Gestern (So, 18.11.201
kam ich "wie die Jungfrau zum Kind" zu der zweifelhaften Ehre, das Winterskigebiet von Sölden als Erster für die neue Saison eröffnen und befahren zu dürfen. Interessanterweise - und das war richtig cool - war ich trotz des Wochenendtages bei bestem Wetter als einziger Gast in dieser Skigebietsteil unterwegs. "Menschliche Störfaktoren" waren also 100% ausgeschlossen.
Chronologie dieser kuriosen Erfahrung:
Um 8.15 Uhr war ich am Karleskogel damit fertig, den Trainings-Rennkurs für unser Rennteam zu setzen. Ich hatte meine Sonnenbrille vergessen und fuhr deshalb nochmal zum Parkplatz ab. Mein Auto stand nur wenige Meter von der Station der 8EUB Gletscherexpress entfernt. Ich sah, dass man ausgaragiert hatte und vernahm um 8.25 Uhr das eindeutige akustische Signal, dass der Bahnbwetrieb beginnt. Offizielle Öffnung wäre um 8.30 Uhr. Ich ging spontan durch die Schranke und setzte mich in eine Gondel. An der Gegenstation bestätigte mir der Lift-Mitarbeiter, dass ich der heuer erste und bislang einzige Gast in diesem Skigebietsteil sei. Also befuhr ich die Pisten an Einzeiger- und Seekogelbahn völlig einsam und zog meine einsame Spur in die teilweise frisch gewalzten und teilweise mit einer dünnen Schneeschicht bedeckten Pisten. Das war schon ein merkwürdiges - aber absolut cooles - Gefühl, bei bestem Wetter in einem so bekannten Skigebiet als einziger Gast unterwegs zu sein. Die Stille war grandios. Die Pisten waren ausreichend beschneit, ich konnte keine Steine erkennen und hatte auch keinen "Feindkontakt".
Rein skifahrerisch war der Nutzen dieses Ausflugs überschaubar. Die Pisten an Seekogel und Einzeiger sind nicht so wahnsinng spannend, und die Bahnen liefen nach meinem Empfinden mit verringerter Geschwindigkeit, so dass die Zeit im Lift im Verhältnis zur skifahrerischen Herausforderung eher hoch war. War aber egal. Das Gesamt-Empfinden war genial. Silberbrünnl und Langegg waren noch zu, so dass kein "Gästenachschub" von dieser Seite kam. Nach 30 Minuten machte ich mich auf den Rückweg. Dann kamen mir im Gletscherexpress in den entgegenkommenden Gondeln auch die (nach mir) ersten Ski-Gäste entgegen, die sich auf den Weg ins Winterskigebiet machten, um dieses als ZWEITE zu befahren.
Ich gesellte mich anschließend wieder zu meinem Rennteam am Karleskogel, um dort unserer Trainerin zu assistieren.
Chronologie dieser kuriosen Erfahrung:
Um 8.15 Uhr war ich am Karleskogel damit fertig, den Trainings-Rennkurs für unser Rennteam zu setzen. Ich hatte meine Sonnenbrille vergessen und fuhr deshalb nochmal zum Parkplatz ab. Mein Auto stand nur wenige Meter von der Station der 8EUB Gletscherexpress entfernt. Ich sah, dass man ausgaragiert hatte und vernahm um 8.25 Uhr das eindeutige akustische Signal, dass der Bahnbwetrieb beginnt. Offizielle Öffnung wäre um 8.30 Uhr. Ich ging spontan durch die Schranke und setzte mich in eine Gondel. An der Gegenstation bestätigte mir der Lift-Mitarbeiter, dass ich der heuer erste und bislang einzige Gast in diesem Skigebietsteil sei. Also befuhr ich die Pisten an Einzeiger- und Seekogelbahn völlig einsam und zog meine einsame Spur in die teilweise frisch gewalzten und teilweise mit einer dünnen Schneeschicht bedeckten Pisten. Das war schon ein merkwürdiges - aber absolut cooles - Gefühl, bei bestem Wetter in einem so bekannten Skigebiet als einziger Gast unterwegs zu sein. Die Stille war grandios. Die Pisten waren ausreichend beschneit, ich konnte keine Steine erkennen und hatte auch keinen "Feindkontakt".
Rein skifahrerisch war der Nutzen dieses Ausflugs überschaubar. Die Pisten an Seekogel und Einzeiger sind nicht so wahnsinng spannend, und die Bahnen liefen nach meinem Empfinden mit verringerter Geschwindigkeit, so dass die Zeit im Lift im Verhältnis zur skifahrerischen Herausforderung eher hoch war. War aber egal. Das Gesamt-Empfinden war genial. Silberbrünnl und Langegg waren noch zu, so dass kein "Gästenachschub" von dieser Seite kam. Nach 30 Minuten machte ich mich auf den Rückweg. Dann kamen mir im Gletscherexpress in den entgegenkommenden Gondeln auch die (nach mir) ersten Ski-Gäste entgegen, die sich auf den Weg ins Winterskigebiet machten, um dieses als ZWEITE zu befahren.
Ich gesellte mich anschließend wieder zu meinem Rennteam am Karleskogel, um dort unserer Trainerin zu assistieren.
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