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Golm - 10.03.2017 - Infrarotkameratest

Golm - 10.03.2017

Am Freitag ging es für mich zum ersten Mal auf den Golm. Nachdem wir lange gerätselt hatten, welches Skigebiet am Freitag gut geeignet wäre, entschieden wir uns aufgrund der Höhenlage und der westlichen Lage für den Golm. In Oberstdorf schien uns die Schneefallgrene zu hoch gewesen zu sein und Manitou bestätigte im Schneeberichtstopic, dass es dort am Freitag nicht so gut ging. Eine alternative war der Arlberg für uns. Aber aufgrund der Lawinengefahr wusste ich nicht, ob alle Verbindungen zwischen den Skigebietsteilen aufgehen würden.

Am Golm angekommen, parkten wir ganz unten in Vandans und waren positiv überrascht, dass die Talabfahrt bis auf 650 m noch ganz ordentlich aussah. Das hat sich auch später bestätigt. Oben hingen am Anfang noch einige Wolken drin. Man merkte auch, dass es bis circa 1400-1600 m teilweise sehr lange und ausgiebig geregnet hatte. Weiter oben gab es unglaubliche Mengen an frischem Nassschnee, ganz oben war er einigermaßen pulvrig. Jedoch bin ich nicht ins Gelände, ich hab mir den Schnee kurz angeschaut und kurz geschaut am Pistenrand wie stabil das Ganze ist. Mir war das auf jeden Fall zu gefährlich, einige waren trotzdem im Gelände. Die besten Schneeverhältnisse gab es an der Hintergolmbahn, dort gab es auch noch am Nachmittag pulvrige Pisten. Beeindruckt hat mich auch die große Höhendifferenz der Talabfahrt, sowas gefällt mir immer. Insgesamt war schon was los, jedoch mussten wir nur einmal an der Außergolmbahn anstehen. Die Talabfahrt sind wir dann insgesamt drei mal gefahren. Das Skigebiet hat mir persönlich sehr gut gefallen, klein aber fein. Kann ich also durchaus weiterempfehlen für einen Tag oder auch mehrere. Unser Admin geht ja auch gerne hier Skifahren :D

Zusätzlich testet ich am Freitag das erste Mal eine zur Infrarotkamera umgebaute EOS M von Canon. Ich hab einige Infrarotbilder in den Bericht mit eingebaut. Noch arbeite ich daran, wie man am besten solche Falschfarbbilder erstellt.

Gefahren sind wir dann insgesamt 12500 Höhenmeter und 62 Pistenkilometer. Es ging auf jeden Fall besser als gedacht :-)


Bilder:
Am heutigen Skitag wurde für mich das erste Mal das Feld der Infrarotfotografie betreten. Die normalen Bilder wurde mit der EOS M3 von Canon fotografiert und die Infrarotaufnahmen mit einer umgebauten EOS M. Dabei wird ein 700 nm Longpassfilter eingesetzt. Bearbeitet wurden die Bilder jeweils in Adobe Photoshop Lightroom CC. Für die Infrarotaufnahmen hab ich ein eigenständiges Kameraprofil verwendet bzw. entwickelt.

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1. Am Morgen hängen die Wolken noch stark im Skigebiet. Im Tal war es allerdings schon sonnig.

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2. Ist das die Leitung zum Lünersee? Steht die auf der ehemaligen Standseilbahntrasse?

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3. Weiter geht es mit der Rätikonbahn. Oben gab es sogar einiges an relativ hochwertigem Pulverschnee. Die Schneemaßen waren schon enorm oben!

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4. Der Drusenfluh.

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5. Der Drusenfluh mit Infarotkamera aufgenommen.

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6. An der Mittelstation hängen die Wolken nach wie vor drin. Wir entschieden uns erstmal für eine Talabfahrt.

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7. Die Station Matschwitz.

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8. Weiter geht es in Richtung Latschau.

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9. Im Hintergrund sieht man das Skigebiet Hochjoch. Zum Glück sind wir dort nicht gefahren. Die Wolke hielt sich hier deutlich länger als am Golm.

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10. Auf der Talabfahrt nach Vandans muss man hier einmal abschnallen um über eine Straße zu gelangen. Wahnsinn wie tief man hier abfährt.

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11.

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12. Noch ein Infrarotbild von weiter oben auf der Talabfahrt. Hatte leider davor vergessen zu schauen, ob die Kameras die gleichen Uhrzeiten eingestellt haben.

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13. Der letzte Abschnitt der Talabfahrt.

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14. Das Ganze als Infrarotversion.

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15. Wieder oben hängen noch die Wolken an der Matschwitzbahn.

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16. Wieder als Infrarotversion.

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17. Nun geht es zur Außergolmbahn. Dort fuhr man zum Großteil schon am Vormittag in der Sonne bei besten Schneeverhältnissen.

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18.

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19.

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20. So muss der Winter aussehen :-)

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21. Die Hüttenkopfbahn. Sind wir am wenigsten gefahren! Die Zufahrt zur Bahn war relativ schnell zerfahren und finde ich auch nicht besonders gelungen...

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22. ...auch wenn der obere Bereich super ist.

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23. Blick runter in den Frühling.

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24. Tolle Verhältnisse im oberen Bereich.

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25. So langsam verziehen sich die Wolken aus dem Skigebiet.

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26. Die 3 war so gut wie immer verlassen da sie im mittlerenbereich schon am Vormittag verbuckelt war.

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27.

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28. Blick zum Hochjoch.

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29.

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30. Eine schöne Winterlandschaft hat es hier oben :-)

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31. Drei Türme und Drusenfluh.

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32. Wie heißen denn diese markanten Berge?

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33. Infrarotaufnahme.

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34. Infrarotaufnahme.

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35. Infrarotpanorama.

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36. Infrarotaufnahme.

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37. Im Bereich der Rätikonbahn war die 6 so gut wie ausgestorben. Irgendwie sind alle die 1 oder die 9 gefahren.

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38. Am Hochjoch hängen oben die Wolken noch immer drin.

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39. Infrarotpanorama an der "Mittelstation".

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40.

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41. Sulzfluh, Drei Türme und Drusenfluh in infrarot.

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42. Drei Türme und Drusenfluh in infrarot.

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43. Hochjoch.

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44. Zimba in infrarot.

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45.

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46.
 
Zu 2. - die Bahn lief daneben, die Leitung gab es schon deutlich früher :-) in schneearmen Zeiten erkennt man Die Trasse noch gut und sogar den Bereich der Ausweiche...

Nach diesen Bildern kann ich mir wohl die Bilder von gestern und heute verkneifen :-) mal schauen wie es die nächsten Tage sein wird, Ferien sind ja nun überall erst mal durch :-)


Gesendet von iPad mit Tapatalk
 
Ah okay, hatte mir das auch schon überlegt, da die Leitung ja länger existieren müsste als seit 1995. Das Jahr hatte ich als Abbruchsjahr für die Standseilbahn gefunden. Seit wann gibt es eigentlich dort eine Beschneiung bis ins Tal? Ohne war es sicherlich auch früher schwierig die Talabfahrt lange offen zu halten.

Dann wünsche ich Dir auf jeden Fall viel Spaß! Die nächsten Tage werden ja vom Wetter her perfekt :-)
 
Beschneiung bis ins Tal gibt es sicher schon zehn Jahre... eher fünfzehn...

Muss ich wohl schauen dass ich mir die nächsten Tage nicht den pelz verbrenn :-P
 
Die Beschneiung lohnt sich auf jeden Fall! Ich finde es einfach immer stark, wenn man so lange abfahren kann :-)

Wenn du die Sonnencreme nicht vergisst, wirst du sicherlich deinen Spaß haben 8)
 
Die Standseilbahnen wurden für den Bau des Kraftwerks und der Druckleitung gebaut. Dass man sie nachher für den Wintersport nutzen konnte, war nur netter Nebeneffekt.

Apropos Effekt. Den Sinn des Infrarot Filters bei Wolken hab ich nicht ganz verstanden? Vielleicht währe ein Wärmebildgerät für die Nebelbilder die nützlichere Investition gewesen? :wink: Nimmt mich munder wer den ersten Bericht mit Bildern aus einem WBG bringt. :wink:
 
Wenn ich das richtig verstanden habe auf der Website der Illwerke AG gibt es doch "nur" eine Druckleitung zum Lünersee am Golm oder? Die Bahn wurde dann damals zur Errichtung für die Druckleitung gebaut?

Also fotografiert wird ja bei Infrarot nahem Lich bzw. in meinem Fall Wellenlängen ab circa 700 nm bis zum Limit des Sensors. Vorteil ist ja, dass die Infrarotstrahlung weniger an Teilchen gestreut wird und ich somit ein klareres kontrastreicheres Bild bekomme im Gebirge, was man auch oben deutlich sehen kann finde ich. Zurzeit arbeite ich mich noch ein, um aus den Bildinformationen der Cam ein passendes Falschfarbenbild zu erstellen.
 
ah, schön, endlich mal wieder ein zweiter, der Infrarotbilder macht. Wirst aber hier im Forum mehr negative als positive Kommentare lesen ;)

Welche Filter haste denn bisher? Ich hab ja nur noch 3 im Einsatz, einen Sperrfilter (glaub 850nm, wenn es mir um die Sichtweite oder einen schwarzen Himmel geht), den blauen Tiffen (die Zwischenlösung mit blauem Himmel und gelben Bäumen, die ich dann je nach Lust und Laune im LR ggf. nach Rot oder Grün verschiebe) und den orangenen von bw, bei dem ich danach im irfanview zwei Kanäle tausche (BGR-RGB oder so) (die Variante für die Flaschfarb-IRs mit den knallroten Bäumen)

ATV schrieb:
Apropos Effekt. Den Sinn des Infrarot Filters bei Wolken hab ich nicht ganz verstanden?
Der Vorteil ist z.B. bei Nadelbäumen, dass die heller und nicht zu dunkel wirken und auch schöner durchgezeichnet werden, selbst im Schattenbereich (somit gilt das auch bei Wolken). Gibt oben schon viele gute Beispiele dazu, hier mal noch ein direkter Vergleich aus meinem Mythenbericht, gleicher Standort und Zeit:



vs.

 
starli schrieb:
ah, schön, endlich mal wieder ein zweiter, der Infrarotbilder macht. Wirst aber hier im Forum mehr negative als positive Kommentare lesen ;)

Welche Filter haste denn bisher? Ich hab ja nur noch 3 im Einsatz, einen Sperrfilter (glaub 850nm, wenn es mir um die Sichtweite oder einen schwarzen Himmel geht), den blauen Tiffen (die Zwischenlösung mit blauem Himmel und gelben Bäumen, die ich dann je nach Lust und Laune im LR ggf. nach Rot oder Grün verschiebe) und den orangenen von bw, bei dem ich danach im irfanview zwei Kanäle tausche (BGR-RGB oder so) (die Variante für die Flaschfarb-IRs mit den knallroten Bäumen)

Unter anderem hast Du mich dazu inspiriert mich mit der IR Fotografie zu beschäftigen :-) Ich finde auf jeden Fall, dass die IR Fotografie einige Vorteile hat und wann man es mal raus hat diese gut zu bearbeiten, sehen sie auch richtig beeindruckend aus.

In meiner umgebauten EOS M ist ein Longpassfilter mit 700 nm direkt vor dem Sensor montiert. Hast du einen Longpassfilter vor dem Sensor oder schraubst du immer die Filter vorne auf und hast quasi "Fensterglas" vor dem Sensor?

Ich hab mich nun auch mal ein wenig am Kanaltauschen versucht. Da kann man doch schon nettere Ergebnisse produzieren finde ich. Davor hab ich das mit dem Farbtonreglern versucht.

Hier mal ein neues Ergebnis:

golminfrarot12-16sucs.jpg
 
DiggaTwigga schrieb:
Hast du einen Longpassfilter vor dem Sensor oder schraubst du immer die Filter vorne auf und hast quasi "Fensterglas" vor dem Sensor?
Ich hab meist gar nichts vorm Sensor, schraub Filter immer vor's Objektiv (oder manchmal auch hinters Objektiv, also nur am Fisheye, das ich eh schon lang nicht mehr verwendet hab). Bei meiner vorherigen IR-Nex hab ich ein altes Filterglas vor den Sensor mittels Klettverschluss hin/wegtun können, das hab ich bei meiner neueren IR-Nex nicht mehr, da ich es nur bei wenigen Objektiven in Verbindung mancher Filter benötigt hatte (das Autofokus-Standardkitobjektiv funktioniert auch ohne und die Adapter für die alten analogen Linsen sind meist so gebaut, dass man im Normalbetrieb etwas und wie gesagt normalerweise ausreichend Spielraum hat, den man dann im IR-Bereich aufbrauchen kann)

Ich fürchte, mit dem generellen 700nm-Filter wirst keine farbigeren IR-Fotos machen können. Mit einem 850nm Filter könntest aber durchaus bei diesigem Wetter noch bessere Fernsichten erreichen.

Früher hab ich aber noch mit Pixel Bender experimentiert, da gibts einen IR-Falschfarbprozess, womit du evtl. auch mit dem Equipment mehr Farbe rausbekommst (so du das willst) - man hat da viel Regler zum spielen ..

(Hatte da das kostenlose Adobe Pixelbender Toolkit 2 installiert und ein IRG_V3.pbk und IRG_V4.pbk irgendwann mal aus dem Netz geladen. Kannst ja mal danach googeln, gibt da vielleicht auch schon neuere Versionen.)

Jedenfalls gefallen mir deine Ergebnisse mit den 700nm - Filter. Es ist noch genug Farbe da, um den Himmel blau zu färben, aber man hat doch anscheinend schon schärfere Ergebnisse als ich bei dem blauen Tiffen-Filter hab. Muss ich glaub ich auch mal wieder mitnehmen und ausprobieren (der BW 092, den ich hier hab, soll 695nm haben. Ich glaub mit dem hatte ich auch die Pixelbender-Sachen damals meistens gemacht?! Mit dem Gelborangefilter (BW 023) und dem Kanaltausch konnte ich mir das dann sparen ..).
 
Ja so wie du es hast, ist es wahrscheinlich am komfortabelsten. Da kann man einfach die passenden Longpassfilter mitnehmen für die jeweiligen Situationen bzw. Vorlieben. Mir ist schon aufgefallen, dass die Cam so auf jeden Fall bei mir immer super funktioniert bezüglich der Fokussierung. Das relativ schlechte Kitobjektiv der EOS M wirkt aber noch matschiger bei Infrarotaufnahmen. Da muss ich mir für den Brennweitenbereich noch was einfallen lassen.

Das ist mir nun auch aufgefallen, dass farbige Bilder bei 700 nm gar nicht so einfach sind. Aber mit passenden Kanaltausch und passender Farbtongabe mittel Viveza 2 kann man da schon einiges an Farbe wieder rein bringen ins Bild.

Ich muss mir mal anschauen, was der Pixelblender so kann :-)
 
Und hier mal noch ein Bild ohne Infrarot von heute :-)

Beste Abfahrten waren auch heute am aussergolm - nix los und super griffig

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Oh ja das sieht richtig lecker aus :-) Ich bin morgen am Ifen und hoffe auf ähnliche Bedingungen wie am Golm bei dir heute ;-)
 
DiggaTwigga schrieb:
Das relativ schlechte Kitobjektiv der EOS M wirkt aber noch matschiger bei Infrarotaufnahmen. Da muss ich mir für den Brennweitenbereich noch was einfallen lassen.
Probier mal ggf. unterschiedliche Einstellungen. Mein Sony-Kit-Objektiv 18-55 kann man unter ca. 24 bei IR vergessen, darüber ist es aber recht gut und generell bei f/5.6-9.irgendwas liefert es die besten Bilder. Anders kommt es vermehrt zu ich glaub CA und/oder Hostpot ...

Evtl. spinnt auch der Autofokus oder das JPG-Abspeichern, wenn das Bild "matschig" ist?

Auch testenswert ist die Frage nach dem Weißabgleich - bei den genannten Pixelbenderprozessen ist es evtl. besser, ihn in der Cam nicht zu verbiegen (das war auch mit ein Grund bei meiner alten Nex, weshalb mir der Pixelbender-IRG-Filter gelegen kam; bei der neueren Nex kann ich den Weißabgleich bei allen Filtern gut manuell setzen, zeigt zwar immer "fehlgeschlagen" hat, passt dann aber trotzdem)
 
Heute war ich am Ifen um das Ganze auch nochmals zu testen und natürlich um einen tollen Skitag zu verbringen. Ich habe heute mal andere Objektive ausprobiert und teste das Kitobjektiv nochmal. Ich fotografiere alle in RAW, also an der JPEG Umwandlung der Cam kann es eigentlich nicht liegen. Ich hab mir jetzt ein Prozedere für den Weißabgleich am Rechner eingerichtet. Mit dem der Cam bin ich noch nicht ganz zufrieden. Ist auch eine Wissenschaft für sich bei der Infrarotfotografie.
 
Kommt drauf an, bei Schnee im Bild will ich den Weißabgleich auf dem Schnee haben, ohne Schnee bei Wolken auf Wolken, das funktioniert dann zu 80% mit dem manuellen Weißabgleich auf der Nex und zuletzt wird ggf. im Lightroom noch nachgesetzt.. (aber ich mach auch nur JPG, weil RAW ist mir zu Platz- und Zeitaufwendig ;) )
 
Sehr schöne Bilder!

schön, dass sich nochmal jemand an IR Aufnahmen probiert. Finde ich eine willkommene Abwechslung zu normalen Bildern. Für die ersten Versuche im Schnee sieht das schon sehr gut aus, würde mich freuen wenn wir da in Zukunft mehr zu sehen bekommen!
 
Ja RAW ist natürlich immer Zeit aufwendig. Mach ich jedoch in den letzten Jahren eigentlich immer. Zum "Glück" gehe ich nicht so oft fahren wie du Starli, sonst würde ich bei den ganzen Bildern in RAW durchdrehen :mrgreen:

@Whiteout: Freut mich, dass Dir die Infrarotaufnahmen auch gefallen!

Bei Interesse könnt ihr euch hier meinen aktuellen Bericht vom Ifen anschauen. Persönlich finde ich die IR Aufnahmen da gelungener.
 
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