

Weiter gings in Richtung Châtel, da mir dieser Bereich vor 6 Jahren relativ gut gefallen hatte. Auf dem Col de Bassachaux war starker Wind anzutreffen, und ja, mittlerweile war starke Bewölkung aufgezogen. Leider war hier nicht viel mehr als kunstverschneite Pisten anzutreffen, neben den Pisten wars beim diffusen Licht auch nicht spassig, darum wechselte ich viel früher als gedacht zurück nach Lindarets, mit einer Wiederholungsfahrt am Chaux Fleurie, wo der Schnee dank der kurzen Sonneneinstrahlung wesentlich besser war.

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Überblick über die Hänge von Plaine Dranse bis zur Tête de Linga

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6KSB Chaux-des-Rosées

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auf der roten Piste nach Plaine Dranse - eisig und recht voll

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blaue Abfahrt Chaux Fleurie

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Offpiste-Abkürzung, im Hintergrund die Pointe de Vorlaz

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die französische Mossettes-Bahn in der Totalen

Früh morgens wars nicht schlecht rund um Les Crosets, aber der Abstecher nach Frankreich war diesmal ein Griff ins Klo, den Aufpreis fürs internationale Skibillet hätte ich mir sparen können. Kommt dazu, dass man sich irgendwann an die riesigen Distanzen im Skigebiet ein wenig gewöhnt hat. Dann ist das unbeschränkte Umhergondeln nicht mehr so spannend wie vielleicht beim ersten Mal. Um Mittag konnte ich von der Pointe des Mossettes aus bei nun recht schlechtem Wetter den Bereich zwischen Les Crosets, Champoussin und Morgins erkunden. Abgesehen von den Talabfahrten nach Grand Paradis war das noch mein persönlicher weisser Fleck auf der schweizer Seite des Skigebiets. Im Wesentlichen ist es ein breiter Südosthang, ca. zwischen 1500 und 2100 NN, rund um die Baumgrenze. Während den letzten Jahren wurde hier das Liftangeboet ausgedünnt und ist jetzt bereits nahe am Minimum, um alle Verbindungen zu gewährleisten.

Auf dem Col des Portes du Soleil zweigen Pisten in alle möglichen ab. Auf dem Pistenplan sieht die Hintenrumpiste Tovassière durch das unverbaute Val de Morgins interessant aus, obwohl bekannt ist, dass ein Grossteil davon Ziehweg ist. Leider war dann nur der allererste Hang spannend, danach schon bald nur noch kilometerlanger Ziehweg. Insbesondere auch einige Aufwärtspassagen, so dass die Fahrt mindestens eine halbe Stunde dauerte. Da gibts wirklich bessere Hintenrumpisten.

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auf dem Col des Portes du Soleil

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Hintenrum-Piste Tovassière

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auf dem langen, langen Ziehweg nach Morgins

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3KSB Foilleuse im Gartenbank-Design

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Blick hinüber zum Skigebiet Corbeau von Morgins

In Morgins gehts mit der in die Jahre gekommenen 3KSB Foilleuse zurück ins Skigebiet. Trotz des schlechten Wetters war ich positiv überrascht von den beiden Pisten an diesem Hang. Die abwechslungsreiche obere Hälfte wird klugerweise durch den Stangenschlepper Plan Joyeux verdoppelt, so muss man nicht immer bis ganz hinunter fahren. Obwohl die rote Piste auch künstlich beschneit wird, war hier der Zustand um Einiges besser als morgens auf der französischen Seite. Den ganzen Tag über wars um die minus 15 Grad, darum war nun kurz Aufwärmen im Restaurant Foilleuse angesagt.

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oben auf der schönen Talabfahrt

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im parallelen Stangenschlepper Plan Joyeux

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einsame blaue Piste Plan Joyeux

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Skilift Truche, oben die Bergstation der Sesselbahn La Chaux

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Blick nach Süden über das Skigebiet in Richtung Champoussin und Pointe de l'Au

Anschliessend durchquerte ich den breiten Hang in Richtung Champoussin. Jede Hauptanlage wollte einmal gefahren sein. Leider wurde daraus eine eintönige Geschichte, was nicht nur am Wetter lag. Zudem gabs jetzt wieder total vereiste Kunstschneebahnen, insbesondere an der 4SB La Chaux, deren Bergfahrt sowieso schon viel zu lange dauert. Die anschliessende neue 6KSB Bochasses ist sehr flach und darum auch nicht spannend für Wiederholungsfahrten.

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eisige Piste an der lahmen 4SB La Chaux

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6KSB Les Bochasses, ersetzte 2012 drei Skilifte

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nächster Skilift: Derrière Pertuis

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am Doppellift Sépaya in Champoussin

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nebenan der Skilift Derrière Pertuis

In Champoussin war während den schneearmen Festtagen einzig und allein der Skiilift Sépaya in Betrieb. Das machte durchaus Sinn: man hat sich auf Anfänger fokussiert, Kinder dürfen hier gratis fahren, und dann ist so ein flacher Skilift direkt im Dorf die wichtigste Anlage. Über den Skilift Champey (wieder eine völlig vereiste Piste) und die 4SB Aiguille de Champeys gings zur Pointe de l'Au. Die beiden nostalgischen, aber überforderten Zweiersesselbahnen gibts nicht mehr, stattdessen seit 3 Jahren eine 4SB auf verkürzter Strecke. Hier gabs endlich wieder schöne und anspruchsvolle Hänge. Sowohl die direkt erschlossene rote Piste gefiel mir, wie auch der Pulverschnee neben den Pisten. Leider ist diese Gegend aufgrund der Südausrichtung nicht allzu schneesicher.

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auf dem Skilift Sépaya, dahinter die 4SB Aiguille des Champeys

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steile rote Piste hinunter zum Parkplatz von Champoussin

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Skilift Champey

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schöne rote Piste hin zum neuen Sessellift Pointe de l'Au

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einzige Fahrt auf der neuen 4SB zu später Stunde

Die blaue Piste En l'Au ist schon seit längerem nicht mehr direkt erschlossen, trotzdem fuhr ich sie einmal. Unten am Parkplatz stellte ich fest, dass hier der Bus nach Val d'Illiez einen sehr dünnen Fahrplan aufweist. Nochmals alles in Richtung Les Crosets und Grand Paradis durchqueren wollte ich auch nicht mehr, da es bereits gegen 4 Uhr war und immer kälter wurde. Plan B war die Piste Défago nach Morgins. Die auf dem Pistenplan eingezeichnete blaue Traverse von der Aiguille de Champeys zur Défago-Piste fand ich nicht, was nicht weiter schlimm war, da es hier nochmals einen schönen Offpiste-Hang gab. Die Piste Défago selbst ist wesentlich besser als die Tovassière: oben abwechslungsreicher trassiert, und unten ist die Einmündung in den Ziehweg bereits nach den schlimmsten Passagen.

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blaue Piste En l'Au zurück nach Champoussin

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(fast) zum Abschluss die Piste Didier Defago

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Talabfahrt nach Morgins

Im Nachhinein ist man schlauer: Auf die Piste Tovassière hätte ich verzichten können, dann wäre mehr Zeit für die Pointe de l'Au übrig geblieben, denn letzlich fand ich nur dort und an der Foilleuse vernünftige Pisten. Insgesamt hat mich dieser Skigebietsteil nicht besonders angesprochen. Vermutlich war es das für die nächsten Jahre mit den Portes du Soleil für mich. Das meiste gesehen, die "Grenzenlosigkeit" ausprobiert, aber nichts angetroffen, wegen dem man unbedingt zurück möchte.
 
Ich könnt' heulen - wie man bei den Bedingungen ziemlich enttäuscht sein kann... Du hast wohl schon zu viele perfekte Skitage gehabt! :twisted:

So schön verschneit sieht man PDS doch selten. Wenn Du es lieber wärmer hast, fahr' doch heute noch mal hin - 6°.

Scherz beiseite, danke für die schönen Bilder!
 
piano schrieb:
Schon bald war festzustellen, dass es auf der französischen Seite viel mehr Leute hatte. Leere Pisten Fehlanzeige.
So kenne ich die PDS auch ... aus den 1990ern. Auf Schweizer Seite angenehmes Fahren, auf französischer Seite prügelvolle Pisten und lange Wartezeiten, die durch den Vorrang der Skischulen am Lift unterstützt wurden. Interessant, dass sich das nicht verändert hat. Sogar die französische Pistenpolizei hat uns mal verfolgt, als wir versuchten, wenigstens am Pistenrand zügiger zu fahren, und hat sogar versucht, mich absichtlich umzufahren. Wir haben dann aufgegeben und sind wieder auf die Schweizer Seite zurückgefahren.

Schade, dass Du teils mäßige Pisten- und Sichtverhältnisse hattest. PDS hat teils langweilige, teils aber auch sehr schöne Seiten, z.B. Châtel/Linga. Gönne Dir einen Folgebesuch bei besseren Verhältnissen. :D

Sehe ich es auf dem PDS-Pistenplan eigentlich richtig, dass es in Champéry nicht einmal mehr eine Talabfahrt von Planachaux in den Ort gibt? 8O
 
Danke schön! Schönes Bericht. Wir haben ende Februar einer Wohnung gemietet mit direkter Zugang zur Sepaya Skilift in Champoussin. Als ich dein Bericht so lese, ist die Lage noch nicht ganz so schlecht. Hoffentlich gibts noch mal ein richtiger Wintereinbruch!
 
Gut, dann war ich heute nicht der einzige, der keine Bilder gesehen hat. Ich war nur verwundert, dass viele den Bericht schon kommentiert haben und dachte, das Problem liegt bei mir:)
 
Whistlercarver schrieb:
Ich sehe leider keine Bilder.
Sorry, der Bildhoster ist heute offenbar "under maintenance" :(

Harzwinter schrieb:
Schade, dass Du teils mäßige Pisten- und Sichtverhältnisse hattest. PDS hat teils langweilige, teils aber auch sehr schöne Seiten, z.B. Châtel/Linga. Gönne Dir einen Folgebesuch bei besseren Verhältnissen.
Hatte ich zum Glück schon. Vor 8 Jahren war ich eine Woche in Champéry und habe keine Wolke gesehen.
 
Danke für den Bericht.

Die Sesselbahn wird diesen oder nächsten Sommer durch eine MGD-10 von Garaventa ersetzt.
 
Schöner Bericht, danke. Ich mochte die Portes du Soleil eigentlich immer sehr gerne, wobei ich meist Morzine als Einstiegspunkt hatte. Ich mag auch die Pisten in Nyon und Les Gets sehr gerne, und kann mir vorstellen, dass die von schweizer Seite doch recht umständlich zu erreichen sind. Nachdem jetzt Chatel besser verbunden ist, ist Morzine eines der einzigen großen Verbindungslöcher, die jetzt noch bestehen. Also ist es nicht schlecht, wenn man "im Loch" logiert, und dann nach der einen oder anderen Seite starten kann ;)

piano schrieb:
Am Skilift Marcheuson war so wenig los, dass der Liftler jeweils selbst mit dem Skilift hoch fuhr, bis wieder jemand auf der Piste daherkam.

Ich hoffe sein Chef liest hier nicht mit ;)

Harzwinter schrieb:
Sogar die französische Pistenpolizei hat uns mal verfolgt, als wir versuchten, wenigstens am Pistenrand zügiger zu fahren, und hat sogar versucht, mich absichtlich umzufahren.

Echt, so was gibt es? Dass es theoretisch in den PDS Zöllner gibt, hab ich schon gehört (wenn auch noch nie selbst gesehen), aber eine Pistenpolizei kannte ich bislang noch gar nicht. Gehören die zur "echten" Polizei, oder sind das eher vom Betreiber eingestellte Sicherheitsleute, die ein wenig nach dem Rechten sehen sollen?
 
Danke für die schönen Bilder - der Titel des threads verwundert mich allerdings.
"ziemlich enttäuscht" - dennoch liest man bei den Bildern mindestens zu 2/3 "schöne Talabfahrt, leere Pisten".

Ich war letzte Woche ebenfalls in PDS - mir hat es sehr gut gefallen, obwohl wir weniger Schnee hatten.

Korrekt ist definitiv, dass die Teilgebiete sehr unterschiedlich sind. Auch bei uns war auf schweizer Seite sehr, sehr wenig los - Super!
Rund um Avoriaz war es etwas voller, aber anstehen mussten wir nirgendwo.
Schade ist, dass in Super-Chatel so eine Schlepper-Hölle vorherrscht. Aber das ist ebenfalls nachvollziehbar, wenn man bedenkt, dass kaum jemand unterwegs war.
 
piano schrieb:
In Champoussin war während den schneearmen Festtagen einzig und allein der Skiilift Sépaya in Betrieb. Das machte durchaus Sinn: man hat sich auf Anfänger fokussiert, Kinder dürfen hier gratis fahren, und dann ist so ein flacher Skilift direkt im Dorf die wichtigste Anlage. Über den Skilift Champey (wieder eine völlig vereiste Piste) und die 4SB Aiguille de Champeys gings zur Pointe de l'Au. Die beiden nostalgischen, aber überforderten Zweiersesselbahnen gibts nicht mehr, stattdessen seit 3 Jahren eine 4SB auf verkürzter Strecke.

Es sind sogar 3 Sesselbahnen von der Sorte entfernt worden (2 SB fix geklemmt). Champoussin - De L'Au, De L'Au - Point de l'Au und Les Crosets - Point de l'Au. Das ist echt schade, vor allem "Champoussin - De L'Au" wurde ersatzlos gestrichen und das war immer schön und ruhig einem Gebirgsbach entlang.


Sowohl die direkt erschlossene rote Piste gefiel mir, wie auch der Pulverschnee neben den Pisten. Leider ist diese Gegend aufgrund der Südausrichtung nicht allzu schneesicher.

In Champoussin gab es immer Schneeprobleme, dafür ist es warm und ruhig. Man ist ganz allein :)
 
Portes du Soleil ist ja nicht direkt auf meiner Liste weite vorne, aber die Größe des Skigebietes ist einfach unglaublich beeindruckend, so dass ich mir das wirklich mal anschauen muss. Sehr schön und abwechslungsreich durch die verschiedenen Geländekammern noch dazu.

Bin alles am Pistenplan mitgefahren! Danke für deinen Bericht!
 
Arlbergfan schrieb:
Portes du Soleil ist ja nicht direkt auf meiner Liste weite vorne, aber die Größe des Skigebietes ist einfach unglaublich beeindruckend, so dass ich mir das wirklich mal anschauen muss. Sehr schön und abwechslungsreich durch die verschiedenen Geländekammern noch dazu.

Bin alles am Pistenplan mitgefahren! Danke für deinen Bericht!

Ich kann es nur empfehlen. Ich bin in den 80er und 90er jede Ostern dort gewesen. Riesig, abwechslungsreich, voller Charme und wenig Deutsche :D
 
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