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Pitztaler Gletscher: Wildspitzbahn für Skifahrer gesperrt

Die Piste an der Wildspitzbahn ist auf jedenfalls Fall geschlossen. Wenn eine UVP wie in dem einen Artikel genannt 9 Monate dauert wird das ein schwerer Schlag für die Pitztaler wenn die Piste die ganze Saison gesperrt bleibt.
 
Ui. Falls das wirklich so andauert, bin ich ja direkt froh, mussten wir unsere Aufenthalt im Pitztal kommendes Wochenende wetterbedingt cancellen...
 
Jetzt mal im Ernst, dass ist doch Pille Palle um was es dort geht, viel wurde ja nicht gemacht und der Weg wäre ohne Maßnahmen nicht haltbar.

Aber zweifach dumm erst das nicht zu Beantragen und dann trotz Untersagung wieder weiter zu bauen.

Die Untersagung wird einige Gäste kosten nun, vor allem Teams.
 
Ohne Wildspitzbahn ist der Gletscher ja komplett uninteressant. Wenn das nicht bald wieder aufgeht wird's wohl Stornos hangeln.

Aber wir sind ja in Österreich, irgendwas wird schon möglich sein. Betretungsverbot gibt es ja nicht. Die Lösung einfach nicht praparieren und freier Ski Raum?
 
So wie ich das interpretiere, wurde da einfach von Seiten der Bergbahnen zu oft erst einmal gebaut ohne das vorher entsprechend abzuklären...

Das war dann wohl der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen gebracht hat. Oder man möchte ein Exempel statuieren... Das wird sicherlich bei vielen anderen Bergbahnen genau verfolgt...
 
Ob die derzeitige Schließung nicht eher wetterbedingt ist?
Werde ja nächste Woche sehen ob sie wieder fährt bzw. eher ob der Weg zur Piste benutzbar ist (bzw.: wer soll mich daran hindern, zur Piste zu "wandern"?).

Sollte wirklich nichts gehen weiß ich ja wo ich die Schuldigen suchen muss, jedenfalls nicht bei den Bergbahnen! Einfach lächerlich, das hätten sie sich beim Bau bzw. der Genehmigung der Seilbahn (oder gar der Vorgängeranlage) überlegen sollen, ob der Grat da oben so "etwas Besonderes" ist...
 
Jip - das befahren kann man verbieten (aber nur weil Liftnah!), aber bewandern verbieten ist in AT ziemlich schwer. Und die Bergbahnen werden es kaum als ihre Aufgabe sehen dass zu überwachen - musst halt aufpassen ob da irgendwo die Polizei steht (ja sowas kann ganz ab und zu im Pitztal passieren, bisher eher auf Druck der Jäger, dann halt wegen amtlichen Bescheid) und wirklich wandern statt zu fahren.
Dass die Strecke da problematisch wird wenn sie keinen Schnee reinschieben dürfen bzw walzen ist halt eine andere Geschichte - so ausgesetzt wie das ist kanns gut passieren dass der Weg da oben steinig wird.

Evtl wird der Bullyfahrer halt auch einfach drüberfahren weil er zufällig jeden Abend da was im Restaurant vorbeibringen muss. Dass da wirklich zu bleibt kann ich mir in AT einfach nicht vorstellen - zumindest nicht länger wie 2-3 Wochen.
 
Wandern kannst Du sicher, aber ohne Ski... Wenn der Weg Behördlich gesperrt ist, werden die BB bis zur Endgültigen Klärung sicher nur Fußgänger hoch lassen...
Mostviatla schrieb:
Ob die derzeitige Schließung nicht eher wetterbedingt ist?
Werde ja nächste Woche sehen ob sie wieder fährt bzw. eher ob der Weg zur Piste benutzbar ist (bzw.: wer soll mich daran hindern, zur Piste zu "wandern"?).

Sollte wirklich nichts gehen weiß ich ja wo ich die Schuldigen suchen muss, jedenfalls nicht bei den Bergbahnen! Einfach lächerlich, das hätten sie sich beim Bau bzw. der Genehmigung der Seilbahn (oder gar der Vorgängeranlage) überlegen sollen, ob der Grat da oben so "etwas Besonderes" ist...
 
So haben sie es ja auch mit den Betriebszeiten gemacht. Nach 13 Uhr konnte man mit Skischuhen an den Füssen schon noch rauffahren, nicht aber mit Skis in den Händen.
 
Laßt euch das mal auf der Zunge zergehen, das ist quasi ne Anleitung um ein Gletscherschigebiet zu killen, noch bevor der Gletscher sich endgültig vertschüsst:

Zuerst bauen sie ohne Genehmigung den Notweg!
Dann reichen sie die Verbindung nach Sölden ein, anderes als politisch vereinbart mit Pisten.
Die Verbindung wird vorläufig (nur für die Pitztaler überraschend) nicht genehmigt. Die Pitztaler gehen in Revision.
Dann tragen sie illegaler weise den Grat ab.
Kriegen dafür ein behördliches Verbot und machen trotzdem weiter.

Wenn sich die Behörden nicht komplett lächerlich machen wollen, bleibt nix anderes über, wie die jetzt durchgeführten Maßnahmen.
Eigentlich hätte man schon beim Notweg harte Maßnahmen durchsetzen müssen.
Die Pitztaler haben geglaubt sie kommen mit allem durch!

Dabei hätten sich die Pitztaler schon vor einigen Jahren von den Geschäftsführern verabschieden müssen..
Jetzt hält sich mein Mitleid in (mikroskopischen) Grenzen, selbst schuld!

Wenn sie die Verbindung jetzt doch noch genehmigt bekommen, dann vermutlich nur mit Auflagen, die einerseits wirklich laufend überprüft und ein Ausmaß annehmen werden, die das ganze Projekt unwirtschaftlich machen.
 
molotov schrieb:
Kann mir nicht helfen, aber irgendwie gönn ich es den Bergbahnen...
Passt irgendwie zur kürzlich von mir beschriebenen Servicewüste und die Antwort auf mein Mail dazu... Aber lustig finde ich das als Herbstgletscherskifahrer dann trotzdem nicht. Und unnötiges Theater ist es auch, das unbeteiligte Skifahrer straft, die Urlaub gebucht haben. Eine hübsche Busse hätte es auch getan.
 
ski-chrigel schrieb:
molotov schrieb:
Kann mir nicht helfen, aber irgendwie gönn ich es den Bergbahnen...
Passt irgendwie zur kürzlich von mir beschriebenen Servicewüste und die Antwort auf mein Mail dazu... Aber lustig finde ich das als Herbstgletscherskifahrer dann trotzdem nicht. Und unnötiges Theater ist es auch, das unbeteiligte Skifahrer straft, die Urlaub gebucht haben. Eine hübsche Busse hätte es auch getan.

Die Buße hätte man schon beim Notweg verhängen müssen und auf Kosten der Bergbahnen alles wieder in den Originalzustand versetzten lassen müssen...
Dann wäre es nie soweit gekommen.



Ich frag mich auc wieso damals niemand belangt wurde, der GF müßte doch auch persönlich haftbar sein.
 
In Österreich gibt es bei Schwarzbau komischerweise eigentlich fast nie hohe Bußen. Entweder geringe Buße die man quasi einkalkuliert - oder halt wieder abreißen - nur wie soll man abreißen wenn das errichten quasi ein abtragen war?

Ich kenne ein Hotel wo man einen recht großen Anbau illegal errichtet hat (war als Scheune genehmigt - wobei halt Schlussendlich nur 1/3 des Ergeschosses wirklich Scheune wurde nachdem man die alte Scheune abgerissen hat). Schlussendlich lief es daraufhin dass sie einen verglasten Korridor hinbauen mussten - womit es dann als selbes Haus zählte wie das Haupthaus. Alternative war Abriss. Die Buße mit der man gerechnet hatte ging irgendwie nicht durch.

Ich kann mir in Tirol nicht vorstellen dass das nun 9 Monate gesperrt bleibt
 
Kommt drauf an wie lange die Situation anhält.
Unbestritten ist dass da letzten Sommer diverse Sachen gemacht wurden um eine Befahrbarkeit des Teilstücks zu gewährleisten. Wie und was könnte man nur sagen wenn man vor Ort gewesen wäre. Wie schon anderweitig im Topic über die Verbindung erwähnt gehe ich davon aus dass man wegen des Hitzesommer mehr tun musste als in den letzten Jahren, aber erst im Verlauf vom August gemerkt hat wie es da überhaupt ausschaut. Dass man die Traverse immer wieder herstellen muss ist ja eh klar und das ist auch durch die vorhandenen Bewilligungen gedeckt. Was jetzt da Neubau und was Wiederherstellung war könnte man am besten anhand von Vergleichsbildern erkennen, aber merkwürdigerweise fehlen diese Beweisbilder in den Presseberichten.
Nun ja, ich glaub nur was ich sehe und bisher sehe ich nur eine Traverse wo von einem PB600 praktisch auf ganzer Länge voll ausgefüllt wird.

Selbst wenn die Arbeiten eine Bewilligung bräuchten, etwas anders machen als das was gemacht wurde könnte man ja eh nicht.
 
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