16.03.2018 Crans-Montana:
Heute stand nun die nächste persönliche Neuentdeckung an. Nachdem ich im Januar wegen des Wetters keine Chance hatte, das Gebiet zu besuchen, stand das nun eben heute an.
Geparkt habe ich morgens in Aminona, da man a) hier kostenlos parken kann und b) abends dann die Talabfahrt dorthin machen kann. Die Gondel von Aminona gibt es ja – warum auch immer – nicht mehr. Morgens war die Sicht dann gleich recht gut und das Gebiet noch sehr leer. Zu diesem Zeitpunkt offenbarte Crans-Montana sein Potential. Lange, teilweise auch anspruchsvolle Pisten in toller Umgebung. Auch werden die Pisten allesamt von modernen Liftanlagen erschlossen, sodass man auch schnell wieder oben ist. Weiterhin ist schön, dass die Lifte eine Vielzahl von Varianten erschließen, sodass es, abgesehen von den Hauptpisten wohl nicht zu voll werden wird. Über den Tag verschlechterte sich das Wetter wieder und die Bodensicht nahm rapide ab. Die Konturen am Boden waren zeitweise nicht erkennbar. Erst gegen Betriebsschluss besserte sich das Wetter sehr, sodass da dann der blaue Himmel überwog.
Über den Tag füllte sich das Gebiet leider. An den Liften gab es zwar nie Wartezeiten und auch die Pisten waren nicht das Problem, aber bei den Temperaturen zerstören halt auch schon wenige Skifahrer die Pisten und machen daraus einen Acker. In der Hauptsaison kann ich mir aber angesichts des Vergleichs mit heute ein Skitag in Crans-Montana nicht vorstellen. Das muss ja die Hölle sein.
Die Pisten morgens waren ausgesprochen gut präpariert und sehr griffig. Die Abfahrten am Cabane de Bois, Violettes, Nationales und Cry d’Er machten saumäßig viel Spaß.
Gefallen:
Neues Gebiet kennengelernt
Magicpass
Lange und vielseitige Abfahrten
Abwechslungsreiches Gebiet
moderne Liftanlagen
sehr gutes Piste-Lift-Verhältnis
Nicht gefallen:
Über den Tag überwiegend schlechte Sichtverhältnisse
Temperatur heftige Sulzbildung
Keine Gondel ab Aminona
140 Pistenkm – Marketinglüge (das stimmt nie und nimmer)
Daher:
von

Bilder:
Morgendlicher Ausblick von Violettes
Die Pisten waren morgens gut in Schuss. Im Hintergrund das Funitel.
Ausblick in den Gebietsteil von Aminona. Eigentlich ein schöner Sektor, aber ich werde das Gefühl nicht los, dass die Bergbahnen diesen Teil des Gebiets bei Gelegenheit stilllegen werden
Tolle schwarze Abfahrt am Cabane de Bois
Dito. Hier mit der Talstation der 6KSB
Nette Hütte mit tollem Ausblick am Violettes
7
Blick zur Talstation der 4KSB Bellalui. Glaube ich die erste BMF-Bahn, die ich gefahren bin
Nicht ganz so schöne Gipfelaufbauten am Cry d’Er
Start in die Abfahrten an der 6KSBNationale
Weiter unten dort. Die Abfahrten konnten mich voll und ganz überzeugen
Unten Richtung Tal gibt es hier sogar eine schlagfertige Beschneiungsanlage – ganz und gar untypisch für die Gebiete, die ich bisher im Bereich des Magicpasses besucht habe
Einfahrt der Gondel aus Crans. Wenn das Wetter doch nur immer so gewesen wäre :/
Am flachen Gipfelplateau gibt es hier auch einige Anfängerlifte. Immer wieder toll finde ich auch den Blick ins Rhonetal
Abfahrt Richtung Marolires. Auch dass hier eine 6KSB Hauben hat, hat mich verwundert. Sowas gab es in den anderen Gebieten dort unten auch nicht bisher
In der 6KSB/B über den großen Funpark nach oben
Und von der Bergstation dann der Blick ins Tal
An der Bergstation Bellalui. Es zog rasch wieder zu
Blick zur Talstation Toula, wo die obere Sektion, die nur eine Route erschließt, gesperrt blieb
Ausblick vom höchsten Punkt des Gebiets am Plaine Morte
Der Schlepplift dort oben ist uninteressant. Beeindruckend ist hier oben, was dem Gletscher, bzw. wenn man das überhaupt noch so nennen darf, an Masse abhanden gekommen ist.
Abfahrt herunter von Plaine Morte. Wie man sieht, wurde die Konturensicht stark eingeschränkt
Dito
Blick zur Bergstation Tsa. Dort war am wenigsten los und dort blieb auch die Piste am längsten gut. Aber ja, sie ist halt auch recht flach, aber dennoch eine schöne Carving-Autobahn
Seitenblick Richtung Funitel
Schöne schwarze Abfahrt vom Sektor Aminona Richtung Talstation Violettes. Leider ist der Weg unten zur Gondel schon sehr lange sehr flach
Ausblick von Chetseron ins Rhonetal
Talabfahrt nach Crans. Nun schon eine rechte Sulzschlacht
Talabfahrt
Ehemalige Bergstation der Gondel aus Aminona
Ausblick von der Bergstation Tsa
Gegen Betriebsschluss riss es dann schließlich auf. Dies sorgte für coole Wolkeneffekte
Dito
Blick zur geschlossenen oberen Sektion am Toula
Fazit:
Tolles Gebiet mit viel Potential, wenn das Wetter gut ist und wenig Andrang herrscht. Es ist schön, dass so viele Pisten von nur einem Lift erschlossen werden und die Pisten selbst sehr nett angelegt sind und lange sich hinab ziehen. Das Gebiet selbst passt nicht so recht zu den anderen Gebieten im Bereich des Magicpasses, denn dafür wirkt es dort viel zu professionell.
Schade ist, dass Aminona so abgehängt worden ist. Generell wirkt das Gebiet, trotz der Moderne, recht zusammengeschrumpft. Auch das Klientel ist ein anderes, als in den anderen Gebieten des Magicpass. Man merkt, dass hier alles viel mehr versnobt ist.
Auch ist es nicht lobenswert, dass mit 140 Pistenkilometern geworben wird. Ich bin heute so gut wie alles abgefahren und kam nur auf knapp 70km. Natürlich bin ich nicht jeden Weg gefahren, aber dafür habe ich ja auch manche Abfahrten doppelt gefahren. Außerdem ist es problemlos möglich, alle Sektoren an einem Tag völlig stressfrei abzufahren. Zusammengefasst kann es nicht sein, dass im Gebiet 140 Pistenkilometer vorhanden sind. Realistisch sind m.E. 60-80km.
Daten:
Dauer: 7h39min
Pistenkm: 69,74km
Höhenmeter: 16.012hm
Vmax: 74km/h
Vavg: 20km/h
Heute stand nun die nächste persönliche Neuentdeckung an. Nachdem ich im Januar wegen des Wetters keine Chance hatte, das Gebiet zu besuchen, stand das nun eben heute an.
Geparkt habe ich morgens in Aminona, da man a) hier kostenlos parken kann und b) abends dann die Talabfahrt dorthin machen kann. Die Gondel von Aminona gibt es ja – warum auch immer – nicht mehr. Morgens war die Sicht dann gleich recht gut und das Gebiet noch sehr leer. Zu diesem Zeitpunkt offenbarte Crans-Montana sein Potential. Lange, teilweise auch anspruchsvolle Pisten in toller Umgebung. Auch werden die Pisten allesamt von modernen Liftanlagen erschlossen, sodass man auch schnell wieder oben ist. Weiterhin ist schön, dass die Lifte eine Vielzahl von Varianten erschließen, sodass es, abgesehen von den Hauptpisten wohl nicht zu voll werden wird. Über den Tag verschlechterte sich das Wetter wieder und die Bodensicht nahm rapide ab. Die Konturen am Boden waren zeitweise nicht erkennbar. Erst gegen Betriebsschluss besserte sich das Wetter sehr, sodass da dann der blaue Himmel überwog.
Über den Tag füllte sich das Gebiet leider. An den Liften gab es zwar nie Wartezeiten und auch die Pisten waren nicht das Problem, aber bei den Temperaturen zerstören halt auch schon wenige Skifahrer die Pisten und machen daraus einen Acker. In der Hauptsaison kann ich mir aber angesichts des Vergleichs mit heute ein Skitag in Crans-Montana nicht vorstellen. Das muss ja die Hölle sein.
Die Pisten morgens waren ausgesprochen gut präpariert und sehr griffig. Die Abfahrten am Cabane de Bois, Violettes, Nationales und Cry d’Er machten saumäßig viel Spaß.
Gefallen:
Nicht gefallen:
Daher:
Bilder:
Morgendlicher Ausblick von Violettes
Die Pisten waren morgens gut in Schuss. Im Hintergrund das Funitel.
Ausblick in den Gebietsteil von Aminona. Eigentlich ein schöner Sektor, aber ich werde das Gefühl nicht los, dass die Bergbahnen diesen Teil des Gebiets bei Gelegenheit stilllegen werden
Tolle schwarze Abfahrt am Cabane de Bois
Dito. Hier mit der Talstation der 6KSB
Nette Hütte mit tollem Ausblick am Violettes
Blick zur Talstation der 4KSB Bellalui. Glaube ich die erste BMF-Bahn, die ich gefahren bin
Nicht ganz so schöne Gipfelaufbauten am Cry d’Er
Start in die Abfahrten an der 6KSBNationale
Weiter unten dort. Die Abfahrten konnten mich voll und ganz überzeugen
Unten Richtung Tal gibt es hier sogar eine schlagfertige Beschneiungsanlage – ganz und gar untypisch für die Gebiete, die ich bisher im Bereich des Magicpasses besucht habe
Einfahrt der Gondel aus Crans. Wenn das Wetter doch nur immer so gewesen wäre :/
Am flachen Gipfelplateau gibt es hier auch einige Anfängerlifte. Immer wieder toll finde ich auch den Blick ins Rhonetal
Abfahrt Richtung Marolires. Auch dass hier eine 6KSB Hauben hat, hat mich verwundert. Sowas gab es in den anderen Gebieten dort unten auch nicht bisher
In der 6KSB/B über den großen Funpark nach oben
Und von der Bergstation dann der Blick ins Tal
An der Bergstation Bellalui. Es zog rasch wieder zu
Blick zur Talstation Toula, wo die obere Sektion, die nur eine Route erschließt, gesperrt blieb
Ausblick vom höchsten Punkt des Gebiets am Plaine Morte
Der Schlepplift dort oben ist uninteressant. Beeindruckend ist hier oben, was dem Gletscher, bzw. wenn man das überhaupt noch so nennen darf, an Masse abhanden gekommen ist.
Abfahrt herunter von Plaine Morte. Wie man sieht, wurde die Konturensicht stark eingeschränkt
Dito
Blick zur Bergstation Tsa. Dort war am wenigsten los und dort blieb auch die Piste am längsten gut. Aber ja, sie ist halt auch recht flach, aber dennoch eine schöne Carving-Autobahn
Seitenblick Richtung Funitel
Schöne schwarze Abfahrt vom Sektor Aminona Richtung Talstation Violettes. Leider ist der Weg unten zur Gondel schon sehr lange sehr flach
Ausblick von Chetseron ins Rhonetal
Talabfahrt nach Crans. Nun schon eine rechte Sulzschlacht
Talabfahrt
Ehemalige Bergstation der Gondel aus Aminona
Ausblick von der Bergstation Tsa
Gegen Betriebsschluss riss es dann schließlich auf. Dies sorgte für coole Wolkeneffekte
Dito
Blick zur geschlossenen oberen Sektion am Toula
Fazit:
Tolles Gebiet mit viel Potential, wenn das Wetter gut ist und wenig Andrang herrscht. Es ist schön, dass so viele Pisten von nur einem Lift erschlossen werden und die Pisten selbst sehr nett angelegt sind und lange sich hinab ziehen. Das Gebiet selbst passt nicht so recht zu den anderen Gebieten im Bereich des Magicpasses, denn dafür wirkt es dort viel zu professionell.
Schade ist, dass Aminona so abgehängt worden ist. Generell wirkt das Gebiet, trotz der Moderne, recht zusammengeschrumpft. Auch das Klientel ist ein anderes, als in den anderen Gebieten des Magicpass. Man merkt, dass hier alles viel mehr versnobt ist.
Auch ist es nicht lobenswert, dass mit 140 Pistenkilometern geworben wird. Ich bin heute so gut wie alles abgefahren und kam nur auf knapp 70km. Natürlich bin ich nicht jeden Weg gefahren, aber dafür habe ich ja auch manche Abfahrten doppelt gefahren. Außerdem ist es problemlos möglich, alle Sektoren an einem Tag völlig stressfrei abzufahren. Zusammengefasst kann es nicht sein, dass im Gebiet 140 Pistenkilometer vorhanden sind. Realistisch sind m.E. 60-80km.
Daten:
Dauer: 7h39min
Pistenkm: 69,74km
Höhenmeter: 16.012hm
Vmax: 74km/h
Vavg: 20km/h