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St. Anton - St. Christopf - Stuben (Arlberg) 16/17

Pauli

Brocken (1142m)
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28. Mai 2015
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In einer knappen Woche ist Saisonstart am Arlberg, da bin ich mal gespannt, was die so öffnen können. Aktuell herrscht ja Schneemangel, die nächste Woche kann aber immerhin beschneit werde. Und auf den Pisten am Galzig gibt es dank intensiver Beschneiung auch schon eine richtig gute Grundlage, also die kann man auf jeden Fall öffnen. Spannender wird es vielleicht für die Piste durchs Valfagehrtal zur Alpe Rauz, denn die sollte ja für die Verbindung mit den neuen Bahnen sicher offen sein.
Ich bin da aber optimistisch, da haben andere Gebiete, die tiefer liegen viel größere Sorgen.
Ich bin erst in zwei Wochen vor Ort, vielleicht schneit es bis dahin ja noch etwas.
 
Ich vermute schwer, dass man die gegenwärtige Situation ausnutzt und natürlich die neue Verbindung nach Zürs öffnen will. Von daher gehe ich aus, dass die Valfagehr-Abfahrt bis unten beschneit wird und auch Zürs alles dafür tun wird, die Verbindung zu öffnen. Die Valfagehr Abfahrt ist ja auch für die Verbindung nach Stuben von Bedeutung und wurde deshalb auch in der Vergangenheit immer frühzeitig beschneit.
Ich drücke Dir die Daumen, dass noch Schnee kommt, allerdings sieht es im Augenblick nicht ganz so gut aus :cry:
Wir sind erst nach Weihnachten dort, da bin ich noch verhalten optimistisch, dass es bis dahin größere Neuschneemengen gibt ...
 
Folgende Bahnen öffnen am Freitag in St. Anton und St. Christoph:

  • Galzigbahn
  • Osthangbahn
  • St. Christophbahn
  • Tanzbödenbahn
  • Zammermoosbahn
  • Schindlergratbahn
  • Valfagehrbahn
 
Bergfex meldet für die nächsten Tage recht ordentlichen Schneefall :ja:
bin gespannt ob das schön liegen bleibt oder durch die angekündigten Winde von bis zu 70 km/h direkt wieder verweht wird
 
Ich bin das erste Mal seit vier Jahren mit einer Gruppe wieder am Arlberg zu Gast. Wunderbare Pistenverhältnisse am Rendl - ganz weit vorne mit dabei die schwarze 5, sensationell griffiger Pulver. Insgesamt sind dort wo der Schnee nicht verblasen wurde nach den massiven Neuschneefällen der letzten Woche die reinen Naturschneepisten nochmal besser als jene, wo zusätzlich maschinell beschneit wird.
Viel verblasen hat es an den Albonahängen, bei den Nordabfahrten liegt häufig die harte Grundlage frei, hinten runter zur Albonagratbahn teilweise noch einige Steine und an manchen Stellen recht schmal präpariert.

Ein paar Worte zur neuen Flexenbahn: Wer meine Berichte kennt weiß, dass ich nicht der klassische Massentourismus-Industrieskifahrer bin (was nicht unbedingt meine Wahl des Gebietes an sich beeinflusst, nur die Zeit und Art der Nutzung) und nach drei unmittelbar vorhergehenden Tagen in der Schweiz bin ich natürlich was Wartezeiten angeht aktuell wieder extremst verwöhnt gewesen, aber noch schwerer wirkt, dass ich die Woche davor in den Dolomiten in Corvara an der Sellaronda verbracht habe - einem was Verbindungen angeht über Jahrzehnte gewachsenen und optimierten Gebiet. Es bleibt abzuwarten, wie sich in den nächsten Monaten und Jahren die Skifahrerströme am Arlberg entwickeln werden und was mittel- und langfristig für infrastrukturelle Neuerungen hinzukommen. Vielleicht kommt aktuell noch der typische "neu"-Effekt dazu, aber nach meinen ganz persönlichen ersten Eindrücken stehe ich der Umsetzung der Arlberg Ost-West-Verbindung eher skeptisch gegenüber. Ich wohne momentan in Stuben - also eigentlich der optimale Standort zwischen Ost und West. Wie gesagt, abwarten, wie sich das Verhalten der Skifahrer weiter entwickelt, aber im Moment erscheint es mir so, dass morgens aus St. Anton ein Run Richtung Zürs losgeht - später fahren erscheint den Meisten wahrscheinlich unattraktiv, sonst schafft der Normalskifahrer ja keine zwei Abfahrten mehr in Warth. Um spätestens halb 10 explodiert aktuell die blaue 100 als Zubringerabfahrt zur Alpe Rauz förmlich - da die Flexenbahn heute wegen technischer Probleme erst verspätet startete, betrug die Wartezeit für die Auffahrt eine halbe Stunde. Die Übungshangbahn in Zürs schaufelt problemlos alles weg, was vom Trittkopf dann hinunter kommt, aber wahrscheinlich 95% der Ankömmlinge haben dann das selbe Ziel, entsprechend verlagert sich der Stau zur Madloch-DSB. Um 14:30 Uhr betrug zum Rückweg die Wartezeit an der PB auf den Rüfikopf 20 Minuten, um 15:30 in Zürs an der Talstation der Trittkopfbahn eine halbe Stunde, was die Touristenhorden zu panikartiken Szenen am Einstieg veranlasste, zumindest diejenigen, die noch nach St. Anton mussten. Um 16:40 Uhr war an der Alpe Rauz die Walfagehrbahn noch fleißig damit beschäftigt, die Massen Richtung St. Anton zurückzuschaufeln.
Mich persönlich tangiert das alles so recht wenig, ich bin diese Tage aus sozialer Indikation mit der Gruppe unterwegs und schwimme entspannt mit. Ich würde es sonst natürlich ganz ander machen, antizyklisch fahren wie immer, aber die letzten Tage waren wahrscheinlich ein ganz guter Indikator, wie es die Masse der Standard-Arlberg-Pistentouristen aktuell handhabt. Früh die Ost-West-Verbindung nehmen (wahrscheinlich morgens von Zürs nach Rauz genau so) und spät wieder zurück, weil es sich für den Normalo gar nicht so lohnt und den weißen Ring zu fahren ist offensichtlich eh Pflicht - bzw. besteht ja wenn Lech das Ziel ist, auch gar keine andere Möglichkeit. Und daran krankt es bei den aktuellen Bewegungen der Massen anscheinend: Der Ring ist nur in eine Richtung fahrbar, es gibt keine Alternativroute um von A nach B bzw. Z nach L zu kommen und auf dem Weg liegen nun mehrere kapazitätsschwache Anlagen, die zu Stoßzeiten auch außerhalb der Hauptsaison überlastet sind. Ich bin als auswärtiger Tourist sehr defensiv, was das Beurteilen von Seilbahninvestitionen angeht (anscheinend bin ich einer der ganz wenigen Deutschen im Forum, die nicht Skigebietsentwicklung studiert haben) und ich verstehe auch die Idee, warum Trittkopf und Flexenbahn so getrennt ausgeführt wurden, aber ich bin gespannt, ob sich das gewählte Konzept auf Dauer als die beste Lösung bewähren wird. Vielleicht wäre eine kapazitätsstarke, durchgängige Seilbahn Rauz-Zürs mit einer separat ausgeführten Sektion zum Trittkopf-Gipfel doch die bessere Variante gewesen - natürlich brächte das andere Probleme. Ich bin gespannt, wie die Skifahrerströme sich weiter entwickeln werden und welche Investitionen wir vor allen auf Zürser Seite in den nächsten 10 Jahren sehen werden (Stammtischgerede reicht von Ausbau Madloch bis Fahrbarmachung des Rings in die andere Richtung und übrigens auch von einem Ersatz der Albonagrat-DSB durch eine Zweisektions-EUB von St. Anton bis hoch auf die Albona + Talabfahrt...naja...wobei das die Ausführung der neuen Albona-II-EUB etwas mehr erklären würde). Ich bin gespannt!
 
bastian-m schrieb:
(anscheinend bin ich einer der ganz wenigen Deutschen im Forum, die nicht Skigebietsentwicklung studiert haben)

Ich habe gedacht, dass ist Voraussetzung dafür, dass man hier überhaupt mitdiskutieren darf. :wink:

Jedenfalls vielen Dank für die Schilderungen und nachvollziehbaren Einschätzungen. Madloch war schon immer eine Problemstelle und dass es sich dort noch mehr staut, wenn viele Leute aus St. Anton kommen, ist nicht verwunderlich. Deshalb denke ich auch, dass sich dort etwas tun muss oder eine alternative Verbindung von Zürs nach Lech gebaut werden muss. Wenn da nichts passieren sollte, wäre der Zusammenschluss über die Flexenbahn eine inkonsequente Angelegenheit.
 
Auch ich sage danke für die sachliche und neutrale Einschätzung der Flexenbahn. Ich habe bisher nämlich keine Wartezeiten registriert, liegt natürlich daran, dass ich hier wohne und sowieso antizyklisch unterwegs bin. Aber wenn es jetzt schon zu Wartezeiten unten an der Flexenbahn kommt, dann will ich es nicht wissen, was da jetzt zu Fasching los sein wird. Denn sind wir mal ehrlich, an Weihnachten war der Ring nicht offen und die Attraktivität zu wechseln nicht wirklich groß. Jetzt wo der "Run of Fame" ja wirklich machbar ist, haben das natürlich viele Anton Gäste auf ihrer Tagesordnung, vor allem bei schönem Wetter. Ich bin gespannt, was die Madlochbahn da an diesen Tagen an Wartezeit aufweist.
Deine Schilderungen erklären mir auch, wieso das Madloch heute so zerrumpelt war und die Steine wieder rauskommen. Das heißt, dort war am Vormittag schon einiges los. Wahnsinn.

Wir werden sehen!
 
Hab noch zwei Fotos von gestern gefunden: Die 100 um 9:15 Uhr.
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Flexenbahn 9:30 - die Schlange geht einmal außen um das Gebäude.
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Ohh das schockt mich jetzt doch ein bisschen, hätte nicht gedacht dass es überhaupt so einen starken Effekt hat.
 
Die Schlange ist wahrscheinlich wegen der verspäteten Inbetriebnahme so lange, oder ist das jetzt jeden Morgen so?
 
das wird sich dann in der nächsten Saion bereinigen, wenn ein Großteil der Skifahrer, aus St. Anton kommend, aus dieser Saion bemerkt haben, dass so eine Runde wenig Spaß macht, wenn der Stress den Tag bestimmt. Das hat doch mit einem schönen Skitag nix mehr zu tun, wenn das von Lift zu Lift fahren im Vordergrund steht.

In der ersten Januarwoche gab es übrigens keine Warteschlangen, das war eher Zufall aufgrund der späteren Inbetriebnahme. Wer unbedingt nach Warth möchte, sollte doch lieber mit dem Postbus nach Lech fahren und dann auf dem Rückweg liften.

Gruß,
Markman
 
markman schrieb:
In der ersten Januarwoche gab es übrigens keine Warteschlangen, das war eher Zufall aufgrund der späteren Inbetriebnahme. Wer unbedingt nach Warth möchte, sollte doch lieber mit dem Postbus nach Lech fahren und dann auf dem Rückweg liften.

Ich hoffe, es war wirklich wegen der verspäteten Inbetriebnahme - kann ich mir anders eigentlich nicht vorstellen.
Ich würde nicht sagen, dass man mit dem Postbus nach Lech fahren soll. Wenn dann überhaupt einfach das Madloch sein lassen und von Zürs mit dem kostenlosen Skibus nach Lech und dann dort einfach gemütlich fahren.
 
Arlbergfan schrieb:
markman schrieb:
Wenn dann überhaupt einfach das Madloch sein lassen und von Zürs mit dem kostenlosen Skibus nach Lech und dann dort einfach gemütlich fahren.
Genau so. Mir schwant allerdings schon, dass ich kommende Woche zur nachtschlafenden Zeit an der Flexenbahn stehen muss :naja: :rolleyes: .

K.
 
Ich war über Silvester in Lech und bei der Verbindung war NIE etwas los!!! In Zürs in die Trittkopfbahn mit maximal einer :!: Gondel Wartezeit und andersrum in Rauz stand da absolut niemand :!: Und wir waren in einer Gruppe von 5-7 Personen unterwegs, sodass wir auch mal eine Gondel gewartet haben, um die allein zu bekommen.

Auch am Tag (ich glaube 3.1.) als endlich die Rüfikopf aufgemacht hat, gab es nur eine Gondel Wartezeit.

Einzig Petersbodenbahn und Schlegelkopfbahn hatten wegen den Skischulen ihre Peaks mit ca. 10 Minuten Wartezeit.
 
Madloch Wartezeiten sind ja bekannt und wenn man es einigermassen gescheit timed, auch nicht wirklich wild.
Was mich allerdings sehr überrascht sind Wartezeiten von 20 Minuten am Rüfikopf gegen 14.30h. Das habe ich so noch nie erlebt.....
Und wenn ich dann noch mal circa 30 Minuten an der Trittkopfbahn anstehen muss, dann weiss ich nicht, ob ich lieber den blauen Ortsbus wiederhaben möchte :biggrin:
Mal sehen, bin gespannt und mache mir dann am 17.2. ein eigenes Bild von der Situation vor Ort.
 
Also ich kann berichten (letzte Woche), dass nicht besonders viel los war - die Leute haben sich sehr gut auf die verschiedenen Skigebiete.

Besonders abseits der Piste war sehr wenig los.

Hier eine Impression der Schneelage:

https://www.youtube.com/watch?v=RN9WIpQJisA



Ich rate euch - schaut's jetzt rauf auf den Arlberg und genießt das Wetter mit dem herrlichen Schnee!

viele Grüße
Chris
 
War am vorletzen Wochenende bei eher grenzwertigem Wetter als Schweizer Tagesgast mit der ÖBB in St. Anton und ca. um 10.00 bei den neuen Bahnen: Valfalgehr-Piste ziemlich voll, Flexenbahn aber nur 1-2 Gondeln Wartezeit. Gesprächsthema Nr. 1 in der Gondel: "Wo sind denn die Abfahrten von der neuen Dreierstation nach Alp Rauz und Zürs?"

Zumindest letztere war doch auf nem früheren Plan drauf, aber stattdessen scheint es vor Ort nur eine schmale Piste von der Bergastation Trittkopfbahn 2 zu sein. Da die aber mit sehr wenigen Gondeln bestückt war und auch gefühlt sehr langsam lief, gabs gut 15 min Wartezeit. :( Kann aber auch sein, dass infolge enger Piste bewusst nicht zu viele Leute hochgeschaufelt wurden.

Aber warum von dieser Dreierstation noch(?) keine (offizielle) Piste nach Zürs geht bzw. in diejenige von der Trittkopfbahn 2 mündet, ist mir etwas unklar... ev. zurückgestellt?
 
Ich weiß nicht wie es heute war, wir sind mit Inbetriebnahme der Albona 1 in Stuben aufgebrochen und dann ohne Wartezeit mit der Flexenbahn rüber nach Zürs gewechselt und haben, nachdem ich die Planungshoheit in der Gruppe diktatorisch an mich reißen konnte, einen fabelhaften antizyklischen Skitag in Zürs ohne weißen Ring und ohne jegliche Wartezeit auf perfekten Pisten verbracht - je weniger Maschinenschnee, desto besser waren sie.
Auffällig ist schon, dass im Moment um 11 die blaue 100 schon recht stark zerfahren ist. Mag sein, dass bei pünktlichem Start der Flexenbahn das Wartezeitenproblem dort nicht besteht. Die Silvestererfahrungen sind allerdings nicht relevant, zu der Zeit war der weiße Ring noch nicht offen und der steht, da bin ich mir sicher, für sehr viele St. Anton-Gäste mindestens einmal auf der Wochenagenda. Ob sich das zukünftig entzerrt oder es wirklich eine langfristige Konzentration auf die Vor- und Nachmittagsstunden für Hin- und Rückweg ist, bleibt abzuwarten. Ich möchte zumindest wetten, dass der weiße Ring insgesamt durch die Flexenbahn mehr befahren wird. Die Bergbahnen werden das sicher aufmerksam beobachten und nach ein paar Wintern Bilanz ziehen. Ich persönlich glaube, die Flexenbahn zieht langfristig noch einige infrastrukturelle Investitionen nach sich. Ich bin gespannt, aber dir Entscheider da sind ja nicht blöd und die Realisierung der seilbahntechnischen Verbindung von Ost und West war sicher unterm Strich richtig.
 
Ich war heute auch wieder im Gebiet. Wir sind so gegen zwölf von West nach Ost gewechselt und dann die neue Albonabahn hoch. Albonagrat haben wir nach der gestrigen Empfehlung gleich ausgelassen. In der Mittelstation haben wir Mittag gegessen und sind dann einmal Valfagehr- Schindlergrat- Arlenmähder und durchs Valfagehrjoch zurück zur Alpe Rauz. Pisten waren ok, da wo beschneit wurde war es eher eisig. Valfagehr runter eher schlecht. Schnee ist es leider immer noch nicht genug, wenn auch deutlich besser wie bei meinen anderen Besuchen in der Saison. Wartezeiten gab es keine an Flexen-, Albona-, Valfagehr- oder Trittkopfbahn. Trittkopfabfahrt hat mir heute besser gefallen, aber nur weil wir so gut es ging abseits runter sind, auch wenn natürlich alles bereits zerfahren und zum teil sehr windgepresst war.
 
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