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Landschaftsschutz: Grünes Licht für Lift in Sulden
Grünes Licht für einen neuen Vierersessellift in Sulden hat die zweite Landschaftsschutzkommission signalisiert. Die neue Aufstiegsanlage wird einen alten Skilift ersetzen. Ebenso positiv fielen die Gutachten der Kommission für Straßenbauvorhaben in der Gemeinde Enneberg, für Lärmschutzmaßnahmen in Neumarkt und die Einrichtung eines Leitungs-Depots in der Gemeinde Corvara aus.
Der neue Vierersessellift der "Seilbahnen Sulden GmbH" war das wohl interessanteste Projekt, das die zweite Landschaftsschutzkommission unter dem Vorsitz von Adriano Oggiano, Direktor des Landesamtes für Landschaftsschutz, zu behandeln hatte. Interessant vor allem deshalb, weil der Sessellift innerhalb des Stilfser-Joch-Nationalparks errichtet wird. Allerdings nicht in jener Zone, die den strengeren Auflagen eines Natura-2000-Gebietes unterworfen ist.
Grünes Licht gab es von der Landschaftsschutzkommission vor allem auch deshalb, weil es sich nicht um eine Neuerschließung handelt. Vielmehr ersetzt der neue Viererlift, der bis auf eine Höhe von 2500 Metern führt, einen alten Skilift, der nicht mehr den Erfordernissen entspricht. Die Kommission hat aufgrund der Sensibilität des Gebietes, in dem gebaut wird, das positive Gutachten für den neuen Lift mit Auflagen versehen. So dürfen keinerlei Erdbewegungsarbeiten durchgeführt werden und auch eine Änderung der bestehenden Skipisten-Trasse ist nicht erlaubt.
Langenstein - der "neue" Lift
Für die Wintersaison wird es am Langenstein einen neuen kuppelbaren Vierersessellift geben. Die Arbeiten haben Anfang Juli begonnen und schreiten derzeit planmäßig voran. Die alten Lifte Marlt und "End der Welt"-Lift sind bereits Geschichte und sind vollständig abgetragen worden. Auch die Aushubarbeiten für die Talstation und die Bergstation (siehe Bilder) sind bereits in einem fortgeschrittenen Stadium. Der neue Lift nimmt in der Nähe des alten Schlepplifts seinen Anfang und führt bis leicht oberhalb der alten Bergstation. In der kommenden Wochen werden die notwendigen Stützen mit einem Transporthelikopter aus dem Tal hinaufgeflogen werden und dann wird das Suldental wieder einen spektakulären Seiltransport erleben. Bis zum Spätsommer werden die Arbeiten abgeschlossen sein und die Anlage für die technischen Prüfungen bereitstehen. Dass die Arbeiten derzeit so planmäßig verlaufen ist sowohl dem günstigen Wetter als auch der generalstabsmäßigen Organisation unter dem Präsidenten der Seilbahnen Sulden, Dr. Erich Pfeifer und seinem Team, sowie dem Liftbauer, der Leitner AG aus Südtirol zu verdanken. Der Liftbau ist Teil eines über mehrere Jahre angesetzten Restrukturierungsplanes, an dessem Ende ein verbessertes Angebot und vor allem ein einziges zusammenhängendes Skigebiet stehen soll. Hierzu gehören die Expansion in Richtung Hintergratkopf, eine Neutrassierung einzelner Pisten und eine neue Verbindung auf die Kanzel. Wenn heute in Stosszeiten noch das leidige Problem der Skibusse angeprangert wird, so wird der Gast nach Abschluss des Projekts beinahe von jedem Hotel aus mit den Skiern jeden Punkt des Skigebiets erreichen können. Damit leisten die Betriebe der Seilbahnen Sulden einen wesentlichen und wichtigen Beitrag für ein verbessertes Angebot an den Skifahrer und damit die Absicherung der Urlaubsdestination Sulden. Dafür gilt dem Ehrenbürger der Gemeinde Stilfs, dem Augsburger Architekten Hofrat Dr. Walter Klaus die volle Anerkennung und der Dank für seine immer wieder gezeigte Weitsicht und Liebe zu Sulden.
Dem Hotelier und Gletschpiloten Reinstadler Gert gilt der Dank für die Fotos. Auf seiner Homepage www.gampen.it finden Sie weitere Aufnahmen. Unsere Redaktion bleibt am Ball und die Bilder vom sicher beindruckenden Transport der Liftstützen mit dem Transporthubschrauber finden Sie dann hier auf dieser Seite.
©2005 Suldenyeti Redaktion
Downhill schrieb:Ich glaub jetzt verwechselt du was - das mit der neuen KSB wurde ja schon geklärt.
Ich meinte die "zukünftige Erweiterung Richtung Hintergratkopf", die Information stammt aus deinem Artikel.
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